Jessica Hackethal

Ähnliche Dokumente
Positive Benachteiligungen Handlungsmöglichkeiten nach dem AGG

BiG-Bildungsinstitut im Gesundheitswesen

Explorative Untersuchung der Unternehmenskultur auf die Karrierechancen von Frauen

Dei-Wer-City oder Treptow-Köpenick Dorf?

Verhaltensgrundsätze der ICS Engineering GmbH

Praxisbeispiel Potenzialerkennung und Führungskräfteentwicklung. Dr. Martina Scheinecker Mag. Franz Biehal MA Trigon Entwicklungsberatung

Willkommen zum Mentoringprogramm Urologie Fahrplan!

Netzwerk Antidiskriminierung e.v. Region Reutlingen - Tübingen. Beratung Empowerment Bildung Einmischung

Swetlana Franken. Personal: Diversity. Management. ^ Springer Gabler

Diskriminierung Was ist das?

006 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) - Grundlagen und Vorgehen bei Konfliktfällen

Das Mentoring-Programm des VDOe. vorgestellt von Gisela Ruhrmann-Adolph Dipl. oec. troph. und Mitglied der Arbeitsgruppe Mentoring

Gesetzliche Grundlagen im Bereich Gender 1

Stärken und Schwächen weiblicher Kommunikation im Anwaltsberuf

Erfahrene Mentorinnen und Mentoren für Unternehmerinnen, weibliche Führungskräfte, Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsratskandidatinnen

Kultureinrichtungen und Diversität Vielfalt - das Erfolgsmodell?

Vielfalt in der Verwaltung (ViVe)

Reservierungsquote ist das rechtlich möglich? Rechtsanwältin Nilüfer Hobuß hw rechtsanwälte Hobuß Wowra Friedrichstr.

Nach 1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) darf niemand wegen

MENTORINGPROGRAMM der HTW Chur

Diversity-Kompetenz in sozialen Berufen

Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Energiebranche

Mentoringprogramme als Instrument der Nachwuchsförderung. Erwartungen an Mentees und Mentoren

Auf Odyssee mit einem Mentor. Thomas Zimmerling,

BEWERBUNGSBOGEN MENTEE

Einführungs-Workshop für Mentees DiVA

Frauen in Führungspositionen

Synergie durch Vielfalt Forum der Bertelsmann Stiftung Diversity Management - Vorgehensweise für eine erfolgreiche Implementierung

Rollenleitfaden. Leitfaden zu Charakterisierung der Rolle von Mentor*innen und Mentees im Mentoring-Programm der Universität Hohenheim

Input: Diskriminierung erkennen und handeln!

Tagung der Europäischen Rechtsakademie ERA EU-Antidiskriminierungsrecht Trier, 7. November 2016 CLAIRE BRUTON BL

Diversity - Vielfalt der Menschen und Arbeitswelt 4.0

Code of Conduct. Inhalt

Rassismus im Betrieb und Ausbildung

Bewerbertrainer Auswärtiges Amt Mündliches Auswahlverfahren

Einführung in das Mentoring als Instrument am Übergang Schule Ausbildung im Land Brandenburg

Diversity Management bei Ford 1996 heute

Frau & Karriere. Barrieren, Motivatoren, Maßnahmen.

LEITFADEN GENDER UND DIVERSITYGERECHTE PERSONALAUSWAHL

Mobbing ein bleibendes gesellschaftliches Problem

Vielfalt Respekt, Toleranz und gute Zusammenarbeit

Workshop (3) Gleichstellung und Diversity

Betriebliche Sozialdienste als Kooperationspartner in Beratung und Prävention. III. Fachkongress Der Schikane keine Chance März 2010 Bad Boll

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Profilbogen für Studentinnen. Persönliche Angaben. Viadrina Mentoring für Studentinnen Ein Programm der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Albert Kehrer, Manuela Möller KOPF Stormarn, Bargetheide, Was hat Gender mit Politik zu tun?

Mentoring Der Ursprung des Mentoring und was man heute darunter verstehen kann

Gender und Diversity im Gesundheitsmanagement

Diskriminierungsschutz im Bundes- Gleichbehandlungsgesetz

Entschieden verschieden Diversitätsmanagement in Theorie und Praxis

Allgemeines GleichbehandlungsGesetz

Überblick. Gender oder Diversity? Mainstreaming oder Management?

Gleichstellung von Frauen und Männern im Betrieb. Gestaltungsaufgabe der Betriebs- und Personalräte

GenderKompetenzZentrum

Männer und Frauen in Führyngspositionen der Wirtschaft In Deytschland - die 4. Studie

Wer darf im Bereich des Arbeitsrechts nicht gegen das AGG verstoßen?

Gelebte Gleichstellung an der FH Aachen

Diversity - Zusammenarbeit von verschiedenen Kulturen 27. Sicherheitstechnische Informationstagung der Betriebsräte der Werften

Schule als Bildungsinstitution und Rolle der Lehrperson Termin 2, WS 16/17

Projekt Frauen gehen in Führung Aufstiegsorientierung von und für Mitarbeiterinnen in Verkehrsunternehmen

Anke Engels Personalentwicklung Konzern

DACHSER VERHALTENSKODEX FÜR GESCHÄFTSPARTNER. Dachser Corporate Compliance Integrity in Logistics

Gute Arbeit Gutes Leben Gute Zukunft

Altersdiskriminierung. Mag.a Daniela Grabovac

Gibt es einen Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe

Frau & Karriere Familie &Kinder

IV Arbeit und Alter Infineon Austria. Mag. Christiana Zenkl 09. März 2016

Gleichstellung und Diversity

Mehr Frauen in Führungspositionen

Interkulturelle Öffnung einer Kommunalverwaltung eine mögliche oder eine notwendige Personalentwicklungsstrategie?

Wissen, was zählt: Das Helmholtz-MentoringProgramm für weibliche Nachwuchskräfte. Dr. Birgit Gaiser Geschäftsstelle der Helmholtz Gemeinschaft

Diversität in Teams. - was ist das eigentlich? 5. Essener FuE-Workshop Jun.-Prof.in Dr. Kerstin Ettl. Diversität in Teams

Gender Mainstreaming und geschlechterbewusste Jugendarbeit Gerlinde Röhm

Die Brücke zur Uni. Leitfaden zur erfolgreichen Gestaltung einer Schülermentoringbeziehung

HINNE GROTEFELS LYNDIAN GRABOWSKI RECHSANWÄLTE FACHANWÄLTE STEUERBERATER DORTMUND UND LÜNEN. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und Arbeitsrecht

Informationen zur Berufsausbildung. Bachelor of Arts Soziale Arbeit

Transkript:

Mentoring

Agenda 1. Grundlagen des Mentorings 2. Diversity in Mentoringbeziehungen 3. Mentoring Minorities 4. Mentoring und Diversity am Beispiel Frauenförderung

Was ist Mentoring?

Mentoring ist die bewusste Paarung einer erfahrenen oder kompetenten Person (Mentor) mit einer weniger erfahrenen und kompetenten Person (Mentee)

1. Grundlagen des Mentorings 1.1 Wurzeln des Mentorings 1.2 Ablauf des Mentorings 1.3 Funktionen des Mentorings 1.4 Die Mentoringbeziehungieh ng 1.5 Nutzen bzw. Ziel des Mentorings 1.6 Formen des Mentorings

1.1 Wurzeln des Mentorings geht auf griechische Antike zurück Mentor war Figur der griechischen Mythologie Homers Sage Odyssee Mentor war Erzieher und Berater des Telemachos, Sohn des Odyssee

1.2 Ablauf des Mentorings

1.3 Funktionen des Mentorings Funktionen können in zwei Bereiche geteilt werde: Karrierefunktionen psychosoziale Funktionen

1.4 Die Mentoringbeziehung grundsätzliche Unterscheidung in formelle und informelle Beziehungen Tandembildung ist sehr wichtig! entscheidet t über Erfolg der Beziehung

1.4 Die Mentoringbeziehung Vertraulichkeit und Verschwiegenheit sind Grundpfeiler Verlangt Einsatz und Mitwirkung beider Seiten Rolle des Mentors Rolle des Mentees Dauer der Beziehung variiert regelmäßige Treffen in angemessenem Zeitrahmen

1.4 Die Mentoringbeziehung Was Mentoring nicht ist: enge Beziehung, aber keine Freundschaft Mentor ist kein Psychiater der persönliche Probleme löst Es sind nicht zwei Personen, die sich lediglich treffen und Zeit miteinander verbringen verfolgen Zweck und Ziel

1.5 Nutzen bzw. Ziel des Mentorings Nutzen für Mentor und Mentee: persönliche und/oder berufliche Entwicklung Potential erkennen zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten li it aufzeigen Motivation steigern

1.6 Formen des Mentorings informelle Mentoring Institutionales Mentoring Programm (formell) Internes Mentoring Externes/organisationsübergreifendes Mentoring Individuelles Mentoring

1.6 Formen des Mentorings Team- Mentoring Cross-Gender Equal-Gender Mentoring e-mentoring Peer- Mentoring

2. Diversity in Mentoringbeziehungen 2.1 Was ist Diversity? 2.1.1 Welche Vor- und Nachteile hat es für ein Unternehmen 2.22 Wo liegt der Zusammenhang zwischen Mentoring und Diversity

2.1 Was ist Diversity?

2.1 Was ist Diversity? allgemeines Gleichbehandlungsgesetz 1: Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligung aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

l 2.1.1 Welche Vor- und Nachteile hat es für ein Unternehmen Vorteile: vereintes, breiteres Wissen zur Problemlösung verbesserte Entscheidungsfindung Zufriedenheit it der Mitarbeiter Imagevorteile Wettbewerbsvorteil

l 2.1.1 Welche Vor- und Nachteile hat es für ein Unternehmen Nachteile: Reduzierung der Effektivität der Kommunikation Erhöhung der Konflikte hohe h Fluktuation ti

l 2.2 Wo liegt der Zusammenhang zwischen Mentoring und Diversity zum größten Teil bestehen Mentoringpaare aus männlichem Mentor und Mentee Belegschaft wird vielfältiger Konfrontation mit Diversity in Mentoringbeziehungen gemeinsame Problemlösung

3. Mentoring Minorities 3.1 Warum Minderheiten im Berufsleben auf Hindernisse treffen 3.1.1 Wie können diese Hindernisse beseitigt werden 3.2 Besonderheit von vielfältigen Mentoringbeziehungen 3.3 Probleme die in Mentoringbeziehungen durch Diversity auftreten können

l 3.1 Auf welche Hindernisse treffen Minderheiten im Berufsleben Stereotypen: Ein Stereotyp ist ein standardisiertes, vereinfachtes, mentales Bild, das mit einer bestimmten Gruppe von Personen in Verbindung ggebracht wird Falsche Einschätzung von Kompetenzen festgefahrene Stereotypen führen oft zu Vorurteilen und Diskriminierung

l 3.1.1 Wie können diese Hindernisse beseitigt werden individuelle due e Betrachtung tu einer e Person eigene Stereotypen und Vorurteile bewusst machen auch die damit verbundenen Hindernisse Bildung und Toleranz aufbauen

l 3.1.2 Besonderheit von vielfältigen Mentoringbeziehungen Die richtige Auswahl der Mentoringpaare group memberships Besondere Rolle des Mentors gezielte Förderung individuelle id Betrachtung nicht vorurteilseingenommen

l 3.1.2 Besonderheit von vielfältigen Mentoringbeziehungen

3.3 Probleme die in Mentoringbeziehungen durch Diversity auftreten können fehlende Offenheit kann soziale Distanz, Rollenkonflikte und Stress verursachen Mentor könnte sich betrogen fühlen cross-race Beziehungen werden stärker beobachtet Kulturunterschiede

4. Mentoring und Diversity am Beispiel Frauenförderung 4.1 Karrierehindernisse für Frauen 4.2 Mentoring: der Schlüssel zur Frauenförderung? 4.2.1 Vorteile für ein Unternehmen

4.1 Karrierehindernisse für Frauen Frauen stehen Männern bildungsmäßig nicht mehr nach Wie kommt es dann zu einer Unterrepräsentierung weiblicher Führungskräfte? Welche Faktoren spielen dort eine Rolle? Vereinbarkeit ee etvon Beruf eu und Familie

4.1 Karrierehindernisse für Frauen Studie des Catalyst: fünf meist genannten Hindernisse für Frauen im Berufsleben Vorurteile, Stereotypen und vorgeformte Meinung über Rolle und Können von Frauen Fehlende weibliche Vorbilder fehlende Managementerfahrung größere Hingabe zur Familie und persönlichen Angelegenheiten fehlendes Mentoring

4.1 Karrierehindernisse für Frauen drei Kategorien von Barrieren nach Festing: persönliche Karrierehindernisse Stereotypen und Vorurteile strukturelle Karrierehindernisse innerhalb des Unternehmens männlich dominierte i Unternehmung kulturelle Hindernisse gesellschaftliche Rollendenken

4.1 Karrierehindernisse für Frauen Studie von Henn: Untersuchung der Persönlichkeitsstruktur von weiblichen Führungskräften und ihren vergleichbar qualifizierten Mitarbeiterinnen Ergebnis: größten Unterschiede in: Flexibilität, Selbstbewusstsein, Gestaltungsmotivation, Teamorientierung und Führungsmotivation außerdem: Durchsetzungsfähigkeit, it Belastbarkeit, Kontaktfähigkeit, k it Leistungsmotivation und Sensitivität

4.2 Mentoring: Der Schlüssel zur Frauenförderung? Es geht beim Mentoring um die berufliche Förderung und Qualifikation von Frauen.

4.2 Mentoring: Der Schlüssel zur Frauenförderung? Mentoren können helfen......die Herausforderung Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen zu überwinden...vorurteile abzubauen...zuversicht und Selbstvertrauen zum Aufstieg zu erlangen...sichtbar für Top-Manager zu werden...wichtige Kontakte zu knüpfen...zugang zu old boys Netzwerken zu erlangen

4.2 Mentoring: Der Schlüssel zur Frauenförderung? JA?! Ist Mentoring der Schlüssel zur Frauenförderung? Nein?!

4.2.1 Vorteile für ein Unternehmen Qualifikationen von Frauen bleiben zum Teil ungenutzt Förderung der Arbeitsmotivation von Frauen Förderung der Kommunikation unter den Geschlechtern höhere Gewinne durch hohen Frauenanteil in Führungsgremien?

Fazit

Danke für eure e Aufmerksam! :)