Prävention und Gesundheitsförderung

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1 Prävention und Gesundheitsförderung Ambulante Reha am Krankenhaus -Geilenkirchen- GmbH Sandra Jansen & Dominik Pöppl

2 Ambulante Reha am Krankenhaus Geilenkirchen

3 Einige Zahlen z. Zt. beschäftigen wir ca. 140 Mitarbeiter tägliche Behandlung von 140 Reha-Patienten in beiden Einrichtungen 631 Rehasportler trainieren in unseren Einrichtungen 95 Patienten nehmen an Präventionskursen teil 377 Patienten führen eine Intensivierte Rehanachsorge (IRENA) z.zt. bei uns durch 530 Physiotherapeuten wurden bisher von uns in der Physiotherapieschule ausgebildet z. Zt. werden 90 Schüler ausgebildet Frauenquote 78 %

4 Eindrücke

5 Eindrücke

6 Eindrücke

7 Eindrücke

8 Eindrücke

9 WorkPark

10 WorkPark

11 WorkPark

12 Eindrücke

13 Eindrücke

14 Leistungsspektrum Ganztägig Ambulante medizinische Rehabilitation Orthopädie Ganztägig Ambulante medizinische Rehabilitation Psychosomatik Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) Prävention Physikalische Therapie / Heilmittelversorgung Aquafitness / Babyschwimmen MBOR/ABMR Nachsorge (z.b. IRENA)

15 Handlungsdruck Einflussfaktoren: Verlängerte Lebensarbeitszeit b bis 67 Demografischer Wandel Wegfall von Frühruhestandsregelungen/Altersteilzeit Viele ältere Mitarbeiter im Betrieb mit gesundheitlichen Problemen Zu wenige Schon -arbeitsplätze Konsequenzen: für Betriebe Gefahr hoher Krankenstände Verlust der Wettbewerbsfähigkeit Lieferunfähigkeit Kostenexplosion für Mitarbeiter Gefahr von Erwerbsunfähigkeit Aussteuerung Arbeitsplatzverlust Kostenexplosion

16 Ziele Gesundheit präventiv fördern und die (berufliche) Leistungsfähigkeit frühzeitig und nachhaltig sichern. Das Programm ist keine Reha-Maßnahme und richtet sich an Erwerbstätige, die Gefahr laufen auf Grund von bereits aufkommenden Risikofaktoren erwerbsunfähig zu werden Folgende Interventionsziele stehen im Vordergrund: Lebensstiländerung Aktivitätsförderung besserer Umgang mit körperlicher und psychischer Anspannung Problembewältigung im Arbeitsalltag Förderung gesundheitsgerechter Verhaltensweisen bessere Körperwahrnehmung Schmerzprophylaxe

17 Zielgruppe Beschäftigte mit ersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die durch belastende Arbeitsumstände einem höheren gesundheitlichen Risiko unterliegen Als erste gesundheitliche Beeinträchtigungen gelten zum Beispiel: beginnende Funktionsstörungen der Bewegungsorgane beginnende Funktionsstörungen verschiedener innerer Organe psychische Beeinträchtigungen Störungen der Atemwege, die zur Chronifizierung neigen

18 Effektivität Kosten-Nutzen-Verhältnisse liegen zwischen 1 : 2,3 und 1 : 10,1 1 1 Quelle: Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA-Report Nr. 3/ Nr. 13) Jeder Euro, der in betriebliche Prävention investiert wird, zahlt sich auf volkswirtschaftlicher Ebene mit 5 bis 16 Euro aus je nach Art und Umfang der Maßnahme. 2 (Geringere Krankheitskosten, geringere Fehlzeiten) 2 Quelle: Booz & Co., Vorteil Vorsorge, Die Rolle der betrieblichen Gesundheitsvorsorge für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland, 2011, S. 7 und 9)

19 Programmaufbau und Finanzierung Initialphase - 3 Tage (Kennenlernen, Förderung der Gruppendynamik, Erproben, individueller Trainingsplan) Trainingsphase - 16 Wochen (Intensivtraining an 2 Terminen pro Woche in der Gruppe, Vorträge und Schulungen) Eigenaktivitätsphase (Training in Eigeninitiative, fakultativ intensive Betreuung durch Präventionsmanager) Auffrischungstag - 1 Tag ( Refresher ) (Auffrischung und Verstetigung des bisher Gelernten; Unterstützung bei der Bewältigung von Umsetzungshindernissen) Eigenaktivitätsphase (Training in Eigeninitiative, fakultativ intensive Betreuung durch Präventionsmanager)

20 Phaseninhalte Professionen: Ärzte, Psychologen, Sportwissenschaftler, Physio- und Ergotherapeuten sowie Ernährungsberater Dreitägige Initialphase: ein intensiver Start mit sportmedizinischer Untersuchung, praktischen Übungen und theoretischer Vermittlung von Basiswissen. Programmbeginn: Donnerstag & Freitag von Uhr Samstag von Uhr

21 Tag 1 Initialphase Uhrzeit Inhalt Akteure / Referenten Begrüßung, Programmvorstellung, Vorstellung der Therapeuten, Vorstellung der Ansprechpartner für Therapie und Organisatorisches Vortrag: Verhaltens- und Verhältnisprävention Ergotherapeut Pause Einführung in die medizinische Trainingstherapie (MTT) Sportwissenschaftler Impulsvortrag Bewegung Sportwissenschaftler Pause/Umziehen Aktive Einheit Sportwissenschaftler Ärztliche Eingangsuntersuchung MTT- Individualisierung Sportwissenschaftler

22 Tag 2 Initialphase Uhrzeit Inhalt Akteure / Referenten Impulsvortrag Ernährung Ernährungsberater Aktive Einheit Kochkurs Ernährungsberater Pause/Umziehen Assessment Ausdauer Sportwissenschaftler MTT- Individualisierung Sportwissenschaftler Ärztliche Eingangsuntersuchung

23 Tag 3 Initialphase Uhrzeit Inhalt Akteure / Referenten Impulsvortrag Stressbewältigung Psychologe Einblick Entspannung Psychologe Assessment Kraft/Koordination Sportwissenschaftler Pause MTT- Individualisierung Sportwissenschaftler Abschluss: Zielsetzung, Ausblick, Zufriedenheitsfragebogen

24 Phaseninhalte 16-wöchige Trainingsphase zweimal wöchentliche Termine á 120 Minuten: Montags/Mittwochs oder Dienstags/Donnerstags um Uhr* Inhalt Medizinische Trainingstherapie auf Grundlage der ärztlichen Eingangsuntersuchung und der sportmedizinischen Untersuchungen (60min.) Seminare zu verschiedenen Gesundheitsthemen (60min.) *Firmenspezifische Wünsche nach Absprache möglich.

25 Phaseninhalte Lebensstilerprobung/Eigenaktivitätsphase Erlerntes Wissen soll im Alltag umgesetzt werden Refreshertag Nach 6 Monaten Kontrolle der erzielten Erfolge

26 Diskussion

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