Lebenslanges Lernen:

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1 Lebenslanges Lernen: Weiterbildungsstudium Communication Center Management an der Hochschule Bremerhaven Förderverein der Hochschule Bremerhaven Prof. Dr. Heike Simmet

2 Lebenslanges Lernen: Weiterbildungsstudium Communication Center Management 1) Wandelnde Bedeutung von Wissen 2) Konsequenzen für das Lernen 3) Resultierende Fragekomplexe 4) Weiterbildung als dritte Säule von Hochschulen 5) Anforderungen der Wirtschaft 6) Weiterbildungsstudium Communication Center Management an der Hochschule Bremerhaven 7) Ausblick 2

3 1) Wachsende Bedeutung von Wissen 3

4 Wachsende Bedeutung von Wissen Unfassbare Vervielfältigung von Wissen und eine immer stärkeren Differenzierung der Wissensgebiete Wissen ist flüchtig, im Zeitablauf instabil Alle fünf Jahre verdoppelt sich das Wissen der Menschheit Ständig sinkende Halbwertzeit des Wissens 4

5 Halbwertzeit des Wissens 5

6 Wissen muss immer häufiger durch die Aufnahme neuer Informationen aktualisiert werden Wissen wird dann geschaffen, wenn Informationen problembezogen verarbeitet und für spezifische Entscheidungen zur Verfügung stehen ("Knowhow"), Diese Verarbeitung neuer Informationen sowie deren Umsetzung in Wissen muss als ein permanenter Prozess, d.h. als lebenslanges Lernen verstanden werden 6

7 2) Konsequenzen für das Lernen 7

8 Konsequenzen für das Lernen Steigende Aufmerksamkeit des lebenslangen Lernens in der Politik Einzug in viele bildungspolitische Forderungen und Curricula "Lebenslanges Lernen hilft, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken und Ausgrenzung soweit wie möglich zu vermeiden. Im Rahmen einer Gesamtstrategie soll das Ziel verfolgt werden, die Bildungsteilhabe zu erhöhen, allen Menschen mehr Chancen zur persönlichen, ihren Begabungen entsprechenden gesellschaftlichen und beruflichen Entwicklung zu ermöglichen und den Standort Europa mitzugestalten" (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2004). 8

9 3) Resultierende Fragekomplexe 9

10 Resultierende Fragekomplexe Fragenkomplexe des lebenslangen Lernens sind die Rolle des "natürlichen" Lernens im Lebenszusammenhang, die Chancen einer lernfördernden Veränderung der Lebensumwelt, die Bedeutung des selbstgesteuerten und des selbstorganisierten Lernens, die Entwicklung einer "Lifelong Learning Gesellschaft", die Auswirkungen auf das bestehende Bildungswesen 10

11 4) Weiterbildung als dritte Säule von Hochschulen 11

12 Formen der Weiterbildung Allgemeine und politische Weiterbildung, z. B. Erweiterung der Fremdsprachenkenntnisse Berufliche Weiterbildung insbesondere Vertiefung oder Ergänzung beruflicher Kenntnisse Weiterbildung an Hochschulen neuere Ergänzung des Aufgabenbereichs von Hochschulen 12

13 Weiterbildung als dritte Säule von Hochschulen Lehre Forschung Weiterbildung Aufgaben der Hochschulen 13

14 Weiterbildung als Aufgabe von Hochschulen Die Weiterbildung als Aufgabe von Hochschulen als ausbaufähiges Feld Akademische Weiterbildungskurse und praxisrelevante Qualifikationen sind eher selten Anteil der Hochschulen am Weiterbildungsmarkt etwa fünf Prozent 14

15 5) Anforderungen der Wirtschaft an Weiterbildungsprogramme 15

16 Anforderungen der Wirtschaft an Weiterbildungsprogramme Keine akademischen Lehrformen und Lehrinhalte, sondern praxisrelevantes Wissen auf einer fundierten theoretischen Basis Anpassung der Lehrinhalte an Branchenspezifika Berücksichtigung der Bedürfnisse der Zielgruppen statt Reissbrett-Planung Nur in enger Kooperation mit Unternehmen und Branchenorganisationen erfolgreich realisierbar 16

17 6) Weiterbildungsstudium Communication Center Management an der Hochschule Bremerhaven 17

18 Weiterbildungsstudium Communication Center Management Aufsteigen ohne auszusteigen: Qualifizierung zum Communication Center Manager Weiterbildungsstudium Communication Center Management mit Hochschulzertifikat und qualifiziertem Abschluss zum/zur Fachwirt/in für Communication Center Management (IHK) an der Hochschule Bremerhaven 18

19 Weiterbildungsstudium Communication Center Management an der Hochschule Bremerhaven Das Studium Communication Center Management hat das Ziel, Führungskräfte für anspruchsvolle Managementaufgaben zu qualifizieren. Zielgruppe sind Führungskräfte (Teamleiter, Projektleiter, Marketing- und Vertriebsleiter) mit mindestens zwei Jahren Führungserfahrung aus dem Bereich Direktmarketing / Communication Center Management. Kooperationspartner dieses bundesweit einzigartigen Studiums sind die Hochschule Bremerhaven, die IHK Bremerhaven und die qualiticube GmbH Die Inhalte werden sehr praxisnah in Seminaren durch interaktive Lehrformen wie Gruppenarbeiten, Planspiele und Fallstudien vermittelt 19

20 Seminarinhalte Marketing / Dialogmarketing Communication Center Technologie Personalmanagement Projekt- / Prozessmanagement / General Management Unternehmenskultur / Globalisierung / Interkulturelles Management Grundlagenkenntnisse (je nach Vorbildung) Im Rahmen der Module: Techniken der Moderation, Präsentation und Kommunikation sowie Planspiele 20

21 Vorteile des Weiterbildungsstudiums Communication Center Management Anerkannt: Hochschulzertifikat und ein staatlich anerkannter Abschluss zum/zur Fachwirt/in für Communication Center Management (IHK) Kompakt: Berufsbegleitende Weiterbildung innerhalb eines Jahres bei nur 18 Wochenenden Präsenz zum Communication Center Manager Effizient: Interaktive und praxisnahe Arbeit in einer kleinen Seminargruppe mit 16 Teilnehmern. Unterstützung durch ein E-Learning-Programm und ein telefonisches Coaching Speziell: Konzentration auf das Management-Wissen, das eine Führungskraft in der Communication Center Branche benötigt 21

22 Erfolgsbilanz des Weiterbildungsstudiums 25 Absolventen in den ersten beiden Jahrgängen Start des vierten Studienjahrgangs am 16. November 2007 Bestes Qualifizierungsangebot für Führungskräfte des Communication Center Branche in ganz Deutschland nach einer unabhängigen Studie 22

23 7) Ausblick 23

24 Ausblick Der Stellenwert des lebenslangen Lernens durch Weiterbildungsangebote von Hochschulen wird weiter wachsen Weiterentwicklung der klassischen Strukturen Schaffung innovativer Angebote als Chance der Profilierung 24

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