Neue Internationale Berufslehren

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2 Neue Internationale Berufslehren "Berufsbildung International Zug" Präsentation bei Glencore International Zug Amt für Berufsbildung, 20. November 2014

3 1. Um was geht es? 2. Welche Ziele verfolgen wir damit? 3. Wen sprechen wir damit an? 4. Wie gehen wir vor? 5. Phasenplan 6. Wer hat welchen Nutzen? 7. Fragen und Diskussion

4 1. Um was geht es? Kanton Zug beherbergt viele Internationale Unternehmen, welche ihre Fachkräfte im Ausland akquirieren Schweizer Berufsbildungssystem (Duales System) im Ausland (und bei ausländischen Unternehmen) fast nicht bekannt Diplome aus der Schweiz sind im Ausland oft nicht oder nur teilweise anerkannt und vice versa Sprache wirkt oft als Barriere (Englisch und Französisch) Angebote in der Berufsbildung für fremdsprachige Jugendliche nur begrenzt bekannt und nutzbar

5 1. Um was geht es - Fortsetzung Das Projekt klärt die Situation der Berufsbildung im Kanton Zug aus "internationaler Sicht" (Familien, Unternehmen, Jugendl.); zeigt Bedürfnisse aus der Wirtschaft in diesem Kontext auf; skizziert und initiiert Lösungen für verbesserte bestehende und neue Angebote, Dienstleistungen und Aktivitäten im Feld der Berufsbildung; Initiiert Lösungen im Hinblick auf die internationale Ausrichtung, Nachfrage und Vergleichbarkeit der Angebote - gemeinsam mit Anbietern, Arbeitgebern und Fachstellen.

6 2. Welche Ziele verfolgen wir damit? Alle Jugendlichen, egal ob SchweizerInnen, AusländerInnen, Auslandschweizer, Mittel- oder Langzeitaufenthalterinnen und -aufenthalter sollen in Zukunft in Zug im Bereich der Berufsbildung einen motivierenden und international anerkannten Weg und eine überzeugende Lösung finden können. Internationale Firmen und deren Führungspersonen bzw. Personalabteilungen stellen mehr Mitarbeitende und Führungskräfte mit Aus- und Weiterbildungen aus dem schweizerischen Berufsbildungssystem" ein und unterunterstützen und engagieren sich noch aktiver für das duale Bildungssystem im Kanton Zug (und der Schweiz).

7 Berufsorientierte Weiterbildung Eidg. Berufsund höhere Fachprüfungen Höhere Berufsbildung eidg. Diplom eidg. Fachausweis eidg. Diplom HF Höhere Fachschulen Master Bachelor Hochschulstufe Master Bachelor Fachhochschulen Universitäten / ETH Höhere Bildung, Tertiärstufe Quartäre Bildung Eidgenössisches Berufsattest EBA (2 Jahre) Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ (3 oder 4 Jahre) Berufliche Grundbildung Brückenangebot Berufsmaturität Fachmaturität Berufsmaturität Fachmittelschule Wirtschaftsmittelschule Gymnasiale Maturität Gymnasiale Maturitätsschule Allgemein bildende Schulen Grundbildung, Sekundarstufe II Obligatorische Schulzeit Amt für Berufsbildung direkter Zugang Zusatzqualifikationen oder Berufspraxis

8 Drei Säulen des neuen Angebotes

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10 Ansatz an den drei Lernorten

11 Und was bedeutet das? Einbindung in die bestehende BiVo Abklärungen mit dem SBFI und den OdA Abstimmung mit den bestehenden Angeboten Definition der Aufnahmebedingungen, QV, etc. Akquisition von Lehrbetrieben Konzeption der Schulischen Angebote, Lehrpersonen, etc. Konzeption der ÜK / Bewilligungen, Anbieter, etc.

12 Abschlüsse / Diploma 1. Kauffrau / Kaufmann EFZ Commercial employee with Federal VET Diploma (Federal VET Diploma in Commerce) 2. Informatikerin / Informatiker EFZ IT Specialist with Federal VET Diploma (Federal Diploma in Information Technology) Abklärungen für einen Anschluss an ein internationales Diplom wie z.b. ein IBCP oder Cambridge A-Level sind im Gange.

13 3. Wen sprechen wir damit an? 1. Schweizerinnen und Schweizer mit internationaler Ausrichtung oder Familien mit Jugendlichen aus dem Ausland und/oder Auslandschweizer im Kanton Zug 2. Internationale Unternehmen bzw. Konzerne und deren Konzerngesellschaften im Kanton Zug (und insbesondere deren HR-Abteilungen) 3. Schweizer Unternehmen mit internationaler Ausrichtung oder Tätigkeit im Ausland 4. Institutionen in der Bildungs- / Berufsbildungslandschaft

14 Wie erreichen wir die Zielgruppen? Zeitungsartikel in nationalen Medien Informationsveranstaltungen an Schulen, BIZ, Fachstelle für Migration, Gemeindlichen und Privaten Schulen, etc. Artikel in Newsletter von Wirtschaftskammern, etc. Kontakt zu internationalen Netzwerken wie Zug4You, JCI (Junior Chamber International), PWN (Professional Women Network), Zweisprachigen Kinderkrippen, International Schools

15 4. Wie gehen wir vor? Das Projekt ist ausgelegt über die Zeit von : Befragungen von beteiligten, betroffenen und mitwirkenden Institutionen, Unternehmen und Ämtern im Kanton Zug Analyse / Bericht / Empfehlungen / Lösungsvorschläge Evaluation, Entwicklung und Einführung von konkreten Berufsbildungs-Angeboten und Dienstleistungen (verbesserte bestehende oder neue Ausbildungsträger) Einbezug aller Akteure regional und national (Bund, OdA, weitere Kantone)

16 5. Vorgehensskizze Analyse + Neu-Start Konzeption, Evaluieren, Entwicklung der Angebote Konzeptarbeit Ausbildung von Lehr- Personen Informationsund PR- Kampagne Konzeption, Marketing, Information, Lancierung Konzeptarbeit Information und breite Aufklärung Lancierung und Markt- Einführung der Angebote Start mit den Angebot für Berufslehren KV + IT Berufslehre startet Unterstützungs-Angebote und Information eingeführt Abschluss 1. Lehrjahr der Pilotlehren; Review und Optimierung Auswertung und Analysen Intensive PR, Marketing, Werbung für BB-Angebote Abschluss 2. Lehrjahr; Review und Optimierung Angebote Auswertung und Analysen Verbesserungen der BB- Angebote PR, Werbung Abschluss 3. Lehrjahr; Schluss-Evaluation KV und Bericht Auswertung und Analysen Schlussreview KV-Lehre Schlussberichterstattung Abschluss 4. Lehrjahr IT; Schluss-Evaluation IT und Schlussbericht Auswertung und Analysen Schlussreview Schlussberichterstattung Gesamtprojekt Voraussichtliche Meilensteine im Projektverlauf

17 6. Wer hat welchen Nutzen? Durch die breite Abstützung des Projektes gewinnen die in der Berufsbildung engagierten Institutionen und Unternehmen einen Überblick über das duale System der Schweiz sowie den Stand "aus internationaler Sicht" erkennen die Verantwortlichen die Lage, den Status und die Bedürfnisse der Berufsbildung Zug für die Zukunft erhalten Jugendliche, Familien und Unternehmen Lösungen bzw. Lösungsansätze für die "Berufsbildung International" Erhalten Bund, OdA und andere Kantone Steuerungswissen für die Berufsbildung im internationalen Umfeld

18 7. Fragen und Diskussion.

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