Der-KMU-Berater Thomas Koppenhagen

Ähnliche Dokumente
Finanzierung Mitschriften aus den Vorlesung von Dipl. Kfm. S. Baar am Feininger

Marktorientiertere Sanierungskonzepte durch Einbeziehung der Grundsätze ordnungsgemäßer Planung GoP 2.1. in das IDW S 6

Analyse Geschäftsjahr 2016

4. Cash Flow Berechnung und Kennzahlen

Businessplan. Streng vertraulich! Firma Adresse PLZ Ort. St. Gallen, 14. Juli Erstellt durch den Verwaltungsrat der Firma

So entwickelte sich Ihr Unternehmen

Inhaltsübersicht 1 Ausgangssituation A. Der Einstieg Allgemeine Fragen und Defi nitionen II. Fragen zu den Sonderposten mit Rücklageanteil (SOPOS)

Analyse durch Kennzahlen

Bilanzanalyse und Kennzahlen

Blatt 1 K E N N Z A H L E N - V E R G L E I C H. Muster

Cash- und Liquiditätsmanagement

Tante Lotte Design GmbH

Jahresabschluss Abschlusspolitik und -analyse

Übungsblatt 6 zu Allgemeine Wirtschafts- und Betriebswissenschaften II (UE) Lehrstuhl Wirtschafts- und Betriebswissenschaften

Bernd Heesen Wolfgang Gruber. Bilanzanalyse und. Kennzahlen. Fallorientierte Bilanzoptimierung. 5. Auflage. ö Springer Gabler

EINSENDEARBEIT ZUM KURS 42261

Unternehmensziele und Kennzahlen Dr. Herbert Matschek

Logistik Liquiditätsmotor erfolgreicher Unternehmen: Erkenntnisse einer Benchmarkstudie

Übersicht BWA Auswertung zum

Bericht zum Geschäftsjahr Bilanzpressekonferenz der ALTANA AG Düsseldorf, 20. März 2015

Bilanzbranchenbild Fußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei. Stand Juli

Cash- und Liquiditätsmanagement

Unternehmensanalyse. Branche. Alle Angaben in USD sofern nichts anderes angegeben wurde. Stand: 08/2010 ISIN DE

Rating mit Praxisbeispielen

Gerhard Thress Dresdener Straße Hainburg

Bilanzbranchenbild Einzelhandel mit Fahrrädern, Sport- und Campingartikeln. Stand Juli

Controllingreport Übersicht kumuliert Vorjahr

JAHRESRECHNUNG 2012/2013

Inhaltsübersicht 1 Ausgangssituation A. Der Einstieg Allgemeine Fragen und Defi nitionen II. Fragen zu den Sonderposten mit Rücklageanteil (SOPOS)

ERLÄUTERUNG DER KENNZAHLEN

Inhaltsverzeichnis 1 Ausgangssituation 2 Analytik, Planung und Gestaltung

Kennzahlen zur Bilanzanalyse


Inhaltsverzeichnis 1 (Net) Working Capital 2 Das konkrete Beispiel

Integration betriebesspezifisch relevanter Kosten-/Nutzenaspekte in das betriebliche Rechnungswesen

BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHES MONATSREPORTING. 31. August Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttgarter Str. 35 Bahnhofstr. 46

Finanzplan INSTITUT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTSLEHRE UND BETRIEBSSOZIOLOGIE O.UNIV.-PROF. DIPL.-ING. DR.TECHN. ULRICH BAUER

zooplus AG Ordentliche Hauptversammlung München, 05. Juni 2013

FINANZERGEBNIS RENAULT S.A. ERSTES HALBJAHR 2013

Bericht zum. Geschäftsjahr Bilanzpressekonferenz der ALTANA AG Düsseldorf, 18. März 2016

Mai Präsentation Q und Ausblick

Bilanz nach IFRS (in Tsd.)

Übungen zu AWBW 2

Sitzung des Betriebsausschusses 8. Juli Abfallwirtschaftsbetrieb Uelzen, Landkreis Uelzen. Jahresabschluss zum 31.

Vorläufige und untestierte Konzern-Kennzahlen auf einen Blick

Dr. Bock Industries AG Finzanzbericht der Dr. Bock Industries AG für das erste Geschäftshalbjahr 2017

TOYOTA I_SITE Mehr als Flottenmanagement

Die Zahlen sind nicht wahrheitsgetreu!!!

Ermitteln Sie das operative (ordentliche) Betriebsergebnis der GmbH für die Jahre 2015 und 2016.

1.2.3 Die Bilanz der HTC - die Aktiva 41

Immaterielle Werte im Unternehmen erfassen, bewerten und steuern Wissensbilanz - Made in Germany GPM Regionalgruppe Hamburg, 11.

Alternative Leistungskennzahlen 2016

EBITDA, EBITDA-Marge, EBIT und EBIT-Marge

BWA lesen und verstehen

Arbeitsblatt. zur Vorlesung. Bilanzanalyse mit ausgewählten Analyseinstrumenten

Deutliche Ergebnissteigerung dank höherer Verkaufsmengen und Effizienzverbesserungen

Jahreshauptversammlung

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der ALNO Aktiengesellschaft, Pfullendorf, für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

Nutzen und Eigenschaften eines integrierten Prozessmodells (ipm)

Schlecht und Partner Schlecht und Collegen. Due Diligence

Wiederholungsprüfung Financial Management

Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli AG

Executive Summary Periode: 5

Executive Summary Periode: 3

Executive Summary Periode: 4

Aufgaben Betriebsbuchhaltung

Working Capital Management

Kennzahlen. nach HGB (inkl. SPV - Vollkonsolidierung) nach US GAAP

Drei Highlights aus dem Jahresabschluss

Methoden zur marktgerechten Bewertung von Weingütern

Quartalsbericht. 1. Januar 31. März 2003

Definition der Kennzahlen

Bericht über das 1. Halbjahr 2016 Berichtszeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2016

KONZERN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Ertragskennzahlen. Bilanzkennzahlen. Sektor- und Segmentkennzahlen

Investitionsrechnung für Praktiker

Transkript:

1

Muster GmbH Der KMU-Berater-Bilanz-Check Stellungnahme zur Ist-Situation Analysezeitraum 201x 201z 2

Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Angaben 2. Auswertung Quick-Check 3. Ergebnissituation 4. Bilanzsituation 5. Liquiditätssituation 6. Kennzahlen 7. Dashboard 8. Stärken / Schwächen Profil 9. Empfehlungen 3

1. Allgemeine Angaben Unternehmen: Die Muster GmbH ist ein Unternehmen des Maschinen- und Apparatebaus. Bei der Muster GmbH handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß 267 HGB. Ein Lagebericht wurde dementsprechend nicht erstellt. Auftrag: Die Geschäftsführung der Muster GmbH hat am xx.xx.201a den Auftrag erteilt, dass die Jahresabschlüsse 201x 201z analysiert werden und dass das Unternehmen mittels eines Quick-Check durch Herrn untersucht wird. Ziel ist es, Potentiale zur Verbesserung der Unternehmenssituation zu finden. 4

2. Auswertung Quick-Check Strategie Qualifikation / Wissensmanagement Personaleinstellung Einkauf / Lieferanten Arbeitsabläufe Qualitätsmanagement Gesundheit / Altersstruktur Unternehmenskultur u. kommunikation Betriebliche Ressourcen Marktorientierung Kundenorientierung Kooperations- und Netzwerkarbeit Betriebliche Innovation Finanzierung = dringender Handlungsbedarf = Verbesserungspotentiale = kein akuter Handlungsbedarf 5

3. Ergebnissituation 201x 201y 201z Nettoerlöse 8.913 9.540 8.436 Deckungsbeitrag I 3.684 3.422 2.987 in % der Gesamtleistung 41,3 35,9 35,4 Personalkosten 1.164 1.653 1.736 in % vom DB I 31,6 48,3 58,1 Abschreibungen 26 40 25 in % vom DB I 0,7 1,2 0,8 Betrieblichen Kosten 539 1.006 1.068 in % vom DB I 14,6 29,4 35,8 Betriebsergebnis 1.955 723 158 in % der Gesamtleistung 21,9 7,6 1,9 Finanzergebnis 8 191 36 in % der Gesamtleistung 0,1 2,0 0,4 Jahresergebnis n. Steuern 1199 920 132 in % der Gesamtleistung 13,4 9,6 1,6 Ist-Situation Schwankende Umsatzerlöse Rückgang des DB I gem. Geschäftsführung unklar (Produktmix / Vertriebskanäle / Materialpreisänderungen) Hohe Personalkostenquote (mehr als 50 % des DB werden verbraucht) Kontinuierlicher Anstieg der sonstigen Kosten sowohl absolut als auch prozentual (mehr als 30 % werden verbraucht) Positives Finanzergebnis stabilisiert 1,6 % Umsatzrendite ist schwach, insbesondere wenn keine Rücklagen gebildet werden 6

7. Dashboard Nettoerlöse Ergebnis n. Steuern Working Capital 8.913 9.540 8.436 1.199 920 3.500 3.000 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 201x 201y 201z 201X 201Y 201Z 132 201X 201Y 201Z Operativer Cash Flow Freie Banklinien Bilanzqualitätsindex 777 827 263 201X 201Y 201Z 2.500 2.000 1.500 1.000 500 0 201x 201y 201z Frei Linie Banklinie 500% 400% 300% 200% 100% 0% 424% 289% 359% 250% 256% 171% 201X 201Y 201Z Bilanzindex KMU-Berater 7 Bilanzindex WGZ-Bank

9. Empfehlungen Die Mängel im qualitativen Bereich können teilweise mit einfachen Mittel beseitigt werden, der Erfolg wird sich aber erst mittel- bis langfristig einstellen. Auf jeden Fall sollte das Unternehmen im Bereich Qualitätsmanagement und Strategie sowie Unternehmenskultur und kommunikation beginnen. Hier sind auch kurzfristig Erträge zu erwarten. Im Qualitätsmanagement sind die mängelbehafteten Produkte zu identifizieren, damit zielorientierte Modifikation des Produktes bzw. Prozesses erfolgen kann. Eine Potentialanalyse mit inkludiertem Stresstest kann hier weitere detaillierte Ansatzpunkte für Verbesserungen liefern. Außerdem wird empfohlen, die Margen der einzelnen Produkte/Leistungen zu identifizieren, damit Verlustbringer eliminiert bzw. optimiert werden. Des weiteren ist die Personalstruktur zu untersuchen, evtl. sind hier Anpassungen vorzunehmen. Die Sachkosten sind je Kostenart zu analysieren und auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen. Die hohe Cash-Position sollte zudem genutzt werden, weitere Verbindlichkeiten zu begleichen. Dies würde zu einer Verkürzung der Bilanzsumme führen. 8

10. Disclaimer Die vorliegende vertrauliche Bilanzanalyse mit integrierten Quick-Check wurde von im Auftrag der Muster GmbH erstellt. Sie dient ausschließlich der Information der Muster GmbH. Sie ist nicht dafür bestimmt, eigene Prüfungen anderer Empfänger bezüglich der wirtschaftlichen, finanziellen und rechtlichen Verhältnisse der Gesellschaft zu ersetzen. Alle in dem Bilanzanalyse mit integriertem Quick-Check ausgewerteten und zusammengestellten Informationen und Angaben zur wirtschaftlichen Situation der Muster GmbH beruhen auf Unterlagen, die von der Muster GmbH übergeben wurden. Eine Prüfung durch erfolgte nicht. Dieses Bilanzanalyse ist streng vertraulich. Dem Empfänger ist es nur nach vorheriger Zustimmung der Muster GmbH gestattet, diese Bilanzanalyse anderen Personen zugänglich zu machen. Dortmund, den xx.xx.201x 9

Auf dem Klei 2 44263 Dortmund Telefon: 0231 22578495 Telefax: 0231 22578496 Mobil: 0173 5621083 Website: www.der-kmu-berater.de email: info@der-kmu-berater.de 10