Abbildungsverzeichnis
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- Siegfried Böhme
- vor 7 Jahren
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Transkript
1 Inhaltsverzeichnis 1. Modellbildung und Simulation Kopf des Ansys-Dokuments Parameter Elementdefinition Materialdefinition Geometrie Vernetzung Singularität an der Rissspitze Einspannungen Belastung Lösen Ergebnisse und Auswertung y-verschiebung C OD -Werte Regressionskurven Diskussion von verschiedenen Elementgrößen
2 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1 Singularität (Knotennummerierung Bsp. a/w = 0.7)... 3 Abbildung 2 Vernetzung (Darstellung aller Knoten, Einspannungen, Kräfte, Bsp. für a/w = 0.7)... 7 Abbildung 3 Verformung (Bsp. für a/w = 0.7)... 7 Abbildung 4 Regressionskurven und Punktekurven Abbildung 5 Verformung, Elemente mit Kantenlänge kl = 2mm (Bsp. für a/w = 0.5, Material 1) Abbildung 6 Verformung, Elemente mit Kantenlänge kl = 5mm (Bsp. für a/w = 0.5, Material 1) Abbildung 7 Verformung, Elemente mit Kantenlänge kl = 8mm (Bsp. für a/w = 0.5, Material 1) Tabellenverzeichnis Tabelle 1 y-verschiebungswerte aller a/w-verhältnisse und Materialien... 8 Tabelle 2 COD-Werte aller a/w-verhältnisse und Materialien... 8 Tabelle 3 y-verschiebungswerte mit div. Kantenlängen (Bsp. für a/w = 0.5, Material 1)
3 1. Modellbildung und Simulation Im folgenden Kapitel wird die symmetrische Hälfte der Rissprobe modelliert und simuliert. 1.1 Kopf des Ansys-Dokuments fini /clear /prep7 1.2 Parameter a/w-werte (0.25, 0.3, 0.4, 0.5, 0.6, 0.7) aw=0.7! a/w Wert Zu verschiebende Mittelpunkte (zwecks Singularität) Abbildung 1 Singularität (Knotennummerierung Bsp. a/w = 0.7) nl=274 nr=273 nm=668! Mittelpunkt links unten! Mittelpunkt rechts unten! Mittelpunkt mitte Restliche Parameter pi= l=250! Länge Platte (x-länge) b=120! Breite Platte (y-länge) W=200! Position Bohrung in X-Richtung h=55! Position Bohrung in Y-Richtung d=50! Durchmesser Bohrung delta=100! Dicke der Probe 3
4 kl=5 r=l-w+(w*aw)! Kantenlänge eines Elements! Risslänge 1.3 Elementdefinition Verwendet werden Scheibenelemente (Plane 82) mit 4 Eckpunkten bzw. 4 Kanten sowie 4 Mittelpunkten (also insgesamt 8 Punkte). Die Dicke der Scheibe muss zusätzlich angegeben werden. ET,1,82,0,0,3 R,1,delta 1.4 Materialdefinition Von der Aufgabenstellung sind 4 Materialien vorgegeben, welche für jedes a/w-verhältnis betrachtet werden sollen. Das erste Material (nachfolgend wird von M1 bis M4 durchgezählt) ist isotrop, die restlichen Materialien sind orthotrop. mp,ex,1, mp,ey,1, mp,ez,1, mp,nuxy,1,0.3 mp,gxy,1, !mp,ex,1, !mp,ey,1, !mp,ez,1, !mp,nuxy,1,0.3!mp,gxy,1, !mp,ex,1, !mp,ey,1, !mp,ez,1, !mp,nuxy,1,0.3!mp,gxy,1, !mp,ex,1, !mp,ey,1, !mp,ez,1, !mp,nuxy,1,0.3!mp,gxy,1, ! E-Modul in x-richtung (in kg/(s²*mm))! E-Modul in y-richtung (in kg/(s²*mm))! E-Modul in z-richtung (in kg/(s²*mm))! Querkontraktionszahl in x-y-richtung! Schubmodul in x-y-richtung! E-Modul in x-richtung (in kg/(s²*mm))! E-Modul in y-richtung (in kg/(s²*mm))! E-Modul in z-richtung (in kg/(s²*mm))! Querkontraktionszahl in x-y-richtung! Schubmodul in x-y-richtung! E-Modul in x-richtung (in kg/(s²*mm))! E-Modul in y-richtung (in kg/(s²*mm))! E-Modul in z-richtung (in kg/(s²*mm))! Querkontraktionszahl in x-y-richtung! Schubmodul in x-y-richtung! E-Modul in x-richtung (in kg/(s²*mm))! E-Modul in y-richtung (in kg/(s²*mm))! E-Modul in z-richtung (in kg/(s²*mm))! Querkontraktionszahl in x-y-richtung! Schubmodul in x-y-richtung 1.5. Geometrie Zunächst werden alle benötigten Punkte (Keypoints) gesetzt. Dies sind die 4 Eckpunkte, 2 Punkte auf dem Umfang der Bohrung sowie die Rissspitze (zur leichteren Identifikation im späteren Knotenbild). 4
5 k,1,0,0 k,2,0,b k,3,l,b k,4,l,0 k,5,l-r,0 k,6,w-(d/2),h k,7,w+(d/2),h Im Anschluss werden die Punkte mit Linien verbunden. Die Kreisbögen (2 x 180 ) werden mit larc definiert. l,1,2 l,2,3 l,3,4 l,4,5 l,5,1 larc,6,7,2,(d/2) larc,6,7,4,(d/2) Danach wird zunächst die Rechteckfläche der Probe, dann die Kreisfläche der Bohrung erstellt. Im Anschluss werden beide Flächen subtrahiert. AL,1,2,3,4,5 AL,6,7 ASBA,1,2 1.6 Vernetzung Die aus der Subtraktion resultierende Fläche (Fläche 3) wird automatisch vernetzt. Die Elementgröße wird dabei mit der vorgegebenen Kantenlänge kl definiert. AESIZE,3,kl AMESH,3 1.7 Singularität an der Rissspitze Um die entstehende Singularität an der Rissspitze nachzubilden, werden die Kantenmittelpunkte um die Rissspitze zur Rissspitze hin verschoben. Dabei muss das Verhältnis ¼ zu ¾ eingehalten werden. Abbildung 1 zeigt die Verschiebung. Im ersten Schritt müssen die zu verschiebenden Mittelpunkte selektiert werden. NSEL,S,NODE,,nr,nl,1 NSEL,A,NODE,,nm,nm,1 5
6 Im nächsten Schritt wird die geometrische Verknüpfung dieser Mittelpunkte mit dem Netz aufgehoben. Dies ist Voraussetzung zum Verschieben. Modmsh,nocheck Im letzten Schritt werden die 3 Mittelpunkte jeweils um ¼ der Kantenlänge kl in Richtung Rissspitze verschoben. Danach wird die Selektion aufgehoben. n,nl,nx(nl)+(kl/4),ny(nl),nz(nl) n,nr,nx(nr)-(kl/4),ny(nr),nz(nr) n,nm,nx(nm),ny(nm)-(kl/4),nz(nm) NSEL,ALL 1.8 Einspannungen Die Rissspitze wird fest eingespannt, um zumindest einen Knoten des Netzes in x-richtung zu sperren. Durch die Symmetrie der Probe und somit der Belastung werden alle restlichen Knoten entlang der Symmetrielinie bis zur linken unteren Ecke der Probe in y-richtung gesperrt. D,198,ALL D,nl,UY,0,,296,1 D,1,UY,0 1.9 Belastung Auf den oberen Punkt des Kreisumfangs der Bohrung wirkt eine Kraft in y-richtung (nach oben). Diese wurde mit 1000N festgelegt. F,345,FY, Lösen Mit den folgenden Befehlen wird das Modell (siehe Abbildung) gelöst und der Postprozessor gestartet. /solu solve /post1 pldisp,1 6
7 Abbildung 2 Vernetzung (Darstellung aller Knoten, Einspannungen, Kräfte, Bsp. für a/w = 0.7) Es wird die verformte Probe dargestellt (siehe folgende Abbildungen). Abbildung 3 Verformung (Bsp. für a/w = 0.7) 2. Ergebnisse und Auswertung Für alle Materialien und a/w-verhältnisse wird die y-verschiebung des unteren, rechten Eckpunkts der Probe abgelesen. Im Anschluss werden die C OD -Werte berechnet. Mit Maple werden schließlich die Regressionskurven mit Hilfe des Kleinste-Quadrate-Verfahrens bestimmt und dargestellt. 7
8 2.1 y-verschiebung Tabelle 1 y-verschiebungswerte aller a/w-verhältnisse und Materialien a/w M1 M2 M3 M4 0,25 3,3396E-06 5,2985E-06 3,7739E-06 3,4387E-06 0,3 3,9784E-06 6,3293E-06 4,4950E-06 4,1079E-06 0,4 5,7843E-06 9,3381E-06 6,5997E-06 6,0304E-06 0,5 8,7587E-06 1,4580E-05 1,0264E-05 9,2972E-06 0,6 1,4244E-05 2,4764E-05 1,7372E-05 1,5517E-05 0,7 2,6474E-05 4,8223E-05 3,3727E-05 2,9683E C OD -Werte Die COD-Werte berechnen sich mit folgender Formel, wobei die y-verschiebung, der E-Modul in y-richtung sowie die (Scheiben-)Dicke der Probe ist. Tabelle 2 COD-Werte aller a/w-verhältnisse und Materialien a/w M1 M2 M3 M4 0, , , , ,815 0, , , , ,355 0, , , , ,48 0, , , ,14 0, , , , ,65 0, , , , ,35 Delta (mm) EY (kg/(s²*mm)) Regressionskurven Kopf des Maple-Dokuments >restart; >with(statistics):with(curvefitting):with(plots): Eingabe aller Daten >aw_werte:=[0.25,0.3,0.4,0.5,0.6,0.7]: COD_M1:=[ , , , , , ]: COD_M2:=[ , , ,18954, , ]: COD_M3:=[ ,8450.6, , , , ]: 8
9 COD_M4:=[ , , , , , ]: Erstellen der Punkte-Kurven >Punkte_M1:=ScatterPlot(aW_Werte,COD_M1,color=blue, symbol=box,labels=["a/w","cod"]): Punkte_M2:=ScatterPlot(aW_Werte,COD_M2,color=red, symbol=cross,labels=["a/w","cod"]): Punkte_M3:=ScatterPlot(aW_Werte,COD_M3,color=green, symbol=circle,labels=["a/w","cod"]): Punkte_M4:=ScatterPlot(aW_Werte,COD_M4,color="DarkOrchid", symbol=cross,labels=["a/w","cod"]): Erstellen der Regressionskurvenfunktionen mit Hilfe des Kleinste-Quadrate-Verfahrens >y_m1:=leastsquares(aw_werte,cod_m1,aw,curve=a*aw^2+b*aw+c): y_m2:=leastsquares(aw_werte,cod_m2,aw,curve=a*aw^2+b*aw+c): y_m3:=leastsquares(aw_werte,cod_m3,aw,curve=a*aw^2+b*aw+c): y_m4:=leastsquares(aw_werte,cod_m4,aw,curve=a*aw^2+b*aw+c): y_m1; y_m2; y_m3; y_m4; Erstellen der Regressionskurven (gerundet) >regr_m1(aw):=evalf(y_m1,3); regcurve_m1:=plot(regr_m1(aw),aw= ,color=blue): regr_m2(aw):=evalf(y_m2,3); regcurve_m2:=plot(regr_m2(aw),aw= ,color=red): regr_m3(aw):=evalf(y_m3,3); regcurve_m3:=plot(regr_m3(aw),aw= ,color=green): regr_m4(aw):=evalf(y_m4,3); regcurve_m4:=plot(regr_m4(aw),aw= ,color="darkorchid"): 9
10 Anzeigen der Kurve >display([punkte_m1,punkte_m2,punkte_m3,punkte_m4, regcurve_m1,regcurve_m2,regcurve_m3,regcurve_m4]); Abbildung 4 Regressionskurven und Punktekurven Die blaue Kurve (Kästchen) ist die Kurve für Material 1. Die rote Kurve (Kreuz) ist die Kurve für Material 2. Die grüne Kurve (Kreis) ist die Kurve für Material 3. Die violette Kurve (Kreuz) ist die Kurve für Material Diskussion von verschiedenen Elementgrößen Im folgenden Kapitel wird die Abhängigkeit des Ergebnisses von der Elementgröße diskutiert. Dabei soll der Zustand a/w = 0.5 betrachtet werden. Als Material wird Material 1 (M1) gewählt. Die Elementgröße ist umgekehrt proportional zur Kantenlänge kl. Als Kantenlängen werden 2mm, 5mm und 8mm gewählt. 10
11 Die folgenden Abbildungen zeigen die Verformungen der Netze mit den unterschiedlichen Elementgrößen. Abbildung 5 Verformung, Elemente mit Kantenlänge kl = 2mm (Bsp. für a/w = 0.5, Material 1) Abbildung 6 Verformung, Elemente mit Kantenlänge kl = 5mm (Bsp. für a/w = 0.5, Material 1) 11
12 Abbildung 7 Verformung, Elemente mit Kantenlänge kl = 8mm (Bsp. für a/w = 0.5, Material 1) Die Ergebnisse in Form der y-verschiebungen des unteren, rechten Eckpunkts werden in folgender Tabelle dargestellt. Tabelle 3 y-verschiebungswerte mit div. Kantenlängen (Bsp. für a/w = 0.5, Material 1) Kantenlänge (mm) M1 2 8,7588E ,7587E ,7617E-06 Da der reale Wert nicht bekannt ist, können die angenäherten Werte nicht diskutiert werden. Es gilt allerdings, dass mit kleinerer Elementgröße die Anzahl an Elementen im selben Modell größer wird. Je größer die Anzahl an Elementen, also je feiner die Elemente, desto genauer ist das Ergebnis. Somit ergibt sich: je kleiner die Kantenlänge, desto genauer das angenäherte Ergebnis. 12
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