Verkäufermarkt damals & Heute



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Transkript:

Verkäufermarkt damals & Heute Verkäufermarkt (vor 50 Jahren): Nachfrage > Angebot daraus entstand: Potenzial wuchs (Kaufkraft stieg) Konkurrenten wuchsen Produktangebot wuchs Sättigungserscheinungen traten auf Medien entwickelten sich Verkaufsorientiertes Marketing Wiederstände Produkt Einzelhandel Konsu ment Durch diese Vorgehensweise kauft der Kunde wird evtl. jedoch nicht zum Stammkunden, da nicht auf die Anforderungen des Kunden eingegangen wird. Ist nun auch noch die Ware mangelhaft können folgende Probleme auftreten: Kunde wechselt den Anbieter Umsatzverluste Negative Mund zu Mund Werbung Der Kunde wird Kritischer Beschwerden von Kunden Anreizen durch Werbung/Verkaufsförderung(Proben)/Preis Kunde evtl. unzufrieden

Kundenbindung CRM / Kundenorientiertes Marketing Produkt Marktf orschu ng Produkt Preis Ort Promotion Stammkunde Marketing bedeutet Ausrichtung meiner Artikel nach dem Kunden! Kunden können sein: Letztverbraucher B2C Händler B2B Nonprofit-Marketing: o z. B. Greenpeace/Caritas haben ein Akzeptanzproblem! Wichtig für Klausur: Markt (s.s17 im Script)!!! Marktpotenzial: max. Aufnahmefähigkeit z. B. theoretische Größe 450 Mio. Marktvolumen: tatsächliche Größen: z. B. 30 Mio. Stück. Absatzpotential: 20 Mio. Stück Absatzvolumen: Wilkinson: 100 Mio. Gilette 80 Mio. No Name 20 Mio. Marktanteil = Verhältnis Absatzvolumen Marktvolumen

Marketing Managementprozess Marketing Situationsanalyse Marketingkontrolle IST Soll-Ist Vergleich Marketingziele Soll (Wohin?) Marketingrealis ierung (4P`s)(Womit?) Marketingstrategien (Wie?) Makroumfeld Mikroumfeld Betriebliches Umfeld Wirtschaftliche Ressourcen Rahmenbedingungen Risiko o Kunden o Personal o Kapazitäten Sozi-demo-graphische o Quantitativ o Finanzmittel Rahmenbedingungen o qualitativ Marketing-Konzept Technologische Rahmenbedingungen Rechtlichen- Rahmenbedingungen Chancen o Wettbewerb o Quantitativ o qualitativ

SWOT-Analyse Strength Weakness Opportunities Threads Marketingziele(wohin?) Quantitative = ökonomische o Absatz o Umsatz o Deckungsbeitrag Qualitative = psycho-graphische o Bekanntheitsgrad o Image o Kundenpräferenz = Markentreue AIDA-Prinzip Attention Interest Desire Action $ Z-Marketing Produkte, Märkte bestehende neue Leistungen bestehende Marktdurchdringung Marktenentwicklung Neue Produktentwicklung Diversifikation o 5 % Innovation (=Marktneuheit) o 93% Me-Too (=Betriebsneuheit) o ((Plagiat))

Marksegmentierungsstrategie Heterogener Markt Homogener Markt z. B. 1 Segment VWL Golf 2 Segment GTI 3 Segment Cabrio 4 Segment Caddy Undifferenzierte Bearbeitung differenzierte Bearbeitung 1:1 Marketing = einzelner Käufer CRM Technologie Customer Relationship Management

Kriterien für Segmentierung demographische: o Alter o Geschlecht Soziographische: o Einkommen o Bildung o Berufsstand o Kaufkraft o Soziale Schicht Psychographische: o Verhalten o Einstellung o Wertvorstellung Sinus Elementsbeschreibung ist nicht Klausurrelevant!!!!!!!! (im script!) 4. P`s? S.People (internes) Marketing Marketer externes Service Kunden zufrieden: Produkt Service

Dominanz Produktpolitik Service Preis Produktpolitik Kommunikation Distrubition Bedürfnisse der Kunden befriedigt Nutzenstiftung Grundnutzen Funktionsnutzen Ökonomische Ökologische Zusatznutzen Ästhetischer Nutzen Individual-psychologischer Nutzen Sozialer Nutzen Pflicht + KKV`s Kür Klausurfrage: Warum ist Produktpolitik ein zentrales Element des Marketing-Mix?

Ideengewinnung Intern Extern Kreativitätstechniken Brainstorming: 6-8 Teilnehmer 30-40 min Quantität vor Qualität Assoziation Kritikverbot Brainstorming(Methode 6-3-5) Synetik: Versuche Problemlösungen in anderen Bereichen zu finden z.b. Tierreich Morphologie: Mögliche diverse Lösungsformen erstellen und kombinieren (s. Prozess der Produktneueinführung) Produktsnamen Unterscheidung Kommunikation Aussprechbar Einprägsam Nutzen Schutzfähig Image Werte Kommunikation Marke = Ergebnis des Prozessentwicklungsprozess

Schlüsselmerkmale einer Marke( s. Folie 23) Typographie Farben Claim/Slogan Name Symbolfiguren Musik Logo Markenstrategie Einzelmarke o Eigene Produktpersönlichkeit o Imagetransfer o Hohes Werbebudget Gruppenmarke Firmenmarke o Firmen identifizieren (guter Ruf darstellen S.32) Dachmarke Herstellerm arken (Markenarti kel Lizenzmarke Handelsmarke (z.b. TIP)

Verpackung Markenbestandteil Wiedererkennung Schutz: Beschädigung/ Verderb/ Diebstahl Informieren: Werbemittel/ Gebrauchshinweise/ Inhaltsangabe/ Warnhinweise/ Haltbarkeitsdatum Kennzeichen: EAN Optimale Distributionsfähigkeit