Kompaktwissen Schizoide Persönlichkeit

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1 Geisteswissenschaft Christiane Kostarellos Kompaktwissen Schizoide Persönlichkeit In 5 Minuten auf dem Wissensstand eines Arztes Wissenschaftlicher Aufsatz

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3 Christiane Kostarellos, M.A. Psychologisches Fachwissen In 5 Minuten auf den Wissensstand eines Heilkundlers Kategorie: Klinische Psychologie Thema: Die Schizoide Persönlichkeitsstörung Forschungsstand: 03/2015 Lizenz: CC-BY-SA 3.0 DE Plausibilität gutachterlich geprüft i.v. H. Elesser

4 Seite 2 von 4 DIE SCHIZOIDE PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG Kategorie: Fachgebiet: Krankheitswert: Persönlichkeitsstörungen Klinische Psychologie, Medizin Ja Der Begriff Die schizoide Persönlichkeitsstörung (griechisch: schizein = abspalten). Vorsicht: nicht zu verwechseln mit der schizotypischen Persönlichkeitsstörung der Schizophrenie Bei beiden handelt es sich um komplett andere Erkrankungen! Die schizoide Persönlichkeitsstörung zeichnet sich aus durch einen Rückzug von affektiven, sozialen und anderen Kontakten mit übermäßiger Vorliebe für Phantasie, einzelgängerisches Verhalten und eine in sich gekehrte Zurückhaltung. Die Betroffenen verfügen nur über ein begrenztes Vermögen, Gefühle auszudrücken und Freude zu zeigen. Was kann man beobachten? Eine tiefgehende Kontaktstörung prägt die betroffenen Personen. Ihre emotionale Beziehung zur Umwelt und anderen Menschen ist gestört, oftmals gelockert und unsicher, die spontane Erlebnisfähigkeit und das unmittelbare Ansprechen der Gefühle sind stark gehemmt. Auffallend sind eine oft fehlende emotionale Authentizität, die allgemeine Abflachung des Affekts sowie ein Defizit an erwartbaren emotionalen Reaktionen auf die Gefühlslagen der Mitmenschen. Tiefsitzendes Misstrauen hält Betroffene anderen Menschen gegenüber auf Distanz. Dieses Dokument dient der allgemeinen Information. Es ersetzt keinen Arztbesuch und gibt keine konkreten Ratschläge zur Eigen- oder Fremdbehandlung. Quellen dieser Arbeit: Fachliteratur, klinische Studien sowie Enzyklopädien, unter anderem auch Wikipedia unter CC- BY-SA 3.0 Die Inhalte wurden durch einen unabhängigen Gutachter auf ihre allgemeine Plausibilität geprüft. Für die Richtigkeit der Inhalte kann jedoch auch trotz sorgfältiger Recherche keine Gewähr übernommen werden!

5 Seite 3 von 4 Während einerseits der Wunsch nach inniger Gemeinsamkeit mit anderen oder einem Mitmenschen bestehen kann, sind andererseits Mitteilung und emotionaler Ausdruck blockiert, mit der Folge des Gefühls einer inneren Zerrissenheit. Einige dieser Menschen treten starr und hölzern auf, andere wiederum überaus freundlich und vertrauenswürdig. Unter Druck gesetzt, z. B. durch zu enges Zusammenleben, reagieren sie oft abrupt und befremdlich. Sie ziehen sich dann für Außenstehende völlig unerwartet zurück, schotten sich ab und meiden für einige Zeit jegliche Kontakte. Sowohl perfekte Selbstkontrolle als auch plötzliches Ausbrechen sind Seiten dieser Persönlichkeiten. In von außen induzierten Veränderungen und neuen Dingen wird meist eine Gefahr gesehen, vor der es sich, vorzugsweise durch Rückzug oder Kontrolle, zu schützen gilt. Menschen mit einer schizoiden Störung bilden kompensatorisch daher oft ein hohes Maß intuitiver Fähigkeiten aus, mit denen sie sich schützen und zugleich Überlegenheit und Kontrolle gewinnen wollen. Diese antrainierten Fähigkeiten bleiben oft ein Leben lang erhalten und helfen dem schizoiden Menschen bei der Alltagsbewältigung, belasten engere soziale Kontakte jedoch schnell. Soweit die Voraussetzungen bestehen, entwickeln diese Persönlichkeiten nicht selten ein hohes Maß an intellektueller Differenziertheit. Beruflich neigen schizoide Menschen verstärkt zu abstrakten Tätigkeitsfeldern, sowie Tätigkeiten die alleine oder in konstanten Kleingruppen durchgeführt werden oder Dienstleistungsberufen, in denen die Interaktionsmöglichkeiten zwischen Kunden und Anbieter begrenzt und durch soziale Normen zu einem erhöhten Grade formalisiert sind. In der Schule liefern sie mitunter schlechte Leistungen, die ihren intellektuellen Fähigkeiten nicht entsprechen. Allerdings gibt es auch Betroffene, die hohe kompensatorische Fähigkeiten aufweisen und, nach Aussage einiger Autoren, gar Berufe wählen, bei denen wenig formalisierte soziale Beziehungen eine große Rolle spielen, wobei auch hier von Seiten der Autoren das Fehlen einer "emotionalen Authentizität" konstatiert wird. In Teilen der (englischsprachigen) Literatur findet sich mitunter außerdem der Versuch einer auf der Wahrnehmung Betroffener beruhenden Aufspaltung in zwei Subtypen: einen klassischen sowie alternativ den hidden oder secret schizoid, wobei sich letzterer dadurch auszeichnet, dass der betroffene Mensch seiner Konstitution zum Trotz scheinbar durchaus interessiert ist an zwischenmenschlichen Beziehungen, wodurch die schizoiden Charakterzüge im Umgang weitestgehend verdeckt (überspielt) werden können. Doch fällt auch bei diesen im geselligen Umgang rasch eine emotionale Unzugänglichkeit und teils inadäquate Reaktionen als Wesenskern auf, obwohl formal ein perfekter und sogar eleganter Umgangsstil beherrscht werden kann. Die Einordnung als Persönlichkeitsstörung begründet sich durch die Fixierung auf die beschriebenen Merkmale und ihre unverhältnismäßig starke Ausprägung. Unter günstigen Bedingungen jedoch, etwa indem Vertrauen gefasst werden kann, können sich diese Züge mildern, sodass Plastizität und damit eine gewisse Veränderung eintritt. Dieses Dokument dient der allgemeinen Information. Es ersetzt keinen Arztbesuch und gibt keine konkreten Ratschläge zur Eigen- oder Fremdbehandlung. Quellen dieser Arbeit: Fachliteratur, klinische Studien sowie Enzyklopädien, unter anderem auch Wikipedia unter CC- BY-SA 3.0 Die Inhalte wurden durch einen unabhängigen Gutachter auf ihre allgemeine Plausibilität geprüft. Für die Richtigkeit der Inhalte kann jedoch auch trotz sorgfältiger Recherche keine Gewähr übernommen werden!

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