Systematisches Innovationsmanagement Prof. Dr. Ursula Georgy Fachhochschule Köln Institut für Informationswissenschaft 1 Köln, September 2011
Kundenwünsche und -bedürfnisse http://www.gobizkorea.com/blog/productview.do?blogid=enviro&id=867127 2 Prof. Dr. Ursula Georgy
Kundenorientierung im Kontext von Dienstleistungsqualität Dienstleistungsqualität ist die Fähigkeit eines Anbieters, die Beschaffenheit einer primär intangiblen und der Kundenbeteiligung bedürfenden Leistung aufgrund von Kundenerwartungen auf einem bestimmten Anforderungsprofil zu erstellen. Sie bestimmt sich aus der Summe der Eigenschaften bzw. Merkmale der Dienstleistung, bestimmten Anforderungen gerecht zu werden. Bruhn [2008] 3 Prof. Dr. Ursula Georgy
Scheinbare Ist-Situation in Bibliotheken 4 Z.B. werden neue Dienstleistungen eingeführt, da andere Bibliotheken (im Ausland) sie auch anbieten. Eine individuelle Anpassung der Dienstleistungen als echte Me-too-Strategie erfolgt selten. Eine langfristige Marketingplanung bzw. strategisches Marketing (unter Einbindung der Innovationen) existiert vielfach nicht, so dass Innovationen unzureichend vermarktet werden, und eine Erfolgsbeurteilung der Innovationen kaum möglich ist. Prof. Dr. Ursula Georgy
Phasen des Gartner Hype Cycle Fenn [2010] 5 Prof. Dr. Ursula Georgy
Gartner Hype Cycle "Hype Cycles help organizations understand the landscape of technology maturity and markets, and to decide which technology innovations to adopt, postpone or ignore, and when is the time to adopt." Für Bibliotheken ist es im Rahmen eines systematischen Innovationsmanagements unverzichtbar, zu identifizieren, wo sich bibliotheksrelevante Technologien auf der Kurve befinden, um dann zu entscheiden, wo Bibliotheken und Bibliothekare entlang dieser Kurve leben und wo sie künftig leben möchten bzw. müssen. 6 Prof. Dr. Ursula Georgy
Gartner Hype Cycle 2010 7 Prof. Dr. Ursula Georgy Gartner [2010]
Gartner Hype Cycle 2011 8 Prof. Dr. Ursula Georgy Gartner [2011]
Systematisches Innovationsmanagement 9 Zentraler Aspekt bei Innovationsprozessen ist, dass durch systematische, zielgerichtete Prozesse neue Ideen in neuartige Dienstleistungen umgesetzt werden und diese erfolgreich im Markt platziert werden. Innovationen können auf Produkte bzw. Dienstleistungen, Verfahren, Vertrieb und die Organisation ausgerichtet werden. Letztere werden auch als Prozessinnovationen bezeichnet und spielen in Bibliotheken eine große Rolle, wobei sie für den Kunden nicht immer unmittelbar sichbar sind. Prof. Dr. Ursula Georgy
Dimensionen der Innovation Markt alt neu Marktinnovation inkrementale Innovation radikale Innovation technische Innovation alt neu Technologie nach Reichwald / Piller 10 Prof. Dr. Ursula Georgy
Push- und Pull-Innovationen Warschat [2003] 11 Prof. Dr. Ursula Georgy
Assoziationen zu Innovationen 12 Prof. Dr. Ursula Georgy Georgy [2010]
Ziele von Innovationen Georgy [2010] 13 Prof. Dr. Ursula Georgy
Der Innovationsprozess Marktforschung Innovationskommunikation 14 Prof. Dr. Ursula Georgy nach Komninos [2005]
Beiträge zu Innovationen in Bibliotheken Georgy [2010] 15 Prof. Dr. Ursula Georgy
Trichtermodell für Dienstleistungsinnovationen nach Benkenstein [1998] und Georgy [2010] 16 Prof. Dr. Ursula Georgy
Closed Innovation nach Chesbrough 2007 17
Open Innovation Open Innovation ist die Öffnung des Innovationsprozesses von Unternehmen und damit die aktive strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des eigenen Innovationspotentials. 18 nach Chesbrough 2007
Kunden und andere Externe als Beteiligte des Innovationsprozesses 19 Prof. Dr. Ursula Georgy
Beispiel ZBW Die ZBW lädt Sie ein zu ihrem ersten Open Innovation- Ideenwettbewerb The EconBiz Challenge: Ideas for Tomorrow's Economists. Gesucht werden Ideen für technologiegestützte Services für die Wirtschaftswissenschaft. (28.10.2010) Gewinner waren eine Doktorandin aus Osnabrück, ein Professor aus München und ein Ingenieur. (10.03.2011) http://www.zbw.eu/ueber_uns/neuigkeiten_econbiz_challenge.htm http://www.zbw.eu/presse/pressemitteilungen/2011_03_10.htm 20 Prof. Dr. Ursula Georgy
Innovationskommunikation 21 Innovationskommunikation wird [ ] definiert, als systematische Initiierung Kommunikationsprozessen mit internen und externen Stakeholdern, in denen technische, ökonomische oder soziale Neuerungen befördert werden sollen. Zerfaß [2009] Funktionen der Innovationskommunikation: Vermittlungsfunktion Bekanntmachungsfunktion Dialogfunktion Beobachtungsfunktion Vermarktungs- und Absatzfunktion Begleitfunktion sowie Reputations- und Imagefunktion. Prof. Dr. Ursula Georgy
Relevanz der Innovationskommunikation: Diffusion von Innovationen Rogers [1983] 22 Prof. Dr. Ursula Georgy
Der kontinuierliche Innovationsprozess Tomorrowlab [2009] 23 Prof. Dr. Ursula Georgy
Fördernde Vorausetzungen für Innovation 24 Prof. Dr. Ursula Georgy Georgy [2010]
Einflussfaktor Weiterbildung auf die Innovationsfähigkeit 25 Prof. Dr. Ursula Georgy Schnell [2008]
"To turn really interesting ideas and fledgling technologies into a company that can continue to innovate for years, it requires a lot of disciplines." Steve Jobs, Apple 26 Prof. Dr. Ursula Georgy
Ursula Georgy ursula.georgy(at)fh-koeln.de Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 27