REFA Grundausbildung 2.0 Teil 2

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "REFA Grundausbildung 2.0 Teil 2"

Transkript

1 REFA-Hessen e.v. REFA Grundausbildung 2.0 Teil 2 - Ermittlung und Anwendung von Prozessdaten Praxisübungen zur Vertiefung

2 Inhaltsverzeichnis 1 Übung zur Zeitstudie Auswertung Zeitaufnahme Hölzer bohren Übungen zur Verteilzeitaufnahme Fertigungsabteilung Übung zur Multimomentaufnahme Zwischenauswertung Fertigung Übung zur Gruppenorganisation Bauteile verpacken Übung zur Mehrstellenorganisation Kunststoffspritzerei Übung Rüstzeit Ermittlung und Minimierung Übung zu Vergleichen und Schätzen Übung Schlosserwerkstatt Übung zur Planzeitermittlung Werkstück aufspannen Übungen zur Nutzung von Arbeitsdaten für die Kostenkalkulation Zuschlagskalkulation für Serienfertigungsteil Maschinenvergleich Übung zu Grundlagen der Entgeltgestaltung Akkordentlohnung REFA Hessen wünscht Ihnen bei der Bearbeitung der Übungsaufgaben und -fragen viel Erfolg!! I

3 1 Übung zur Zeitstudie Auswertung Zeitaufnahme Hölzer bohren Aufnahmestückzahl Aufgabe: Aufgabenstellung: 15 Stück Hölzer bohren 1. Ermitteln Sie die Ablauffolge 2. Errechnen Sie die offenen Einzelzeiten der Ablaufabschnitte t i 3. Bestimmen Sie die Zeitarten 4. Erstellen Sie die Zeitbilanz 5. Führen Sie die Auswertung der Zykluszeiten nach dem Variationszahlverfahren durch = 2%. Stellen Sie fest, ob der Umfang n der Zeitaufnahme ausreichend ist, bzw. wie groß n' sein müsste. 6. Erläutern Sie das Ergebnis der statistischen Auswertung. 7. Bestimmen Sie die Grundzeit t g 8. Ermitteln Sie t e wenn z er = 5% und z v = 11% 9. Errechnen Sie die Auftragszeit T, bei m = 480 Stück und t r = 20 min, jeweils in Minuten und Stunden. Bezeichnung Ablaufabschnitt Nr. Anzahl der Zyklen Mittelwert t z in Varianz 2 s z HM in HM2 Standardabweichung s z in HM Variationszahl v in % Vertrauensbereich Ist-Wert ε in % ε Ausreichend Soll-Wert ε in % Ja Nein erforderliche Anzahl der Einzelzeiten n' 1

4 Statistische Auswertung nach der Variationszahlmethode Zyklus t z 2 t z Σ Zeitaufnahme-Nr.: Ablaufabschnitt-Nr.: s 1 n z t z 2 sz s z v t s t z z 100%. n t z z n t z 2 2 s z s z v 2

5 Zeitart REFA-Grundausbildung 2.0 Teil 2 Nr. Ablaufabschnitt und Meßpunkt Bezmenge Klasse mz Σti / n t= ti 100 * Meßw ert, Zy ΣL / n L L ti Hölzer holen und bereitlegen Hölzer loslassen Holz aufnehmen und auf Vorrichtung legen Holz loslassen Werkstück automatisch bohren Schalter loslassen Werkstück auf Arbeitstisch legen loslassen nach Angabe Werkstück kontrollieren loslassen L ti F L ti F L ti F L ti F L ti F L ti F L ti F L ti F L ti F n = k = Summe der Zei Σtz tz = Σtz / n = / = Spannw eite je ΣRz Rz = ΣRz / k = Nr/Zy von bis Dauer 3/ / = / ) 100% = ε = % ε' = % n' = zusätzliche Ablaufabschnitte Späne entfernen t 3

6 2 Übungen zur Verteilzeitaufnahme Fertigungsabteilung Beschreibung: In einer Fertigungsabteilung wurde eine Verteilzeitaufnahme durchgeführt. Die Arbeitszeit pro Woche beträgt 5 Tage mit je 7,5 Stunden. Die aufgenommen Zeiten wurden zusammengefasst und beziehen sich auf die Arbeitszeit einer Woche. Mit dem Betriebsrat wurde ein z p von 5 % vereinbart. Aufgabe: 1. Ergänzen Sie die Nummern und Buchstaben der Zeitarten (Unterscheiden Sie bei der Grundzeit in G und G-Rüsten). 2. Ordnen Sie die Zeitanteile den Zeitarten zu. 3. Berechnen Sie auf dem Verteilzeitbogen z sk, z sv und z p. 4. Welcher Verteilzeitprozentsatz z v ist vorzugeben? 5. Wie werden N- bzw. F-Zeiten behandelt? Nr. Ablaufabschnitte min/woche Zeitart Nr. 1 Vorbereiten des Arbeitsplatzes bei Schichtbeginn 25 2 Arbeitsplan und Zeichnung lesen 30 3 Putzen des Betriebsmittels vor dem Wochenende 20 4 Maschine abrüsten (Werkzeuge wechseln) 70 5 Schmieren und ölen der Betriebsmittel (Montags) 15 6 Werkstücke bearbeiten Schutzkleidung empfangen 10 8 Säubern des Arbeitsplatzes bei Schichtende 15 9 Werkstück mit Messschieber planmäßig kontrollieren Gelegentliches Abschmieren des Betriebsmittels Maschinenschaden Reparatur durch Schlosser Gang zur Toilette Verspätung bei Arbeitsbeginn Mittagspause Mit Meister über Auftrag sprechen Mit Kollegen über Fußball diskutieren Kleine Störungen im Ablauf Wasser trinken Getränke holen Verspätung vor/nach Pausen Werkstücke in Maschine einlegen / herausnehmen ablaufbedingtes Unterbrechen 40 4

7 Errechnung des Verteilzeitprozentsatzes z v Nr Beschreibung der Zeitart Vorbereiten des Arbeitsplatzes bei Schichtbeginn Räumen und Säubern des Arbeitsplatzes bei Schichtende Räumen und Säubern des Arbeitsplatzes am Wochenende Anlaufzeit von Betriebsmitteln bei Schichtbeginn und nach Betriebspausen Planmäßige Wartungszeiten an Betriebsmitteln Zeit je Woche in min Berechnung von z v z sk in % = 100 = 100 AZ (V + Er) V sv V sk = % z sv in % = 100 = 100 G 6 = % 7 8 V p z p in % = 100 = 100 AZ (V + Er) V sk Schichtkonstante sachliche Verteilzeit (Summe 1-8) Gelegentliches Abschmieren von Betriebsmitteln Arbeits- und Hilfsmittel empfangen und wegbringen Kleine Störungen an Betriebs- und Arbeitsmitteln = % z (vereinbart) p = % z = z + z + z v sk sv p = % 13 Kleine Störungen im Arbeitsablauf vorzugeben z v = % 14 Dienstgespräche 15 Behinderung durch andere Personen Bemerkungen zur Auswertung auf Zusammenstellungsbogen V Gelegentlicher Werkzeugwechsel Schutzkleidung empfangen und wegbringen Zeitart Bemerkungen 18 Arbeitsbedingte persönliche Säuberung V sv Grundzeitabhängige Verteilzeiten (Summe 10-24) 31 Bedürfnis 32 Sonstige persönliche Verrichtungen 33 Lohnabrechnung empfangen und prüfen V p Persönliche Verteilzeiten (Summe 31-36) V Summe der Verteilzeiten V + V + V sk sv p Er Summe der erforderlichen Erholungszeit G Summe der aufgenommenen Grundzeiten AZ Summe der Aufnahmezeiten 5

8 3 Übung zur Multimomentaufnahme Zwischenauswertung Fertigung Bei einer begonnenen MMA zur Überprüfung des Verteilzeitprozentsatzes z v soll nach 20 Rundgängen eine Zwischenauswertung durchgeführt werden. Für z v ist ein absoluter Vertrauensbereich f von 1,0 % bei einer Aussagewahrscheinlichkeit von 95 % gefordert. Aufgaben: 1. Ergänzen Sie die Verteilzeitarten G, V s, V p, Er. 2. Errechnen Sie den Anteil p und den erzielten Vertrauensbereich für jede einzelne Ablaufart. 3. Bestimmen Sie den Verteilzeitanteil V und ermitteln Sie den Vertrauensbereich. 4. Was sagt der ermittelte Vertrauensbereich für den Verteilzeitanteil V aus? 5. Ermitteln Sie den Verteilzeitprozentsatz z v. 6. Wie groß muss n' sein, wenn für den Verteilzeitanteil V ein f' von 1 % gefordert wird? Ablaufart Anzahl x Anteile p in % erzielter Verteilzeitart Vertrauensbereich f in % 1. Haupttätigkeit Nebentätigkeit ablaufbedingtes Unterbrechen nicht erkennbar X 2 5. störungsbedingtes Unterbrechen 6. erholungsbedingtes Unterbrechen 7. persönlich bedingtes Unterbrechen der Beobachtungen n Verteilzeitanteil 6

9 Lösungen: 7

10 4 Übung zur Gruppenorganisation Bauteile verpacken Arbeitsaufgabe: Zwei Teile in Karton heben und Karton verschließen und bandagieren Arbeitsgegenstand: Teil Betriebsmittel: Kran Ablauf: Der Ablauf wird bei einem laufenden System betrachtet. Mitarbeiter 1 hebt Teil 1 mit Kran in Karton, danach hebt Mitarbeiter 1 Teil 2 mit Kran in Karton. Mitarbeiter 2 legt während dessen die Dokumentation in Karton und bringt den Barcodeaufkleber an. Danach bandagieren Mitarbeiter 1 und 2 gemeinsam den Karton. Mitarbeiter 1 stapelt den bandagierten Karton auf eine Palette. Mitarbeiter 2 faltet und schließt während dessen einen Leerkarton, Mitarbeiter 2 stellt den Leerkarton auf ein Rollenband. Verteilzeit: 10 % Erholungszeit: 5 % Menge: Stück Nr. Ablaufabschnitt Sollzeit in min je Teil 1 Teil 1 mit Kran in Karton heben (M1) 0,5 2 Teil 2 mit Kran in Karton heben (M1) 0,5 3 Dokumentation in Karton legen (M2) 0,1 4 Barcodeaufkleber anbringen (M2) 0,1 5 Karton schließen + bandagieren (M1 & M2 gem.) 2,0 6 Bandagierten Karton mit Kran auf Palette stapeln (M1) 1,0 7 Leerkarton falten + schließen (M2) 2,0 8 Karton auf Rollenband stellen (M2) 0,2 9 Ablaufbedingtes Warten Zeitart M1 M2 B Grundzeit t g Erholungszeit t er Verteilzeit t v Zeit je Einheit t e1 Einzeln Zeit je Einheit t e1 der Gruppe Aufgaben: 1. Bestimmen Sie die Zeitarten für Mensch M1 und M2 sowie das Betriebsmittel. 2. Ermitteln Sie die Grundzeit. 3. Berechnen Sie die Auftragszeit T in Minuten und Stunden. 4. Berechnen Sie die Durchlaufzeit T D in Stunden und Tagen (Arbeitszeit: 8h/Tag). 8

11 Lösung: 9

12 5 Übung zur Mehrstellenorganisation Kunststoffspritzerei In einer Kunststoffspritzerei stehen 8 gleiche Kunststoffpressen. Es soll ein Großauftrag mit gleichen Werkstücken in Mehrstellenarbeit gefertigt und im Leistungslohn vergütet werden. Aufgabe: Werkstück pressen Aus Zeitaufnahmen wurden folgende Soll-Zeiten und Zuschläge ermittelt: Nr. Ablaufabschnitt Soll- Zeit in min Zeitart Sollzeit in min M B M B 1 Presse mit PVC-Granulat füllen 1,3 2 Presse schließen, Druck prüfen 0,2 3 Werkstück pressen (autom. Prozesszeit) 9,0 4 Presse öffnen, Teil entnehmen, stapeln 0,3 5 Presse mit Druckluft ausblasen 0,2 6 Weg von Stelle zu Stelle gehen 0,2 Grundzeit bei Mehrstellenarbeit Verteilzeit z v = 12 % (bei stehendem Betriebsmittel) Erholungszeit z er = 4 % (bei laufendem Betriebsmittel) t e t eb = bei Mehrstellenarbeit = bei Mehrstellenarbeit Aufgaben: 1. Tragen Sie die Zeitarten für Mensch und Betriebsmittel ein 2. Ermitteln Sie die Einzelauslastung a 3. Errechnen Sie die Stellenzahl S Wie hoch ist die Mehrleistung, wenn auf die volle Stellenzahl aufgerundet werden soll? 5. Wie viele Mitarbeiter sollen eingesetzt werden und wie hoch ist dann a ges je Mitarbeiter? 10

13 Lösung: 11

14 6 Übung Rüstzeit Ermittlung und Minimierung Erläuterung: Für einen Fertigungsbereich liegen folgende Werte vor: Zwei Drehmaschinen: 250 Tage pro Jahr, 2-Schichtig, 7,5 h/schicht Bohrzentrum: 250 Tage pro Jahr, 1-Schichtig, 7,5 h/schicht Rüstzeiten pro Jahr: 2500 h/jahr Stillstandszeiten für Wartung, Inspektion, ungeplante Stillstände: 600 h/jahr Aufgabe: 1. Ermitteln Sie den Rüstgrad der Abteilung. 2. Was sagt der ermittelte Wert aus? 3. Welche Auswirkungen hätte eine Reduzierung der Rüstzeiten von 25 %. 12

15 7 Übung zu Vergleichen und Schätzen 7.1 Übung Schlosserwerkstatt In einer Schlosserwerkstatt werden in Einzelfertigung nach den gleichen Arbeitsverfahren und Arbeitsbedingungen unterschiedliche Arbeitsgegenstände hergestellt. Die Mitarbeiter arbeiten im Prämienlohn. Die Vorgabezeiten werden nach dem Zeitklassenverfahren ermittelt. Hierzu stehen die Standardarbeiten und die Zeitklassentabelle der Lehrunterlage zur Verfügung. Aufgabe: Ermitteln Sie die Zeit je Einheit t e für den folgenden Deckel, Zeichnung 14/285, wenn z er = 4 % und z v = 9 % ist. Arbeitsablauf: Außenkontur brennschneiden und sauber verschleifen (wie Standardarbeit) 1 Zentrumsbohrung Durchmesser 8 mm. angesenkt 2 Bohrungen Durchmesser 6 mm, entgratet 2 Bohrungen Durchmesser 8 mm, angesenkt 4 Bohrungen Durchmesser 5 mm, entgratet Verwenden Sie zur Lösung den Vordruck auf dem folgenden Blatt sowie die Lehrunterlage. 13

16 Lösung: Ermittlung von t Arbeitsaufgabe 1 Verwendungszweck e Zeichnungs-Nr. Ablage-Nr ähnlichster Arbeitsgegenstand Abweichungen der Arbeitsbedingungen Abweichungen der Arbeitsgegenstände Zeichnungs-Nr.: Zeitaufn.-Nr.: Zeitklasse: Könnte der Zeitbedarf durch die Abweichungen in den Schritten 3 und 4 zu einer höheren oder niedrigeren Zeitklasse führen? t g = min Ja/nein Unterschiede in den Arbeitsbedingungen/ Ablaufabschnitten 5 beschreiben Zeitmehr- oder -minderbedarf schätzen Hinzukommende und entfallende Arbeitsbedingungen/ Ablaufabschnitte 6 beschreiben Zeitmehr- oder -minderbedarf schätzen Zeitmehr- oder minderbedarf zu/von der Grundzeit der Standard- 7 arbeit addieren/ subtrahieren Arbeitsbedingung/Ablaufabschnitt Einflussgrößen Standardarbeit Arbeitsaufgabe Geschätzte Zeit t in min Zeitklassenmittelwert der Standardarbeit verwenden? (t u t o ) Summe 5 min Summe 6 min Summe 5 min + Summe 6 min = min Grundzeit (t g) min Zeitbedarf der Arbeitsaufgabe (t g) min ja/nein 8a Zeitklassen- Standardarbeit Zeitklasse: Zeitklassenmittelwert (t) min 8b mittelwert Neue Arbeitsaufgabe Zeitklasse: Zeitklassenmittelwert (t) min 9 z % er z % v t min er t min v 10 Zeit je Einheit t min e 14

17 8 Übung zur Planzeitermittlung Werkstück aufspannen Für den Teilvorgang Werkstück aufspannen ist eine Planzeittabelle zu erstellen. Einflussgröße ist das Gewicht in kg. Aus Zeitaufnahmen wurden folgende Daten ermittelt: Zeitaufnahme-Nr. Gewicht in kg/stück Normalzeit in min ,5 1,0 1,0 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 5,0 5,0 2,5 2,0 2,5 3,0 3,5 3,5 4,0 4,5 4,5 4,0 Aufgaben: 1. Übertragen Sie die Daten der Tabelle in ein Koordinatensystem und zeichnen Sie die Ausgleichsgerade ein 2. Ermitteln Sie die Zeitformel 3. Errechnen Sie die Normalzeiten für die hier aufgeführte Planzeittabelle: Werkstückgewicht in kg/stück 0-1 > 1 2 > 2 3 > 3-4 > 4-5 0,5 1,5 2,5 3,5 4,5 Normalzeit in min 4. Führen Sie eine Kontrollrechnung für ein Gewicht von 3,0 kg durch 15

18 Lösungen: 16

19 9 Übungen zur Nutzung von Arbeitsdaten für die Kostenkalkulation 9.1 Zuschlagskalkulation für Serienfertigungsteil Für ein neu zu fertigendes Produkt sollen die Selbstkosten kalkuliert werden. Folgende Daten stehen zur Verfügung: Betriebsabrechnungsbogen mit den Vorjahreswerten Kostenart Kosten in /Jahr Materialeinzelkosten Materialgemeinkosten Fertigungslohnkosten Kostenstelle A Fertigungsgemeinkosten Kostenstelle A Fertigungslohnkosten Kostenstelle B Maschinenkosten Kostenstelle B Restfertigungsgemeinkosten Kostenstelle B Entwicklungskosten Verwaltungsgemeinkosten Vertriebsgemeinkosten Kostendaten des Produktes Bezeichnung Einheit Wert Materialeinzelkosten /Stück 30,00 Kostenstelle A: Fertigungslohn Zeit je Einheit t e Kostenstelle B: Fertigungslohnkosten Anschaffungswert (AW=WBW) der Maschine kalkulatorischer Zinssatz Raumkosten K R Energiekosten K E Instandhaltungskosten vom AW Nutzungsdauer Einsatzzeit Rüstzeit t r Vorgabezeit t e /h min/stück /h % /Jahr /Jahr % Jahre h/jahr min/auftrag min/stück 15, , Wie hoch sind die Selbstkosten pro Stück, wenn 400 Stück gefertigt werden? 17

20 Berechnung der Zuschlagssätze: REFA-Grundausbildung 2.0 Teil 2 Ermittlung des Maschinenstundensatzes für Kst. B K A = kalk. Abschreibung; K Z = kalk. Zinsen; K R = Raumkosten; K E = Energiekosten; K I = Instandhaltungskosten; MAK = Maschinenkosten 18

21 Ermittlung der Selbstkosten: REFA-Grundausbildung 2.0 Teil 2 19

22 9.2 Maschinenvergleich Aufgabenbeschreibung: Ein neues Produkt soll auf einer neu anzuschaffenden Maschine hergestellt werden. Die Geschäftsleitung beauftragt die Arbeitsvorbereitung eine Kostenvergleichsrechnung durchzuführen. Maschine A ist hochwertiger, allerdings auch teurer. Daten: Beschreibung Einheit Maschine A Maschine B Fixe Kosten Beschaffungspreis Nutzungsdauer Jahre 8 8 kalkulatorischer Zinssatz % Raumkosten /Jahr Kapazität Stück/Jahr Variable Kosten Fertigungslohnkosten /Jahr Lohnnebenkosten % Hilfs- und Betriebsmittelkosten /Jahr Energiekosten /Jahr Folgende Fragen will die Geschäftsleitung beantwortet haben: 1. Wie hoch sind die fixen, variablen und die Gesamtkosten der Varianten in /Jahr und /Stück. 2. Ermitteln Sie rechnerisch und stellen Sie grafisch dar, ab welcher Stückzahl die Maschine A wirtschaftlicher ist. 3. Wäre die hohe Investition in Maschine A sinnvoll? 20

23 Lösung: Fix Kosten Kostenart Formel Maschine A Maschine B /a /Stück /a /Stück Kalk. Zinsen Raumkosten Summe K fix Variable Kosten Kostenart Kalk. Abschreibung Fertigungslohnkosten Fertigungsgemeinkosten Hilfs- und Betriebsmittelk. Formel Maschine A Maschine B /a /Stück /a /Stück Energiekosten Summe K var Zusammenfassung: Kostenart Maschine A Maschine B /Jahr /Stück /Jahr /Stück k fix k var k ges 21

24 2) rechnerisch: grafisch: T /Jahr 120 K A K B M kr Stück/Jahr 3) 22

25 10 Übung zu Grundlagen der Entgeltgestaltung Akkordentlohnung In einem Monat wurden von einem Mitarbeiter folgende Aufträge im Leistungslohn ausgeführt: Auftrag A Auftrag B Auftrag C t r 15,0 min 20,0 min 30,0 min t e 10,0 min 18,0 min 24,5 min m 50 Stück 120 Stück 350 Stück ZG 120 % 125 % 128 % Der Akkordrichtsatz beträgt 14,86 /h. Aufgaben: 1. Ermitteln Sie die verbrauchte Zeit je Auftrag und die Summe der IST-Zeiten 2. Errechnen Sie die Lohnsumme dieser Aufträge 3. Ermitteln Sie den durchschnittlichen Zeitgrad 4. Welcher Verdienst in /h wurde erzielt? 5. Zeichnen Sie in das Diagramm die Akkordgerade ein. Ab einem Zeitgrad von 130 % verändert sich der Akkordrichtsatz nicht mehr. Lösung: 23

26 Diagramm zur Akkordentlohnung: 24

REFA Grundausbildung 2.0

REFA Grundausbildung 2.0 REFA Grundausbildung 2.0 Teil 1 Analyse und Gestaltung von Prozessen Teil 2 Ermittlung und Anwendung von Prozessdaten Teil 3 Praxiswoche REFAGrundausbildung 2.0 REFA Grundausbildung 2.0 Teil 2 Ermittlung

Mehr

Verteilzeitermittlung

Verteilzeitermittlung REFAHessen e.. erteilzeitermittlung Zusatzübungen und fragen Lösungen erteilzeitermittlung Zusatzübungen und fragen REFA Hessen e.. Inhaltsverzeichnis 1 Übungsaufgabe Zuordnung von erteilzeitarten... 1

Mehr

REFA-Hessen e.v. Multimomentaufnahme. Zusatzübungen und -fragen

REFA-Hessen e.v. Multimomentaufnahme. Zusatzübungen und -fragen REFA-Hessen e.v. Multimomentaufnahme Inhaltsverzeichnis 1 Übungsaufgabe Ermittlung des Vertrauensbereichs... 1 2 Übungsaufgabe Endauswertung Drehmaschinen... 3 3 Übungsaufgabe Endauswertung Drehautomaten...

Mehr

Einführung in die Arbeitswissenschaft

Einführung in die Arbeitswissenschaft Einführung in die Arbeitswissenschaft Übung zur Lehreinheit 4 Analyse der Zeitstruktur von Arbeitsprozessen Sommersemester 2016 Univ.-Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Christopher M. Schlick Lehrstuhl und

Mehr

GEPRÜFTE / -R INDUSTRIEMEISTER / -IN METALL / NEU. Gemeinsame Situationsaufgaben. 3 Montagetechnik + 4 Betriebliches Kostenwesen

GEPRÜFTE / -R INDUSTRIEMEISTER / -IN METALL / NEU. Gemeinsame Situationsaufgaben. 3 Montagetechnik + 4 Betriebliches Kostenwesen Ausgangssituation zu Situationsaufgaben 1-10: Aufgrund einer Produktionsverlagerung des Fußhebelwerkes in das Ausland hat sich folgende Situation ergeben: Im neuen Standort werden nur Fußhebelwerke montiert.

Mehr

Industrial Engineering Arbeitswissenschaft I / Betriebsorganisation

Industrial Engineering Arbeitswissenschaft I / Betriebsorganisation Industrial Engineering Arbeitswissenschaft I / Betriebsorganisation Musterlösung zur Übung der Lehreinheit 5 Analyse der Zeitstruktur von Arbeitsprozessen Wintersemester 2009/2010 Dipl.-Ing. Barbara Odenthal

Mehr

Übungen Kalkulationsverfahren Äquivalenzziffernkalkulation

Übungen Kalkulationsverfahren Äquivalenzziffernkalkulation Übungen Kalkulationsverfahren nkalkulation Einstufige nkalkulation Die Ziegelei Brandheiß stellt Backsteine her. Die Kostenhöhe wird v. a. durch die unterschiedliche Brenndauer beeinflusst und kann für

Mehr

Fallbeispiele zu ausgewählten Themen ZEITAUFNAHMEN PROZESSOPTIMIERUNG.

Fallbeispiele zu ausgewählten Themen ZEITAUFNAHMEN PROZESSOPTIMIERUNG. Fallbeispiele zu ausgewählten Themen ZEITAUFNAHMEN PROZESSOPTIMIERUNG www.refa-austria.at Fallbeispiel Ermittlung von Vorgabezeiten bei der Rollo-Fertigung Aufgabenstellung REFA in Austria wurde von einem

Mehr

Grundlagen 12. Zeitaufnahme 44

Grundlagen 12. Zeitaufnahme 44 Grundlagen 12 1.1. Daten 13 1.1.1. Einflussgrössen 14 1.1.2. Verwendungszweck von Daten 15 1.1.3. Reproduzierbarkeit 15 1.2. Methodenübersicht 16 1.3. Zusammenfassung 17 1.4. Kontrollfragen und Übungen

Mehr

Multimomentaufnahme. Fachhochschule Köln Campus Gummersbach Arbeitsorganisation Dr. Kopp. Multimomentaufnahme. Arbeitsorganisation

Multimomentaufnahme. Fachhochschule Köln Campus Gummersbach Arbeitsorganisation Dr. Kopp. Multimomentaufnahme. Arbeitsorganisation 1 Gliederung der Präsentation - Definition - Zeitstudien Einordnung - Prinzip und Verfahrensformen - Genereller Ablauf - Planung von MM-Studien 2 Definition multum momentum viel Augenblick Die besteht

Mehr

5.8 Maschinenstundensatz in der Vollkostenrechnung

5.8 Maschinenstundensatz in der Vollkostenrechnung 5.8 Maschinenstundensatz in der Vollkostenrechnung 5.8.1 Gründe für das Einführen einer Maschinenstundensatzrechnung Durch die zunehmende Mechanisierung ergibt sich eine Zunahme der Kostenarten, die durch

Mehr

Die REFA-Ausbildung nur für eingeschriebene Studenten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Die REFA-Ausbildung nur für eingeschriebene Studenten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Die REFA-Ausbildung nur für eingeschriebene Studenten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Der Nutzen Sie erwerben sich praxisnah ein umfassendes Rüstzeug, um Arbeitsabläufe zu analysieren und zu strukturieren;

Mehr

REFA Grundausbildung 2.0 Teil 1

REFA Grundausbildung 2.0 Teil 1 REFA-Hessen e.v. REFA Grundausbildung 2.0 Teil 1 - Analyse und Gestaltung von Prozessen Zusammenfassendes Fallbeispiel Inhaltsverzeichnis 1 Erfolgreiche Unternehmen, humane Arbeit und REFA... 1 1.1 Übung

Mehr

lndustrial Engineering

lndustrial Engineering lndustrial Engineering Standardmethoden zur Produktivitätssteigerung und Prozessoptimierung http://shop.refa.de/shop/details.php?id=207 PRINT ISBN 978-3-446-44786-8 E-PDF ISBN 978-3-446-44787-5 1. Auflage

Mehr

Übung Kostenrechnung SS 2015

Übung Kostenrechnung SS 2015 SS 2015 Übung 4 Kostenträgerrechnung Kalkulation und Kostenverrechnung bei Einzel- und Serienfertigung Ausgangspunkt der Zuschlagskalkulation Einzelkosten - direkt dem einzelnen Auftrag/ Kostenträger zurechenbar

Mehr

Priifungsbeispiel Maschinenstundensatz

Priifungsbeispiel Maschinenstundensatz Priifungsbeispiel Maschinenstundensatz Die Apparatebau GmbH richtet die Fertigungshauptstelle Revoiverdrehbank" neu ein. Die Anschaffungskosten der Maschine belaufen sich auf 210.000, die Wiederbeschaffungskosten

Mehr

1 MULTIMOMENTAUFNAHME

1 MULTIMOMENTAUFNAHME 1 MULTIMOMENTAUFNAHME 1.1 DEFINITION Die Multimomentaufnahme besteht in dem erfassen der Häufigkeit zufor festgelegter Ablaufarten an einem oder mehreren gleichartigen Arbeitssysthemen mit Hilfe stichprobenmäßig

Mehr

Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure Kostenkalkulation. Richard Kuttenreich

Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure Kostenkalkulation. Richard Kuttenreich Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure Kostenkalkulation Richard Kuttenreich Beziehungen zwischen Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträgern Kostenarten Kostenträger Fertigungsmaterial (Rohstoffe) Fertigungslöhne

Mehr

FRAGENKOMPLEX 1 ZUR PRÜFUNGSVORBEREITUNG

FRAGENKOMPLEX 1 ZUR PRÜFUNGSVORBEREITUNG FRAGENKOMPLEX 1 ZUR PRÜFUNGSVORBEREITUNG AUFGABE 1 In einem Industriebetrieb wird die Monatsabrechnung mithilfe eines BAB vorgenommen. Weiter unten findet sich der BAB des Monates Oktober, in dem bereits

Mehr

4852 Ermittlung und Anwendung von Prozessdaten REFA-Grundausbildung Teil 2

4852 Ermittlung und Anwendung von Prozessdaten REFA-Grundausbildung Teil 2 Mit diesem zweiten Teil der REFA-Grundausbildung 2.0 vervollständigen Sie Ihre persönliche Basiskompetenz in der Arbeitsorganisation. Die Seminare zum Prozessdatenmanagement, die Bezeichnung lässt es erahnen,

Mehr

Kostenrechnung Klausur Sommersemester 2013

Kostenrechnung Klausur Sommersemester 2013 Kostenrechnung Klausur Sommersemester 2013 Aufgabe 1 (15) Die Geschäftsleitung der Charly Harper AG kalkuliert nach dem Verfahren der Zuschlagskalkulation. Für einen Auftrag sind die folgenden Daten bekannt:

Mehr

ERA - Anlage 2. Verfahrensordnung zur Vorgabezeitermittlung bei Akkord ( 7 ERA)

ERA - Anlage 2. Verfahrensordnung zur Vorgabezeitermittlung bei Akkord ( 7 ERA) ERA - Anlage 2 Verfahrensordnung zur Vorgabezeitermittlung bei Akkord ( 7 ERA) I. Allgemeines Die Methode ist mit dem Betriebsrat zu vereinbaren ( 5 Nr. 8 ERA). Die Ermittlung der Daten und Vorgabezeiten

Mehr

Siegfried Dreher SIE / TK-5 1/23

Siegfried Dreher SIE / TK-5 1/23 Siegfried Dreher SIE / TK-5 1/23 Inhaltsverzeichnis 1 Vollkostenrechnung 2 11 Einführung 2 12 Das Problem der Vollkostenrechnung 3 2 Die Zuschalgskalkulation 4 21 Was ist ein Gemeinkosten-Zuschlagssatz

Mehr

Übung Kostenrechnung SS Übung 8 Deckungsbeitragsrechnung

Übung Kostenrechnung SS Übung 8 Deckungsbeitragsrechnung SS 2016 Übung 8 Deckungsbeitragsrechnung Deckungsbeitragsrechnung Definition: Spezielle Form der Ergebnisrechnung durch Trennung von variablen und fixen Kosten. Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen

Mehr

Kapitel 5.1: Begriff Platzkostenrechnung. Kapitel 5.2: Positionen der Platzkosten nach bvdm

Kapitel 5.1: Begriff Platzkostenrechnung. Kapitel 5.2: Positionen der Platzkosten nach bvdm 1 von 7 04.10.2010 14:22 Hinweis: Diese Druckversion der Lerneinheit stellt aufgrund der Beschaffenheit des Mediums eine im Funktionsumfang stark eingeschränkte Variante des Lernmaterials dar. Um alle

Mehr

Gliederung der Präsentation

Gliederung der Präsentation Fachhochschule öln Multimomentaufnahme Andreas Sander, Heinrich Janzen, Stephan Richter Seite 1 Fachhochschule öln Gliederung der Präsentation Definition und Geschichte Zeitstudien Einordnung Prinzip und

Mehr

lndustrial Engineering

lndustrial Engineering lndustrial Engineering Standardmethoden zur Produktivitätssteigerung und Prozessoptimierung http://shop.refa.de/shop/details.php?id=207 PRINT ISBN 978-3-446-44786-8 E-PDF ISBN 978-3-446-44787-5 1. Auflage

Mehr

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Wintersemester 2009/2010

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Wintersemester 2009/2010 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Prof. Dr. Stefan Helber Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2007

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2007 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Dr. Raik Stolletz Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung

Mehr

Tarifvertrag. Methoden zur Datenermittlung - Anhang zum Entgeltrahmenabkommen vom

Tarifvertrag. Methoden zur Datenermittlung - Anhang zum Entgeltrahmenabkommen vom Methoden zur Datenermittlung Anhang zum Entgeltrahmenabkommen Stand: 23.05.2003 Tarifvertrag Methoden zur Datenermittlung - Anhang zum Entgeltrahmenabkommen vom 23. 5. 2003 - Präambel Grundlage des Anhangs

Mehr

Controlling Kosten. Grundlagen. Kalkulation. Auftragsbewertung. Wirtschaftlichkeitsberechnung Unternehmensentwicklung. Controlling K T - Q

Controlling Kosten. Grundlagen. Kalkulation. Auftragsbewertung. Wirtschaftlichkeitsberechnung Unternehmensentwicklung. Controlling K T - Q Kosten Grundlagen Kalkulation Auftragsbewertung Wirtschaftlichkeitsberechnung Unternehmensentwicklung Folie :1 Kalkulation Im Zeitablauf Folie :2 Angebotsphase Abwicklungsphase Projektende Angebotskalkulation

Mehr

REFA Grundausbildung 2.0

REFA Grundausbildung 2.0 REFA Grundausbildung 2.0 Lizenzen A-Lizenz (Komplett Teil 1 bis 3) An der Weiterqualifizierung zum Erwerb der A-Lizenz können nur REFA-Lehrkräfte mit den erforderlichen Voraussetzungen erfolgreicher Abschluss

Mehr

SACHSEN. Das Know-how REFA Grundausbildung 2.0 (kompakt - für Schüler mit Vorkenntnissen) Die Modalitäten. Der Kontakt

SACHSEN. Das Know-how REFA Grundausbildung 2.0 (kompakt - für Schüler mit Vorkenntnissen) Die Modalitäten. Der Kontakt Das Know-how REFA Grundausbildung 2.0 Dieses Seminar ist speziell für Schüler mit Vorkenntnissen in den Themengebieten der REFA Grundausbildung 2.0. Es ist verkürzt und baut auf den Vorkenntnissen der

Mehr

Produktion und Personaleinsatz LF 7 Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen 1. Situation

Produktion und Personaleinsatz LF 7 Personalwirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen 1. Situation Prduktin und einsatz wirtschaftliche Aufgaben wahrnehmen 1 Situatin/Aufgabe Situatin Die bisherige Fertigungskapazität für die Handys reicht auf Grund der grßen Nachfrage bei der Telc AG nicht mehr aus.

Mehr

Crashkurs Kostenrechnung

Crashkurs Kostenrechnung Crashkurs Kostenrechnung I. Begriffe Aufgabe 1: Ordne die folgenden Sachverhalte für die Schnurz-KG in die folgende Tabelle für den Monat September 2014 ein. Wenn keine Größe betroffen sein sollte, muss

Mehr

Aufgabe Summe

Aufgabe Summe Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Jun.-Prof. Dr. Florian Sahling Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

KALKULATIONSVERFAHREN

KALKULATIONSVERFAHREN KALKULATIONSVERFAHREN EINSTUFIGE DIVISIONSKALKULATION 1. Die Firma Plastic GmbH stellt eine Produktart her, für die Gesamtkosten für 2018 in Höhe von 450.000 angefallen sind. Die Ausbringungsmenge in dieser

Mehr

Fallbeispiele. Fallbeispiele zur Vorlesung Richard Kuttenreich Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Fallbeispiele Kurzfassungen - Aufgaben -

Fallbeispiele. Fallbeispiele zur Vorlesung Richard Kuttenreich Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Fallbeispiele Kurzfassungen - Aufgaben - Fallbeispiele Fallbeispiele zur Vorlesung Richard Kuttenreich Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik Fallbeispiele Kurzfassungen - Aufgaben - Prof. Richard Kuttenreich Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik

Mehr

Rechnungswesen endlich verstehen

Rechnungswesen endlich verstehen Frau Lange, Verkäuferin der Bürotec GmbH, erhält eine schriftliche Anfrage von Herrn Kamps, Zentraleinkäufer der Großhandelskette GroKa AG. Er möchte gerne 5.000 Bürostühle bestellen. Der Stuhl soll auf

Mehr

Betriebsorganisation Eichler Elektrotechnik

Betriebsorganisation Eichler Elektrotechnik Deckblatt C:\Homepage 2012\ Standard Seite 1 / 18 Ablage-Nr. Arbeitsaufgabe Konfektion / KK--0323/P3W409 Auftragsnr. Datum / Beginn Menge m 1,00 Abt. 20.04.2011 um 09:03 Menge Ende 20.04.2011 um 10:57

Mehr

4. Kalkulation 21 Punkte

4. Kalkulation 21 Punkte 4. Kalkulation 21 Punkte Die Maschinenfabrik High Tech AG wird von der GUSGUS AG, Herstellerin von Bonbons, um die Offerte für eine Verpackungsanlage gebeten. Gemäss Angaben des Kalkulationsbüros würde

Mehr

Wirtschaft postgradual Fach. Studiengang. Rechnungswesen II, Kosten- und Leistungsrechnung Art der Leistung. Prüfungsleistung Klausur-Knz.

Wirtschaft postgradual Fach. Studiengang. Rechnungswesen II, Kosten- und Leistungsrechnung Art der Leistung. Prüfungsleistung Klausur-Knz. Studiengang Wirtschaft postgradual Fach Rechnungswesen II, Kosten- und Leistungsrechnung Art der Leistung Prüfungsleistung Klausur-Knz. Datum 29.06.02 Die Klausur enthält 13 Aufgaben, zu deren Lösung Ihnen

Mehr

Erstellen von Zwischen- und Jahresabschlüssen und des Lageberichts nach nationalem Recht Lösung 6. Übungsaufgabe: Herstellungskosten

Erstellen von Zwischen- und Jahresabschlüssen und des Lageberichts nach nationalem Recht Lösung 6. Übungsaufgabe: Herstellungskosten Herstellungskosten sind Aufwendungen für den Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen, die gemacht werden, um einen Vermögensgegenstand herzustellen, zu erweitern oder über seinen ursprünglichen Zustand

Mehr

Arbeitsdatenmanagement I

Arbeitsdatenmanagement I REFA-Hessen e.v. Arbeitsdatenmanagement I - Grundlagen, Methoden, Ablauf- und Zeitarten Inhaltsverzeichnis 1 Übungen zu den REFA-Ablaufarten... 1 1.1 Übungen: Ablaufarten bezogen auf die Aufgabe des Arbeitssystems

Mehr

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Wintersemester 2008/2009

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Wintersemester 2008/2009 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Dr. Raik Stolletz Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung

Mehr

Beispiel einer Preiskalkulation bei Produktionsunternehmen

Beispiel einer Preiskalkulation bei Produktionsunternehmen Anlage 1: Beispiel einer Preiskalkulation bei Produktionsunternehmen einzelnes Produkt Einzelkosten Materialkosten und Fremdleistungen 720,00 + Fertigungseinzelkosten(Löhne) 542,04 = Summe der Einzelkosten

Mehr

3. Kosten- und Leistungsrechnung

3. Kosten- und Leistungsrechnung Lösungshinweise zu den situationsbezogenen Aufgaben 3. Kosten- und Leistungsrechnung 3.1 Die differenzierte Zuschlagskalkulation 1. Ihre Aufgabe besteht zunächst darin, die Zuschlagssätze für die Materialstelle

Mehr

Erreichte Punkte

Erreichte Punkte Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Prof. Dr. Svenja Lagershausen Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

Analyse und Synthese

Analyse und Synthese Thema Prozess- und Zeitdatenermittlung LOESUNGEN Praxisanwendung 3.1 Kistentransport mit LKW (S.59) Kisten (ca. 70 kg/kiste) werden zwischen Lager B und A transportiert. Der Arbeitsablauf hierzu wurde

Mehr

Vordiplom Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre (Kostenrechnung und Controlling) 20. Februar 2006

Vordiplom Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre (Kostenrechnung und Controlling) 20. Februar 2006 Otto-Friedrich-Universität Bamberg Univ.- Professor Dr. Wolfgang Becker Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre UnternehmensFührung&Controlling Wissen schafft Wert! Vordiplom Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre

Mehr

Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen

Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen Name Straße PLZ, Ort IWW Studienprogramm Vertiefungsstudium 1. Musterklausur Kostenrechnungssysteme

Mehr

Klausur / Rechnungswesen II, Kosten- und Leistungsrechnung BW-REW-P

Klausur / Rechnungswesen II, Kosten- und Leistungsrechnung BW-REW-P Studiengang Betriebswirtschaft Fach Rechnungswesen II, Kosten- und Leistungsrechnung Art der Leistung Prüfungsleistung Klausur-Knz. Datum 04.05.0 Die Klausur enthält 14 Aufgaben, zu deren Lösung Ihnen

Mehr

Aufgabe 1 Kostenstellenrechnung, BAB Aufgabe 2 Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung Aufgabe 3 BAB und Zuschlagskalkulation...

Aufgabe 1 Kostenstellenrechnung, BAB Aufgabe 2 Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung Aufgabe 3 BAB und Zuschlagskalkulation... Inhalt Aufgabe 1 Kostenstellenrechnung, BAB... 2 Aufgabe 2 Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung... 3 Aufgabe 3 BAB und Zuschlagskalkulation... 3 Aufgabe 4 Differenzierende Zuschlagskalkulation... 4

Mehr

(in Teile) (in ) 64.

(in Teile) (in ) 64. Lernsituation 64 SB k TAF 12.5 2.5 und 2.6 Kostenstellenrechnung / Kostenträgerrechnung Situation Die Geschäftsleitung der Fahrrad & Motorrad GmbH ist besorgt. Neue Mitbewerber bieten den Händlern hochwertige

Mehr

Vordiplom Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre (Kostenrechnung und Controlling) 25. Februar 2004

Vordiplom Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre (Kostenrechnung und Controlling) 25. Februar 2004 Otto-Friedrich-Universität Bamberg Professor Dr. rer. pol. Wolfgang Becker Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre UnternehmensFührung&Controlling Vordiplom Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre (Kostenrechnung

Mehr

Erreichte Punkte

Erreichte Punkte Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Prof. Dr. Stefan Helber Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2013

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2013 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Jun.-Prof. Dr. Florian Sahling Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

Klausur ABWL 5 Internes Rechnungswesen WS 2004, 120 Minuten, 120 Punkte

Klausur ABWL 5 Internes Rechnungswesen WS 2004, 120 Minuten, 120 Punkte Klausur ABWL 5 Internes Rechnungswesen WS 2004, 120 Minuten, 120 Punkte Block A: Textaufgabe Bitte beantworten Sie sie Fragen auf dem jeweils freigelassen Platz in der Klausur und benutzen Sie kein eigenes

Mehr

Kostenrechnung und Controlling: Kostenstellenrechnung

Kostenrechnung und Controlling: Kostenstellenrechnung Autor: Prof. Dr. Siegfried von Känel 28.10.2008 Lösung Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB I) ist die tabellarische Form der Kostenstellenrechnung. Er dient a) dazu, die nach Kostenarten erfassten bzw. kalkulierten

Mehr

Aufgabe 1: Multiple Choice

Aufgabe 1: Multiple Choice Aufgabe 1: Multiple Choice (10 Punkte) Beantworten Sie folgende Teilaufgaben durch ankreuzen der jeweils zutreffenden Aussage! Es ist pro Teilaufgabe genau eine Aussage richtig! Eine falsch beantwortete

Mehr

Vorlesung Ablaufarten und Ablaufzeiten

Vorlesung Ablaufarten und Ablaufzeiten Arbeitsanalyse und Zeitwirtschaft 1 Lehrveranstaltung Arbeitsanalyse und Zeitwirtschaft Vorlesung Ablaufarten und Ablaufzeiten 1. Wiederholung Ablaufabschnitte und Arbeitssystem 2. Ablaufarten und -zeiten

Mehr

Kostenrechnung Optimales Produktionsprogramm

Kostenrechnung Optimales Produktionsprogramm Aufgabe 1: Kostenrechnung Optimales Produktionsprogramm Ein Unternehmen mit 250.000 Euro Fixkosten in der Periode stellt vier Produkte her, von welchen die folgenden Daten bekannt sind: Produkt A B C D

Mehr

B. Verfahren der Investitionsrechnung

B. Verfahren der Investitionsrechnung Auf einen Blick: Statische Investitionsrechnungsverfahren die klassischen Verfahren zur Berechnung der Vorteilhaftigkeit einer Investition. Dynamische Investitionsrechnungsverfahren der moderne Weg zur

Mehr

Erreichte Punkte

Erreichte Punkte Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Prof. Dr. Florian Sahling Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

1. Aufgabe: Äquivalenzziffernkalkulation (15 Minuten)

1. Aufgabe: Äquivalenzziffernkalkulation (15 Minuten) Klausur Internes Rechnungswesen WS 2008/09 Seite 1 1. Aufgabe: Äquivalenzziffernkalkulation (15 Minuten) Das Betonwerk SASS stellt ein Produkt in drei Sorten her. Von den ermittelten Gesamtkosten des Werks

Mehr

Muster-Betriebsvereinbarung zum Thema Akkord

Muster-Betriebsvereinbarung zum Thema Akkord Muster-Betriebsvereinbarung zum Thema Akkord Zwischen der Firma und dem Betriebsrat der wird gemäß 87 BetrVG und... des Lohnrahmentarifvertrages/Manteltarifvertrages die folgende Betriebsvereinbarung zum

Mehr

Zertifikatslehrgang Fachwirt/in für Reinigungs- und Hygienemanagement (Borgstedt Akademie)

Zertifikatslehrgang Fachwirt/in für Reinigungs- und Hygienemanagement (Borgstedt Akademie) Zertifikatslehrgang Fachwirt/in für Reinigungs- und Hygienemanagement (Borgstedt Akademie) Lehrgangsunterlage Modul 6.2 Kalkulation Maschinenkosten Referent Michael Borgstedt Inhaltsverzeichnis 6.2. Ermittlung

Mehr

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Wintersemester 2013/14

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Wintersemester 2013/14 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Jun.-Prof. Dr. Florian Sahling Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

Die digitale Planung von Produkten und Produktionssystemen die sogenannte Digitale Fabrik umfasst ein Netzwerk von digitalen Modellen und Methoden

Die digitale Planung von Produkten und Produktionssystemen die sogenannte Digitale Fabrik umfasst ein Netzwerk von digitalen Modellen und Methoden Die digitale Planung von Produkten und Produktionssystemen die sogenannte Digitale Fabrik umfasst ein Netzwerk von digitalen Modellen und Methoden zur Simulation und Visualisierung. Ziel ist die ganzheitliche

Mehr

Fallbeispiel. Fallbeispiel zur Vorlesung Richard Kuttenreich. Fallbeispiel BICYCLECOMPANY AG - Lösung SS Seite 1 von 14

Fallbeispiel. Fallbeispiel zur Vorlesung Richard Kuttenreich. Fallbeispiel BICYCLECOMPANY AG - Lösung SS Seite 1 von 14 Fallbeispiel Fallbeispiel zur Vorlesung Richard Kuttenreich Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik Fallbeispiel BICYCLECOMPANY AG - Lösung SS 2012 Prof. Richard Kuttenreich Fakultät Maschinenbau und

Mehr

Lösungen. Aufgabe Durchschnittskosten bei Outputeinheiten: Durchschnittskosten bei Outputeinheiten:

Lösungen. Aufgabe Durchschnittskosten bei Outputeinheiten: Durchschnittskosten bei Outputeinheiten: Lösungen Aufgabe 1 1. Unter Fixkosten versteht man Kosten, die unabhängig von der Ausbringungsmenge sind. Beispiele: Gehalt des Geschäftsführers, Abschreibungen, Fremdkapitalzinsen, Kosten für Wartungsverträge,

Mehr

Vordiplom Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre (Kostenrechnung und Controlling) 14. Februar 2002

Vordiplom Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre (Kostenrechnung und Controlling) 14. Februar 2002 Otto-Friedrich-Universität Bamberg Professor Dr. rer. pol. Wolfgang Becker Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre Unternehmensführung & Controlling Vordiplom Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre (Kostenrechnung

Mehr

Fixkostendegression. Statische Investitionsrechnungsverfahren

Fixkostendegression. Statische Investitionsrechnungsverfahren Der zunehmende Umfang der in der Industrie vorhandenen Werte durch hochmoderne Anlagen zwingt zu entsprechend hoher Auslastung der Betriebsmittel > "Gesetz der Massenproduktion" bzw. "Fixkostendegressionseffekt"

Mehr

Probeklausur 2 Accounting 1 (BACC) Sommersemester 2015

Probeklausur 2 Accounting 1 (BACC) Sommersemester 2015 Probeklausur 2 Accounting 1 (BACC) Sommersemester 2015 Wichtiger Hinweis: Diese Probeklausur entspricht in Umfang und Schwierigkeitsgrad dem Niveau der Abschlussklausur für dieses Fach. Ziehen Sie jedoch

Mehr

Smarte Automation im harten Wettbewerb

Smarte Automation im harten Wettbewerb Smarte Automation im harten Wettbewerb Bert Kleinmann Geschäftsführer MATSUURA Machinery GmbH Ersteller Folie 1 In den Industriestaaten Mitteleuropas nimmt der Druck auf metallbearbeitende Unternehmen

Mehr

Modul Baubetriebsseminar

Modul Baubetriebsseminar Bauhaus-Universität Weimar Fakultät Bauingenieurwesen Professur Baubetrieb und Bauverfahren apl. Prof. Dr.-Ing. habil. R. Steinmetzger Modul Baubetriebsseminar Teil: REFA im Baubetrieb Weimar,. Juli 008

Mehr

Kosten- und Leistungsrechnung Prozesskostenrechnung

Kosten- und Leistungsrechnung Prozesskostenrechnung Situationsbeschreibung zur 1. und 2. Aufgabe In dem Berliner Unternehmen Technik- und Labormessgeräte GmbH soll schrittweise die eingeführt werden. Zunächst wurde in den Abteilungen Fertigungssteuerung

Mehr

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2011

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2011 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Prof. Dr. Stefan Helber Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

Vorlesung ffeinfühnuig in die Kosten- und Wirtschaftlichkeitsmchnun~ Übungsl<lausur. vollständiger/unvollständiger Kapitalmarkt

Vorlesung ffeinfühnuig in die Kosten- und Wirtschaftlichkeitsmchnun~ Übungsl<lausur. vollständiger/unvollständiger Kapitalmarkt INSTITUT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT ABTEILUNG PÜR BWL UND UNTERNEHMENSFORSCHUNG Prof. Dr. Jürgen Zimmermann (juergen. zimmermann@tu-clausthal. de) Julius-Albert-Str. 2 38678 Clausthal-Zeilerfeld Tel.:

Mehr

8. Vollkostenrechnung

8. Vollkostenrechnung 8. Vollkostenrechnung Vollkosten 1 a. ermitteln Sie die Angebotspreise Wir agieren auf einem monopolistischen Markt; d.h., wir können unsere Preise tatsächlich durchsetzen. Bislang produzieren und verkaufen

Mehr

Übungen zur Kostenträgerstückrechnung

Übungen zur Kostenträgerstückrechnung Übungen zur Kostenträgerstückrechnung Divisionskalkulation Ein Unternehmen stellt auf fünf Produktionsstufen Zement her. Für die einzelnen Produktionsstufen liegen die folgenden Daten vor: Produktionsstufe

Mehr

Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung

Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung Aufgabe 1 Sorte Menge Energ.-verb. Ä-Ziffern RE Kosten/Sorte Kosten/1000 Ziegelsteine 400.000 2 MWh 1 400.000 600.000 1.500 Tonröhren 40.000 8 MWh 4 160.000 240.000 6.000

Mehr

Fragen aus dem OnlineTED

Fragen aus dem OnlineTED Fragen aus dem OnlineTED Wann führt die lineare Abschreibung dazu, dass im Zeitverlauf steigende Anteile des Restbuchwerts abgeschrieben werden? A Immer B Nie C Nur in der ersten Hälfte des Abschreibungszeitraums

Mehr

Aufgabe 1 Betriebsabrechnungsbogen (30)

Aufgabe 1 Betriebsabrechnungsbogen (30) Aufgabe 1 Betriebsabrechnungsbogen (30) Die B. TrügerGmbH fertigt Werkzeuge aller Art. Der Industriebetrieb ist in vier Hauptkostenstellen eingeteilt: Materialstelle mit Einkauf und Lager, Fertigungsstelle

Mehr

Klausur zu Management Accounting im Sommersemester 2011

Klausur zu Management Accounting im Sommersemester 2011 TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre - Controlling Prof. Dr. Gunther Friedl Klausur zu Management Accounting im Sommersemester 2011

Mehr

L02 Es sind drei Kostenfunktionen aufzustellen und die kritischen Mengen zu ermitteln.

L02 Es sind drei Kostenfunktionen aufzustellen und die kritischen Mengen zu ermitteln. Statische Verfahren der Investitionsrechnung / Lösungshinweise zu den Übungsaufgaben L01 a) Altanlage Neuanlage kalk. Abschr. (100.000-10.000)/3=30.000 (1.500.000-0.000)/10=148.000 kalk. Zins 0,1*(100.00010.000)/

Mehr

SSC BP MUSTERPRÜFUNG Prüfungsfach: Finanz- und Rechnungswesen

SSC BP MUSTERPRÜFUNG Prüfungsfach: Finanz- und Rechnungswesen Prüfungsfach Prüfungsdauer Finanz- und Rechnungswesen (Fragekatalog & Berechnungen) 1 Stunde Anzahl Aufgabenblätter 5 Bitte bei den Lösungsblättern nicht auf die Rückseite schreiben! Bitte beachten Sie:

Mehr

Fallbeispiel: Max Meier Holding GmbH

Fallbeispiel: Max Meier Holding GmbH Fallbeispiel: Max Meier Holding GmbH Aufgabenblatt: Das Unternehmen: Die Max Meier Holding GmbH ist ein expandierendes mittelständisches Unternehmen im Werkzeugmaschinenbau, zugleich Automobilzulieferer

Mehr

Break-Even-Diagramm Menge

Break-Even-Diagramm Menge Lösungen Aufgabe 1 Mathematische Bestimmung des Break-Even-Points: Der Break-Even-Point liegt bei der Outputmenge, bei der Kosten und Erlöse gleich sind, also dort, wo sich Erlös- und Kostenkurve schneiden,

Mehr

Lösungen. Aufgabe Durchschnittskosten bei Outputeinheiten: Durchschnittskosten bei Outputeinheiten:

Lösungen. Aufgabe Durchschnittskosten bei Outputeinheiten: Durchschnittskosten bei Outputeinheiten: Lösungen Aufgabe 1 1. Unter Fixkosten versteht man Kosten, die unabhängig von der Ausbringungsmenge sind. Beispiele: Gehalt des Geschäftsführers, Abschreibungen, Fremdkapitalzinsen, Kosten für Wartungsverträge,

Mehr

Eingangsrechnung Nr

Eingangsrechnung Nr Beispiel 1 Kostenstellen Kostenart Kosten Material Fertigung Verwaltung u. Vertrieb Fertigungsmaterial 302.000,00 302.000,00 Fertigungslöhne 773.000,00 773.000,00 Hilfsmaterial 76.000,00 1.000,00 74.000,00

Mehr

IPAS-WIN-ZEIT und minidat p32

IPAS-WIN-ZEIT und minidat p32 IPAS-WIN-ZEIT und minidat p32 - von der Zeitstudie zur Planzeit (Alle Masken und Druckbilder sind entsprechend verkleinert oder gekürzt dargestellt) DER VORGANG (Ablaufbeschreibung) Vorbereitung der einzelnen

Mehr

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2012

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Sommersemester 2012 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Dr. Florian Sahling Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und

Mehr

Kostenträger (Wertangaben in ) Stuhl "Standard" Stuhl "Deluxe" Fertigungsmaterial 5,00 24,00 Materialgemeinkosten Materialkosten 7,08 33,97

Kostenträger (Wertangaben in ) Stuhl Standard Stuhl Deluxe Fertigungsmaterial 5,00 24,00 Materialgemeinkosten Materialkosten 7,08 33,97 In der Kostenrechnung der Bürotec KG ergibt sich zwischen zwei Mitarbeitern und dem Leiter der Fertigung folgender Dialog: Uwe Kampen: Herr Gehrling, schön, dass Sie sich Zeit nehmen. Martin Gehrling:

Mehr

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Wintersemester 2012/13

Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung im Wintersemester 2012/13 Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Institut für Produktionswirtschaft Jun.-Prof. Dr. Florian Sahling Klausur zur Vorlesung Betriebliches Rechnungswesen II Industrielle Kosten-

Mehr

Prüfungsaufgabe Kostenrechnung. a) Tische Stühle Summe Umsatzerlöse

Prüfungsaufgabe Kostenrechnung. a) Tische Stühle Summe Umsatzerlöse Prüfungsaufgabe Kostenrechnung a) Tische Stühle Summe Umsatzerlöse 1.375.000 940.000 2.315.000 MEK 390.000 220.000 MGK 10,00% 39.000 22.000 FEK 260.000 240.000 FGK 150,00% 390.000 360.000 HKE/HKU 1.079.000

Mehr

Übungsaufgaben Produktion

Übungsaufgaben Produktion Übungsaufgaben Produktion Thema: Menschliche Arbeit im Betrieb In einem Betrieb, der Freizeitschuhe produziert, plant man für das Modell Walker mit einer monatlichen Produktion von 6.300 Stück, die bei

Mehr

Aufgabe 5.1 Grundlagen der Kostenrechnung (25 Punkte)

Aufgabe 5.1 Grundlagen der Kostenrechnung (25 Punkte) Teil B - Blatt 2 Matr.-Nr.:... Platz-Nr.:... Aufgabe 5 Aufgabe 5.1 Grundlagen der Kostenrechnung (25 Punkte) 1. Wie unterscheiden sich Anderskosten von Zusatzkosten? 2. Zur innerbetrieblichen Leistungsverrechnung

Mehr

Fixkostendegression. Beispiel: Fixkosten pro Periode K f

Fixkostendegression. Beispiel: Fixkosten pro Periode K f Der zunehmende Umfang der in der Industrie vorhandenen Werte durch hochmoderne Anlagen zwingt zu entsprechend hoher Auslastung der Betriebsmittel > "Gesetz der Massenproduktion" bzw. "Fixkostendegressionseffekt"

Mehr