In dieser Straße liegt der Wohnung von meiner Gastfamilie

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2 Ich bin aus Frankreich am 8. April 2009 nach Deutschland gekommen. Ich war ein bisschen aufgeregt. Aber als zwei weibliche Personen mir gesagt haben: Hallo!, bin ich entspannter geworden. Am Anfang meines Austausches sagte ich nur: Ja, Nein, ein bisschen Ich war schüchtern und ich habe nicht so oft gesprochen. Jetzt finde ich das lustig. Die Familie besteht aus vier Leuten: der Vater, der Olaf heißt; die Mutter, die Simone heißt; meine Austauschpartnerin Julika und ihre Schwester Rieke. Berlin ist die Hauptstadt von Deutschland. Diese Stadt besteht aus circa 3 Millionen Einwohnern. Berlins Fläche beträgt ungefähr 900 km². Im Vergleich ist Paris sechsmal kleiner als Berlin und es gibt die gleiche Einwohnerzahl. Also Berlin ist nicht so eng wie Paris. Berlin besitzt viele grüne Parks deshalb ist es sehr angenehm in der Stadt spazieren zu gehen. Allerdings hat Berlin Fehler : zum Beispiel die Verschmutzung oder den Lärm. In dieser Straße liegt der Wohnung von meiner Gastfamilie Außerdem wohnte ich an einer Hauptstraße, die stark befahren wurde. In Frankreich wohne ich in einem Dorf, deswegen hat das mich am Anfang sehr gestört. Aber nach und nach habe ich mich daran gewöhnt. Wenn man in einer großen Stadt lebt, gibt es immer zwei Seiten: Berlin ist eine attraktive Stadt, aber Berlin ist auch eine anstrengende Stadt. Es ist doch besser wenn man ein Haus auf dem Land hat. Und meine Gastfamilie hat ein echtes Haus in Neugarten in Mecklenburg Vorpommern. Wir fuhren fast jedes Wochenende und in den Ferien dorthin. Neugarten ist viel ruhiger als Berlin. Dort gab es viele Sachen zu tun. Erstens: ich bin geritten, weil ein Reitstall in der Nähe von Neugarten liegt. Es hat mir wirklich Spaß gemacht. Ich bin ein bisschen sportlich, weshalb war es sehr spannend für mich, einen neuen Sport zu entdecken (Ich war noch niemals geritten). Die Lehrerin hat sogar gesagt, dass ich viel Talent habe.

3 Das Haus auf dem Land Zweitens: der Vater hat Motorräder. Er hat mich zweimal vorgeschlagen, mitzukommen. Ich habe sofort an einen Satz gedacht: No risk, no fun! Ein Freund von mir sagt immer das. Auf dem Motorrad habe ich ein skurriles Gefühl empfunden. Ich fühlte mich frei, während ich der Landschaft beobachtete. Drittens: wir haben mehrere Radtouren gemacht. Es macht sehr Spaß durch den Wald zu fahren. Viertens: Mecklenburg Vorpommern ist ein Bundesland mit zahlreichen Seen. Also konnten wir Baden gehen, als das Wetter schön war. Das Wasser war kalt, aber die Öberfläche von dem Wasser ist wärmer als das tiefe Wasser. Um den Tag zu beenden hatten wir zwei Möglichkeiten: entweder haben wir Karten gespielt oder wir haben ein Film geguckt. Am 20. April bin ich in die Schule gegangen. Ich war ganz nervös und ich konnte nicht verstehen, was Julika mir sagte. Die Schule, die Beethoven Oberschule heißt, war total anders als meine Schule in Dijon. Zuerst die Architektur: drinnen war es sehr breit während das Lycée Carnot (meine Schule) eng ist. Aber in meiner Schule gibt es mehr Platz draußen als in Berlin. Außerdem ist der Unterricht unterschiedlich in Deutschland. Zunächst machten die Schüler in Berlin das Abitur mit 13 Jahren Schule, bevor der Senat für ein neues Gesetz erließ: das Abitur nach 12 Jahren. Zusätzlich ist der Unterricht lockerer als in Frankreich: die Schule endet frühestens um halb zwölf und spätestens um halb drei. Sogar die Lehrer sind nicht so streng wie die in Carnot. Die Schüler können während des Unterrichts trinken, manchmal sogar essen. Allerdings gab es keine Kantine dort. Sie müssen jeden Morgen Brot vorbereiten. Ich habe fast an dem gleichen Unterricht wie in Frankreich teilgenommen: Erkunde, Geschichte, Mathe, Französisch, Chemie, Physik, Sport, Deutsch, Biologie, Latein und Musik. Die Schüler haben Musik als Fach bis in die zwölfte Klasse. Es war ein interessantes Fach. Zum Beispiel haben wir getanzt, ein Rap geschrieben, und eine Musik komponiert. Ich bin der Meinung, dass das Fach Musik nützlich ist, weil die Musik den Geist entwickelt. Deshalb ist es sehr wichtig, das Fach Musik in Frankreich weiterzumachen. Nicht als eine Option, sondern als ein wirkliches Fach. Aber ich spiele Cello, deswegen ist meine Meinung eventuell nicht die Meinung aller. Ich möchte über ein andere Thema sprechen: das Wahlfach. In Frankreich sind die Wahlfächer nicht verpflichtend. In Deutschland ist es das Gegenteil. In der 9.Klasse müssen die

4 deutsche Schüler zwischen verschiedenen Wahlfächer wählen: Musik, Latein, Spanisch, Kunst und Naturwissenschaft. Die ganzen Schüler aus meiner Klasse in Berlin waren nett und freundlich zu mir. Und ich habe sofort mit ihnen geredet, weil ich nicht verklemmt bin. Ich könnte manchmal mein Wochenende mehrere Mals erzählen, weil zahlreiche Schüler mich das fragten. Aber es war nicht so schlimm, denn ich besser jedes Mal wurde. Es ist eine gute Übung. Natürlich ist es praktisch, wenn man einen Franzosen in einer deutschen Schule hat. Man kann ihn viele Sachen fragen zu tun. Deshalb habe ich zum Beispiel ein Korrektur in einem französischen Unterricht gemacht und ein Tonaufnahm für die deutschen Schüler als kleinen Test. Alles war sehr großartig. Im Gebiet von Berlin gibt es einen Dialekt, der einige andere Wörter ändert. Zum Beispiel können die Deutschen Malzeit anstatt Guten Tag sagen. Aber es ist nicht sehr höflich. Die Aussprache ist unterschiedlich für einige Wörter: nichts wird zu nix, gut wird zu jut, Tag wird zu Tach. Während der Woche war ich ein bisschen beschäftigt, weil ich ein Cello ausgeliehen hatte. Ich hatte Montag ein Orchester in der Beethoven-Oberschule, Mittwoch ein Orchester in einer Musikschule und Donnerstag Cello Unterricht. Alle Lehrer waren ein wenig verrückt, es war trotzdem sehr interessant. Ich habe sogar an einem Konzert teilgenommen. Ich bin nicht nur in Berlin und in Neugarten geblieben. Ich bin auch nach Dortmund, Stralsund und Frankfurt gefahren. Alle Städte waren sehr wunderbar und besonders. Frankfurt ist eine ökonomische Stadt, Dortmund ist sehr ruhig und Stralsund sieht sehr schön mit seinem Hafenplatz aus. Frankfurt

5 Es war eine unglaubliche Zeit und ich kann nicht alles vergessen. Ich bedauere überhaupt nicht nach Deutschland gefahren zu sein, auch wenn ich den Unterricht nachholen muss, den ich verpasst habe. Alle Leute, die ich gesehen habe, sind in meinem Kopf für immer. Ich kann nicht alles meinen Eltern oder meinen Freunden erzählen. Nur einige Momente, an die ich mich erinnere. Auf alle Fälle rate ich allen, an diesem Austausch teilzunehmen, weil ich in Deutsch besser geworden bin.

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