Jahrestagung Kompetenznetze Deutschland

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1 Internationalisierung von Netzwerken Thematische Einführung Jahrestagung Kompetenznetze Deutschland Michael Astor Prognos AG Berlin, 7. Februar 2008

2 Globalisierung Internationalisierung stellen nicht umkehrbare Prozesse dar, Dynamik Motive unterliegen Wandel. n Offshoring von Dienstleistungen umfasst in wachsendem Ausmaß auch FuE- Dienstleistungen n Internationalisierung von FuE vollzieht sich nun auch in den aufstrebenden Ländern Südostasiens n Motive verändern sich: im Vordergr stehen Erschließung von ausländischen FuE- (Human-) Ressourcen, Kostenreduktion Beschleunigung der Entwicklungsprozesse n Arbeitsteilung findet auf hohem Niveau statt, auch komplexe Aufgaben werden verlagert / kooperativ gelöst n Unternehmen aus aufstrebenden Ökonomien verlagern selbst ihre FuE- Tätigkeiten (UNCTAD World Investment Report 2005) 2

3 Der Anteil der sog. Aufholländer an der globalen Wissensproduktion wächst. Quelle: Bericht zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands

4 Mittelständische Unternehmen: Kooperationsmotive verknüpfen Markt- Technologieaspekte Technologische Kompetenzen 51% 89% Erschließung internationaler Märkte 41% 44% Kostensenkung 42% 65% Verkürzung der Entwicklungszeiten Aufbau neuer Geschäftsfelder 41% 40% 71% 65% national trifft zu Verbesserung der Prozesse 33% 59% international trifft zu Ausgleich von Kapazitätsengpässen 30% 52% Teilung von FuE-Risiken Sonstiges 25% 29% 23% 38% National: N=300 International: N=270 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Mehrfachnennungen Prognos möglich AG 4

5 Bedeutung von Hemmnissen bei internationalen Kooperationen unproblematisch sehr problematisch Know-how Verlust (FuE, technologisch, strategisch) 2,53 Verlust der technologischen Eigenständigkeit 2,85 Transaktionskosten 3,03 Fehlende Sprachkompetenz 3,31 Gesetzliche Bestimmungen 3,04 Managementaufwand 2,66 Identifikation von leistungsfähigen Partnern 2,

6 Faktoren, die über den Erfolg von internationalen FuE-Kooperationen entscheiden. Unternehmen, die ihre FuE-Ziele erreichen Auswahl Festlegung Auswahl des des Festlegung Prozessgestaltung: FuE-Partners Prozessgestaltung: Zielstruktur: FuE-Partners Zielstruktur: nach Abstimmung Abstimmung über nach fachlicher fachlicher über Projektmanagement Kompetenz Verwertungsrechte Ken- Kompetenz Projektmanagement Verwertungsrechte Kenorientierunmunikation Kommunikation Komorientierung Unternehmen, die ihre FuE-Ziele nicht erreichen Fehlende Fehlende Vertrauensbasis Vertrauensbasis Probleme Probleme in in Management Management Organisation Organisation Fehlende Fehlende finanzielle finanzielle Ressourcen Ressourcen 6

7 Wir geben Orientierung. Die Schweizer Prognos AG berät seit 1959 europaweit Entscheidungsträger aus Wirtschaft Politik in Zukunftsfragen Michael Astor Leiter des Geschäftsfelds Innovation, Technologie & Bildung Tel Prognos AG, Berlin Goethestraße Berlin Tel Fax Kontakt 7

8 Die Prognos AG im Überblick 8

9 Kurz: Die Prognos AG Wir geben Orientierung. Regionen der Zukunft Lernen Arbeiten Wirtschaft Gegründet in Basel, ist die Prognos AG seit 1959 Think Tank innovativer Impulsgeber für Wirtschaft Politik. Umwelt Versorgung/ Entsorgung Energie Die Prognos AG hat Standorte in Basel, Berlin, Düsseldorf Bremen. Unsere Teams vereinigen Fachkompetenz mit dem Blick fürs Ganze. Gesheit Innovation Politik Gesellschaft Unser Expertenwissen das breite Spektrum der Themenfelder ermöglichen Empfehlungen, wie wir sie für wichtig erachten: unabhängig auf Basis neuester Erkenntnisse ganzheitlich praxisorientiert Wer wir sind 9

10 Prognos führt Untersuchungen zu Technologieförderprogrammen Innovationsstudien durch. n Internationale Zusammenarbeit mittelständischer Unternehmen im Bereich Forschung Entwicklung, 2003 (BMWi) n Evaluation des Förderprogramms Mikrosystemtechnik 2000+, 2002 (BMBF) n Begleitung Strukturierung von Cluster-Prozessen im Saarland, in Berlin in Thüringen aktuell: n Evaluation des Netzwerks internationale Technologiekooperation (BMWi) n Auswirkungen demographischer Veränderungen auf die berufliche Ausbildung (BMBF, BIBB) n Delphi-Befragung zur Wahrnehmung Priorisierung von Risiken aus dem Bereich des gesheitlichen Verbraucherschutzes (Besanstalt für Landwirtschaft Ernährung, Bonn, Besinstitut für Risikobewertung, Berlin) Empirische Basis 10

11 Das Geschäftsfeld Innovation, Technologie & Bildung n Evaluationen von Förderprogrammen n Studien zur Innovationsforschung n Begleitung von Prozessen der Clusterbildung Marktfeld Innovationspolitik -management n Studien zu technologischen Entwicklungslinien n Technikfolgenabschätzung n neue Anwendungen Märkte Marktfeld Technologie Zukunftsmärkte n Begleitung von Modellprojekten der Aus- Weiterbildung n Studien zum Bildungssystem zur Rolle der Hochschulen Marktfeld Bildung, Qualifizierung Arbeit Marktfelder 11

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