Medienpädagogik Grundlagen und praktische Tipps für die medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

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1 Medienpädagogik Grundlagen und praktische Tipps für die medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Foto: Loren Kerns Selfie flickr.com

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3 Eine kleine Umfrage Ich lese mehrmals pro Woche eine Zeitung. Ich schalte 20 Uhr die Tagesschau ein. Ich habe ein Smartphone. Ich habe einen Internetzugang Das Internet nutze ich auch mobil. Ich habe ein Facebook-Profil und nutze es mehrmals pro Woche. Ich weis, was ein Let s Play ist. Ich habe schon mal Y-TITTY gesehen.

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5 Zahlen- und Fakten: JIM-Studie 2013 Medienpädagogisches Forschungsverbund Südwest, n=1182, 12 bis 19 Jahre 96% der 12 bis 19 jährigen besitzen ein Handy Fast jeder 2 besitzt ein Smartphone mobile Internetnutzung hat sich verdoppelt: 40% 40% loggen sich regelmäßig über das Handy in soziale Netzwerke ein

6 Jugendliche Lebenswelten = Medienwelten + Soziale Medien: veränderte Kommunikation in der Familie, Freizeit und Schule + Erweiterung der Kommunikation -> vom Nutzer zum Produzenten Kommunikation Unterhaltung Information + Mediale Alltagswelten = Experimentierräume für Identitätskonstruktion, Gestaltung sozialer Beziehungen und gesellschaftliche Teilhabe -> Wer bin ich, was will ich sein?

7 Medien haben Sozialisationseffekte! + Mediensozialisation: Frage der Medienwirkung und Medienaneignung? + Positive und negative Effekte Sinnvoller Medienkonsum und kompetenter Umgang mit Medien muss erlernt werden + Medienpädagogik und Vermittlung von Medienkompetenz

8 Modell nach Dieter Baacke: + Medienangebote sinnvoll/kritisch auswählen und nutzen + Mediengestaltungen verstehen und bewerten + Medieneinflüsse erkennen und aufarbeiten + Medien gestalten und verbreiten + Bedingungen der Medienproduktion und -verbreitung analysierend erfassen und Einfluss auf die Entwicklung der Medienlandschaft nehmen

9 Aktive Medienarbeit ist der Königsweg zur Medienkompetenz + Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zum Thema der Medienproduktion machen + Handlungsorientierte Medienpädagogik: + Entwicklungschancen für Partizipation, Engagement und Persönlichkeitsentwicklung. - Exzessive Mediennutzung, Cybermobbing, Datenschutz, Werbung und Schutz der Privatsphäre

10 Ziele medienpädagogischer Arbeit + Jugendmedienschutz + Aufklären und sensibilisieren + Selbstbestimmtes Handeln, soziale Kompetenzen, Kreativität fördern

11 7 Schritte zur Entwicklung eines medienpädagogischen Konzeptes in einer Einrichtung 1. Bildung einer Arbeitsgruppe 2. Vergewisserung und Verständigung über medienpädagogische Grundlagen 3. Bestandsaufnahme bisheriger Aktivitäten mit medienpädagogischem Bezug 4. Wahrnehmen, Beobachten und Reflektieren 5. Planung medienpädagogischer Aktivitäten 6. Durchführung, Dokumentation und Auswertung 7. Weitere Ausgestaltung des Konzepts

12 Vorüberlegungen für ein Medienprojekt

13 Crossmedia Projekt mit Azubis mit dem Online-Tool animoto.com

14 Videoprojekt Wahlkampf am Gymnasium

15 Multimediale Geocaching Entdeckungstour: Mythos Freie Republik Schwarzenberg

16 Linktipps: Rund um sicheres Internet: Medienpädagogik-Gruppe bei Facebook: Rechtliches:

17 Anregungen und aktuelle Entwicklungen in der Medienpädagogik https://www.medienpaedagogik-praxis.de Problematische Handynutzung kreativ begegnen Gemeinsam online Texte schreiben https://medienpad.de/ Audioschnitt (Open Source) Videobearbeitung: Windows Movie Maker Crossmediales Produzieren (30 s. kostenlos) Bildbearbeitung (Photoscape) (Photoshop Ersatz) Eigene kostenlose Webseiten und Blogs

18

19 Kontakt: Alexander Karpilowski Tel:

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