Von der Integration zur Inklusion mit dem Index für Inklusion seit 2009 Informationselternabend 28.03.2012 30.03.2012 Indexteam 2011-12 1
Das Indexteam stellt heute unsere Inklusionsblume 2012 vor! Wie werden an der Schule am Senefelderplatz inklusive Kulturen Strukturen und Praktiken betrachtet, entwickelt und angewandt? Index für Inklusion Boban&Hinz Friedrich Ebert Stiftung Aktion Mensch Montagsstiftung Prof.H.Wocken Universität Hamburg AG HU-Berlin Seminar Organisationsentwicklung( Prof.Dr.V.Moser) 30.03.2012 Indexteam 2011-12 2
Auf dem Weg zur Inklusiven Schwerpunktschule Jede (r) wird wertgeschätzt und respektiert! Von der Integration zur Inklusion 30.03.2012 Indexteam 2011-12 3
Ein Hauptergebnis der Unesco - Konferenz 1994 in Salamanca ist: Das Leitprinzip, das diesem Rahmen zugrunde liegt, besagt, dass Schulen alle Kinder, unabhängig von ihren physischen, intellektuellen, sozialen, emotionalen, sprachlichen oder anderen Fähigkeiten aufnehmen sollen. Das soll behinderte und begabte Kinder einschließen, Strassen- ebenso wie arbeitende Kinder, Kinder von entlegenen oder nomadischen Völkern, von sprachlichen, kulturellen oder ethnischen Minoritäten sowie Kinder von anders benachteiligten Randgruppen oder- gebieten. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 4
Die Wurzeln werden durch der Rechtsgrundlagen der Inklusion uns gegeben! 30.03.2012 Indexteam 2011-12 5
Eine Schule für ALLE zu entwickeln, ist daher unsere Herausforderung! Viel zu lange wurden die Probleme von Menschen mit Behinderung durch eine behindernde Gesellschaft verursacht, die deren Schwächen mehr Beachtung geschenkt hat als den Stärken. Kinder brauchen keine besonderen Schulen, wenn die Schule sich ihren Bedürfnissen öffnet, anpasst und Vielfalt als Bereicherung betrachtet wird. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 6
Quelle :Boban Hinz Jena 31.03.2011 Es ist Zeit, die Spielregeln für alle zu ändern, statt einige, die bisher nicht mitspielen durften, so einzupassen, dass sie am für alle schwierigen Spiel teilnehmen können. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 7
Was ist Inklusion und wo ist der Unterschied zur Integration? a) Unversehrtheit b) Einschluss c) Verschiedenheit 30.03.2012 Indexteam 2011-12 8
Grundlage des Begriffs Inklusion ist der lateinische Begriff inclusio. Das bedeutet : Einschließung bzw. Einschluss 30.03.2012 Indexteam 2011-12 9
Inklusion bedeutet: Alle sind gleich und alle sind verschieden, (Ines Boban/Andreas keiner Hinz) wird ausgeschlossen. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 10
Exklusion: Ausschluss In der Phase werden bestimmte Personen ganz und gar aus Bildung ausgeschlossen. Das ist heute noch Realität: - 75 Millionen Kinder im Grundschulalter besuchen keine Schule. - Mehr als die Hälfte davon sind Mädchen. - 1/3 aller Kinder, die keine Schule besuchen, sind Kinder mit Behinderung. Aus :Friedrich Ebert Stiftung Inklusive Bildung Berlin 2010 30.03.2012 Indexteam 2011-12 11
Separation/ Segregation (Entmischung) Die je Gleichen werden gemeinsam unterrichtet, je andere in eigenen Schultypen, Schulen oder Lerngruppen zusammengefasst. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 12
Bezieht sich auf das gegliederte Schulsystem: (Berlin) 1. Sekundarschulen - Gymnasien 2. Schulen mit sonderpädagogischen Schwerpunkten: körperlich-motorische Entwicklung geistige Entwicklung Hören Sehen Sprache ; Lernen ;Emotionale- soziale Entwicklung 30.03.2012 Indexteam 2011-12 13
Integration bezeichnet in der Pädagogik das Einbinden von Menschen mit Behinderungen in den Schulunterricht von Nichtbehinderten. Wikipedia: Beteiligte Lehrer, aber auch Mitschüler sowie deren Eltern müssen dabei lernen, Verständnis und Toleranz im Umgang mit den behinderten und nichtbehinderten Kindern zu entwickeln. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 14
Integration Integration betrachtet eine integrative Klasse weiterhin als zwei Gruppen: die behinderten und die nicht behinderten Kinder Je fitter, desto eher erhalten Eltern für ihr Kind einen I-Platz Je weniger fit, desto weniger integrierbar so müssen sich Kinder und Jugendliche erst für Integration qualifizieren (Boban& Hinz) 30.03.2012 Indexteam 2011-12 15
Integrative Beschulung initiierte u.a.: Vielfältige gemeinsame und individuelle Lernsituationen. Vielfalt der Lernziele und der Lerninhalte. Teamteaching als kooperative Lehrmethode 30.03.2012 Indexteam 2011-12 16
Inklusion Bedeutet Einbeziehung, Einschluss und Dazugehörigkeit. alle sind verschieden, keiner wird ausgeschlossen 30.03.2012 Indexteam 2011-12 17
Inklusion ist also mehr als ein neues Wort Es ist die Vision von einer inklusiven Gesellschaft : Inklusion beginnt im Kopf und ist ein gesellschaftlicher Prozess! Es ist normal anders zu sein! Anders ist auch normal! Ein Leben inmitten und nicht am Rand der Gesellschaft steht jedem Menschen zu. Es geht darum, alle Barrieren in Bildung und Erziehung für alle SchülerInnen auf ein Minimum zu reduzieren. Jede Barriere ist eine zuviel! (Film) 30.03.2012 Indexteam 2011-12 18
Schauen Sie unter: http://www.montag-stiftungen.de Film zur Inklusion 30.03.2012 Indexteam 2011-12 19
SchülerInnen (entwickelt von einer AG von StudentInnen der HU-Berlin) 30.03.2012 Indexteam 2011-12 20
Inklusion bedeutet für SchülerInnen auch: Das eigene Lerntempo selbst bestimmen zu können. Miteinander und füreinander statt nebeneinander zu lernen. Lernerfolge zu erleben. Einander zu helfen und selbst Hilfe zu bekommen. Tolerieren und selbst toleriert zu werden. Rücksichtsvollen Umgang miteinander. Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu steigern. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 21
LehrerInnen 30.03.2012 Indexteam 2011-12 22
Veränderte Sichtweisen erfordern neue Arbeitsweisen! Gleichberechtigte Partner Teamteaching Teamstunden 30.03.2012 Indexteam 2011-12 23
Inklusion für LehrerInnen Inklusion bedeutet auch: Individuelle Förderung aller Kinder nach ihren spezifischen Fähigkeiten Lernerfolge und positive Lernerlebnisse für jedes Kind Lernen als ganzheitlichen Prozess zu verstehen Leistungen der Schülerinnen und Schüler in allen Bereichen zu würdigen Individuelle Leistungen durch individuelle Lernwege 30.03.2012 Indexteam 2011-12 24
Eltern 30.03.2012 Indexteam 2011-12 25
Inklusion bedeutet für Eltern auch: Förderung des Sozialverhaltens. Entwicklung von Empathie und prosozialem Verhalten. Selbstständiges und individuelles Lernen. Individuelle Förderung, von der alle Kinder profitieren. Umgang mit Vielfalt erleben. Hilfsbereitschaft, gegenseitiger Respekt und rücksichtsvollen Umgang miteinander zu praktizieren. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 26
Unser Arbeitsmaterial zur Schulprogrammentwicklung ist der: Gibt praktische Anleitung zur Überwindung von Barrieren für das Lernen. Ist ein Praxismaterial für Schulprogrammentwicklung. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 27
Der Index für Inklusion hat: 3 Dimensionen 6 Bereiche 44 Indikatoren 560 Fragen Entscheidend sind nicht die Antworten als ja und nein, sondern die gemeinsame Reflexion der Gemeinschaft über den Status- Quo und mögliche nächste Schritte! 30.03.2012 Indexteam 2011-12 28
3 Dimensionen des Index 1. Inklusive Kulturen zu etablieren. 2. Inklusive Strukturen zu schaffen. 3. Inklusive Praktiken zu entwickeln. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 29
A Kulturen (Schulkultur) 1. Gemeinschaft bilden 2. Inklusive Werte verankern 30.03.2012 Indexteam 2011-12 30
Gemeinschaft bilden und inklusive Werte vermitteln 2009/2010 Leitbild wurde gemeinsam analysiert und überarbeitet. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 31
Leitbild seit 2009 1. Eine Schule für Alle (zukunftsweisend) 2. Lebensnahe Unterrichtsgestaltung ( erlebnis- und handlungsorientiert) 3. Fördern durch Stärken stärken (individuell) 4. Schule in der Öffentlichkeit ( vernetzt) 30.03.2012 Indexteam 2011-12 32
Gemeinschaft bilden Jede fühlt sich willkommen. Unsere Starkkarte 2011-2012 30.03.2012 Indexteam 2011-12 33
Gemeinsam sind wir stark! 2010/2011 entstand unser Schullogo unter Beteiligung und Mitwirkung der LehrerInnen, ErzieherInnen, SchülerInnen und der Elternschaft. 30.03.2012 Indexteam 2011-12 34
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Möglichkeiten der Zusammenarbeit Schule-Elternhaus werden zur Zeit analysiert und organisiert. Schulische Gremienarbeit Arbeitsgruppen Lehrer-Erzieher-Eltern entstanden Elterncafe zu ausgewählten Themen und Anlässen Externe AG` s von Eltern für Eltern Lesepaten aus der Elternschaft Eltern als Unterstützer bei Projekttagen Regelmäßige Treffs von Elternsprechern mit der ESL Ein Gemeinschaftsgefühl wird entstehen? 30.03.2012 Indexteam 2011-12 36
Wer lernt denn hier??? 30.03.2012 Indexteam 2011-12 37
B Strukturen (zentraler Aspekt der Schulentwicklung) 1 Eine Schule für alle Schüler entwickeln 2 Unterstützung der Vielfalt organisieren 30.03.2012 Indexteam 2011-12 38
C Praktiken 1 Lernarrangements organisieren 2 Ressourcen mobilisieren 30.03.2012 Indexteam 2011-12 39
Schauen Sie unter: http://www.aktion-mensch.de/inklusion/ Inklusion in 80 sec. erklärt: 30.03.2012 Indexteam 2011-12 40