Leitbild- und Strategieentwicklung an der HWR Berlin Herzlich willkommen zur Auftaktveranstaltung, 21. Juni 2013

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1 Leitbild- und Strategieentwicklung an der HWR Berlin Herzlich willkommen zur Auftaktveranstaltung, 21. Juni 2013 Fußzeile 1

2 Ablauf des ersten Veranstaltungsteils (bis Uhr) Begrüßung Impulse aus der Lehrendenbefragung 2013 Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der HWR Berlin: Grundlagen für die Leitbild- und Strategieentwicklung der HWR Berlin aus der Perspektive der Hochschulleitung 2

3 Mitgestalter/innen des heutigen Nachmittags Vorbereitungsteam Silke Bauer Cornelia Kaiser Henriette Scharfenberg Bernd Reissert Externer Moderator des zweiten Veranstaltungsteils Ulrich Wessolek 3

4 Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der HWR Berlin: Grundlagen für die Leitbild- und Strategieentwicklung der HWR Berlin aus der Perspektive der Hochschulleitung Fußzeile 4

5 Inhalt 1. Stärken der HWR Berlin 2. Schwächen der HWR Berlin 3. Chancen (durch externe Bedingungen/Entwicklungen) 4. Risiken (durch externe Bedingungen/Entwicklungen) 5. Handlungsbedarfe: a. aus Stärken und externen Chancen b. aus Stärken und externen Risiken c. aus Schwächen d. aus Schwächen und externen Risiken 5

6 1. Stärken der HWR Berlin (1) Klares, unterscheidbares Profil als Komplettanbieter zur Managementqualifizierung für den privaten, öffentlichen und gemeinnützigen Sektor (und dazugehöriger anwendungsbezogener Forschung) Fachliche Konzentration und Größe ermöglichen große Vielfalt an Studienformen; u.a.: Duales Studium Fern- und Abendstudium englischsprachiges Studium (führend unter deutschen Fachhochschulen) Weiterbildungsstudium (führender Anbieter in Berlin) tiefe Spezialisierungen Synergien (z.b. zwischen Bezügen zu privatem und öffentlichem Sektor) 6

7 Besondere Studienformen an der HWR Berlin Form Studiengänge Studierende WS 2012/13 Dual 9 B.A., 1 M.A Teilzeit (Abend) 2 B.A. 322 Sprache: Engl. 4 B.A., 8 M.A., 1 M.Sc., 1 MBA Sprache: Franz. 1 B.A., 1 M.A. 94 Internat. Koop. 3 B.A., 3 M.A. 460 Nationale Koop. 1 B.A., 1 B.Eng., 1 M.A., 1 M.Sc. 570 Fernstudium 1 B.A., 2 M.A., 1 MPA 336 Weiterbildung 1 B.A., 7 M.A., 1 LL.M., 1 MBA, 1 MPA 734 7

8 1. Stärken der HWR Berlin (2) Internationalität (Spitzenposition unter deutschen Fachhochschulen) Interdisziplinarität: Verankerung gesamtwirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bezüge in Lehre und Forschung Ausgeprägtes Profil zu Gender- und Diversity-Forschung und -Praxis Enge Bezüge zur Region; besonders durch Duales Studium Zugehörigkeit zu UAS7: Unterstützung bei Qualitätssicherung und Internationalisierung 8

9 Herkunft und Verbleib der Absolvent/innen der HWR Berlin 70% 63% 60% 50% 49% 40% 38% Hochschulstandort Region* der Hochschule 30% 26% Deutschland Ausland 20% 10% 8% 5% 4% 8% * Region: BAR, HVL, LDS, LOS, MOL, OHV, P, PM, TF ** Ort des Erwerbs der Hochschul-l zugangsberechtigung 0% Herkunft** Verbleib*** *** Ort der ersten Beschäftigung Quelle: INCHER Kassel (Hrsg.): Absolventenbefragung 2012 Ergebnisse der Erstbefragung des Jahrgangs (INCHER Kassel, Reihe KOAB-Tabellenband; Nr. 12/1/A01).

10 2. Schwächen der HWR Berlin (1) Geringes internes Zusammengehörigkeitsgefühl Vorrangige Formulierung von Partialinteressen Geringe Kommunikationskultur zwischen Fachbereichen/Einheiten Unterschiedliche Hochschulkulturen Unterschiedliche Aufmerksamkeit für Forschung und Internationalisierung Geringe Nutzung möglicher Synergien Geringe Einbindung der MINT-Bereiche (Technik, Informatik) 10

11 2. Schwächen der HWR Berlin (2) Unangepasste operative/administrative Prozesse Unklarheiten in der Aufgabenzuordnung zentral/dezentral (jedoch verbessert) Fehlende Definition von Prozessen Wahrnehmung geringer Wertschätzung/Aufmerksamkeit durch Mitarbeiter/innen Großer Anteil an Mietflächen Probleme für Sichtbarkeit Entfaltung und Integration Probleme für Profilierung zu Nachhaltigkeit Geringer Anteil an Studienplätzen in konsekutiven Masterstudiengängen 11

12 3. Chancen (durch externe Bedingungen/Entwicklungen) Standort Berlin: Attraktivität für Studienbewerber/innen Attraktivität für (potentielle) Professor/innen Zunehmende Globalisierung und Bedeutung gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen Voraussichtlich weitere Nachfrage nach Internationalisierung Anhaltende Bedeutung gesamtwirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bezüge Zunehmende Diversität von Studieninteressierten (trifft auf Vielfalt von Studienformen) Systemakkreditierung als Chance zur Stärkung des internen Qualitätsmanagements 12

13 4. Risiken (durch externe Bedingungen/Entwicklungen) Zunehmender Wettbewerb zwischen Hochschulen Demografische Entwicklung: zunehmender Wettbewerb um (gute) Studienbewerber/innen (aber: Standortvorteil und Attraktivität durch Profil) Voraussichtlich kein signifikantes Wachstum der Einnahmen vom Land Zunehmende Innovationschancen und Qualifikationsbedarfe an Schnittstellen von Disziplinen und Sektoren (trifft auf geringe Nutzung interner Synergien und geringe interne Einbindung der MINT-Bereiche) Rasch zunehmende Bedeutung neuer Lehr- und Lernformen 13

14 5. Handlungsbedarfe (1) a. aus Stärken und externen Chancen: Bewahren: Profil als Komplettanbieter zur Managementqualifizierung für den privaten, öffentlichen und gemeinnützigen Sektor sowie zu Gender und Diversity Vielfalt von Studienformen, Spezialisierungen Duales Studium Internationalisierung (Vorsprung halten) Interdisziplinarität Ausbauen: Interne Synergien Qualitätsmanagement/Systemakkreditierung 14

15 Handlungsbedarfe (2) b. aus Stärken und externen Risiken: Leitbild; Verfolgung gemeinsamer Ziele Ausbau und Neustrukturierung der Weiterbildung 15

16 Handlungsbedarfe (3) c. aus Schwächen: betr. Zusammengehörigkeitsgefühl Verbesserte Interne Kommunikation: Förderung von Lehrendenaustausch Förderung von fachbereichsübergreifenden Profilschwerpunkten (?) betr. Prozesse klarere Definition von Zuständigkeiten und Prozessen größere Verantwortung dezentraler Bereiche bessere Einbindung von Mitarbeiter/innen betr. Mietflächen (teilweise) Überführung in Fachvermögen Wissenschaft 16

17 Handlungsbedarfe (4) d. aus Schwächen und externen Risiken: Raschere Entwicklung und Umsetzung neuer Lehr- und Lernformen Verbesserte Verknüpfungen mit dem MINT-Bereich Externe Kooperationen im MINT-Bereich (z.b. Gründerzentrum mit BHT) 17

18 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! 18

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