Dr. v. Ehrenwall sche Klinik

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Dr. v. Ehrenwall sche Klinik"

Transkript

1 ICD 10: somatoforme autonome Funktionsstörung des cardiovasculären Systems F45.30 die cardiale Dysfunktion steht vor der Angst Herzangststörung (=Herzangstneurose) das Objekt der Ängste ist nicht mehr ein Teil der Außenwelt, sondern ein Teil der körperlichen Innenwelt Angststörung irgendwo zwischen Phobie und Panik Angst vor Herzinfarkt, -Herztod ängstliche Überbewertung aller herzbezogenen Körpererscheinungen (Rhythmus, Extrasystolen, Stärke des Herzschlages) Dr. von Ehrenwall sche Klinik 1

2 F45.30 Herzphobiker panikartige Angstanfälle Herzhypochonder ständige Sorge, Befürchtungen um das Herz Dr. von Ehrenwall sche Klinik 2

3 F45.30 Epidemiologie Keine verlässlichen Daten Herzphobie (panikartig) > Herzangst (hypochondrisch) > (ca Lebensjahrzehnt) Dr. von Ehrenwall sche Klinik 3

4 F45.30 Psychodynamik Unbewusste ambivalente Trennungswünsche Hass / Liebe Gefühlsambivalenz Vermehrt Einzel- und jüngste Kinder Trennung von der Mutter fällt schwer Verwöhnung und Aggressivität verhindert innere Abhängigkeit Autonomie Selbstständigkeit Auslöser: wahres oder phantasiertes Verlassen-/Alleingelassenwerden Trennung, Verlust im Umfeld Herztod im Bekanntenkreis Dr. von Ehrenwall sche Klinik 4

5 F45.30 Abb. 3 8, S. 128 Fehlverarbeitung enteroaptiver Reizwahrnehmung normales Herzklopfen bei körperlicher Belastung wird zum angstauslösenden Signal, führt zur Vermeidung Cognitive-emotionale Fehlverarbeitung von körpereigenen Signalen (wie bei der hypochondrischen Störung) Dr. von Ehrenwall sche Klinik 5

6 F45.30 Cave: Typ A iatrogene Fixierung Minibefunde, Scheinerklärungen, ständig neue Untersuchungen Depressiv anklammernd Konzentration auf Symptomatik Phobisch Typ B verleugnende Aktivität Flucht in Gesundheit Sport! Leistung! hypochondrisch Dr. von Ehrenwall sche Klinik 6

7 ICD 10: hypochondrische Störung F45.2 neurotische Störung mit ausgeprägter Selbstbeobachtung des eigenen Körpers und starke Krankheitsfurcht Im ICD 10 nicht als Angststörung sondern als somatoform Besser nur als Adjektiv, nicht als Störungseinheit Dr. von Ehrenwall sche Klinik 7

8 F45.2 Symptome: Intermittierende oder chronische Befürchtung, an einer oder mehreren Krankheiten zu leiden oder in Zukunft zu erkranken Anhaltende Beschäftigung damit Fehlinterpretation von körperlichen Empfindungen oder Normalbefunden (z. B. HF bei Belastung/Sport) Übersteigertes Interesse an Gesundheitsfragen Krankheitsverhalten Unbewusste Neigung durch Krankheiten Gewinn zu erlangen (z. B. Zuwendung, Zeit des Arztes, versorgt werden) Dr. von Ehrenwall sche Klinik 8

9 F45.2 Epidemiologie und Verlauf Ca % der Patienten in Praxen transient chronisch gute Prognose schlechte Prognose Leicht bis hin zu schweren psychopathologischen Veränderungen Dr. von Ehrenwall sche Klinik 9

10 F45.2 Psychodynamik und Pathogenese 1. Fehlsteuerung der Selbstbeobachtung Abb.3-9 S.132 H/H emotional-cognitive Fehlinterpretation von Körperphänomenen Missempfindung = Krankheit 2. Ersatz sozialer Beziehungen durch Hinwendung zum eigenen Körper Narzissmustheorie ausschließlich Interesse an sich selbst soziale Verarmung / Rückzug 3. Bindung diffuser unerträglicher Angst unbewusste Bedrohung durch Schicksalsschläge / Tod gerichtete Angst Sicherheit der Krankheit 4. Das innere Schlechte (der morsche Kern)... als Strafe für malignes Introjekt strukturelle Schwäche, geringe Selbstsicherheit Dr. von Ehrenwall sche Klinik 10

11 F45.2 Arzt Patient Beziehung Ernst nehmen Keine Verstärkung durch Beruhigungsverhalten Arzt als Schutzfigur führt zur Abhängigkeit des Patienten vom Beschützer Enge Zusammenarbeit zwischen Somatiker und Psychotherapeut Dr. von Ehrenwall sche Klinik 11

12 Therapie Entspannungsverfahren (AT Autogenes Training, PMR Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson) Copingstrategien Selbstwirksamkeit Dr. von Ehrenwall sche Klinik 12

13 Therapie Verhaltenstherapie Abbau von Rückversicherungsverhalten z. B. Selbstbewältigung von Ängsten Erarbeitung eines realistischen Gesundheitsbegriffs gesunder Körper keinerlei Beschwerden Provokation körperlicher Beschwerden z. B. Drehstuhl, Hyperventilation Abbau von Schon- und Vermeidungsverhalten Zielhierarchie und Aufbautraining (Symptome ) Exposition an angstauslösende Reize Dr. von Ehrenwall sche Klinik 13

14 Therapie Verhaltenstherapie Umgang mit katastrophiesierenden Bewertungen cognitive Unstrukturierung genaue Exploration der dysfunktionalen Cognition Glaubwürdigkeit überprüfen pro/contra erneute Einschätzung Emotionsregulation Förderung der bewussteren Wahrnehmung von Gefühlen Einschätzen von Befindlichkeiten Training sozialer Kompetenz adäquate Kommunikation Aufbau eines sozialen Netzwerkes Rollenspiele Dr. von Ehrenwall sche Klinik 14

15 Therapie Verhaltenstherapie Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens cognitive Strategien zur Selbstwertsteigerung positives Körpererleben, Aktivierung, Bewegung Berufliche Reintegration cave hohes Chronifizierungsrisiko Rückfallprophylaxe zeitkontingierte Arztbesuche Lebensführung Dr. von Ehrenwall sche Klinik 15

16 Therapie Psychodynamische Therapieelemente Strukturniveau 1. Relativ reif: somatoform, nicht chronifiziert teils bewusstes Konflikterleben dysfunktionale emotionale Verarbeitung Verstärkung der Somatisierung Klärung der Beziehung zwischen aktuellem emotionalen Zustand und körperlichen Beschwerden Dr. von Ehrenwall sche Klinik 16

17 Therapie Psychodynamische Therapieelemente Strukturniveau 1. Relativ reif 2. Neurotisch: Konflikt + auslösendes Ereignis Beleuchtung der Konflikte 3. Persönlichkeitsstörung: niedriges Funktionsniveau frühkindliche Entwicklungsstörung Bearbeitung/Deutung unbewusster Inhalte Dr. von Ehrenwall sche Klinik 17

Angststörungen im Kindes- und Jugendalter. Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Universität Göttingen

Angststörungen im Kindes- und Jugendalter. Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Universität Göttingen Angststörungen im Kindes- und Jugendalter Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Universität Göttingen Angststörungen mit Beginn im Kindesalter Emotionale Störungen des Kindesalters (F93) - Emotionale

Mehr

Ängstliches und hilfesuchendes Verhalten

Ängstliches und hilfesuchendes Verhalten Cardiophobie Unter Cardiophobie (syn. Herzangst, Herzphobie, Herzneurose, Da-Costa-Syndrom, auch Effort-Syndrom) versteht man die Angst, an einer bedrohlichen Herzerkrankung zu leiden oder einen Herzinfarkt

Mehr

Inhalt. Dank 13. Einleitung 15 Ängste in Kindheit und Jugend 15 Angststörungen in Kindheit und Jugend 16 Diagnose nach neurosepsychologischen Aspekten

Inhalt. Dank 13. Einleitung 15 Ängste in Kindheit und Jugend 15 Angststörungen in Kindheit und Jugend 16 Diagnose nach neurosepsychologischen Aspekten Inhalt Dank 13 Einleitung 15 Ängste in Kindheit und Jugend 15 Angststörungen in Kindheit und Jugend 16 Diagnose nach neurosepsychologischen Aspekten und nach der ICD-10 18 1. Kapitel: Die Angsttheorien

Mehr

Definition von Angst. Angst ist ein unangenehmes Bedrohungsgefühl und zählt zu den primären Emotionen (angeborene Reaktionsmuster).

Definition von Angst. Angst ist ein unangenehmes Bedrohungsgefühl und zählt zu den primären Emotionen (angeborene Reaktionsmuster). Definition von Angst Angst ist ein unangenehmes Bedrohungsgefühl und zählt zu den primären Emotionen (angeborene Reaktionsmuster). Furcht Freude Trauer Überraschung Ekel Wut Primäre Emotionen Funktionen

Mehr

Angst Ängste Angststörungen

Angst Ängste Angststörungen Dr. med. Dipl.Psych. Renate Weidle Christophstr. 15 Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin 73033 Göppingen Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Tel. 07161/9163951 Angst Ängste Angststörungen

Mehr

ICD-10: 6 Monate Anspannung + Besorgnis (alltägliche Ereignisse), 4 vegetative Symptome, keine Panik-, phobische, Zwangs-, hypochondrische Störung.

ICD-10: 6 Monate Anspannung + Besorgnis (alltägliche Ereignisse), 4 vegetative Symptome, keine Panik-, phobische, Zwangs-, hypochondrische Störung. Generalisierte Angststörung Eckdaten: Lebenszeitprävalenz: 5 %, mehr Frauen, Beginn Adoleszenz und Ende 30-jährig, oft in Hausarztpraxen, schwere, chronische Störung, späte Therapie (nach durchschn. 10

Mehr

Kognitive Ebene: Einengung der Wahrnehmung auf gefahrenrelevante Reize, Einengung des Denkens, selektives Lernen und Erinnern.

Kognitive Ebene: Einengung der Wahrnehmung auf gefahrenrelevante Reize, Einengung des Denkens, selektives Lernen und Erinnern. Angststörungen Angst stellt für den Menschen eine sehr wichtige Emotion dar. Denn Angst wirkt aktivierend in Situationen in denen eine Gefahr droht, unsere Ziele gefährdet sind oder unser Selbst bedroht

Mehr

ANGST. Ödemzentrum Bad Berleburg Baumrainklinik Haus am Schloßpark

ANGST. Ödemzentrum Bad Berleburg Baumrainklinik Haus am Schloßpark ANGST 1 Normale Angst ANGST Drei Komponenten der Angst Angststörungen - Panikstörung und Agoraphobie - Spezifische Phobie - Soziale Phobie 2 NORMALE ANGST Drei Komponenten der Angst 1. Die körperliche

Mehr

Schmerz als organische und psychische Erkrankung Thüringer GesundheitsMesse Erfurt Prof. Dr. Diethard Müller

Schmerz als organische und psychische Erkrankung Thüringer GesundheitsMesse Erfurt Prof. Dr. Diethard Müller Schmerz als organische und psychische Erkrankung 10.03.2013 Thüringer GesundheitsMesse Erfurt Prof. Dr. Diethard Müller International Association for the Study of Pain Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes

Mehr

Der Versuch mit Höhenangst umzugehen und zu verstehen und was kann ich dagegen tun. Höhenangst

Der Versuch mit Höhenangst umzugehen und zu verstehen und was kann ich dagegen tun. Höhenangst Wolfgang Hillmer Der Versuch mit Höhenangst umzugehen und zu verstehen und was kann ich dagegen tun. Höhenangst Die Höhenangst ist eine Angststörung, die als eine anhaltende, übersteigerte und unangemessene

Mehr

Heilpraktiker Psychotherapie

Heilpraktiker Psychotherapie Band 1 Lernkarten zur Prüfungsvorbereitung Heilpraktiker Psychotherapie Lernkarten Elementarfunktionen und die drei Säulen der psychiatrischen Therapie Frage 1 Band 1 Welche Elementarfunktionen kennen

Mehr

Praxis der Psychosomatischen Grundversorgung

Praxis der Psychosomatischen Grundversorgung Praxis der Psychosomatischen Grundversorgung Die Beziehung zwischen Arzt und Patient von Iris Veit 1. Auflage 2010 Kohlhammer 2010 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 17 020832 2 Zu Leseprobe

Mehr

neurologische Symptome Taubheit, Blindheit, Lähmung, ungewollte Muskelkontraktionen oder Anfälle

neurologische Symptome Taubheit, Blindheit, Lähmung, ungewollte Muskelkontraktionen oder Anfälle Neurotische Störungen Neurotische Symptomatik (verschiedene Symptome, meinhaftig) Körperliche Ursachen Behandlung der Symptome Betäubtheit und innere Leere, Hoffnungslosigkeit, depressive Stimmung ständiges

Mehr

Einführung in die Psychosomatik: wer wie - wo - was? Erstellt von Dr. med. Alexander Calatzis 1

Einführung in die Psychosomatik: wer wie - wo - was? Erstellt von Dr. med. Alexander Calatzis 1 Einführung in die Psychosomatik: wer wie - wo - was? Erstellt von Dr. med. Alexander Calatzis 1 Wer bzw. Was wird behandelt? Körperliche Beschwerden/ Störungen + Psychische Belastungen/ Beschwerden Störungen

Mehr

Übersteigerte Krankheitsängste und Krankheitsverleugnung zwei ungünstige Bewältigungsstile

Übersteigerte Krankheitsängste und Krankheitsverleugnung zwei ungünstige Bewältigungsstile möglichst weiten Gesundheitsbegriff interessiert, weil sie auf diese Weise am besten ihre wirtschaftlichen Ziele in Richtung auf mehr Umsatz verwirklichen können. Übersteigerte Krankheitsängste und Krankheitsverleugnung

Mehr

Bindungsstörung bei psychisch kranken Eltern

Bindungsstörung bei psychisch kranken Eltern nicht von schlechten Eltern Bindungsstörung bei psychisch kranken Eltern Vortrag Fachtag Frühförderung Kinder werden in verschiedenen Lebens- und Entwicklungskontexten wahrgenommen, selten aber in der

Mehr

Psychogene Essstörung und Adipositas - wenn Körper und Nahrung die Mutter ersetzen

Psychogene Essstörung und Adipositas - wenn Körper und Nahrung die Mutter ersetzen Ihre Gesundheit wir sorgen dafür. Psychogene Essstörung und Adipositas - wenn Körper und Nahrung die Mutter ersetzen Globale Prävalenz von Übergewicht und Adipositas - 1 Mrd. Menschen sind übergewichtig

Mehr

Psychosomatik & Psychotherapie. Somatoforme Störungen

Psychosomatik & Psychotherapie. Somatoforme Störungen Prof. Dr. Eric Leibing Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie Georg-August-Universität Göttingen Lernziele Krankheitsbilder / Klassifikation Ätiologische Modelle Umgang mit Patienten / Behandlung

Mehr

Wie kann ich mit meiner Lebererkrankung umgehen? Wie können Sie Ihre Kompetenz zur Bewältigung steigern?

Wie kann ich mit meiner Lebererkrankung umgehen? Wie können Sie Ihre Kompetenz zur Bewältigung steigern? Wie kann ich mit meiner Lebererkrankung umgehen? Wie können Sie Ihre Kompetenz zur Bewältigung steigern? Dr.med Iris Veit Fachärztin für Allgemeinmedizin/ Psychotherapie Bahnhofstraße 204 44629 Herne www.irisveit.de

Mehr

Werkstättenbericht Q-Zirkel

Werkstättenbericht Q-Zirkel Südtiroler Gesellschaft für Allgemeinmedizin Werkstättenbericht Q-Zirkel Beispiel: Qualitätszirkel Somatoforme Störungen Dr. Simon Kostner - SüGAM 1 Qualitätszirkel arbeiten auf freiwilliger Basis mit

Mehr

Psychosomatik und Psychotherapie WS 04/05 Referat Somatoforme Störungen

Psychosomatik und Psychotherapie WS 04/05 Referat Somatoforme Störungen Psychosomatik und Psychotherapie WS 04/05 Referat Somatoforme Störungen Einleitung: - jeder Mensch lernt während des Lebens somatoemotionale Botschaften zu filtern (Beispiele: leichter Schmerz, Ziehen,

Mehr

Was ist Angst? Panikattacken und Vermeidungsverhalten sind mit klinisch-psychologischen Verfahren gut behandelbar!

Was ist Angst? Panikattacken und Vermeidungsverhalten sind mit klinisch-psychologischen Verfahren gut behandelbar! Was ist Angst? Panikattacken und Vermeidungsverhalten sind mit klinisch-psychologischen Verfahren gut behandelbar! Prof. Dr. Thomas Fydrich Dipl.-Psych. Christiane Janßen Arbeitsbereich Psychotherapie

Mehr

Aufeinandertreffen entgegengesetzter, unvereinbarer Verhaltenstendenzen (Motivationen, Bedürfnisse, Wünsche, Triebe, Strebungen)

Aufeinandertreffen entgegengesetzter, unvereinbarer Verhaltenstendenzen (Motivationen, Bedürfnisse, Wünsche, Triebe, Strebungen) Was ist ein Konflikt? Aufeinandertreffen entgegengesetzter, unvereinbarer Verhaltenstendenzen (Motivationen, Bedürfnisse, Wünsche, Triebe, Strebungen) 1 Das psychodynamische Konfliktmodell I Entwicklungskonflikt

Mehr

PSYCHISCHE KOMORBIDITÄTEN BEI CHRONISCHEN RÜCKENSCHMERZEN

PSYCHISCHE KOMORBIDITÄTEN BEI CHRONISCHEN RÜCKENSCHMERZEN 1 PSYCHISCHE KOMORBIDITÄTEN BEI CHRONISCHEN RÜCKENSCHMERZEN Depressivität und Ängstlichkeit 2 Gliederung 1. Komorbidität Was ist das? 2. Häufigkeit psychischer Komorbidität 3. Gründe für eine erhöhte psychische

Mehr

Angst und Atemnot in der Palliativpflege

Angst und Atemnot in der Palliativpflege Angst und Atemnot in der Palliativpflege Qualitätszirkel Pallium, Bühl, 16.03.2011, Psychoonkologin (DKG), Atemtherapeutin (AFA), Körperpsychotherapeutin Inhaltsverzeichnis Angst im palliativmedizinischen

Mehr

Mathias Lohmer. Psychodynamik, Behandlungstechnik und therapeutische Settings. (D Schattauer Stuttgart. New York

Mathias Lohmer. Psychodynamik, Behandlungstechnik und therapeutische Settings. (D Schattauer Stuttgart. New York Mathias Lohmer Psychodynamik, Behandlungstechnik und therapeutische Settings (D Schattauer Stuttgart New York I Psychodynamik 1 Borderline-Struktur und spezielle Formen der Objektbeziehungsgestaltung Einführung

Mehr

Termin: Mo., Psychosomatische Medizin / Psychotherapie 20. viele Altfragen! Frage 1:Somatisierungsstörung. Was ist falsch?

Termin: Mo., Psychosomatische Medizin / Psychotherapie 20. viele Altfragen! Frage 1:Somatisierungsstörung. Was ist falsch? Termin: Mo., 25.03.2013 Psychosomatische Medizin / Psychotherapie 20 viele Altfragen! Frage 1:Somatisierungsstörung. Was ist falsch? nehmen epidemiologisch mit zunehmendem Alter exponentiell ab Patienten

Mehr

Inhalt. Vorwort zur zweiten Auflage Grundlagen Demenzen... 24

Inhalt. Vorwort zur zweiten Auflage Grundlagen Demenzen... 24 Inhalt Vorwort zur zweiten Auflage........................ 5 1 Grundlagen..................................... 13 1.1 Definition, Diagnostik und Klassifikation psychischer Störungen.......................

Mehr

Diagnostik von Traumafolgestörungen bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Diagnostik von Traumafolgestörungen bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen Diagnostik von Traumafolgestörungen bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen Sabine Korda Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

Mehr

Maligne Regression bei Jugendlichen in der geschlossen stationären Arbeit. Ein Vortrag von Renate Migenda, KJP UKE Hamburg

Maligne Regression bei Jugendlichen in der geschlossen stationären Arbeit. Ein Vortrag von Renate Migenda, KJP UKE Hamburg Maligne Regression bei Jugendlichen in der geschlossen stationären Arbeit Ein Vortrag von Renate Migenda, KJP UKE Hamburg 1 Gliederung 1. Geschlossene Behandlung in der KJP 2. Begriffsklärung 3. Fallbeispiel

Mehr

Inhaltsklassifikation für ps. an. Leitlinien (LL) der VAKJP

Inhaltsklassifikation für ps. an. Leitlinien (LL) der VAKJP Seite 1 von 5 Franz J. Timmermann, Hamburg LL-Strukturpapier I Inhaltsklassifikation für ps. an. Leitlinien (LL) der VAKJP Vorschlag für eine globale Gliederung/Standardisierung der Inhalte von LL letzte

Mehr

Häufige Begleiterkrankungen: Körperliche Erkrankungen Epilepsie Sonstige körperliche Erkrankungen

Häufige Begleiterkrankungen: Körperliche Erkrankungen Epilepsie Sonstige körperliche Erkrankungen Vorwort und Einleitung: Autismus und Gesundheit... 11 Menschen mit Autismus und das Recht auf Gesundheit.... 12 Gesundheit und Krankheit bei Menschen mit Autismus.... 12 Zu diesem Buch.......... 12 Vorsorge

Mehr

Lebensqualität bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Wie können Sie Ihre Kompetenz zu Bewältigung steigern?

Lebensqualität bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Wie können Sie Ihre Kompetenz zu Bewältigung steigern? Lebensqualität bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Wie können Sie Ihre Kompetenz zu Bewältigung steigern? Dr.med Iris Veit Fachärztin für Allgemeinmedizin/ Psychotherapie Bahnhofstraße 204 44629

Mehr

Vortrag allgemeine Psychosomatik

Vortrag allgemeine Psychosomatik Vortrag allgemeine Psychosomatik AEMI 06.06.2010 Claudia Klaus FÄ für Innere Medizin + FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Gliederung: 1. Historie/Definition Psychosomatik 2. Psychosomatik

Mehr

Wie Beziehungsmuster den Verlauf nicht-spezifischer Körperbeschwerden beeinflussen

Wie Beziehungsmuster den Verlauf nicht-spezifischer Körperbeschwerden beeinflussen Wie Beziehungsmuster den Verlauf nicht-spezifischer Körperbeschwerden beeinflussen Schritte im Prozess der Betreuung in der hausärztlichen Praxis Die aktive Gestaltung einer empathischen Arzt-Patient-

Mehr

Häufige Begleiterkrankungen: Körperliche Erkrankungen Epilepsie Sonstige körperliche Erkrankungen

Häufige Begleiterkrankungen: Körperliche Erkrankungen Epilepsie Sonstige körperliche Erkrankungen Inhalt Vorwort und Einleitung: Autismus und Gesundheit... 11 Menschen mit Autismus und das Recht auf Gesundheit 12 Gesundheit und Krankheit bei Menschen mit Autismus... 12 Zu diesem B uch... 12 Vorsorge

Mehr

Angststörungen. Phobische Angstsyndrome

Angststörungen. Phobische Angstsyndrome Angststörungen Angststörungen Panikstörung (F41.0) Generalisierte Angststörung (F41.1) Angst und depressive Störung, gemischt (F41.2) Emotionale Störung mit Trennungsangst im Kindesalter (F93.0) Phobische

Mehr

Psychosomatische Grundversorgung

Psychosomatische Grundversorgung IPPP Institut für Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapie und Psychosomatik Düsseldorf e.v. * in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität

Mehr

Psychosoma4sche Folgen von Verkehrsunfällen

Psychosoma4sche Folgen von Verkehrsunfällen Psychosoma4sche Folgen von Verkehrsunfällen Prof. Dr. med. Claas Lahmann Klinik und Poliklinik für Psychosoma4sche Medizin Klinikum rechts der Isar, TU München Mögliche psychosoma4sche Störungen nach Verkehrsunfällen

Mehr

Psychiatrische Krankheiten und Störungen Borderline-Persönlichkeitsstörungen

Psychiatrische Krankheiten und Störungen Borderline-Persönlichkeitsstörungen Psychiatrische Krankheiten und Störungen Borderline-Persönlichkeitsstörungen PD Dr. Egon Fabian Borderline-Persönlichkeitsstörungen Psychiatrische Definition (phänomenologisch): - Tief verwurzelte, anhaltende

Mehr

Psychiatrisch- Versicherungsmedizinisches für die Hausarztpraxis

Psychiatrisch- Versicherungsmedizinisches für die Hausarztpraxis Psychiatrisch- Versicherungsmedizinisches für die Hausarztpraxis Wie erreiche ich bei IV und KTG möglichst viel bei Patienten mit psychischen Störungen 22.05.2015 Olaf Hentrich, HeTo GmbH 1 No Go Burnout

Mehr

Stärker als die Angst

Stärker als die Angst 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Michael Rufer Heike Alsleben Anaela Weiss Stärker als die Angst Ratgeber

Mehr

Grundlagen der Diagnostik und Therapie von somatoformer Schmerzstörung

Grundlagen der Diagnostik und Therapie von somatoformer Schmerzstörung Grundlagen der Diagnostik und Therapie von somatoformer Schmerzstörung Dipl.-Psych. Daniela Tuffner Psychologische Psychotherapeutin Schmerzzentrum Erlangen Gliederung Bedeutsamkeit somatoformer Schmerzen

Mehr

Patienteninformation

Patienteninformation Patienteninformation zum Thema Somatisierungsstörungen Autor: Filip Esau 1. Was sind Somatisierungsstörungen? Der Begriff Soma lässt sich auf das Altgriechische zurückführen und bedeutet so viel wie Körper.

Mehr

Subtypen DSM IV: generalisierte soziale Phobie und spezifische soziale Phobie

Subtypen DSM IV: generalisierte soziale Phobie und spezifische soziale Phobie Soziale Phobie Eckdaten: Subtypen DSM IV: generalisierte soziale Phobie und spezifische soziale Phobie Lebenszeitprävalenz 13 %; dritthäufigste psych. Störung nach Alkohol und Depression, Frauen 1,5x häufiger.

Mehr

Inhalt Inhalt. 2.1 Demenz Symptomatik und diagnostische Kriterien Diagnostische Methoden und Differenzialdiagnostik

Inhalt Inhalt. 2.1 Demenz Symptomatik und diagnostische Kriterien Diagnostische Methoden und Differenzialdiagnostik Inhalt Inhalt Vorwort........................................... 11 Teil I: Gerontologische Grundlagen und psychische Störungen im Alter........................... 13 1 Gerontologische Grundlagen....................

Mehr

Das Feststellen der Regulations-Fähigkeit und der Stress-Belastung des Autonomen Nerven-Systems mit dem. ANS - Explorer

Das Feststellen der Regulations-Fähigkeit und der Stress-Belastung des Autonomen Nerven-Systems mit dem. ANS - Explorer Das Feststellen der Regulations-Fähigkeit und der Stress-Belastung des Autonomen Nerven-Systems mit dem Ihr Navigations-System auf dem Weg zum gesunden Patienten ermöglicht Ihnen aufgrund einer HRV-Analyse

Mehr

Auftreten & Verlauf bei Angststörungen. Angststörungen. F 40: Phobische Störung. Angstauslösendes Objekt oder Situation erkennbar?

Auftreten & Verlauf bei Angststörungen. Angststörungen. F 40: Phobische Störung. Angstauslösendes Objekt oder Situation erkennbar? Auftreten & Verlauf bei Angststörungen (Comer 1995) 1J. Prävalenz Verhältnis W / M Alter bei Beginn Prävalenz nahen Verwandten Agoraphobie ohne Panikstörung 2, 8 % 2 : 1 20 40 J. Unbekannt Soziale Phobie

Mehr

Emotionsfokussierte Aspekte der Therapie des narzisstischen Konfliktes

Emotionsfokussierte Aspekte der Therapie des narzisstischen Konfliktes Emotionsfokussierte Aspekte der Therapie des narzisstischen Konfliktes Claas-Hinrich Lammers Modul Persönlichkeitsstörungen Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie Charité Universitätsmedizin-Berlin,

Mehr

Das Alter hat nichts Schönes oder doch. Depressionen im Alter Ende oder Anfang?

Das Alter hat nichts Schönes oder doch. Depressionen im Alter Ende oder Anfang? Das Alter hat nichts Schönes oder doch Depressionen im Alter Ende oder Anfang? Depressionen im Alter Gedanken zum Alter was bedeutet höheres Alter Depressionen im Alter Häufigkeit Was ist eigentlich eine

Mehr

Psychologische Faktoren im Krankheitsverlauf. Myelomtage Heidelberg Patiententag

Psychologische Faktoren im Krankheitsverlauf. Myelomtage Heidelberg Patiententag Psychologische Faktoren im Krankheitsverlauf Myelomtage Heidelberg Patiententag 30.09.2012 Dagmar Tönnessen Medizinische Klinik V Universitätsklinik Heidelberg Überblick > Psychoonkologie > Forschungsschwerpunkte:

Mehr

Grundbedingungen nach Jaspers (1965)

Grundbedingungen nach Jaspers (1965) Inhaltsübersicht -Allgemeine Überlegungen -Nomenklatur psychoreaktiver Störungen -Akute Belastungsreaktion -Posttraumatische Belastungsstörung -Anpassungsstörungen -Sonstige psychopathologische Syndrome

Mehr

Holger Bertrand Flöttmann. Angst. Ursprung und Überwindung. Dritte, erweiterte und überarbeitete Auflage. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln

Holger Bertrand Flöttmann. Angst. Ursprung und Überwindung. Dritte, erweiterte und überarbeitete Auflage. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln Holger Bertrand Flöttmann Angst Ursprung und Überwindung Dritte, erweiterte und überarbeitete Auflage Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln Inhalt Einleitung 11 WasistAngst? 15 WasberichtenMenschen,

Mehr

Kinder und Jugendliche unterstützen - Posttraumatische Belastungen erkennen

Kinder und Jugendliche unterstützen - Posttraumatische Belastungen erkennen Kinder und Jugendliche unterstützen - Posttraumatische Belastungen erkennen Beratungskinder TOBIAS 3. Klasse Leistungsprobleme geistig abwesend langsames Arbeiten untröstliches Weinen SABINE 1.Klasse morgendliche

Mehr

Dissoziative Störungen, Konversionsstörungen

Dissoziative Störungen, Konversionsstörungen Dissoziative Störungen, Konversionsstörungen Konversion (Freud, 1894) Begriff im Sinne eines psychoanalytischen Erklärungsmodells oder Phänomenologisch- deskriptiver Begriff Dissoziation... ein komplexer

Mehr

Wege aus Angst und Panik BADEN-BADEN. Behandlungsangebot für Menschen mit akuten Angsterkrankungen

Wege aus Angst und Panik BADEN-BADEN. Behandlungsangebot für Menschen mit akuten Angsterkrankungen Wege aus und Panik BADEN-BADEN Behandlungsangebot für Menschen mit akuten erkrankungen Wenn die Seele quält... Ganz plötzlich wie aus heiterem Himmel verspüren Sie körperliche Beschwerden, wie Herzrasen,

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Allgemeine Einführung in die Ursachen psychischer Erkrankungen sowie deren Bedeutung

Inhaltsverzeichnis. Allgemeine Einführung in die Ursachen psychischer Erkrankungen sowie deren Bedeutung Inhaltsverzeichnis Allgemeine Einführung in die Ursachen psychischer Erkrankungen sowie deren Bedeutung XIII 1 Diagnostik und Klassifikation in der Psychiatrie 1.1 Psychiatrische Anamneseerhebung 1 Synonyme

Mehr

Rehazentrum Bad Dürrheim Klinik Hüttenbühl der Deutschen Rentenversicherung Bund. Vortrag zum Thema: Stress

Rehazentrum Bad Dürrheim Klinik Hüttenbühl der Deutschen Rentenversicherung Bund. Vortrag zum Thema: Stress Rehazentrum Bad Dürrheim Klinik Hüttenbühl der Deutschen Rentenversicherung Bund Vortrag zum Thema: Stress Was ist Stress S O R Stressmodell und Stresstheorie dient dem besseren Verständnis der komplexen

Mehr

Angst, Depression und körperliche Komorbiditäten bei Kindern

Angst, Depression und körperliche Komorbiditäten bei Kindern Angst, Depression und körperliche Komorbiditäten bei Kindern Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Susanne Walitza Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Psychiatrische Universitätsklinik Zürich

Mehr

Zwang - Charakteristika

Zwang - Charakteristika Zwang - Charakteristika Handlungen, Gedanken, Gefühle, Impulse, Vorstellungen, Befürchtungen stereotyp wiederkehrend als fremdartig, sinnlos, unvermeidbar, störend bis quälend empfunden (meist) unvereinbar

Mehr

Moderne Therapieperspektiven in der psychiatrischen Rehabilitation Zürich PD. Dr. U. Cuntz Schön-Klinik Roseneck Prien

Moderne Therapieperspektiven in der psychiatrischen Rehabilitation Zürich PD. Dr. U. Cuntz Schön-Klinik Roseneck Prien Moderne Therapieperspektiven in der psychiatrischen Rehabilitation Zürich 1.12.2011 PD. Dr. U. Cuntz Schön-Klinik Roseneck Prien Einzeltherapie Patientenzentrierte Gruppentherapie Themenzentrierte Gruppentherapie

Mehr

Psychodynamische Therapie von Angststörungen

Psychodynamische Therapie von Angststörungen Psychodynamische Therapie von Angststörungen Einführung und Manual für die kurz- und mittelfristige Therapie Bearbeitet von Sven O. Hoffmann 1., unveränd. ND 2009 der 1. Aufl. 2008 2008. Taschenbuch. 131

Mehr

1 Verhaltenstherapie und die Vielfalt

1 Verhaltenstherapie und die Vielfalt 1 Verhaltenstherapie und die Vielfalt psychotherapeutischer Gruppen 1 1.1 Die Gruppenvielfalt in der psychosozialen Versorgung 2 1.1.1 Selbsthilfegruppen 2 1.1.2 Präventive Aufklärungsgruppen 4 1.1.3 Die

Mehr

Angststörungen Die Angst vor dem verrückt werden.

Angststörungen Die Angst vor dem verrückt werden. Angststörungen Die Angst vor dem verrückt werden. Wenn die Angst uns aus heiterem Himmel überfällt, ohne dass ein erkennbarer Auslöser zu erkennen ist, Wenn wir beginnen, Menschenmengen, Kaufhäuser, offene

Mehr

Psychosomatik. Erkennen - Erklären - Behandeln. Bearbeitet von Wolfgang Herzog, Johannes Kruse, Wolfgang Wöller

Psychosomatik. Erkennen - Erklären - Behandeln. Bearbeitet von Wolfgang Herzog, Johannes Kruse, Wolfgang Wöller Psychosomatik Erkennen - Erklären - Behandeln Bearbeitet von Wolfgang Herzog, Johannes Kruse, Wolfgang Wöller 1. Auflage 2016. Buch inkl. Online-Nutzung. 304 S. Inklusive e-book. Hardcover ISBN 978 3 13

Mehr

Wie gehe ich mit Suizidalität um? Dr. med. Barbara Hochstrasser, M.P.H. Chefärztin Privatklinik Meiringen

Wie gehe ich mit Suizidalität um? Dr. med. Barbara Hochstrasser, M.P.H. Chefärztin Privatklinik Meiringen Wie gehe ich mit Suizidalität um? Dr. med. Barbara Hochstrasser, M.P.H. Chefärztin Privatklinik Meiringen Suizidalität : Begriffbestimmung Suizidalität meint die Summe aller Denk- und Verhaltensweisen,

Mehr

Krankheitsbewältigung und Partnerschaft bei chronischen neurologischen Erkrankungen

Krankheitsbewältigung und Partnerschaft bei chronischen neurologischen Erkrankungen Krankheitsbewältigung und Partnerschaft bei chronischen neurologischen Erkrankungen Heike Meißner Klinische Neuropsychologin GNP Psychologische Psychotherapeutin Neurologisches Rehabilitationszentrum Quellenhof

Mehr

Funded by Fonds Gesundes Österreich

Funded by Fonds Gesundes Österreich Workshop held at Eating Disorders Alpbach 2012, Health Promotion and Prevention in Eating Disorders and Obesity, The 20th International Conference, October 18-20, 2012 Funded by Fonds Gesundes Österreich

Mehr

Psychosomatische Rehabilitation

Psychosomatische Rehabilitation Psychosomatische Rehabilitation RehaClinic Braunwald für eine Behandlung von Körper und Seele Unser Schwerpunkt ist eine individuelle, auf den Patienten abgestimmte Psychotherapie. Behandlungskonzept psychosomatischer

Mehr

1 Einleitung 1. 2 Symptomatik, Epidemiologie, Klassifikation. 3 Theoretischer Handlungsrahmen 23. Inhalt. und Diagnostik 7

1 Einleitung 1. 2 Symptomatik, Epidemiologie, Klassifikation. 3 Theoretischer Handlungsrahmen 23. Inhalt. und Diagnostik 7 Inhalt Vorwort XIII 1 Einleitung 1 2 Symptomatik, Epidemiologie, Klassifikation und Diagnostik 7 2.1 Symptomatik: Wie äußern sich Angststörungen und Depressionen bei Jugendlichen? 8 2.1.1 Angststörungen

Mehr

Krankheitsbewältigung

Krankheitsbewältigung Krankheitsbewältigung Dr. med. Jutta Esther Hensen Allgemeinmedizin Psychotherapie Hannover Was ist belastend an einer chronischen Erkrankung? Heilung schwierig Krankheitsverlauf unvorhersehbar Abhängigkeit

Mehr

Bonner Evaluationsstudie (BEST) Zwischenauswertung PP und KJP Juli 2011

Bonner Evaluationsstudie (BEST) Zwischenauswertung PP und KJP Juli 2011 Bonner Evaluationsstudie (BEST) Zwischenauswertung PP und KJP Juli 2011 Studienergebnisse PP ab 18;00 Jahre (Stand Juli 2011) Wachstum der StudienteilnehmerInnen zum Messzeitpunkt T1 / Erstkontakt im MVZ-Psyche

Mehr

Teil I: Gerontologische Grundlagen und psychische Störungen im Alter 13

Teil I: Gerontologische Grundlagen und psychische Störungen im Alter 13 Inhalt Vorwort 11 Teil I: Gerontologische Grundlagen und psychische Störungen im Alter 13 1 Gerontologische Grundlagen 14 1.1 Einführung 14 1.2 Das dritte und vierte Alter sowie die Hochaltrigkeit 15 1.3

Mehr

Angststörungen. Prof. Dr. Katja Wingenfeld Charité Universitätsmedizin Berlin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Campus Benjamin Franklin

Angststörungen. Prof. Dr. Katja Wingenfeld Charité Universitätsmedizin Berlin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Campus Benjamin Franklin Angststörungen Prof. Dr. Katja Wingenfeld Charité Universitätsmedizin Berlin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Campus Benjamin Franklin U N I V E R S I T Ä T S M E D I Z I N B E R L I N 1 Gliederung

Mehr

Internationale Kongress der ÖAS

Internationale Kongress der ÖAS -Cortolezis 2 7. Internationale Kongress der ÖAS Schloß Schönbrunn Tagungszentrum 16.-18.5.2014 3 4 Fremd.gehen - Lösungsversuch Gewohnte Spuren verlassen um: - sinnstiftendes Verhalten - wirkt beziehungsgestaltend

Mehr

Psychoneurosen I Angst / Panik Herzangst Hypochondrie

Psychoneurosen I Angst / Panik Herzangst Hypochondrie Psychoneurosen I Angst / Panik Herzangst Hypochondrie Referat zum Kurs Psychosomatik II Stefan Schüßler www.sts sts-net.de Literatur: Tress - Psychosomatische Grundversorgung 1997 Hoffmann / Hochapfel

Mehr

Qualitätsbericht 2010 Praxis für Psychotherapie Dr. Shaw & Kollegen

Qualitätsbericht 2010 Praxis für Psychotherapie Dr. Shaw & Kollegen Qualitätsbericht 2010 Praxis für Psychotherapie Dr. Shaw & Kollegen Qualitätsbericht 2010 Praxis für Psychotherapie Dr. Shaw & Kollegen In unserem Qualitätsbericht 2010 haben wir die Ergebnisse von Erhebungen

Mehr

Umgang mit einem belastenden Ereignis

Umgang mit einem belastenden Ereignis Departement für Erziehung und Kultur Amt für Volksschule SKIT Schulisches Kriseninterventionsteam Umgang mit einem belastenden Ereignis Orientierungshilfe für Eltern und Bezugspersonen Aussergewöhnlich

Mehr

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Michael Geyer/Aike Hessel Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Johann Ambrosius Barth Verlag Heidelberg Leipzig VII Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeine Krankheitslehre psychogener und psychosomatischer

Mehr

Psychologische/Psychiatrische Begleitung und Coaching von jungen Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen in der Beruflichen Rehabilitation

Psychologische/Psychiatrische Begleitung und Coaching von jungen Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen in der Beruflichen Rehabilitation Psychologische/Psychiatrische Begleitung und Coaching von jungen Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen in der Beruflichen Rehabilitation Dr. med. Stefan Thelemann Kinder- und Jugendpsychiater, Betriebsarzt

Mehr

Achterbahn der Gefühle

Achterbahn der Gefühle Achterbahn der Gefühle Überblick Darstellung der Symptomatik Konzept der DBT-A Therapiebausteine Dialektik Darstellung der Problematik Selbstverletzungen Suizidalität Hohe Impulsivität Starke Gefühlsschwankungen

Mehr

Wenn Symptome bleiben

Wenn Symptome bleiben Wenn Symptome bleiben Umgang mit chronischen Angststörungen Dipl.-Psych. Kathrin Adrian Psychologische Psychotherapeutin VT Psychoonkologin Quelle: http://www.sifatipp.de/karriere/karrieremagazin/angststoerungen-im-berufsleben/

Mehr

Inhaltsverzeichnis ł *,- ;

Inhaltsverzeichnis ł *,- ; ł *,- ; 1 Klinische Psychologie 1 1.1 Einleitung... 1 1.2 Geschichte 2 1.3 Psychische Störungen 6 1.3.1 Begriff und Kriterien 6.1.3.2 Phänomenologie 7 1.3.3 Diagnostik 8 1.3.4 Epidemiologie 8 1.3.5 Ätiologie

Mehr

Psychosomatische Aspekte der Herzerkrankungen

Psychosomatische Aspekte der Herzerkrankungen VTF Herz InForm Hamburg Lizenzausbildung Sport in ambulanten Herzgruppen Psychosomatische Aspekte (Wolfgang Klingebiel) Psychosomatische Aspekte der Herzerkrankungen VTF Herz InForm Hamburg Lizenzausbildung

Mehr

FOSUMOS Persönlichkeitsstörungen: Ein alternativer Blick. Felix Altorfer 1

FOSUMOS Persönlichkeitsstörungen: Ein alternativer Blick. Felix Altorfer 1 FOSUMOS 11.06.08 Persönlichkeitsstörungen: Ein alternativer Blick Felix Altorfer 1 Persönlichkeitsstörungen Synonyma/Historische Begriffe Psychopathische Persönlichkeit (Kraeppelin 1903, K. Schneider 1923)

Mehr

Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium

Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium Lässig statt stressig Tipps für ein erfolgreiches Studium Heute: STRESS Herausforderung oder Belastung? Dipl.-Psych. Janina Weyland Ablauf Definition: Stress Stressoren Stressreaktionen Bewältigungsmöglichkeiten

Mehr

1 Allgemeine Grundlagen zur Entwicklung psychischer und psychosomatischer Störungen 6

1 Allgemeine Grundlagen zur Entwicklung psychischer und psychosomatischer Störungen 6 Vili Eine Einleitung 1 1 Allgemeine Grundlagen zur Entwicklung psychischer und psychosomatischer Störungen 6 1.1 Neurotische Störungen und Psychosomatische Medizin: Terminologie und Klassifikation 6 1.2

Mehr

Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Prof. Dr. med. Michael Günter Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Wintersemester 2017/2018 2017 Prof. Dr. med. Michael

Mehr

Neurotische Störungen und Psychosomatische Medizin

Neurotische Störungen und Psychosomatische Medizin Neurotische Störungen und Psychosomatische Medizin Mit einer Einführung in Psychodiagnostik und Psychotherapie CompactLehrbuch Herausgegeben von Annegret Eckhardt-Henn, Gereon Heuft, Gerd Hochapfel und

Mehr

Bindung und Ablösung bei Jugendlichen mit mehreren Eltern

Bindung und Ablösung bei Jugendlichen mit mehreren Eltern Bindung und Ablösung bei Jugendlichen mit mehreren Eltern Karl Heinz Brisch Kinderklinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie Ludwig-Maximilians-Universität

Mehr

Angehörige von Patienten rund um die Transplantation --Seminar--

Angehörige von Patienten rund um die Transplantation --Seminar-- Angehörige von Patienten rund um die Transplantation --Seminar-- Dr. med. G. Greif-Higer MAE Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Konsil-/ Liaisondienst Transplantation

Mehr

SCHULABSENTISMUS ALLES PSYCHE? SCHULABSENTISMUS AUS KINDER-UND JUGENDPSYCHIATRISCHER SICHT

SCHULABSENTISMUS ALLES PSYCHE? SCHULABSENTISMUS AUS KINDER-UND JUGENDPSYCHIATRISCHER SICHT SCHULABSENTISMUS ALLES PSYCHE? SCHULABSENTISMUS AUS KINDER-UND JUGENDPSYCHIATRISCHER SICHT MARION KOLB 01.03.2017 Schulabsentismus 1. Schulabsentismus aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht a. Definition

Mehr

Angststörungen im Kindes- und Jugendalter. Dr. A. Becker Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie & Psychotherapie Universitätsmedizin Göttingen

Angststörungen im Kindes- und Jugendalter. Dr. A. Becker Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie & Psychotherapie Universitätsmedizin Göttingen Angststörungen im Kindes- und Jugendalter Dr. A. Becker Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie & Psychotherapie Universitätsmedizin Göttingen Angststörungen im Kindesalter Angst ist eine lebensnotwendige

Mehr

Vorwort Was ist Psychiatrie? Heute vorherrschendes Krankheitsmodell in der Psychiatrie... 17

Vorwort Was ist Psychiatrie? Heute vorherrschendes Krankheitsmodell in der Psychiatrie... 17 5 Inhaltsverzeichnis Vorwort...................................... 11 1. Einführung in die Psychiatrie.................... 15 1.1 Was ist Psychiatrie?............................. 15 1.2 Heute vorherrschendes

Mehr