Altersvorsorge in Japan
|
|
|
- Alexander Schwarz
- vor 10 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Japan Nr. 195 vom April 2006 Altersvorsorge in Japan INHALTSVERZEICHNIS Teil I: Japans Rentenreform 2004 Zukunftsfähig ohne radikale Schnitte 3 Anhang: Tabellen 19 Werner Kamppeter Teil II: Weitere Informationen zum Rentensystem und dem Problem der Überalterung 23 Christian Tack Zu den Autoren 28
2 2 Japan Analysen Prognosen Nr. 195 vom April 2006 Japan-Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität, München Deutsch-Japanischer Wirtschaftskreis, Düsseldorf Redaktion: DJW-Team, Franz Waldenberger Düsseldorf/München, 2006 (ISSN X; ) Weitere Informationen: Herausgeber: Japan-Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität Oettingenstraße 67, München Tel. 089/ und DJW (Deutsch-Japanischer Wirtschaftskreis) Stockumer Kirchstr. 61, Düsseldorf Tel.: Eine Liste der früheren Ausgaben ab dem Jahr 2000 und kostenlose Downloads finden sich auf den folgenden Homepages: Prof. Dr. Franz Waldenberger DJW. Nachdruck und sonstige Verbreitung (auch auszugsweise): Nur mit Quellenangabe und gegen Einsendung eines Belegexemplars. Japan-Zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität/DJW, München/Düsseldorf 2006
3 3 Teil I: Japans Rentenreform 2004 Zukunftsfähig ohne radikale Schnitte Japan steht vor ähnlichen, wenn nicht noch gravierenderen demographischen Herausforderungen als Deutschland: die Lebenserwartung, sowieso schon die höchste der Welt, steigt jedes Jahr um mehr als 3 Monate, während die Geburtenrate immer weiter fällt (die Fruchtbarkeitsrate lag zuletzt bei 1,29). Auch in Japan wird deshalb, insbesondere von den jüngeren Generationen, die zukünftige Tragfähigkeit der Rentensysteme und der sozialen Sicherungssysteme überhaupt in Frage gestellt. Dabei war es dem Vertrauen in diese Systeme alles andere als zuträglich, daß viele Abgeordnete aus Regierung und Opposition, ja selbst Kabinettsmitglieder, ihre Beiträge zur Volksrentenversicherung über mehr oder weniger lange Zeiträume nicht entrichtet hatten. Auch wenn sich bald herausstellte, daß diese Politiker eine besondere Regelung der speziell für sie eingerichteten Alterssicherung nicht gekannt und beachtet hatten, war der politische Flurschaden enorm umso mehr als die Rentenreform 2004 gerade abschließend in beiden Häusern des Parlaments diskutiert wurde. Die Öffentlichkeit war aufgebracht. Hinzu kam, daß es auch beim Sozialversicherungsamt, dem Träger der beiden staatlichen Rentensysteme zu Unregelmäßigkeiten gekommen war. Schließlich berichteten die Medien, daß fast 40% der Versicherungspflichtigen gar keine Beiträge zahlten. Da es nur für einen Teil der Beitragszahler der Volksrentenversicherung (eines der Rentensysteme) zutraf, war dies zwar faktisch in dieser Form nicht korrekt, setzte sich aber durch häufige Wiederholung in den Köpfen vieler Bürger fest. In diesem Klima der Verunsicherung wurde die Rentenreform im Juni 2004 mit der Stimmenmehrheit der Regierungskoalition auch im Oberhaus verabschiedet. Die Demokratische Partei (DP), die sich schon als die nächste Regierungspartei sah, blieb (auch aus taktischen Gründen) bei ihrer Ablehnung. Sie stimmte nur einem Zusatzprotokoll zum Gesetz zu, in dem eine Neuordnung und Vereinheitlichung der Rentensysteme bei der nächsten Reform im Jahr 2009 als mögliche Option angesprochen wird. Dagegen konnte die Regierung wiederum nichts einwenden, da die Regierungspartei LDP ähnliche Forderungen schon in früheren Jahren vertreten hatte. Absicht der Reform war es natürlich, wie im Gesetz vorgesehen, die Rentensysteme angesichts der sich ändernden Bedingungen zu überprüfen und die Renten mittelund langfristig sicher zu machen. Tatsächlich ist die Reform gar nicht schlecht gelungen. Dennoch drang diese eher frohe Botschaft kaum bis zu den Bürgern durch. Wegen der wirren Umstände während des ersten Halbjahres hatte der eigentliche Inhalt der Reform keine allzu große Beachtung gefunden; viel eher waren die Bürger weiter verunsichert worden. Bei Umfragen im September 2004 gab eine breite Mehrheit der Bürger der Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme höchste Priorität, weit vor der Postreform und anderen Reformvorhaben der Regierung Koizumi. Das hat sich bis heute nicht geändert. Gleichwohl glätteten sich die Wellen im weiteren Verlauf von 2004 und 2005 etwas. Häufig traf man auf Artikel und Sendungen, die die Reform und ihre Auswirkungen auf Beitragszahler und Rentenempfänger im Detail untersuchten und diskutierten. Dabei ist erstaunlich, mit welcher Liebe zum Detail allerlei Projektionen und die Auswirkungen dieser Reform auf unterschiedlich situierte Rentnerhaushalte in die
4 4 Öffentlichkeit gebracht wurden. Auch in Sendungen wie close up gendai, einer von Montag bis Freitag ausgestrahlten, sehr informativen Reihe zu gesellschaftlichen und politischen Themen, wurden mehrfach die Auswirkungen der Rentenreform und andere sozialpolitische Fragen behandelt. Das gleiche taten und tun die großen Tageszeitungen, die ihren Lesern meist zum Wochenende entsprechende Themenseiten offerieren. Durch die Medien wird so einerseits für Transparenz und ein hohes Informationsniveau, andererseits für ein ausgeprägtes Problembewußtsein gesorgt. Man reagiert sehr empfindlich auf die Verletzung von sozialer Gerechtigkeit, die nach wie vor zum Selbstverständnis von Staat, Politik, Gesellschaft, ja sogar der Wirtschaft gehört. Bei der vorgezogenen Neuwahl des Unterhauses im September 2005 wurde die Rentenreform wieder zum Wahlkampfthema. Da das Wort Reform noch positiv besetzt ist, war die Regierungspartei LDP taktisch klug genug, Reformen einzufordern, sich aber auf eine inhaltliche Diskussion, weil zu kompliziert, nicht einzulassen. Die oppositionelle Demokratische Partei (DP) hatte da weniger Hemmungen und forderte die Zusammenlegung der drei Rentensysteme (dazu später mehr) angesichts der ganz anders gelagerten Ratio der Volksrentenversicherung eine ans Absurde grenzende Forderung. Das dürfte auch mit zu ihrem schlechten Abschneiden beigetragen haben. Wie gut ist die Rentenreform? Was leistet sie? Was kann sie nicht leisten? Um diesen Fragen nachzugehen, werden zunächst die Grundzüge der japanischen Renten- und Alterssicherungssysteme dargestellt und um die Auswirkungen der Reform abschätzen zu können, werden in einem zweiten Schritt die wirtschaftlichen Verhältnisse der Altenhaushalte untersucht. Vor diesem Hintergrund werden anschließend die einzelnen Reformmaßnahmen erläutert und zum Schluss der Versuch einer Bewertung gemacht. Im Anhang findet sich ein Exkurs zum Problem der Nicht- Beitragszahler in der Volksrentenversicherung sowie einige Tabellen mit Hintergrundinformationen. 1. Das japanische Rentensystem Überblick In Japan sind alle erwachsenen Bürger (über 20) Pflichtmitglieder in zumindest einer staatlichen oder quasi-staatlichen Rentenversicherung. Das System ist dreistufig aufgebaut: 1. Etage: Im Volksrentensystem sind alle Bürger versichert. Hauptziel dieses Systems ist es, all denjenigen, die nicht regulär beschäftigt sind, insbesondere den vielen Klein- und Kleinstunternehmern, ein minimales Einkommen im Alter zu sichern. Bei einen einkommensunabhängigen fixen Monatsbeitrag von ca. 100 Euro, beläuft sich die monatliche Rente bei voller Entrichtung der Beiträge derzeit auf ca. 500 Euro. 2. Etage: Für regulär Beschäftigte und deren Ehepartner gibt es Rentenversicherungssysteme, die den deutschen ähneln. Die Beiträge zum Volksrentensystem werden mit einbehalten. Träger der Arbeitnehmerrentenversicherungen sind der Staat und sog. Unterstützungskassen, insbes. für öffentlich Bedienstete und Lehrer. Für alle gelten die gleichen Regeln. Bis zur Rentenreform 2004 beliefen sich die Bei-
5 5 träge auf 13,58% der Einkommen (zur Hälfte von AN und AG zu tragen) betrug die durchschnittliche Rente Yen (ca Euro). Dies entsprach einer (empirischen) Lohnersatzquote von 55,5%. Mit der Volksrente des Ehepartners verfügte der durchschnittliche Rentnerhaushalt über Renteneinkünfte von monatlich ca Yen, gut Euro. Eine Besonderheit der Systeme der 1. und 2. Etage sind ihre gewaltigen Reserven. In fetten Jahren kamen 214 Billionen Yen (2000) zusammen (42 % des japanischen BSP!) Mit ihren Erträgen werden ca. 20% der Rentenleistungen finanziert. 3. Etage: Pensionsfonds und Altersruhegelder. Fast alle Arbeitnehmer kommen bei Erreichen der betrieblichen Altersgrenze in den Genuss von Leistungen aus den von ihren Unternehmen gespeisten Pensionsfonds und/oder des sog. Alterruhegeldes (gestundete Lohnzahlungen), das je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit bis zu 64 Monatsgehälter (des letzten Grundgehaltes) betragen kann. Japanische mittlere und große Unternehmen wendeten dafür 2001 monatlich über Yen je Beschäftigten (knapp 700 Euro) auf. Die monatlichen Rentenleistungen bewegen sich in etwa in der gleichen Größenordnung. Die Altersruhegelder dürften im Schnitt Euro erreichen. Auch für Versicherte auf der Stufe 1 gibt es die Möglichkeit, sich in einem staatlichen Pensionsfonds zusätzlich abzusichern. Im Einzelnen Das staatliche Rentenversicherungssystem ist zweistufig aufgebaut (s. Abb. 1). 1 Die 1. Etage bildet die sog. Volksrentenversicherung (kokumin nenkin), eine Pflichtversicherung für alle erwachsenen Japaner zwischen dem 20. und derzeit dem 63. Lebensjahr. 2 In der Kategorie 1 sind in erster Linie Selbständige und in der Landwirtschaft tätige, aber auch Studenten und abhängig Beschäftigte in Kleinstunternehmen. Für diese wurde das Volksrentensystem eigentlich geschaffen, da für alle Bürger im Alter eine Grundrente gesichert sein sollte, und man bei Selbständigen, insbesondere den vielen Kleinstunternehmern, nie wissen kann, ob sie im Alter noch über ausreichende Einkommen bzw. Vermögen verfügen (und damit qua Sozialhilfe von der öffentlichen Hand versorgt werden müßten). Da andererseits die Einkommen von Selbständigen nicht leicht zu taxieren sind, führte man einen einheitlichen monatlichen Beitrag von Yen (ca. 100 Euro) ein. Auch für die Ehepartner der Versicherten in Kategorie 1 müssen Beiträge geleistet werden. 3 Die Volksrente selbst beläuft sich nach 40 Beitragsjahren monatlich auf etwa Yen (rund 500 Euro). Wer sich höher versichern will, kann das tun, und zwar durch steuerlich abzugsfähige (zuletzt bis Yen monatlich) Einzahlungen in einen der Nationalen Pensionsfonds auf der 3. Etage (s. Abb. 2). 1 Bis 1985 gab es für die nicht-regulär Beschäftigten eine eigene Rentenversicherung. Aus dieser Säule wurde durch die Rentenreform 1985 ein breiter Sockel : Die regulär Beschäftigten wurden nun auch Mitglieder dieses nun Volksrentenversicherung genannten Versicherungswerkes. Entsprechend wird ein Teil ihrer Beiträge an die Volksrentenversicherung abgeführt. Für die Versicherten blieb praktisch alles beim alten, da sich die einbehaltenen Beträge wegen dieser Veränderung nicht änderten. 2 Aufgrund der Rentenreform von 1999 wird die Altersgrenze für Frauen und Männer bis 2012 bzw graduell auf 65 erhöht. 3 Das mag ungerecht erscheinen: Zu bedenken ist aber, daß auch die Renten der Ehepartner in Kategorie 3 aus den Beiträgen der Versicherten in Kategorie 2 und den Arbeitgebern bezahlt werden.
6 6 Abb. 1: Die 1. und 2. Etage des japanischen Rentensystems nach der Reform von 1985 Kategorie 1 Selbständige etc. 20,9 Mio. Versicherte Kategorie 3 (Ehepartner) 11,7 Mio. Vers. Etage 2: Rentenversicherungen für Arbeitnehmer 37,1 Mio. Versicherte div. Unterstützungskassen (v.a. Arbeitnehmerrentenversicherung kôsei nenkin öff. Dienst) 31,8 Mio. Versicherte kyôsai nenkin 5,3 Mio. Vers. Kategorie 2 abhängig Beschäftigte 37,1 Mio. Versicherte Etage 1: Volksrentenversicherung kokumin nenkin 69,65 Mio. Versicherte Quelle: Kamppeter, in Anlehnung an Darstellungen in Veröffentlichungen des MHLW. Stand: Januar 2001 In der Kategorie 2 sind die Mitglieder der Rentenversicherungen für Arbeitnehmer auf der 2. Etage. Sie sind wie auch ihre Ehepartner (Kategorie 3) automatisch Mitglieder der Volksrentenversicherung. Die Rentenversicherungen für Arbeitnehmer transferieren für ihre Versicherten und deren Ehepartner entsprechende Beträge an die Volksrentenversicherung. 4 96% aller Bürger über 65 erhielten 1999 eine Volksrente. Ein Drittel dieser Renten werden aus Steuermitteln finanziert. Damit kommen wir zur 2. Etage. Sie ist ähnlich aufgebaut wie die deutsche Rentenversicherung, d.h. mit einkommensabhängigen Beiträgen, die jeweils zu Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden, Beitragsbemessungsgrenzen und Wartezeiten (25 Jahre wie auch in der Volksrentenversicherung). Man unterscheidet zwischen der staatlichen Arbeitnehmerrentenversicherung (kôsei nenkin) und den genossenschaftlichen Unterstützungskassen (kyôsai nenkin), deren Mitglieder ganz überwiegend aus dem öffentlichen Dienst sowie aus öffentlichen und privaten Schulen kommen. 5 Die Unterstützungskassen bieten ihren Mitgliedern zudem Krankenversicherungsschutz und eine Reihe anderer Leistungen. Rentenbeiträge und die Renten bewegen sich in der gleichen Größenordnung wie die der Arbeitnehmerrentenversicherung. Für diese lag der Beitragssatz 2004 bei 13,58%. Es gibt, abgesehen davon, daß die Verwaltungskosten des Sozialversicherungsamtes, dem die Volksrenten- und die Arbeitnehmerrentenversicherung obliegt, aus dem Budget des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt kommen, keine staatlichen Zuschüsse. 4 Genauer gesagt transferieren beiden Arbeitnehmerrentenversicherungen den ihnen zukommenden Anteil an den Volksrentenleistungen für ihre Mitglieder. 5 Es gibt in Japan nur noch staatliche Angestellte, aber keine Beamten und kein eigenes Alterssicherungssystem für Beamte mehr.
7 7 Das durchschnittliche Renteneinkommen eines Rentnerehepaares (Ehemann über 65, Ehefrau immer nur Hausfrau), einschließlich der beiden Volksrentenanteile, betrug im Jahr Yen (ca Euro). Bei einem Durchschnittseinkommen der abhängig Beschäftigten von Yen (ca Euro), entsprach dies einer Lohnersatzquote von 59,3%. Nun gibt es eine Besonderheit der Rentenversicherungen auf der 1. und der 2. Etage: ihre atemberaubend hohen Reserven, die in den Jahren, als die Zahl der Beitragszahler hoch und die der Rentenempfänger noch vergleichsweise niedrig war, gebildet wurden. Allein die staatliche Arbeitnehmerrentenversicherung hatte Ende 2001 Reserven von 136,8 Billionen Yen. Die Unterstützungskassen wiesen Reserven von fast 50 Billionen Yen aus. In der Volksrentenversicherung waren es weitere 10 Billionen Yen (s. Anhang, Tabelle 1). Einschließlich einer statistischen Differenz, die sich aus den Angaben der Zentralbank ergibt, betrugen diese Reserven 42% des japanischen Bruttosozialprodukts! Die Kapitalerträge der Reserven der Arbeitnehmerrentenversicherung erreichten ,2 und ,9 Billionen Yen (entspricht 52,7 Mrd. Euro), d.h. eine Rendite von 4,9% wahrlich nicht schlecht in diesen Zeiten). Mit diesen Erträgen konnten 21,7% der Rentenleistungen der staatlichen Arbeitnehmerrentenversicherung finanziert werden entstand in der Arbeitnehmerrentenversicherung noch ein Überschuss von 5,09 Billionen Yen. Da er fast genauso groß war wie die Kapitalerträge, entsprachen damals die laufenden Beitragseinnahmen ziemlich genau den Ausgaben. Danach litten die Reserven, die z.t. in Aktien und Immobilien angelegt waren, unter dem Verfall der Aktienkurse (die sich seit 2003 wieder erholt haben), während die Ausgaben mit dem Eintritt der ersten Baby-Boomer in das Rentenalter zunahmen betrug der Überschuss der Arbeitnehmerrentenversicherung nur noch 513 Mrd. Yen (ca. 4,4 Mrd. Euro). In 2003 wurde schon eine Deckungslücke von 337,9 Mrd. Yen verbucht. Bei einem Leistungsvolumen von 31,4 Bill. Yen 6 war das noch keine Katastrophe, aber ein längst erwartetes Warnsignal, das den Reformbedarf vor Augen führte. Damit kommen wir zur 3. Etage der japanischen Alterssicherung, nämlich den betrieblichen Pensionsfonds und den Ruhestandsgeldern (s. Abb. 2). Die Nationalen Pensionsfonds für Versicherte der Kategorie 1 der Volksrentenversicherung, in denen diese sich zusätzlich absichern können, wurden bereits erwähnt. Sie haben knapp eine Million Mitglieder und das Einlagevermögen je Mitglied belief sich Anfang 2001 auf rund 10 Millionen Yen (rund Euro) Entsprechend können in der Tabelle die betrieblichen Rentenfonds gelesen werden. Die Zahlen machen deutlich, daß die überwiegende Mehrheit aller japanischen Arbeitnehmer Mitglied in einem betrieblichen Rentenfonds ist. Hinzu kommt noch eine japanische Besonderheit, nämlich das Altersruhegeld. Es handelt sich im japanischen Verständnis dabei um gestundete Lohnzahlungen 7, die bei Erreichen der 6 Asahi Shinbun, 7. Aug., 2004, S Das durchschnittliche Altersruhegeld in Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten belief sich 1997 auf 49,1 Monatsgehälter und 32,2 Mio. Yen (zum damaligen Wechselkurs Euro). Bei Unternehmen mit 30-99
8 8 betrieblichen Altersgrenze ausbezahlt werden. Die Höhe des Altersruhegeldes richtet sich nach der Dauer der Zugehörigkeit zu einem Unternehmen oder staatlicher Einrichtungen. Nach 40-jähriger Tätigkeit liegt es üblicherweise bei mehr als 60 Monatsgehältern, und zwar dem letzten Monatsgehalt. Dieses System gilt für alle öffentlich Bediensteten sowie Lehrer an Privatschulen. Im Jahr 2000 wurde es von der Hälfte der Unternehmen angewendet, weitere 32,2% wendeten ein Mischsystem aus Altersruhegeld und betrieblicher Altersrente an. Die Unterstützungskassen der öffentlich Bediensteten und Lehrer betreiben darüber hinaus noch eigene Pensionsfonds. Sie gehören zu den größten privaten Rentenfonds der Welt. 8 Abb. 2: Die 3 Etagen des japanischen Rentensystems 0,96 Mio. Mitglieder 9,5 Bill Yen Vermögen Arbeitnehmer Pensionsfonds kôsei nenkin kikin 12,3 Mio. Mitglieder 50 Bill. Yen Vermögen Vertretungsanteil Nationale Pensionsfonds (für Versicherte in Kategorie 1 der Volksrentenversicherung) Qualifizierungsrentenpläne tekikaku taishoku nenkin 10,5 Mio. Mitglieder 19,2 Bill Yen Vermögen andere Pensionsfonds >11,6 Mio Mitglieder >36,7 Bill. Yen Vermögen Arbeitnehmerrentenversicherung kôsei nenkin 31,8 Mio. Versicherte 136,6 Bill. Yen Reserven Volksrentenversicherung kokumin nenkin 69,65 Mio. Versicherte, 9,9 Bill. Yen Reserven Altersruhegeld taishokkin 47,5+32,2% der privaten Unternehmen 100% der Staatsbediensteten, Lehrer an Privatschulen und Universitäten Unterstützungs - kassen kyôsai nenkin 5,3 Mio. Vers. 49,8 Bill. Yen Reserven Siehe dazu Anhang Tabelle 1 (Zeilen 2.4., 2.5., 2.7. und 2.8.) Anm.: Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht erhoben werden. Quelle: Kamppeter, in Anlehnung an Darstellungen in Veröffentlichungen des MHLW. Welches Gewicht der betrieblichen Alterssicherung zukommt, wird aus Tabelle 2 im Anhang ersichtlich: Die Unternehmen (mit mehr als 30 Beschäftigten) wendeten in Beschäftigten, in denen die Beschäftigungsverhältnisse nicht ganz so stabil sind, waren es demgegenüber nur 24 Monatsgehälter und 12,2 Mio. Yen (rund Euro). Die anderen Größenklassen lagen dazwischen. S. Japan Institute of Labour, Japanese Working Profile 2003, S Dazu gehören Pension Fund Association for Local Government Officials (Chikoren), die Federaton of National Public Service and Affiliated Personnel Mutual Aid Associations (Kôkoren) und die Mutual Aid Association of Public School Teachers Pension Fund (Koritsu Gakko) mit assets im Wert von US $ 99,0, 73,9 und 65,5 Millarden. Nur Calpers (California Public Employees Retirement System) ist mit US$ 127,7 Mrd. noch größer als Chikoren (IBJ Securities, Public Pension Funds in Japan, July 2000, S. 2). Die Reserven der Volksrenten- und der Arbeitnehmerrentenversicherung sind mittlerweile weitgehend in einen asset management fund übertragen worden (Japan Government Pension Investment Fund). Dieser Fonds wird demnächst ein Vermögen von umgerechnet mehr als 1,3 Billionen Dollar haben.
9 im Schnitt je Beschäftigten monatlich Yen (310 Euro) für die gesetzliche Rentenversicherung, aber Yen (knapp 700 Euro) für die betriebliche Alterssicherung auf. 9 Die enormen Reserven in den gesetzlichen Krankenversicherungen, den Unterstützungskassen und in den diversen Rentenfonds lassen die Situation des japanischen Rentensystems in einem, im Vergleich zu anderen Ländern, günstigem Licht erscheinen. Mit solch einem Polster kann man den Herausforderungen der Demographie wohl eher gelassen entgegensehen. Sehen wir uns nun die Belastbarkeit der japanischen Altenhaushalte an. 2. Die wirtschaftliche Situation der Altenhaushalte Die überwiegende Mehrheit der Altenhaushalte in Japan befindet sich in einer recht komfortablen Situation. Der durchschnittliche Zweipersonenaltenhaushalt verfügte 1999 über ein Monatseinkommen von Yen (3.500 Euro). 10 Im Vergleich dazu betrug das Einkommen eines Arbeitnehmerhaushaltes mit nur einem Verdiener im gleichen Jahr Yen (nach Steuern und Sozialversicherungsabgaben). 11 Sicherlich eine für die Altenhaushalte im Vergleich sehr günstige Situation, insbesondere wenn man bedenkt, daß sie z.b. keine Kinder mehr großzuziehen haben. Abb. 3: Erwerbsquoten der älteren Bevölkerung (in % der jeweiligen Alterskohorte) Männer Frauen Altersgruppen Japan Deutschland Japan Deutschland ,9 30,3 38,8 12, ,8 7,4 27,1 3, ,5 3,8 17,4 1, ,6 1,6 a 9,8 0,5 a ,2 5,0 über 85 9,5 2,0 a) 75 und älter Quelle: Japan Institute of Labour, The Labor Situation in Japan 2001/2002, S. 101 Daß die Altenhaushalte wirtschaftlich so gut dastehen, hängt auch damit zusammen, daß sie oft auch noch nach dem 65. Lebensjahr beruflich aktiv bleiben. Daß man bis ins hohe Alter arbeitet, hat aber meist keinen wirtschaftlichen Grund. Arbeit ist auch 9 Die Zahlen stammen aus einer jährlich vom Arbeitgeberverband Nippon Keidanren (früher Nikkeiren) durchgeführten Befragung von etwa 700 Firmen. In der Erhebung sind Großunternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten mit einem Anteil von ca. 70% überrepräsentiert (40% wären was die Beschäftigten anbelangt repräsentativ). Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten lag bei der Befragung 2001 bei etwas mehr als Gut die Hälfte der Firmen gehören zum produzierenden Gewerbe, die übrigen sind Dienstleister. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten liegt bei den Befragungen knapp unter 40 Jahren. Da die meisten Beschäftigten Anfang 20 eingestellt werden (High-School-Abschluss mit 18, Uni-Abschluss mit 22), ist das Durchschnittsalter von 40 Jahren ein Beleg für die Dauerhaftigkeit und Stabilität der Beschäftigungsverhältnisse in Japan ( Lebensarbeitszeitmodell ). 10 Japan Statistical Yearbook, 2002, Tabelle Japan Statistical Yearbook, 2002, Tabelle 16-9.
10 10 Lebensinhalt: solange man arbeitet, hat man ein Ziel vor Augen, wenn man morgens aus dem Haus geht. Betrachtet man die Vermögenssituation, zeigt sich die vorteilhafte Position der Altenhaushalte noch deutlicher. Beginnen wir mit den Ersparnissen. Im Schnitt lagen diese 1999 bei 22,5 Mio. Yen ( Euro). Denen gegenüber standen Verbindlichkeiten in Höhe von 1,4 Mio. Yen ( Euro) 12 Im Vergleich hatten selbst wirtschaftlich aktive Haushalte mit zwei Verdienern im Durchschnitt Ersparnisse von nur 11,7 Mio. Yen (etwa Euro), aber Verbindlichkeiten von 6,9 Mio. Yen ( Euro). Was den Immobilienbesitz anbelangt, so ist eine Analyse nach Einkommens- oder Vermögensgruppen anhand der veröffentlichten Statistik nicht möglich. Die sehr hohen Einkommen der Altenhaushalte 48% hatten ein Monatseinkommen von mehr als 1,25 Millionen Yen ( Euro) weisen darauf hin, daß sie Einkommen aus Immobilienbesitz und anderen Vermögen haben. 13 Das selbstbewohnte Wohneigentum ist ebenfalls ein Indikator für den Wohlstand der Altenhaushalte im Vergleich zu denjenigen der Jüngeren: 80% der über 60-Jährigen leben demnach im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung. Bei den Jährigen sind es nur 48,6%, bei den Jährigen 62,4%. 14 Hinzu kommen die bereits erwähnten geringeren Verbindlichkeiten der Altenhaushalte im Vergleich zu jüngeren Haushalten. Daher sind sie im Durchschnitt wirtschaftlich deutlich besser gestellt als die jüngeren, wirtschaftlich aktiven Haushalte. 3. Die Rentenreform 2004 Im Rentengesetz in Japan ist vorgeschrieben, daß das Rentensystem alle fünf Jahre auf seine Adäquatheit und zukünftige Tragfähigkeit hin überprüft wird ( , 2004, 2009,...). In der Praxis beginnt man schon bald nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens mit der Vorbereitung der nächsten Reform. Dazu wird ein Beratungsgremium (shingikai) berufen, in dem neben Wissenschaftlern auch Fachleute vom Arbeitgeberverband und von den Gewerkschaften vertreten sind. Da von einem shingikai erwartet wird, daß sie den Abschlussbericht im Konsens erstellt, reflektieren ihre Berichte im allgemeinen den aktuellen Stand der Wissenschaft und stehen, da die wichtigsten politischen Akteure in ihr vertreten sind, auch politisch auf soliden Beinen. Die Akzeptanz ihrer Ergebnisse und Vorschläge ist deshalb im Allgemeinen hoch. Auf der Basis des Berichtes der shingikai wird vom Ministerium eine Gesetzesvorlage erarbeitet und das Gesetzgebungsverfahren eingeleitet. Die Berichte der shingikai werden veröffentlicht und auch in den Medien mehr oder weniger 12 Japan Statistical Yearbook, 2002, Tabelle ,5% der Altenhaushalte hatten ein Spar- und Geldvermögen von durchschnittlich 67,6 Mio. Yen ( Euro); ihr Monatseinkommen belief sich auf mehr als 3,3 Mio. Yen ( Euro). Umgekehrt hatten 8,6% der Altenhaushalte Ersparnisse von weniger als 2,2 Mio. Yen ( Euro) und Monatseinkommen unter Yen (2.160 Euro). Zwischen den Altenhaushalten sind die Einkommens- und Vermögensunterschiede viel größer als bei den jüngeren Haushalten. Bei ihnen sind die Unterschiede im Wesentlichen altersbedingt (aufgrund der Bezahlung nach Seniorität; das Verhältnis von Anfangs- und Endgehalt liegt bei etwa 2,7). 14 Die Angaben beziehen sich auf das Jahr S. Japan Statistical Yearbook 2002, Tabelle
11 11 ausführlich dargestellt und kommentiert. 15 Bei Rentenreformen, die sich auf veränderte demographische Bedingungen einstellen müssen, gibt es nur relativ wenige Schrauben, an denen man drehen kann. Dazu gehören: 1. die Erhöhung der Versicherungsbeiträge 2. die Absenkung der Leistungen 3. die Erhöhung des Steueranteils 4. höhere Abgaben für Rentner bzw. die Verringerung ihrer Steuerprivilegien 5. die Erhöhung der Altersgrenze Im Falle Japans bietet sich noch an: 6. der Rückgriff auf die umfangreichen Reserven An welchen Schrauben hat man in Japan bei der am verabschiedeten Reform gedreht? 1. Erhöhung der Beiträge: ja a. Volksrentenversicherung (kokumin nenkin) Bei ihr werden die Beiträge von jetzt monatlich Yen bis 2017 auf Yen erhöht (in jährlichen Schritten von 280 Yen) b. Arbeitnehmerrentenversicherung (koosei nenkin) und Unterstützungskassen (kyoosai nenkin) Bei koosei nenkin wird der Beitragssatz von jetzt 13,58 bis 2017 auf 18,3% erhöht (in jährlichen Schritten von 0,354%). Bei kyoosai nenkin werden bis 2017 ähnliche Erhöhungen vorgenommen. In beiden Fällen werden die Beiträge wie bisher zur Hälfte von Arbeitergebern und Arbeitnehmer getragen. Was man nicht getan hat: c. Anders als zunächst diskutiert, hat man für Teilzeitarbeiter, die mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiten, keine Beitragspflicht eingeführt. Es bleibt aber bei der alten Regelung, daß verheiratete Teilzeitarbeiter (vor allem Hausfrauen), die mehr als 1,3 Mio. Yen im Jahr verdienen (derzeit etwa Euro), selbst Beiträge zur Volksrentenversicherung entrichten müssen (sie wechseln aus Kategorie 3 in Kategorie 1). d. Man hat die Bemessungsgrenzen für die Beitragspflicht weder erhöht noch abgeschafft. 2. Absenkung der Leistungen: ja 15 Zum shingikai-system s. Eun-Jeung Lee, Soziale Demokratie in Japan. Elemente sozialer Demokratie im japanischen System. In: Thomas Meyer, Hg., Praxis der sozialen Demokratie, Verlag für Sozialwissenschaften (im Druck).
12 12 Mit der Begründung, man lebe in exzeptionellen Zeiten, wurden zwei demographische Faktoren eingeführt: a. Anpassung der Renten an die Zahl der Beitragszahler Sie erfolgt jährlich, entsprechend der Entwicklung der Zahl der Beitragszahler im Vorjahr. Man geht davon aus, daß die Renten bis 2025 jährlich um 0,6 % zurückgehen werden. b. Anpassung an die Lebenserwartung Dieser Faktor wurde schon jetzt auf 0,3% festgelegt; er soll bis 2025 angewendet werden. Die Inflationsanpassung der Renten bleibt wie schon bisher ausgesetzt. Eine Kürzung der Renten wegen Deflation ist weiterhin möglich, soll aber nur erfolgen, wenn die Preise drastisch fallen. c. Die Lohnersatzquote darf nicht unter 50% fallen Aufgrund der demographischen Faktoren und der Inflationsanpassung werden die Renten in den kommenden Jahren fallen. Sollten sie soweit fallen, daß die Lohnersatzquote 50% erreicht, bedeutet das automatisch das Ende der exzeptionellen Zeiten, d.h. die demographischen Faktoren werden nicht mehr angewendet. In der Projektion des Ministeriums wird diese Schwelle 2022 erreicht. Danach wird der Inflationsausgleich wieder eingeführt. Für diejenigen, die schon jetzt eine Rente beziehen, kann die Rente in der Projektion des Ministeriums in Zukunft unter die 50-Prozentmarke fallen. Die Renten werden aber nominal konstant bleiben. d. Die Hinterbliebenenrente wird für Witwen unter 30 und Witwen ohne Kinder unter 18 auf 5 Jahre beschränkt. 3. Erhöhung des Steueranteils: ja a. Bei der Volksrentenversicherung (kokumin nenkin) soll der steuerfinanzierte Anteil der Renten bis 2009 schrittweise von 33 auf 50% angehoben werden. Die gesetzliche Grundlage fehlt noch; sie soll durch die Steuerreform 2007 geschaffen werden. b. Bei den anderen Rentenversicherungen soll es nach wie vor keine Zuschüsse aus Steuermitteln geben. In den Projektionen des Ministeriums rechnet man mit einer Erhöhung der Staats- und Sozialausgabenquote von derzeit 38,5 auf 53% bis Behandlung der Einkommen von Rentnern a. Bei den 60 bis 64-jährigen abhängig beschäftigten Rentnern werden die Rentenleistungen nicht mehr pauschal um 20% gekürzt. Dadurch soll es für Rentner attraktiver werden, einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen. Erst wenn die Summe aus Rente und Arbeitseinkommen Yen monatlich überschreitet, wird die Rente für den diese Grenze übersteigenden Betrag um 50% gekürzt. b. Für die 65 bis 69-Jährigen galt die neue Regel (a.) schon voher, allerdings mit einer Einkommensgrenze von Yen. Auch sie sind in Bezug auf ihre
13 13 Lohneinkommen sozialversicherungspflichtig. c. Für Rentner über 70 ändert sich etwas: Sie waren bisher von Rentenkürzungen und Sozialversicherungsbeiträgen freigestellt. Vom April 2007 an wird für sie die gleiche Yen-Regel gelten wie für die Jährigen. Ihre Einkommen bleiben aber von der Sozialversicherungspflicht ausgenommen. Was man nicht getan hat: d. Diverse Steuerprivilegien der Rentner bleiben erhalten. Dieser Teil der Reform ist deshalb von Bedeutung, weil in Japan schon jetzt etwa 30% der über 65-Jährigen erwerbstätig sind (s. Tabelle 6, Anhang). Mit ansteigender Konjunktur und dem Ausscheiden der Babyboomer (das 2007 Problem) wird sich ihr Anteil noch erhöhen, weil Arbeitskräfte immer knapper werden. Schon jetzt spricht man für Universitätsabsolventen von einem sellers market (Nikkei Weekly, ). 5. Erhöhung der Altersgrenze: ja, aber nicht in diesem Gesetz a. Das Renteneintrittsalter lag bis 2001 bei 60 Jahren. Durch die Rentenreform von 1999 wird das Rentenalter bis 2017 bzw (Männer bzw. Frauen) auf 65 steigen. Auch die Möglichkeit, zwischen 60 und 64 eine Teilrente zu beziehen wird 2020 für Männer bzw für Frauen auslaufen. b. Erhöhung der betrieblichen Altersgrenzen Die betriebliche Altersgrenze lag in den 1970er Jahren bei 55 Jahren. Tatsächlich wurde man danach häufig vom gleichen Unternehmen weiterbeschäftigt, wenn auch mit 10-30% weniger Gehalt. 16 Da man im damaligen Arbeitsministerium (wurde später mit dem Ministerium für Wohlfahrt und Gesundheit zusammengelegt) die Auswirkungen der demographischen Veränderungen voraussah, machte man in den 1980er und 90er Jahren Druck auf die Unternehmen, die betrieblichen Altersgrenzen zu erhöhen wurde eine betriebliche Altersgrenze von mindestens 60 Jahren gesetzlich festgeschrieben (sie wird von fast 100% der Unternehmen eingehalten). Mittlerweile macht man seitens des Ministeriums Druck die Altersgrenze auf 65 festzuschreiben. Angesichts der Arbeitskräfteknappheit beschäftigen schon jetzt 70% der Unternehmen ihre Mitarbeiter über das 60. Lebensjahr hinaus. Hinzu kommt natürlich, daß die Erwerbsquoten der Senioren sowieso sehr hoch sind (Tabelle 6 Anhang). Das Ministerium muss bei der Erhöhung der Altersgrenzen bei den Arbeitnehmern nicht wirklich mit Widerstand rechnen im Gegenteil! Der Arbeitsgeberverband wehrt sich noch dagegen, daß in ein 16 Die Gehälter regulär Beschäftigter richteten sich (und richten sich noch heute) weitgehend nach dem Lebenszyklus: Zwischen 30 und 50 wachsen die Einkommen jährlich recht schnell, davor und danach langsamer (Strukturkomponente). Nur das sog. base-up, der darüber hinausgehende jährliche Einkommenszuwachs, wird zwischen Gewerkschaften und Unternehmen verhandelt. Wenn die Beschäftigten 55 geworden sind, sind die Kinder im allgemeinen mit der Ausbildung fertig und die Eltern nicht mehr in der Pflicht. Deshalb wachsen die Einkommen danach nur noch wenig. Mit der neuen Altersgrenze von 60 Jahren sind die Gehaltserhöhungen bei über 50-jährigen o.ä. in vielen Unternehmen ganz ausgesetzt worden. Die Absenkung der Einkommen erfolgt jetzt im Falle der Weiterbeschäftigung erst nach Überschreiten der betrieblichen Altersgrenze.
14 14 Gesetz gegossen werden soll, was von vielen sowieso schon praktiziert wird. Ähnlichen Widerstand hatte es auch schon in den 80er und 90er Jahren gegeben ohne Erfolg. 6. Rückgriff auf Reserven: nein Dieser soll erst ab 2050 erfolgen, wenn das demographische Ungleichgewicht am größten sein wird. In den Projektionen des Ministeriums sollen die Reserven danach bis zum Jahr 2100 aufgebraucht sein. Andere Maßnahmen: 7. Rentenanspruch von geschiedenen Ehepartnern: Ehepartner erwerben, auch ohne zu arbeiten, einen eigenen Anspruch auf die Volksrente (Kategorie 3). Sie haben im Falle einer Scheidung bisher aber keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Teil der Arbeitnehmerrente ihres Partners, sei es in kôsei nenkin oder kyôsai nenkin. Nach einer Übergangsregelung werden sie ab April 2008 ein Recht auf 50% der während der Ehe erworbenen Rentenansprüche haben. 8. Behinderte haben je nach Schwere der Behinderung einen eigenen Anspruch auf Rente. Ein Mehrfachbezug von Renten, etwa eine Rente aus eigener Erwerbsarbeit und eine Hinterbliebenenrente, war bisher ausgeschlossen. Das wurde jetzt geändert. Man möchte dadurch die Erwerbstätigkeit von Behinderten fördern. 9. Die steuerliche Abzugsfähigkeit von Beiträgen zu betrieblichen Pensionsfonds wurde verbessert. Angesichts der mit der Reform beschlossenen tendenziellen Reduzierung der Rentenleistungen (s. Punkt 2. oben) möchte man die Unternehmen dadurch ermuntern, (noch) mehr für die Alterssicherung ihrer Arbeitnehmer zu tun. Beim Nationalen Pensionsfonds (Abb. 2) bleibt es bei dem bisherigen Freibetrag von Yen monatlich (gut 500 Euro). 10. Für Eltern, die Erziehungsurlaub nehmen, werden bis zu 3 Jahre (bisher 1 Jahr) so gerechnet, als ob volle Beiträge entrichtet worden wären. 11. Personen mit niedrigen Einkommen bezahlen bisher auf Antrag nur die Hälfte oder gar keine Beiträge zur Volksrentenversicherung kokumin nenkin. In Zukunft wird es auch Zwischenstufen von einem und drei Vierteln geben. Zum Hintergrund: Wer eine solche Befreiung von Beitragszahlungen erhalten hat, dem werden diese genehmigten Zeiten auf die Wartezeit (von 25 Jahren) angerechnet. Die Höhe der späteren Rente hängt aber von den geleisteten Beiträgen ab. Insofern will man es durch diese neue Regelung erleichtern, spätere Rentenansprüche zu erwerben, also einen Anreiz geben, die Pflichtbeiträge auch tatsächlich zu entrichten (s. dazu auch den Exkurs zu den Nicht-Zahlern am Ende dieses Textes). 12. Ab 2008 sollen alle Versicherungsnehmer alljährlich einen Kontoauszug mit einer Rentenprognose erhalten. Zugleich wird nach deutschem Vorbild ein Punktesystem eingeführt.
15 15 4. Versuch einer Bewertung 1. Man hat bei dieser Rentenreform an fast allen Schrauben gedreht. 2. Die jetzt noch nicht arbeitenden und die noch arbeitenden Generationen werden im Vergleich zu den Generationen ihrer Eltern und Großeltern stärker belastet sein und im Verhältnis zu ihren Beiträgen weniger von der Rentenkasse bekommen als die jetzigen Rentnergenerationen. Wie gerecht das ist, ist schwer zu sagen. Die Realität der Demographie entwickelt sich ohne Rücksicht auf solche Fragen. Für die Generationen, die jetzt wenig Kinder in die Welt setzen werden, werden später auch nur wenige sorgen können (s. auch Anhang Tabelle 4). Die Abhängigkeitsquoten (Kinder und Alte) waren bis in die 1960er Jahre höher als heute (Tabelle 5). Da das durchschnittliche Einkommen der Rentnerhaushalte fast genauso hoch ist wie das der wirtschaftlich aktiven Haushalte und ihre Finanz- und Sachvermögen deutlich höher sind, sind die vorgesehenen Kürzungen für die meisten Rentnerhaushalte verkraftbar und diese auch zukünftig noch belastbar. Mit dem 2005 einsetzenden Bevölkerungsrückgang werden insbesondere die enorm hohen Immobilienpreise fallen. Dies wird vor allem die wirtschaftlich aktiven Haushalte entlasten. 3. Auf der Einnahmeseite stehen die japanischen Rentenversicherungen deutlich besser da als die deutschen, weil die Erwerbstätigkeitsquoten in allen Altersgruppen und die Jahresarbeitszeit deutlich höher sind. Dies ist ganz wesentlich auch auf die expansive Geld- und Fiskalpolitik nach dem Platzen der Bubble vor 15 Jahren zurückzuführen. Inzwischen brummt die Wirtschaft wieder; die Investitionen wachsen zweistellig. Für junge Leute ist der Arbeitsmarkt ein seller s market geworden Man wird im Jahr 2025 bei einer Sozial- und Staatsquote von gut über 53% angelangt sein (jetzt 38%). Das liegt sozusagen in der Natur der Sache die man in der deutschen Diskussion, wo von vielen Seiten eine Senkung von Steuern und Lohnnebenkosten gefordert wird, zu verdrängen scheint. 5. An der effektivsten Schraube der Erhöhung des Rentenalters hat man bei dieser Gesetzesreform kaum gedreht. Allerdings hat man in Japan mit staatlichem Druck die betriebliche Altersgrenze auch in den 90er Jahren trotz der schlechten Konjunktur erhöht (und vielleicht hat gerade das geholfen, sie zu stabilisieren: wer arbeitet, trägt zum Volkseinkommen bei, verdient Geld und konsumiert und beflügelt die Wirtschaftskreisläufe) und wird sie weiter erhöhen. Allerdings sind die Erwerbsquoten der älteren Bevölkerung schon jetzt sehr hoch. Um auf das Buch von Frank Schirrmacher zurückzugreifen: Das Methusalemkomplott ist in Japan bereits voll im Gange und rennt eher offene Türen ein. Sie besitzen ein enormes wirtschaftliches Potential, und zwar nicht nur wegen ihrer hohen Einkommen und Vermögen, sondern auch wegen ihrer kumulierten Fähigkeiten und Erfahrungen. Freilich hat die Entwertung der Alten und dieser ihrer Merkmale in Japan in viel geringerem Maße stattgefunden als in Deutschland. 17 The Nikkei Weekly, , S. 1.
16 16 6. Die riesigen Reserven bleiben auch unberührt. Ein fettes Polster. Nichts spricht dagegen, auch schon vor 2050 teilweise auf sie zurückzugreifen. 7. Auch sonst sind noch einige Finanzierungsspielräume im System: Die wirtschaftliche Situation der Altenhaushalte ist ausgesprochen gut und durchaus noch belastbar. Sie genießen immer noch gewisse steuerliche Privilegien und besitzen mehrheitlich beträchtliche Geld-, Wertpapier- und Immobilienvermögen. Die traditionell hohen Erbschaftssteuern werden in Zukunft einen wachsenden Teil der Staatseinnahmen erbringen. Man hat hier sehr wohl erkannt, daß man nicht erwarten kann, die Renten aus Arbeitseinkommen zu finanzieren, um die privaten Vermögen relativ unbeschadet auf die nächsten Generationen zu vererben. 18 Ebenso ist die Finanzierung der Renten aus anderen Einkommen als den Arbeitseinkommen ein Thema. Die Rentensysteme Schwedens und der Schweiz werden hier seit langem intensiv diskutiert. 8. Da die Erwerbstätigkeitsquoten in Japan hoch sind (s. Anhang Tabelle 6), die Arbeitslosigkeit gering und die Jahresarbeitszeit lang ist (insgesamt ist das Arbeitsvolumen 50% höher als in Deutschland), sind die Renten und die sozialen Sicherungssysteme vergleichsweise leicht zu finanzieren. 9. Man geht davon aus, daß sich die Produktivität und damit die Einkommen auch in Zukunft weiter erhöhen werden. Bei wachsendem Wohlstand und angesichts historischer Abhängigkeitsraten (s. Anhang Tabelle 5), muss man sich fragen, worum und warum man sich eigentlich so große Sorgen machen soll. 10. Gefahren sieht man in der Entstehung eines Niedriglohnsektors (auch hier expandieren die Teilzeittätigkeiten schneller als die regulären Arbeitsplätze) und in der Arbeitslosigkeit, weil sie sowohl die Einnahme- wie die Ausgabenseite der sozialen Sicherungssysteme belasten. Daher widmet man den Entwicklungen am Arbeitsmarkt große Aufmerksamkeit. Die Konjunktur hat sich jedoch deutlich belebt. Die Zahl der Teilzeitarbeiter unter jungen Leuten ist wieder rückläufig. Unternehmen müssen Schul- und Universitätsabsolventen regelrecht umwerben, damit sie, auch nachdem ihnen ein Arbeitsversprechen gegeben worden ist, bei der Stange bleiben. 11. Der demographische Wandel ist nicht nur eine Herausforderung für die Wirtschaft, sondern vielmehr ein gesellschaftliches und ein politisches Problem: Wie gehen die Alten mit sich selbst um und wie geht man mit den Alten um. Ein politisches ist es vor allem deshalb, weil man den Eigennutz der institutionellen Akteure einfangen muss und eine Polarisierung zwischen Jungen und Alten, die ja eine immer gewichtigere Wählerschicht werden, vermieden werden muss. Man hofft in diesem Zusammenhang, daß man die konsensbasierten Entscheidungsverfahren bewahren kann. 18 Eine interessante Variante zu diesem Thema ist die umgekehrte Hypothek. Man vereinbart mit der Bank monatliche Zahlungen, die, nachdem das Unvermeidliche eingetreten ist, mit dem Erlös aus dem Verkauf der Immobilie verrechnet werden.
17 17 Exkurs: Nichtzahler von Beiträgen zur Volksrentenversicherung In den beiden Arbeitnehmerrentenversicherungen (kôsei nenkin und kyôsai nenkin) sind die Beitragszahlungen praktisch nicht zu vermeiden. Sie werden wie in Deutschland meist im Lohnabzugsverfahren einbehalten. Das gleiche gilt für die Beiträge zur Volksrentenversicherung in den Kategorien 2 und 3, da sie zunächst von den Arbeitnehmerrentenversicherungen einbehalten werden. Insofern kann es nur in der Kategorie 1 zur Nicht-Zahlung von Versicherungsbeiträgen kommen ein Thema, das die japanische Öffentlichkeit seit längerem sehr beschäftigt und verunsichert hat. Hierbei kann es aus drei Gründen zur Nicht-Zahlung kommen: wenn ein Arbeitnehmer wegen niedriger Einkommen eine teilweise oder vollständige Beitragsbefreiung erhalten hat; wenn ein Arbeitnehmer von seinem Unternehmen nicht angemeldet worden ist die Beschäftigten von Unternehmen mit weniger als 5 Arbeitnehmern müssen in der Volksrentenversicherung versichert sein; Wenn sich jemand weigert, die gesetzlich vorgeschriebenen Beiträge zu entrichten, und das vom Sozialversicherungsamt geduldet wird. Eine teilweise oder vollständige Befreiung von der Beitragspflicht gibt es für folgende Personenkreise: Personen mit geringem Einkommen, Haushalte, in denen zumindest ein Haushaltsmitglied Sozialhilfe erhält, Behinderte und Witwen mit einem Jahreseinkommen von weniger als 1,25 Mio. Yen (rund Euro). In diesen Gruppen gab es in ,76 Mio. Personen (mit Genehmigung oder im Antragsverfahren). Das waren ca. 17,3% der Versicherten in Kategorie 1. Darin enthalten sind 1,48 Millionen Studenten. Für sie gibt es eine besondere Regelung ( Special measures for students for retroactive contribution payment ): Sie können nämlich bis zu zehn Jahre nach Ende des Studiums nicht geleistete Beiträge nachentrichten. Ansonsten gibt es nur die Möglichkeit, dies für zwei Jahre zu tun. Da für alle Befreiungen gilt, daß die entsprechenden Zeiten auf die Erfüllung der Wartezeiten angerechnet werden, macht es Sinn, sich befreien zu lassen, wenn man sich wirtschaftlich nicht in der Lage sieht, die Monatsbeiträge zu entrichten. Außerdem ist man auch während der beitragsreduzierten Zeit gegen Arbeitsunfähigkeit versichert und kann ggf. je nach Schwere der Behinderung eine Behindertenrente beziehen. Hingegen erwirbt man durch geleistete Beiträge zusätzlich auch Rentenansprüche. Insofern macht es Sinn, zumindest teilweise Beiträge zu erbringen oder diese nachzuentrichten. Vor diesem Hintergrund ist es eigentlich nur unvernünftig, sich nicht zumindest eine Beitragsbefreiung zu besorgen. Dennoch gab es 2001 eine gute Million echte Ver-
18 18 weigerer (5,2% der Versicherten in Kategorie 1). Das kann reine Vergeßlichkeit sein, aber auch, das bekommt man in Gesprächen mit Studenten gelegentlich zu hören, Ausdruck des wahrgenommen geringen Vertrauens in die Zukunft der Rentensysteme. Die Rentensysteme erleben sozusagen einen Negativ-Boom und das ist in einem Land, in dem das Boom-Phänomen so weitreichend und ausgreifend ist, ein echtes Problem. Inzwischen versucht das Ministerium, u.a. mit einer Medienkampagne dagegen zu halten und bediente sich dabei ganz medienwirksam eines Popstars nur daß sich später herausstellte, daß dieses Sternchen selbst keine Beiträge zur Volksrentenversicherung entrichtet hatte. Auf die Gesamtzahl der Versicherten der Volksrentenversicherung (knapp 70 Mio.) gerechnet hatten die eigentlichen Verweigerer in Kategorie 1 einen Anteil von 1,4%. Dadurch wird das Rentensystem sicherlich nicht gefährdet erst recht nicht, wenn man bedenkt, daß diese Beitragsverweigerer später auch keine Rentenansprüche haben werden. Doch werden, insbesondere nicht zahlende Studenten, in den meisten Fällen später eine reguläre Beschäftigung aufnehmen und dadurch automatisch Mitglieder der Volksrentenversicherung. Spätestens dann werden sie darüber nachdenken, Nachzahlungen zu leisten, um ihren Status zu verbessern. Seit 2001 hat der Prozentsatz der Verweigerer noch zugenommen. Neben dem Boom-Phänomen hängt das u.a. damit zusammen, daß seit 2002 die Beiträge nicht mehr von den rund Gemeinden, sondern von den gut 350 Büros des Sozialversicherungsamtes eingesammelt werden. Das machte es an sich schon schwer genug bei säumigen Zahlern nachzuhalten. Noch weiter erschwert wurde die Aufgabe, weil die Gemeinden sich weigerten, deren Telefonnummern und andere Informationen aus datenschutzrechtlichen Gründen weiterzugeben. Ein ganz anderes Problem ist, wenn sich Kleinstunternehmen beim Sozialversicherungsamt nicht anmelden und diesem dadurch die Erfassung potentiell Versicherter entgeht. Es gibt auch Unternehmen, die sich an dieser Grenze von 5 Beschäftigten bewegen und sich bei Überschreiten nicht bei der Arbeitnehmerrentenversicherung (und den anderen Sozialversicherungen) anmelden. Das Sozialversicherungsamt ist ständig hinter solchen Unternehmen her, von denen es in Japan Millionen gibt (3,8 Mio. Unternehmen mit 1-4 Beschäftigten sowie 1,17 Mio. Unternehmen mit 5-9 Beschäftigten (2001)). In den Außenstellen des Sozialversicherungsamtes sagt man dazu, daß man seine Pappenheimer kenne. Die Zentrale sieht bei Unternehmen besondere Probleme und wirft ein besonderes Augenmerk auf sie. In Anbetracht der Gesamtzahl der Unternehmen, kann man auch hier kaum von einem gravierenden Problem sprechen. Doch reagiert die japanische Öffentlichkeit auf ein solches, relativ geringfügiges Problem mit Empörung und Verunsicherung S. Soziale Demokratie in Japan, Vorbild für Deutschland?, op. cit., S. 1.
19 Anhang Tabelle 1: Vermögen/Reserven der Versicherungsträger und Zahl der Mitglieder (unterschiedliche Jahre; überwiegend ) 19 Vermögen/ Reserven (Bill. Yen) Kapitalerträge (Bill. Yen) Mitglieder (in Mill.) Vermögen/ Reserven pro Kopf (1000 Yen) 1. Rentenvers. 1. und 2. Etage 1.1. Volksrentenversicherung 9,9 0,375 69,65 136, Arbeitnehmerrentenversicherung 136,8 5,216 31,8 4226, Unterstützungskassen 49,8 1,625 b 5, statistische Differenz 18,0 Zwischensumme 214,5 69, ,7 2. Betriebliche Altersicherung 2.1. Fonds für Ruhestandsgelder e (taishoku ichiji kin) darunter: Kintaikyo 13,6 3,1 n.a. 2, Reserven/ Rentenleistungen insgesamt pro Jahr (Prozent) Zahl der Unternehmen/Fonds Unternehmen: 47,5% nur Ruhestandsgelder, 20,3% nur Fonds 32,2% Mischsystem Untern Nationale Pensionsfonds 9,5 0, Einzelpersonen 2.3. Arbeitnehmerpensionsfonds 57,9 1,286 c 12, ca Unterstützungskassen > 23,6 5, Farmers Pension Fund 2,0 0,0051 0, Fonds 2.6. Qualifizierungsrentenpläne 19,2 10, Unterstützungsverein kleiner und mittelgroßer Unternehmen für Betriebspensionen (Chushoji) 6,9 2, Arbeitnehmervermögensbildungspensionsplan 2.9. statistische Differenz a - 6,9 Zwischensumme 130,5 > 38,1 (3425) 3. Summe (1.+2.) 326,5 4. Priv. Lebensversicherungen 271,6 4,2 3, ,2 Millionen a) Berechnet nach Bank of Japan, Research and Statistics Department, Flow of Funds Account, Annual Data, b) 5 Kassen c) einschließlich Erträge des Nationalen Pensionsfonds (2.2.) d) Anteile an betrieblichen Rentenplänen von Einzelpersonen, die ihr Unternehmen vorzeitig verlassen haben. e) nicht von der Bank of Japan erfaßt (Fußnote a). Quelle: IPSS, Statistical Report 11, S. 18; Houken, Outline of the Japanese Pension System, 2002 ed.; IBJ Securities, Public Pension Funds in Japan, July 2000; Bank of Japan 2001 (s.o.); Japan Institute of Labour, Japanese Working Life Profile, 2003, S. 67 (Ruhestandsgelder Unternehmen)
20 20 Anhang Tabelle 2: Gesetzliche und freiwillige Sozialbeiträge u. Kosten betrieblicher Alterssicherung in Japan (1999 und 2001) Durchschnittlicher monatlicher Pro- Kopf-Betrag (Yen) Veränderungen (Prozent) Lohnnebenkosten im Verhältnis zu direkten Lohnkosten direkte Lohnkost., inkl. Boni ª , gesetzliche Sozialbeiträge ,4 11,6 12,2 davon: Krankenversicherung ,3 3,93 4,00 Pflegeversicherung b ,28 Rentenversicherung ,7 6,34 6,42 Arbeitslosenversicherung ,6 0,78 1,00 Unfallversicherung ,6 0,48 0,44 andere gesetzl. Beiträge ,6 0,09 0, freiwillige soziale Leistungen davon: ,5 7,03 6,68 Fahrtkosten ,35 1,70 1,67 unternehmenseigene Wohnungen, Wohnungszulagen etc ,0 2,82 2,58 ärztliche Behandlung ,2 0,26 0,36 andere freiwillige Sozialkosten ,5 2,24 2,07 4. Beiträge zur freiwilligen betrieblichen Alterssicherung ,6 13,3 14,32 5. Personalkosten insgesamt ,5 131,9 133,2 a) In Japan werden zumindest zweimal im Jahr Boni gezahlt, die in der Regel 2-6 Monatsgehältern entsprechen. In den direkten Lohnkosten sind u.a. bereits Ortszulagen, Familien-, Kinder- und Verwandtenzuschläge enthalten. b) Die Pflegeversicherung wurde im April 2000 eingeführt. Quelle: Nikkeiren, Dai 44 kai fukuri kooseihi choosa kekka no gaiyoo, Dai 46 kai fukuri kooseihi choosa kekka no gaiyoo (Zusammenfassung der 44. und der 46. Untersuchung zu betrieblichen Wohlfahrtsausgaben) 2001 bzw. 2003, S. 3. Eigene Berechnungen. Anhang Tabelle 3: Beitragssätze zu den gesetzl. Sozialversicherungen in Japan und Deutschland (2002) Sozialversicherungszweige Japan Deutschland Gesetzliche Rentenversicherung 13,58% (50%) 19,1% (50%) Gesetzliche Krankenversicherung * 8,50% (50%) *13,5% (50%) Gesetzl. Arbeitslosenversicherung 1,55% (60%) 6,5% (50%) Gesetzliche Pflegeversicherung 0,88-0,95% (50%) 1,7% (50%) Gesetzliche Unfallversicherung variiert u.a. nach Gefahrenklassen 0,6-14,4% (100%) variiert nach Berufsgenossenschaft u. Gefahrenklassen (100%) * durchschnittlicher Beitragssatz; Werte in Klammern: Arbeitgeberanteil Quelle: Datenbank des Shakai Hoshou Kenkyûsho; Arbeitnehmerkammer Bremen 2002
21 21 Anhang Tabelle 4: Anteil alter Menschen an der Gesamtbevölkerung ( ) Year Total Total Male Male Female Female 65 years old and over 75 years old and over 90 years old and over 100 years old and over 65 years old and over 75 years old and over 90 years old and over 100 years old and over 65 years old and over 75 years old and over 90 years old and over 100 years old and over ,8% 1,4% 0,0% 0,0% 4,1% 1,0% 0,0% 0,0% 5,4% 1,7% 0,0% 0,0% ,9% 1,3% 0,0% 0,0% 4,2% 1,0% 0,0% 0,0% 5,6% 1,6% 0,0% 0,0% ,7% 1,7% 0,0% 0,0% 5,1% 1,3% 0,0% 0,0% 6,4% 2,2% 0,1% 0,0% ,1% 2,1% 0,1% 0,0% 6,3% 1,7% 0,0% 0,0% 7,8% 2,6% 0,1% 0,0% ,1% 3,1% 0,1% 0,0% 7,8% 2,5% 0,1% 0,0% 10,3% 3,7% 0,1% 0,0% ,1% 4,8% 0,2% 0,0% 9,9% 3,7% 0,1% 0,0% 14,2% 6,0% 0,3% 0,0% ,4% 7,1% 0,6% 0,0% 14,9% 5,2% 0,3% 0,0% 19,7% 9,0% 0,8% 0,0% ,5% 10,8% 1,0% 0,0% 19,6% 8,4% 0,5% 0,0% 25,3% 13,1% 1,6% 0,1% ,8% 14,2% 1,9% 0,1% 24,4% 11,2% 0,9% 0,0% 31,0% 17,0% 2,8% 0,2% ,6% 17,8% 2,8% 0,2% 25,6% 14,1% 1,4% 0,0% 33,2% 21,2% 4,0% 0,3% ,2% 18,4% 4,1% 0,3% 28,9% 14,2% 2,1% 0,1% 37,2% 22,1% 5,9% 0,5% ,7% 21,5% 4,0% 0,5% 31,1% 17,0% 2,0% 0,1% 39,7% 25,5% 5,9% 0,9% Quelle: National Institute of Population and Social Security Research Population Projection for JAPAN, 2002 Estimates Calculated by Institute of Pension Research, Nikko Financial Intelligence, Inc.
22 22 Anhang Tabelle 5: Bevölkerung nach Altergruppen und Abhängigkeitsquotienten ( ) Year Percentage by age structure (%) Dependency ratio of child population (A / B * 100) Dependency ratio of aged population (C / B * 100) Ratio of dependent population ((A + C) / B * 100) and older ,7 58,2 5,1 63,0 8,7 71, ,6 58,7 4,8 62,4 8,1 70, ,9 58,5 4,7 63,1 8,0 71, ,1 59,2 4,7 61,0 8,0 69, ,8 58,1 5,1 63,3 8,8 72, ,4 59,7 4,9 59,3 8,3 67, ,4 61,3 5,3 54,4 8,7 63, ,0 64,2 5,7 46,8 8,9 55, ,6 68,1 6,3 37,6 9,2 46, ,9 69,0 7,1 34,7 10,2 44, ,3 67,7 7,9 35,9 11,7 47, ,5 67,4 9,1 34,9 13,5 48, ,5 68,2 10,3 31,6 15,1 46, ,2 69,5 12,0 26,2 17,3 43, ,9 69,4 14,5 23,0 20,9 43, ,6 67,9 17,3 21,4 25,5 46, ,4 67,7 18,0 21,2 26,5 47, ,2 67,3 18,5 21,1 27,6 48,7 Quelle: Japan Statistical Yearbook 2004, Tabelle 2-8 Anhang Tabelle 6: Erwerbstätigkeitsquoten in Japan (2001) und Deutschland (2000) (in Prozent der jeweiligen Alterskohorte; Männer und Frauen) > 65 Männer Japan (Deutschland) 62,3 (67,2) 89,6 (80,1) 93,0 (89,1) 94,8 (89,8) 94,8 (88,8) 94,0 (87,2) 92,5 (82,7) 89,4 (62,9) 61,6 (21,9) 29,7 (3,1) Frauen Japan (Deutschland) 64,5 (60,2) 64,4 (68,5) 52,8 (68,8) 58,2 (70,1) 66,6 (73,0) 69,6 (71,5) 65,1 (61,9) 55,3 (39,7) 35,0 (7,5) 12,7 (1,5) Quellen: Japan Institute of Labour, The Labor Situation in Japan 2002/2003, S. 96 (verwendet ILO- Daten); ILO Datenbank ( eig. Berechnungen
23 Teil II: Weitere Informationen zum Rentensystem und dem Problem der Überalterung 1. Die geschichtliche Entwicklung des gesetzlichen Rentensystems Japans und Deutschlands im Vergleich 23 Jahr Japan Deutschland Einführung einer Altersversicherung für das Militär 1881 kündigt Kaiser Wilhelm I. Gesetze zur sozialen Absicherung der Arbeiter an Einführung einer Rentenversicherung für zivile Beamte Einführung eines ersten Rentensystems durch das Altersversicherungsgesetz. Rentenkasse (finanziert durch Arbeitgeber, Arbeitnehmer und staatlichen Zuschuss) leistete nur geringe Unterstützung. Hauptlast des Lebensunterhalts lag weiterhin bei der Familie Integration von öffentlichen Bediensteten in das Rentensystem Durch das Laborers' Pension Insurance Law wird eine Rentenversicherung für alle männlichen blue-collar -Arbeiter eingeführt und die Grundlage für ein neues Rentensystem geschaffen wurde das Gesetz in Employees' Pension Insurance Law. umbenannt und auf alle Beschäftigten ausgeweitet Vollständige Revision des Employees' Pension Insurance Law und Schaffung einer Grundlage für ein modernes Rentensystem. Beginn der Rentenzahlungen (Vorher Kriegsfinanzierung). Auszahlungssystem: Fixbetrag + Einkommensbezogene Rente. Zukünftige Finanzierung soll durch Anhebung des Rentenalters von 55 auf 60 in den nächsten 20 Jahren gesichert werden Implementierung des National Pension Law (Start eines universalen Rentensystems) Öffnung des Rentensstems für Selbständige und Landwirtschaftlich Beschäftigte und Einführung eines Systems für die Versorgung der zu dem Zeitpunkt bereits im Rentenalter befindlichen Bevölkerung. Die beiden Weltkriege sowie Zeiten massiver Inflation setzten den sozialen Sicherungssystemen stark zu. Das Rentenniveau lag bis zur Rentenreform 1957 nur bei 28-32%. In der Rentenreform von 1957 wird das System der Rentenversicherung grundlegend geändert. Arbeiter und Angestellte wurden gleichgestellt und die lohnbezogene, dynamische Rente eingeführt. Einführung der Umlagenfinanzierung ( Generationenvertrag ). Das Rentenniveau steigt bis 1965 auf ca. 60% des Durchschnittseinkommens.
24 Jahr Japan Deutschland Ab 1965 wird wegen wirtschaftlich guter Lage das Rentenniveau progressiv angehoben wird als erstes Jahr der neuen Wohlfahrtsgesellschaft bezeichnet. Die Rente steigt seit 1965 von auf Yen liegt das Rentenniveau bei ca. 60% des derzeitigen Durchschnittseinkommens Einführung einer Grundrente. (Deckt alle Bürger ab und ist für alle gleich hoch) Revision und Anpassung des Rentensystems als Reaktion auf die alternde Gesellschaft durch Senkung des Rentenniveaus und Erhöhung des Rentenalters wird beschlossen das Rentenalter für die Grundrente bei den Beschäftigten progressiv von 60 auf 65 Jahre anzuheben Das Rentenalter für die einkommensabhängige Rente bei den Beschäftigten soll progressiv von 60 auf 65 Jahre bis 2017 angehoben werden Aufbau eines nachhaltigen Rentensystems unter Berücksichtigung der abnehmenden Zahl von Arbeitskräften und einer schnell alternden Gesellschaft. Ab 2003 wird das whole salary system eingeführt. Das heißt, es werden jetzt auch Bonuszahlungen bei den Beiträgen mit berücksichtigt Rentenreform: Erhöhung der Beiträge, Absenkung der Leistungen, Lohnersatzquote soll nicht unter 50% fallen, Erhöhung des Steueranteils, Neue Regelungen beim Einkommen der Rentner. Diverse weitere Änderungen (Siehe Artikel Kamppeter) Wegen guter wirtschaftlicher Lage öffnete man das Rentensystem 1972 auch für Selbständige und Hausfrauen. Rentenniveau ist auf ca. 72% angestiegen. Gestiegene Leistungsansprüche und Einführung flexibler Altersgrenzen belasteten jedoch das System langfristig. Beginn des bis heute andauernden Prozesses der Gegensteuerung angesichts sinkender Geburtenraten und steigender Lebenserwartung. Anpassung der Rente an die Einkommensentwicklung wurde umgestellt. Rentenniveau sinkt auf 70% wird das Rentenniveau weiter auf 67% bzw. 64% gesenkt. Als Ausgleich wird erstmals eine zusätzliche individuelle Altersvorsorge eingeführt: die sogenannte Riester-Rente. Bekenntnis der Politik, daß die gesetzliche Rente allein zur Alterssicherung in Zukunft nicht ausreichen wird. Gesetzliche Rente ist nur eine von drei Säulen, die betriebliche und die private Altersvorsorge des Einzelnen ergänzt sie. Gesetz zur Nachhaltigkeit der Rente soll Rentenbeiträge stabilisieren und läßt das Rentenniveau bis 2030 auf 43% sinken. Der Vorruhestand wird beschränkt und Anrechnungszeiten für Oberschüler und Studenten gestrichen Quellen: Ministry of Health, Labour and Welfare:
25 25 2. Arbeit hält jung! Japanische Unternehmen entdecken Rentner als Quelle für zuverlässige Arbeitskräfte 1 Vor vier Jahren stand Kato Manufacturing Co., ein kleiner Metallteile-Hersteller in einer Kleinstadt in Zentral-Japan, vor einem Problem, dem sich wohl bald auch viele andere Industrieunternehmen in Japan ausgesetzt sehen: Einem stetigen Schwund an jungen Arbeitskräften für die Fabriken. Japans Geburtenrate sinkt seit Jahren und die wenigen, die in den Kleinstädten aufwachsen, zieht es in die Großstädte. Die Firma entschied sich daraufhin etwas Neues auszuprobieren und inserierte Jobs in der lokalen Zeitung für motivierte Leute ab 60. Die Firma wurde mit hunderten von Bewerbungen überhäuft, obwohl die Jobs fürs Wochenende waren und die Bezahlung nur halb so hoch war, wie die normaler Arbeiter. Ich möchte so lange arbeiten wie ich gesund bin, Mit dem zusätzlichen Geld kann ich auf Reisen gehen und bin keine Belastung für meine Kinder. Sachiko Ichioka, 67 Jahre (Witwe) - Bereitet bei Kato Manufacturing Ventilationsteile für das Verfrachten vor. Dieser neue Trend könnte sich weiter fortsetzen, da die Gesellschaft weiterhin mit hoher Geschwindigkeit altert und im Gegensatz zu anderen Nationen Japan den Mangel an Arbeitskräften nicht so leicht durch verstärkte Immigration ausgleichen kann. Als Problem 2007 wird das baldige Ausscheiden der Generation der Baby- Boomer aus dem Berufsleben bezeichnet und stellt eine besondere Herausforderung für die japanischen Unternehmen dar. Wenn es Japan gelingt, das demographische Problem mit Hilfe der vielen arbeitswilligen Rentner zu lösen, könnte es auch für andere Industrienationen als mögliches Modell dienen. Allerdings ist der Wille im Alter noch zu arbeiten in anderen Ländern wie z.b. Frankreich und Deutschland deutlich geringer und es ist fraglich, ob man auf gleiche Weise wie in Japan Erfolg damit haben könnte. Wie wir aus Tabelle 1 (Artikel Kamppeter) entnehmen konnten, arbeiten in Japan immer noch 58,8% der jährigen Männer, während es in Deutschland nur noch 7,4% sind. Nach einer Regierungsumfrage, in der nach dem idealen Alter in Ruhestand zu gehen gefragt wurde, antworteten 72% der Japaner 65 oder 70 Jahre, Amerikaner, Deutsche und Schweden antworteten 60 oder 65 Jahre. Ich bin froh, daß ich etwas habe, wofür ich die Verantwortung trage. Es fühlt sich gut an, etwas Richtiges zu tun zu haben. Zu Hause würde ich nur darauf warten zu sterben. Toshiko Masutani, 82 Jahre - Kommt dreimal die Woche mit dem Motorrad zur Arbeit, um bei Kato Manufacturing die Kantine zu reinigen. Ich kann die Arbeit im Sitzen machen, es ist also keine große physische Belastung. Ich möchte bis 65 arbeiten. Yumiko Hirai, 62 Jahre - Verschraubt Metallteile mit einer Spezialvorrichtung bei Sanwa Electric. Ein längeres Arbeitsleben könnte helfen, die Größe der japanischen Arbeiterschaft einigermaßen gleich zu halten und den Rentnern ein willkommenes Zusatzeinkom- 1 Zusammenfassung nach Wall Street Journal vom
26 26 men sichern. Nach den Berechnungen von Atsushi Seike, einem Wirtschaftswissenschaftler an Tokyos Keio Universität, wird die Zahl der Japaner in den 20ern in der nächsten Dekade um 3,2 Millionen abnehmen. Wenn jeder bis mindestens 65 arbeiten würde, könnten 2 Millionen mehr Arbeitskräfte dazukommen. Eine weitere Millionen könnten Frauen sein, die zunehmend mehr arbeiten wollen. Alte Leute haben gutes Benehmen und ein starkes Verantwortungsgefühl. Masayuki Matsui, 60 Jahre Präsident der Akita Kogyo Co., Autoteilezulieferer von Toyota. Die Hälfte seiner Arbeiter ist über 55 Jahre alt. Am meisten trifft der Arbeitskräftemangel die kleinen Firmen wie z.b. Sanwa Electric Co. Der Hersteller von Druck-Schaltern stellt ebenfalls viele ältere Arbeiter ein. Die jungen meiden Fabrikarbeit und bevorzugen die Sicherheit in großen Firmen. sagt der Präsident Tetsuo Hayashi. Das Durchschnittsalter seiner 70 Beschäftigten liegt bei 50 Jahren. Wir bieten allen an bis 65 zu arbeiten, danach entscheiden wir von Fall zu Fall. Die Arbeitsbedingungen müssen natürlich an die Bedürfnisse der älteren Arbeiter angepaßt werden. Die Arbeit darf keine Gefahr für die Gesundheit sein. In vielen Firmen werden daher neue Maschinen und Geräte angeschafft, um die Arbeitsplätze altersgerecht einzurichten. Ein weiterer Grund die älteren Mitarbeiter länger zu beschäftigen, ist ihre große Erfahrung. Die langen Jahre in ihrem Job hat sie zu sehr gut ausgebildeten Spezialisten mit einem großen Fachwissen gemacht. Um dieses Wissen nicht zu verlieren, ist es notwendig es rechtzeitig an die jüngere Generation weiterzugeben. So hat z.b. Kobe Steel Ltd. begonnen Techniker über 60 wiedereinzustellen, um von ihrem technischen Know-How zu profitieren. Um die Oberfläche auf eine Glätte von 1 Mikron zu schleifen, dauert es 3 Monate, das ist die Grenze meines Könnens. Aber niemand sonst auf der Welt kann das, deshalb behalten sie mich hier. Ich möchte arbeiten bis ich 80 bin. Toshio Kimura, 69 Jahre - Star-Ingeneur beim Präzisionswerkzeug- Hersteller Mitutoyo Corp. Er schleift dort besonders glatte Oberflächen und bildet die jungen Mitarbeiter aus. Die Aussichten das demographische Problem mit Hilfe der arbeitenden Rentner lösen zu können, sind in Japan gut. Die Bereitschaft der Japaner im Alter noch zu arbeiten ist hoch und dank einer hohen Automatisierung in japanischen Fabriken können gute Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Da auch die Produkte zunehmend auf Senioren zugeschnitten werden müssen, können japanische Firmen auch von dem Wissen ihrer älteren Beschäftigten profitieren.
27 27 3. Literaturhinweise zur Rentenreform und verwandten Themen Weitere Artikel und interessante Informationen zum Thema finden Sie auf den folgenden Internetseiten und in den angeführten Publikationen. Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und gibt auch nicht notwendigerweise die Meinung der Verfasser wieder. Rentenreform beschädigt Vertrauen in Rentensystem und Politik Foreign Press Center, Japan: Japan Research Quarterly, Winter 2005: A Quantitative Approach to Assessing Subscription to National and Employees' Pension Insurance: Estimates and Proposals Japan Research Institute: International Perspectives on Japan's Pension Reform RIETI (Research Intitute of Economics, Trade and Industry): International Information "Aging in Japan" Japan Aging Research Center: Informationen zum Rentensystem in Japan vom Ministry of Health, Labour and Welfare ARAI, Makoto: The aging society and the social security system in Japan; In: Conrad, Harald; Lutzeler, Ralph, eds. Aging and social policy: a German-Japanese comparison. Munchen: Iudicium, p. (Monographien aus dem Deutschen Institut fur Japanstudien, Bd. 26) KANEKO, Yoshihiro: Public pension reforms under the diversification of working status in Japan; In: Kess, Joseph F.; Lansdowne, Helen, eds. Why Japan matters. Victoria, B.C., Canada: Centre for Asia-Pacific Initiatives, University of Victoria, vi, 738p TAKAYAMA, Noriyuki: Changes in the pension system; In: Japan Echo (Tokyo) 31, no.5 (Oct 2004) 9-12 OHTAKE, Fumio; YAMAGA, Hisaki: Effects of the old-age pension system for active employees on the labor supply of elderly male workers; In: Tachibanaki, Toshiaki, ed. The economics of social security in Japan. Cheltenham, Glos, England; Northampton, Mass.: Edward Elgar, xiii, 320p. (ESRI studies series on ageing) KAWAKAMI, Mitsuyuki: Developing a new work system for aging workers; In: Kumashiro, Masaharu, ed. Aging and work. London; New York: Taylor and Francis, xi, 314p MUTO, Takashi, et al.: Health status and lifestyles of elderly Japanese workers; In: Kumashiro, Masaharu, ed. Aging and work. London; New York: Taylor and Francis, xi, 314p
28 28 Über die Autoren: Werner Kamppeter: Jahrgang 1946; Studierte Volkswirtschaftslehre und Soziologie an der Universität Heidelberg und der London School of Economics, Dr. rer.pol.; Professor am Centro de Investigación y Docencia Económicas und an der Universidad Autónoma de Chapingo (Mexiko); Research Fellow am International Development Centre of Japan; danach Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stfitung; Gastprofessor an der Aoyama Gakuin Universität in Tokyo. Von Leiter des Referats Arbeit und Sozialpolitik der Deutschen Botschaft in Japan. Ab Juli 2006 Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Korea. Christian Tack: Jahrgang 1978; Ausbildung zum Industriekaufmann; zur Zeit Studium der Asienwissenschaften mit den Schwerpunkten Modernes Japan und BWL an der Universität Bonn.
Ab 2012 wird das Rentenalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre steigen. Die Deutsche Rentenversicherung erklärt, was Ruheständler erwartet.
Rente mit 67 was sich ändert Fragen und Antworten Ab 2012 wird das Rentenalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre steigen. Die Deutsche Rentenversicherung erklärt, was Ruheständler erwartet. Wann kann ich
Für 2,60 Euro mehr im Monat: sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente.
Für 2,60 Euro mehr im Monat: Stabile Beiträge sichern gute Renten. Rentenniveau sichern. Erwerbsminderungsrente verbessern. Rente mit 67 aussetzen. ichwillrente.net Fürs Alter vorsorgen: Ja, aber gemeinsam.
Senkung des technischen Zinssatzes und des Umwandlungssatzes
Senkung des technischen Zinssatzes und des Umwandlungssatzes Was ist ein Umwandlungssatz? Die PKE führt für jede versicherte Person ein individuelles Konto. Diesem werden die Beiträge, allfällige Einlagen
Letzte Krankenkassen streichen Zusatzbeiträge
Zusatzbeiträge - Gesundheitsfonds Foto: D. Claus Einige n verlangten 2010 Zusatzbeiträge von ihren Versicherten. Die positive wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2011 ermöglichte den n die Rücknahme der
Rentensicherheit. Rente? Aber sicher!
Rente? Aber sicher! Worum geht s eigentlich? - Deutschland war noch nie so reich wie heute! - Pro Einwohner wurde noch nie so viel Reichtum erzeugt. Uns wird gesagt: Für unsere Rente ist kein Geld mehr
Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger
Vortrag Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger Christian Spahr, Leiter Medienprogramm Südosteuropa Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, herzlich
Weltweite Wanderschaft
Endversion nach dem capito Qualitäts-Standard für Leicht Lesen Weltweite Wanderschaft Migration bedeutet Wanderung über große Entfernungen hinweg, vor allem von einem Wohnort zum anderen. Sehr oft ist
Fakten zur geförderten Pflegezusatzversicherung.
Fakten zur geförderten Pflegezusatzversicherung. Historischer Schritt für die soziale Sicherung in Deutschland Seit dem 1. Januar 2013 zahlt der Staat einen Zuschuss für bestimmte private Pflegezusatzversicherungen.
Sonderbeitrag ab 01.07.2005
SECURVITA INFORMIERT Stand: 02.06.09 Infoblatt A001: Sonderbeitrag ab 01.07.2005 Am 1. Juli 2005 wurde der Sonderbeitrag von 0,9 Prozent für gesetzlich Krankenversicherte eingeführt. Gleichzeitig werden
Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung: EFRE im Bundes-Land Brandenburg vom Jahr 2014 bis für das Jahr 2020 in Leichter Sprache
Für Ihre Zukunft! Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung: EFRE im Bundes-Land Brandenburg vom Jahr 2014 bis für das Jahr 2020 in Leichter Sprache 1 Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung: EFRE
Akzeptanz von Studiengebühren
Akzeptanz von Studiengebühren Ergebnisse einer forsa-umfrage in der Bevölkerung und bei Studierenden Im November 2003, im Juni 2000 und im Februar 1998 hat die Gesellschaft für Sozialforschung und statistische
Haufe TaschenGuide 161. Eher in Rente. So geht's. von Andreas Koehler. 3. Auflage 2011. Haufe-Lexware Freiburg 2011
Haufe TaschenGuide 161 Eher in Rente So geht's von Andreas Koehler 3. Auflage 2011 Haufe-Lexware Freiburg 2011 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 648 02059 3 Zu Inhaltsverzeichnis schnell
Der Dreiklang der Altersvorsorge
Der Dreiklang der Altersvorsorge Ergebnisse einer telefonischen Repräsentativbefragung unter 1.000 deutschen Erwerbstätigen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren (Befragungszeitraum: 02.03.- 04.04.2011) Durchgeführt
Altersvorsorge. Finanzielle Vorsorge. Gesetzliche Rentenversicherung
Altersvorsorge Gesetzliche Rentenversicherung Informationen zur gesetzlichen Rentenversicherungen bietet der Ratgeber der Verbraucherzentralen»Gesetzliche Rente«(siehe Seite 208). Die gesetzliche Rentenversicherung
DIA Ausgewählte Trends November 2014. Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Berlin Bettina Schneiderhan, YouGov Deutschland, Köln
DIA Ausgewählte Trends November 2014 Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Berlin Bettina Schneiderhan, YouGov Deutschland, Köln DIA Ausgewählte Trends 2014 (I) Ausgangslage und Fragestellung
Das Rentenpaket der Bundesregierung. Fragen und Antworten
Das Rentenpaket der Bundesregierung Fragen und Antworten Das Rentenpaket der Bundesregierung Fragen und Antworten Die Union hat im Rahmen der Koalitionsverhandlungen mit der SPD Leistungsanpassungen in
Die Invaliden-Versicherung ändert sich
Die Invaliden-Versicherung ändert sich 1 Erklärung Die Invaliden-Versicherung ist für invalide Personen. Invalid bedeutet: Eine Person kann einige Sachen nicht machen. Wegen einer Krankheit. Wegen einem
Das große ElterngeldPlus 1x1. Alles über das ElterngeldPlus. Wer kann ElterngeldPlus beantragen? ElterngeldPlus verstehen ein paar einleitende Fakten
Das große x -4 Alles über das Wer kann beantragen? Generell kann jeder beantragen! Eltern (Mütter UND Väter), die schon während ihrer Elternzeit wieder in Teilzeit arbeiten möchten. Eltern, die während
Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit?
Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit? Grexit sind eigentlich 2 Wörter. 1. Griechenland 2. Exit Exit ist ein englisches Wort. Es bedeutet: Ausgang. Aber was haben diese 2 Sachen mit-einander zu tun?
für Gründungszuschuss-, Einstiegsgeld- und andere Existenzgründer (4., aktualisierte und überarbeitete Andreas Lutz Businessplan
für Gründungszuschuss-, Einstiegsgeld- und andere Existenzgründer (4., aktualisierte und überarbeitete Andreas Lutz Businessplan Ausgaben für Renten-, Krankenund Pflegeversicherung 300 Euro Zuschuss Beim
Systeme der Alterssicherung überblicken
Systeme der Alterssicherung überblicken Altersvorsorge maßgeschneidert ISBN 3-8272-6386-7 In diesem Kapitel bekommen Sie einen Überblick, wie die Alterssicherungssysteme aufgebaut sind. Außerdem erfahren
Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz von der Bundesvereinigung Lebenshilfe. in Leichter Sprache
1 Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz von der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Leichter Sprache 2 Impressum Originaltext Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. Leipziger Platz 15 10117 Berlin
Meinungen zur Altersvorsorge
Meinungen zur Altersvorsorge Datenbasis: 1.003 Befragte ab 18 Jahren, die nicht in Rente sind Erhebungszeitraum: 19. bis 22. März 2007 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: komm.passion
Rentenarten in der gesetzlichen Rentenversicherung + VBL-Rente
Rentenarten in der gesetzlichen Rentenversicherung + VBL-Rente Im April 2007 wurde das Gesetz zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen
Mustervortrag Erläuterungen. Der Weg ins Studium
Mustervortrag Erläuterungen Der Weg ins Studium Der vorliegende Mustervortrag richtet sich an alle, die sich in der Anfangsphase eines Studiums befinden oder planen, eines aufzunehmen. Einige Folien richten
Fragen und Antworten: zusätzlicher Beitragssatz
Fragen und Antworten: zusätzlicher Beitragssatz 1. Warum wurde der zusätzliche Beitragssatz eingeführt? Mit der Einführung des zusätzlichen Beitragssatzes wurde ein Beitrag zur Senkung der Lohnnebenkosten
Deutschland-Check Nr. 35
Beschäftigung älterer Arbeitnehmer Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 13. Dezember 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668
Rentenund. Versorgungslücke
Rentenund Versorgungslücke Düsseldorf, Januar 2004 Renten- und Versorgungslücke 1 Renten- und Versorgungslücke Eine zusätzliche finanzielle Absicherung für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit wird dringend
Arbeitsblatt Verdienstabrechnung
Arbeitsblatt Verdienstabrechnung Bitte finden Sie sich in Gruppen zusammen und lesen Sie sich zunächst die Begriffe auf dem Arbeitsblatt Erklärungen zur Verdienstabrechnung durch. Sie sollten sich innerhalb
Im Folgenden werden einige typische Fallkonstellationen beschrieben, in denen das Gesetz den Betroffenen in der GKV hilft:
Im Folgenden werden einige typische Fallkonstellationen beschrieben, in denen das Gesetz den Betroffenen in der GKV hilft: Hinweis: Die im Folgenden dargestellten Fallkonstellationen beziehen sich auf
infach Geld FBV Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Florian Mock
infach Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Geld Florian Mock FBV Die Grundlagen für finanziellen Erfolg Denn Sie müssten anschließend wieder vom Gehaltskonto Rückzahlungen in Höhe der Entnahmen vornehmen, um
Wichtig ist die Originalsatzung. Nur was in der Originalsatzung steht, gilt. Denn nur die Originalsatzung wurde vom Gericht geprüft.
Das ist ein Text in leichter Sprache. Hier finden Sie die wichtigsten Regeln für den Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter e. V.. Das hier ist die Übersetzung der Originalsatzung. Es wurden nur
Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz
Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz Die Parteien CDU, die SPD und die CSU haben versprochen: Es wird ein Bundes-Teilhabe-Gesetz geben. Bis jetzt gibt es das Gesetz noch nicht. Das dauert
Papa - was ist American Dream?
Papa - was ist American Dream? Das heißt Amerikanischer Traum. Ja, das weiß ich, aber was heißt das? Der [wpseo]amerikanische Traum[/wpseo] heißt, dass jeder Mensch allein durch harte Arbeit und Willenskraft
Wörterbuch der Leichten Sprache
Wörterbuch der Leichten Sprache A Anstalt des öffentlichen Rechts Anstalten des öffentlichen Rechts sind Behörden, die selbständig arbeiten. Die Beschäftigten dieser Einrichtungen sind selbständig. Sie
FORSA-STUDIE ARBEIT, FAMILIE, RENTE WAS DEN DEUTSCHEN SICHERHEIT GIBT
Presse Information FORSA-STUDIE ARBEIT, FAMILIE, RENTE WAS DEN DEUTSCHEN SICHERHEIT GIBT Sicherheit geht vor: 87 Prozent der Deutschen setzen bei der Altersvorsorge vor allem auf Garantien Deutsche gestalten
Referentenentwurf Alterssicherungsstärkungsgesetz
TRANSPARENT SOZIALPOLITIK: INFORMATIONEN RATSCHLÄGE - HINTERGRÜNDE NUMMER 07/12 DATUM 15.08.2012 VERTEILER ÜBV, Geschäftsstellenleiter, Geschäftsstellen, Ortsverbände, Ansprechpartner für Sozialpolitik
Rente mit 67 Anhebung der Altersgrenzen
HBE PRAXISWISSEN Rente mit 67 Anhebung der Altersgrenzen Handelsverband Bayern e.v. Brienner Straße 45, 80333 München Rechtsanwältin Claudia Lindemann Telefon 089 55118-122 Telefax 089 55118-118 E-Mail
allensbacher berichte
allensbacher berichte Institut für Demoskopie Allensbach 2006 / Nr. 8 ALTERSVORSORGE THEMA NUMMER 1 Allensbach am Bodensee, Mitte Mai 2006. - Das Thema Altersvorsorge beschäftigt die Bevölkerung immer
Rente und Hinzuverdienst
Rente und Hinzuverdienst Altersrenten Sie wollen auch als Altersrentner beruflich aktiv bleiben? Das können Sie selbstverständlich. Ihr Einkommen heißt dann Hinzuverdienst. Wie viel Sie zur gesetzlichen
Fakten, die für die PKV sprechen.
Fakten, die für die PKV sprechen. 96 % der Versicherten sind mit den Leistungen der PKV zufrieden. Von solchen Zustimmungswerten können andere Branchen nur träumen. Ein zusätzlicher Gradmesser der Kundenzufriedenheit
Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit
Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines
Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen
Presseinformation 11.03.2010 Umfrage: Kreditzugang weiter schwierig BDS-Präsident Hieber: Kreditnot nicht verharmlosen Berlin. Die Finanz- und Wirtschaftkrise hat weiterhin deutliche Auswirkungen auf die
Was ist Sozial-Raum-Orientierung?
Was ist Sozial-Raum-Orientierung? Dr. Wolfgang Hinte Universität Duisburg-Essen Institut für Stadt-Entwicklung und Sozial-Raum-Orientierte Arbeit Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Sozialräume
Schutz in der Gemeinschaft: Gesetzlich verankerte Alterssicherungssysteme
Schutz in der Gemeinschaft: Gesetzlich verankerte Alterssicherungssysteme 20 Gesetzlich verankerte Alterssicherungssysteme Während einer selbstständigen Tätigkeit sind viele Gewerbetreibende und Freiberufler
Vermögensbildung: Sparen und Wertsteigerung bei Immobilien liegen vorn
An die Redaktionen von Presse, Funk und Fernsehen 32 02. 09. 2002 Vermögensbildung: Sparen und Wertsteigerung bei Immobilien liegen vorn Das aktive Sparen ist nach wie vor die wichtigste Einflussgröße
Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung ersetzt vertragliche Altersgrenze 65
Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung ersetzt vertragliche Altersgrenze 65 Ernst Ludwig, Dipl. Math., BAV-Ludwig Wie bereits in unserem Newsletter IV/2012 berichtet, hat das BAG mit seinem
Behindert ist, wer behindert wird
Behindert ist, wer behindert wird Alle Menschen müssen lernen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt sind Auf der ganzen Welt leben sehr viele Menschen mit Behinderungen: über 1 Milliarde Menschen
Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache
Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache Das Persönliche Budget mehr Selbstbestimmung, mehr Selbstständigkeit, mehr Selbstbewusstsein! Dieser Text soll den behinderten Menschen in Westfalen-Lippe,
Kinderarmut. 1. Kapitel: Kinderarmut in der Welt
Kinderarmut 1. Kapitel: Kinderarmut in der Welt Armut gibt es überall auf der Welt und Armut ist doch sehr unterschiedlich. Armut? Was ist das? Woher kommt das? wieso haben die einen viel und die anderen
Gründe für fehlende Vorsorgemaßnahmen gegen Krankheit
Gründe für fehlende Vorsorgemaßnahmen gegen Krankheit politische Lage verlassen sich auf Familie persönliche, finanzielle Lage meinen, sich Vorsorge leisten zu können meinen, sie seien zu alt nicht mit
Resultate 2. Umfrage «Reformakzeptanz Altersvorsorge 2020»
Resultate 2. Umfrage gfs.bern zur «Altersvorsorge 2020» Zürich, 29. November 2015 Resultate 2. Umfrage «Reformakzeptanz Altersvorsorge 2020» Zum zweiten Mal hat das Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag
Mobile Intranet in Unternehmen
Mobile Intranet in Unternehmen Ergebnisse einer Umfrage unter Intranet Verantwortlichen aexea GmbH - communication. content. consulting Augustenstraße 15 70178 Stuttgart Tel: 0711 87035490 Mobile Intranet
Swiss Life Vorsorge-Know-how
Swiss Life Vorsorge-Know-how Thema des Monats: Sofortrente Inhalt: Sofortrente, Ansparrente Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Sofortrente nach Maß Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Sofortrente und
Untätigkeit der Bürger
1 Untätigkeit der Bürger Es ist zu kurz gesprungen, nur mit dem Finger auf die Finanzpolitiker zu zeigen. Wo liegen unsere eigenen Beiträge? Wir Bürger unterschätzen die Bedrohung. Auf die Frage: Welche
Was ist clevere Altersvorsorge?
Was ist clevere Altersvorsorge? Um eine gute Altersvorsorge zu erreichen, ist es clever einen unabhängigen Berater auszuwählen Angestellte bzw. Berater von Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften und
Vorstand Sozialpolitik. Anerkennung von Erziehungszeiten. Mütterrente. www.igmetall.de
Vorstand Sozialpolitik Anerkennung von Erziehungszeiten Mütterrente www.igmetall.de Liebe Kollegin, lieber Kollege, ab dem 1. Juli 2014 gibt es die sogenannte Mütterrente. Sie ist ein Schritt in die richtige
Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien
Wolfram Fischer Berechnung der Erhöhung der Durchschnittsprämien Oktober 2004 1 Zusammenfassung Zur Berechnung der Durchschnittsprämien wird das gesamte gemeldete Prämienvolumen Zusammenfassung durch die
PKV-Info. Lohnt der Wechsel innerhalb der PKV?
PKV-Info Lohnt der Wechsel innerhalb der PKV? 2 Die Unternehmen der privaten Krankenversicherung (PKV) stehen miteinander im Wettbewerb. Das ist so gewollt, zum Nutzen der Versicherten. Denn jeder Wettbewerb
Was ist das Budget für Arbeit?
1 Was ist das Budget für Arbeit? Das Budget für Arbeit ist ein Persönliches Geld für Arbeit wenn Sie arbeiten möchten aber nicht mehr in einer Werkstatt. Das gibt es bisher nur in Nieder-Sachsen. Und in
Deutscher Sparkassen- und Giroverband. Emnid-Umfrage Vermögensbildung für alle
s Deutscher Sparkassen- und Giroverband Emnid-Umfrage Vermögensbildung für alle - 2- Zusammenfassung Fragen zur Vermögensbildung und zur finanziellen Absicherung der Zukunft spielen auch in 2001 eine zentrale
Einzelheiten zum Bundes-Teilhabe-Gesetz
Einzelheiten zum Bundes-Teilhabe-Gesetz Mehr möglich machen Die Bundes-Ministerin für Arbeit und Soziales Frau Andrea Nahles hat einen Entwurf für ein neues Gesetz gemacht. Es heißt Bundes-Teilhabe-Gesetz.
Vorstand Sozialpolitik. Der Weg in den Ruhestand. Abschlagsfrei nach 45 Beitragsjahren in Rente. www.igmetall.de
Vorstand Sozialpolitik Der Weg in den Ruhestand 65 64 63 Abschlagsfrei nach 45 Beitragsjahren in Rente www.igmetall.de Liebe Kollegin, lieber Kollege, freust auch Du Dich auf die Rente mit 63? Darauf,
Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen. 01 Versorgungswerk
Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen 01 Versorgungswerk 01 Versorgungswerk Auch für Ingenieure offen: das Versorgungswerk der Architektenkammer NRW Das Versorgungswerk der Architektenkammer NRW bietet
Beck-Wirtschaftsberater: Die gesetzlichen Renten. Ihr Wegweiser durch das Rentenlabyrinth. Von Wilfried Hauptmann. Stand: 1.12.
Beck-Wirtschaftsberater: Die gesetzlichen Renten Ihr Wegweiser durch das Rentenlabyrinth Von Wilfried Hauptmann Stand: 1.12.1993 Deutscher Taschenbuch Verlag I. Kapitel i Was muß ich wissen, wenn ich Versicherter
Vorgestellt von Hans-Dieter Stubben
Neue Lösungen in der GGf-Versorgung Vorgestellt von Hans-Dieter Stubben Geschäftsführer der Bundes-Versorgungs-Werk BVW GmbH Verbesserungen in der bav In 2007 ist eine wichtige Entscheidung für die betriebliche
Die Zukunft beginnt heute. Altersvorsorge auch. Die PlusPunktRente mit Riester-Förderung. BVK Bayerische. V ersorgungskammer
Die Zukunft beginnt heute. Altersvorsorge auch. Die PlusPunktRente mit Riester-Förderung. BVK Bayerische V ersorgungskammer Entspannt leben den Ruhestand genießen Sicher möchten Sie nach einem ausgefüllten
Nachhaltigkeitsfaktor Riester-+Beitragssatzfaktor Insgesamt -2,98-4,21-4,38 2003-2015 2016-2029
Matthias W. Birkwald Mitglied des Deutschen Bundestages Rentenpolitischer Sprecher Bundestagsfraktion DIE LINKE Auswertung: Wirkung der Kürzungsfaktoren in der Rentenanpassungsformel von 2003-2029 Nachhaltigkeitsfaktor
Anlagebarometer Weltspartag 2013. Bank Austria Market Research
Anlagebarometer Weltspartag 0 Bank Austria Market Research Wien, 9. Oktober 0 ECKDATEN ZUR BEFRAGUNG Befragungsart CATI - Computer Assisted Telephone Interviews Befragungszeitraum. August bis 30. August
Krankenversicherung Spezial
Krankenversicherung Spezial Änderungen 2011 Wer kann sich privat versichern? Wieder einmal wurden die Gesetze zur Pflichtversicherung geändert. Bis zum letzten Jahr konnten sich Angestellte nur dann privat
ikk-classic.de Gesetzliches Krankengeld für Selbstständige Kein Zusatzbeitrag 2010 Da fühl ich mich gut.
ikk-classic.de Gesetzliches Krankengeld für Selbstständige Kein Zusatzbeitrag 2010 Da fühl ich mich gut. 2 Informationen Gesetzliches Krankengeld für Selbstständige Selbstständige haben die Möglichkeit,
Fakten, die für die PKV sprechen.
Fakten, die für die PKV sprechen. 96 % der Versicherten sind mit den Leistungen der PKV zufrieden. Von solchen Zustimmungswerten können andere Branchen nur träumen. Ein zusätzlicher Gradmesser der Kundenzufriedenheit
2. Bezugs, Pensionsauszahlende Stellen Tragen Sie hier die Anzahl der Arbeitgeber ein, bei denen Sie im betreffenden Kalenderjahr beschäftigt waren.
1.PersönlicheDaten Tragen Sie hier Ihre persönlichen Daten, wie z.b. den Namen, die Versicherungsnummer, Ihre Adresse, den FamilienstandunddieKontonummerein. 2.Bezugs,PensionsauszahlendeStellen TragenSiehierdieAnzahlderArbeitgeberein,beidenenSieimbetreffendenKalenderjahrbeschäftigtwaren.
Die Krankenversicherung. Versicherte Finanzierung Geschichte Leistungen Organisation
Die Krankenversicherung Versicherte Finanzierung Geschichte Leistungen Organisation Versicherte 1 Wer ist versichert? Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Krankenversicherung grundsätzlich versicherungspflichtig,
Die Renteninformation Alles klar! Oder doch nicht?
Die Renteninformation Alles klar! Oder doch nicht? Veröffentlichung von Ulrich Watermann Schmitzbüchel 32a D 51491 Overath Tel: 02204 / 768733 Fax: 02204 / 768845 Mail: uw@watermann vorsorgekonzepte.de
Finanzierungsrechnung der Schweiz 2004
Kommunikation Postfach, CH-8022 Zürich Telefon +41 44 631 31 11 Fax +41 44 631 39 10 Zürich, 21. November 2006 Finanzierungsrechnung der Schweiz 2004 Finanzvermögen der Privathaushalte zur Hälfte in der
Merkblatt zu Befreiungsmöglichkeiten von dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen
Merkblatt zu Befreiungsmöglichkeiten von dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen von Sebastian Tenbergen Referent für Sozialrecht und Sozialpolitik Seite 1 Inhalt Vorbemerkung...
Die Antworten von DIE LINKE
27 Die Antworten von DIE LINKE 1. Wahl-Recht Finden Sie richtig, dass nicht alle wählen dürfen? Setzen Sie sich für ein Wahl-Recht für alle ein? Wir wollen, dass alle Menschen wählen dürfen. Wir haben
Mindestlohn 2015. Hinweise und Beispiele Stand 21. Januar 2015
Mindestlohn 2015 Hinweise und Beispiele Stand 21. Januar 2015 3 Nr. 26 Einkommenssteuergesetz (Übungsleiterpauschale) Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten als Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer
Ich will, dass sich die Welt mir anpasst und nicht umgekehrt. Die Privatrente FLEXIBEL.
B 520030_Layout 1 18.09.12 16:42 Seite 2 Ich will, dass sich die Welt mir anpasst und nicht umgekehrt. Die Privatrente FLEXIBEL. B 520030_Layout 1 18.09.12 16:42 Seite 3 NAME: WOHNORT: ZIEL: PRODUKT: Gernot
ALTERSVORSORGE Arbeitsauftrag
Aufgabe 1 Verständnisfragen zum Einstiegstext a. Mit welchem Alter beginnt die Beitragspflicht von erwerbstätigen Personen? b. Ab welchem Alter beginnt die Beitragspflicht von nichterwerbstätigen Personen?
Pflegefall wer bezahlt, wenn es ernst wird?
Pflegefall wer bezahlt, wenn es ernst wird? Schützen Sie sich und Ihre Angehörigen rechtzeitig vor den finanziellen Folgen im Pflegefall. Kunden und Rating-Agenturen empfehlen die Württembergische Krankenversicherung
Sie haben die Wahl. Entscheiden Sie sich für Ihren Gesundheitsspezialisten.
Sie haben die Wahl Entscheiden Sie sich für Ihren Gesundheitsspezialisten. Immer weniger für immer mehr: Das System der GKV Einer für Alle, Alle für Einen das System der gesetzlichen Krankenkassen. Doch
Mustervortrag zum Foliensatz Rente ab 67 stoppen Soziale Alternativen durchsetzen!
Mustervortrag zum Foliensatz Rente ab 67 stoppen Soziale Alternativen durchsetzen! KURZFASSUNG Liebe Genossinnen und Genossen, ich möchte in meinem Eingangsstatement kurz aufzeigen, warum DIE LINKE. der
Fakten zur geförderten Pflegezusatzversicherung.
Fakten zur geförderten Pflegezusatzversicherung. Historischer Schritt für die soziale Sicherung in Deutschland Seit dem 1. Januar 2013 zahlt der Staat einen Zuschuss für bestimmte private Pflegezusatzversicherungen.
Frau sein in jedem Alter
Frau sein in jedem Alter... von Frau zu Frau 10 Tipps damit es klappt Frau sein in jedem Alter 10 Tipps, damit es klappt für eigene Freiheiten für die persönliche Unabhängigkeit für Individualität für
Renten: Beitragssatzentwicklung nach der Riesterreform
München 23. Juni 1999 frei für: 24. Juni 1999, 13.00 Uhr Renten: Beitragssatzentwicklung nach der Riesterreform Wie wird sich der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung in den nächsten 40 Jahren
Beschäftigung von Rentnern
Beschäftigung von Rentnern 30500 0/206 V Inhalt: Firmenkundenservice Inhalt. Allgemeines... 2. Geringfügige Beschäftigung... 3. Altersgrenze und Altersrente... 3. Krankenversicherung... 3.2 Rentenversicherung...
Verband der TÜV e. V. STUDIE ZUM IMAGE DER MPU
Verband der TÜV e. V. STUDIE ZUM IMAGE DER MPU 2 DIE MEDIZINISCH-PSYCHOLOGISCHE UNTERSUCHUNG (MPU) IST HOCH ANGESEHEN Das Image der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) ist zwiespältig: Das ist
IWP Institut für Wirtschafts- und Politikforschung Richter & Schorn [email protected], www.iwp-koeln.org
Eine Bürokratiekostenfolgenabschätzung zum zweiten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt im Hinblick auf geringfügige Beschäftigungsverhältnisse Das IWP Institut für Wirtschafts- und Politikforschung
Rentenbesteuerung: Wen betrifft es?
Rentenbesteuerung: Wen betrifft es? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Alterseinkünftegesetz Für schätzungsweise jeden vierten der 20 Millionen deutschen Rentner wird es höchste Zeit. Er muss eine
Krankenversicherungsfreiheit für Beschäftigte ( 3-Jahres-Regel )
Krankenversicherungsfreiheit für Beschäftigte ( 3-Jahres-Regel ) Beschäftige Arbeitnehmer sind grundsätzlich versicherungspflichtig in der - Krankenversicherung KV - Rentenversicherung RV - Arbeitslosenversicherung
Inhalt 1. Was wird gefördert? Bausparverträge
Inhalt 1. Was wird gefördert? 2. Wie viel Prozent bringt das? 3. In welchem Alter ist das sinnvoll? 4. Wie viel muss man sparen? 5. Bis zu welchem Einkommen gibt es Förderung? 6. Wie groß sollten die Verträge
Themenbereich "Bestattungsvorsorge"
Ergebnisse aus der Meinungsforschung: "So denken die Bürger" Übersicht Bestattungsvorsorge schafft Sicherheit - zum einen sind die eigenen Bestattungswünsche abgesichert, zum anderen die Hinterbliebenen
Alterssicherung. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
- 2 - Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach und nach wird immer klarer, was der Koalitionsausschuss von Union und FDP in der Nacht vom 04. auf den 05. November wirklich beschlossen hat. Mit den folgenden
Das Vermögen der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen ein Überblick auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe
Sozialberichterstattung NRW. Kurzanalyse 02/2010 09.07.2010 12.07.2010 Das Vermögen der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen ein Überblick auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008
Die neue Aufgabe von der Monitoring-Stelle. Das ist die Monitoring-Stelle:
Die neue Aufgabe von der Monitoring-Stelle Das ist die Monitoring-Stelle: Am Deutschen Institut für Menschen-Rechte in Berlin gibt es ein besonderes Büro. Dieses Büro heißt Monitoring-Stelle. Mo-ni-to-ring
