Technische Risikoanalyse (TRA) Werkzeug zur Steigerung Ihrer Anlagenverfügbarkeit Dipl.-Wirtsch.-Ing. Markus Schroll (ms@innowise.eu) Tim Wöhrmann (tw@innowise.eu) innowise GmbH Bürgerstr. 15 47057 Duisburg www.innowise.eu Tel.: 0203 / 39 37 64-0
Think!innowise Die innowise GmbH auf einen Blick Privates Forschungs- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Duisburg Interdisziplinäres Team, bestehend aus 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kompetenzfelder sind Innovationsmanagement, Organisations- und Personalentwicklung, Instandhaltungsmanagement, Ressourceneffizienz Unsere Kunden sind Unternehmen der privaten Wirtschaft, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes (z.b. Ernährungswirtschaft, Metallbe-/-verarbeitung, Automotive) sowie Dienstleistungsunternehmen (z.b. Digitale Wirtschaft, Gesundheitswirtschaft). Ministerien, Verbände und Stiftungen (z.b. EU-Kommission, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes NRW (MAIS), verschiedene Verbände und Stiftungen. Mitarbeiter der innowise sind autorisierte Berater für die Beratungsangebote PIUS-Check, Ressourcenkostenrechnung, EcoCockpit, Instandhaltungs-Check der Effizienz-Agentur NRW.
Think!innowise Unsere Dienstleistungen und Aktivitäten für Ihre Instandhaltung Instandhaltungs-Check: Wir stellen Ihre Instandhaltung auf den Prüfstand! Technische Risikoanalyse: Wir helfen Ihnen, Ihre Risiken frühzeitig zu erkennen und systematisch die richtigen Maßnahmen zu ergreifen! Instandhaltungskennzahlen: Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Kennzahlen Ihre Instandhaltung professionell planen und steuern! Instandhaltungsmanagement: Wir machen Ihre Instandhaltung durch Strategie-, Organisations- und Personalentwicklung fit! Moderation von Instandhaltungsnetzwerken: Wir vernetzen Sie in den Regionen Märkischer Kreis, Ostwestfalen-Lippe, Bergisches Städtedreieck und Münsterland mit Kollegen und Experten der Branche! Durchführung von Schulungen: Wir bilden Sie zu den Themen Kennzahlen der Instandhaltung und Technische Risikoanalyse weiter!
Think!innowise Referenzunternehmen (Auszug) Brüninghaus & Drissner GmbH (Hilden) Claas Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH (Harsewinkel) Dornbracht GmbH & Co. KG (Iserlohn) Heinrich Eibach GmbH (Finnentrop) Hettich Maschinentechnik GmbH & Co. KG (Kirchlengern) HJS Emission Technology GmbH & Co KG (Menden) HORA Holter Regelarmaturen GmbH & Co. KG (Schloß-Holte Stukenbrock) Federn Brand KG (Anröchte) Flextronics International Germany GmbH & Co. KG (Paderborn) Friedrich Lohmann GmbH (Witten) KNIPEX-Werk C. Gustav Putsch KG (Wuppertal) MPG Mendener Präzisionsrohr GmbH (Menden) OLEON GmbH (Emmerich) Rheinkalk GmbH (Menden) Saint Gobain Calmar GmbH (Hemer) Sinnack Backspezialitäten GmbH & Co. KG (Bocholt) STAHLWILLE Eduard Wille GmbH & Co. KG (Wuppertal) Walter Rau Neusser Öl & Fett AG (Neuss) WITTE Automotive GmbH (Velbert) Westfälische Fleischwarenfabrik Stockmeyer GmbH (Sassenberg)
Technische Risikoanalyse (TRA) Ein praxiserprobtes Werkzeug aus der Methodensammlung der Effizienz- Agentur NRW. Nach dem Prinzip aus der Praxis für die Praxis in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen des Märkischen Netzwerkes Instandhaltung entwickelt. Schulungen finden regelmäßig statt. Die Excel-Software kann gegen eine Lizenzgebühr bei der Effizienz-Agentur NRW bezogen werden.
Zielsetzung der Technische Risikoanalyse Primäre Ziele der Technischen Risikoanalyse (TRA) für die Instandhaltung sind die systematische Abschätzung des Risikos von Ausfällen, die Offenlegung bestehender und zukünftiger Anforderungen, die Identifikation geeigneter Instandhaltungsstrategien, die Ableitung konkreter Instandhaltungsmaßnahmen und die Steigerung der Verfügbarkeit technischer Systeme.
TRA Technische Risikoanalyse für die Instandhaltung Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsfelder systematische Strukturierung von Maschinen und Anlagen Identifizierung von risikoreichen Elementen technischer Systeme als Basis für die Anpassung von Instand haltungsmaßnahmen Ermittlung von Ausfallursachen und -folgen technische, organisatorische und wirtschaftliche Bewertung von Optimierungsmaßnahmen der Instandhaltung Basis für die Optimierung bzw. Erstellung von W+I-Plänen Identifizierung von Systemelementen und Abnutzungsprozessen als Basis für die zustandsorientierte IH (Sensortechnik!)
Nutzen - Profit TRA Technische Risikoanalyse für die Instandhaltung 5. Schritt 4. Schritt Systemoptimierung 3. Schritt 2. Schritt Risikobewertung 1. Schritt Maßnahmenanalyse Strukturanalyse Systemanalyse Aufwand - Arbeitsschritte
Erfolgsfaktor TRA-Team: Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der TRA ist die Beteiligung der unterschiedlichen Beschäftigten eines Unternehmens und die Aufnahme der Erfahrungen dieser in die Analyse. Dies sind Instandhalter genauso wie Maschinenbediener, Meister oder Spezialisten aus anderen Unternehmensbereichen wie dem Qualitätsmanagement, dem Umweltschutz oder der Arbeitssicherheit.
Grundlagen der Technischen Risikoanalyse (TRA) 1. Schritt: Systemanalyse
Prozessschritte der Systemanalyse Systemanalyse Technologische Informationen Infos IH + Betrieb Systemdefinition Expertenbefragung
Systemanalyse Systemdefinition Prozessschritt Beschreibung Checkliste / Tool Systemdefinition System abgrenzen und Basisdaten ermitteln Systembeschreibung Anlagenstruktur/Analyseebene festlegen Risikoanalyse Technologische Information Prozessschritt Beschreibung Checkliste / Tool Technologische Informationen Hersteller-/Betreiberdokumentation zusammenstellen Technologische Informationen Technische Einzelheiten klären Informationen CE-Kennzeichnung Zeichnungen / Pläne aktualisieren Kurzfassung Info-Bedarfe
Systemanalyse Informationen Instandhaltung und Betrieb Prozessschritt Beschreibung Checkliste / Tool Informationen Instandhaltung und Betrieb Einbindung in Produktionsprozesse definieren Informationen Betrieb und Instandhaltung Historie / Aufträge / Pläne auswerten Direkte Instandhaltungskosten Instandhaltungskosten identifizieren Indirekte Instandhaltungskosten Expertenbefragung Prozessschritt Beschreibung Checkliste / Tool Offensichtliche Risikoteile identifizieren Expertenbefragung Optimierungspotenziale feststellen Schwerpunkte für Strukturanalyse bilden Expertenbefragung
Grundlagen der Technischen Risikoanalyse (TRA) 2. Schritt: Strukturanalyse
Strukturanalyse Auf Grundlage der zusammengestellten und ausgewerteten Informationen sowie den Ergebnissen der Befragung der Mitarbeiter nach Auffälligkeiten bzw. "offensichtlichen" Risikoteilen kann die vorgenommene Anlagenstruktur falls notwendig korrigiert und verfeinert werden. Anlagenstruktur Ausfallanalyse Ausfallbeschreibung Code Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3 Ebene 4 Ebene 5 Ausfallfolge Ausfallursache Erkennung Empfehlung: Im 1. Schritt die Anlagenstruktur nur bis zur 2. Ebene aufnehmen (Spalten Ebene 3-5 ausblenden). Nach erfolgter Risikobewertung ggf. risikoreiche Bauteile tiefergehend strukturieren (Spalten Ebene 3-5 einblenden) und für deren Elemente die Risikobewertung durchführen.
Grundlagen der Technischen Risikoanalyse (TRA) 3. Schritt: Risikobewertung
Risikobewertung Das Ergebnis der Risikobewertung ist neben einer Risikoprioritätszahl (RPZ) die visualisierte Darstellung ("Ampel") potenzieller Risiken einzelner Systemelemente in den Bereichen: Entdeckungswahrscheinlichkeit, Auftretenswahrscheinlichkeit, Bedeutung: Funktionalität, Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Instandhaltung, Produktqualität und Wirtschaftlichkeit bzw. Höhe des Schadens bei Ausfall. Abb.: Visualisierte Risikodarstellung ("Ampel")
Praxisbeispiel TRA Risikobewertung
Grundlagen der Technischen Risikoanalyse (TRA) 4. Schritt: Maßnahmenanalyse
Maßnahmenanalyse Im Prozessschritt "Maßnahmenanalyse" muss beurteilt werden, ob die ermittelten erforderlichen Maßnahmen zur Risikominimierung unter technischen organisatorischen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Aspekten/Kriterien realisierbar sind. In einem ersten Schritt können hierzu vom Nutzer eigene Beurteilungen (z.b. ja/nein) und Kommentare im Formblatt Risikoanalyse direkt eingetragen werden. Für eine systematische Beurteilung der Realisierbarkeit und insbesondere für einen Vergleich von mehreren Maßnahmenalternativen stehen die Arbeitshilfen Machbarkeitsanalyse 1 (qualitative Beurteilung mittels Variantenvergleich) und Machbarkeitsanalyse 2 (quantitativ-qualitative Beurteilung auf Basis einer Nutzwertanalyse) zur Verfügung.
Maßnahmenanalyse Variantenvergleich Bewertung einzelner Maßnahmen bzw. Vergleich unterschiedlicher Maßnahmen und Varianten
Maßnahmenanalyse Nutzwertanalyse Komplexere Bewertungen alternativer Varianten sind mittels der erweiterten Nutzwertanalyse möglich (Excel-Tool). Dieses Tools erlaubt den Vergleich von bis zu 5 alternativen Optimierungsmaßnahmen
Grundlagen der Technischen Risikoanalyse (TRA) 5. Schritt: Systemoptimierung
Systemoptimierung Nach der Bewertung und Auswahl der erforderlichen Maßnahmen zur Risikominderung folgen nun Planung und Umsetzung Maßnahmen möglichst zeitnah realisieren, um einerseits vorhandene Risiken schnellstmöglich zu minimieren und die Verfügbarkeit des betrachteten technischen Systems zu steigern, andererseits um die Motivation der beteiligten Mitarbeiter zu erhalten Optimierungsmaßnahmen nach einem vorher festgelegten Zeitrahmen (z.b. ½ Jahr) einer erneuten Risikobewertung unterziehen
Ergebnisse TRA bei der Fa. Eibach Steigerung der Verfügbarkeit um 5 % Verlängerung von Wartungsintervallen Reduzierung der Samstagsarbeit in der Instandhaltung durch bessere Planung Senkung des Energieverbrauches durch neue Technologien Reduzierung der Ausschussquote Nutzung für das Zertifizierungsaudit zur TS 16949 Motivation der Mitarbeiter Anwendung TRA für alle Produktionsanlagen Steigerung der Unternehmensergebnisse durch die TRA!!!
Wertschöpfungsorientierte Instandhaltung Mehr Informationen auch im Internet unter www.instandhaltungplus.de