BERICHT LEHRAUSGANG. Zimmel + Partner GmbH. Gottfried Hauck (Matr.-Nr ) Studiengang IKP/4. Semester Lehrveranstaltung IM18FTBS

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1 BERICHT LEHRAUSGANG Zimmel + Partner GmbH Gottfried Hauck (Matr.-Nr ) Studiengang IKP/4. Semester Lehrveranstaltung IM18FTBS

2 Inhaltsverzeichnis 1 Organisation Inhalt Zielsetzung Präsentation Corum Filemaker ipad-apps Mitarbeiter/innen Auftragsbearbeitung/Datenmodellierung Access im Unterricht an berufsbildenden Schulen Quellen Abbildungsverzeichnis Bezeichnung bzw. Dateiname: Erstellt: Geprüft: Freigegeben: Version: LA-Bericht-Zimmel+Partner_ docx Hauck Di Giusto Grabner 1.0 vom Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße Wien ÖSTERREICH Tel /10

3 Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße Wien ÖSTERREICH Tel /10

4 1 Organisation Studiengang: Informations- und Kommunikationspädagogik Datum: 14. April 2014 Zeit: Ort: Leiterin: Teilnehmer/innen: Zimmel + Partner: 9:00 11:30 Uhr Firma Zimmel + Partner GmbH, Windmühlgasse 32/Top 3, 1060 Wien Prof. Elisabeth Di Giusto, BEd MEd Studierende der Fachrichtung IKP, 4. Semester, Gruppe A Robert Zimmel 2 Inhalt Unser Besuchsziel war die Firma Zimmel + Partner GmbH. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Erstellung maßgeschneiderter Datenbanken für Klein- und Mittelbetriebe. Der Schwerpunkt liegt auf Kunden aus dem Handel, Agenturen und Architekturbüros. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer, Herrn Zimmel, erfolgte eine Präsentation einiger Kundenlösungen mit anschließender Diskussion. 3 Zielsetzung Die Exkursion sollte den Studenten einen Einblick in die kommerzielle Praxis von Datenbanken geben. Daneben war zu klären, warum es trotzdem sinnvoll ist, ein von Datenbankexperten sehr selten verwendetes Tool wie Access, in berufsbildenden Schulen zu unterrichten. 4 Präsentation Herr Zimmel gründete das Unternehmen Davor lernte er als Leiter einer Apple-Shop-Kette die Apple-Welt sowie die Notwendigkeit effizienter Datenbanklösungen kennen. 4.1 Corum Kernstück der Produktpalette ist Corum. Hierbei handelt es sich um eine Art ERP-System (Enterprise Ressource Programme), welches auf dem Datenbanksystem Filemaker (100%ige Apple-Tochter) basiert. Wie andere ERP-Systeme (z. B. SAP), ist auch diese Lösung modular aufgebaut und deckt eine Vielzahl von Standardprozessen ab. Es wird eine Art betriebswirtschaftliches Konzept angeboten, welchem Kunden im Idealfall und aus Kostengründen, wenn möglich, folgen sollten. Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße Wien ÖSTERREICH Tel /10

5 Abbildung 1 - Corum_Prozessübersicht 1 Abbildung 2 - Corum Kontakte/Kontaktdetails 1 vgl. Zimmel+Partner GmbH, Aufruf Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße Wien ÖSTERREICH Tel /10

6 Abbildung 3 - Corum Auftragslage je Kontakt/Kunde Abbildung 4 - Angebotsdetails Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße Wien ÖSTERREICH Tel /10

7 Speziellen Kundenanforderungen folgend, können Anpassungen sehr flexibel vorgenommen werden. Am Ende soll dem Kunden/der Kundin ein maßgeschneidertes Werkzeug in die Hand gegeben werden, welches folgende Vorteile vereint: schnelle Datenerfassung Verringerung administrativer Arbeit Leichte Erlernbarkeit und Bedienbarkeit durch Mitarbeiter/innen Sicherheit/Risikoschutz Auswertungsmöglichkeiten als Entscheidungsgrundlage Importe und Exporte aus/in allen/alle herkömmlichen Datenquellen (SQL, MS Office) sind möglich. Es können Newsletter von Servern einzeln und personalisiert versendet werden, um zu vermeiden, dass diese in Spam-Ordnern der Empfänger Eingang finden. Layouts (Tasten, Schriften, Menüführung) können individuell und basierend auf Kundenwünschen (Corporate Identity/Design) angepasst werden. 4.2 Filemaker Herr Zimmel entschied sich deshalb für Filemaker, da die Umsetzung der erforderlichen CORUM- Funktionalitäten mit anderen Plattformen (Oracle oder PHP/MySQL) um ein Vielfaches aufwändiger gewesen wäre. Der Hauptgrund liegt, lt. Ansicht von Herrn Zimmel, vor allem darin, dass bei Filemaker Tabellen zur Datenspeicherung, Scripts zur Definition von Abläufen, Screens zur Benutzerführung mit lediglich einem einzigen Werkzeug umgesetzt werden können. Das ist bei anderen Systemen nicht so, meist gibt es dann unterschiedliche Entwickler für die verschiedenen Elemente einer Datenbank und damit auch erhöhten Kommunikationsaufwand. 4.3 ipad-apps Ein wesentlicher Vorteil von Filemaker liegt in der Möglichkeit, Datenbanklösungen als Apps auf iphones sowie ipads darzustellen. Das wiederum bietet die Möglichkeit, Anwendungen derart zu gestalten, dass Kundenschulungen relativ zeitsparend durchgeführt werden können. Als Beispiel hierfür verwies Herr Zimmel auf eine Lösung für Benetton. Der Kunde kaufte eine Lösung für die Erfassung neuer Kollektionen (Bild + Daten/2 Mal pro Jahr). Die Schulung für 120 Mitarbeiter/innen konnte in lediglich 2 Tagen absolviert werden. Auf der Homepage der Zimmel + Partner GmbH befindet sich ein diesbezüglicher Kurzfilm (http://zimmel-partner.at/wordpress/?p=455) Für Anwendungen im Umfeld schlechter Internetverbindungen werden Offline-Client-Lösungen angeboten. Darunter versteht man, dass Daten auf den Mobilgeräten gespeichert und erst bei Vorhandensein einer stabilen Internetverbindung in dafür vorgesehene Datenbanken hochgeladen werden. 4.4 Mitarbeiter/innen Die ersten Versionen von Corum wurden von Herrn Zimmel selbst entwickelt. Mit Ausweitung des Geschäftsumfanges, wurde die Aufnahme von Mitarbeitern notwendig. Das Hauptproblem dabei stellte die lange Ausbildungsdauer von ca. einem Jahr dar. Heute, bei einem Stand von 10 Mitarbeitern, ist eine Person ausschließlich zur Schulung neuer Mitarbeiter abgestellt. Aus Kostengründen entschloss sich Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße Wien ÖSTERREICH Tel /10

8 Herr Zimmel anfänglich zur Anstellung von Personen, die vom WAFF gefördert waren. Diese Möglichkeit nimmt der Unternehmer nun nicht mehr in Anspruch. Seiner Meinung nach fühlen sich Personen, welche im Zuge derartiger Programme beschäftigt werden, nicht ausreichend wertgeschätzt. Heute rekrutiert das Unternehmen hauptsächlich Absolventen Höherer Technischer Lehranstalten (HTL) der Fachrichtung Informatik sowie von der Technischen Universität. [Exkurs WAFF Abkürzung für Wiener Arbeitnehmer/Innen Förderungsfonds. Hauptziel ist die Förderung/Weiterbildung Arbeitssuchender. Unternehmen sollen durch Kostenübernahmen (ca. 80 %) ermutigt werden, betroffenen Personen eine Berufs-/Ausbildungschance zu geben.] 4.5 Auftragsbearbeitung/Datenmodellierung Nach einer ersten Bedarfsbeschreibung seitens des potentiellen Kunden, erfolgt eine Grobkostenschätzung. Liegt diese im akzeptablen Rahmen des Kunden, werden Workshops abgehalten (3 mal 2 Stunden). Während dieser Veranstaltungen werden die relevanten Kundenprozesse geklärt und erforderliche Programmadaptionen identifiziert. Die Ergebnisse der Workshops dienen zur Anfertigung einer Datenbankskizze, welche wiederum Grundlage für eine detaillierte Aufwandsschätzung darstellen. Nun hat der Kunde die Entscheidung zu treffen, welche Module er mit welchen Anpassungen braucht und erwerben will. Danach folgt die Ausführung des Auftrages. Darin enthalten sind die Ergänzung von Tabellen und deren Einbindung in das bestehende Beziehungsgeflecht. Abbildung 5 - Tabellenbeziehungen Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße Wien ÖSTERREICH Tel /10

9 Abbildung 6 - Layout, CI, Design In der Umsetzung wird auf Layoutwünsche (CI, Design) des Kunden eingegangen. Die Übernahme bestehender Daten gestaltet sich meist schwierig, da die Anbieter der Altsysteme nicht an fremden Nachfolgelösungen ihrer Kunden interessiert sind. Schließlich erfolgt die Implementierung beim Kunden. Zur Verrechnung gelangen: 1. Durchführung der Workshops 2. Implementierung 3. Filemaker-Lizenz 4. Corum-Lizenz Für Kunden ist es besonders wichtig, vor dem Erwerb eines Datenbanksystems, seine Geschäftsprozesse auf die Zukunft auszurichten. Nachträgliche Anpassungen sind in jedem Fall mit höheren Kosten verbunden. Sollte die Zimmel + Partner GmbH ihren Betrieb einstellen, können Kunden mit dem zur Verfügung gestellten Masterpasswort von jedem Filemaker-Entwickler zur Betreuung übernommen werden. 5 Access im Unterricht an berufsbildenden Schulen Access stellt lt. Herrn Zimmel eine akzeptable Wahl für das Erlernen von Datenmodellierungen dar. Wichtig ist die Erkenntnis der Schüler/innen, dass lediglich Datenbanken ein kooperatives Arbeiten mit Daten ermöglicht. Programme wie z. B. Excel sind sehr flexibel in der Datenhandhabung und - auswertung, können aber keinesfalls ein Datenbankprogramm ersetzen. Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße Wien ÖSTERREICH Tel /10

10 6 Quellen Die in dieser Ausarbeitung enthaltenen Aussagen basieren ausschließlich auf Mitschriften zu Aussagen von Herrn Robert Zimmel im Zuge der Exkursion am Die enthaltenen Bilder wurden nach Zustimmung von Herrn Zimmel von Frau Denise Pavlik aufgenommen und zur Verfügung gestellt. 7 Abbildungsverzeichnis ABBILDUNG 1 - CORUM_PROZESSÜBERSICHT... 5 ABBILDUNG 2 - CORUM KONTAKTE/KONTAKTDETAILS... 5 ABBILDUNG 3 - CORUM AUFTRAGSLAGE JE KONTAKT/KUNDE... 6 ABBILDUNG 4 - ANGEBOTSDETAILS... 6 ABBILDUNG 5 - TABELLENBEZIEHUNGEN... 8 ABBILDUNG 6 - LAYOUT, CI, DESIGN... 9 Pädagogische Hochschule Wien Grenzackerstraße Wien ÖSTERREICH Tel /10

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