Bundesländer-Ranking. Bundesländer im Vergleich: Wer wirtschaftet am besten? Profil Brandenburg

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1 Bundesländer-Ranking!!! Bundesländer im Vergleich: Wer wirtschaftet am besten? Profil Brandenburg Studie der IW Consult GmbH und der GWS GmbH in Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Wirtschaftswoche Köln,

2 Brandenburg: Schulden und Arbeitslosigkeit wachsen aber es gibt auch einige Hoffnungszahlen Brandenburg erreicht bei der wirtschaftlichen Dynamik in Deutschland Platz 14. Das ist das Ergebnis des Bundesländer-Rankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche. Diese wissenschaftliche Vergleichsstudie zur wirtschaftlichen Entwicklung der 16 deutschen Bundesländer, die von einem Forscherteam unter Leitung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH erstellt wurde, legt den Fokus explizit auf die Dynamik: Sie vergleicht die ordnungs- und wirtschaftspolitische Entwicklung in den Jahren 2001 bis Dabei werden bewusst keine Bestandsgrößen, sondern nur die Veränderungen in dem Bemessungszeitraum berücksichtigt. So ist zum Beispiel die Veränderung der Arbeitslosenquote und nicht ihre absolute Höhe für die wissenschaftliche Beurteilung ausschlaggebend. Die Studie wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal durchgeführt. In diesem Jahr gewann das Bundesland Sachsen vor Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Basierend auf den Ergebnissen dieser Studie küren die Initiative und die WirtschaftsWoche gemeinsam den Ministerpräsidenten des Jahres. Die Stärken des Bundeslandes Brandenburg: 1. Insolvenzen: Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ist um 21,5 Prozent zurückgegangen. Zusammen mit Thüringen verzeichnete Brandenburg damit den größten Rückgang. 2. Arbeitskosten: Attraktiv für Investoren: Die Arbeitskosten je Arbeitnehmer stiegen lediglich um 2,6 Prozent. Nur in Berlin und dem Saarland war der Zuwachs noch geringer. 3. Umsatz: Die Umsatzrenditen nach Steuern erhöhten sich zwischen 2000 und 2002 um 0,3 Prozentpunkte. Damit liegt das Bundesland zusammen mit Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein auf Rang Produktivität: Das Bruttoinlandsprodukt in Preisen von 1995 je Erwerbstätigten nahm um 2,9 Prozent zu. Lediglich Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen verzeichneten einen größeren Anstieg der Produktivität. 5. Drittmittel: Die Summe der Drittmittel pro Professor stieg um Euro zwischen 2000 und Nur in Berlin, Bremen und Niedersachsen waren die Professoren noch aktiver, finanzielle Mittel außerhalb der Universität zu erschließen. 1 Bei einigen Faktoren musste wegen der Datenlage auf den Zeitraum zurückgegriffen werden. Diese sind gesondert erwähnt.

3 Die Schwächen des Bundeslandes Brandenburg: 1. Gewerbesteuer: Die Gewerbesteuerhebesätze erhöhten sich zwischen 2000 und 2002 um 37 Prozentpunkte. Kein anderes Bundesland verzeichnete einen solch starken Zuwachs. 2. Erwerbstätige: Die Zahl der Erwerbstätigen verringerte sich um 3,7 Prozent. Lediglich in Thüringen ist ein stärkerer Rückgang zu beobachten. 3. Öffentlicher Schuldenstand: Die Schulden von Land, Gemeinden und Zweckverbänden nahmen um Euro je zu. Das Bundesland liegt damit auf Platz Arbeitslosen- und Sozialhilfe: Der Anteil der Empfänger von Arbeitslosen- und Sozialhilfe je 100 ist um 1,4 Prozentpunkte zwischen 2000 und 2002 gestiegen. Nur Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern verzeichneten einen größeren Anstieg. 5. Bruttoinlandsprodukt: Das Bruttoinlandsprodukt 2003 in Preisen von 1995 sank um 0,9 Prozent, damit liegt Brandenburg auf Platz 14. Nachrichtlich: Beim ersten Bundesländer-Ranking der INSM im Jahr 2003 hatte Brandenburg Platz 13 belegt. Die damalige Untersuchung hatte sich auf den Zeitraum 2000 bis 2002 bezogen.

4 Dynamik-Ranking Gesamtplatz Dynamik-Ranking 14 Dimension und Jahr Werte Rang Arbeitsmarkt 13 Arbeitslosenquote %-Punkte ( ) 1,4 11 Erwerbstätige % ( ) -3,7 15 Wohlstand 10 Bruttoinlandsprodukt in Preisen von % ( ) ,9 14 Arbeitsproduktivität % ( ) 2,9 4 Standort 10 Ausbildungsplatzangebot 2) %-Punkte ( ) -2,0 4 entwicklung % ( ) -0,8 12 Patentanmeldungen je Differenz ( ) 0 6 Drittmittel je Professor Tsd. Euro ( ) 16,6 4 Wissenschaftsausgaben je Euro je ( ) 5,0 10 Schüler je Lehrer Differenz ( ) -0,7 5 Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer % ( ) 2,6 3 Beschäftigte im Kernbereich des öffentl. Beschäftigte je Ew. ( ) Dienstes je ,0 6 Struktur 11 Arbeitslosenhilfe- und Sozialhilfeempfänger je 100 Schuldenstand der Länder, Gemeinden/Gv. und Zweckverbände je Personen je 100 Ew. ( ) Euro je ( ) 1, Straftaten je Differenz ( ) 40 6 Aufklärungsquote Straftaten %-Punkte ( ) 0,6 9 Gründungen je Erwerbsfähige Differenz ( ) (Gründungsintensität) -4,3 10 Investitionsquote der öffentlichen Haushalte 3) %-Punkte ( ) -2,2 8 Unternehmensinsolvenzen % ( ) -21,5 2 Unternehmensperformance 5 Umsatzrenditen nach Steuern 4) %-Punkte ( ) 0,3 3 Eigenkapitalquote 5) %-Punkte ( ) 0,2 10 1) Erwerbstätige am Wohnort je 100 im Alter von Jahren 2) Ausbildungsstellenangebot in % der Ausbildungsstellennachfrage in ) Anteil der Investitionen an den bereinigten Ausgaben in Prozent 4) Jahresüberschuss in Prozent des Umsatzes 5) Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme

5 Niveau-Ranking Gesamtplatz Niveau-Ranking 11 Flächenstaaten Dimension und Jahr Werte Rang Arbeitsmarkt 11 Arbeitslosenquote % (2003) 18,8 11 Arbeitsplatzversorgung 1) % (2003) 62,4 9 Wohlstand 9 Bruttoinlandsprodukt je Euro je (2003) Arbeitsproduktivität Euro je Erwerbstätigen (2003) Standort 11 Ausbildungsplatzangebot 2) % (2003) 87,5 13 Gewerbesteuerhebesätze % (2002) Patentanmeldungen je je Ew. (2003) Drittmittel je Professor Tsd. Euro (2002) 62,2 11 Wissenschaftsausgaben je Euro je (2003) Schüler je Lehrer Schüler je Lehrer (2002) 15,2 4 Bruttomonatseinkommen je Euro je Arbeitnehmer (2003) Arbeitnehmer (strukturbereinigt) Beschäftigte im Kernbereich des öffentl. Beschäftigte je Ew. (2002) Dienstes je ,8 11 Struktur 11 Arbeitslosenhilfe- und Sozialhilfeempfänger je 100 Personen je 100 Ew. (2002) 7,6 10 Schuldenstand der Länder, Gemeinden/Gv. und Zweckverbände je Euro je (2003) Straftaten je je Ew. (2003) Aufklärungsquote Straftaten % (2003) 57,5 5 Gründungen je Erwerbsfähige je Erwerbsfähige (2002) (Gründungsintensität) 41,9 6 Investitionsquote der öffentlichen % (2003) Haushalte 3) 17,6 4 Unternehmensinsolvenzen je je Erwerbspersonen (2003) Erwerbspersonen 0,9 8 Unternehmen 13 Umsatzrenditen nach Steuern 4) % (2002) 1,0 13 Eigenkapitalquote 5) % (2002) 23,8 11 1) Erwerbstätige am Wohnort je 100 im Alter von Jahren 2) Ausbildungsstellenangebot in % der Ausbildungsstellennachfrage in ) Anteil der Investitionen an den bereinigten Ausgaben in Prozent 4) Jahresüberschuss in Prozent des Umsatzes 5) Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme

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