Das GREENLAND Projekt



Ähnliche Dokumente
Schwermetallbelastete Böden der sächsischen Erzgebirgsregion Erfassung, Beurteilung und nachhaltiger Umgang. S. Neu, I. Müller, K.

Elternumfrage Kita und Reception. Campus Hamburg

Entwicklung des Dentalmarktes in 2010 und Papier versus Plastik.

Personalentwicklung. Umfrage zur Personalentwicklung. Februar Cisar - consulting and solutions GmbH. In Zusammenarbeit mit

Haus sanieren profitieren! 27. Februar 2014

Requirements-Traceability in der industriellen Praxis Ziele und Einsatz

Befragt wurden Personen zwischen 14 und 75 Jahren von August bis September Einstellung zur Organ- und Gewebespende (Passive Akzeptanz)

Wechselbereitschaft von. Bevölkerungsrepräsentative Umfrage vom 09. Januar PUTZ & PARTNER Unternehmensberatung AG

Nutzung mobiler Endgeräte unter Ärzten in deutschen Kliniken und Praxen

Haus sanieren profitieren! Abschlusspräsentation

Informationen zum Seminar. Grundlagen und Einführung in das Wissensmanagement

Präventionsbausteine mit Schulen Auswertung AOK PLUS Gesundheitsförderung 2014

Repräsentative Bevölkerungsbefragung Wasserstoffmobilität

ERGEBNISSE MOBILE INTERNETNUTZUNG 2014 Gradmesser für die digitale Gesellschaft

LEITFADEN FÜR LERNMENTOREN ZUR REPRÄSENTATION VON LEBENSLANGEN LERNEN IM BETRIEB

Jährliche Mitarbeiterbefragung 2012

FRAGEBOGEN ANWENDUNG DES ECOPROWINE SELBSTBEWERTUNG-TOOLS

Elternumfrage Kindergarten (mit Krippe und Vorschule) Phorms Campus München

Qualitätsmanagement an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Treffen der Qualitätsmanagementbeauftragten

Arbeiten Sie gerne für die Ablage?

Workshops. Gewinnen Sie mehr Zeit und Qualität im Umgang mit Ihrem Wissen

Integrierte Dienstleistungen regionaler Netzwerke für Lebenslanges Lernen zur Vertiefung des Programms. Lernende Regionen Förderung von Netzwerken

Umfrage-Ergebnisse der Uni Kiel

Feedback in Echtzeit. Social Media Monitoring Services von Infopaq. SOCIAL MEDIA

Elternbefragung der Kindertagesstätte...

Makigami, Prozessmapping und Wertstromdesign. erstellt von Stefan Roth

Überblick über die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung im Rahmen des Projekts Fundament Gesundheit

Einladung zum Fachtag Kostenrechnung und Controlling in Sozialunternehmen am 30. Januar 2013 in Königswinter

the RTL Group intranet Ihr guide

Kooperationsprogramm zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik

Umsetzung der EIP AGRI in Sachsen- Inhalt der RL LIW/2014. Winterschulung IGE am in Limbach-Oberfrohna

Ergebniszusammenfassung TU Clausthal

Engineering & EXPERT ADVICE

IAB Brand Buzz by BuzzValue Segment: Banken

Umfrage Mitarbeiterkapazitäten für das BCM 2010 der bcm news Mai 2010 Ergebnisse der bcm news Umfrage Mitarbeiterkapazitäten für das BCM 2010

henheim.de marketing.uni uni-hoh

Produktbeschreibung utilitas Ticketsystem

!Umfrage!zum!deutschen!Mark!für! Persönlichkeitsdiagnostik!

BVDW: Trend in Prozent

Wissenschaftspreis der Kooperationen 2012 Bewerbungsbogen

Zur Registrierung gelangen Sie über den Menüpunkt Postfach - Postfach-Verwaltung. Klicken Sie auf den Button ganz rechts neben "Konten anmelden"

Ergebnisbericht Die Akzeptanz der elektronischen Gesundheitskarte

Agile Vorgehensmodelle in der Softwareentwicklung: Scrum

Fragebogen für Bewerber des DEKRA Award

Nie wieder Kaltakquise

Wie verständlich sind Produktinformationen und Verträge? Haben Sie den Vertrag abgeschlossen? 36%

Jetzt gibt es viel zu regeln.

Aussage: Das Seminar ist hilfreich für meine berufliche Entwicklung

Anleitung zur Einrichtung von Kontoweckern im Online Banking

Grußwort Eröffnung Energiecampus CC4E Es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister Scholz,

Im Fragebogen wird häufiger nach pflegenden Angehörigen gefragt. Wir verstehen in diesem Kontext unter pflegenden Angehörigen Personen, die

J e t z t h e l f e i c h m i r s e l b s t S A P S o l u t i o n M a n a g e r o p t i m a l e i n s e t z e n Hintergrund Ihr Nutzen

Glaube an die Existenz von Regeln für Vergleiche und Kenntnis der Regeln

Thorsten Sett-Weigel Berlin, den 28. März 2012 Finowstraße Berlin

Social Media-Trendmonitor

Eine Bürokratiekostenfolgenabschätzung zum zweiten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt im Hinblick auf die Einführung einer Gleitzone

Georg Grzonka. Prozesse im Unternehmen strukturieren und darstellen. - Leseprobe -

Webinar Virtuelle Teams

EMPAT-Studie repräsentative Studie zum Einfluß von Medien auf Patientenbedürfnisse


Multi-Agent Systems. Agentensysteme. Industry 4.0 Machine Learning. Energy and Smart Grids

Personalisierte Werbung im Internet Akzeptanz oder Reaktanz?

Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung- SpaEfV

Managementprozesse und Performance

Summer Workshop Mehr Innovationskraft mit Change Management

Projektmanagementsoftware: Standard vs. Individual

Hinweise zum Datenschutz, Einwilligungs-Erklärung

Deutsche Bank. Studie Erben und Vererben 2015

CircUse Flächenmanagement auf europäischer Ebene entwickelt und lokal angewandt

Bei Verwendung von Internet Explorer 9 und höher (für Internet Explorer 8 siehe nachfolgende Seiten ab Seite 5)

Zwischenbericht zum Würth Bildungspreis

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Ein gutes Wort für uns bis zu 100 Euro für Sie! 1 Empfehlen Sie uns weiter und sichern Sie sich Ihr Wohn(t)raumzuckerl.

Implantologie und Materialwirtschaft in der Zahnarztpraxis als Grundlage des Qualitätsmanagements.

Nachhilfeschüler nach Geschlecht

Die App für Ihr erfolgreiches Training!

Mitarbeiterbefragung 2014

TOP im JOB GmbH Trainings- und Beratungsunternehmen

Evaluation und Optimierung Ihrer Inter-/Intranet-Präsenz.

Studie zur Organisationsbereitschaft nephrologisch Pflegender in Deutschland

Phasenschema für die Projektarbeit

Leseauszug DGQ-Band 14-26

Frage 5a: Ich nehme zum/zur Lehrer/in selbst Kontakt auf, um etwas über mein Kind zu erfahren.

Die Bürgermeister App. Mein Bürgermeister hört mich per App.

Die DQS Benchmarking Initiative

Wechselbereitschaft von Stromkunden 2012

Worum geht es in diesem Projekt?

Nplate (Romiplostim) SELBSTINJEKTIONS-TAGEBUCH Zur Unterstützung der Anwendung von Nplate zu Hause

KMU-verträgliche Umsetzung eines integrierten Qualitäts- und Umweltmanagementsystems

Mitarbeiterbefragung als PE- und OE-Instrument

IT-Governance und Social, Mobile und Cloud Computing: Ein Management Framework... Bachelorarbeit

Transkript:

Das GREENLAND Projekt Sanfte Sanierung schwermetallbelasteter Flächen (Gentle remediation of trace element contaminated land) (FP7 KBBE 266124) Dr. Ingo Müller als Vertreter des Projektkonsortiums

Inhalt des Beitrags Projektidee und ziele Arbeitspakete Beitrag des LfULG in Sachsen Beteiligte Organisationen / Danksagung

Projektidee und ziele I Konventionelle Verfahren der Bodensanierung zumeist teuer und invasiv, Bodenstruktur und funktionen werden teilweise völlig zerstört Sanfte Sanierungsverfahren (SSV) zumeist pflanzenbasierte Ansätze Sanierung bzw. nachhaltiger Umgang mit diese Flächen geringe Kosten keine bedeutsamen negativen Wirkungen auf die Umwelt

Sanfte Sanierungsverfahren (SSV)

Projektidee und ziele II SSV schließen sehr innovative und wirksame Verfahren ein sind auf Ebene der Forschung etabliert werden aber kaum in der Praxis eingesetzt Erhebung eines Akzeptanz und Meinungsbildes (Vorläufer Vorhaben SUMATECS) Müller, I; Marschner, B.; Haag, R.; Stolz, R. (2009): Sanfte Methoden der Bodensanierung Aktuelles Meinungsbild aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung. 3. Sächsisch Thüringische Bodenschutztage, ; Tagungsband S. 73 91; http://www.smul.sachsen.de/umwelt/download/ Tagungsband_3_Saechsisch_Thueringische_Bodenschutztage_2009.pdf.

SSV: Meinungsbild und Akzeptanz 60,0 50,0 SUMATECS Müller et al. 2009 DE CZ rel. Häufigkeit [%] 40,0 30,0 20,0 SE FR AT 10,0 0,0 1 2 3 4 5 Ja "Sollten ssv mehr zur Anwendung kommen?" Nein

SSV: Informationsbedarf % der Befragten Ich fühle mich gut informiert 0 5 10 15 20 25 30 35 40 SUMATECS Müller et al. 2009 Ich möchte mehr über die Wirkungsweise und das Für und Wider erfahren Ich möchte gebündelte Informationen über laufende Projekte mit "ssv" haben Ich möchte mehr Unterstützung von Sachverständigen / Experten Ich wünsche mir künftig mehr Grundlagenforschung Staats-/Länder-Behörde Untere/lokale Behörde Forschung/Univ. Umweltbüro/ Ingenieur Ich hätte gern mehr Ergebnisse von Pilotversuchen

Projektidee und ziele II GREENLAND möchte SSV weiter entwickeln und diese Verfahren stärker in die praktische Anwendung bringen. Zusätzlich zur Verbesserung der SSV und ihrer Anwendung mit Blick auf die Zukunft des Biomasseanbaus für energetische Zwecke: Beitrag zur Überwindung des Zielkonflikts Tank oder Teller

Arbeitspakete (Überblick)

Aufgaben des LfULG WP1: Kurzumtriebsplantage (Weiden, Pappeln) und Flächen an einer Bodendauerbeobachtungsfläche in der Region Freiberg WP3: Methoden zur Erfassung der Bioverfügbarkeit; Entwicklung und Anwendung einer gemeinsam definierten Tool Box WP4: Weiterentwicklung von Leitfäden zum Umgang insb. mit landwirtschaftlich genutzten belasteten Böden, Hinweise zu Einrichtung und Betrieb von KUP, Empfehlungen zur Optimierung von SSV

Aufgaben des LfULG WP5: Hinweise zur Einbindung von Stakeholdern in der Sanierung, Darstellung von Erfolgsstories, Entwicklung eines best practice Leitfadens, Einbau von SSV in Entscheidungshilfe bzw. Management Tools, Kriterien zur Entscheidung über Effektivity, Efficiency und Economy (3 E Modell). Ergebnisvermittlung und verwertung

Projekt Konsortium

Projekt Konsortium

Projekt Konsortium

Danksagung / Kontakt /Literatur This project is financially supported by the European Commission under the Seventh Framework Programme for Research (FP7 KBBE 266124, GREENLAND). Kontakt LfULG: Dr. Ingo Müller, Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Halsbrücker Str. 31a, 09599 Freiberg, Tel. ++49 3731 294 226, Email: ingo.mueller@smul.sachsen.de Leadpartner: Dr. Markus Puschenreiter, BOKU University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Department of Forest and Soil Sciences, Peter Jordan Strasse 82, A 1190 Vienna, Austria, Tel: ++43 1 47654 3126; email: markus.puschenreiter@boku.ac.at