Gegenstand der Informationsökonomik

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Gegenstand der Informationsökonomik"

Transkript

1 Gegenstand der Informationsökonomik Prof. Dr. Daniel Müller Universität Würzburg 1/29

2 Was ist Informationsökonomik? Informationsökonomik betrachtet Informationsasymmetrien zwischen wirtschaftlichen Akteuren. Die zentrale Fragestellung der Informationsökonomik ist,... welchen Einfluss asymmerische Informationsverteilung (ASIV)... auf die Effizienzeigenschaften ökonomischer Transaktionen hat. Die fundamentale Erkenntnis der Informationsökonomik besteht darin, dass... ASIV zu Allokationsineffizienzen führen kann,... die symmetrischer Information nicht aufreten. 2/29

3 Gedankenexperiment: Betrachten wir die zwei Freunde Sheldon und Leonard. Sheldon hat eine Kinokarte für eine Sneak Preview am Samstag Abend gewonnen. Leonard liebt es ins Kino zu gehen und hat eine hohe Wertschätzung für die Kinokarte. Sheldon hat eine geringere Wertschätzung für einen Kinobesuch am Samstag Abend als Leonard,... da er gewöhnlich am Samstag Abend seine Wäsche wäscht... und Abweichungen von seinen Gewohnheiten nicht ausstehen kann. Sheldon und Leonard sind sich beide einig,... dass einer der beiden folgenden Filme in der Sneak Preview gezeigt wird: 3/29

4 Minions Animationsfilm über... die gelben Tic-Tac- Männchen aus... Ich, Einfach Unverbesserlich. Der Chor Film über die Liebe zum Gesang... als Ausweg eines rebellischen 11 Jährigen... aus einem aussichtslosen sozialen Umfeld. 4/29

5 Sheldon und Leonard mögen Animationsfilme über gelbe Tic-Tac-Männchen lieber als über Sänger im Knabenchor. Wert der Kinokarte für... Minions Der Chor E[ ] Sheldon $4 $1 $2,5 Leonard $5 $2 $3,5 Sei angenommen, dass Leonard ein Angebot an Sheldon richtet, ihm die Kinokarte für $X zu verkaufen. Nimmt Sheldon das Angebot an, dann... zahlt Leonard ihm den Betrag $X und erhält die Kinokarte. Lehnt Sheldon das Angebot ab, dann... behält Sheldon die Kinokarte und Leonard bekommt nichts. 5/29

6 Situation 1: Symmetrische Informationsverteilung Weder Sheldon noch Leonard wissen, welcher Film gezeigt wird. Sowohl Leonard als auch Sheldon halten beide Filme für gleich wahrscheinlich. Wieviel wird Leonard bereit sein, Sheldon für die Kinokarte zu bieten? Wird Sheldon dieses Angebot annehmen? 6/29

7 Situation 2: Asymmetrische Informationsverteilung Leonard weiß nicht, welcher Film gezeigt wird, und hält beide Filme für gleich wahrscheinlich. Sheldon hat den Filmvorführer so lange genervt, bis dieser ihm verraten hat, welcher Film laufen wird. Leonard kennt Sheldon sehr gut und weiß, dass Sheldon weiß, welcher Film laufen wird. Wieviel wird Leonard nun bereit sein, Sheldon für die Kinokarte zu bieten? Wird Sheldon dieses Angebot annehmen? Welches Problem besteht nun im Vergleich zu einer Situation mit symmetrischer Information? 7/29

8 Adverse Selektion Ein sehr ähnliches Problem wie es Sheldon und Leonard haben... hat der amerikanische Ökonom George A. Akerlof bereits im Jahr für den Markt für Gebrauchtwagen ( The Market for Lemons ) postuliert... und damit als erster das Problem adverser Selektion erkannt. Beispiel für einen Markt für Gebrauchtwagen: Es gibt 150 potenzielle Verkäufer, die jeweils ein Auto besitzen. 50 Verkäufer besitzen Autos in tadellosem Zustand ( cream puffs ) die restlichen 100 Verkäufer besitzen Autos in schlechtem Zustand ( lemons ). Es gibt 160 potenzielle Käufer (lange Marktseite). 8/29

9 Wertschätzung und Reservationswert der jeweiligen Marktseite: Zustand des Autos Gut Schlecht E[ ] Wert für Käufer e e e Wert für Verkäufer e e e Anteil 1/3 2/3 Beachte: Jedem Käufer ist sowohl ein gutes Auto als auch ein schlechtes Auto mehr wert als einem Verkäufer. Effizienz verlangt, dass alle Autos von den Verkäufern an die Käufer verkauft werden. 9/29

10 Fall 1: Vollständige, symmetrische Information: Sei angenommen, dass alle Käufer und alle Verkäufer die Qualität der Autos beim Kauf kennen. In diesem Fall wird sich das folgende Marktergebnis einstellen: Alle guten Autos werden zum Preis vone verkauft. Alle schlechten Autos werden zum Preis vone verkauft. Warum? Ist dieses Marktergebnis effizient? Ja, denn es gibt keine Möglichkeit mehr, Handelsüberschüsse zu erzielen. 10/29

11 Fall 2: Unvollständige, symmetrische Information Sei angenommen, dass... keine Marktseite die Qualität bei Vertragsabschluss kennt, beide Marktseiten wissen, dass der Anteil der Lemons 2/3 ist. Preis S 8000 WB-GG 5000 D Menge 11/29

12 In diesem Fall wird sich das folgende Marktergebnis einstellen: Alle Autos wechseln zu einem Preis vone ihren Besitzer. Frage: Ist dieses Ergebnis effizient? Einige Käufer habene bezahlt, obwohl für sie der Wagen nur e wert ist. Einige Verkäufer haben zum Preis vone verkauft, obwohl der Wagen für siee wert war. Dennoch ist die Allokation effizient, denn den Käufern sind sowohl perfekte als auch fehlerhafte Autos mehr wert als den Verkäufern. Also sollten alle Autos den Käufern gehören, was ist der Fall. Die gezahlten Preise beeinflussen nicht die Effizienz sondern nur die Einkommensverteilung. 12/29

13 Fall 3: Asymmetrische Information Sei angenommen, dass die Verkäufer die Qualität ihres eigenen Autos kennen, die Käufer die Qualität der Autos bei Vertragsabschluss nicht kennen. Angebotsfunktion: 0 falls p < 3000, S(p) = 100 falls 3000 p < falls p /29

14 Die Käufer können aus dem Preis Rückschlüsse auf die Qualität ziehen, denn sie wissen, dass... zu Preisen niedriger alse (wenn überhaupt) nur die schlechten Autos auf den Markt geworfen werden, die für Käufer nure wert sind, und... die guten Autos erst abe auf den Markt kommen (zu diesen Preisen werden die schlechten Autos nach wie vor angeboten). Nachfragefunktion: D(p) = { 160 falls p 6000, 0 falls p > /29

15 Marktergebrgebnis: Preis Der Gleichgewichtspreis ist e WB-GG Nur die schlechten Wagen wechseln den Besitzer. Die guten Autos werden nicht verkauft ( adverse Selektion ) Menge Das Gleichgewicht ist ineffizient, weil die guten Autos nicht gehandelt werden, obwohl sie den Käufern mehr wert sind als den Verkäufern. 15/29

16 Prinzipal Agenten Theorie Das obige Beispiel von Akerlof betrachtet Informationsasymmetrien auf einem (Wettbewerbs-)Markt. Die Informationsökonomik beschäftigt sich ebenso mit der Auswirkung von ASIV auf ökonomische Transaktionen... zwischen nur einigen wenigen ökonomischen Akteuren,... bei denen eine Partei, der Agent (lat.: agere - tun, machen),... von einer anderen Partei, dem Prinzipal (lat.: principari - (be)herrschen),... beauftragt wird, eine bestimmte Aufgabe durchzuführen,... wobei eine der Parteien (i.d.r. der Prinzipal) ein Informationsdefizit hat. Dies ist die sogenannte Prinzipal Agenten Theorie. 16/29

17 Die Prinzipal Agenten Theorie entwickelte sich aus einer Kritik am allgemeinen Gleichgewichtsmodell der (Neo-)Klassik. Im neoklassischen Modell wird die Unternehmung als Black Box betrachtet wird : Die Unternehmung wird zwar als gewinnmaximierende Einheit betrachtet, aber es wird in jeglicher Hinsicht von der inneren Organisation der Unternehmung abstrahiert. Die Frage, wie es gelingt, verschiedene Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Interessen... dazu zu motivieren, im Firmeninteresse zu handeln, wird nicht explizit aufgeworfen. 17/29

18 Sei angenommen, dass... Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Vertrag schließen,... der dem Arbeitnehmer eine fixe Lohnzahlung zusichert,... wenn er die Schornsteine der Fabrik am Rauchen hält. 18/29

19 Gemäß neoklassicher Sichtweise rauchen die Schlote der Fabrik,... weil die Arbeitgeber Kohlen ins Feuer schaufeln und Papierkram erledigen,... so wie es sich der Arbeitgeber vorstellt, ohne dass er die Arbeitnehmer in irgendeiner Weise kontrollieren muss. 19/29

20 Die Prinzipal-Agenten-Theorie wirft die Frage auf,... ob man erwarten darf, dass die Arbeitnehmer tatsächlich schwere Kohlen schaufeln und langweiligen Papierkram machen,... wenn sie die Schornsteine der Fabrik auch auf für sie angenehmere Art und Weise am qualmen halten können. 20/29

21 Ausgangspunkt für ein realistischeres Verständnis von Unternehmen ist das folgende Prinzipal Agent Problem: Eigentümer stellen Arbeitnehmer ein und delegieren Aufgaben an sie,... gerade weil die Arbeitnehmer spezialisiert sind (haben mehr Zeit, bessere Fähigkeiten, oder besseres Wissen). Gleichzeitig haben Angestellte in der Regel andere Interessen als der Eigentümer,... z.b. will ein Angestellter lieber weniger sorgfältig arbeiten und dafür pünktlich Feierabend machen. 21/29

22 Aufgrund ihrer Spezialisierung erwächst Angestellten jedoch Spielraum, ihre eigenen Interessen zu verfolgen,... denn je spezialisierter eine Aufgabe, umso eher kann man mangelnde Sorgfalt verheimlichen. Die Notwendigkeit, Aufgaben an spezialisierte Akteure zu delegieren, führt zu einem Kontrollverlust beim Delegierenden. Dies generiert potentiell Anreize für die Akteure, ihre Kompetenz eigennützig zu missbrauchen. Im Sprachgebrauch der Prinzipal Agent Theorie ist... der Prinzipal derjenige, der delegiert,... und der Agent derjenige, an den delegiert wird. 22/29

23 Das Prinzipal Agent Problem ist der Ausgangspunkt der modernen Vertragstheorie, die untersucht... zu welchen ökonomischen Ineffizienzen das Prinzipal Agent Problem führt, und... wie diese Ineffizienzen am besten gemildert werden können (bzw. ob überhaupt). Das Problem der Spezialisierung tritt wesentlich als Informationsproblem in drei Ausprägungen auf: Adverse Selektion ( adverse selction, hidden information ) Der Agent hat private Information über das ökonomische Umfeld, z.b., seine Kosten, seine Produktivität, etc. Moralisches Risiko ( moral hazard, hidden action ) Der Agent hat private Information über sein Verhalten, z.b., ob er sich anstrengt, wie sorgfältig er arbeitet, etc. Nicht Verifizierbarkeit ( non-verifiability ) Prinzipal und Agent haben Zugang zur selben Information, aber kein Dritter kann diese Information überprüfen. 23/29

24 Das Prinzipal Agent Problem wurde ursprünglich im Kontext von Unternehmen formuliert. Verwandte Prinzipal Agent Probleme treten aber in einer schier unbegrenzten Fülle von Anwendungen und Fragestellungen auf: Finanzberatung durch einen Makler, der über bessere Information über den Markt verfügt und Provision für bestimmte Produkte kassiert. Vertretung durch einen Anwalt, der private Information über die Erfolgsaussichten des Falles hat. Verkauf eines Gutes an Konsumenten, die private Information über ihre Zahlungsbereitschaft haben. Regulierung eines Monopolisten, der private Information über seine Kostenstruktur hat. Regulierung einer Bank, die private Information über ihr Portfolio hat und deren Anlageverhalten nicht beobachtbar ist. Kreditvergabe an einen Unternehmer, dessen Investitionsverhalten nicht beobachtbar ist. Politikempfehlungen durch Lobbyisten, die private Information über die Auswirkungen eines Gesetzes besitzen. 24/29

25 Methodik Die Vertragstheorie... hat sich somit von der Frage der Unternehmensorganisation gelöst... und ist keine Theorie über ein bestimmtes ökonomisches Problem,... sondern ein Werkzeug zur Analyse einer Klasse von Problemen. Im Zentrum einer vertragstheoretischen Analyse steht... die Suche nach einem (in einem bestimmten Sinne) optimalen Vertrag... für ein gegebenes Prinzipal Agenten Problem. 25/29

26 Ein Vertrag ist ein Regelwerk, welches die Transaktion der Parteien steuert: Lohnvertrag spezifiziert eine Zahlung in Abhängigkeit des erzielten Outputs Arbeitsverträge spezifiziert Karrierestufen z.b. in Abhängigkeit von Leistung Kaufvertrag spezifiziert einen Preis in Abhängigkeit von Menge oder Qualität. Grundlegenden Annahmen: Der Prinzipal offeriert einen Vertrag. Lehnt der Agent ab, kommt es zu keiner Transaktion. Verletzt eine Partei die Vertragsbedingungen, so wird der Vertrag von der anderen Partei vor Gericht (gnadenlos) durchgesetzt. Beide Annahmen isolieren, wie das Prinzipal Agent Problem als solches die ökonomische Transaktion beeinflusst. 26/29

27 Jeder Vertrag induziert eine bestimmte Nutzenfunktion des Agenten und damit bestimmte Verhaltensanreize. Da der Prinzipal den Vertrag gestaltet, kann er das Verhalten des Agenten beeinflussen und so dem Kontrollverlust entgegenwirken. Ein optimaler Vertrag ermöglicht die (im Sinne einer bestimmten Zielfunktion) beste Allokation der verfügbaren Ressourcen. Eine zentrale Erkenntnis der Vertragstheorie: Die Notwendigkeit, Anreize zu schaffen,... schränkt die Menge der zu erreichenden Allokationen ein,... in einem ähnlichen Sinne wie dies technologische Beschränkungen tun. Durch die Vertragsgestaltung versucht der Prinzipal dem Agenten Anreize zu geben, ein bestimmtes Verhalten an den Tag zu legen. Formal werden diese Anreizverträglichkeitsbedingungen in den Nebenbedingungen des Optimierungsproblems erfasst. Das mathematische Werkzeug sind damit Techniken der Optimierung unter Nebenbedingungen. 27/29

28 Erklärungsbeitrag Die Vertragstheorie kann zu positiver wie normativer Analyse herangezogen werden. Die positive Analyse versucht reale Verträge bzw. Institutionen zu erklären,... wobei unterstellt wird, dass reale Verträge dem Optimierungskalkül eines Prinzipals entspringen. Die normative Analyse fragt, was in einer bestimmten Situation der wohlfahrtsoptimale Vertrag ist,... woraus sich Politikempfehlungen ableiten lassen, etwa im Hinblick auf Regulierungs- oder Umverteilungsfragen. 28/29

29 Inhalt der Vorlesung Kapitel 1: Moralisches Risiko [Lit.: Laffont, J.-J. und D. Martimort: The Theory of Incentives, Kapitel 2 (Lehrbuch)] Kapitel 2: Anwendung: Rater Bias in der Leistungsbeurteilung [Lit.: D. Müller und P. Weinschenk (Fortchcoming): Rater Bias and Incentive Provision. Journal of Economic and Management Strategy (Forschungsartikel)] Kapitel 3: Adverse Selektion [Lit.: Laffont, J.-J. und D. Martimort: The Theory of Incentives, Kapitel 4 (Lehrbuch)] Kapitel 4: Anwendung: Preisdifferenzierung in Zwischengutmärkten [Lit.: F. Herweg und D. Müller (2014): Price Discrimination in Input Markets: Quantity Discounts and Private Information. Economic Journal, Vol. 124, (Forschungsartikel)] Kapitel 5 (??): Nicht-Verifizierbarkeit und relative Leistungsturniere [Kräkel, M.: Organisation und Management, Kapitel 3 (Lehrbuch)] 29/29

Kapitel 13: Unvollständige Informationen

Kapitel 13: Unvollständige Informationen Kapitel 13: Unvollständige Informationen Hauptidee: Für das Erreichen einer effizienten Allokation auf Wettbewerbsmärkten ist es notwendig, dass jeder Marktteilnehmer dieselben Informationen hat. Informationsasymmetrie

Mehr

Kapitel 14: Unvollständige Informationen

Kapitel 14: Unvollständige Informationen Kapitel 14: Unvollständige Informationen Hauptidee: Für das Erreichen einer effizienten Allokation auf Wettbewerbsmärkten ist es notwendig, dass jeder Marktteilnehmer dieselben Informationen hat. Informationsasymmetrie

Mehr

Prof. Dr. Daniel Krähmer: Vertragstheorie WS14/15 0. Vorlesungsnotizen

Prof. Dr. Daniel Krähmer: Vertragstheorie WS14/15 0. Vorlesungsnotizen Prof. Dr. Daniel Krähmer: Vertragstheorie WS14/15 0 Vorlesungsnotizen Prof. Dr. Daniel Krähmer: Vertragstheorie WS14/15 1 Einführung: Gegenstand der Vertragstheorie Die Vertragstheorie entsteht aus einer

Mehr

Vorlesung. Informationsökonomik und die Theorie der Firma

Vorlesung. Informationsökonomik und die Theorie der Firma Vorlesung Informationsökonomik und die Theorie der Firma Ulrich Schwalbe Universität Hohenheim 1. Vorlesung 17.10.2007 Ulrich Schwalbe (Universität Hohenheim) Informationsökonomik 1. Vorlesung 17.10.2007

Mehr

Vorlesung. Informationsökonomik und die Theorie der Firma

Vorlesung. Informationsökonomik und die Theorie der Firma Vorlesung Informationsökonomik und die Theorie der Firma Ulrich Schwalbe Universität Hohenheim 3. Vorlesung 14.11.2007 Ulrich Schwalbe (Universität Hohenheim) Informationsökonomik 3. Vorlesung 14.11.2007

Mehr

II. Prinzipal-Agenten-Modell

II. Prinzipal-Agenten-Modell II. Prinzipal-Agenten-Modell Literatur: Richter/Furubotn, Kap. V. Die sogenannte Prinzipal-Agent-Theorie beschäftigt sich mit Problemen, die auftauchen, wenn ein sogenannter Agent im Auftrag eines sogenannten

Mehr

ökonomischen Agenten verfügen überunterschiedliche Informationsmengen, d.h. Agenten haben private Informationen.

ökonomischen Agenten verfügen überunterschiedliche Informationsmengen, d.h. Agenten haben private Informationen. 5.1. Private Informationen Grundsätzlich lassen sich zwei Arten unvollständiger Information unterscheiden i. Informationsdefizite, die alle ökonomischen Agenten gleichermaßen betreffen ii. Asymmetrisch

Mehr

Die Dynamik von Principal-Agent-Modellen: Adverse Selektion und Moral Hazard

Die Dynamik von Principal-Agent-Modellen: Adverse Selektion und Moral Hazard Die Dynamik von Principal-Agent-Modellen: Adverse Selektion und Moral Hazard von Steffen Schwope Erstauflage Diplomica Verlag 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95850 893 4 schnell

Mehr

Kapitel 10: Renten und Wohlfahrt

Kapitel 10: Renten und Wohlfahrt Kapitel 10: Renten und Wohlfahrt Hauptidee: Konsumenten und Produzenten ziehen Vorteile aus der Marktteilnahme, welche Renten genannt werden. Das Wettbewerbsgleichgewicht maximiert unter Umständen die

Mehr

11.AsymmetrischeInformation

11.AsymmetrischeInformation .AsymmetrischeInformation Informationistnurwichtig,wenneineEntscheidungssituationdurcheinunsicheresUmfeld charakterisiertist.istesvielleichtso,daßauchdieunsicherheitselbstzueinereinschränkung derfunktionsfähigkeitvonmärktenführt?diesistinder

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 10

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 10 Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 10 Robert Poppe [email protected] Universität Mannheim 19. November 2010 Überblick 1 Asymmetrische Information Verborgene Aktion Moralisches

Mehr

Kapitel 9: Marktgleichgewicht

Kapitel 9: Marktgleichgewicht Kapitel 9: Marktgleichgewicht Hauptidee: In einem Wettbewerbsmarkt bestimmen Nachfrage und Angebot den Preis. Das Wettbewerbsgleichgewicht ist eine Vorhersage darüber, was zu erwarten ist, wenn jeder Marktteilnehmer

Mehr

9. Asymmetrische Information

9. Asymmetrische Information 85 Definition Asymmetrische Information: Eine Marktseite (Käufer oder Verkäufer) weißmehr als die andere (Käufer oder Verkäufer). Betrifft 1) Qualität/Zustand eines Gutes oder 2) Handlungen, die nur eine

Mehr

C. Neo-institutionalistische Investitions- und Finanzierungstheorie I. Einführung. Literatur

C. Neo-institutionalistische Investitions- und Finanzierungstheorie I. Einführung. Literatur C. Neo-institutionalistische Investitions- und Finanzierungstheorie I. Einführung Literatur Schmidt, Reinhard H. und Eva Terberger: Grundzüge der Investitions- und Finanzierungstheorie. 4. Auflage, Wiesbaden

Mehr

Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung

Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung Wirtschaftspolitik B.1.6.1 Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung Die Voraussetzungen des wohlfahrtsökonomischen Referenzmodells sind auf Märkten u.a. dann verletzt, wenn eine

Mehr

Prinzipal-Agent- Beziehung. in einer. Management-Eigenkapitalgeber- Beziehung Von Kristina Brüdigam

Prinzipal-Agent- Beziehung. in einer. Management-Eigenkapitalgeber- Beziehung Von Kristina Brüdigam Beziehung in einer Prinzipal-Agent- Management-Eigenkapitalgeber- Beziehung Von Kristina Brüdigam 03.12.2007 1 Gliederung 1. Definition Prinzipal-Agent Beziehung 2. Annahmen 3. Informationsasymmetrie vor

Mehr

Klausur zur Vorlesung Informationsökonomik

Klausur zur Vorlesung Informationsökonomik Dr. Tone Arnold Wintersemester 2003/04 Klausur zur Vorlesung Informationsökonomik Die Klausur besteht aus drei Vorfragen und drei Hauptfragen, von denen jeweils zwei zu beantworten sind. Sie haben für

Mehr

Informationsökonomik

Informationsökonomik Informationsökonomik Tone Arnold Universität des Saarlandes 8. Januar 2008 Tone Arnold (Universität des Saarlandes) Informationsökonomik 8. Januar 2008 1 / 59 Signalisieren privater Information Der Wert

Mehr

Was ist Mikroökonomie? Kapitel 1. Was ist Mikroökonomie? Was ist Mikroökonomie? Themen der Mikroökonomie

Was ist Mikroökonomie? Kapitel 1. Was ist Mikroökonomie? Was ist Mikroökonomie? Themen der Mikroökonomie Was ist Mikroökonomie? Mikroökonomie handelt von begrenzten Ressourcen. Kapitel 1 Themen der Mikroökonomie Beschränkte Budgets, beschränkte Zeit, beschränkte Produktionsmöglichkeiten. Welches ist die optimale

Mehr

Übung zu Mikroökonomik II

Übung zu Mikroökonomik II Prof. Dr. G. Rübel SS 2005 Dr. H. Möller-de Beer Dipl.-Vw. E. Söbbeke Übung zu Mikroökonomik II Aufgabe 1: Eine gewinnmaximierende Unternehmung produziere ein Gut mit zwei kontinuierlich substituierbaren

Mehr

FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT

FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT FERNUNIVERSITÄT IN HAGEN FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT MATRIKELNUMMER: NAME: VORNAME: UNTERSCHRIFT: KLAUSUR: TERMIN: PRÜFER: Marktversagen 21.03.2011, 9 11 Uhr Prof. Dr. A. Endres Aufgabe A B C

Mehr

KAP 1. Normalform Definition Ein Spiel G in Normalform (auch: Strategieform) besteht aus den folgenden 3 Elementen:

KAP 1. Normalform Definition Ein Spiel G in Normalform (auch: Strategieform) besteht aus den folgenden 3 Elementen: 1 KAP 1. Normalform Definition Ein Spiel G in Normalform (auch: Strategieform) besteht aus den folgenden 3 Elementen: 1. Einer Menge von Spielern i I = {1,..., i,...n} 2. Einem Strategienraum S i für jeden

Mehr

Marktversagen II: Externalitäten, Informationsasymmetrien und Marktmacht

Marktversagen II: Externalitäten, Informationsasymmetrien und Marktmacht Marktversagen II: Externalitäten, Informationsasymmetrien und Marktmacht Coase, Ronald H., 1960, The Problem of Social Cost, Journal of Law and Economics, 3, 1-44. Åkerlof, George A., 1970, The Market

Mehr

10 Adverse Selektion 10.1 Überblick: Probleme asymmetrischer Information

10 Adverse Selektion 10.1 Überblick: Probleme asymmetrischer Information AVWL I Mikro (Winter 2008/09) 10-1 Dr. G. Gebhardt 10 Adverse Selektion 10.1 Überblick: Probleme asymmetrischer Information Bisher haben wir stets unterstellt, dass alle Teilnehmer an einer Transaktion

Mehr

Übungsaufgaben Asymmetrische Information und Prinzipal Agenten Beziehungen

Übungsaufgaben Asymmetrische Information und Prinzipal Agenten Beziehungen Mikroökonomie I Übungsaufgaben Asymmetrische Information und Prinzipal Agenten Beziehungen 1. Paula besitzt eine Firma, die Gewinnfunktion der Firma lautet Π(x) = R(x) C(x), wobei R(x) die Erlösfunktion

Mehr

Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3)

Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3) Zwischenstand Mikroökonomik (Part 1, 2) Nachfrage, Angebot, Gleichgewicht, Effizienz auf perfekt kompetitivem Markt Aber: Marktversagen (Part 3) Unvollständiger Wettbewerb Externalitäten Informationsökonomik

Mehr

Einführung in die VWL

Einführung in die VWL Einführung in die VWL Lehrstuhlseminar 14.04.04 Patrick Keil, 14.04.2004 1 2 Agenda 1. Mikro- vs. Makroökonomik 2. Makro: von Ricardo zur Greencard 3. Mikro: Grundlagen 4. Mikro: Vertragstheorie 1. Mikro-

Mehr

Neue Institutionenökonomik, Aufgabe 18 Seite 1

Neue Institutionenökonomik, Aufgabe 18 Seite 1 Neue Institutionenökonomik, Aufgabe 18 Seite 1 Allgemeine Informationen zum Principal-Agent-Modell Es geht hier nun um die Vertragsausgestaltung zwischen dem Eigentümer (Prinzipal) einer Firma und dem

Mehr

Übung 4: Gleichgewicht und Effizienz

Übung 4: Gleichgewicht und Effizienz Übung 4: Gleichgewicht und Effizienz Georg Nöldeke Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Basel Mikroökonomie Übung 4 (FS 10) Gleichgewicht und Effizienz 1 / 25 Aufgabe 1 Worum geht es? Marktangebotsfunktion

Mehr

Marktversagen II - Monopol

Marktversagen II - Monopol Marktversagen II - Monopol Dr. Alexander Westkamp Marktversagen II - Monopol 1/ 25 Einleitung Perfekter Wettbewerb unrealistisch, wenn einige Firmen signifikante Marktanteile haben Viele Märkte mit einigen

Mehr

Klausur zu Vorlesung und. Versicherungsmärkte am 19.02.2002

Klausur zu Vorlesung und. Versicherungsmärkte am 19.02.2002 Ludwig-Maximilians-Universität München Seminar für Versicherungswissenschaft Prof. Ray Rees / Prof. Achim Wambach, D.Phil. Versicherungsmärkte WS 2001 / 2002 Diplomprüfung für Volkswirte Klausur zu Vorlesung

Mehr

Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Einführung in die Volkswirtschaftslehre Einführung in die Volkswirtschaftslehre Übung 1: Mathematische Analyseinstrumente Dipl.-Volksw. J.-E.Wesselhöft/ Dipl.-Volksw. J.Freese Bachelor Modul Volkswirtschaftliche Analyse (WS-14-V-03) HT 2009

Mehr

Vorlesung Mikroökonomie II. SS 2005 PD Dr. Thomas Wein

Vorlesung Mikroökonomie II. SS 2005 PD Dr. Thomas Wein Vorlesung Mikroökonomie II SS 2005 PD Dr. Thomas Wein Inhaltsübersicht zu Mikro II V. Erweiterungen zum Geschehen in anderen Märkten 9. Marktmacht: Monopol und Monopson 10. Preisbildung bei Marktmacht

Mehr

Das Angebot bei perfektem Wettbewerb

Das Angebot bei perfektem Wettbewerb Das Angebot bei perfektem Wettbewerb MB MC Angebot und Opportunitätskosten Beispiel: Produktion eines Autos dauerte 1970 etwa 50h und 2005 etwa 8h Höhere Produktivität ermöglicht höhere Löhne Aber Beschäftigte

Mehr

Universität Hamburg Institut für Recht der Wirtschaft. Ökonomische Analyse des Rechts Übungsaufgaben

Universität Hamburg Institut für Recht der Wirtschaft. Ökonomische Analyse des Rechts Übungsaufgaben Ökonomische Analyse des Rechts Übungsaufgaben Coase Theorem Stellen Sie das Coase-Theorem dar und erörtern Sie seine Bedeutung bei der Evaluierung von Garantiepflichten! Professor Dr. Michael Adams 2 Lösungsskizze

Mehr

Übung Controlling WS 2015/16

Übung Controlling WS 2015/16 Übung Controlling WS 2015/16 Übung 4: Kontrollsystem und Personalführung Ausgangslage: Vertragsbeziehung zwischen Prinzipal und Agent Anstrengungsniveau bzw. Aktivitäten des Agenten sind für den Prinzipal

Mehr

Kapitel 9. Unsicherheit und Information. Einleitung. Teil 3: Einige generelle Klassen von Spielen und Strategien. Teil 3.

Kapitel 9. Unsicherheit und Information. Einleitung. Teil 3: Einige generelle Klassen von Spielen und Strategien. Teil 3. Teil 3 Teil 3: Einige generelle Klassen von Spielen und Strategien : Unsicherheit und Information Kapitel 10: Strategische Aktionen Kapitel 11: Wiederholte Spiele Kapitel 12: Kollektive Wahl Kapitel 13:

Mehr

Entlohnung im Experiment Annette Kirstein

Entlohnung im Experiment Annette Kirstein Entlohnung im Experiment Annette Kirstein Ökonomische Anreize in Unternehmen und Märkten vom 20. Januar 2009 Eine der wichtigsten Annahmen in der Ökonomik ist: Finanzielle Anreize verbessern die Leistung.

Mehr

VWL für Ingenieure. Programm Termin 4. Kernpunkte. Programm Termin 4. Programm Termin 4. Kernpunkte. Karl Betz. Komparative Statik 2 Anwendungen

VWL für Ingenieure. Programm Termin 4. Kernpunkte. Programm Termin 4. Programm Termin 4. Kernpunkte. Karl Betz. Komparative Statik 2 Anwendungen Programm Termin 4 Karl Betz VWL für Ingenieure Termin 4 Komparative Statik 2 Anwendungen Steuern Externe Effekte Probleme Bubbles Zitronen (asymmetrische Information) Programm Termin 4 Komparative Statik

Mehr

Anregende, ergänzende Literatur:

Anregende, ergänzende Literatur: Spieltheorie (Winter 2008/09) 1-1 Prof. Dr. Klaus M. Schmidt 1 Einführung Anregende, ergänzende Literatur: Schelling, Thomas C., The Strategy of Conflict, Cambridge (Mass.): Harvard University Press, 1960

Mehr

Frage 1: Wie lässt sich der Gegenstandsbereich der Industriesoziologie charakterisieren?

Frage 1: Wie lässt sich der Gegenstandsbereich der Industriesoziologie charakterisieren? Frage 1: Wie lässt sich der Gegenstandsbereich der Industriesoziologie charakterisieren? Soziologie soll heißen: eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf

Mehr

Gesundheitsökonomie. PD Dr. Christian Krauth

Gesundheitsökonomie. PD Dr. Christian Krauth Gesundheitsökonomie PD Dr. Christian Krauth Inhalt 1. Grundlagen der Gesundheitsökonomie 2. Markt und Plan 3. Markt im Gesundheitswesen Inhalt 1. Grundlagen der Gesundheitsökonomie 2. Markt und Plan 3.

Mehr

Effizienz und Handel

Effizienz und Handel Effizienz und Handel MB Markt-Gleichgewicht und Effizienz (Pareto-)Effizienz: Situation, bei der es keine Handelsmöglichkeit gibt, die mindestens eine Person besser stellen würde, ohne andere Personen

Mehr

Seminararbeit. zum Thema: Das Lemons-Problem: Zur Theorie des Marktversagens durch uninformierte Verbraucher. Im Rahmen des Seminars

Seminararbeit. zum Thema: Das Lemons-Problem: Zur Theorie des Marktversagens durch uninformierte Verbraucher. Im Rahmen des Seminars Seminararbeit zum Thema: Das Lemons-Problem: Zur Theorie des Marktversagens durch uninformierte Verbraucher Im Rahmen des Seminars Verbraucherpolitik: Informationsökonomische Grundlagen und neue Herausforderungen

Mehr

Übungen zu Kapitel 1: Vollkommener Wettbewerb und Monopol

Übungen zu Kapitel 1: Vollkommener Wettbewerb und Monopol Übungen zu Kapitel 1: Vollkommener Wettbewerb und Monopol Aufgabe 1.1 Angenommen die Nachfragefunktion lautet D(p) = 300 5p, die Angebotsfunktion lautet S(p) = 10p. 1) Bestimmen Sie den Gleichgewichtspreis!

Mehr

Teil IV: Abweichungen vom Wettbewerbsmarkt und Marktversagen

Teil IV: Abweichungen vom Wettbewerbsmarkt und Marktversagen Teil IV: Abweichungen vom Wettbewerbsmarkt und Marktversagen 1 Kapitel 11: Monopol Hauptidee: Ein Unternehmen mit Marktmacht nimmt den Marktpreis nicht als gegeben hin. Es maximiert seinen Gewinn indem

Mehr

Delegation oder Zentralisation von Entscheidungskompetenzen

Delegation oder Zentralisation von Entscheidungskompetenzen Reihe: Marketing, Handel und Management Band 3 Herausgegeben von Prof. Dr. Rainer Olbrich, Hagen Dr. habil. Dirk Battenfeld Delegation oder Zentralisation von Entscheidungskompetenzen Erkenntnisfortschritte

Mehr

Markt oder Staat: Wann sollte der Staat eingreifen? Prof. Dr. Hanjo Allinger Technische Hochschule Deggendorf

Markt oder Staat: Wann sollte der Staat eingreifen? Prof. Dr. Hanjo Allinger Technische Hochschule Deggendorf Markt oder Staat: Wann sollte der Staat eingreifen? Prof. Dr. Hanjo Allinger Technische Hochschule Deggendorf 0 Erster Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik Bei vollkommenem Wettbewerb ist jedes Marktgleichgewicht

Mehr

A) Erklären Sie das absatzpolitische Instrument der Bündelung und geben Sie ein Beispiel. (10 Punkte)

A) Erklären Sie das absatzpolitische Instrument der Bündelung und geben Sie ein Beispiel. (10 Punkte) Lösungsskizze Klausur Marktversagen vom 20. September 2010 (die nachfolgend angeführten Seitenangaben beziehen sich auf die aktuellste Version der pdfs der KE 1 und KE 4 auf dem Server) Aufgabe 1 A) Erklären

Mehr

Mikroökonomik B Teil II: Spieltheorie

Mikroökonomik B Teil II: Spieltheorie Mikroökonomik B Teil II: Spieltheorie Paul Schweinzer 12. Mai 2009. 1 / 12 des zweiten Teils der Vorlesung 4 Spieltheorie 4.1 Spiele in Strategischer Form 4.2 Spiele in Extensiver Form 5 Informationsökonomik

Mehr

Mikroökonomie II Kapitel 16 Märkte mit asymmetrischer Information SS 2005

Mikroökonomie II Kapitel 16 Märkte mit asymmetrischer Information SS 2005 Mikroökonomie II Kapitel 16 Märkte mit asymmetrischer Information SS 2005 Themen in diesem Kapitel Qualitätsunsicherheit und der Markt für Lemons Marktsignalisierung Moral Hazard Das Prinzipal-Agent Problem

Mehr

Vorlesung VWL A bei Prof. Shaked: Übungen zum 3. und 4. Kapitel

Vorlesung VWL A bei Prof. Shaked: Übungen zum 3. und 4. Kapitel Vorlesung VWL A bei Prof. Shaked: Übungen zum 3. und 4. Kapitel 1. Betrachte einen Schuhmacher und einen Anbauer von Gemüse. Handel könnte für beide nutzbringend sein, wenn a. der Schuhmacher nur Schuhe

Mehr

Fach/Modul/Schwerpunkt: Wahlmodul / Wahlmodul BWL/VWL Klausur: Institutionenökonomik (Wiederholerklausur) (Klausur 60 Min) (211301)

Fach/Modul/Schwerpunkt: Wahlmodul / Wahlmodul BWL/VWL Klausur: Institutionenökonomik (Wiederholerklausur) (Klausur 60 Min) (211301) Fach/Modul/Schwerpunkt: Wahlmodul / Wahlmodul BWL/VWL Klausur: Prüfer: Prof. Dr. Johann Graf Lambsdorff Prüfungstag: 15. Juli 2014 Blatt 1 von 6 Hinweise: Es können insgesamt 60 Punkte erworben werden.

Mehr

Mikroökonomik 9. Vorlesungswoche

Mikroökonomik 9. Vorlesungswoche Mikroökonomik 9. Vorlesungswoche Tone Arnold Universität des Saarlandes 18. Dezember 2007 Tone Arnold (Universität des Saarlandes) 9. Vorlesungswoche 18. Dezember 2007 1 / 31 Volkswirtschaftliche Rente

Mehr

Informationsökonomie

Informationsökonomie Informationsökonomie FS 2007 Tri Vi Dang Universität Mannheim Informationsökonomie Vorlesung (3 SWS) und integrierte Übung (1 SWS) Dienstag 13.45 15.15 (L7, 001) Donnerstag 13.45 15.15 (L7, 001) Website:

Mehr

Oligopol. Mankiw Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Kapitel 16. Autor: Stefan Furer. phw / Stefan Furer 1

Oligopol. Mankiw Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Kapitel 16. Autor: Stefan Furer. phw / Stefan Furer 1 Oligopol Mankiw Grundzüge der Volkswirtschaftslehre Kapitel 16 Autor: Stefan Furer phw / Stefan Furer 1 In In diesem diesem Kapitel Kapitel wirst wirst Du: Du: erfahren, welche welche Marktstrukturen zwischen

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen & Märkte LVA-Leiter: Martin Halla Einheit 9: Die Analyse von Wettbewerbsmärkten (Kapitel 9.1-9.3.) Einheit 9-1 - Was bisher geschah! Einheit 2 & 3: Beschreibung des Marktes mittels Angebots- & Nachfragefunktion.

Mehr

1. Gruppe: Organisationsbegriff Institutionell (Was ist die Organisation?)

1. Gruppe: Organisationsbegriff Institutionell (Was ist die Organisation?) 1. Gruppe: Organisationsbegriff Institutionell (Was ist die Organisation?) Situativer - die Organisation ist ein soziales Gebilde mit formaler Struktur und verfolgt dauerhaft ein Ziel (Maschine) - aber:

Mehr

Grundlegendes. Definition Principal-Agent-Modell nach Pratt/Zeckhauser(1985):

Grundlegendes. Definition Principal-Agent-Modell nach Pratt/Zeckhauser(1985): Grundlegendes Definition Principal-Agent-Modell nach Pratt/Zeckhauser(1985): "Whenever one individual depends on the action of another, an agency relationship arises. The individual taking the action is

Mehr

1. Informationsökonomik 2. Theorie der Firma 3. Information und Marktstrategie. Theorie der Firma

1. Informationsökonomik 2. Theorie der Firma 3. Information und Marktstrategie. Theorie der Firma 1. Informationsökonomik 2. Theorie der Firma 3. Information und Marktstrategie Theorie der Firma Transaktionskosten, Eigentumsrechte und unvollständige Verträge Intermediationstheorie und Unternehmen als

Mehr

Eine ökonomische Analyse der gesetzlichen Unfallversicherung

Eine ökonomische Analyse der gesetzlichen Unfallversicherung Axel Busch Eine ökonomische Analyse der gesetzlichen Unfallversicherung PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Verzeichnis der Abbildungen, Anhänge, Tabellen und Übersichten

Mehr

Arbeitsmarkt. Einführung in die Makroökonomie. 10. Mai 2012 SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Arbeitsmarkt 10.

Arbeitsmarkt. Einführung in die Makroökonomie. 10. Mai 2012 SS 2012. Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Arbeitsmarkt 10. Arbeitsmarkt Einführung in die Makroökonomie SS 2012 10. Mai 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Arbeitsmarkt 10. Mai 2012 1 / 31 Was bisher geschah Im IS-LM haben wir eine Volkswirtschaft in

Mehr

In der VWL-Bibliothek befindet sich ein Mikro III-Ordner:

In der VWL-Bibliothek befindet sich ein Mikro III-Ordner: SS 2003 In der WL-Bibliothek befindet sich ein Mikro III-Ordner: Dort finden sie jeweils 3 Kopiervorlagen von - Literatur Eaton/Eaton, Shy und Bester - Artikel von Coase, Akerlof, Spence - Artikel von

Mehr

Multiperspektivisches Management

Multiperspektivisches Management Multiperspektivisches Management Sommersemester 2014 Multiperspektivisches Management 1 Bezugsrahmen Uhrwerke Regelkreise MECHANISCHE PERSPEKTIVE Multiperspektivisches Management 2 mechanische Bezugsrahmen:

Mehr

Vorlesung. Informationsökonomik und die Theorie der Firma

Vorlesung. Informationsökonomik und die Theorie der Firma Vorlesung Informationsökonomik und die Theorie der Firma Ulrich Schwalbe Universität Hohenheim 5. Vorlesung 28.11.2007 Ulrich Schwalbe (Universität Hohenheim) Informationsökonomik 5. Vorlesung 28.11.2007

Mehr

Übung Grundzüge der VWL // Makroökonomie

Übung Grundzüge der VWL // Makroökonomie Übung Grundzüge der VWL // Makroökonomie Wintersemester 2011/2012 Thomas Domeratzki 27. Oktober 2011 VWL allgemein, worum geht es??? Wie funktioniert die Wirtschaft eines Landes? wie wird alles koordiniert?

Mehr

Kennen, können, beherrschen lernen was gebraucht wird. Wirtschaft & Soziales

Kennen, können, beherrschen lernen was gebraucht wird. Wirtschaft & Soziales Wirtschaft & Soziales Inhaltsverzeichnis Kennen, können, beherrschen lernen was gebraucht wird Inhaltsverzeichnis... 2 Der Wirtschaftskreislauf... 3 Das Bruttoinlandsprodukt... 3 Wirtschaftssubjekte...

Mehr

allgemeine Form der SWF mit Individuen i = 1, 2,...H

allgemeine Form der SWF mit Individuen i = 1, 2,...H Einführung in die Wirtschaftspolitik 3-1 Prof. Andreas Haufler (SoSe 2010) 3. Die Soziale Wohlfahrtsfunktion zentrale Annahme der sozialen Wohlfahrtstheorie: der Staat als einheitlicher Akteur, der sich

Mehr

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte

IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte IK Ökonomische Entscheidungen und Märkte Angebot und Nachfrage Bernhard Schmidpeter (JKU) IK ÖEM 11/03/2015 1 / 27 Überblick Kapitel 2 in Pindyck und Rubinfeld. Angebot & Nachfrage: Wie und warum ändern

Mehr

Aufgabenblatt 1: Rechenbeispiel zu Diamond/Dybvig (JPE 1983)

Aufgabenblatt 1: Rechenbeispiel zu Diamond/Dybvig (JPE 1983) Aufgabenblatt 1: Rechenbeispiel zu Diamond/Dybvig (JPE 1983) Prof. Dr. Isabel Schnabel The Economics of Banking Johannes Gutenberg-Universität Mainz Wintersemester 2009/2010 1 Aufgabe Betrachten Sie den

Mehr

1. Einleitung: Markt und Preis

1. Einleitung: Markt und Preis 1. Einleitung: Markt und Preis Georg Nöldeke WWZ, Universität Basel Mikroökonomie (FS 10) Einleitung 1 / 31 1. Einleitung 1.1. Was ist Mikroökonomie? Ziel der Mikroökonomie ist es, menschliches Verhalten

Mehr

7 Innovation und Marktstruktur

7 Innovation und Marktstruktur AVWL I Mikro (Winter 008/09) 7-1 Dr. G. Gebhardt 7 Innovation und Marktstruktur Bisher haben wir die Produktionstechnologien stets als gegeben unterstellt. Unser Hauptaugenmerk galt der statischen Effizienz

Mehr

Gesamtklausur Mikroökonomie II WS 06/07 Lösungen

Gesamtklausur Mikroökonomie II WS 06/07 Lösungen Universität Lüneburg Prüfer: Prof. Dr. Thomas Wein FB II Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Prof. Dr. Joachim Wagner Institut für Volkswirtschaftslehre Datum: 22.1.2007 Gesamtklausur Mikroökonomie II

Mehr

Diplom BWL/VWL / B-BAE / B-SW / LA RS / LA GY

Diplom BWL/VWL / B-BAE / B-SW / LA RS / LA GY Diplom BWL/VWL / B-BAE / B-SW / LA RS / LA GY Prüfungsfach/Modul: Allgemeine Volkswirtschaftslehre Wirtschaftstheorie Wahlmodul Klausur: Institutionenökonomik (Klausur 60 Min) (200101, 201309, 211301)

Mehr

Allgemeine Volkswirtschaftslehre I für WiMA und andere (AVWL I)

Allgemeine Volkswirtschaftslehre I für WiMA und andere (AVWL I) I WiMA und andere Institut Wirtschaftswissenschaften www.mathematik.uni-ulm.de/wiwi/ 2. Grundzüge der Mikroökonomik 2.8 Marktgleichgewicht beim Monopol Institut Wirtschafts- 2.8 Marktgleichgewicht beim

Mehr

Mikroökonomie Märkte mit asymmetrischer Information

Mikroökonomie Märkte mit asymmetrischer Information Mikroökonomie Märkte mit asymmetrischer Information Universität Erfurt Wintersemester 08/09 Prof. Dr. Dittrich (Universität Erfurt) Asymmetrische Information Winter 1 / 46 Asymmetrische Information Bisher

Mehr

Externalitäten und Eigentumsrechte

Externalitäten und Eigentumsrechte Externalitäten und Eigentumsrechte MB Externalitäten Externalitäten beinhalten negative Externalitäten (bzw. negative externe Effekte, externe Kosten) und positive Externalitäten (bzw. positive externe

Mehr

Klausur zu Vorlesung und. Versicherungsmärkte am 26.01.2001

Klausur zu Vorlesung und. Versicherungsmärkte am 26.01.2001 Ludwig-Maximilians-Universität München Seminar für Versicherungswissenschaft Prof. Ray Rees / PD Achim Wambach, D.Phil. Versicherungsmärkte WS 2000 / 2001 Diplomprüfung für Volkswirte Klausur zu Vorlesung

Mehr

Lösungsmöglichkeiten u.a. durch anreizkompatible Verträge. Kein entscheidender Anlass für regulierendes Eingreifen

Lösungsmöglichkeiten u.a. durch anreizkompatible Verträge. Kein entscheidender Anlass für regulierendes Eingreifen Asymmetrische Information ex ante: Adverse Selektion Problematik Kreditnehmer hat vor Vertragsabschluss private Information über Sachverhalte, die für den Kredit bedeutsam sind, z.b. Qualität des Investitionsprojekts

Mehr

Asymmetrische Informationen Musterlösung Aufgabe 7.3 und 7.5

Asymmetrische Informationen Musterlösung Aufgabe 7.3 und 7.5 1 A 7.3 Erläutern Sie mögliche Probleme asymmetrischer Informationsverteilung auf a) einem Kreditmarkt. b) einem Versicherungsmarkt. c) dem Arbeitsmarkt. Lösungsskizze (ACHTUNG: Mit Hilfe der Stichpunkte

Mehr

Wettbewerb und öffentliche Unternehmen in der Finanzkrise

Wettbewerb und öffentliche Unternehmen in der Finanzkrise KIM: Wettbewerb und öffentliche Unternehmen Seite 1 Wettbewerb und öffentliche Unternehmen in der Finanzkrise Konferenz Kommunales Infrastruktur-Management t Berlin, 14. Mai 2009 Professor Dr. Justus Haucap,

Mehr

Wiederholungsklausur Mikroökonomie II SS 05 Lösungen

Wiederholungsklausur Mikroökonomie II SS 05 Lösungen Universität Lüneburg Prüfer: Prof. Dr. Thomas Wein FB II Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Prof. Dr. Joachim Wagner Institut für Volkswirtschaftslehre Datum: Mo., 19.9.2005 Wiederholungsklausur Mikroökonomie

Mehr

Informationsökonomik

Informationsökonomik Informationsökonomik Vorlesung zur Volkswirtschaftstheorie Prof. Dr. Isabel Schnabel Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, inbs. Mikroökonomie Johannes Gutenberg-Universität Mainz Wintersemester 2007/2008

Mehr

Übungsblatt 1 - Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Übungsblatt 1 - Einführung in die Volkswirtschaftslehre Übung zur Vorlesung EVWL Wintersemester 2016/2017 Übungsblatt 1 - Einführung in die Volkswirtschaftslehre EVWL-Quiz 1. Welche(r) der folgenden Ökonomen erhielt den diesjährigen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften?

Mehr

Einführung in die. Regulierungsökonomie. Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc.

Einführung in die. Regulierungsökonomie. Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc. Einführung in die Regulierungsökonomie Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc. Regulierungsökonomie Wiederholung Was sind Märkte und wie lassen sich diese

Mehr

4 Management-Theorie von Chester Barnard 4.1 Die Ökonomie der formalen Organisation der Unternehmung

4 Management-Theorie von Chester Barnard 4.1 Die Ökonomie der formalen Organisation der Unternehmung 4.1 Die Ökonomie der formalen Organisation der Unternehmung 1. Die Unternehmung als Produktionssystem Input Transformation Output 2. Die Unternehmung als kooperatives System Beiträge Anreize Ressourcenpool

Mehr

(a)... ein Spieler eine Entscheidung treffen muss... (b)... der andere Spieler (Experte) über private...

(a)... ein Spieler eine Entscheidung treffen muss... (b)... der andere Spieler (Experte) über private... 1 KAP 19. Expertenberatung Wir betrachten eine Modell, in dem... (a)... ein Spieler eine Entscheidung treffen muss... (b)... der andere Spieler (Experte) über private...... entscheidungsrelevante Information

Mehr

Adverse Selektion. Thushyanthan Baskaran [email protected]

Adverse Selektion. Thushyanthan Baskaran thushyanthan.baskaran@awi.uni-heidelberg.de Adverse Selektion Thushyanthan Baskaran [email protected] Fachbereich Finanzwissenschaft Alfred Weber Institut für Wirtschaftswissenschaften Ruprecht-Karls- Universität Heidelberg

Mehr

Neoklassische Produktions- und Kostenfunktion Mathematische Beschreibung zu einer Modellabbildung mit Excel

Neoklassische Produktions- und Kostenfunktion Mathematische Beschreibung zu einer Modellabbildung mit Excel Neoklassische Produktions- und Kostenfunktion Mathematische Beschreibung zu einer Modellabbildung mit Excel Dieses Skript ist die allgemeine Basis eines Modells zur Simulation der ökonomischen Folgen technischer

Mehr

Übung 4: Gleichgewicht und Effizienz in Wettbewerbsmärkten

Übung 4: Gleichgewicht und Effizienz in Wettbewerbsmärkten Übung 4: Gleichgewicht und Effizienz in Wettbewerbsmärkten Georg Nöldeke Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Basel Intermediate Microeconomics (HS 10) Übung 4 1 / 35 Marktnachfrage und aggregierte

Mehr

Gesundheitsökonomie vs. Sozialmedizin Perspektive Gesundheitsökonomie

Gesundheitsökonomie vs. Sozialmedizin Perspektive Gesundheitsökonomie Universität Bielefeld Fakultät für Gesundheitswissenschaften Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement Gesundheitsökonomie vs. Sozialmedizin Perspektive Gesundheitsökonomie Vortrag am 12.09.2012 DGSMP-Jahrestagung

Mehr

Zweiter Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik

Zweiter Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik 1 - wipo051123.doc Zweiter Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik Varian: Wenn Konsumenten konvexe Indifferenzkurven haben, dann ist jede Paretoeffiziente Allokation auch ein Markt-GG. Weimann (Kap. 3.3): Jede

Mehr

VERTRAUENSGÜTER. Ist Wettbewerb der beste Verbraucherschutz? Matthias Sutter Universität Innsbruck und Universität Göteborg

VERTRAUENSGÜTER. Ist Wettbewerb der beste Verbraucherschutz? Matthias Sutter Universität Innsbruck und Universität Göteborg VERTRAUENSGÜTER Ist Wettbewerb der beste Verbraucherschutz? Matthias Sutter Universität Innsbruck und Universität Göteborg 46. FIW Symposium Innsbruck 13. 15.2.2013 Überblick Einführung Was sind? Was sind

Mehr

Einführung in die Volkswirtschaftslehre 3. Übung

Einführung in die Volkswirtschaftslehre 3. Übung Einführung in die Volkswirtschaftslehre 3. Übung 3. Handelsvorteile und Märkte Wintersemester 2007/2008 Dipl.-Vw. Steffen Rätzel 3.1 Die folgende Tabelle zeigt den benötigen Arbeitseinsatz in Stunden zur

Mehr