Verwirrt trotz oder wegen den Tabletten

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Verwirrt trotz oder wegen den Tabletten"

Transkript

1 Verwirrt trotz oder wegen den Tabletten Dr. med. Markus Anliker Facharzt für Allgemeinmedizin, speziell Geriatrie Schmidgasse 8, 600 Zug, Dr. med. Beat Muff Facharzt für Allgemeinmedizin Poststr.2, 60 Cham, Inhalte Unruhig, dement und delirant Schmerzen, -die Behandlung und die Nebenwirkungen Fachwissen zu: Anxiolytika Hynotika Opiaten KHM 204/06 2 Fallbeispiel Diagnosen 20/0 Frau geb. 944 Fallbeispiel : klinischer Verlauf Eintritt ins Pflegeheim Hohe körperliche Abhängigkeit Kognitive Einschränkung Quälende Unruhe Fragen der Pflege: viele Medi? Reduktionsversuche mit negativem Effekt 4 Fallbeispiel - aktuelle Medi Fallbeispiel - Reserve Medi 5 6

2 .0000 Psychopharmaka in der CH Entwicklung: Anteil Heimbewohner in % mit entsprechenden Psychopharmaka Anxiolytika Antidepressiva Hypnotika Kurzer Ausflug in die Pharmakologie Verändertes Verteilvolumen Verteilvolumina Eliminationswege Halbwertszeit Therapeutisches Fenster Nicht pharmakologische Realitäten Plasmaspiegel eines Wirkstoffes korreliert invers mit dem Verteilvolumen Abnahme der Muskelmasse, Körperwassergehalt, Zunahme Fettanteil Hochbetagte: wieder Abnahme des Fettanteils (Malnutrition) mit konsequtiver Gefahr der Überdosierung lipophiler Substanzen Turnheim K, Drugs Aging 998 Burkhardt U, Internist 2007 Thürmann P, Geriatrie für Hausärzte, Huber Verlag

3 Verlangsamte Elimination Pharmakologie: Plasma-Halbwertszeit Renal (Cockroft) Hepatisch teilweise reduzierte Biotransformation Plasma- Konzentration D max Verändertes Zielorgan Gesteigerte Empfindlichkeit Eingeschränkte Gegenregulation D ½ Pjrek E, NeuroGeriatrie 2006 Spruill WJ, Am J Geriatr Pharmacother 2008 Roberts G, Age and Ageing 2009 Plasma-Halbwertszeit t ½ Zeit Wiederholte Verabreichung Pharmakologie: Steady State nach 5 x t ½ Blut-Plasma Konzentration Plasma-Halbwertszeit t ½ Dosis Zeit 5 Pharmakologie: Das therapeutische Fenster Nicht pharmakologische Realität Plasma Konzentration Therapeutisches Fenster toxisch Kognition Feinmotorik Laienberatung Irrationale Vorstellungen unwirksam Zeit 7

4 9 Internat. Vergleich: (APH) Wirkstoff Pharmakologie Produkt t½ Quetiapin Seroquel Risperidon Haloperidol Olanzapin Leopromazin Pipamperon Risperdal Haldol Zyprexa Nozinan Dipiperon Arzneimittelkompendium Feng Int J Geriatr Psychiatry Anxiolytika Sedative Potenz Antipsychotische Potenz NW: Extrapyramidale Anticholinerge CVI Thromboembolien QT-Zeit Reservemedi mit t ½ > 20h? Wirkstoff Pharmakologie Produkt t½ Lorazepam Diazepam Oxazepam Neuroleptikum trizykl. Antidepr. Aprazolam Temesta Valium Anxiolyt Deanxit Xanax 2 Arzneimittelkompendium 22 Hypnotika Anxiolytika & Hypnotika Wirkstoff Pharmakologie Produkt t½ Flurazepam Dalmadorm Zolpidem Stilnox Oxazepam Seresta Triazolam Halcion Erwünschte Anxiolyse Erwünschte Ruhe NW: Vigilanz Sturzanfälligkeit Kognition Arzneimittelkompendium 2 24

5 25 Andere Behandlungsversuche Antidepressiva Trittico t ½: 6.6 h Antiepileptika Convulex (Valproat) t ½: 0 h deklarierte NW: Verwirrung Antihistaminika Atarax t ½: 29 h (ältere Menschen) Memantin 26 Grundsätzliche Gedanken Fallbeispiel 2: Diagnosen Mann geb. 90 Bei dementen Menschen mit Delir grundlegende Themen anschauen: Schmerz? Blase? Darm? Infekt? Mit dem Pflegeteam, nicht mit Einzelpersonen, eine gemeinsame Lösung suchen Nicht an Wunder der Medikamente glauben Pharmakologisches Wissen umsetzen Fallbeispiel 2: Klinik Opiate Verlangt Linderung Setzt Medikamente eigenwillig ein Vorgeschichte mit Hospitalisation wegen Verwirrtheitszustand unter Behandlung mit Durogesic 00 mgr/h 29 0

6 Wirkung von Morphin Wirkungseintritt von Opioiden Atemdepression Juckreiz Allodynie/Hyperalgesie (Schmerzüberreaktion) Muskelzuckungen Harnverhalten Halluzinationen Hustenreiz-Dämpfung Kognitive Störungen Dosis Wirkungseintritt Heroin Pethidin Morphin MST Fentanyl TTS Analgesie Übelkeit Methadon Schläfrigkeit Verstopfung Opioid Umrechnungstabelle WHO-Stufe 2 Opioid Umrechnungstabelle WHO-Stufe 4 Opiat-Behandlungskonzept Take home messages WHO Stufen Schema Start mit geriatrische Dosen 5 mg Morphin ¼ ¼ Durogesic Pflaster /72 h Wirkungen und Nebenwirkungen kennen Grunddosis (Spiegel) und Reservedosis hilft für die Übersicht sorgfältiges Hinschauen nur bei klarer Indikation Antidepressive kennen und einsetzen Hypnotika warum nicht - bei Kenntnis der Halbwertszeit Keine Angst vor Anxiolytika Opiate -ja gerne - aber geriatrische dosiert und unter Berücksichtigung der NW 5 6

Arzneimitteltherapie bei geriatrischen Patienten. Nutzen - Risiko

Arzneimitteltherapie bei geriatrischen Patienten. Nutzen - Risiko Arzneimitteltherapie bei geriatrischen Patienten Nutzen - Risiko Dr. med. S. Beck, MHA, Universitäre Klinik für Akutgeriatrie Konsiliar- und Heimarzt Alterszentren der Stadt Zürich Co-Leiter Zentrum für

Mehr

Welche medikamentöse Behandlungen dürfen wir bei alten Patienten stoppen?

Welche medikamentöse Behandlungen dürfen wir bei alten Patienten stoppen? Welche medikamentöse Behandlungen dürfen wir bei alten Patienten stoppen? Dr. med. Markus Anliker Facharzt für Allgemeinmedizin, spez. Geriatrie Fachberatung und Sprechstunde für Menschen mit Alterskrankheiten

Mehr

Pharmakotherapie im Alter Gratwanderung zwischen Nutzen und Nebenwirkungen

Pharmakotherapie im Alter Gratwanderung zwischen Nutzen und Nebenwirkungen Pharmakotherapie im Alter Gratwanderung zwischen Nutzen und Nebenwirkungen Dr. med. S. Beck Oberarzt, Klinik für Akutgeriatrie Leiter Zentrum für Gerontotraumatologie Konsiliararzt Altersheime der Stadt

Mehr

Psychopharmaka- therapeutische oder sedierende Wirkung? Christina Kirschner Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Psychopharmaka- therapeutische oder sedierende Wirkung? Christina Kirschner Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie + Psychopharmaka- therapeutische oder sedierende Wirkung? Christina Kirschner Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie + Fall 1 Frau A., 79 Jahre alt und leidet an einer Demenz (gemischter Typ). Seit

Mehr

Umgang mit Reservemedikation. Dr. med. Evelyn Nonnenmacher

Umgang mit Reservemedikation. Dr. med. Evelyn Nonnenmacher Umgang mit Reservemedikation Dr. med. Evelyn Nonnenmacher 15.9.2016 Wo sterben alte Menschen? Nur 7% aller alten Menschen wechseln ihre Adresse im letzten Lebensjahr Über 50% aller alten Menschen sterben

Mehr

Medikationsmanagement

Medikationsmanagement Medikationsmanagement Ein Projekt zur Reduktion von Psychopharmaka - Pharmazeutische Betreuung in Pflegeheimen Dr. Ekkehart Salamon Marien Apotheke Wien Zielsetzung soft hard Verbesserung der pharmazeutischen

Mehr

Diagnostisch Therapeutisches Seminar Delir. Reicht die Akutbehandlung oder ergeben sich weiterführende Konsequenzen?

Diagnostisch Therapeutisches Seminar Delir. Reicht die Akutbehandlung oder ergeben sich weiterführende Konsequenzen? Diagnostisch Therapeutisches Seminar 17.06.2010 Delir Markus Bürge, LA Leiter Ambulatorium Geriatrie / Memory Clinic Geriatrische Universitätsklinik Bern Spital Ziegler Reicht die Akutbehandlung oder ergeben

Mehr

Herausforderungen in der ärztlichen Behandlung demenzkranker Menschen

Herausforderungen in der ärztlichen Behandlung demenzkranker Menschen Herausforderungen in der ärztlichen Behandlung demenzkranker Menschen Dr. Martine Grümmer Folie 1 Demenz Erworbenes Defizit der kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten -> Beeinträchtigung der

Mehr

Bloß kein Morphium. Jessica Roes Fachärztin für Anästhesie Palliativmedizin Spezielle Schmerztherapie

Bloß kein Morphium. Jessica Roes Fachärztin für Anästhesie Palliativmedizin Spezielle Schmerztherapie Bloß kein Morphium. Jessica Roes Fachärztin für Anästhesie Palliativmedizin Spezielle Schmerztherapie Morphium Opiate sind Abkömmlinge des aus der Samenkapsel der Mohnpflanze gewonnenen Opiums Ein wichtiger

Mehr

Psychopharmaka - Definition

Psychopharmaka - Definition Psychopharmaka - Definition Medikamente, die auf das zentrale Nervensystem wirken und Gefühle, Denken und Verhalten verändern Wirkung durch Einfluss auf die Aktivität von Nervenzellen und Wirkung auf die

Mehr

Inhalt. Die Patientin. Fall. Zusatzdiagnosen. Die Patientin. Der verwirrte alte Patient Papilläres Urothelkarzinom 2009 in Geriatrie

Inhalt. Die Patientin. Fall. Zusatzdiagnosen. Die Patientin. Der verwirrte alte Patient Papilläres Urothelkarzinom 2009 in Geriatrie Inhalt Der verwirrte alte Patient Workshop KlinFor 2011 11.11.11 PD Dr. med. Thomas Münzer Chefarzt Geriatrische Klinik Kompetenzzentrum Gesundheit und Alter St. Gallen [email protected] Fallvorstellung

Mehr

Medikamente im Alter. Benomed 20. Oktober Sündenbock für eine AZ Verschlechterung? Andreas Stuck, Prof. Dr. med.

Medikamente im Alter. Benomed 20. Oktober Sündenbock für eine AZ Verschlechterung? Andreas Stuck, Prof. Dr. med. Benomed 20. Oktober 2011 Andreas Stuck, Prof. Dr. med. Geriatrie Universität Bern Inselspital und Spital Netz Bern [email protected] Medikamente im Alter Sündenbock für eine AZ Verschlechterung? 1

Mehr

Stufenschema der Schmerztherapie für alle Schmerzen?

Stufenschema der Schmerztherapie für alle Schmerzen? Stufenschema der Schmerztherapie für alle Schmerzen? M. Zenz Ruhr-Universität Bochum 200102-003-1 200102-003-2 Prävalenz chronischer Schmerzen Breivik et al 2006 200102-003-3 Deutschland 2003 5-8 Millionen

Mehr

Nächtliche Unruhe. Loretta Giacopuzzi Schätti Leiterin Pflege Gerontopsychiatrie und COEUR Kantonale Psychiatrische Dienste-Sektor Nord, Wil

Nächtliche Unruhe. Loretta Giacopuzzi Schätti Leiterin Pflege Gerontopsychiatrie und COEUR Kantonale Psychiatrische Dienste-Sektor Nord, Wil Nächtliche Unruhe Loretta Giacopuzzi Schätti Leiterin Pflege Gerontopsychiatrie und COEUR Kantonale Psychiatrische Dienste-Sektor Nord, Wil 1. St.Galler Demenz-Kongress, St.Gallen, den 27.11.2013 Referatinhalt

Mehr

Die wichtigsten Psychopharmaka

Die wichtigsten Psychopharmaka Die wichtigsten Psychopharmaka 1 Antidepressiva 1.1 Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) 1.2 Selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) 1.3 Selektive Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer

Mehr

OPIOID-THERAPIE. 10-30mg Gtt 2%- 1gtt=1mg. 4h 1. 5+325 6h. 4mg 12h-24h 7,5 12,5 72 70-100

OPIOID-THERAPIE. 10-30mg Gtt 2%- 1gtt=1mg. 4h 1. 5+325 6h. 4mg 12h-24h 7,5 12,5 72 70-100 BOX 2 OIATE/OPIOIDE OPIOID-THERAPIE Freinamen Handelsnamen Initiale Dosis Zeitintervall Analgetische Anmerkungen Potenz Morphin Oramorph Verfügbarkeit verschieden wegen first pass. Wgg nach 15-60 Minuten.

Mehr

Psychopharmakotherapie griffbereit

Psychopharmakotherapie griffbereit Jan Dreher griff bereit Psychopharmakotherapie griffbereit Medikamente, psychoaktive Genussmittel und Drogen 1.1 Wahl des Psychopharmakons Die Diagnose»Psychose«z. B. gibt vor, dass ein Neuroleptikum in

Mehr

Psychopharmaka und Freiheitsbeschränkungen

Psychopharmaka und Freiheitsbeschränkungen Psychopharmaka und Freiheitsbeschränkungen Marc Keglevic Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie KH Schwarzach Psychiatrische Sonderpflege LK St. Veit Thema Freiheitsbegriff Selbstbestimmung Verschiedene

Mehr

Benzodiazepin-Hochdosis-Abhängigkeit when enough is not enough

Benzodiazepin-Hochdosis-Abhängigkeit when enough is not enough Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen Selnaustrasse 9, 8001 Zürich S S A M Swiss Society of Addiction Medicine Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin Société Suisse de Médecine de l'addiction Società

Mehr

Psychopharmakotherapie griffbereit

Psychopharmakotherapie griffbereit griffbereit Psychopharmakotherapie griffbereit Medikamente, psychoaktive Genussmittel und Drogen - griffbereit Bearbeitet von Jan Dreher 1. 2014. Taschenbuch. 248 S. Paperback ISBN 978 3 7945 3078 6 Format

Mehr

Benzodiazepine. 3 Perspektiven Hausarzt Kantonsarzt wissenschaftliche Suchtmedizin. Kanton St.Gallen Gesundheitsdepartement. Dr. med.

Benzodiazepine. 3 Perspektiven Hausarzt Kantonsarzt wissenschaftliche Suchtmedizin. Kanton St.Gallen Gesundheitsdepartement. Dr. med. Benzodiazepine 3 Perspektiven Hausarzt Kantonsarzt wissenschaftliche Suchtmedizin Dr. med. Hans Gammeter [email protected] Fallbeispiel G.W. *1962; 51 jährig Seite 2 Kurzumfrage zu Benzodiazepinen Wer

Mehr

Schizophrenie Symptome

Schizophrenie Symptome Schizophrenie Symptome Schizophrenie Verlauf Biochemie der Schizophrenie Miyamoto et al, 2003 Dopaminhypothese Serotonin- und Glutamathypothese Corticales und Subcorticales Dopamin Frankle et al, 2003

Mehr

Arzneimittelinteraktionen bei bipolaren Störungen

Arzneimittelinteraktionen bei bipolaren Störungen Klinische Pharmakologie am Lehrstuhl mit Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie und am Lehrstuhl für Pharmakologie der Universität Regensburg Arzneimittelinteraktionen bei bipolaren Störungen Prof.

Mehr

Zolpidem und opiate. Search Search

Zolpidem und opiate. Search Search Search Search Zolpidem und opiate Zolpidem ratiopharm 10 mg ist ein Schlafmittel und gehört zur Gruppe der Benzodiazepinähnlichen Arzneimittel. Es wird zur Kurzzeitbehandlung von Schla GO Zolpidem und

Mehr

Medikamentenkunde Teil 2 Version 1.2

Medikamentenkunde Teil 2 Version 1.2 Medikamentenkunde Teil 2 Version 1.2 Medikamentenkunde Medikamentenkunde I Antidepressiva Neuroleptika Psychostimulanzien neurologische Grundlagen Medikamentenkunde II Anxiolytika Hypnotika Antidementiva

Mehr

Delir Prävention. Wann starten und wer muss an Bord sein? Prof. Dr. med. Reto W. Kressig. 4. Alterstraumatologie Kongress 2018

Delir Prävention. Wann starten und wer muss an Bord sein? Prof. Dr. med. Reto W. Kressig. 4. Alterstraumatologie Kongress 2018 Delir Prävention Wann starten und wer muss an Bord sein? 4. Alterstraumatologie Kongress 2018 Zürich Regensdorf 22. 23. März 2018 Prof. Dr. med. Reto W. Kressig Lehrstuhl für Geriatrie, Universität Basel

Mehr

Schmerztherapie in der Palliative Care

Schmerztherapie in der Palliative Care Schmerztherapie in der Palliative Care S. Walter Pflegeexpertin Dr. med. C. Zobrist Oberärztin Themenwoche Schmerz 2015 Palliative Care Definition Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität bei unheilbaren,

Mehr

Schmerzmanagement Pharmakologie der Opioide

Schmerzmanagement Pharmakologie der Opioide Pharmakologie der Opioide OA Dr. Ekkehard Schweitzer Interdisziplinäre Schmerzambulanz Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin KH Hietzing Tel.: 80 110-2073 Wirkungseintritt, Wirkdauer Diclofenac

Mehr

Viel Durogesic, immer noch Schmerzen und jetzt noch verwirrt!

Viel Durogesic, immer noch Schmerzen und jetzt noch verwirrt! Rotation von Opioiden, Beatrice Zobrist und Heike Gudat Herr Magro, 72 Jahre Teil I Viel Durogesic, immer noch Schmerzen und jetzt noch verwirrt! Diagnose 1. Prostatakarzinom seit 9 Jahren - Bekannte Knochenmetastasen

Mehr

Die wichtigsten Psychopharmaka

Die wichtigsten Psychopharmaka Die wichtigsten Psychopharmaka 1. Antidepressiva Antidepressiva sind eine heterogene Gruppe von Pharmaka, die bei depressiven Syndromen unterschiedlichster Herkunft und Charakteristik einen stimmungsaufhellenden

Mehr

Medikamentenabhängigkeit im Alter

Medikamentenabhängigkeit im Alter Medikamentenabhängigkeit im Alter Dr. med. Martina Henkel Oberärztin Gerontopsychiatrie Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel am Ev. Krankenhaus Bielefeld Abhängigkeit von Sedativa Abhängigkeit

Mehr

bei palliativen Wunden

bei palliativen Wunden bei palliativen Wunden Schmerz Geruch Sekret/Belag Blutung Risikofaktoren: Minderheiten, Ältere, Frauen, Drogen-/Medikamentenabusus, eingeschränkte kognitive Fähigkeiten, Multimedikation, Compliance Visuelle

Mehr

LWL - Kliniken Lippstadt und Warstein. R. Holzbach. Kurz ein Segen, lange ein Fluch? Benzodiazepine!

LWL - Kliniken Lippstadt und Warstein. R. Holzbach. Kurz ein Segen, lange ein Fluch? Benzodiazepine! Kurz ein Segen, lange ein Fluch? Benzodiazepine! Das Problem off-label-use Auch wenn im klinischen Alltag bei äquivalenter Dosierung wenig Unterschiede zwischen den einzelnen Benzodiazepinen besteht, nicht

Mehr

DiewichtigstenPsychopharmaka

DiewichtigstenPsychopharmaka DiewichtigstenPsychopharmaka 1. Antidepressiva Antidepressiva sind eine heterogene Gruppe von Pharmaka, die bei depressiven Syndromen unterschiedlichster Herkunft und Charakteristik einen stimmungsaufhellenden

Mehr

Workshop 6: Psychopharmaka in der Hausarztpraxis

Workshop 6: Psychopharmaka in der Hausarztpraxis SWISSFAMILYDOCS C O N F E R E N C E 2 0 1 3 Workshop 6: Psychopharmaka in der Hausarztpraxis Dr. med. Alexander Zimmer Chefarzt Ambulatorien und Tageskliniken Angaben über Beziehungen zur Industrie ThiemeComplianceVerlag:

Mehr

Tumorschmerzen im Alter

Tumorschmerzen im Alter Tumorschmerzen im Alter Eine vielschichtige Herausforderung Dr. med. Roland Kunz, Chefarzt Geriatrie + Palliative Care 1 Was ist anders in der Schmerztherapie beim alten Menschen? Multimorbidität Komplexität

Mehr

Medikamentöse Schlaftherapie Nutzen und Risiken

Medikamentöse Schlaftherapie Nutzen und Risiken Klinische Pharmakologie am Lehrstuhl mit Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität im Bezirksklinikum Regensburg Medikamentöse Schlaftherapie Nutzen und Risiken Prof. Dr. med. Dr. rer.

Mehr

DEMENZ und SCHLAF. QZ Schlafmedizin , Laura Schenk, Münster

DEMENZ und SCHLAF. QZ Schlafmedizin , Laura Schenk, Münster DEMENZ und SCHLAF QZ Schlafmedizin 09.06.2010, Laura Schenk, Münster Das Wichtigste zu Beginn (!) Demenzen meist mit Schlafstörung/ - veränderung (!) + verschiedene nächtlichen Problemfelder (!) nichtmedikamentöse

Mehr

Psychopharmakotherapie griffbereit

Psychopharmakotherapie griffbereit Psychopharmakotherapie griffbereit Medikamente, psychoaktive Genussmittel und Drogen Bearbeitet von Dr. med. Jan Dreher 2., vollständig aktualiesierte und erweiterte Auflage 2016. Buch. 281 S. Softcover

Mehr

Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie

Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie O. Benkert H. Hippius Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie Unter Mitarbeit von I. Anghelescu E. Davids G. Gründer Ch. Lange-Asschenfeldt A. Szegedi H. Wetzel Mit 45 Tabellen Springer Inhaltsverzeichnis

Mehr

HELIOS Kliniken GmbH. Einsatz von Opioiden in der Palliativmedizin. Dr.med.Jens Forster. HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen. HELIOS Kliniken GmbH

HELIOS Kliniken GmbH. Einsatz von Opioiden in der Palliativmedizin. Dr.med.Jens Forster. HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen. HELIOS Kliniken GmbH HELIOS Kliniken GmbH Einsatz von Opioiden in der Palliativmedizin Dr.med.Jens Forster HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen HELIOS Kliniken GmbH 15. Juni 2017 Agenda Folie: 2 Indikationen Wirkstoffe und ihre

Mehr

Qual der Wahl der Opioidtherapie

Qual der Wahl der Opioidtherapie Vortragsunterlagen für: Qual der Wahl der Opioidtherapie Präsentiert von: Steffen Eychmüller Datum: Freitag 26. März 2004 15.25 bis 15.50 Uhr Arosa 2004 Aus der Praxis Für die Praxis 25. März bis 27. März

Mehr

Drogen und Psychopharmaka

Drogen und Psychopharmaka Robert M. Julien Drogen und Psychopharmaka Aus dem Englischen übersetzt von Therese Apweiler und Stefan Härtung Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg Berlin Oxford Inhalt Vorwort zur deutschen Ausgabe

Mehr

Wechselwirkungen von Alkohol und Medikamenten. Informationen für Fachpersonen aus dem Pflegebereich und der Altersarbeit

Wechselwirkungen von Alkohol und Medikamenten. Informationen für Fachpersonen aus dem Pflegebereich und der Altersarbeit Wechselwirkungen von Alkohol und Medikamenten Informationen für Fachpersonen aus dem Pflegebereich und der Altersarbeit Beim Konsum von Alkohol und Medikamenten kann es zu unterschiedlichsten Wechselwirkungen

Mehr

Arzneimittel im Alkoholentzug AWMF-S3-Leitlinie Sucht (Entwurf)

Arzneimittel im Alkoholentzug AWMF-S3-Leitlinie Sucht (Entwurf) Arzneimittel im Alkoholentzug AWMF-S3-Leitlinie Sucht (Entwurf) Dr. Barbara Richter Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Chefärztin am Psychiatrischen Zentrum Nordbaden Zur Kupierung von akuten

Mehr

Benzodiazepine. Alprazolam 11-16

Benzodiazepine. Alprazolam 11-16 Benzodiazepine Benzodiazepine zeigen folgendes Wirkprofil, dass je nach Substitutionsmuster unterschiedlich ausgeprägt ist. Sie wirken angstlösend (anxiolytisch) muskelrelaxiernd (zentral myotonolytisch)

Mehr

Sucht im Alter. PD. Dr. med. Thomas Münzer Chefarzt Geriatrische Klinik Präsident SFGG

Sucht im Alter. PD. Dr. med. Thomas Münzer Chefarzt Geriatrische Klinik Präsident SFGG Sucht im Alter Psst.darüber spricht man nicht, Tabuthemen in der Altersbetreuung Geriatrietag SRWS, 25.08. 2016, Flumserei PD. Dr. med. Thomas Münzer Chefarzt Geriatrische Klinik Präsident SFGG Inhalt

Mehr

Temesta what else? Medikamentöse Therapie der Angststörung Leitlinien für eine sichere Psychopharmakotherapie

Temesta what else? Medikamentöse Therapie der Angststörung Leitlinien für eine sichere Psychopharmakotherapie Temesta what else? Medikamentöse Therapie der Angststörung Leitlinien für eine sichere Psychopharmakotherapie 35. Ärztekongress Arosa Freitag 23. März 2012 Dr. med. Roman Vogt Facharzt FMH für Psychiatrie

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen der Pharmakotherapie bei Demenz

Möglichkeiten und Grenzen der Pharmakotherapie bei Demenz Dr. med. Georg Lell Möglichkeiten und Grenzen der Pharmakotherapie bei Demenz Das dementielle Syndrom verläuft gewöhnlich chronisch, einhergehend mit einer deutlichen Abnahme der intellektuellen Leistungsfähigkeit

Mehr

Medikamente im Alter - Hilfe oder Problem?

Medikamente im Alter - Hilfe oder Problem? Medikamente im Alter - Hilfe oder Problem? Vortragsreihe Altersgerechte Zukunft Verein Graue Panther Bern Dr. med. Jon Lory, Chefarzt, Geriatrische Universitätsklinik Publikumsvortrag Medikamente 2014

Mehr

Spritzenpumpe: Symptomkontrolle in der Terminalphase

Spritzenpumpe: Symptomkontrolle in der Terminalphase QB 13: Palliativmedizin WS 2011/12 Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus (Tag 3) Spritzenpumpe: Symptomkontrolle in der Terminalphase Thomas Schlunk Tübinger Projekt: Häusliche Betreuung Schwerkranker

Mehr

Schmerztherapie in der Palliativmedizin. Dr. med. Roland Kunz, Bezirksspital Affoltern a. Albis

Schmerztherapie in der Palliativmedizin. Dr. med. Roland Kunz, Bezirksspital Affoltern a. Albis Schmerztherapie in der Palliativmedizin Dr. med. Roland Kunz, Bezirksspital Affoltern a. Albis Akutspital 73 Betten mit den Disziplinen: Innere Medizin Chirurgie Gynäkologie und Geburtshilfe Rettungsdienst

Mehr

Medikamentöse Therapie von Verhaltensstörungen. R.Helscher

Medikamentöse Therapie von Verhaltensstörungen. R.Helscher Medikamentöse Therapie von Verhaltensstörungen R.Helscher Determinanten des Verhaltens Soziales Umfeld (Angehörige etc.) Institutionales Umfeld (Team) Medikamentöses Management Umfeld Verhalten Medikation

Mehr

Die Rolle des Hausarztes bei der Aufnahme und Entlassung dementer Patienten

Die Rolle des Hausarztes bei der Aufnahme und Entlassung dementer Patienten Die Rolle des Hausarztes bei der Aufnahme und Entlassung dementer Patienten Stefan Wilm Demenzkonvent Duisburg, 11.2.2015 Die Rolle des Hausarztes bei der Aufnahme und Entlassung dementer Patienten - Eine

Mehr

Medikamente mit Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential. Berliner Werkstattgespräch Medikamente 30.6.2010

Medikamente mit Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential. Berliner Werkstattgespräch Medikamente 30.6.2010 Medikamente mit Missbrauchs- und Abhängigkeitspotential Berliner Werkstattgespräch Medikamente 30.6.2010 Dr. Gudrun Mörchen, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Vivantes Klinikum Neukölln

Mehr

P A t i e N t e N U N D. i H R e S U B S t i t U t i O N S t H e R A P i e M i t S U B U t e X

P A t i e N t e N U N D. i H R e S U B S t i t U t i O N S t H e R A P i e M i t S U B U t e X P A t i e N t e N U N D i H R e S U B S t i t U t i O N S t H e R A P i e M i t S U B U t e X LIEBE PATIENTEN UND PATIENTINNEN. MEIN NAME IST DR. MEYER DARF ICH IHNEN MEINE KOLLEGIN DR. MÜLLER VORSTELLEN.

Mehr

Sinn und Zweck von Psychopharmaka. Jochen Busse, Arzt Recklinghausen

Sinn und Zweck von Psychopharmaka. Jochen Busse, Arzt Recklinghausen Sinn und Zweck von Psychopharmaka Jochen Busse, Arzt Recklinghausen www.autismus-med.de www.autismus-frueherkennung.de 1 Sinn und Zweck von Psychopharmaka Sinn und Unsinn Nutzen und Risiken Pro und contra

Mehr

Geriatrie von A bis Z

Geriatrie von A bis Z Geriatrie von A bis Z Der Praxis-Leitfaden Bearbeitet von Mathias Schuler, Peter Oster. Auflage 8. Taschenbuch. S. Paperback ISBN 978 795 5 Format (B x L): 6,5 x cm Weitere Fachgebiete > Medizin > Klinische

Mehr

Palliativversorgung im Pflegeheim. Arbeitsgruppe Palliative Care im Pflegeheim des Schleswig Holsteinischen Hospiz- und Palliativverbandes (HPVSH)

Palliativversorgung im Pflegeheim. Arbeitsgruppe Palliative Care im Pflegeheim des Schleswig Holsteinischen Hospiz- und Palliativverbandes (HPVSH) Palliativversorgung im Pflegeheim Arbeitsgruppe Palliative Care im Pflegeheim des Schleswig Holsteinischen Hospiz- und Palliativverbandes (HPVSH) Lebenserwartung und Todesfälle Deutschland 2013 Lebenserwartung:

Mehr

Hausärztliche Palliativmedizin. Dr. med. Roland Kunz Chefarzt Geriatrie + Palliative Care

Hausärztliche Palliativmedizin. Dr. med. Roland Kunz Chefarzt Geriatrie + Palliative Care Hausärztliche Palliativmedizin Dr. med. Roland Kunz Chefarzt Geriatrie + Palliative Care Wann beginnt Palliative Care? Welche Frage hilft? Wann ist ein Patient ein Palliativpatient? Kernfrage: wären Sie

Mehr

Schmerzmessung. Standardisiertes Schmerzinterview der DGS/DGSS (www.dgss.org.dokumente( Numerische. 10 Visuelle Analogskala

Schmerzmessung. Standardisiertes Schmerzinterview der DGS/DGSS (www.dgss.org.dokumente(  Numerische. 10 Visuelle Analogskala Schmerzmessung Standardisiertes Schmerzinterview der DGS/DGSS (www.dgss.org.dokumente( www.dgss.org.dokumente) Numerische rating skala: : NRS -0 0 Visuelle Analogskala Arbeitskreis A.M.A.D.E.U.S. Grundkurs

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 1 1 EINLEITUNG/ZIEL DER DISSERTATION 3 2 LITERATURDISKUSSION 5

INHALTSVERZEICHNIS ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 1 1 EINLEITUNG/ZIEL DER DISSERTATION 3 2 LITERATURDISKUSSION 5 INHALTSVERZEICHNIS Seite ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 1 1 EINLEITUNG/ZIEL DER DISSERTATION 3 2 LITERATURDISKUSSION 5 2.1 Definition der Intelligenzminderung 5 2.2 Symptome der Intelligenzminderung 5 2.3 Diagnostik

Mehr

Psychopharmaka. PD Dr. Egon Fabian, München

Psychopharmaka. PD Dr. Egon Fabian, München Psychopharmaka PD Dr. Egon Fabian, München 1. Geschichte In der Vergangenheit: pflanzliche Mittel Die moderne Psychopharmakologie seit Kraepelin (1883) (Chemische St 1949: Entdeckung der antimanischen

Mehr

Quetiapin : 11 Erfahrungen mit., Ich leide an einer Depression und hab das Medikament zum ALS Einschlafhilfe vom Psychiater verschrieben bekommen.

Quetiapin : 11 Erfahrungen mit., Ich leide an einer Depression und hab das Medikament zum ALS Einschlafhilfe vom Psychiater verschrieben bekommen. Quetiapin : 11 Erfahrungen mit., Ich leide an einer Depression und hab das Medikament zum ALS Einschlafhilfe vom Psychiater verschrieben bekommen. ich. Quetiapin bekam als ich Schlafmittel von meiner Psychiaterin

Mehr

MEDIZINISCHE GRUNDLAGEN VON SCHMERZEN

MEDIZINISCHE GRUNDLAGEN VON SCHMERZEN 1 MEDIZINISCHE GRUNDLAGEN VON SCHMERZEN Schmerzbehandlung mit Medikamenten 2 Gliederung 1. Rückblick: das biopsychosoziale Modell 2. Überlagerung des Schmerzerlebens durch seelische Konflikte 3. Medikamente

Mehr

Therapie mit Opiaten bei chronischen nicht-tumor Schmerzen

Therapie mit Opiaten bei chronischen nicht-tumor Schmerzen Therapie mit Opiaten bei chronischen nicht-tumor Schmerzen Priv.-Doz. Dr. med. C.G. Haase Arzt für Neurologie und klinische Pharmakologie Recklinghausen, den 27.01.2007 Weißbuch-Eur. Pain Group 2005 Weißbuch-Eur.

Mehr

Palliativer Einsatz von Analgetika & Anxiolytika. Analgesie Analgosedierung Palliative Sedierung

Palliativer Einsatz von Analgetika & Anxiolytika. Analgesie Analgosedierung Palliative Sedierung Palliativer Einsatz von Analgetika & Anxiolytika Analgesie Analgosedierung Palliative Sedierung Grundsätze Bei Patienten mit schwerer Symptomlast, wie z.b. Schmerzen und Dyspnoe. Die oberflächliche Sedierung

Mehr

Schmerzmittelmißbrauch und Schmerzmittelabhängigkeit

Schmerzmittelmißbrauch und Schmerzmittelabhängigkeit Suchtmedizin Schwabing Schmerzmittelmißbrauch und Schmerzmittelabhängigkeit Kirsten Meyer, 41. Isnyer Fortbildungstage 20.11.2018 Definition Schmerz: Komplexe Sinneswahrnehmung Subjektiv Warn- und Leitsignal

Mehr

Anhang III Änderungen der entsprechenden Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilage

Anhang III Änderungen der entsprechenden Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilage Anhang III Änderungen der entsprechenden Abschnitte der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und der Packungsbeilage Hinweis: Es kann notwendig sein, dass die Änderungen in der Zusammenfassung

Mehr

Erinnern Sie sich bitte an eine eigene Erfahrung mit Schmerz!

Erinnern Sie sich bitte an eine eigene Erfahrung mit Schmerz! Erinnern Sie sich bitte an eine eigene Erfahrung mit Schmerz! Wie war der Schmerz? - Lokalisation? - Intensität? - Qualität? Wie haben Sie sich dabei gefühlt? Was hat geholfen? Was hätte helfen können?

Mehr

Palliativmedizin und Psychosomatik Das Delir eine psychosomatische Erkrankung in der Palliativmedizin?

Palliativmedizin und Psychosomatik Das Delir eine psychosomatische Erkrankung in der Palliativmedizin? Priv.-Doz. Dr. med. Johanna Anneser Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Palliativmedizinischer Dienst Palliativmedizin und Psychosomatik Das Delir eine psychosomatische Erkrankung in

Mehr

Schlaf- und Beruhigungsmittel

Schlaf- und Beruhigungsmittel S c h l a f- u n d l e t t i m s g n u g i h B e ru Schlaf- und Beruhigungsmittel Die Mehrzahl der in Luxemburg verschriebenen Schlaf- und Beruhigungsmittel sind Benzodiazepine und ähnliche Medikamente,

Mehr

Zusammenfassung Workshop. Polypharmazie im Alter weniger ist mehr. Appropriate perscribing in the elderly

Zusammenfassung Workshop. Polypharmazie im Alter weniger ist mehr. Appropriate perscribing in the elderly Zusammenfassung Workshop Polypharmazie im Alter weniger ist mehr Appropriate perscribing in the elderly 1. Is there an indication for the drug? 2. Is the medication effective for the condition? 3. Is the

Mehr

Zum Langzeitkonsum von Benzodiazepinen und Analgetika Gibt es Alternativen?

Zum Langzeitkonsum von Benzodiazepinen und Analgetika Gibt es Alternativen? Abhängigkeit des Arztes und durch den Arzt Vaduz, 08.10.09 Zum Langzeitkonsum von Benzodiazepinen und Analgetika Gibt es Alternativen? Was Sie erwartet: 1.Warum überhaupt Benzodiazepine und wenn wie 2.Die

Mehr

Psychopharmaka Einsatz bei Demenz

Psychopharmaka Einsatz bei Demenz Psychopharmaka Einsatz bei Demenz Christian Jagsch Vorstand der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Alterspsychiatrie und Alterspsychotherapie State of the Art, ÄK Wien 4. Oktober 2014 www.alterspsychiatrie.at

Mehr

«Ein gutes Sterben ermöglichen» Die Sedation mit Dormicum - ein möglicher Weg am Lebensende. Referenten

«Ein gutes Sterben ermöglichen» Die Sedation mit Dormicum - ein möglicher Weg am Lebensende. Referenten MENSCHEN. GENERATIONEN. MITEINANDER. «Ein gutes Sterben ermöglichen» Die Sedation mit Dormicum - ein möglicher Weg am Lebensende Referenten Dr. med. René Kuhn Chefarzt Reusspark, Zentrum für Pflege und

Mehr

Möglichkeiten und Grenzen der stationären Behandlung bei Demenzerkrankten

Möglichkeiten und Grenzen der stationären Behandlung bei Demenzerkrankten Möglichkeiten und Grenzen der stationären Behandlung Dr. med. Hans-Dietrich Ehrenthal Seite 1 Von der Alterspyramide zum Alterspilz Seite 2 Multimorbidität im Alter Alter / Anzahl körperl. Störungen 0

Mehr

Absetzen von Psychopharmaka-Kombinationen. Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. Jann E. Schlimme M.A.

Absetzen von Psychopharmaka-Kombinationen. Priv.-Doz. Dr. med. Dr. phil. Jann E. Schlimme M.A. Jann Schlimme Absetzen von Psychopharmaka-Kombinationen Vortrag bei der Expertentagung»Kompetente Hilfe beim Absetzen von Antidepressiva und Neuroleptika«veranstaltet von der Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener

Mehr

Buprenorphin-haltiges 7-Tage-Pflaster punktet bei Sturzprävention: Schmerzen und Stürze im Alter bedin

Buprenorphin-haltiges 7-Tage-Pflaster punktet bei Sturzprävention: Schmerzen und Stürze im Alter bedin Buprenorphin-haltiges 7-Tage-Pflaster punktet bei Sturzprävention: Schmerzen und Stürze im Alter bedin Buprenorphin-haltiges 7-Tage-Pflaster punktet bei Sturzprävention Schmerzen und Stürze im Alter bedingen

Mehr

Zentral dämpfende Pharmaka

Zentral dämpfende Pharmaka Sedativa Zentral dämpfende Pharmaka Dämpfung der psychischen Reaktionsbereitschaft und verminderte Aktivität Anxiolytika Beseitigung von Spannungs- und Angstzuständen Hypnotika Einleitung und/oder Erhaltung

Mehr

Zolpidem blut nachweisbar

Zolpidem blut nachweisbar P ford residence southampton, ny Zolpidem blut nachweisbar Strafverteidigung im Betäubungsmittelstrafrecht Rechtsanwalt für Strafrecht in Berlin Torsten Hildebrandt Betäubungsmittelmengen. Häufig gestellte

Mehr

Therapeutisches Drug Monitoring bei Antiepileptika

Therapeutisches Drug Monitoring bei Antiepileptika Therapeutisches Drug Monitoring bei Antiepileptika Prof. Dr. med. Gerd Mikus Abteilung Innere Medizin VI Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie Universitätsklinikum Heidelberg [email protected]

Mehr

Einwilligung zur Teilnahme

Einwilligung zur Teilnahme Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, wir dürfen Sie gemeinsam mit dem Arbeitskreis Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Anaesthesiologie und Intensivmedizin (DGAI) heute um

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Teil A Medizinische Grundlagen 9

Inhaltsverzeichnis. Teil A Medizinische Grundlagen 9 Inhaltsverzeichnis Teil A Medizinische Grundlagen 9 1 Einleitung 10 1.1 Lernziele 10 1.2 Einführung in die Pharmakologie 10 1.3 Geschichte der Pharmakologie 10 Übungsfragen 12 2 Arzneimittel und Informationsquellen

Mehr

Fachvortrag Medikamente im Strassenverkehr Wechselwirkung Medikamente - Alkohol

Fachvortrag Medikamente im Strassenverkehr Wechselwirkung Medikamente - Alkohol Fachvortrag Medikamente im Strassenverkehr Wechselwirkung Medikamente - Alkohol Nebenwirkung : Unfall Überblick Nebenwirkung Unfall Medikamente, deren Hauptwirkung Medikamente, deren Nebenwirkung fahruntüchtig

Mehr

Der richtige Zeitpunkt für einen Heimeintritt ist:

Der richtige Zeitpunkt für einen Heimeintritt ist: Der richtige Zeitpunkt für einen Heimeintritt ist: Hauptgründe Plötzliches Ereignis Einsamkeit Langeweile Verschlechterung der Zustandes Angst Angehörige mögen nicht mehr alles wird einem zu viel Plötzliches

Mehr

Genève, Donnerstag 18.10.2012, 14:45 16:15

Genève, Donnerstag 18.10.2012, 14:45 16:15 S S A M Swiss Society of Addiction Medicine Schweizerische Gesellschaft für Suchtmedizin Société Suisse de Médecine de l'addiction Società Svizzera di Medicina delle Dipendenze Carlo Caflisch und Marc

Mehr

Medikamentenkunde Teil 2 Version 1.2

Medikamentenkunde Teil 2 Version 1.2 Medikamentenkunde Teil 2 Version 1.2 Medikamentenkunde neurologische Grundlagen PP für Abhängigkeiten und Einteilung in... Angstlösend Spannungslösend Schlaffördernd Benzodiazepine Non-Benzodiazepin- Barbiturate

Mehr

ANHANG III ERGÄNZUNGEN ZUR ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS UND DER GEBRAUCHSINFORMATION

ANHANG III ERGÄNZUNGEN ZUR ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS UND DER GEBRAUCHSINFORMATION ANHANG III ERGÄNZUNGEN ZUR ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS UND DER GEBRAUCHSINFORMATION Diese Änderungen von SPC und Packungsbeilage treten zum Zeitpunkt der Kommissionsentscheidung in Kraft.

Mehr

Spitalregion Luzern/Nidwalden HERZLICH-INDIVIDUELL-PROFESSIONELL

Spitalregion Luzern/Nidwalden HERZLICH-INDIVIDUELL-PROFESSIONELL Therapie am Lebensende Kristin Zeidler, Leitende Ärztin Onkologie/Medizin KS Nidwalden/LUKS Einleitung Symptom-Management - Schmerz - Atemnot - Rasselatmung - Xerostomie - Delir - Angst - Sedation - Flüssigkeit/Ernährung

Mehr

Der verwirrte Patient im Nachtdienst Das Delir. Prim. Dr. Christian Jagsch. Abteilung für Alterspsychiatrie und Alterspsychotherapie

Der verwirrte Patient im Nachtdienst Das Delir. Prim. Dr. Christian Jagsch. Abteilung für Alterspsychiatrie und Alterspsychotherapie Der verwirrte Patient im Nachtdienst Das Delir Prim. Dr. Christian Jagsch Turnusärztefortbildung Ärztekammer Steiermark 13.9.2011, 19:00 Akuter Verwirrtheitszustand Akuter exogener Reaktionstyp Durchgangssyndrom

Mehr

Interaktionspotenzial bei Psychopharmaka Verordnungen

Interaktionspotenzial bei Psychopharmaka Verordnungen Interaktionspotenzial bei Psychopharmaka Verordnungen Dr. rer. nat. Christian Franken Chief Pharmacist DocMorris Dr. rer. nat. Friederike Geiss Senior Pharmacist DocMorris Ing. Bogdan Vreuls Corporate

Mehr

Delir beim Palliativpatienten

Delir beim Palliativpatienten Delir beim Palliativpatienten [email protected] Inhalt Definition Häufigkeit Ätiologie/Differentialdiagnose Therapie Medikamente Nachsorge Prävention Zwangsmassnahmen Delir = akuter Verwirrtheitszustand

Mehr

Schreckgespenst -Nebenwirkungen!

Schreckgespenst -Nebenwirkungen! Palliativmedizin - Hospizarbeit - Schreckgespenst -Nebenwirkungen! Barbara Spandau Palliativfachkraft Beate Hundt Apothekerin Definition Nebenwirkung: Eine in der Regel unerwünschte Wirkung eines Medikamentes,

Mehr

Morgens vor der ersten Medikamenteneinnahme (d.h. im Talspiegel).

Morgens vor der ersten Medikamenteneinnahme (d.h. im Talspiegel). Medikamente Levetiracetam (Keppra ) Antiepileptikum Carbamazepin (Tegretol) Aufgrund der erheblichen individuellen Unterschiede in der Halbwertszeit und der langsamen und unvollständigen Resorption, ist

Mehr

Medikamente mit schädlicher Wirkung auf die Beatmung

Medikamente mit schädlicher Wirkung auf die Beatmung Medikamente mit schädlicher Wirkung auf die Beatmung Kongress für außerklinische Intensivpflege & Beatmung 2015 Berlin, 14.10.2015 Themengebiete Was sind schädliche Wirkungen? Wie kommt es zu schädlichen

Mehr