Neues aus der Umsatzsteuer Änderung der Leistungsortregeln Mini One Stop Shop

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Neues aus der Umsatzsteuer Änderung der Leistungsortregeln Mini One Stop Shop"

Transkript

1 Neues aus der Umsatzsteuer Änderung der Leistungsortregeln Mini One Stop Shop Wien Fernand Dupont WKW Abteilung Finanzpolitik

2 Seit neue Leistungsortregel B2C bei Telekommunikationsleistungen, Rundfunk und Fernsehdienstleistungen und elektronisch erbrachten Dienstleistungen. B2B: Empfängerort (keine Änderung) B2C: Unternehmerort bis (Drittland Empfängerort) Empfängerort ab

3 Die Anwendung des österreichischen USt Recht ist abhängig davon, ob sich der Leistungsort in Österreich befindet. Befindet sich der Leistungsort im Ausland sind ausländische Rechtsvorschriften anzuwenden. Österreichisches USt Recht kommt nicht zur Anwendung. Rechnungserfordernisse im Ausland prüfen!!! 3

4 Leistungsempfänger verwendet: keine UID Nummer Umsatz kann als B2C behandelt werden UID Nummer Umsatz ist B2B (Reverse Charge) Leistungsort ist grundsätzlich der Ansässigkeitsstaat des Leistungsempfängers Ausnahme: Leistungsortvermutung bei einigen Leistungen 4

5 Leistungsortvermutungen Telefonzellen, WLAN Hot Spots, Internetcafés, Restaurants, Leistungen im Rahmen von Beherbergungsleistungen Mobile Netze Satellitenkarten, Decoder, (Ort des Decoders, ) Leistungen werden erbracht > Schiffe, Flugzeug, Eisenbahn > Ort ist im Abgangsland der Personenbeförderung 5

6 Erbringung digitaler Dienstleistungen an Endverbraucher über Telekommunikationsnetze, Schnittstellen oder Portale Kauf von Liedern, Filmen oder Spielen über Internet Plattformen (zb itunes, Facebook App Center etc.) Download von Programmen über Appstores auf Mobiltelefone (Apple AppStore, Google Playstore) Kauf von digitalem Content durch Anrufen einer Mehrwert Nummer oder Versenden einer Mehrwert SMS 6

7 Es muss eindeutig bestimmt werden, wer der Erbringer der Leistung ist, wenn die Leistungen an Endkunden nicht direkt, sondern über Vermittler erbracht werden. 7

8 Salzburger Steuerdialog 2013 Betreiber des App Stores und nicht Entwickler des Apps ist derjenige, der die Leistungen an die Endverbraucher erbringt irrelevant, ob App Store Betreiber aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen als Kommissionär oder Vermittler tätig wird B2B Umsatz zwischen App Entwickler und App Store Betreiber und B2C Umsatz zwischen App Store Betreiber und Endverbraucher 8

9 Anderes gilt nur, wenn Betreiber das Tätigwerden für einen anderen eindeutig zu erkennen gibt App Entwickler erbringt elektronische Dienstleistung an Endverbraucher App Store Betreiber erbringt Vertriebsdienstleistung/ Zahlungsdienstleistung an App Entwickler 9

10 Widerlegung der Vermutung Auf allen Rechnungen/Quittungen muss die Dienstleistung und ihr Leistungserbringer angegeben sein; der an der Leistungserbringung beteiligte Unternehmer autorisiert oder genehmigt weder die Erbringung dieser Dienstleistung noch die Abrechnung mit dem Leistungsempfänger und legt nicht die allgemeinen Bedingungen der Erbringung fest; dies kommt in den vertraglichen Vereinbarungen zwischen den Parteien zum Ausdruck. 10

11 Beweismittel für die Bestimmung des Ortes des Dienstleistungsempfängers zwei einander nicht widersprechende Beweismittel zb: Rechnungsanschrift des Leistungsempfängers Bankdetails IP Adresse Mobilfunk Ländercode Sonstige Informationen 11

12 Ab Registrierung in B2C Empfängerstaaten Oder MOSS (freiwillig) Registrierung in einem Staat (Mitgliedstaat der Identifizierung MSI) Erklärung und Zahlung nur im MSI 12

13 EU Schema Registrierung im Ansässigkeitsstaat Sitz der wirtschaftlichen Tätigkeit oder Betriebsstätte, wenn kein Sitz in der EU Nicht EU Schema (Unternehmer nicht in der EU ansässig) Freie Wahl Beginn der Inanspruchnahme 1. Tag des auf die Antragsabgabe folgenden Kalendervierteljahres Ab dem Tag der ersten Leistungserbringung, wenn Antrag spätestens am 10. Tag des auf die Leistungserbringung folgenden Monats erfolgt 13

14 Erklärungszeitraum = Kalendervierteljahr Steuererklärung und Zahlung spätestens am 20. des darauf folgenden Monats Nullerklärung wenn kein Umsatz getätigt wurde zb: Leistung am 5. Jänner Erklärungszeitraum Jän März Erklärung und Zahlung bis spätestens 20. April 14

15 Beendigung der Sonderregelung Antrag bis spätestens 15 Tage vor Beginn des Kalendervierteljahres über FinOn abzugeben. Antrag bis spätestens 16. Dez Beendigung ab 1. Jänner 16. März Beendigung ab 1. April 15. Juni Beendigung ab 1. Juli 15. Sept Beendigung ab 1. Oktober 15

16 Wenn Unternehmer mitteilt keine MOSS Leistungen mehr zu erbringen Wenn Voraussetzungen für die Inanspruchnahme nicht mehr erfüllt sind Wenn keine MOSS Leistungen während 8 aufeinanderfolgenden Quartalen erbracht werden Ausschluss von der Sonderregelung Wenn Unternehmer wiederholt gegen die Vorschriften verstößt 16

17 Ausschluss ab 1. Tag des Kalendervierteljahres, das auf die Übermittlung der Ausschlussentscheidung folgt Verschiedene Sperrfristen 17

18 Sonstiges Keine Ist Besteuerung Aufzeichnungspflichten längere Aufbewahrungsfristen als in Ö 10 Jahre Rechnungserstellung nach den Vorschriften des Mitgliedstaates des Endverbrauchers 18

19 Vielen Dank! 19

MERKBLATT. Stand: Die neuen Leistungsortregelungen für elektronisch erbrachte sonstige Leistungen und das MOSS-Verfahren. 15.

MERKBLATT. Stand: Die neuen Leistungsortregelungen für elektronisch erbrachte sonstige Leistungen und das MOSS-Verfahren. 15. Stand: 15. Juni 2015 Die neuen Leistungsortregelungen für elektronisch erbrachte sonstige Leistungen und das MOSS-Verfahren Zum 01. Januar 2015 sind unionsweit neue Leistungsortregeln für elektronisch

Mehr

Umsatzsteuertagung 2014 Elektronische Zahlungssysteme

Umsatzsteuertagung 2014 Elektronische Zahlungssysteme Umsatzsteuertagung 2014 Elektronische Zahlungssysteme Christian Stangl Einschränkung des Themas Erbringung digitaler Dienstleistungen über Telekommunikationsnetze, Schnittstellen oder Portale Kauf von

Mehr

Kamingespräch. Umsatzsteuer für digitale Umsätze. MMag. Roman Haller, LL.B. Umsatzsteuer für digitale Umsätze

Kamingespräch. Umsatzsteuer für digitale Umsätze. MMag. Roman Haller, LL.B. Umsatzsteuer für digitale Umsätze Kamingespräch MMag. Roman Haller, LL.B. LINZ Kleinunternehmerregelung Bei Jahresumsatz < EUR 30.000 keine Steuerpflicht der Ausgangsumsätze Kein VSt-Abzug aus Eingangsleistungen Option zur Steuerpflicht

Mehr

(UMSATZ-) STEUERLICHE BEHANDLUNG GRENZÜBERSCHREITENDER E-COMMERCE TRANSAKTIONEN

(UMSATZ-) STEUERLICHE BEHANDLUNG GRENZÜBERSCHREITENDER E-COMMERCE TRANSAKTIONEN INTERNETWOCHE 2015 (UMSATZ-) STEUERLICHE BEHANDLUNG GRENZÜBERSCHREITENDER E-COMMERCE TRANSAKTIONEN Dipl.-Kfm., Steuerberater Egon Schmitz Bachelor of Arts (B. A.), Steuerberater Felix Erler Köln, 23. Oktober

Mehr

Dienstleistungen an ausländische Unternehmer B2B Leistungen

Dienstleistungen an ausländische Unternehmer B2B Leistungen Dienstleistungen an ausländische Unternehmer B2B Leistungen Wenn Sie an ausländische Unternehmer Dienstleistungen erbringen, haben Sie eine Fülle von Steuervorschriften zu beachten. Dieses Infoblatt soll

Mehr

Klienten-Info mit Checkliste Steuertipps zum Jahresende 2014

Klienten-Info mit Checkliste Steuertipps zum Jahresende 2014 Inhaltsverzeichnis: Klienten-Info mit Checkliste Steuertipps zum Jahresende 2014 Ausgabe November 2014 1 OPTIMALE NUTZUNG DES GEWINNFREIBETRAGS... 1 2 HIGHLIGHTS AUS DEM SALZBURGER STEUERDIALOG... 2 2.1

Mehr

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Bundeszentralamt für Steuern. - E-Mail-Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 -

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Bundeszentralamt für Steuern. - E-Mail-Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 - Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

Änderungen zum Jahreswechsel

Änderungen zum Jahreswechsel Änderungen zum Jahreswechsel Fernand Dupont, Wirtschaftskammer Wien Änderungen zum Jahreswechsel / Fernand Dupont Steuerliche Änderungen 2013 Stabilitätsgesetz 2012 Abgabenänderungsgesetz 2012 Einkommensteuer

Mehr

«KLEINE EINZIGE ANLAUFSTELLE FÜR DIE MEHRWERTSTEUER» IN DER EU Für Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernsehund elektronische Dienstleistungen *

«KLEINE EINZIGE ANLAUFSTELLE FÜR DIE MEHRWERTSTEUER» IN DER EU Für Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernsehund elektronische Dienstleistungen * MWST STE U E R N M A R K U S M E T Z G E R B R A N K O B A L A B A N «KLEINE EINZIGE ANLAUFSTELLE FÜR DIE MEHRWERTSTEUER» IN DER EU Für Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernsehund elektronische Dienstleistungen

Mehr

Grundstücksleistungen WIE BISHER Ort des Grundstücks ( 3a Abs 9 n F)

Grundstücksleistungen WIE BISHER Ort des Grundstücks ( 3a Abs 9 n F) NEUERUNGEN im Bereich der Umsatzsteuer (Dienstleistungen) ab 01.01.2010 Grundregel: Ort der sonstigen Leistung elektronisch erbrachte Dienstleistungen aus EU elektronisch erbrachte Dienstleistungen aus

Mehr

Elektronische Dienstleistungen Umsatzbesteuerung ab 1. Januar 2015

Elektronische Dienstleistungen Umsatzbesteuerung ab 1. Januar 2015 Elektronische Dienstleistungen Umsatzbesteuerung ab 1. Januar 2015 Ab dem 1. Januar 2015 ergeben sich einige Besonderheiten für Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen sowie für Dienstleistungen,

Mehr

1 Allgemeines... 2. 4 Lohnzettelübermittlung bis Ende Februar... 5 5 Verschärfung der Vorschriften gegen Lohndumping... 5

1 Allgemeines... 2. 4 Lohnzettelübermittlung bis Ende Februar... 5 5 Verschärfung der Vorschriften gegen Lohndumping... 5 Sonderausgabe 1/2015 Aktuelle Highlights: 1 Allgemeines... 2 2 Änderungen im Bereich der Auftraggeberhaftung..3 3 Neuregelung USt-Leistungsort für elektronische Dienstleistungen an Nichtunternehmer..4

Mehr

Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 01.01.2010

Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 01.01.2010 Linz, am 18. Dezember 2009 Aktuelle Informationen rund um Steuern, Betriebswirtschaft und Personalverrechnung INFORM Steuerjournal Ausgabe 3/2009 Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 01.01.2010 Mit dem

Mehr

Umsatzsteuer-Anpassung in Online Shops

Umsatzsteuer-Anpassung in Online Shops Umsatzsteuer-Anpassung in Online Shops Ein Leitfaden mit Beispielen aus der Praxis DI Peter Hlavac Gründer und Geschäftsführer bei www.jungidee.at office@jungidee.at Wiener Webagentur 2011 von Peter Hlavac

Mehr

1 OPTIMALE NUTZUNG DES GEWINNFREIBETRAGS...1

1 OPTIMALE NUTZUNG DES GEWINNFREIBETRAGS...1 Steuerrecht & Betriebswirtschaft für die Praxis Dezember News-Letter 05/2014 INHALTSVERZEICHNIS 1 OPTIMALE NUTZUNG DES GEWINNFREIBETRAGS...1 2 HIGHLIGHTS AUS DEM SALZBURGER STEUERDIALOG...2 2.1 Lohnsteuer...

Mehr

Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein

Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein 1. Umsatzsteuerpflichtige Tatbestände... 11 1.1 Welche Leistungen unterliegen der Umsatzsteuer?... 11 1.2 Was versteht man unter Eigenverbrauch?... 18 1.3 Einfuhr von

Mehr

Merkblatt MOSS-Verfahren

Merkblatt MOSS-Verfahren Inhalt 1. Was sind elektronische Dienstleistungen? 2. Bisherige Bestimmung des Leistungsorts 3. Änderungen bei elektronischen Dienstleistungen ab 2015 3.1 Bei EU-Fällen im B2C-Bereich: Bestimmungslandprinzip

Mehr

BESTEUERUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN - 18 H USTG WECHSEL VOM SITZORTPRINZIP ZUM VERBRAUCHSORTPRINZIP

BESTEUERUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN - 18 H USTG WECHSEL VOM SITZORTPRINZIP ZUM VERBRAUCHSORTPRINZIP BESTEUERUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN - 18 H USTG WECHSEL VOM SITZORTPRINZIP ZUM VERBRAUCHSORTPRINZIP Mini One Stop Shop (MOSS) als besonderes Besteuerungsverfahren 18 H UMSATZSTEUERGESETZ AB 01.01.2015

Mehr

Dienstleistungen ausländischer Unternehmer aus dem Drittland in Österreich. MMag. Lars Gläser

Dienstleistungen ausländischer Unternehmer aus dem Drittland in Österreich. MMag. Lars Gläser Dienstleistungen ausländischer Unternehmer aus dem Drittland in Österreich MMag. Lars Gläser 1 Überblick Zielsetzungen bei der Besteuerung von Drittlandsunternehmern Drittlandsunternehmer im UStG Bestimmung

Mehr

Gerhard Schmid Dipl.-Finanzwirt (FH) Steuerberater

Gerhard Schmid Dipl.-Finanzwirt (FH) Steuerberater Ausnahmen von der grundsätzlichen Ortsregelung Die nachfolgend genannten Ausnahmen gelten sowohl für Leistungen an Unternehmer als auch für Leistungen an Endverbraucher. Sonstige Leistungen im Zusammenhang

Mehr

Gerald Nitsch, Steuerberater, 16562 Bergfelde, Schönfließer Str. 25

Gerald Nitsch, Steuerberater, 16562 Bergfelde, Schönfließer Str. 25 Mandantenrundschreiben zu den Änderungen ab 1.1.2010 Wir möchten vorrangig die Übermittlung unserer Mandantenrundschreiben mittels E-Mail vornehmen. Teilen Sie uns dazu bitte mit, ob Sie mit dieser Übermittlungsart

Mehr

PKF Österreicher-Staribacher ÖSTERREICHER-STARIBACHER. Wirtschaftsprüfung & Steuerberatung. Sonder Klienten-Info

PKF Österreicher-Staribacher ÖSTERREICHER-STARIBACHER. Wirtschaftsprüfung & Steuerberatung. Sonder Klienten-Info PKF Wirtschaftsprüfungs ÖSTERREICHER-STARIBACHER GmbH & Co KG Sonder Klienten-Info Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 1.1.2010 PKF Wirtschaftsprüfungs ÖSTERREICHER-STARIBACHER GmbH & Co KG Inhalt 1

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Leitfaden zur kleinen einzigen Anlaufstelle für die Mehrwertsteuer

Leitfaden zur kleinen einzigen Anlaufstelle für die Mehrwertsteuer EUROPÄISCHE KOMMISSION GENERALDIREKTION STEUERN UND ZOLLUNION Indirekte Steuern und Steuerverwaltung Mehrwertsteuer Brüssel, den 23. Oktober 2013 Leitfaden zur kleinen einzigen Anlaufstelle für die Mehrwertsteuer

Mehr

Merkblatt. MOSS-Verfahren. Inhalt. 3.5 Das MOSS-Verfahren für ausländische Unternehmer

Merkblatt. MOSS-Verfahren. Inhalt. 3.5 Das MOSS-Verfahren für ausländische Unternehmer MOSS-Verfahren Inhalt 1 Was sind elektronische Dienstleistungen? 2 Bisherige Bestimmung des Leistungsorts 3 Änderungen bei elektronischen Dienstleistungen ab 2015 3.1 Bei EU-Fällen im B2C-Bereich: Bestimmungslandprinzip

Mehr

Sonder-KlientenInfo. Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 1.1.2010

Sonder-KlientenInfo. Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 1.1.2010 Sonder-KlientenInfo Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 1.1.2010 Mit dem Budgetbegleitgesetz 2009 wurde die EU-Richtlinie 2008/8/EG (Mehrwertsteuer-Paket) umgesetzt, die zu einer grundsätzlichen Neuregelung

Mehr

UMSATZSTEUER. Die Neuerungen ab 2010

UMSATZSTEUER. Die Neuerungen ab 2010 Mag. Dieter Welbich Beeideter Wirtschaftsprüfer & Steuerberater Unternehmensberater Baldinger & Partner Unternehmens- und Steuerberatungsgesellschaft mbh, www.bup.at UMSATZSTEUER Die Neuerungen ab 2010

Mehr

Vorwort... 1 Wie prüfen Sie Ihren Umsatzsteuerfall... 10 und lösen ihn rasch und richtig?... 10

Vorwort... 1 Wie prüfen Sie Ihren Umsatzsteuerfall... 10 und lösen ihn rasch und richtig?... 10 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 1 Wie prüfen Sie Ihren Umsatzsteuerfall... 10 und lösen ihn rasch und richtig?... 10 1. Unternehmer... 12 1.1. Unternehmereigenschaft... 12 1.2. Unternehmenseinheit... 14

Mehr

Mini One Stop Shop. Gottfried Jestädt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover

Mini One Stop Shop. Gottfried Jestädt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover Gottfried Jestädt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Beispiel 1 (Outbound ins Drittland)... 3 Lösung... 3 Beispiel 2 (Inbound aus Drittland)...

Mehr

Dienstleistungen seit 1. Januar 2010 ( VAT-Package ) - Grundlagen

Dienstleistungen seit 1. Januar 2010 ( VAT-Package ) - Grundlagen Dienstleistungen seit 1. Januar 2010 ( VAT-Package ) - Grundlagen Agenda Einführung Tatbestand der sonstigen Leistung Ort der sonstigen Leistung Umfang der Umkehrung der Steuerschuldnerschaft Abschließender

Mehr

Neuerungen im Bereich der Mehrwertsteuer für Leistungen mit dem Ausland

Neuerungen im Bereich der Mehrwertsteuer für Leistungen mit dem Ausland Rundschreiben Nr. 22/2009 MwSt ausgearbeitet von: Dr. Lukas Aichner Bruneck, 29.12.2009 Neuerungen im Bereich der Mehrwertsteuer für Leistungen mit dem Ausland Mit 1. Jänner 2010 tritt das Mehrwertsteuer-Paket

Mehr

Gutachten. MwSt. (USt.) Registrierung in Italien

Gutachten. MwSt. (USt.) Registrierung in Italien Gutachten MwSt.(USt.) RegistrierunginItalien Einkauf Verkauf Definition Durch die direkte Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer Registrierung in Italien, auch Direktidentifizierung oder Direktanmeldung genannt,

Mehr

Besteuerung grenzüberschreitender Dienstleistungen

Besteuerung grenzüberschreitender Dienstleistungen Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 60190 Besteuerung grenzüberschreitender Dienstleistungen Die zunehmende Internationalisierung des Wirtschaftsverkehrs bringt es mit

Mehr

Anlage 1: Überblick über den Ort der sonstigen Leistung nach neuem Recht

Anlage 1: Überblick über den Ort der sonstigen Leistung nach neuem Recht Anlage 1: Überblick über den Ort der sonstigen Leistung nach neuem Recht Sonstige Leistung Ort der sonstigen Leistung, B2B Ort der sonstigen Leistung, B2C im Zusammenhang mit einem Grundstück kurzfristige

Mehr

MWST. PAKET 2010 (GRENZÜBERSCHREITENDE DIENSTLEISTUNGEN)

MWST. PAKET 2010 (GRENZÜBERSCHREITENDE DIENSTLEISTUNGEN) MWST. PAKET 2010 (GRENZÜBERSCHREITENDE DIENSTLEISTUNGEN) FisCal Software by ACS Data Systems Stand: 25.02.2010 ACS Data Systems AG Seite 1 von 10 INHALTSVERZEICHNIS Inhaltsverzeichnis... 2 Einleitung...

Mehr

1. Sachverhaltskonstellationen. 1.1 Allgemein

1. Sachverhaltskonstellationen. 1.1 Allgemein BIU Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.v. Charlottenstr. 62 10117 Berlin Telefon: 030 2408779-0 Fax: 030 2408779-11 E-Mail: office@biu-online.de www.biu-online.de Stellungnahme zur Umsatzsteuerrechtlichen

Mehr

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung SEITE 6 1 Einleitung Ein Unternehmer, der eine steuerpflichtige Lieferung durchgeführt bzw. eine steuerpflichtige Leistung erbracht hat, schuldet im Normalfall die auf das Entgelt entfallende Umsatzsteuer

Mehr

ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010

ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010 ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010 Gesetzliche Grundlagen: Ab 2010 sind auf Grund der RL 2008/8/EG in allen EU-Mitgliedstaaten bestimmte sonstige Leistungen in die ZM aufzunehmen.

Mehr

Steuer- und WirtschaftsKartei. Umsatzsteuer 2010. Prüfen Sie Ihren Umsatzsteuerfall... und lösen Sie ihn rasch und richtig!

Steuer- und WirtschaftsKartei. Umsatzsteuer 2010. Prüfen Sie Ihren Umsatzsteuerfall... und lösen Sie ihn rasch und richtig! SWK Steuer- und WirtschaftsKartei 84. Jahrgang / November 2009 Umsatzsteuer 2010 Prüfen Sie Ihren Umsatzsteuerfall... und lösen Sie ihn rasch und richtig! Von Mag. Susanne Baumann und Dr. Stefan Melhardt

Mehr

mailingleitner austria

mailingleitner austria / 5 OKTOBER 2014 1 Um umsatzsteuerliche Registrierungen im EU-Ausland zu vermeiden, wird als Erleichterung eine einzige Anlaufstelle ( Mini-One-Stop-Shop = MOSS) geschaffen. Insoweit kann die ausländische

Mehr

Mini-One-Stop-Shop-Regelung

Mini-One-Stop-Shop-Regelung 260 Mini-One-Stop-Shop-Regelung Mini-One-Stop-Shop-Regelung Mini-One-Stop-Shop-Regelung auf einen Blick 1. Rechtsquellen 3 und 18 UStG 2. Bedeutung Elektronische Dienstleistungen, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen

Mehr

25. November 2009. Umsatzsteuer: Neuregelung des Orts der Sonstigen Leistung. Sehr geehrte Mandanten,

25. November 2009. Umsatzsteuer: Neuregelung des Orts der Sonstigen Leistung. Sehr geehrte Mandanten, 25. November 2009 Umsatzsteuer: Neuregelung des Orts der Sonstigen Leistung Sehr geehrte Mandanten, durch das Jahressteuergesetz 2009 ergeben sich weit reichende Änderungen für Unternehmer, die Dienstleistungen

Mehr

NEWS Sonderausgabe: Umsatzsteuer 2010

NEWS Sonderausgabe: Umsatzsteuer 2010 NEWS Sonderausgabe: Umsatzsteuer 2010 SIART + TEAM TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Enenkelstraße 26 1160 Wien Tel.: +43 (1) 493 13 99-0 Fax: +43 (1) 493 13 99-38 e-mail:

Mehr

Umsatzsteuer: Mini One Stop Shop (MOSS) als neues besonderes Besteuerungsverfahren für grenzüberschreitende elektronische Dienstleistungen

Umsatzsteuer: Mini One Stop Shop (MOSS) als neues besonderes Besteuerungsverfahren für grenzüberschreitende elektronische Dienstleistungen Umsatzsteuer: Mini One Stop Shop (MOSS) als neues besonderes Besteuerungsverfahren für grenzüberschreitende elektronische Dienstleistungen MOSS ist das neue unbekannte Steuerwesen, welches nicht wie das

Mehr

ABRECHNUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN MOSS (MINI-ONE-STOP-SHOP) SCHRITT 1 AN PRIVATKUNDEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON

ABRECHNUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN MOSS (MINI-ONE-STOP-SHOP) SCHRITT 1 AN PRIVATKUNDEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON Buhl Data Service GmbH Am Siebertsweiher 3/5 57290 Neunkirchen ABRECHNUNG ELEKTRONISCHER DIENSTLEISTUNGEN AN PRIVATKUNDEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON MOSS (MINI-ONE-STOP-SHOP) SCHRITT 1 (Stand 20.01.2015)

Mehr

Ortszuweisungen bei der Besteuerung von Dienstleistungen - Stand: Juni 2012

Ortszuweisungen bei der Besteuerung von Dienstleistungen - Stand: Juni 2012 Ortszuweisungen bei der Besteuerung von Dienstleistungen - Stand: Juni 2012 1. Vorliegen einer B2B- oder B2C-Leistung? 2. Grundregel 3. Grundstücksleistungen 4. Kulturelle, künstlerische, wissenschaftliche

Mehr

Bestimmung des Ort der sonstigen Leistung. gem. 3a UStG ff. ab dem 01.01.2010 (Mehrwertsteuerpaket)

Bestimmung des Ort der sonstigen Leistung. gem. 3a UStG ff. ab dem 01.01.2010 (Mehrwertsteuerpaket) Bestimmung des Ort der sonstigen Leistung gem. 3a UStG ff ab dem 01.01.2010 (Mehrwertsteuerpaket) Gemeinschaftsrechtliche Bestimmung Zunächst bestimmt Art. 43 MwStSystRL, wer für die Zwecke der Anwendung

Mehr

Deutscher Verband der

Deutscher Verband der der freien Übersetzer und Dolmetscher e.v. Ines Richter Berlin, 25. März 2013 Rechnungslegung ins Ausland Zusammenstellung der Regelungen zur Rechnungslegung ins Ausland mit freundlicher Unterstützung

Mehr

MEHRWERTSTEUERPAKET 2015 AUSWIRKUNGEN AUF E-BOOK APP, DOWNLOAD, STREAMING & CO. AN PRIVATPERSONEN

MEHRWERTSTEUERPAKET 2015 AUSWIRKUNGEN AUF E-BOOK APP, DOWNLOAD, STREAMING & CO. AN PRIVATPERSONEN MEHRWERTSTEUERPAKET 2015 AUSWIRKUNGEN AUF E-BOOK APP, DOWNLOAD, STREAMING & CO. AN PRIVATPERSONEN ELEKTRONISCHE DIENSTLEISTUNGEN IM B2C-GESCHÄFT AB 2015 Zum 01.01.2015 vollzieht sich in der EU ein weiterer

Mehr

DSJV Herbstveranstaltung in Zürich

DSJV Herbstveranstaltung in Zürich DSJV Herbstveranstaltung in Zürich Christa Breucha / Barbara Henzen 07. November 2014 I. Ort der Dienstleistungen Mechanismus in CH und DE / EU vergleichbar: Grundregel für Ortsbestimmung ergänzt durch

Mehr

Umsatzsteuer aktuell

Umsatzsteuer aktuell www.pwc.de/de/steuern/umsatzsteuerberatung.jhtml Informationen zu Entwicklungen im Umsatzsteuerrecht Umsatzsteuer aktuell Ausgabe 6, September 2014 Änderungen des Umsatzsteuergesetzes durch das Gesetz

Mehr

20.2.2008 Amtsblatt der Europäischen Union L 44/11 RICHTLINIEN

20.2.2008 Amtsblatt der Europäischen Union L 44/11 RICHTLINIEN 20.2.2008 Amtsblatt der Europäischen Union L 44/11 RICHTLINIEN RICHTLINIE 2008/8/EG DES RATES vom 12. Februar 2008 zur Änderung der Richtlinie 2006/112/EG bezüglich des Ortes der Dienstleistung DER RAT

Mehr

Ort der sonstigen Leistung B2B und B2C Grundregeln. Ort der sonstigen Leistung an Unternehmer (B2B) ( 3a Abs 6)

Ort der sonstigen Leistung B2B und B2C Grundregeln. Ort der sonstigen Leistung an Unternehmer (B2B) ( 3a Abs 6) Ort der sonstigen Leistung B2B und B2C Grundregeln Sonstige Leistungen an Unternehmer (B2B) werden gemäß 3a Abs 6 grundsätzlich am Empfängerort erbracht, wobei durch das Reverse Charge Prinzip eine umsatzsteuerliche

Mehr

Barenth & Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mbh. Ausgabe 05/2014

Barenth & Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mbh. Ausgabe 05/2014 Barenth & Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mbh Mag. rer. soc. oec. Peter Barenth Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Allgemein beeideter gerichtlich zertifizierter Sachverständiger

Mehr

Bunjes/Geist. Umsatzsteuergesetz. Nachtrag zur 7. Auflage

Bunjes/Geist. Umsatzsteuergesetz. Nachtrag zur 7. Auflage Bunjes/Geist Umsatzsteuergesetz Nachtrag zur 7. Auflage Die Änderungen des Umsatzsteuergesetzes und der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung durch das Steuervergünstigungsabbaugesetz vom 16. Mai 2003 (BGBl.

Mehr

Das Reverse Charge -Verfahren bei der Umsatzbesteuerung von grenzüberschreitenden Dienstleistungsgeschäften am Beispiel von Bauleistungen

Das Reverse Charge -Verfahren bei der Umsatzbesteuerung von grenzüberschreitenden Dienstleistungsgeschäften am Beispiel von Bauleistungen Das Reverse Charge -Verfahren bei der Umsatzbesteuerung von grenzüberschreitenden Dienstleistungsgeschäften am Beispiel von Bauleistungen Unternehmen, die in Frankreich Bauleistungen erbringen, unterliegen

Mehr

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. - E-Mail-Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 -

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. - E-Mail-Verteiler U 1 - - E-Mail-Verteiler U 2 - Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL E-MAIL DATUM

Mehr

INHALTSÜBERSICHT K O O P E R A T I O N S P A R T N E R. D K F M. A L O I S D Ö R R W i r t s c h a f t s p r ü f e r, S t e u e r b e r a t e r

INHALTSÜBERSICHT K O O P E R A T I O N S P A R T N E R. D K F M. A L O I S D Ö R R W i r t s c h a f t s p r ü f e r, S t e u e r b e r a t e r INHALTSÜBERSICHT TIPPS & NEWS über Steuer und Wiirtschafft ((Langversiion)) SEITE Inhaltsübersicht 1 1. Neue Förderrichtlinien für Niederösterreich 2 1.1. Beteiligungen und Bürgschaften 2 1.2. Zuschüsse

Mehr

LIEFERUNGEN. EINGANGSRECHNUNGEN INLAND Rechnungsstellung an die TU Graz durch österreichische Unternehmen.

LIEFERUNGEN. EINGANGSRECHNUNGEN INLAND Rechnungsstellung an die TU Graz durch österreichische Unternehmen. LIEFERUNGEN Steuerkennzeichen EINGANGSRECHNUNGEN INLAND Rechnungsstellung an die TU Graz durch österreichische Unternehmen. Das Unternehmen weist auf der Rechnung die österreichische Steuer aus. Die TU

Mehr

A5 Arbeitslosenversicherung

A5 Arbeitslosenversicherung A5 Arbeitslosenversicherung Inhaltsverzeichnis Das ist in Deutschland anders...2 Das regelt die EU...2 EG-Verordnung... 2 Zuständig: Wohnsitzland... 2 So ist die Situation in Deutschland...2 Rechtliche

Mehr

12.03.2009. IT-Dienstleister International 19. März 2009 in München. 2009 Prof. Dr. Thomas Küffner WP/StB/RA/FA f. SteuerR

12.03.2009. IT-Dienstleister International 19. März 2009 in München. 2009 Prof. Dr. Thomas Küffner WP/StB/RA/FA f. SteuerR 1 IT-Dienstleister International 19. März 2009 in München 1. Prüfungsschema 2. Grenzüberschreitende Ausgangsleistung 3. Grenzüberschreitende Eingangsleistung 4. Überlassung von Software 5. Neuerungen ab

Mehr

Umsatzsteuerliche Leistungsbeziehungen bei Abgabe von Startpaketen im Mobilfunkbereich und bei Abgabe von Zahlkarten

Umsatzsteuerliche Leistungsbeziehungen bei Abgabe von Startpaketen im Mobilfunkbereich und bei Abgabe von Zahlkarten Umsatzsteuerliche Leistungsbeziehungen bei Abgabe von Startpaketen im Mobilfunkbereich und bei Abgabe von Zahlkarten 1. Startpaket im Mobilfunkbereich mit Handy Die umsatzsteuerliche Behandlung der Abgabe

Mehr

Umsatzbesteuerung beim grenzüberschreitenden

Umsatzbesteuerung beim grenzüberschreitenden MERKBLATT Recht und Steuern Umsatzbesteuerung beim grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr Die zunehmende Internationalisierung des Wirtschaftsverkehrs bringt es mit sich, dass Dienstleistungen zunehmend

Mehr

Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17. A. Allgemeiner Überblick über die Regelungen des Umsatzsteuer-Binnenmarktes 23

Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17. A. Allgemeiner Überblick über die Regelungen des Umsatzsteuer-Binnenmarktes 23 INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17 Rdn. A. Allgemeiner Überblick über die Regelungen des Umsatzsteuer-Binnenmarktes 23 I. Die Europäische Union 1 23 1. Historische Entwicklung 1 23 2.

Mehr

ABGABEN UND STEUERN. Die Umsatzsteuer in Deutschland

ABGABEN UND STEUERN. Die Umsatzsteuer in Deutschland ABGABEN UND STEUERN Die Umsatzsteuer in Deutschland Jänner 2015 Dieses Infoblatt ist ein Produkt der Zusammenarbeit aller Wirtschaftskammern. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Wirtschaftskammer Ihres

Mehr

Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen

Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen Prüfung des Orts der sonstigen Leistung Ab dem 1.1.2010 gelten neue Regelungen für die Bestimmung des

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG)

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG) Der neue Ort der sonstigen Leistung im Sinne des UstG Änderung seit dem 01. Januar 2010 I. Allgemeines Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die den Austausch von Leistungen (= Umsatz) besteuert. Sie ist eine

Mehr

Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland. Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11.

Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland. Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11. Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11. Juni 2010 Seminar UNI-BUD in Kolberg 11.-12.06.2010 BM Partner Revision GmbH

Mehr

Steuerschuldnerschaft in der Umsatzsteuer

Steuerschuldnerschaft in der Umsatzsteuer Steuerschuldnerschaft in der Umsatzsteuer Inhaltsverzeichnis Übergang der Steuerschuldnerschaft Allgemein - Sinn und Zweck des Verfahrens 2 - Änderungen des Reverse-Charge-Verfahren durch das sogenannte

Mehr

Steuern und Abgaben beim grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr. Nr. 130/14

Steuern und Abgaben beim grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr. Nr. 130/14 Steuern und Abgaben beim grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr Nr. 130/14 Ansprechpartnerin: Ass. iur. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Ulmenstraße

Mehr

Inhaltsübersicht. Reinhold Beiser Ausgewählte Besonderheiten der Mehrwertsteuer in Österreich... 23

Inhaltsübersicht. Reinhold Beiser Ausgewählte Besonderheiten der Mehrwertsteuer in Österreich... 23 Inhaltsübersicht Vorwort... 5 Inhaltsverzeichnis... 9 Abkürzungsverzeichnis... 17 Reinhold Beiser Ausgewählte Besonderheiten der Mehrwertsteuer in Österreich... 23 Maria Hacker-Ostermann Umsatzbesteuerung

Mehr

Richtige Rechnungen schreiben Teure Fehler vermeiden! Mag. (FH) Jürgen Sykora Steuerberatungskanzlei Bernd Sykora

Richtige Rechnungen schreiben Teure Fehler vermeiden! Mag. (FH) Jürgen Sykora Steuerberatungskanzlei Bernd Sykora Richtige Rechnungen schreiben Teure Fehler vermeiden! Mag. (FH) Jürgen Sykora Steuerberatungskanzlei Bernd Sykora 1. Welches Recht kommt zur Anwendung? 2. Elektronische Rechnung 3. Was muss auf einer Rechnung

Mehr

Umsatzsteuer: Compliance, Vertrauensschutz, Compliance im Umsatzsteuerbinnenmarkt unter besonderer Berücksichtigung des MwSt- Pakets

Umsatzsteuer: Compliance, Vertrauensschutz, Compliance im Umsatzsteuerbinnenmarkt unter besonderer Berücksichtigung des MwSt- Pakets www.pwc.at Umsatzsteuer: Compliance, Vertrauensschutz, Kontrolle Compliance im Umsatzsteuerbinnenmarkt unter besonderer Berücksichtigung des MwSt- Pakets Überblick Ländervergleich einige Fakten und Zahlen

Mehr

Rechnungsaustellung Umsatzsteuer/Vorsteuer

Rechnungsaustellung Umsatzsteuer/Vorsteuer Rechnungsaustellung Umsatzsteuer/Vorsteuer Buchhaltung für kleine Unternehmen Sindelkova 2012 Inhalt: I. Warenlieferung Deutschland, Österreich 1. Kunde aus Deutschland 2. Kunde aus Österreich II. Warenlieferung

Mehr

Teil III B Erläuterungen zum Vordruck Anlage UR 2013 zur Umsatzsteuererklärung USt 2 A 2013

Teil III B Erläuterungen zum Vordruck Anlage UR 2013 zur Umsatzsteuererklärung USt 2 A 2013 72 B. Umsatzsteuerjahreserklärung Teil III B Erläuterungen zum Vordruck Anlage UR 2013 zur Umsatzsteuererklärung USt 2 A 2013 (gegliedert nach den am Rand des beigefügten amtlichen Musters angegebenen

Mehr

Leseprobe aus "Umsatzsteuer Basiswissen für das Rechnungswesen" 4. Auflage April 2015. Einleitung Kapitel 1. 1.1 Das österreichische Umsatzsteuerrecht

Leseprobe aus Umsatzsteuer Basiswissen für das Rechnungswesen 4. Auflage April 2015. Einleitung Kapitel 1. 1.1 Das österreichische Umsatzsteuerrecht Einleitung Kapitel 1 Kapitel 1 Einleitung 1.1 Das österreichische Umsatzsteuerrecht 1.1.1 Umsatzsteuergesetz 1994 Das österreichische Umsatzsteuerrecht ist im Bundesgesetz über die Besteuerung der Umsätze

Mehr

Regelungen zur Steuerschuldumkehr in Europa

Regelungen zur Steuerschuldumkehr in Europa Regelungen zur Steuerschuldumkehr in Europa Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens nein ja, nur bestimmte Leistungen ja, für alle Leistungen künstlerische, wissenschaftliche, Leistungen im unterrichtende,

Mehr

Die IHK informiert: Software. Softwarelieferungen ins Ausland. Stand: Januar 2010

Die IHK informiert: Software. Softwarelieferungen ins Ausland. Stand: Januar 2010 Die IHK informiert: Software Softwarelieferungen ins Ausland Stand: Januar 2010 Die Behandlung von Softwareverkäufen in andere Länder oder aus anderen Ländern stellt Unternehmen vor zahlreiche Probleme.

Mehr

Umsatzsteuer im Auslandsgeschäft

Umsatzsteuer im Auslandsgeschäft Umsatzsteuer im Auslandsgeschäft 20. Windenergietage Schönefeld, Hotel Holiday Inn, 25.-27.11.2011 Dr. Anja Wischermann Rechtsanwältin, Steuerberater Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

Steuerberater. Merkblatt. Vorsteuervergütungsverfahren. Inhalt. Steffen Feiereis

Steuerberater. Merkblatt. Vorsteuervergütungsverfahren. Inhalt. Steffen Feiereis Steuerberater Steffen Feiereis Merkblatt Vorsteuervergütungsverfahren Inhalt 1 Allgemeines 2 Regelung seit 01.01.2010 3 In Deutschland ansässige Unternehmen 3.1 Unternehmerbescheinigung 3.2 Vorsteuervergütungsverfahren

Mehr

DAS MEHRWERTSTEUER-PAKET AB 1.1.2010 UND DIE AUSWIRKUNGEN AUF DIE REISEBRANCHE

DAS MEHRWERTSTEUER-PAKET AB 1.1.2010 UND DIE AUSWIRKUNGEN AUF DIE REISEBRANCHE DAS MEHRWERTSTEUER-PAKET AB 1.1.2010 UND DIE AUSWIRKUNGEN AUF DIE REISEBRANCHE mit freundlicher Unterstützung von: Mag. HEINZ & Partner Steuer- und Unternehmensberatung GmbH 1030 Wien, Landstrasser Hauptstraße

Mehr

Neue Umsatzsteuer-Regelungen im Online-Handel ab 2015

Neue Umsatzsteuer-Regelungen im Online-Handel ab 2015 Neue Umsatzsteuer-Regelungen im Online-Handel ab 2015 Für Anbieter digitaler Dienstleistungen gelten ab dem 01.01.2015 neue Vorschriften über die Abfuhr von Umsatzsteuer. Die zu diesem Zeitpunkt in Deutschland

Mehr

Umsatzsteuer bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen

Umsatzsteuer bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen Umsatzsteuer bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen Merkblatt Inhalt 1 Was sind sonstige Leistungen? 2 Ort der sonstigen Leistung 2.1 Übersicht: Wann fällt deutsche Umsatzsteuer an? 2.2 Bestimmung

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

EU: Neue Besteuerungsgrundsätze bei Dienstleistungen ab 1. Januar 2010

EU: Neue Besteuerungsgrundsätze bei Dienstleistungen ab 1. Januar 2010 fachbeiträge_ articles spécialisés Regine Schluckebier RA, MWST-Expertin FH Partnerin VAT Consulting AG, Basel/Zürich Mitglied des Kompetenzzentrums MWST der Treuhand-Kammer und der Expertengruppe der

Mehr

E-Government Services Kooperation mit der Wirtschaft. Bundeskanzleramt Bereich IKT-Strategie A-1014 Wien, Ballhausplatz 2 ikt@bka.gv.

E-Government Services Kooperation mit der Wirtschaft. Bundeskanzleramt Bereich IKT-Strategie A-1014 Wien, Ballhausplatz 2 ikt@bka.gv. E-Government Services Kooperation mit der Wirtschaft Bundeskanzleramt Bereich IKT-Strategie A-1014 Wien, Ballhausplatz 2 ikt@bka.gv.at Rahmenbedingungen einer digitalen Gesellschaft über 700 Mio Facebook

Mehr

Softwarelieferungen ins Ausland

Softwarelieferungen ins Ausland Ein Merkblatt Ihrer IHK Softwarelieferungen ins Ausland Einleitung 1 1. Bewertung von Software/Zollrecht 1 2. Außenwirtschaftsrecht/Exportkontrolle 2 3. Intrahandelsstatistik 2 4. Umsatzsteuer 2 5. Meldepflichten

Mehr

A&B Ausgleichsenergie & Bilanzgruppen-Management AG Maria-Theresien-Straße 57 6020 Innsbruck

A&B Ausgleichsenergie & Bilanzgruppen-Management AG Maria-Theresien-Straße 57 6020 Innsbruck Sehr geehrte Damen und en, zur Tätigkeit in den Marktgebieten Tirol und Vorarlberg ab 01.10.2013 06:00 hat sich der BGV gemäß 38 GMMO-VO 2012 bei A&B zu registrieren. Für die Neuregistrierung sind folgende

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 14 GZ. RV/1085-W/03 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., vertreten durch STB, gegen die Bescheide des FA betreffend Umsatzsteuer 1999

Mehr

Rechtsgrundlagen: 3 Abs. 7, Abs. 8 und Abs. 9 UStG, Art. 1, Art 3, Art 6 und Art 7 UStG

Rechtsgrundlagen: 3 Abs. 7, Abs. 8 und Abs. 9 UStG, Art. 1, Art 3, Art 6 und Art 7 UStG Reihengeschäfte Allgemein erstellt von Wolfgang Berger Ein Reihengeschäft liegt vor, wenn mehrere Unternehmer über denselben Gegenstand Umsatzsteuergeschäfte abschließen und dabei der Gegenstand unmittelbar

Mehr

Regelungen zur Steuerschuldumkehr in Europa ab 1. Januar 2011

Regelungen zur Steuerschuldumkehr in Europa ab 1. Januar 2011 Regelungen zur Steuerschuldumkehr in Europa ab 1. Januar 2011 Die Regelungen zur Übertragung der Steuerschuldnerschaft sind nur in Teilbereichen innerhalb der EU harmonisiert. Es muss daher bei grenzüberschreitender

Mehr

Der Kunde ist multimedial die Unternehmen müssen es auch sein

Der Kunde ist multimedial die Unternehmen müssen es auch sein Der Kunde ist multimedial die Unternehmen müssen es auch sein Die Zukunft liegt im Mehrwertdienst gestützten Kundenwertmanagement Von Markus Frengel, Bereichsvorstand Customer Service der D+S europe AG

Mehr

An unsere Mandanten Unternehmen und Freiberufler. Brixen, 18. Jänner 2010 / at

An unsere Mandanten Unternehmen und Freiberufler. Brixen, 18. Jänner 2010 / at Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dottori commercialisti/revisori contabili Dr. Alexander Tauber Dr. Matthias Karl Dr. Silvan Bernardi Dr. Burkhard Kofler Dr. Harald Munter Brunogasse 3 Via Bruno I-39042

Mehr

Besorgungsleistungen. Beispiel: Besorgung einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung B2C

Besorgungsleistungen. Beispiel: Besorgung einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung B2C Beispiele zu 3a neu ab 1.1.2010; ohne Gewähr 1 Besorgungsleistungen Beispiel: Besorgung einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung B2C Ein österreichischer Spediteur Ö besorgt für eine Privatperson

Mehr

THE SAME PROCEDURE... SERVERFRAMEWORKS ZUR APP- ENTWICKLUNG

THE SAME PROCEDURE... SERVERFRAMEWORKS ZUR APP- ENTWICKLUNG THE SAME PROCEDURE... SERVERFRAMEWORKS ZUR APP- ENTWICKLUNG get IT together Berlin, 5. Juni 2013 Apps2Go GmbH Volker Bublitz, Geschäftsführer MOBILE APPS? WARUM? (IDC Report, März 2013) http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerid=prus24037713

Mehr

SONDER- KLIENTEN-INFO

SONDER- KLIENTEN-INFO 20 Neufeldweg 3, 80 Graz Tel: +43 (0) 316 42428-0, Fax: -31 office@binder-partner.com www.binder-partner.com LG für ZRS Graz, FN 2201a SONDER- KLIENTEN-INFO ZUR ERINNERUNG: FRISTVERKÜRZUNG BEI ZUSAMMENFASSENDER

Mehr

Rechnungsanforderungen im Umsatzsteuerrecht

Rechnungsanforderungen im Umsatzsteuerrecht Infothek Rechnungsanforderungen im Umsatzsteuerrecht Stand: 12/2013 www.melzer-kollegen.de Rechnungsanforderungen im Umsatzsteuerrecht Die Konsequenzen unrichtiger oder unvollständiger Rechnungsangaben

Mehr