Reputationsmanagement

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1 Reputationsmanagement Dr. Matthias Schmidt

2 Ich habe schon meinen Kindern immer gesagt, dass sie, wenn sie z.b. in der Schule gut sind, sich deswegen nicht schämen müssen. Zwar ist dieses Sich-Zurücknehmen eine Denkweise die es bei uns oft gibt, weil wir auch so erzogen sind. Aber im Prinzip ist sie falsch. Der Punkt Rede darüber ist eines, sich dann aber unmäßig zu brüsten, ist was anderes und verkehrt sich ins Gegenteil, wo es dann irgendwann unangenehm und unsympathisch wird. Dr. Urs Bärlocher, Vorstand Novartis, März 2004 In: Kokot/ Schmidt (Hrsg.): Werte schaffen Zukunftsfähigkeit, 2005

3 Tue Gutes und Rede darüber! zentrales Motto eines Reputationsmanagements

4 Was ist das Gute, über das man reden sollte? Warum sollte man über das Gute reden?

5 Spannungsfeld Unternehmensethik Das Gute wirtschaftlicher Nutzen

6 Spannungsfeld Unternehmensethik Das Gute wirtschaftlicher Nutzen

7 Ethik bricht ein Tabu und wird salonfähig, aber Vorsicht vor schillernden Namen ohne Inhalt!

8 Ich halte das Reputationsmanagement schon für wichtig, aber im Zusammenhang mit gesellschaftlicher Verantwortung höre ich es eigentlich nicht so gerne. Denn damit kommt auch sehr schnell der Verdacht auf, man mache alles nur, weil man dadurch einen guten Zeitungsbericht oder ein Interview bekommt. Natürlich wollen wir auch darüber sprechen, aber nicht in einer Form, bei der wir vor allem sprechen, aber wenig tun. Dr. Urs Bärlocher, Vorstand Novartis, März 2004 In: Kokot/ Schmidt (Hrsg.): Werte schaffen Zukunftsfähigkeit, 2005

9 Gibt es einen Zusammenhang zwischen ethischer Unternehmensführung und Erfolg? Ja, und nach neueren Studien scheint dabei vor allem interessant zu sein, was das Unternehmen tut, und nicht, was es sagt. Wenn ein Unternehmen viel in das Wort investiert bzw. formale Kriterien abhakt, dann dämpft das die Performance sogar, vermutlich weil Ressourcen vergeudet werden. Am Markt wird honoriert, was das Unternehmen tut. Wenn das Unternehmen tatsächlich nach bestimmten ethischen Kriterien handelt, scheint dies zu einer signifikanten Überperformance zu führen. Dann muss es nicht einmal unbedingt darüber sprechen. Petra Kachel, Deutsches Aktieninstitut, Oktober 2004 In: Kokot/ Schmidt (Hrsg.): Werte schaffen Zukunftsfähigkeit, 2005

10 Spannungsfeld Unternehmensethik Das Gute wirtschaftlicher Nutzen

11 Werte sind von etwas abgeleitet, das wir für wertvoll halten, sie verweisen damit auf etwas Gutes ökonomische und/oder ethische Werte Gewinn und/oder Beitrag zur Gesellschaft

12 Corporate Social Responsibility Wertebasiertes Reputationsmanagement Besonderer Klang des Namens

13 MS: Geht Ihr Konzept ältere Mitarbeiter auch nach außen Stichwort Reputationsmanagement? Vielleicht von der Seite aus, dass man es zwar zunächst nicht für die Öffentlichkeit entwickelt hat, aber nun feststellt, es greift aufgrund seiner sozialen Aspekte so gut, dass man es auch Instrument der Außendarstellung nutzen kann? KSB: Das tun wir sicherlich und es ist eines der Instrumente, mit dem wir das erste mal eigentlich im Personalwesen breit in die Öffentlichkeit getreten sind. Die Resonanz, die wir darauf haben ist auch sehr gut. So haben wir mit unserem Konzept den Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz 2002 gewonnen. Außerdem sind wir mit einem etwas weiter gefassten Thema für die Initiative des Bundeswirtschaftsministers Teamarbeit in Deutschland nominiert. Dr. Joachim Kölpien, Corporate Director Human Resources, KSB, April 2004

14 Tue Gutes und rede drüber! Wertebasiertes Reputationsmanagement als strategische Aufgabe, seine eigenen Unternehmenswerte mit den sich wandelnden Werten der Gesellschaft verantwortungsbewusst auszutarieren, stimmige unternehmerische Aktivitäten zu entfalten und diese (auch) professionell zu kommunizieren.

15 Effektive Unternehmensethik Drei Ziele erreichen: Unmittelbar: Die Unternehmen Mittelbar: Die Gesellschaft Nutzen für Unternehmen & Gesellschaft

16 Reputationsmanagement Dr. Matthias Schmidt

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