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1 Wissen reduziert Angst Angst und Psychotrauma

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3 Angst als Stressreaktion von Selye und Lazarus Stressor Anforderung von Außen Persönliche Stressverstärker Biographie Einstellungen Vorstellungen Bewertung Stressreaktion Körperliche, emotionale und verhaltensbezogene Aktivierung

4 Stressmodell nach Lazarus

5 Wie entsteht Extremstress? Ein psychisches Trauma ist ein vitales Diskrepanzerlebnis zwischen bedrohlichen Situationsfaktoren und den individuellen Bewältigungsfaktoren, das mit einem Gefühl von Hilflosigkeit und schutzloser Preisgabe einhergeht und zu einer dauerhaften Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses führt. (Riedesser und Fischer, 2003)

6 Traumata sind Ereignisse? Kennzeichen: Plötzlichkeit = ( aus heiterem Himmel ) Heftigkeit = (zerstörerische Kräfte / Gewalt Natur, Verkehr, Kriege, emotionale, körperliche, sexuelle Gewalt in Familie u. Gesellschaft) Ausweglosigkeit = (hilflos, ohnmächtig, ausgeliefert) Dauer (zeitl. Ablauf, einmalig, wiederholt, sequentiell über Tage, Wochen, Monate, Jahre)

7 Welche Traumata gibt es? Trauma: Typ I = Monotrauma, komplexe Traumata Naturkatastrophen, Unfälle, kriminelle Gewalttaten, medizinische Eingriffe, etc. Trauma Typ-II = sequentielles Trauma, Entwicklungstraumata Geiselhaft, schwere chronische körperliche Erkrankungen, wiederholte sexuelle oder körperliche Gewalt in Form von z.b. Kindesmissbrauch oder Kindesmisshandlung etc.

8 Was passiert im Körper? Physiologie nach Luise Reddemann S y m p a t h i k u s Flucht flight Starre freeze Unterwerfung submit Kampf Vernebelung, Verlangsamung Blutdruck Pupillenverengung Muskeltonus, Herzschlag kippt die Physiologie unter die Normalabläufe Blutdruck Pupillenerweiterung P a r a s y m p a t An der h Spitze Muskeltonus, Herzschlag i vom Stress - kein Schmerz Dissoziation k u s Endorphine Erleichterung des Schmerzempfindens

9 Traumatische Zange nach Michaela Huber Existenziell bedrohlichen Erlebnis Angst, Verzweiflung, Erregung, Schmerz Keine Bindungsperson physiologische Stressreaktion, Alarmbereitschaft Keine Fluchtmöglichkeit keine Kampfmöglichkeit Hilflosigkeit B freeze Ausgeliefert sein Ohnmacht Traumatische Stress Trauma B E S Zersplitterung der Wahrnehmung K Peritraumatische Dissoziation

10 Psychotrauma Bitte Ihr, die ein lächelnder Gott in die Hände liebender Eltern gab, die ihr empfangen wurdet in Zärtlichkeit, hütet euch davor zu meinen ihr wüsstet, wie es ist, schon als Neugeborenes Hass und Ablehnung zu widerstehen. Ihr werdet niemals wissen, wie der Schrei der Verzweiflung im Herzen klingt, vielleicht könnt ihr ihn nicht einmal ahnen. Seid behutsam, das wäre genug.

11 Literatur Kaluza, 2004, Stressbewältigung, Trainingsmanual zur psychologischen Gesundheitsföderung Kaluza, 2012, Gelassen und sicher im Stress, Stress erkennen, verstehen, bewältigen Michaela Huber, 2005, Trauma und die Folgen Judith Hermann, 2014, Die Narben der Gewalt Luise Reddemann, 2010, Trauma Folgen erkennen und an ihnen wachsen Luise Reddemann,2015, Kriegskinder und Kriegsenkel in der Psychotherapie

12 Danke für Ihre Aufmerksamkeit Elisabeth Grasl,MSc 0660/

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