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2 Das Wr. Neudorfer Inklusionsprojekt Begriffsklärung INKLUSION Basiskonzept: Der Index für Inklusion als Wegweiser und Wegbegleiter Einblick in das Projektgeschehen

3 Das Wr. Neudorfer Inklusionsprojekt INKLUSION heißt enthalten sein Im Projektzusammenhang: Willkommen sein

4 Das Wr. Neudorfer Inklusionsprojekt INKLUSION... ein wertebasierter Ansatz zur Bildungs- und Gesellschaftsentwicklung

5 Das Wr. Neudorfer Inklusionsprojekt Inklusive Werte Anerkennung von Vielfalt Teilhabe Gemeinschaft Gleichberechtigung Fairness Hilfsbereitschaft Nachhaltigkeit

6 Das Wr. Neudorfer Inklusionsprojekt Der Index für Inklusion - als Basis fürwertorientierte Entwicklung ist eine Materialiensammlung zur gemeinsamen Reflexion der vorhandenen Praxis und Leitfaden für Schulentwicklung nach inklusiven Werthaltungen zugleich

7 Das Wr. Neudorfer Inklusionsprojekt Schlüsselfragen: Was sind die Barrieren für Lernen und Teilhabe? Wer stößt auf Barrieren für Lernen und Teilhabe? Wie können diese Barrieren überwunden werden? Welche materiellen und personellen Ressourcen sind nutzbar, um Lernen und Teilhabe zu unterstützen? Wie können zusätzliche Ressourcen zur Unterstützung von Lernen und Teilhabe mobilisiert werden?

8 Das Wr. Neudorfer Inklusionsprojekt Dim. A: Schaffung inklusiver Kulturen: Gemeinschaft bilden / Inklusive Werte verankern Dim. B: Etablierung inklusiver Strukturen: Eine Schule für alle entwickeln/ Unterstützung für Vielfalt organisieren Dim. C: Entwicklung inklusiver Praktiken: Lernarrangements organisieren/ressourcen mobilisieren

9 Projektstart: Februar 2006

10 Wr. Neudorf im Herbst Jahre Erfahrung in der Integration von Kindern mit Behinderung Die Kinder fühlen sich willkommen Bestmögliche Förderung aller Kinder Wunsch nach mehr Zusammenarbeit zwischen den Institutionen Austausch und Weiterentwicklung innerhalb der Schule Index für Inklusion

11 Vernetzungsprozess Schulentwicklungsprozess

12 DasInklusionsprojekt Wr. Neudorf Organisation: AG Vernetzung Index-Team AG Schule A G Schulentwicklung Steuergruppe A G A G A G A G Kb KIGA KI G A RP H o rt H EP EP KIGA Gemeinde RR KIGA

13 Die Projektziele : Der Aufbau einer Kultur des Miteinanders auf Basis der inklusiven Werthaltungen Die Ermöglichung von stressfreien, entwicklungsförderlichen Nahtstellen Die Optimierung der Ressourcen zur Unterstützung für Inklusion durch effiziente, Institutionen übergreifende Zusammenarbeit Der Aufbau eines Netzwerks mit bestehenden und zukünftigen Einrichtungen im Ort Die Entwicklung inklusiver Kulturen, Strukturen und Praktiken im Schulalltag im Rahmen von Schulentwicklung Die Etablierung einer Kultur der Qualitätssicherung über Selbstevaluation auf Basis des Index für Inklusion

14 Juni 2006 die große Befragung : 1410 Fragenkataloge für sämtliches Personal aller Bildungseinrichtungen alle Eltern alle Kinderab 5 Jahren Der Rücklauf war mit 77,8% sehr hoch!

15 Die Auswertung Bestätigung des hohen Willkommenfühlfaktors in allen Einrichtungen potenzielle Baustellen : Kommunikation Konfliktmanagement

16 November 2006: erste Schulgemeinschaftskonferenz mit gesamtem Schulpersonal ElternvertreterInnen Bürgermeister und Vizebürgermeister Erste Arbeitsgruppen entstehen

17 Eine der Arbeitsgruppen ist die Demokratiegruppe für Kinder. Ihr gehören die gewählten KlassenvertreterInnen LehrerInnen die Direktorin und Eltern an

18 Juni 2007: 2. Schulgemeinschaftskonferenz Gemeinsam wird ein Schulleitbild auf Basis der Wertehaltungen des Index erstellt Ein Aktionsplan wird entworfen

19 November 2008: 3. Schulgemeinschaftskonferenz Gemeinsam wird ein Roter Faden des Zusammenlebens in der Schulgemeinschaft erstellt. Basis sind die Werthaltungen des Index.

20 Schwerpunkte für die Schuljahre 2007/08/09: Grundkurse und Coaching in Gewaltfreier Kommunikation (Rosenberg) für die Erwachsenen (Institutionen übergreifend) Die Friedenstreppe als Konfliktlösungsmodell für Kinder (Seminar für Erwachsene) GFK für Kinder (Theaterprojekt) Teamcoaching

21 Vernetzungsarbeit Kindergarten-Schule: Entschärfungder Nahtstelle durch Vertrauensaufbau bei Kindern und Eltern Bilderbuchkino und Lesepartnerschaften

22 Vernetzungsarbeit Schule-Hort: Einladungder HortpädagogInnen in die Schulkonferenz Gemeinsames Treffen von Vereinbarungen zu verbesserter Zusammenarbeit Gemeinsames Mitteilungsheft als sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit, Vereinfachung für Kinder und Eltern

23 Vernetzungsarbeit Kindergarten-Schule-Hort: Kinder machen Theater für Kinder Mitmachtheater zum Thema Gewaltfreie Kommunikation: Gira und Wolfi werden Freunde

24 Die Gemeinde als Kooperationspartner: Aktive Beteiligung am Projektgeschehen als gleichgestellter Partner im Index-Team Finanzielle Unterstützung der Projektvorhaben Schulungen, Vorträge, Ausrichtung des Gemeindeleitbilds nach Inklusiven Werthaltungen Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Baden im Bereich kommunale Bildung

25 Vernetzung mit Einrichtungen, Vereinen : Vernetzung mit den Sportvereinen (Sportunterricht und Sportwochen) Alle Kinder finden Aufnahme in den örtlichen Vereinen, kein Kind wird abgewiesen Zusammenarbeit mit der Musikschule (Bläserklasse) In Arbeit: Vernetzung mit weiteren Vereinen und Gremien wie der Lebenshilfe oder dem Kirchengemeinderat Zusammenarbeit mit älteren Menschen im Generationendialog sowie im Projekt Betreutes Wohnen (geplant)

26 Das Wr. Neudorfer Inklusionsprojekt Nachhaltigkeitskonferenz:

27 Eine Kultur blüht, wenn Menschen Bäume pflanzen, in deren Schatten sie niemals sitzen werden (griechisches Sprichwort) Es liegt an uns, die Chance zu nützen

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