Herzlich Willkommen zum Elternabend an der IGS Trier. Miriam Kardelky Berufsberaterin

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1 Ausbildung 2015 Herzlich Willkommen zum Elternabend an der IGS Trier Miriam Kardelky Berufsberaterin Telefon (kostenfrei) oder Seite 1

2 Grunds(ch)ätze für die Beteiligung von Eltern Eltern sind mir wichtig und willkommen. Ich möchte, dass Eltern sich in der Zusammenarbeit mit mir wertgeschätzt fühlen. Ich suche Stärken, nicht Defizite. Ich achte und beachte kulturelle, sprachliche und religiöse Unterschiede. Seite 2

3 Schritt für Schritt zum richtigen Beruf Erste Überlegungen: Was will ich (Interessen)? Was kann ich (Fähigkeiten)? Wo kann ich mich informieren? ab Sommer letztes Schuljahr Bewerbungen bei: Banken, Versicherungen, öffentlichen Dienst bis 28.Februar Bewerbungen an: Schulen Informieren (Berufsberatung, Beruf regional, Beruf aktuell, BIZ, BerufeNet ) Entscheiden (für welche Berufe bewerben?) Bewerben Anfang 9. Klasse Jahreswechsel Anfang 10. Klasse Jahreswechsel Abschlusszeugnis Klasse 9 Bewerbungszeugnis für Betriebe Halbjahreszeugnis Klasse 10 Bewerbungszeugnis für Schulen Seite 3

4 Mögliche Rolle der Eltern: Gemeinsam Informationen zu Berufe sammeln Entwicklung eines Stärke-/Schwächeprofils Zugangsvoraussetzungen der Ausbildungsstätten erkunden Hinterfragung der Berufswünsche des Jugendlichen Berufliche Interessen des Jugendliche in den Vordergrund stellen Gemeinsame Erarbeitung eines Berufskonzepts Weitergabe eigener beruflicher Erfahrungen Hilfen bei der Vorbereitung auf Vorstellungstermine Hilfen bei der Praktikumsplatzsuche Hilfen bei der Ausbildungsplatzsuche Beistand bieten bei Misserfolgen während der Bewerbungsphase Seite 4

5 Berücksichtigung eines Zeitplans: Je nach Berufswunsch muss bereits im Sommer vor der Schulentlassung mit den Bewerbungen begonnen werden (Öffentlicher Dienst, viele große Firmen, Banken und Sparkassen). Ausbildungsstellen im Handwerk sind vermehrt zum Jahresende zu finden. Anmeldungen für schulische Ausbildungen sind bis zum 28. Februar des Abschlussjahres an die jeweiligen Schulen zu richten. Gleiches gilt für weiterführende Schulen. Eine wöchentliche Sichtung der Ausbildungsplatzbörsen ist ratsam. Seite 5

6 Was sollten wir über eine Ausbildung wissen? Unterscheidung in: Betriebliche Ausbildung (duale Ausbildung) Ausbildungsbetrieb Berufsschule Höhere Berufsfachschule Schulische Ausbildung sonstige Schulen private Schulen Ausbildung in eine Beamtenlaufbahn Behörde Verwaltungsschule Seite 6

7 Duale Ausbildung Schulische Ausbildung Ausbildung Öffentl. Dienst Zugangsvoraussetzungen (Schulabschlüsse, gesundheitliche Eignung, körperliche Voraussetzungen, zuvor abgeschlossene Berufsausbildungen.) - werden vom einzelnen Betrieb festgelegt - zuvor festgelegte Schulabschlüsse sind bindend - weitere Zugangsvoraussetzungen möglich - zuvor festgelegte Schulabschlüsse sind bindend - weitere Zugangsvoraussetzungen möglich Ausbildungsort - Betrieb - Schule - Berufsfachschule, private Schulen, Berufskollegs - Praktikumsbetrieb - Zuständige Behörde - Verwaltungsschule Einkommen - Ausbildungsvergütung - Ausbildungsvergütung möglich oder - kein Einkommen oder - evtl. Praktikumsvergütung - Besoldung gemäß Tarife des öffentlichen Dienstes oder - Ausbildungsvergütung Kosten der Ausbildung - werden vom Ausbildungsbetrieb getragen - Privatschulen erheben monatliche Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren - werden von der ausbildenden Behörde getragen Zu erreichender Ausbildungsabschluss - staatlich anerkannter Berufsabschluss - staatlich anerkannter Berufsabschluss oder - lehrgangsspezifischer Abschluss - Ernennung als Beamter oder - staatlich anerkannter Berufsabschluss Weitere finanzielle Hilfen - unter bestimmten Voraussetzungen Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) - unter bestimmten Voraussetzungen Geld nach dem Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG) - keine weiteren finanziellen Hilfen (Beamtenlaufbahn) - unter best. Voraussetzungen BAB (Angestellte)

8 Ausbildung im öffentlichen Dienst: einfacher Dienst mittlerer Dienst gehobener Dienst höherer Dienst Hauptschulabschluss mittlerer Bildungsabschluss Fachhochschulreife/Abitur Hochschulstudium nicht-technischer Dienst (z.b. Fachangestellte für Arbeitsförderung) technischer Dienst: abgeschlossene Berufsausbildung wird vorausgesetzt (z.b. für Feuerwehrmann) Seite 8

9 Entwicklung des Ausbildungsmarkts - zum jeweiligen Berichtsjahresende am / / /13 Gemeldete Bewerber Gemeldete Stellen Berufsbildungsausschuss IHK, 15. Mai 2014, Bundesagentur für Arbeit Seite 9

10 Aktuelle TOP 10 der Berufe (Stand April 2014) Berufsbildungsausschuss IHK, 15. Mai 2014, Bundesagentur für Arbeit Seite 10

11 Aktuelle TOP 10 der Berufe (Stand April 2014) Berufsbildungsausschuss IHK, 15. Mai 2014, Bundesagentur für Arbeit Seite 11

12 Aktuelle TOP 10 der Berufe (Stand April 2014) Berufsbildungsausschuss IHK, 15. Mai 2014, Bundesagentur für Arbeit Seite 12

13 Wichtiges zu weiterführenden Schulen Abitur/Hochschulreife BOS II (1 Jahr VZ) Fachhochschulreife Zusatzunterricht und Prüfung mit Berufsausbildung oder Praktikum Berufsoberschule I (BOS I) oder duale Berufsoberschule Allgemein-bildendes Gymnasium (Jahrgangsstufe 11-13) Berufliches Gymnasium (Jahrgangsstufe 11-13) Höhere Berufsfachschule (mit Berufsabschluss) Duale oder schulische Berufsausbildung Mittlerer Bildungsabschluss Seite 13

14 Allgemeines Gymnasium: Ziel: Allgemeine Hochschulreife (Abitur) Dauer: 2 ½ Jahre Voraussetzung: Empfehlung der Schule (bei fehlender 2. Fremdsprache Einmündung in eine Auffangklasse) Besonderheiten: Breites Spektrum an wählbaren Leistungsfächern Berufliches Gymnasium: Ziel: Allgemeine Hochschulreife (Abitur) Dauer: 3 Jahre Voraussetzung: Anmeldung/Bewerbung mit Halbjahreszeugnis bis 28. Februar des Entlassjahres Notendurchschnitt mind. 3,0 Besonderheiten: Leistungsfächer orientieren sich an den Schwerpunkten des Schulzweigs (Wirtsch./Verwalt. Technik, Gesundh./Soziales., Gestalt./Medien) Seite 14

15 Höhere Berufsfachschule (HBF): Ziel: Berufsabschluss als staatlich geprüfter Assistent Dauer: 2 Jahre Voraussetzung: Anmeldung/Bewerbung mit Halbjahreszeugnis bis 28. Februar des Entlassjahres Besonderheiten: Vorbereitung auf eine Ausbildung Unterricht in Modulen und auf Niveau der Fachhochschulreife Zusatzunterricht, Zusatzprüfung und Praktikum können zur Fachhochschulreife führen Wechsel in duale Berufsausbildung nach dem 1. Jahr möglich (führt ebenfalls zur Fachhochschulreife) Seite 15

16 NEU ab Sommer 2014 Fachoberschule an den RS+ in Konz und Schweich Ziel: Fachhochschulreife Dauer: 2 Jahre Fachrichtung: Technische Informatik (Konz) Gesundheit und Soziales (Schweich) Wirtschaft und Verwaltung (Schweich) Voraussetzungen: - Sek.-Abschluss I mit Durchsch. mind. 3,0 keine 5 in Deu, Ma, Engl. - Vertrag mit geeignetem Praktikumsbetrieb Jahrgangsstufe 11: 3 Tage Praktikum im Betrieb, auch während der Ferien 2 Tage Unterricht in der Schule Jahrgangsstufe 12: 5 Tage Unterricht in der Schule Seite 16

17 Berufsoberschule I: Ziel: Fachhochschulreife Dauer: 1 Jahr in Vollzeit Voraussetzung (alterativ): Abgeschlossene Ausbild. Abgeschlossene HBF 5-jährige Berufserfahr. Besonderheiten: Schwerpunkte sind Wirtschaft Sozialwesen Technik Gestaltung Duale Berufsoberschule: Ziel: Fachhochschulreife Dauer: 2-jährig in Teilzeit Voraussetzung: Teilnehmer hat eine abgeschlossene staatlich anerkannte Berufsausbildung Besonderheiten: Unterricht erfolgt berufsbegleitend Seite 17

18 Berufsoberschule II: Ziel: Fachgebundene Hochschulreife oder allgemeine Hochschulreife Dauer: 1-jährig in Vollzeit Voraussetzung: Fachhochschulreife Besonderheiten: für die allgemeine Hochschulreife sind ausreichende Kenntnisse in einer 2. Fremdsprache erforderlich Fachhochschulreifeunterricht: Ziel: Fachhochschulreife Dauer: 2-jährig in Teilzeit Voraussetzung: Teilnehmer befindet sich in Berufsausbildung Besonderheiten: Unterricht erfolgt ausbildungsbegleitend Seite 18

19 Wo können wir Information und Hilfen bekommen? Angebote in der Schule: Schulunterricht zur Berufsorientierung Schulsprechstunden für die kleinen Anfragen (2. Mi im Mo) Besuch des Berufsinformationszentrum (BIZ) Einzelberatungen (zusammen mit den Erziehungsberechtigten?) Berufswahltest (BWT) Vermittlung von Ausbildungsstellen (nur betriebliche Ausbildungen) Seite 19

20 Onlineportal der Agentur für Arbeit Seite 20

21 Die Onlineangebote in der Übersicht: Umfängliche Bibliothek mit ca Beschreibungen der wichtigsten Berufe und Weiterbildungen Umfassende Datei mit allen wichtigen Informationen über schulische Aus- und Weiterbildungen sowie Studienan-geboten Suchmaschine zum Abrufen von gemeldeten Arbeitsund Ausbildungsangeboten Video-Portal zum Abrufen kurzer Filmsequenzen über zahlreiche Berufen Online-Portal mit einer Vielzahl von Informationen und Übungen u.a. zu den Themenkreisen Berufswahl und Bewerbung Seite 21

22 Elternheft Tipps für die Erziehungsberechtigten, um die Jugendlichen bei der Berufswahl zu unterstützen Seite 22

23 Schülerarbeitsheft Der Weg zum Wunschberuf; Begleitung durch die 3 Phasen der Berufswahl: - Orientieren, - Entscheiden, - Bewerben Seite 23

24 Schülerheft erscheint mehrmals jährlich und gibt interessante Beiträge zu den verschiedensten Berufsbildern Seite 24

25 Wo? Wege in den Beruf Übersicht über alle Ausbildungsberufe und schulische Weiterbildungen in Rheinland- Pfalz mit Information zu Zugangsvoraussetzungen und wichtigen Adressen Seite 25

26 Beruf aktuell Kurzbeschreibungen sämtlicher Aus-bildungsberufe und Weiterbildungen mit Übersichten zu den einzelnen Berufsgruppen Seite 26

27 Berufswahl 2015 Miriam Kardelky Berufsberaterin Seite 27

28 Berufswahl 2015 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Ihre Berufsberaterin Miriam Kardelky Seite 28

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