Wie ticken Jugendliche? Sinus-Milieustudie U27

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wie ticken Jugendliche? Sinus-Milieustudie U27"

Transkript

1 Wie ticken Jugendliche? Sinus-Milieustudie U27 Zusammenfassung Linus Brändle, DAJU, St. Gallen Erarbeitet im Rahmen des NDK-Jugendarbeit (www.ndk-jugendarbeit.ch) Mai 2008

2 2 Jugendliche Lebenswelt Wie ticken Jugendliche? Sinus-Milieustudie U27 Zusammenfassung durch Linus Brändle, DAJU Allgemein kann gesagt werden: Jugendliche wohnen noch zu Hause bei ihren Eltern, sind noch in der Schule (oder am Beginn der Lehre), haben relativ wenige finanzielle Mittel, sind eingeschränkt mobil (bzw. in ihrer Mobilität abhängig von ihren Eltern), entwickeln ihre Identität in Peer Groups und Jugendszenen auch durch demonstrative Abgrenzung von der Erwachsenenwelt. Sie können weitgehend spielerisch verschiedene Pfade ausprobieren, weil sie (meist) noch nicht die volle Verantwortung für sich selbst tragen und von ihren Eltern aufgefangen werden aber auch täglich von diesen kontrolliert sind. Jugendliche stellen jedoch trotz ihrer Altersberührung so unterschiedliche biografische Stadien dar, dass man sie unbedingt spezifisch in den Blick nehmen muss. Das ist natürlich bedingt durch äussere Rahmenbedingungen (Elternhaus, Wohnumfeld, materielle Ressourcen) sowie durch entwicklungspsychologische Faktoren und durch persönliche Lebenswerte und ziele. Die Sinus-Milieustudie U27 der Sinus Sociovision, Heidelberg. 1 Sie wurde vom Bund der deutschen katholischen Jugend und vom Jugendhilfswerk Misereor in Auftrag gegeben. Die Sinus-Milieus sind das Ergebnis von mehr als 25 Jahren sozialwissenschaftlicher Forschung. Sie gruppieren Menschen, die sich in ihrer Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Dabei spielen Wertorientierungen ebenso eine Rolle wie Alltagseinstellungen zu Arbeit, Familie, Freizeit, Medien, Geld und Konsum. Die Studie rückt dabei den Menschen und das gesamte Bezugssystem seiner Lebenswelt ganzheitlich ins Blickfeld und bietet deshalb mehr Informationen und bessere Entscheidungshilfen als herkömmliche Zielgruppenansätze. Die im April 2008 veröffentlichte Jugendstudie ist ein geeignetes Hilfsmittel für ein differenziertes und genaueres Sehen, wo Jugendliche stehen, was ihnen wichtig ist und wie sie die Gesellschaft der Erwachsenen und anderer Jugendlicher wahrnehmen. In ausführlichen Interviews wurden Jugendliche von verschiedener Herkunft und Prägung zu Hause befragt. Zur Auswertung teilte man die 132 Befragten in drei Alterssegmente ein: a) frühe Jugend 9 13 Jahre, b) mittlere und spätere Jugend Jahre, c) Postadoleszenz Jahre. Die Ergebnisse wurden auf dem Hintergrund des langjährigen Know Hows betreffend Sinus-Milieus ausgewertet. Die Studie unterscheidet sieben Grundorientierungen, die im Folgenden zusammenfassend dargestellt sind. Dabei werden sechs verschiedene Bereiche genauer betrachtet: a) Milieutendenzen und Grundorientierung (Werte und Einstellungen) b) Lebensstil c) Kulturelle Orientierung d) Vergemeinschaftung (zentrale Bezugsgruppen) e) Soziales oder politisches Engagement f) Bezug zu Religion und Kirche Im vorliegenden Script sind die Ergebnisse des mittleren Alterssegments vom Jahren zusammengefasst. Weil bei diesen Jugendlichen noch sehr viel im Fluss ist, spricht die Studie von ihnen mit von Milieu-Zugehörigkeit sondern von Milieu-Orientierung. Diese muss nicht identisch sein mit der Orientierung der Eltern, doch die familiäre Ausrichtung ist ein wichtiger Ausgangspunkt. 1 Wie ticken Jugendliche, Sinus-Milieustudie U27, BDKJ, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 2007.

3 Übersicht Lebenswelten von Jugendlichen Jahre 3

4 4 Traditionelle Jugendliche Grundorientierung Man strebt nach klaren, eindeutigen, sicheren und dauerhaften Lebensentwürfen sowie nach Harmonie. Man möchte nicht auffallen und ein normales Leben führen, eingebunden und akzeptiert sein. Zur Erwachsenen besteht eine geringe Distanz, darum werden die Moralvorstellungen der (meist konservativen) Erwachsenen übernommen und bleiben Vorbild. Durch die Betonung traditioneller Werte wie Höflichkeit Bescheidenheit, Sparsamkeit, Fleiss, Disziplin und Respekt wirken sie im Vergleich zu anderen modernen Jugendlichen frühzeitig erwachsen und

5 5 selbstsicher. Exzentrisches ist suspekt. Sie grenzen sich mit einem Habitus von einer gewissen Überlegenheit ab von anderen Jugendlichen, die jedem Trendhype hinterher laufen müssen. Traditionelle Jugendliche sind sehr leistungsorientiert. Dabei geht es aber weniger um die Ergebnisse, wie z.b. gute Noten, sondern eher darum sein Bestes zu geben und fleissig zu sein. Darauf will man stolz sein. Sie haben eine ausgeprägte Familienorientierung und fühlen sich bei ihren Eltern wohl. Diese Familienwärme ist eine Erfahrung die sie gerne später auch ihren Kindern weitergeben wollen. Mit Beruf verbinden die Traditionellen Jugendlichen Existenzsicherung. Dabei sind sie in der Wahl des Berufes nicht wählerisch. Während Jugendliche des oberen Milieusegments häufig Beamtenstellen anstreben, erlernen Jugendliche aus dem unteren und mittleren Segment gerne den Beruf der Eltern. Lebensstil Es wird ein ritualisierter Rückzug ins Alleinsein festgestellt. Dabei beschäftigt man sich gerne mit Themen und Tätigkeiten, die bei anderen Gleichaltrigen nicht attraktiv und anschlussfähig sind: wie Basteln, Handwerken oder Lesen von Biographien berühmter Personen. Während Mode und Trends bei Jugendlichen aus diesem Milieu nicht wichtig sind, ist die moderne Technik aus ihrem Leben nicht wegzudenken. Sie benutzen häufig Computer und Internet und chatten über ICQ mit ihren Freunden. Dabei benutzen sie aber kaum neuere Plattformen und Online-Spiele. Auch Handy und andere technologische Gebrauchsgegenstände sind ein fester Bestandteil dieser Jugendkultur. Diese Jugendlichen zeigen ein grosses Interesse an der Natur. Sie halten sich gerne draussen auf und sehen in der Natur auch eine Manifestation des Göttlichen. Traditionelle Jugendliche haben einen völlig anderen Begriff von Selbstständigkeit als die anderen Milieus. Selbstständig ist man bereits, wenn man berufstätig ist auch wenn man noch zu Hause wohnt. Die Heimatverbundenheit zeigt sich auch im Reiseverhalten, wo man gerne mehrmals das gleiche Ziel aussucht. Kulturelle Orientierung Traditionelle Jugendliche nutzen Musik und Fernsehen zum Entspannen und Abschalten. In der Regel stark beeinflusst von den Eltern liegen die kulturellen Vorlieben in Heimatfilmen, Schlagermusik, Groschenromanen, Musicals, Daily Soaps etc. In diesen Angeboten sucht und findet man eine heile Welt und Happy Endings. Das obere Segment des Traditionellen kann am ehesten als Klassik-Jugend bezeichnet werden. Ebenso goutieren sie Chormusik und geistliche Musik. Aber auch die etwas minderwertige Pop- und Rockmusik wird zum Teil nebenbei gehört. Das Erlernen eines klassischen Instruments bleibt durch alle Milieus hindurch grundsätzlich den oberen Segmenten vorbehalten. Vergemeinschaftung Traditionelle Jugendliche sind kritisch und wählerisch im Freundschaftskontakt und haben einen festen und vergleichsweise kleinen Freundeskreis. In ländlichen Regionen sind sie häufig in kirchliche Aktivitäten (z.b. Ministranten) und Vereine eingebunden. Wichtig ist ihnen die Loyalität nach innen: niemand, der dazu gehört, wird ausgegrenzt nach aussen sind die Hürden relativ hoch: neue fremde Leute werden nicht ohne Weiteres in den Kreis der Vertrauten aufgenommen.

6 6 Engagement Sie legen viel Wert auf soziales Engagement, vor allem in ihrem eigenen Umfeld: in Schule, Kirche oder Vereinen. Man ist stolz, Verantwortung tragen zu können und es macht Freude, anderen zu helfen. Der Kirche als Ministrant zu dienen, das Überleben eines Vereins zu sichern oder die Traditionen der Pfadfinder weiterzuführen, gehört für sie zum Leben einfach dazu. Das Interesse an organisierter Politik ist jedoch gering. Diese Jugendlichen zeigen diesbezüglich eine deutliche Verdrossenheit Religion und Kirche Dominant ist die Einstellung, dass die grossen und wichtigen Wahrheiten im Leben nicht in der Person des Einzelnen liegen, sondern ausserhalb: Nicht die Orientierung an den persönlichen Bedürfnissen zeigt den richtigen Weg, sondern eine externe Autorität. Die (religiöse und moralische) Wahrheit ist vorhanden und kann nicht erfunden werden: Autoritäten in diesen Dingen sind: Eltern, Lehrer, Pfarrer, Mönche, Bischöfe und der Papst. Die kirchlich basierte Religiosität (in der Heimatgemeinde) hat eine sehr hohe Bedeutung. Sie fühlen sich als Katholiken der Kirche zugehörig. Sie sind oft Messdiener und haben einen guten Kontakt mit den Seelsorgern und anderen ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Gemeinde. An der Kirche interessiert sie weniger die Theologie als die Gemeinschaft der Gleichgesinnten. Der Glaube ist etwas, das sie von ihren Eltern und in den Gottesdiensten mitbekommen haben. Die Bibel ist wichtig, auch wenn sie selten gelesen wird. Bis etwa 16 Jahren ist ein bewusst naiver Glaube feststellbar, wobei auch die Begleitung des Schutzengels eine zentrale Rolle spielt. Sie schätzen Personen des öffentlichen Lebens, die sich klar zum katholischen Glauben bekennen. Der Papst hat für sie im Unterschied zu ihren Eltern und Grosseltern keine essentielle Bedeutung. Er ist für sie räumlich und mental zu weit weg. Sie schätzen jedoch eine starke Persönlichkeit als Oberhaupt der Kirche, auch wenn sie einzelne Anordnungen des Papstes nicht verstehen und nicht gut finden. Schon in jugendlichen Jahren hat man den Wunsch nach Ewigkeit und Erbe. Man möchte der Nachwelt als guter Mensch in Erinnerung bleiben, der bemüht war, seine Werte und seine Weltanschauung weiterzugeben ein Mensch, der Gutes vorgelebt hat, der ein Vorbild für andere ist.

7 7 Bürgerliche Jugendliche Grundorientierung Für Jugendliche der Bürgerlichen Mitte ist es wichtig, ein vertrautes Umfeld zu haben und nicht bedingungslos authentisch zu sein. Es herrscht eine ausgeprägte Sorge, im Freundeskreis nicht angenommen zu sein und allein dazustehen. Daher ist die Clique das für sie subjektiv wichtigste soziale Gefüge. Sie gibt Kraft und Identität und ist die primäre soziale Sphäre, um Distanz gegenüber dem Elternhaus zu finden. Die Clique ist emotional und sozial das neue Zuhause und ist den meisten wichtiger als ein fester Freund/eine feste Freundin. Gegenüber auffällig gekleideten und extravaganten Jugendlichen ist man auf Distanz: Das wäre nichts für mich. Die Sorge um die Zukunft ist wichtig: um den richtigen Partner, eine gute Arbeitsstelle oder einen guten Studienplatz. Sie möchten ein normales Leben führen mit guten engen Freunden, Spass, viel Erfolg und, wenn es sein muss, auch ein bisschen Stress. Die Jugendlichen dieses Milieus möchten dem unmittelbaren Umfeld gefallen. Wer nicht unangenehm auffällt, den gestellten Anforderungen genügt, brav und zugleich klug, ehrgeizig und fleissig ist, der schafft es. Dabei haben sie eine ausgesprochene Leistungsorientierung mit hohen Erwartungen an

8 8 sich selber. Von den Modernen Performern unterscheiden sie sich darin, dass sie das Risiko nicht suchen, sondern vermeiden wollen. Die Familie ist diesen Jugendlichen besonders wichtig. Sie zeigen dies in einer aktiven Teilnahme am Familienleben und im Wunsch, später selber eine Familie zu haben. Besonders bei Mädchen sind ein Partner, eine Familie mit zwei bis vier Kindern und ein Haus mit Garten ganz wichtige Lebensziele und sind eng mit dem Wert Selbstverwirklichung verknüpft. An diesem Ziel zu scheitern wäre eine persönliche Katastrophe. Auch die Vorstellung von der grossen Liebe fürs Leben ist prominent. Der Erfolg im Beruf ist wichtig: Für Männer neben oder vor dem privaten Glück; Für Frauen neben oder nach dem privaten Glück. Man will zwar später Geld verdienen, aber betont gleichzeitig, dass es nicht zu wenig und nicht zu viel sein sollte: beides kann zu persönlichen Problemen führen. Für die Ablösung vom Elternhaus ist bemerkenswert, dass einige bürgerliche Jugendliche postmaterielle Eltern haben. Das ist auf der Modernisierungsachse eine ungewöhnliche Bewegung. Ansonsten geschieht die Ablösung selten demonstrativ, sondern moderat und meist geräuschlos und harmonisch. So wird auch der Papa und Mama beim Auszug und bei der Einrichtung einer eigenen Wohnung helfen. Lebensstil Ein hoher und hartnäckiger Bildungseifer und die Distanzierung von sozial schwächer gelagerten Jugendlichen fallen auf. Auch wenn man vordergründig tolerant gegenüber anderen Lebensformen ist, wird die eigene Lebenshaltung und Kultur als angenehmer beschrieben (Elitarismus des Konventionellen). Ein Misstrauen gegenüber fremdem zeigt sich auch im Umgang mit Internet (besonders bei Mädchen). Mit zunehmendem Alter gewinnen jedoch auch Internet-Plattformen an Bedeutung. Sport dient als wichtiger Ausgleich zum stressigen Schulalltag. Wichtig sind hier Erfolg und das Gefühl etwas geleistet zu haben. Sport wird gerne in Vereinen betrieben, wo man nette Menschen und Freunde findet. Kulturelle Orientierung Robbie Williams, Anastiacia, Justin Timberlake, Rihannah, Pink, Shakira dominant ist die Orientierung am populären Pop-Mainstream. Typisch dabei ist die Kombination von Kraft und Romantik. Die Musik spiegelt das eigene Lebensgefühl. In die Musik lässt man sich hineinfallen, wenn man traurig oder verliebt ist. Selbst musizieren ist für die meisten Jugendlichen aus der bürgerlichen Mitte kein Mittel, um sich auszudrücken. Musik via Radio, CD oder downgeloaded auf MP3-Player ist wichtig und gehört zur Grundausstattung wie das Handy. Man distanziert sich von den Rückständigen und sieht sich als modern und kulturell aufgeschlossen. Für Bürgerliche Jugendliche ist charakteristisch, dass sie sich konform zu den gängigen gesellschaftlichen Erwartungen verhalten. Ihr Konformismus kann ihnen jedoch Spott von anderen Jugendlichen bringen, die sie als angepasste Normalos belächeln. Vergemeinschaftung Freunde sollen zuverlässig und immer für einen da sein. Die engsten Freunde haben sie in der Schulklasse. Nebst den Cliquen bewegen sie sich in Sportvereinen, in Jugendtreffs oder bei Ministranten. Vor allem geht man mit Freunden in Discos, Bars, Cafés oder zu Konzerten. Eine fröhliche Stimmung beim Ausgehen ist sehr wichtig. Dabei grenzen sie sich von Jugendlichen

9 9 ab, die negativ durch Gewalttätigkeit, Provokation o.ä. auffallen. Die Angst selber als Aussenseiter aufzufallen ist sehr gross ( Was denken die anderen wohl von mir? ) Die Vergemeinschaftung übers Internet nutzen diese Jugendlichen nur in begrenztem Mass wenn dann eher von den Jungs. Hier zeigt sich wieder eine deutliche Trennung nach Geschlecht. Virtuelle Kontakte sind für Mädchen nur dauerhaft interessant, wenn sie in reale Kontakte übergehen. Längerfristig gesehen ist das wirkliche Leben interessanter. Engagement Jugendliche der Bürgerlichen Mitte wachsen oft in das Engagement ihres lokalen Umfelds hinein. Oft stecken die Aktivitäten und die Hinweise der eigenen Eltern den Horizont der Orientierung ab (Aufbau, Ausschank oder Kuchenverkauf bei Festen in Ortsverein, Kirche oder Schule). So wächst bei ihnen die Haltung, dass man allmählich mitmachen sollte bei dem, was vor Ort passiert. Schliesslich gehört man dazu. Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist: Man will unmittelbar die Nützlichkeit des Einsatzes und die Resonanz von den Betroffenen bzw. Leitern in Form von Anerkennung erfahren. Die Atmosphäre in der Gruppe soll locker sein; dazu braucht es die richtigen Leute, mit denen man sich gut versteht und Freundschaften schliessen kann. Religion und Kirche Der Bezug zu Kirche und Religion wird analog zum Engagement durch die Orientierung der Eltern sowie das lokale Umfeld abgesteckt. Für Jugendliche, die mit einem Bezug zur Kirche aufgewachsen sind, war der sonntägliche Kirchenbesuch eine Gewohnheit, die vom Umfeld verlangt wurde. Die erste Kommunion war biografisch ein wichtiges Fest, obwohl man aus heutiger Sicht nicht richtig verstanden hatte, worum es ging 2. Für die häufige Mitgliedschaft bei den Ministranten gab es nicht in erster Linie einen spirituellen Beweggrund; es dominierte der Gemeinschaftscharakter und das Mitmachen mit den gleichaltrigen Freunden aus der Schule. Wenn mit zunehmendem Alter die Freunde weggehen, hört auch die eigene Bindung wieder auf. Im Alltag spielt der Glaube für bürgerliche Jugendliche meist eine untergeordnete Rolle. Man nimmt die Kirche, wie sie ist, und für einige ist das tägliche Gebet auch Normalität wirklich gebraucht wird der Glaube jedoch erst in Krisenzeiten, in denen er Halt und Sicherheit gibt. Konventionelle Gottesdienste und Amtskirche werden als steif, veraltet und konservativ kritisiert. Bei einigen jedoch verändert sich etwa nach der Firmung ihr Glaube: Er wird bewusster, es entwickelt sich Spiritualität. Man geht bewusst und freiwillig in die Kirche auch ausserhalb des Gottesdienstes. Man mag die Atmosphäre in der leeren, stillen Kirche. Besondere Bedeutung bekommen auch Jugendgottesdienste, in denen man sich persönlich angesprochen fühlt und aktiv teilnehmen kann. Das Gruppenerlebnis, die eigene und nicht vorformulierte Sprache sowie die Atmosphäre mit Kerzen und modernen Liedern und vielen Symbolen, die man versteht: Das ist eine gute Kirche. 2 Solche biografischen Distanzierungen von der eigenen Kindheit sind immer auch kommunikative Inszenierungen des eignen (neuen) Erwachsenseins und sollten nicht als objektive Geschichte gelesen werden.

10 10 Konsum-materialistische Jugendliche Grundorientierungen Häufig kommen diese Jugendlichen aus Familienverhältnissen, die es bedingen, dass sie viel auf sich selbst gestellt sind (z.b. beide Eltern ausser Haus erwerbstätig mit niedrigem Einkommen; längere Arbeitslosigkeit der Eltern und damit fehlender geregelter Tagesablauf). Sie wissen oft nicht, ob und wann ihre Eltern zu Hause sind und ob sie sich um sie kümmern. Daraus erwächst der Wunsch nach einer heilen Familie und einem intakten Freundeskreis insbesondere die weiblichen Jugendlichen wünschen sich eine bürgerliche Idylle, die sie bei Schulkameraden (glauben zu) sehen, mit einem liebevollen Mann und einem Haus. Es werden klassische Rollenmuster reproduziert: Mädchen sollen brav sein und Pflichten im Haushalt übernehmen; Jungs sollen als richtiger Mann cool und stark sein. Die männlichen Jugendlichen haben die Tendenz zu einer demonstrativen Selbstdarstellung, besonders wenn sie in Gruppen unterwegs sind. Die Hierarchien in den Cliquen werden mit verbaler und körperlicher Gewalt erkämpft. Die demonstrative Selbstsicherheit hört auf, wenn

11 11 sie sich alleine auf fremdem Terrain bewegen müssen. Dann zeigen sie Unsicherheit, geben sich zurückhaltend, suchen schnell Anschluss und passen sich an. Bescheidenheit ist nicht Sache dieses Milieus man fürchtet, dass Genügsamkeit und Selbstbescheidung als Zeichen von (Selbstwert-) Schwäche und geringer Coolness interpretiert werden könnten. Was zählt, ist der Eindruck, den man nach aussen macht. Man erhofft sich Bewunderung und Lob, aus dem man Selbstbewusstsein und Motivation schöpft. Jugendliche betonen die traditionellen Werte wie Höflichkeit, Disziplin und Fleiss aber diese sind bei ihnen nicht verankert und dienen der Stützung der zentralen Werte: Aufsteigen und Teilhaben am Lifestyle. Konsumorientierte Jugendliche sind offen und kontaktfreudig. Das erleichtert ihnen den Umgang mit Lehrern oder Chefs. Beim Gegenüber wird das aber oft als mangelndes Gespür für Distanz und Anstand bewertet. Von den Eltern bekommen sie oft widersprüchliche Signale von Wertschätzung: mal betonen diese, dass sie etwas ganz Besonderes seien, mal werden sie von den überforderten Eltern als Nichtsnutz beschimpft. Lebensstil Die Sehnsüchte nach Teilhabe und Anerkennung spiegeln sich im markenorientierten Konsumverhalten. Modemarken bekannter Hip Hop-Musiker sind beliebt. Das steht im Gegensatz zu den zum Teil bescheidenen finanziellen Verhältnissen der Familien. Reicht das Geld nicht, shoppt man in Läden, die die Marken halt gut faken wie H&M oder Orsay. Ältere Jugendliche machen Urlaub mit ihren Kumpels in All-Inclusiv-Angeboten (Mallorca, Fuertaventura u.ä.). Der Komfort steht vor dem Abenteuer und Alternativurlaube mit Rucksack sind kaum vorstellbar. Häufig treffen sie sich um gemeinsam DVDs zu schauen oder auf ihren Spielkonsolen zu spielen. Das Internet wird genutzt, um Kontakte zu pflegen und neue Leute kennenzulernen. Personen werden nach Kurzprofilen und Fotos ausgewählt und angeschrieben. Während den Jungs die Unterhaltungselektronik-Artikel als Statussymbole dienen, streben Mädchen nach Kosmetik, Kleidung und Schmuck als Prestige-Objekte. Kulturelle Orientierung Popkultur spielt eine grosse Rolle. Man mag, was angesagt ist und findet nichts dabei, das gut zu finden, was allen gefällt. Ein Ausdruck davon sind Poster von ihren Stars, die oft die eigenen Wände tapezieren. Kulturelle Vorlieben sind mainstreaming : Kino- oder Kneipenbesuch, Bowling, Chartmusik, Action-Filme. Sowohl zu klassischer Musik als auch zu Volksmusik ist man gleichgültig oder auf Distanz. In Sachen Musik schwört man auf Hip Hop oder R & B. Konsum-materialistische Jugendliche sind kulturell weder traditionell noch klar szenenorientiert. Sie zeigen bestenfalls eine sehr schwach ausgeprägte Sympathie für Jugendkulturen (v.a. Hip Hop) ohne lebenspraktisch involviert zu sein. Der Lebensmittelpunkt dieser Jugendlichen ist eher konventionell gelagert und dreht sich um Schule, Ausbildung oder (Sport)-Vereine. Somit bringt die Lebensführung kaum klassisches Konfliktpotential in Bezug auf Eltern. Deren Werte werden zudem selten in Frage gestellt; allerdings will man es mal besser haben. Körperorientierung ist in diesem Milieu besonders wichtig. Dies zeigt sich im regelmässigen Besuch von Fitness-Studios oder Solarien oder auch in Tätowierungen. Auch das Ausüben von Kampfsportarten zur Selbstverteidigung ist häufig. In der (Über-) Betonung sekundärer Geschlechtsmerkmale durch Mode und Körperkult reproduzieren diese Jugendlichen stereotype

12 12 Geschlechtervorstellungen. Die Jungs unterstreichen mit Muskeln pumpen ihre chauvinistische Einstellung. Mädchen zeigen bereits in frühem Alter deutliche Tendenzen, mit betont sexy Kleidung und Körper dem männlichen Idealbild möglichst nahe zu kommen. Konsum-materialistische Jugendliche lassen sich zwar von angesagten jugendkulturellen Stilen beeinflussen, sind aber weit davon entfernt, sich ideologisch verpflichtet zu fühlen. Wenn sie derzeit PLO-Schals tragen, so wird von ihnen damit nicht nur keine politische Aussage verbunden, man weiss über die politische Einbettung dieser Objekte schlichtweg nichts. Vergemeinschaftung Freundschaften entwickeln sich im engeren Umfeld. Man trifft sich beim Windowshoppen (Mädchen) oder hängt ab mit Computerspielen (Jungs). In den relativ homogenen Peer Groups wird ein gewisser Gruppendruck wahrgenommen, um anerkannt zu werden. Aufkommende Gewalttätigkeiten empfinden sie als negativ, doch manchmal seien sie nicht zu vermeiden. In der Berufsarbeit (Ausbildung) hat die Teamarbeit eine wichtige Rolle (evtl. auch um die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen). Vereinssport steht hoch im Kurs, weil er eine gute Bühne bietet, um sich darzustellen und Anerkennung zu bekommen. Engagement Sie finden es gut, wenn andere sich engagieren. Man selber sieht sich nicht in der Pflicht, anderen zu helfen. ( Erst mal die eigenen Probleme in den Griff bekommen. ) Zum aktiven Sozialengagement haben sie keinen Bezug. Erst bei längerer Beschäftigung mit dem Gedanken können sie sich vorstellen, dass man dort auch interessante Leute kennenlernt. Im unmittelbar eigenen Umfeld betätigen sich einige jedoch als Streitschlichter oder stellen ihre technischen, bzw. handwerklichen Fähigkeiten zur Verfügung. Religion und Kirche Verstaubt sind in ihren Augen nicht die katholischen Werte, sondern der fehlende Erlebnischarakter: Kirche ist langweilig. Dazu gehören steife Pfarrer die keinen Spass verstehen oder harte Kirchenbänke. Eine modernere mediale Aufmachung im Gottesdienst wäre gut. Gottesdienste besucht man aber meist nur bei familiären Anlässen (Taufe, Hochzeit, Beerdigung). Im Alltag praktizieren einige kleinere Rituale (z.b. Kreuzzeichen vor dem Fussballspiel). Man glaubt an eine höhere Macht vermischt mit Fantasy-Elementen (Dämonen und Engel). Zu Gott beten sie eher selten, sind aber sehr enttäuscht, wenn es nichts bringt. Popstars übernehmen häufig die religiöse Vorbildfunktion. Man findet es cool, wenn sie sich ausdrücklich zu Gott bekennen und ihren Glauben vor sich her tragen. Auch ihre Kinder wollen sie mal im katholischen Glauben erziehen, weil man das halt macht. Gegenüber anderen Religionen empfindet man Misstrauen. Damit wird deutlich, dass Konsum-materialistische Jugendliche offen sind für (quasi-) religiöse Sinnstiftungen und dass diese Orientierungsfunktion für ihr Leben haben. Die Kirche erleben sie als abgehoben. Religion bekommt für sie in der Popkultur eine Erdung.

13 13 Postmaterielle Jugendliche Grundorientierung Postmaterielle Jugendliche lassen sich nicht leicht identifizieren. Einige Merkmale sind ihre Liebe zur Natur, zu Tieren und zu Gerechtigkeit im Umgang mit Freunden. Sie fallen wenig auf, sind selten Leader und haben einen guten Freund/enge Freundin. Ausgeprägte Passion sind das Lesen und das Spielen eines Musikinstruments. Im Unterschied zu traditionellen Jugendlichen ist das Selbstbild von starken Selbstzweifeln geprägt. Ab dem 16. Lebensjahr zeigen diese Jugendlichen stärkere Kontur und interessieren sich für politische und weltanschauliche Fragen. Typische Literatur in dieser mittleren Phase sind Tolkien, Dostojewski, Mankell oder Klassiker wie Goethe oder Kafka ebenso Zeitschriften wie PM oder Geo.

14 14 Ihrem kritischen Blick nach innen entspricht der kritische Blick nach aussen, alles ist problematisch: Globalisierung, Amerikanisierung, Vereinzelung oder Armut in der Welt. Sie können zugespitzt als notorische Skeptiker oder Kritiker bezeichnet werden. Ihre Identität sehen sie im Schwimmen gegen den Strom und im Wunsch nach einem radikalen Leben. Damit ist kein persönlicher materieller Reichtum verbunden sondern ein Ideal, das oft in einer Fernwelt liegt. Ihre Ablehnung betrifft auch konturlose oder zwanghaft dauergutgelaunte Menschen, weil diese als aussenorientiert und unselbstbewusst gesehen werden. Sie vertreten auch eine klare Konsumkritik. Dabei zeigt man aber Toleranz und Lernbereitschaft: Man möchte Fremde(s) nicht beurteilen, bevor man sie/es kennt. Sie interessieren sich für neue Jugendliche oder Persönlichkeiten mit eigenem Lebensstil. Gegen Ende der Adoleszenz entwickelt sich ein ausgeprägter Wunsch auf- und auszubrechen (im übertragenen Sinn). Hintergrund sind eine kosmopolitische Weltsicht, das Bedürfnis nach Widerstand und der Mut zu intellektuellen Alleingängen. Man hält es aus, nicht in allen Dingen von anderen verstanden zu werden. Lebensstil Postmaterielle Jugendliche ziehen sich häufig zurück, um sich konzentriert dem Lesen, Musizieren oder kreativen Tätigkeiten zu widmen. Sie sind aber auch sehr mobil und fahren zum Einkaufen oder an Konzerte mit engen Freunden weite Strecken. Die Musik ist für sie ein zentraler Ausdruck ihres Lebensgefühls und einer bestimmten Geisteshaltung. Dabei ist das Spektrum des Einzelnen breit: Orff (carmina burana), Gershwin, Tote Hosen, Metallica. Sport dient dem Ausgleich und wird am Liebsten im Freien betrieben. Mit Perspektive auf eine spätere Berufswahl stehen Selbstverwirklichung und Abwechslung im Vordergrund. Die Arbeit muss Spass und Sinn machen. Viele streben auch einen Sprachaufenthalt im Ausland an. Sie zeigen bereits in früher Jugend ein vergleichsweise grosses Interesse an fernöstlichen Religionen und Philosophien, v.a. am Buddhismus. Kulturelle Orientierung Die Jugendlichen dieses Milieus haben ein deutliches Interesse an hochkultureller Kunst. Dabei ist man keineswegs elitär, sondern mag das feinsinnige und nonkonforme auch Amateurhaftes und Spontanes, jedoch klar keinen Kitsch und Trash. Der Musikgeschmack ist auffällig: Handgemachte authentische Musik ist hoch im Kurs: Punk, Weltmusik, Reggae, Jazz, Indie, Funk, Soul, Folk und Klassik. Dabei wird überdurchschnittlich viel alte Musik gehört. Man interessiert sich für die authentischen Wurzeln. Sie hören nicht nur Musik, sondern wollen die Songs verstehen. Musik ist ein wichtiger Faktor der (politischen) Identität, so ist das Interesse für Musik aus Protestbewegungen kein Zufall. Postmaterielle Jugendliche stehen v.a. denjenigen Jugendkulturen nahe, welche sich von der Konsum- und Mediengesellschaft kritisch distanzieren und in der Regel eine deutliche politische Agenda verfolgen (z.b. Punk, Hardcore, Autonome, Hippies) Wenn postmaterielle Jugendliche Eltern aus demselben Milieu haben, grenzen sie sich häufig gemeinsam mit ihnen gegen das Altmodische und Konservative ab. Probleme treten auf, wenn Eltern als pedantisch erlebt werden ( kein Urlaub ohne hundert Museumsbesuche ). Wenn Eltern aus anderen Milieus akzeptieren, dass man anders denkt und leben will, zeigen postmaterielle Jugendliche deutliche Zeichen der Solidarität. Es gilt als moralisch, sich nicht für seine Eltern zu schämen. Wenn Eltern hingegen stark moralisieren geht man klar auf Konfrontationskurs.

15 15 Als kulturelles Kapital dient ihnen ihr Wissen um eine umwelt- und gesundheitsbewusste Lebensführung, da es im Kreise ihrer Peers soziale Anerkennung abwirft. Eine grosse Büchersammlung (auch Comics) und auf Flohmärkten erstandene Design-Klassiker oder authentische Stücke zieren ihr Zuhause. Auch bei der Kleidung besteht ein Markenbewusstsein, jedoch orientieren sie sich überdurchschnittlich an Marken, die dem Nachhaltigkeits-Prinzip verpflichtet sind. Auch funktionelle Outdoor-Mode ist hoch im Kurs. Vergemeinschaftung Sie stellen hohe Ansprüche an einen engen Freundeskreis und tragen stark an den Problemen der Peers mit. Darin anderer Meinung zu sein, ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Der gemeinsam geteilte Horizont ist geprägt von Offenheit, Toleranz, Neugier, Identifikation und Kritik. Trotz diesem Wunsch nach Offenheit laufen sie Gefahr, im Umgang mit anderen Milieus elitär zu wirken und schwer einen engen nahen Kontakt zu diesen zu bekommen. Auch postmaterielle Jugendliche sind engagiert in Ministrantengruppen, Orchester oder Sportvereinen, doch stehen sie nicht im Zentrum. Sie sind wegen ihrer Intelligenz geachtet, leben aber auch hier eine innere Distanz. Der tägliche Kontakt mit Freunden hat einen hohen Stellenwert. Es ist wichtig, Spass mit ihnen haben zu können das kann aber auch heissen, anspruchsvolle Diskussionen über das politische und soziale Zeitgeschehen zu führen. So werden Spass und Politik vereinbar. Bei der Wahl der Orte zieht man das Kulturcafé der Grossraumdiscothek vor ( Hauptsache, die Leute stimmen und die Atmosphäre ist gut. ). Engagement Soziales Engagement hat für postmaterielle Jugendliche eine besondere Bedeutung und wird spontan mit Lebenssinn verknüpft. Altruistisch zu sein und praktisch etwas zu tun, gilt als Tugend und wertvoll, weil selbstlos. Dabei wartet man nicht passiv ein Angebot ab, sondern ergreift selber die Initiative. Hier sind sie bereit viel Verantwortung zu übernehmen. Durch dieses Engagement ist ihnen darüber hinaus die Anerkennung der Peers gewiss. Zentrales Motiv ist: zu einer besseren Gesellschaft beizutragen. Dabei halten sie von blosser Geldspende vergleichsweise wenig. Man muss als Person ganz dabei sein und etwas tun. Das Gleiche gilt für politische und ökologische Themen. Attraktive Hilfswerke sind: Greenpeace, Unicef. Religionen und Kirche Die katholische Kirche, wie sie als Organisation heute medial erfahrbar ist, wird hinterfragt und meist als autoritär und rückständig abgelehnt ( Amtskälte und Menschenferne ). Oberflächliche populistische Kritik aus anderen Milieus wird aber ebenso hinterfragt und dann ihre Kirche auch verteidigt. Ab ca. 16 Jahren erleben viele kirchliche Aktivitäten als zu behäbig und selbstgenügsam. Bei der Gottesdienstgestaltung sagt ihnen das Kreisförmige zu. In Jugendgruppen und studentische Gemeinschaften erleben sie positiv den konsequent geschlossenen Kreis beim Gebet (z.b. um eine Kerze). Für Architektur sind sie sensibel. Dabei erleben sie die meisten Kirchenbauten mit den starren Bänken als hässlich. Das Idealbild einer Kirche ähnelt den Beschreibungen oder Erlebnissen von Taizé. Postmaterielle Jugendliche, die mit einem engen Bezug zur Kirche aufgewachsen sind, haben oft einen positiven Bezug zum Glauben. Er gibt ihnen Kraft und Halt und eine positive Lebenseinstellung. Dabei ist Glaube zunächst etwas Persönliches, das fühlbar sein muss. Glaube stellt für sie einen Baustein neben vielen dar, mit denen die eigene Balance zwischen

16 16 Körper, Psyche und Geist erreicht werden soll. Der Erfahrungsaustausch ist für den eigenen Findungsprozess sehr bedeutsam. Betreffend Inhalt basteln sich diese Jugendlichen gerne ohne Tabus einen eigenen Religionsmix aus ihnen bekannten Weltreligionen und Philosophien zusammen. Das Vermeiden einer traditionellen Gottesvorstellung ( eine höhere Macht ) deutet auf das Ausweichen von den offiziellen Lehren der Kirchen und Religionsgemeinschaften hin.

17 17 Hedonistische 3 Jugendliche 3 Unter Hedonismus, selten auch Hedonik genannt (v. griech. ἡ δονή (hedone), Lust ), wird eine philosophische bzw. ethische Strömung verstanden, die Lust als höchstes Gut und Bedingung für Glückseligkeit und gutes Leben ansieht. Im Gegensatz zu der Lust, wie sie von Epikur gelehrt wird, versteht man unter dem Begriff Hedonismus auch allgemein eine nur an materiellen Genüssen orientierte, egoistische Lebenseinstellung. In diesem Sinne wird der Begriff Hedonismus oft abwertend gebraucht (vgl. Spaßgesellschaft)

18 18 Grundorientierung Bei Jährigen ist die hedonistische Grundorientierung dominant. 25,5% aller Jugendlichen gehören zum grössten Segment. Für einen Drittel davon ist es jedoch nur eine vorübergehende pubertäts- und adoleszenzgeprägte Orientierung (Ablösung vom Elternhaus und Identitätsfindung) während die Restlichen auch nach dem 20. Lebensjahr noch in diesem Milieu bleiben. Hedonistisch orientierte Jugendliche möchten aus dem Alltag und den Routinen ausbrechen und Spannenderes ausprobieren. Dabei sind sie aber ambivalent: auf der einen Seite geniessen sie die Lust am Unkonventionellen und Provokativen, auf der anderen Seite wissen sie genau, dass sie die Sicherheit ihrer Eltern und Freunde brauchen. Der Identitätsentwurf ist stark binär. Jugendliche sehen sich als Minderheit der Unangepassten, die keinem Gruppenzwang oder Trend folgen wollen. Jedoch nur wenige haben den Mut, die Konsequenzen zu tragen und authentisch zu leben. Der Ausbruch aus dem Alltag bleibt oft symbolisch und performativ. Dazu beteiligen sie sich in coolen Szenen, die Erlebnis verheissen: BMX, HipHop-, Techno-, Skater-, Graffiti-, Demo- oder Kletterszene. Spezieller und schwieriger sind Szenen wie Punk, Comic, Gothic, Death-metal, Junghexen etc. Zur subkulturellen (Gegen) Moral gehört es auch, Unlust zu zeigen gegenüber allem, was fremd bestimmt ist, keinen Spass macht und Anstrengung bedarf. Der Begriff Spassgesellschaft ist mittlerweile im Alltag angekommen und wird von diesen Jugendlichen positiv bewertet. Unter Freiheit verstehen sie schlicht: spontan das tun zu können, was man möchte ohne sich zu viele Gedanken machen zu müssen. Die Beachtung von aussen ist für sie wichtig. Sie entwickeln ein Selbstbewusstsein als Aussenseiter und geniessen es, von anderen (traditionelleren) Jugendlichen schräg angesehen zu werden. Ihr Freiheitsstreben ist nur in der Freizeit realisierbar. In Ausbildung und Beruf sieht man dazu kaum eine Chance. Entsprechend haben viele hedonistische Jugendliche kein Interesse an Schule und sitzen die Zeit dort einfach ab. Es bleibt jedoch wichtig, mit den anderen mithalten zu können und nicht als Verlierer da zu stehen. Man sieht sich als freiwilligen Outsider und möchte nicht passiv an den Rand geschoben werden. Die Distanzierung von der Leistungsgesellschaft geschieht bei vielen aus einer materiell/finanziell relativ gesicherten Position heraus. Lebensstil Langweilig wird ihnen kaum - ist die nach aussen kommunizierte Lust am Leben. Auffällig ist die Suche nach Gruppenanschluss: Allein macht es keinen Spass. Handy sind soziale Rettungsanker und symbolisches Zeichen, dass man spontan ist und lebt. Familienausflüge sind out. Man geniesst es aber, am Wochenende ungezwungen zu grillen und sich im Schoss der Familie aufgehoben zu wissen. Da sie sich die von ihnen bevorzugten Club- Urlaube noch nicht leisten können, fahren sie oftmals auch noch mit den Eltern in den Urlaub oder nehmen an Jugendreisen teil. Pädagogische Sozialräume und Angebote lehnen sie ab. Zu gross ist die Sorge, dass die Erwachsenen den Spass verderben könnten. Positiv bewertet werden: Skateparks, Clubs oder Jugendzentren. Die Mediennutzung ist in diesem Milieu sehr ausgeprägt. Das Fernsehen (durch dessen Programme man sich gerne zappt) oder Computerspiele sind beliebte Unterhaltungsangebote. Auf den Online Foren macht es Spass, andere auch mal zu verarschen oder eine selbst ausgedachte virtuelle Figur zu sein.

19 19 Kulturelle Orientierung Der Generationenkonflikt spielt im hedonistischen Milieu nach wie vor eine Rolle. Die spassorientierte Lebensweise und die provozierenden Szenen sind ein funktionierendes Konfliktpotential mit Eltern und Lehrer. Für Hedonisten bedeutet die Wahl eines jugendkulturellen Stils ein mehr oder minder umfassendes Bekenntnis zu einer entsprechenden Lebenswelt (im Unterschied zu den konsummaterialistischen Jugendlichen). So besitzt man auch ein Wissen über diese Szenen und legt Wert auf die eigene Stilisierung mit Artefakte der Szenen. Der Ernst des Lebens mit Schule oder Arbeitsplatz ist davon aber wenig betroffen. Typischerweise verfügen diese Jugendlichen über eine grössere Popmusik- oder Memorabilien- Sammlung ihres Stils. Dabei ist nicht der Wert sondern die Vollständigkeit wichtig: ich sammle alles von... Ihre Markenorientierung ist bewusst nicht mainstreamig, sondern alternative Mode, die das Underdog-Image betont was nicht heisst, dass diese preisgünstig ist. Vergemeinschaftung Hedonistische Jugendliche betonen, dass sie mehrere grössere Freundeskreise haben, die sich aus unterschiedlichen Leuten zusammensetzen. Freundeskreise formieren sich eher als lockere Treff- und Partygemeinschaften. Das Gefühl der Zugehörigkeit mit verpflichtenden Regeln ist nicht gross. Gleichzeitig hat man in jedem Kreis ein bis zwei beste Freunde als Ankerpersonen. Die Atmosphäre unter Freunden sollte locker, unbeschwert und witzig sein man möchte ohne Streit und endlose Diskussionen auskommen. Ländliche Jugendliche zieht es in die Stadtzentren zu den bekannten Treffpunkten. Man will dort etwas erleben. Die Gleichaltrigen aus der nahen Umgebung empfinden sie oft als zu langweilig und festgefahren. Sie suchen darum auch selten eine Mitgliedschaft in einem Verein. Man möchte nicht permanent von Erwachsenen umgeben sein. Hedonistische Jugendliche selektieren und strukturieren ihren Freundeskreis im Vergleich zu anderen Milieus am ehesten nach dem eigenen Musikgeschmack. Engagement Jugendliche dieses Milieus haben keine Lust, sich sozial zu engagieren und zeigen nur ein sehr geringes Interesse am politischen Tagesgeschäft. Politiker werden ikonisiert als Feinbild und Gegenentwurf eines attraktiven Lebens: pragmatisch, niemals entspannt, Macht und Verantwortung tragend und in Anzüge gezwängt. Aber hedonistische Jugendliche überlassen naiv anmutend den Politikern dann auch wieder die Sorge um die Zukunft und interessieren sich nicht. Passive Unterstützung in Form von Spenden oder Unterschriften können sie sich aber vorstellen. So kennt man auch NGOs wie Greenpeace oder Amnesty International und schätzt deren Arbeit. Entscheidendes Moment für das eigene Engagement ist stets der Spassfaktor und weniger der soziale Gedanke (z.b. Mitarbeit beim Bau einer Skate-Rampe). Politik und Religion spielen letztlich insbesondere in ästhetischer Form eine identitätsstiftende Rolle, z.b. Che- Guevara-T-Shirts oder popkulturelle Texte, die mit religiösen Symbolen durchsetzt sind. Religion und Kirche Beides ist für die meisten hedonistischen Jugendlichen unspannend, uninteressant, unsinnig zum Teil aus Distanz oder aus emanzipatorischer Sicht gegenüber der Erwachsenenwelt. Vor diesem Hintergrund wird auch das Thema Sinnsuche zunächst brüsk oder ironisch zurückgewiesen. Tatsächlich sind sie aber sehr intensiv auf Sinnsuche, nur auf anderen Pfaden und mit anderen Verkehrsmitteln als Erwachsene.

20 20 Die katholische Kirche wird als Spassbremse und Verbotskirche wahrgenommen und verurteilt, auch von Jugendlichen, die durch elterliche Erziehung und Religionsunterricht eine Grundlage mitbringen. Die einzigen sinnlichen Verbindungen zur Kirche geschehen durch Familienfeste oder zu Weihnachten. Die immer gleichen Abläufe stören, den Jugendlichen fehlt die Spannung. Ideen, was man ändern könnte, entwickelt man nicht dazu fehlt die Begeisterung für Kirche. Trotz aller Kirchenkritik behält man kirchliche Ereignisse nicht grundsätzlich in schlechter Erinnerung: Lebensnahe Themen im Firmunterricht (ohne Zeigefinger-Duktus) oder die gute Party an der Firmung, wo man einen Tag im Mittelpunkt stand. Diejenigen, die bei den Ministranten waren, äussern, dass sie besonders dann Spass hatten, wenn man mit Freunden mal Mist bauen konnte.

21 21 Moderne Performer Grundorientierung Die Performer-Einstellung ist auch bei 25% aller Jugendlichen dominant und prägend. Im Unterschied zu den Hedonisten reduziert sich die Anzahl Performer nach der Jugendzeit nicht, sondern bleibt stabil (23% von Jährigen). Es ist ein Milieu, das die Milieulandschaft der Gesamtbevölkerung in Zukunft erheblich prägen wird. Jugendliche wollen ihre toughen Vorstellungen vom Lebensglück auf eigene Rechnung verwirklichen und weisen eine stark optimistische Grundhaltung auf. Diese Jugendlichen sind geprägt von der Internet-Revolution und der Allgegenwart von Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Welt ist offen.

22 22 Schulisch sind Performer sehr ambitioniert. Ihr Auftreten ist selbstsicher, ehrgeizig und pragmatisch zielorientiert. Sie orientieren sich am Wettbewerb und sind bereit, den eigenen Schweinehund zu überwinden, wenn es nötig ist. Bevorzugte Fächer (nicht Lieblingsfächer) in der Schule sind Naturwissenschaften, Mathematik und Sprachen, weil man sich hier besser beweisen kann. In der Freizeit lieben sie Party, wollen aber keine Traumtänzer oder Tagträumer sein. Die Abgrenzung gegenüber hedonistischen und traditionellen Jugendlichen ist gross; ebenso das Gefühl diesen überlegen zu sein. Sie möchten viele Erfahrungen sammeln und möglichst viel von der Welt sehen und fremde Kulturen kennen lernen. Sie sind dementsprechend stark nach aussen orientiert und haben ihre Fühler nach allen Seiten offen. Trotz der Karriereorientierung ist die Berufsperspektive nicht alles im Leben. Die Verankerung in Familie und Freundeskreis ist ihnen enorm wichtig. Nach Hause in die warme Bude ist ebenso wichtig, wie das regelmässige Weggehen. Lebensstil Der Lebensstil lässt sich als lustvoll und verantwortungsbewusst bezeichnen. Was in andern Milieus Widersprüche sind, bringen sie unter einen Hut: Politik und Körperkult, Wirtschaft und Lifestyle, Ökologie und schnelle Autos. Geht nicht, gibt's nicht! Darin liegt ihr wenig provozierender Protest gegen die konventionellen Eindeutigkeiten der bürgerlichen Erwachsenenwelt. Jugendliche Performer orientieren sich stark am modernen Lifestyle. Sie interessieren sich mit grosser Leidenschaft für die Welt der Medien-, Musik- und Movie-Szene; sind fasziniert von neuen Musikvideoclips. Ihre Freizeit gestalten sie gerne mit Events. Sie wollen nichts verpassen: Ausflüge zum Snowboarden oder Mountainbiken Rumhängen ist nicht cool. In Kneipen sollten Billardtische oder Dartscheiben stehen. Ab dem Alter von 16/17 ist Sport für viele ganz wichtig: Leistung mit dem Ziel der Grenzerfahrung natürlich mit dem richtigen ästhetischen Outfit. Vor allem jugendliche Performer haben eine hohe Technologie- und Medienaffinität ( early Adapter ). Der Media-Markt wird von ihnen häufig und lustvoll durchforstet wie Amazon und spezifische Websites. MP3-Player sind ebenso lebensnotwendig wie das Handy. Die technischen Hilfsmittel sind für sie selbstverständliche Fortbewegungs- und Kommunikationsmittel ohne sie fühlen sie sich wörtlich behindert. Fernsehschauen und Lesen spielen aus Zeitmangel eine untergeordnete Rolle. Kulturelle Orientierung Von allen Milieus haben sie am deutlichsten die Züge von kulturellen Allesfressern. Der Musikgeschmack ist breit gefächert. Man möchte in möglichst vielen gesellschaftlichen Bereichen auf der Höhe der Zeit sein. Mitreden können ist eine wichtige Maxime, darum informiert man sich über Titel aus den Bestsellerlisten. Auch auf Mode legen diese Jugendlichen grossen Wert. Sie verfügen über einen umfangreichen Kleiderschrank. Der Modegeschmack ist zwar etwas weniger trashig als bei den Hedonisten, aber immer noch weit von eher konventioneller Mode entfernt. Ihr Stil lässt sich als typischerweise reduziert, aber nicht förmlich beschreiben.

23 23 Auf eine moderne Zimmer-/Wohnungseinrichtung wird Wert gelegt. Ähnlich wie bei der Mode steht insbesondere reduziertes Design hoch in der Gunst. Einzelstücke werden förmlich ausgestellt. Auch die Wände sind selektiv dekoriert. Im Gegensatz zu den Experimentalisten wirkt der Stil der Performer nicht so mutig. Vergemeinschaftung Ein gut ausgebautes Netz an Freunden ist immens wichtig. Es umfasst meist mehrere Kreise, Cliquen, Szenen, Chats und Online-Foren und ist immer im Fluss, nach dem Motto: Ich kann auf verschiedenen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Man gehört nicht ganz zu einer Gruppe, aber wenn man da ist, dann mit Leib und Seele und voller Energie. Mit Freunden muss man über alles reden können. Sie sollen offen sein und Neues ausprobieren. Zu Jugendszenen haben Performer nur bedingt eine Nähe. Sie schätzen aber die aktuellen und modischen Impulse, die von ihnen ausgehen. Man weiss aber, dass man in so genannten widerspenstigen Jugendszenen (Punk/Hardcore) kaum Fuss fassen könnte. Zudem sehen sie jugendkulturelle Rebellion als hohle Geste an. Engagement Junge Performer übernehmen gerne repräsentative Aufgaben (z.b. Klassensprecher) sowie Organisation und Koordination von Projekten. Man will ausprobieren, sich (anderen) beweisen und Neues gestalten können. Sie sehen sich selbst in Führungspositionen. Wichtig ist für sie, dass die Dinge nicht mit Prinzipien verkompliziert werden, sondern pragmatisch laufen. Dazu soll jede/r einen Beitrag leisten. Auch ein gutes Klima in der Gruppe ist wichtig. Wenn sie etwas anfassen, möchten sie etwas bewegen und die Früchte ihrer Arbeit ernten. Religion und Kirche Die katholische Kirche wird von den Performern besorgt-distanziert wahrgenommen. Einerseits halten sie es für wichtig, dass es die Kirche gibt, andererseits steht die Kirche derzeit in Gefahr, den Anschluss an die Menschen der modernen Welt zu verlieren. Jugendliche Performer haben oft die Grundüberzeugung (und -erfahrung), dass kirchliche Mitarbeitende überhaupt keinen Zugang zu ihrer Welt finden und diese gar nicht verstehen (können). Die Organisation mit den Amtsträgern und Ehrenamtlichen ist die notwendige Basisstruktur, die man braucht. Sie wird lediglich wegen ihrer konservativen Ansichten kritisiert. Der Papst gilt als starke Führungsperson, der seinen Job bis ins hohe Alter mit Leidenschaft macht. Das Wichtigste in der Kirche ist für Performer, was sie persönlich mitbekommen: Menschen, Gemeinschaft, Projekte. Den gesellschaftlichen Nutzen der Kirche sieht man am ehesten im karitativen Bereich. Sie hat aber keine Kompetenz, was Bedürfnisse und Lifestyle heute betrifft. Performer möchte durchaus zur Kirche gehören, ohne dass diese Zugehörigkeit eine zentrale Wichtigkeit hat. ( Warum sollte ich mich nicht zur Kirche gehörig fühlen und mich mit ihr identifizieren können? ). Sie haben auch durchaus einen Zugang zu Gottesdiensten als Events (Familienfest, Hochzeiten in weiss oder auch mal Sonntags in den Gottesdienst). Man vermisst aber oft sehnlich den Moment der Überraschung oder wirklichen Inspiration.

24 24 Experimentalistische Jugendliche Grundorientierung Experimentalistische Jugendliche haben viel Ähnlichkeit mit Postmateriellen. Häufig sind ihre Peer Groups/sozialen Kreise/Netzwerke durchmischt. Sie stehen miteinander in Wechselwirkung und orientieren sich aneinander auf Augenhöhe. Experimentalistische Jugendliche sind auch oft bis zum Alter von 15/16 Jahren noch nicht klar konturiert und zum Teil relativ unauffällig. In der späteren Jugendphase setzen sie sich mit ihrer Lebenshypothese auseinander, dass man im normalen Alltag von einem Schleier umgeben ist, der den wirklich klaren Blick auf die Welt und das, was in einem liegt, trübt und teilweise verdeckt. Die Frage ist:: Wie durchbreche ich diesen Schleier?

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

Welche Werte sind heute wichtig?

Welche Werte sind heute wichtig? 1 Vieles, was den eigenen Eltern und Großeltern am Herzen lag, hat heute ausgedient. Dennoch brauchen Kinder Orientierungspunkte, um in der Gemeinschaft mit anderen zurechtzukommen. Alle Eltern wollen

Mehr

Wie Jugendliche (15- bis 19-Jährige) ihre Freizeit verbringen: Gehaltvolle Freizeitaktivitäten gewinnen weiter an Bedeutung

Wie Jugendliche (15- bis 19-Jährige) ihre Freizeit verbringen: Gehaltvolle Freizeitaktivitäten gewinnen weiter an Bedeutung TFORSCHUNGSTELEGRAMM 6/2014 Peter Zellmann / Sonja Mayrhofer IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung Wie Jugendliche (15- bis 19-Jährige) ihre Freizeit verbringen: Gehaltvolle Freizeitaktivitäten

Mehr

Vernetzt Verplant Verschieden

Vernetzt Verplant Verschieden aus: das baugerüst 1/2010 Jugendarbeit 2017 Silke Borgstedt / Marc Calmbach Vernetzt Verplant Verschieden Jugendliche Freizeitwelten Differenzen in der Freizeitgestaltung verweisen auf zugrunde liegende

Mehr

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die

Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Berührt von Gott, der allen Menschen Gutes will... 2 Wer sich von Gott geliebt weiß, kann andere lieben... 2 In wacher Zeitgenossenschaft die Menschen wahrnehmen... 3 Offen für alle Menschen, die uns brauchen...

Mehr

Mit Leichtigkeit zum Ziel

Mit Leichtigkeit zum Ziel Mit Leichtigkeit zum Ziel Mutig dem eigenen Weg folgen Ulrike Bergmann Einführung Stellen Sie sich vor, Sie könnten alles auf der Welt haben, tun oder sein. Wüssten Sie, was das wäre? Oder überfordert

Mehr

KINDGERECHTER UMGANG MIT GAMES

KINDGERECHTER UMGANG MIT GAMES www.schau-hin.info schwerpunkt games KINDGERECHTER UMGANG MIT GAMES Tipps & Anregungen für Eltern Seite 2-3 :: Einleitung :: Games spielen :: games spielen Wie lange ist zu lange? Ab wann ein Kind Interesse

Mehr

Dominanz der Emotionen. Limbisches System. Das Limbische System. Funktionen

Dominanz der Emotionen. Limbisches System. Das Limbische System. Funktionen Dominanz der Emotionen Limbisches System Die Vernunft der Emotionen Wenn du die Menschen verstehen willst, darfst du nicht auf ihre Reden achten. Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller

Mehr

Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45

Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45 Arche Noah Kindergarten Ahornstraße 30 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 54 45 Katharinen-Kindergarten Fresekenweg 12 59755 Arnsberg Tel. (0 29 32) 2 49 50 Martin-Luther-Kindergarten Jahnstraße 12 59821

Mehr

Katholische Kindertagesstätte St. Jakobus

Katholische Kindertagesstätte St. Jakobus Katholische Kindertagesstätte St. Jakobus Vorwort W 2 ir heißen Sie in unserer Einrichtung herzlich willkommen. Uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass sich Ihr Kind und Sie sich bei uns zu Hause fühlen.

Mehr

Eltern unter Druck. Selbstverständnisse, Befindlichkeiten und Bedürfnisse von Eltern in verschiedenen Lebenswelten

Eltern unter Druck. Selbstverständnisse, Befindlichkeiten und Bedürfnisse von Eltern in verschiedenen Lebenswelten Eltern unter Druck Selbstverständnisse, Befindlichkeiten und Bedürfnisse von Eltern in verschiedenen Lebenswelten Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung des Sinus-Instituts im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Während der letzten 4 Wochen habe ich mich wohl gefühlt, weil... sehr häufig 0 1 2 3 4 5 6. weise

Während der letzten 4 Wochen habe ich mich wohl gefühlt, weil... sehr häufig 0 1 2 3 4 5 6. weise Fragebogen zur Erfassung der aktuellen Ressourcenrealisierung (RES) Dieser Fragebogen enthält Aussagen zu verschiedenen Bereichen, die allgemein in einem engen Zusammenhang stehen zu dem Wohlbefinden und

Mehr

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Lernt ein Kind in den ersten Lebensjahren zwei Sprachen, dann ist das eine gute Voraussetzung für erfolgreiche Leistungen in der

Mehr

3. Die Grenzen des Hedonismus Bis heute hat ein hedonistisches Leben seine Grenzen. Jeder erkennt sie, wenn er weiter denkt.

3. Die Grenzen des Hedonismus Bis heute hat ein hedonistisches Leben seine Grenzen. Jeder erkennt sie, wenn er weiter denkt. Hedonismus und das wichtigste biblische Gebot Konfirmationspredigt Oberrieden 2008 Du sollst Gott lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand und Du sollst

Mehr

Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken?

Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken? Frage II: Wie kann die heilige Eucharistie Aufbruch und Erneuerung des kirchlichen Lebens stärken? 1) Indem wir den Trägern der verschiedenen Dienste vertrauen, dass sie sich so einbringen, wie es ihren

Mehr

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Auswirkungen von Alleinerziehung auf Kinder in prekärer Lage - 1 - Einleitung Der Familienstatus Alleinerziehung

Mehr

Mission Ein Auftrag! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Joh 20,21)

Mission Ein Auftrag! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Joh 20,21) Mission Ein Auftrag! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Joh 20,21) 1 Mission ein Auftrag! Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich

Mehr

Zum Schluss Unsere Vision Unser Grundverständnis: Gemeinsam ... mit Leidenschaft unterwegs... für Gott

Zum Schluss Unsere Vision Unser Grundverständnis: Gemeinsam ... mit Leidenschaft unterwegs... für Gott Gemeinsam unterwegs... ... mit Leidenschaft für Gott Gemeinsam unterwegs mit Leidenschaft für Gott Katholische Kirche für Esslingen Unsere Vision Unser Grundverständnis: Wir freuen uns, dass wir von Gott

Mehr

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Passende Reden für jede Gelegenheit Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Rede des Paten zur Erstkommunion Liebe Sophie, mein liebes Patenkind, heute ist

Mehr

Wer hat was? Medienausstattung von Jugendlichen

Wer hat was? Medienausstattung von Jugendlichen Wie wichtig sind Medien für Jugendliche? Die Studie Jugend, Information und (Multi-) Media 2012, kurz genannt JIM, geht diesen und vielen weiteren Fragen auf den Grund. Digitale Medien bereichern bereits

Mehr

Leitbild und Verhaltenskodex der Jugendfußballabteilung des DJK SV Edling

Leitbild und Verhaltenskodex der Jugendfußballabteilung des DJK SV Edling Leitbild und Verhaltenskodex der Jugendfußballabteilung des DJK SV Edling Vorwort Gegründet als Fußballklub, versteht sich der DJK-SV Edling heute als sportliche Gemeinschaft, welche im gesamten Gemeindeleben

Mehr

Meine typischen Verhaltensmuster

Meine typischen Verhaltensmuster Arbeitsblatt: Meine typischen Verhaltensmuster Seite 1 Meine typischen Verhaltensmuster Was sagen sie mir in Bezug auf meine berufliche Orientierung? Es gibt sehr unterschiedliche Formen, wie Menschen

Mehr

Ashish Patta, katholischer Priester in Madhya Pradesh / Indien

Ashish Patta, katholischer Priester in Madhya Pradesh / Indien Ashish Patta, katholischer Priester in Madhya Pradesh / Indien Ich bin in einer Adivasi Familie in einem Dorf im Mandla Distrikt in Zentralindien aufgewachsen. Ich habe zwei Brüder und zwei Schwestern.

Mehr

BMV Visionen 2020. Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung

BMV Visionen 2020. Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung BMV Visionen 22 Ergebnisbericht der Mitglieder Befragung Die Mitglieder Befragung wurde im Rahmen des Projekts Visionen 22 des Steirischen Blasmusikverbandes (BMV) mithilfe eines Fragebogens durchgeführt.

Mehr

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt?

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt? Leben 1 1.Korinther / Kapitel 6 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Dein Körper ist etwas

Mehr

Männer als Paten für Kinder

Männer als Paten für Kinder Männer als Paten für Kinder inhaltsverzeichnis 3 4 7 11 16 19 22 23 25 27 29 2 vorwort veit hannemann 01. 3 02. GrUsswort von evelyn selinger und andreas schulz 4 03. 01. Männer Und die übernahme von

Mehr

TAUFE EIN WEG BEGINNT

TAUFE EIN WEG BEGINNT TAUFE EIN WEG BEGINNT DIE TAUFE GOTTES JA ZU DEN MENSCHEN Sie sind Eltern geworden. Wir gratulieren Ihnen von Herzen und wünschen Ihrem Kind und Ihnen Gottes Segen. In die Freude über die Geburt Ihres

Mehr

Ja, es gibt Jugendliche, die mit dem Handy Schulden machen aber es hat immer verschuldete Jugendliche (und Erwachsene) gegeben

Ja, es gibt Jugendliche, die mit dem Handy Schulden machen aber es hat immer verschuldete Jugendliche (und Erwachsene) gegeben Ja, es gibt Jugendliche, die mit dem Handy Schulden machen aber es hat immer verschuldete Jugendliche (und Erwachsene) gegeben Ja, Jugendliche trinken Alcopops aber wir haben früher auch gesoffen Ja, es

Mehr

Zusammenwachsen. 11111111111111l. Jugendamt

Zusammenwachsen. 11111111111111l. Jugendamt Adoption 1111111111111111111111111111111111111 Zusammen wachsen - Zusammenwachsen 11111111111111l Jugendamt Adoption - was ist das? Sie überlegen, ob Sie einem fremden Kind als Adoptiveltern ein neues

Mehr

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu!

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Beschluss der 33. Bundes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Leichte Sprache 1 Warum Leichte Sprache? Vom 25. bis 27. November 2011 war in

Mehr

Mit Einander. Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v.

Mit Einander. Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v. Mit Einander Das Patenschaftsprojekt Nachbarschaftswerk e.v. Das Projekt Das Projekt DiE idee Das Projekt knüpft soziale Patenschaften zwischen Freiburger Kindern im Alter von 4 bis 16 Jahren und Bürgerinnen

Mehr

Handlungsansätze und Bedarf im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit

Handlungsansätze und Bedarf im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit Gesundheitsförderung im Stadtteil Handlungsansätze und Bedarf im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit SenAFGJS Bremen, 400-42 1 Wie handelt die Jugendarbeit? Es gibt nicht die Kinder und Jugendlichen.

Mehr

8 Mediennutzung. 8.1 Medienausstattung

8 Mediennutzung. 8.1 Medienausstattung 8 Mediennutzung Im ersten Teil dieses Kapitels wird dargestellt, ob die befragten Kinder Zugang zu Computern, Internet, Mobil-, Smartphone oder Tablet haben und wie oft sie das Internet nutzen. Daran anschließend

Mehr

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen?

Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Vortrag im Islamischen Kulturzentrum am 08.06.2010, 19:00 Uhr Hat die Religion uns heute noch etwas zu sagen? Imam Mohamed Ibrahim, Wolfsburg 1. Die erste Frage, die sich stellt: Was meinen wir mit Religion?

Mehr

uptime: eine IT-Firma am Puls der Zeit

uptime: eine IT-Firma am Puls der Zeit Mag. Nikolaus Kimla Mehr uptime: eine IT-Firma am Puls der Zeit seit 11 Jahren erfolgreich am Markt 3 Bereiche: - IT-Systemhaus (Apple) - Rechenzentrum - E-Business uptime slovakia Nutzen wir die Zeit

Mehr

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14

Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Predigt Mt 5,1-3 am 5.1.14 Zu Beginn des Jahres ist es ganz gut, auf einen Berg zu steigen und überblick zu gewinnen. Über unser bisheriges Leben und wohin es führen könnte. Da taucht oft die Suche nach

Mehr

Frag den Webmaster. Die 10 besten Antworten christlicher Webmaster. Frag den Webmaster!

Frag den Webmaster. Die 10 besten Antworten christlicher Webmaster. Frag den Webmaster! - Frag den Webmaster! Die 10 besten Antworten christlicher Webmaster Dragos Pancescu Kostenlose Publikationen von Lukas119.de www.lukas119.de- die christliche Suchmaschine - Vorwort Gibt es ihn? Den christlichen

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen. beim Aufbau von. Demenzpaten-Projekten

Möglichkeiten und Grenzen. beim Aufbau von. Demenzpaten-Projekten Möglichkeiten und Grenzen beim Aufbau von Demenzpaten-Projekten Dipl.-Theologin, Dipl.-Psycho-Gerontologin aufschwungalt, München Konzeptumsetzung Beachtung der Kriterien eines modernen bürgerschaftlichen

Mehr

Ludwig-Maximilians-Universität München. Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung

Ludwig-Maximilians-Universität München. Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für diese Befragung nehmen. In

Mehr

Humanistische Lebenskunde

Humanistische Lebenskunde Humanistische Lebenskunde in Berlin und Brandenburg Copyright: contrastwerkstatt Fotolia.com Was ist Humanistischer Lebenskundeunterricht? Humanistische Lebenskunde ist ein freiwilliges Unterrichtsfach,

Mehr

10 Gebote erfolgreicher FÜHRUNG. www.gedankentanken.com/akademie

10 Gebote erfolgreicher FÜHRUNG. www.gedankentanken.com/akademie 10 Gebote erfolgreicher FÜHRUNG www.gedankentanken.com/akademie 1. Gebot Führe DICH SELBST! Die Organisation für die Sie verantwortlich sind, ist langfristig der Spiegel Ihrer selbst. Sie sind Vorbild

Mehr

Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v.

Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v. Grundsätze für das Bundesleben nach der Satzung der Marburger Burschenschaft Arminia e.v. Die 1860 als eine deutsche Burschenschaft mit dem aus Liebe zum deutschen Vaterland entspringenden festen Vorsatz,

Mehr

Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013

Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013 Ergebnisse der World Vision Paten- und Spenderbefragung 2013 Herzlichen Dank an alle Paten und Spender*, die an unserer Befragung teilgenommen haben! Wir haben insgesamt 2.417 Antworten erhalten. 17% der

Mehr

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis

Hessen. Wie wir uns verstehen. Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis Hessen Wie wir uns verstehen Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck e.v. Selbstverständnis 2 Selbstverständnis Diakonie Hessen Diakonie Hessen Selbstverständnis 3 Wie wir uns verstehen

Mehr

Persönlich wirksam sein

Persönlich wirksam sein Persönlich wirksam sein Wolfgang Reiber Martinskirchstraße 74 60529 Frankfurt am Main Telefon 069 / 9 39 96 77-0 Telefax 069 / 9 39 96 77-9 www.metrionconsulting.de E-mail info@metrionconsulting.de Der

Mehr

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann

STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL. Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation. Verlag. »Soft Skills kompakt« Junfermann STÉPHANE ETRILLARD FAIR ZUM ZIEL Strategien für souveräne und überzeugende Kommunikation»Soft Skills kompakt«verlag Junfermann Ihr Kommunikationsstil zeigt, wer Sie sind 19 in guter Absicht sehr schnell

Mehr

Ein Bildband zum Thema Bindung Babys verstehen lernen Für Eltern, Mütter und Väter

Ein Bildband zum Thema Bindung Babys verstehen lernen Für Eltern, Mütter und Väter Bindung macht stark! Ein Bildband zum Thema Bindung Babys verstehen lernen Für Eltern, Mütter und Väter Vorwort Liebe Eltern, Von Paderbornern für Paderborner eine sichere Bindung Ihres Kindes ist der

Mehr

So nutzen Jugendliche die Auszeit auch zur beruflichen Orientierung

So nutzen Jugendliche die Auszeit auch zur beruflichen Orientierung Nach dem Abi erst mal weg - So nutzen Jugendliche die Auszeit auch zur beruflichen Orientierung Die Wahlmöglichkeit ist groß über 12.000 unterschiedliche Tätigkeiten gibt es in Deutschland. Die Entscheidung,

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

Seniorenhaus St. Franziskus

Seniorenhaus St. Franziskus Seniorenhaus Ihr Daheim in Philippsburg: Seniorenhaus Bestens gepflegt leben und wohnen In der freundlichen, hell und modern gestalteten Hauskappelle finden regelmäßig Gottesdienste statt. Mitten im Herzen

Mehr

MIT TEN UNTER UNS. Ein Integrationsangebot

MIT TEN UNTER UNS. Ein Integrationsangebot MIT TEN UNTER UNS Ein Integrationsangebot AUS ALLEN L ÄNDERN MIT TEN IN DIE SCHWEIZ Damit Integration gelingt, braucht es Offenheit von beiden Seiten. Wer bei «mitten unter uns» als Gastgebende, Kind,

Mehr

Kinderrechte stärken!

Kinderrechte stärken! Kinderrechte stärken! Eine Standortbestimmung 1. Präambel nach Janusz Korczak 2. Kinderrechte stärken, Mitbestimmung ermöglichen! für Eltern und Fachkräfte 3. Kinderrechte stärken, Mitbestimmung ermöglichen!

Mehr

Über die Leistungen und die Bedeutung von Bibliotheken brauche ich in dieser Runde keine Worte zu verlieren - das hieße, Eulen nach Athen zu tragen.

Über die Leistungen und die Bedeutung von Bibliotheken brauche ich in dieser Runde keine Worte zu verlieren - das hieße, Eulen nach Athen zu tragen. IFLA-Konferenz Free Access and Digital Divide Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter Sehr geehrter Herr Staatsminister, verehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten

Mehr

In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können.

In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können. Meine berufliche Zukunft In diesem Themenbereich geht es darum, die eigenen Erwartungen zu klären, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können. Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Welche

Mehr

Das Leitbild der Ivo-Frueth-Schule und die Umsetzung im Alltag. Kinder stark machen

Das Leitbild der Ivo-Frueth-Schule und die Umsetzung im Alltag. Kinder stark machen Kinder stark machen Unser Ziel ist es, unsere Schüler stark zu machen für eine selbständige Lebensführung. Schüler an Förderschulen haben Versagen und Niederlagen erlebt und dadurch häufig ein beschädigtes

Mehr

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren,

Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, Bischofsweihe und Amtseinführung von Erzbischof Dr. Stefan Heße am 14. März 2015 Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Nuntius, meine sehr geehrten Damen und Herren, heute bekommen die Katholiken

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel

Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel (Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Eltern-Lehrer-Schulerfolg 2013, Prof. Dr. Carsten Wippermann, Katja Wippermann, Andreas Kirchner) Symposium Herausforderung

Mehr

Vorschau. Selbständigkeit. Gruppe 3a. Beispielhaftes Klassenergebnis für den Finance Coach zu Arbeitsblatt 3a

Vorschau. Selbständigkeit. Gruppe 3a. Beispielhaftes Klassenergebnis für den Finance Coach zu Arbeitsblatt 3a zu Arbeitsblatt 3a Selbständigkeit Gruppe 3a 1. Welche positiven Folgen könnte die Selbstständigkeit für Marie haben? Ihr eigener Chef sein und sich somit selbst verwirklichen Möglichkeit, viel Geld zu

Mehr

70-80 % unbewusst. Neuromarketing Warum Kunden kaufen. Der Mythos des rationalen Kunden

70-80 % unbewusst. Neuromarketing Warum Kunden kaufen. Der Mythos des rationalen Kunden Neuromarketing Warum Kunden kaufen Dr. Hans-Georg Häusel Gruppe Nymphenburg Consult AG Seidlstrasse 25 80335 München 089 54 90 21-0 hg.haeusel@nymphenburg.de 1 Der Mythos des rationalen Kunden 70-80 %

Mehr

Statistisches Bundesamt (Hrsg.)

Statistisches Bundesamt (Hrsg.) Statistisches Bundesamt (Hrsg.) In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, Mannheim (ZUMA) Datenreport 2006 Zahlen

Mehr

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger:

Die Heilige Taufe. HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg. Seelsorger: Seelsorger: HERZ JESU Pfarrei Lenzburg Bahnhofstrasse 23 CH-5600 Lenzburg Die Heilige Taufe Häfliger Roland, Pfarrer Telefon 062 885 05 60 Mail r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Sekretariat: Telefon 062

Mehr

Sozialisation und Identität

Sozialisation und Identität Universität Augsburg Lehrstuhl für Soziologie Übung: Grundkurs Soziologie Dozent: Sasa Bosancic, M.A. Sebastian Schmidt, Marion Röder, Hanna Heß Sozialisation und Identität Inhaltsverzeichnis Biographie

Mehr

2. einen Fehler b halten 5. sich die Langeweile e bewältigen. 3. sich an die Regeln c weitergeben 6. sich die Zukunft f begehen

2. einen Fehler b halten 5. sich die Langeweile e bewältigen. 3. sich an die Regeln c weitergeben 6. sich die Zukunft f begehen 1. Wortschatz: Sport gegen Gewalt. Was passt? Orden Sie zu. 1. Wissen a vertreiben 4. Stress-Situationen d verbauen 2. einen Fehler b halten 5. sich die Langeweile e bewältigen 3. sich an die Regeln c

Mehr

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen WIE IST DAS PATENSCHAFTSPRO- GRAMM ENTSTANDEN? Im Jahr 1982 sah Dr. Richard Zanner in Afrika die Not vieler Eltern, die ihre Kinder aus Mangel an Geld nicht zur Schule schicken konnten. Durch seinen Appell

Mehr

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen

Kinderpatenschaften. KINDER MIT ZUKUNFT Helping Hands e.v. * Frankfurter Str. 16-18 * 63571 Gelnhausen WIE IST DAS PATENSCHAFTSPRO- GRAMM ENTSTANDEN? Im Jahr 1982 sah Dr. Richard Zanner in Afrika die Not vieler Eltern, die ihre Kinder aus Mangel an Geld nicht zur Schule schicken konnten. Durch seinen Appell

Mehr

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen In jeder Kirchengemeinde und Seelsorgeeinheit ist der Stil verschieden; jeder Autor hat seine eigene Schreibe. Hier finden Sie Briefvorschläge

Mehr

Was will ich, was passt zu mir?

Was will ich, was passt zu mir? Was will ich, was passt zu mir? Sie haben sich schon oft Gedanken darüber gemacht, wie es weitergehen soll. Was das Richtige für Sie wäre. Welches Studium, welcher Beruf zu Ihnen passt. Haben Sie Lust,

Mehr

«Ihr Kind, alleine unterwegs So schützen Sie es trotzdem!»

«Ihr Kind, alleine unterwegs So schützen Sie es trotzdem!» «Ihr Kind, alleine unterwegs So schützen Sie es trotzdem!» Informationen und Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte Ihre Polizei und die Schweizerische Kriminal prävention (SKP) eine interkantonale

Mehr

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen Unser Handeln wird bestimmt von unserem Leitbild, das unsere Ziele und Werte beschreibt. 1 Perspektiven Allein erziehend Aber nicht allein gelassen

Mehr

Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen?

Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen? 1 Können kleine Kinder Konflikte selbst austragen? Kufstein 13. 2. 2015 2 wissenschaftlicher Hintergrund entwicklungspsychologische Arbeiten von Norbert Bischof und Doris Bischof- Köhler Reifungsschritte

Mehr

K.E.C.K Kreatives-Erlebnis-Coaching Manuela Klasen Persönlichkeitscoaching und Mentaltraining. Lebe deinen Traum und Von der Leichtigkeit des Seins

K.E.C.K Kreatives-Erlebnis-Coaching Manuela Klasen Persönlichkeitscoaching und Mentaltraining. Lebe deinen Traum und Von der Leichtigkeit des Seins K.E.C.K Kreatives-Erlebnis-Coaching Manuela Klasen Persönlichkeitscoaching und Mentaltraining Lebe deinen Traum und Von der Leichtigkeit des Seins info@manuelaklasen.de Tel.: 06135 / 704906 Lebe deinen

Mehr

Details im Freizeitverhalten der ÖsterreicherInnen: Der große Unterschied - und doch wieder nicht

Details im Freizeitverhalten der ÖsterreicherInnen: Der große Unterschied - und doch wieder nicht Peter Zellmann / Beatrix Haslinger Details im Freizeitverhalten der ÖsterreicherInnen: Kampf der Geschlechter Das tut die moderne Frau in ihrer Freizeit Freizeit im Leben des modernen Mannes Wo gibt die

Mehr

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Glockengeläut Intro Gib mir Sonne Begrüßung Wir begrüßen euch und Sie ganz herzlich zum heutigen Jugendgottesdienst hier in der Jugendkirche. Wir

Mehr

Wir achten und schätzen

Wir achten und schätzen achten und schätzen Der Mensch und seine Einzigartigkeit stehen bei uns im Zentrum. begegne ich den Mitarbeitenden auf Augenhöhe und mit Empathie stehe ich den Mitarbeitenden in belastenden Situationen

Mehr

Ein guter Tag, für ein Treffen.

Ein guter Tag, für ein Treffen. Ein guter Tag, für ein Treffen. Ideen für den 5. Mai In diesem Heft finden Sie Ideen für den 5. Mai. Sie erfahren, warum das ein besonderer Tag ist. Sie bekommen Tipps für einen spannenden Stadt-Rundgang.

Mehr

Medien und Tabus. Ergebnisse einer Grundlagenstudie des ZDF. - Zusammenfassung - Dr. Ursula Dehm Gerlinde Schumacher. ZDF-Medienforschung

Medien und Tabus. Ergebnisse einer Grundlagenstudie des ZDF. - Zusammenfassung - Dr. Ursula Dehm Gerlinde Schumacher. ZDF-Medienforschung Medien und Tabus Ergebnisse einer Grundlagenstudie des ZDF - Zusammenfassung - Dr. Ursula Dehm Gerlinde Schumacher ZDF-Medienforschung Mainz, April 2010 Kennen junge Menschen keine Tabus mehr? Sind Tabuverletzungen

Mehr

Die Stiftung nattvandring.nu

Die Stiftung nattvandring.nu Die Stiftung nattvandring.nu Die Stiftung Nattvandring.nu wurde von E.ON, einem der weltgrößten Energieversorger, in Zusammenarbeit mit der Versicherungsgesellschaft Skandia gebildet auf Initiative der

Mehr

Die anderen tun es auch! Wie Jugendliche sich vom Freundeskreis beeinflussen lassen

Die anderen tun es auch! Wie Jugendliche sich vom Freundeskreis beeinflussen lassen ELTERNBRIEF Nr. 2 Liebe Eltern Die anderen tun es auch! Wie Jugendliche sich vom Freundeskreis beeinflussen lassen Jugendliche erleben viele Veränderungen im Bereich der Schule, Ausbildung und Freizeit.

Mehr

Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet

Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet Wissen Wichtiges Wissen rund um Pflege Unterstützung Professionelle Beratung Austausch und Kontakt Angehörige helfen sich gegenseitig Bis 2015 soll

Mehr

Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen Forschungsdaten: zusammengestellt vom Forschungsins6tut der S68ung Lesen Mai 2011 S#$ung Lesen Mainz Die Rolle des Lesens bei Kindern und Jugendlichen S#$ung

Mehr

Elternmitwirkung so gelingt sie!

Elternmitwirkung so gelingt sie! Elternmitwirkung so gelingt sie! Die Haltung Eine wertschätzende Haltung der Eltern den Lehrpersonen und umgekehrt der Lehrpersonen den Eltern gegenüber ist eine wichtige Grundlage für eine wertvolle Zusammenarbeit

Mehr

Gliederung. I Einflussfaktoren auf das Entstehen psychischer Störung. I KIGGS-Studie. I Schutz- und Risikofaktoren. I klinischer Alltag

Gliederung. I Einflussfaktoren auf das Entstehen psychischer Störung. I KIGGS-Studie. I Schutz- und Risikofaktoren. I klinischer Alltag Gliederung I Einflussfaktoren auf das Entstehen psychischer Störung I KIGGS-Studie I Schutz- und Risikofaktoren I klinischer Alltag Weshalb immer mehr Kinder und Jugendliche vor psychischen Herausforderungen

Mehr

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen

Die hisa ggmbh ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen T R Ä G E R K O N Z E P T I O N Einleitung Die ist Trägerin mehrerer Kinderbetreuungseinrichtungen mit einem vielfältigen Familien ergänzenden Bildungs- und Erziehungsangebot. Entstanden aus der Elterninitiative

Mehr

Projekt Verantwortung

Projekt Verantwortung Projekt Verantwortung Spüren, wie es ist, gebraucht zu werden Verantwortung zu tragen heißt an den Aufgaben zu wachsen. Verfasserin: Christiane Huber Stand 13.07.2015 "Unser erzieherisches Ziel ist im

Mehr

Freizeitmonitor 2013 Der passive Medienkonsum bleibt die wichtigste Freizeitbeschäftigung der ÖsterreicherInnen

Freizeitmonitor 2013 Der passive Medienkonsum bleibt die wichtigste Freizeitbeschäftigung der ÖsterreicherInnen TFORSCHUNGSTELEGRAMM 11/2013 Peter Zellmann / Sonja Mayrhofer IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung Freizeitmonitor 2013 Der passive Medienkonsum bleibt die wichtigste Freizeitbeschäftigung

Mehr

Wir lassen unser Kind taufen

Wir lassen unser Kind taufen Wir lassen unser Kind taufen Ein Info-Heft für Taufeltern Liebe Taufeltern Sie wollen Ihr Kind in unserer Kirchengemeinde taufen lassen - wir freuen uns mit Ihnen! Damit Taufgottesdienst gelingt und in

Mehr

Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden

Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden Deutschlands Zukunft Wie wir morgen leben und arbeiten werden Vortrag im Rahmen des 5. APOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft, am 15. November 2013 in Bremen Einwohnerzahlen in Deutschland 1950 bis

Mehr

Neuromarketing der direkte Weg ins Konsumentenhirn?

Neuromarketing der direkte Weg ins Konsumentenhirn? Neuromarketing der direkte Weg ins Konsumentenhirn? Dr. Hans-Georg Häusel Gruppe Nymphenburg Consult AG Seidlstrasse 25 80335 München 089 54 90 21-0 hg.haeusel@nymphenburg.de Unser Schweizer Partner: Fuhrer

Mehr

VerbraucherAnalyse2009

VerbraucherAnalyse2009 VerbraucherAnalyse2009 Pressekonferenz Andrea Treffenstädt Axel Springer AG Ingeborg Glas Bauer Mediagroup Was ist die VerbraucherAnalyse? Die Verbraucheranalyse ist eine der größten Markt-Media- Studien

Mehr

Mit dem. zum Traumjob

Mit dem. zum Traumjob Mit dem zum Traumjob Die passende Ausbildung finden. Aber wie? Bevor du dir Gedanken zu einem speziellen Ausbildungsberuf oder einer Studienrichtung macht, ist es wichtig dich mit deiner eigenen Person

Mehr

Meine Stärken und Fähigkeiten

Meine Stärken und Fähigkeiten Meine Stärken und Fähigkeiten Zielsetzung der Methode: Die Jugendlichen benennen Eigenschaften und Fähigkeiten, in denen sie sich stark fühlen. Dabei benennen sie auch Bereiche, in denen sie sich noch

Mehr

UNTERNEHMENSKULTUR DURCH GUTE KOMMUNIKATION, WERTSCHÄTZUNG UND EMPATHISCHE FÜHRUNG

UNTERNEHMENSKULTUR DURCH GUTE KOMMUNIKATION, WERTSCHÄTZUNG UND EMPATHISCHE FÜHRUNG UNTERNEHMENSKULTUR DURCH GUTE KOMMUNIKATION, WERTSCHÄTZUNG UND EMPATHISCHE FÜHRUNG Zentralschweizer Pflegesymposium Luzerner Kantonsspital, 24. Juni 2014 Stefan Ruhl KLASSISCHES MANAGEMENT - EIN AUSLAUFMODELL?

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 01 Kennen lernen Möglichkeiten, einen Partner zu finden, gibt es viele. Auf einer Party oder mit Hilfe einer Kontaktanzeige. Ob aus einer Bekanntschaft eine Beziehung wird, erfährt man erst, wenn man sich

Mehr

gehört mir Mein Körper Ein interaktives Ausstellungsprojekt von Kinderschutz Schweiz zur Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder

gehört mir Mein Körper Ein interaktives Ausstellungsprojekt von Kinderschutz Schweiz zur Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder Association Suisse pour la Protection de l Enfant www.aspe-suisse.ch Associazione Svizzera per la Protezione dell Infanzia www.aspi.ch Kinderschutz Schweiz www.kinderschutz.ch Mein Körper gehört mir Ein

Mehr

Verborgene Kompetenzen entdecken

Verborgene Kompetenzen entdecken Verborgene Kompetenzen entdecken am Arbeitsmarkt t überzeugen euge Beschreiben Sie die Rollen Ihres Lebens, entdecken Sie verborgene Kompetenzen, geben Sie Ihren Kompetenzen die persönliche Note, erkennen

Mehr

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis Einführung 19 Tradings. Und wenn Ihnen dies wiederum hilft, pro Woche einen schlechten Trade weniger zu machen, aber den einen guten Trade zu machen, den Sie ansonsten verpasst hätten, werden Sie persönlich

Mehr