bei der eines s in der E/E Entwicklung. SQM Düsseldorf, 12. Mai 2006 Erwin Knippel, BMW AG Andreas Kowitz, BMW AG Christian Ofer, 3DSE Dr. Armin Schulz, 3DSE
Inhalt. Seite 2 Herausforderungen Problemstellung CMMI als Referenzmodell Messen nach CMMI Anforderungen an das Bestandteile des s Erfahrungen / Zusammenfassung und Ausblick
Komplexität durch steigende Vernetzung. Herausforderungen. Seite 3 Herausforderungen: Erfüllung der Kundenwünsche führt zur hoher Variantenvielfalt Realisierung durch Elektrik / Elektronik Anzahl der Steuergeräte je Fahrzeug sowie die Funktionen je Steuergerät wächst stetig Komplexität durch steigende Vernetzung im Automobil 90% der Innovationen finden auf dem Gebiet der Elektrik / Elektronik (E/E) statt
Problemstellung. Seite 4 Problemstellung: Verwendung der herkömmlichen Prozesse zur Entwicklung neuer Produkte führte zur späten Wahrnehmung der Komplexität und deren Auswirkung Architekturentwicklung des E/E-Systems Buttom-Up getrieben späte Änderungen hohe Maintainance-Kosten Ungenügende Stabilität des Entwicklungsprozess zum Produktionsstart Heterogene Prozesse und Toollandschaft 2001 - Change Programm Systemorientierung mit den Zielen: Stabilisierung des Entwicklungsprozesses Vermeidung von Risiken Ermöglichen von Durchbruchsinnovationen
CMMI als Referenzmodell zur Erreichung der Ziele des Change Programms. Seite 5 Level (Reifegrad) Fokus Prozessgebiete Nutzen 5 optimierend 4 quantitativ steuernd 3 Definiert 2 Gesteuert 1 Initial Ständige Prozessoptimierung Quantitatives Projektmanagement Prozessstandards Projektmanagement Ursachenanalyse und Problemlösung Organisationsweite Innovation und Verbreitung organisationsweite Prozess Performance Quantitatives Projektmanagement Anforderungsentwicklung Technische Umsetzung Org.weiter Prozessfokus/ -definition, Training Integriertes Projektmanagement Risikomanagement Entscheidungsanalyse und findung Produktintegration Verifikation / Validation Anforderungsmanagement Projektplanung und -verfolgung Management von Lieferantenvereinbarungen Messung und Analyse Prozess- / Produktqualitätsabsicherung Konfigurationsmanagement keine wiederholbaren Prozesse möglich. Projekterfolg hängt an einzelnen Personen ( Helden ) Qualität Risiko
Messen nach CMMI. Anforderungen über Level 2 hinaus. Seite 6 Fähigkeiten der Organisation Level 4 & 5 Optimierung auf der Basis von Daten Statistische Prozesskontrolle Entscheidung auf Basis von Daten optimieren langfristig Level 3 Messen der Leistungsfähigkeit organisationsweit definierter Prozesse verbessern mittelfristig Level 2 Schätzverfahren Systematischer M&A-Prozess Messen in Projekten verstehen kurzfristig Messen nach CMMI umfasst wesentlich mehr als Level 2!
Seite 7 als wichtiger Baustein des Change Programms. Messen ist einfach! Wirkung der Prozessverbesserungen sichtbar machen! Nutzen nachweisen! Wo stehe ich im Projekt? Wo stehe ich morgen im Projekt? Wie gut ist der Prozess? Metriken definieren -> Messen -> Auswerten -> Handeln Keine Zeit! Verstehe ich nicht! Wer will das haben? Was sagt mir die Metrik? Wer sagt, dass dies die richtigen Metriken sind? oder doch nicht?
Seite 8 als wichtiger Baustein des Change Programms. Anforderungen an das : Unternehmensebene: Transparenz der Wirksamkeit von Verbesserungsmaßnahmen an den E/E Entwicklungsprozessen ( Metriken) Status bzgl. Anwendung und Stabilität der Prozesse ( Fortschrittsberichte und Vorstandsunterlagen) Nutzennachweis des Business Case Fahrzeugprojekte: Unterstützung einer Steuerungsfunktion der Fahrzeugprojektleiter über die E/E-Entwicklungsprozesse, welche in ihren Fahrzeugprojekten zur Anwendung kommen Etablierung konkreter Metriken und der dazu erforderlichen Rahmenbedingungen über alle Ebenen der Fahrzeugentwicklung (von der einzelnen Komponente bis zum Gesamtfahrzeug) Beide Zielgruppen mit einem Satz von Metriken bedienen! Konzentration auf Level 2 -> Fahrzeugprojekte
Seite 9 Bestandteile des s. Lösungsansatz Metriken Metrik-Baukasten Use-Case 1 Use-Case m Metrik 1 Metrik 2 Metrik n-1 Metrik n Messprozess Datensammlung Datenaufbereitung Datenauswertung und Visualisierung Interpretation der Messergebnisse Ableiten von Maßnahmen Kommunikation der Ergebnisse Dokumentation und Archivierung Metrik-Organisation Mess-Kunden Messdaten-Verantwortliche Metrik-Team Definition Metriken Definition Messprozess Pilotierung / Validierung Verankerung Pflege Vorgehen zur Gestaltung, Umsetzung und Verankerung
Die Metrik. Template. Seite 10 Die Metrik bezeichnet im Allgemeinen ein System von Kennzahlen oder ein Verfahren zur Messung einer quantifizierbaren Größe. (Quelle: Wikipedia)
Der Metrikbaukasten. Ein Metrikbaukasten je Messkunde. Seite 11 Ein Messkunde hat die Fähigkeit Einfluss auf das zu messende Attribut zu nehmen. Nicht jeder, der Metriken nachfragt, ist in diesem Sinne auch ein Messkunde!
Der Metrikbaukasten. Metriken Komponente. Seite 12 Durchgängigkeit von Anforderungen Entwicklung techn. Produktbeschreibungen Implementierungsfortschritt Testfortschritt Lastenhefte Anforderungsanalyse und Design Änderungsanträge Implementierung Test und Absicherung Komponente Projekt- und Risikomanagement Verlauf Änderungsanträge Meilensteintrendanalyse Projekteinrichtung Kostenverfolgung Entwicklung Risiken Prozessabweichungen Produktabweichungen Produktfehler kumuliert Fehler Bearbeitungsstand
Der Messprozess. Seite 13 Informationsbedürfnisse und Ziele 1 Ergebnisse, Informationen, Massnahmen 7 G A Messziel 2 Attribute (Eigenschaften des Beobachtungsobjekts) 3 5 6 Interpretierte Resultate Resultate M Metriken 4 Rohdaten Messergebnisse Messanweisung Eine Metrik-Guideline beschreibt den Messprozess generisch. -> konform zu CMMI Die spezifische Ausgestaltung des Messprozesses erfolgt im Projektmanagement.
Seite 14 Messorganisation. Verankerung des s. Verankerung auf Projektebene durch Einbettung in das Projektmanagement (PM): PM stellt Standardprozess für jedes Projekt dar, Berichts- und Steuerungsfunktionen sind typisches Aufgaben des PM höhere Akzeptanz durch Integration in bestehende Abläufe Synergien
Erfahrungen und Erfolgsfaktoren. Definition Metriken. Seite 15 Strukturierung von Metriken in Standard-Sets Anzahl der Metriken auf ein sinnvolles Mindestmaß begrenzen! Use-Case 1 Datensammlung Datenaufbereitung Datenauswertung und Visualisierung Lösungsansatz Metriken Metrik-Baukasten Metrik 1 Metrik 2 Metrik n-1 Metrik n Messprozess Bottom-Up - und. Top- Down -Ansatz führen zu effizienten Messgrößen und Messprozessen Use-Case m Metrik-Organisation Interpretation der Messergebnisse Ableiten von Maßnahmen Kommunikation der Ergebnisse Dokumentation und Archivierung Mess-Kunden Messdaten-Verantwortliche Metrik-Team Effiziente Metriken erfordern Messkunden- Orientierung frühzeitige Validierung der Metriken im Rahmen von Pilotierungen Definition Metriken Definition Messprozess Pilotierung / Validierung Verankerung Pflege Vorgehen zur Gestaltung, Umsetzung und Verankerung
Seite 16 Erfahrungen und Erfolgsfaktoren. Definition Messprozess. Lösungsansatz Metriken Metrik-Baukasten Aussage / Interpretation von ausgewerteten Metriken muss eindeutig sein! Minimale Aufwände zur Datenerhebung und Pflege Use-Case 1 Metrik 1 Metrik 2 Metrik n-1 Metrik n Datensammlung Datenaufbereitung Datenauswertung und Visualisierung Orientierung am Standard CMMI Ableitung einer praxistauglicher Methodik Messprozess Use-Case m Metrik-Organisation Interpretation der Messergebnisse Ableiten von Maßnahmen Kommunikation der Ergebnisse Dokumentation und Archivierung Mess-Kunden Messdaten-Verantwortliche Metrik-Team Vereinbarung und Bereitstellung von Templates zur Definition von Metriken und Messprozess Datenverfügbarkeit muss gewährleistet sein Definition Metriken Definition Messprozess Pilotierung / Validierung Verankerung Pflege Vorgehen zur Gestaltung, Umsetzung und Verankerung
Seite 17 Erfahrungen und Erfolgsfaktoren. Messorganisation - Verankerung. Lösungsansatz Metriken Metrik-Baukasten Use-Case 1 Use-Case m Metrik 1 Metrik 2 Metrik n-1 Metrik n Steuermöglichkeit ( Hebel ) des Messkunden ausschlaggebend für Akzeptanz Datensammlung Datenaufbereitung Datenauswertung und Visualisierung Messprozess Metrik-Organisation Interpretation der Messergebnisse Ableiten von Maßnahmen Kommunikation der Ergebnisse Dokumentation und Archivierung Mess-Kunden Messdaten-Verantwortliche Metrik-Team Kontinuität & Stabilität: Organisatorisch Verankertes Metrik-Team gewährleistet einheitliche Prozesse und Methoden Einbettung in das Projektmanagement und Berichtswesen Definition Metriken Nur Akzeptanz und damit Eigeninteresse des Mess- Kunden garantiert Anwendung des Messprozesses Definition Messprozess Pilotierung / Validierung Verankerung Pflege Regelmäßigkeit in Erhebung und Analyse unterstützt Nachhaltigkeit Vorgehen zur Gestaltung, Umsetzung und Verankerung
Zusammenfassung und Ausblick. Seite 18 Zusammenfassung: Eingeführte Metriken schaffen Transparenz und liefern Beitrag zur Beherrschung der Komplexität in der E/E-Entwicklung. Die Verwendung vordefinierter Standard-Metriken erhöht Akzeptanz. Messkundenausrichtung ist entscheidend für die Nachhaltigkeit Projektmanagement bildet den Rahmen für das und schöpft so Synergien. Top-Down- und Bottom-Up-Ansatz führen gemeinsam zum Erfolg bei der eines s. Ausblick: Weiterführende Verankerung in der Organisation, insbesondere die Verankerung in der Linienorganisation Aufbau eines Measurement Repository und zunehmende IT-Unterstützung Anbindung an eine Prozessmanagement
Kontakt. Seite 19 Andreas Kowitz BMW AG München Andreas.Kowitz@bmw.de Christian Ofer 3D Systems Engineering GmbH München C.Ofer@3dse.de Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!