Der Alternssystemwert
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- Birgit Stein
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1 Der Alternssystemwert eine Antwort auf eine Frage, die man nicht mehr kennt oder nie stellen wollte? Dr. Andreas Blume, BIT e.v., Bochum Bochum, 24. März 2006
2 Was ist der Alternssystemwert (ASW)? Der Alternssystemwert führt die Beurteilung der Gefährdungen und Chancen eines Arbeitssystems für die Gesundheit und Personalrisiken in je einem Zahlenwert zusammen. Der Alternssystemwert bietet als Verfahren mit den Indexwerten die Möglichkeit, die Gesundheits- und Leistungsrisiken von Arbeitssystemen zu controllen bzw. ihre Entwicklungen zu steuern Der Alternssystemwert bietet eine systematische Grundlage für die Entwicklung von Gestaltungsmaßnahmen entlang der alternssensitiven Stellschrauben des Arbeitssystems Der Alternssystemwert als Verfahren ist ein Lernprozess für die Organisation, sich mit dem Problemfeld Altern, Gesundheit und Risiken systematisch und gestaltungsorientiert zu befassen
3 Der A-Flex-Prozess Orientierende Analysen Beurteilung Gestaltung Evaluation Personalrisiken Gefährdungsbeurteilung etc. Der A-Flex Rating-Prozess Alternsbezogene Beurteilung von Arbeitssystemen ggf. Detailanalysen A-Flex-Index für körperliche Belastungen für psychische Belastungen salutogenes Potenzial Gestaltungpotenzial ASW Spezielle Ermittlungen zu alternsspezifischen Faktoren (subjektiv/objektiv) Leistungskennzahlen Gestaltungsmaßnahmen
4 Exemplarisches Rating - Ergebnis körperliche Belastungen (Büro) Kriterien Wert Bewegungen des Finger-Hand-Systems 1,0 Bewegungen des Hand-Arm-Systems 1,0 Arbeiten im Sitzen 3,0 Arbeiten im Stehen 0,0 Klima 2,0 Lärm 3,0 Anforderungen an akustische Wahrnehmung 3,0 Anforderungen an visuelle Wahrnehmung 2,0 visuelle Anforderungen Bildschirmarbeit 2,0 Überstunden/Mehrarbeit 1,0 Lage Arbeitszeit 1,0
5 Beispiel Indexberechnung ( Präventionsbedarf ) Präventionsbedarf: Beispiel Büro 1x + 2x x 0,1 kein Präventionsbedarf prozentualer Anteil der Kriterien alternsspezifischer Präventionsbedarf alternsunspezifischer Präventionsbedarf + = vorhanden besondere Belastungen Indices Präventionsbedarf 0-20 Wertebereich psychische Belastungen 30% 30% 40% ja 11,0 physische Belastungen 50% 20% 30% nein 8,0 gesundheitsförderliche Ressourcen 60% 20% 20% 6,0 Alternssystemwert - Belastung (0-60 Wertebereich) 25,0 Personalrisikowert hoch = 3 mittel = 2 gering = 1 Alternssystemwert - Personalrisiko: (möglicher Wertebereich 0-180) aktuell 2,0 aktuell 50,0 in fünf Jahren 3,0 in fünf Jahren 75,0
6 Die A-Flex-Ampel A-Flex-Ampel ASW-Belastung aktuell ASW- Personalrisiko in fünf Jahren hoch mittel
7 Kunden Termintreue Kundenzufriedenheit Qualität Termintreue Produktideen Kundenzufriedenheit... Qualität Produktideen... Finanzielle Sicht Reservequote (Personal) Gewährleistungskosten Finanzielle Sicht Störungskosten Reservequote (Personal)... Gewährleistungskosten Störungskosten... Vision: Alternsrobuster Vision: Alternsrobuster Betrieb Betrieb Mitarbeiter Personalrisikowert ASW Mitarbeiter Qualifikationsindex Personalrisikowert Wissensbilanz ASW... Qualifikationsindex Wissensbilanz... Entwi ckelt mit Fördermitteln von: Mini sterium für Ar beit, Gesundheit und Soziales Entwi ckelt mit Fördermitteln von: Mini sterium für Ar beit, Gesundheit und Soziales Prozesse Integrationsgrad des AuG (KAM) Prozesse Qualität Integrationsgrad des Fertigungssicherheit AuG (KAM) Innovationsindex Qualität Fertigungssicherheit Innovationsindex Europäi scher Sozialfonds Europäi scher Sozialfonds Die A-Flex-Indices und ihre Verwendungsmöglichkeiten im Rahmen der Wirkungskontrolle (Wiederholungsrating( Wiederholungsrating) als Kennzahlen und Glied in den Wirkungsketten einer Balanced Score Card als Kennzahl im EFQM-Modell (u.a. Mitarbeiter/ Ressourcen) als Kennzahl, Vision und spezifisches Wirkungskettenmodell einer Generation Score Card Generation-Score-Card (GSC) I: Die Generation-Score-Card Perspektiven (GSC) I: Die Perspektiven als Kennzahl und spezifische Ergebnisse im Gesundheits-bericht und einer Wissens- oder Humankapitalbilanz als Soft-Faktor im Rahmen einer Kreditbeurteilung (BASEL II)
8 Generation-Score-Card (GSC): Die Perspektiven Finanzielle Sicht Reservequote (Personal) Gewährleistungskosten Störungskosten Kunden Termintreue Kundenzufriedenheit Qualität Produktideen Vision: Alternsrobuster Betrieb Prozesse Integrationsgrad des AuG (KAM) Qualität Fertigungssicherheit Innovationsindex Mitarbeiter Personalrisikowert ASW Qualifikationsindex Wissensbilanz zurück
9 Maßnahmenplanung IV Darstellung Erfolgsrelationen/Wirkungsketten Finanzen Abbau unproduktiver Stunden Umsätze aus Nachfolgegeschäft gute Deckungsbeiträge pro Auftrag Kunden Schnelle Bedienung von Anfragen Bereitschaft, H&B weiterzuempfehlen Vertrauen in die Leistungsfähigkeit H&B Zufriedenheit Termin und Qualität Abläufe Kein Zusatzaufwand Betreuung Baust. wenig Umplanungsaufwände AV Flexibilität u. schnelle Reaktionsfähigkeit Kein Zusatzaufwand Nacharbeit Personal hohe Arbeitsmotivation und -zufriedenheit geringes Stressempfinden keine ungeplanten Überst. Freitags
10 Alternsbezogene Arbeitssystemgestaltung in der Fläche? Ideen des Projektes Die A-Flex-Ratinginstrumente als Adventure-Spiel im Internet mit Infosystem mit Benchmark-Datenbank mit Stellschrauben-Datenbank Qualifizierung von A-Flex-Moderatoren/Pfadfindern Branchenbezogene/-regionale Gestaltungsworkshops mit Angebot zum Personalrisikorating Kampagnen zur menschengerechten Arbeitsgestaltung und Produktivität
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