Projekt bildungskrippen.ch thkt GmbH kindundbildung.ch
Projektträger thkt GmbH, Theres Hofmann und Kathrin Toberer Ackeretstr. 6, 8400 Winterthur Telefon 052 224 08 89, theres.hofmann@thkt.ch / kathrin.toberer@thkt.ch kindundbildung, Thomas Jaun Josefstr. 53, 8005 Zürich Telefon 043 444 70 90, t.jaun@kindundbildung.ch
Beteiligte Infans, Institut für angewandte Sozialisationsforschung / frühe Kindheit e.v., Berlin: Hans-Joachim Laewen und Beate Andres, www.infans.de Fachliche Mitarbeit: Melanie Bolz (kindundbildung.ch) Finanzielle Partner: Verein Arbeitgeberkrippen, Migros Kulturprozent, Hamasil Stiftung, AVINA STIFTUNG, Volkshaus Café Bar Restaurant
Die Projektidee In der deutschen Schweiz nehmen aktuell 13 Einrichtungen teil Die Kitas durchlaufen auf dem Weg von der Betreuungs- zur Bildungsinstitution einen nachhaltigen Qualifizierungsprozess und entwickeln sich zu lernenden Organisationen Die Krippen entwickeln praxistaugliche Modelle, wie die professionelle Erziehungsarbeit in Schweizer Krippen Bildungsprozesse in der frühen Kindheit ermöglichen und unterstützen kann. Ausbreitung: Die entwickelten Modelle können nach Projektabschluss von interessierten Betrieben besichtigt und für die eigene Verwendung kritisch geprüft werden
Was heisst Bildung in Krippen?
Wie verstehen wir Bildung in der frühen Kindheit? Lernen als individueller, selbstgesteuerter Konstruktionsprozess, Handelnde Auseinandersetzung mit der Welt, Kinder konstruieren sich ein möglichst stimmiges, durch Erfahrung breit abgestütztes und vielfältiges Bild von der Welt und von sich selber. Räumliche und materiellen Bedingungen in der Kita ermöglichen vielfältige Lernprozesse. Erwachsene ermöglichen durch ihre Haltung Lernen Erziehung hat keinen direkten Einfluss darauf, welche Art von Welt das Kind konstruiert.
Und was gibt es nicht? keine vorgegebenen Inhalte keine Fertigkeiten wie Lesen und Schreiben, kein Lehrplan im Sinne einer Verknüpfung von Inhalten und Alter keine Fremdsprachen (ohne Alltagsbezug) keine Hochbegabtenförderung Keine defizitorientiert ausgleichende Förderung
Das infans-konzept der Frühpädagogik Projekt bildungskrippen.ch / Stand: September 2009
Die Rolle der Erzieher/in Beobachten und Dokumentieren der Lern- und Bildungsprozesse Lernprozesse werden für alle Beteiligten (Kind, Eltern, ErzieherIn) sichtbar Professionelle Arbeit heisst, die Beobachtungen im Team systematisch auszuwerten. Aufgrund dieser Auswertungen wird die pädagogische Interaktion geplant. (Beobachten, Dokumentieren, Auswerten, Planen, Überprüfen, Modifizieren) Begleitende und unterstützende Funktion; Vertrauen und Bindung
Die Rolle der Kita Umstellung der Strukturen zugunsten der Beobachtungen und Auswertung Ziel offene Arbeit Regelmässiger Austausch im Team, Planung und Organisation von Sitzungsgefässen Die Kita als lernende Organisation Reflexion von Erziehungs- und Handlungszielen, permanente Auseinandersetzung mit der pädagogischen Konzeption
Das Kind Für jedes Kind werden Interessen beobachtet Kinder mit hoher Anwesenheit können gezielt in der Bearbeitung ihrer Themen unterstützt, resp. in der Zumutung neuer Themen angeregt werden Jedes Kind profitiert von der gestalteten Umgebung (Kritische Überprüfung/Anpassung der Räume und des Materials) Diese Umgebung weist einen Bezug zu Erziehungs- und Handlungszielen der Kita auf Erziehungs- und Handlungsziele liefern einen allgemeinen, reflektierten, pädagogischen Rahmen Projekt bildungskrippen.ch / Stand: September 2009
Offene Fragen / Stolpersteine Zeit für Reflexion in den Teams und Zeit für das Beobachten: konsequent Schwerpunkte setzen Praktische Ausbildung der Lernenden ist nicht mit der neuen inhaltlichen Ausrichtung kompatibel (Bsp. geführte Sequenzen) Personalengpässe in den Krippen, Fluktuation, Schwierigkeiten, offene Stellen mit geeigneten Personen zu besetzen Wie gut sind die Krippen organisiert? Wie effizient sind die Abläufe?
Referenzen Infans: www.infans.de kindundbildung.ch: www.kindundbildung.ch thkt GmbH: www.thkt.ch Bildungskrippen: www.bildungskrippen.ch