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Transkript:

Margot Berghaus Techruschs Universität Darmstadt Luhmann leicht gemacht Eine Einführung in die Systemtheorie 2003 BÖHLAU VERLAG KÖLN WEIMAR WIEN Tschrascha Universität Darmstadt

Inhalt KAPITEL 1-ZUM BUCH 1. Ziel: Vom Buhmann" zu Luhmann 11 2. Vorgehen: Reduktion von Komplexität 12 KAPITEL 2 - LUHMANN: PERSON UND WERK 1. Biographie: zufällig 14 2. Lebenswerk: Theorie der Gesellschaft 16 3. Luhmann-Habermas-Kontroverse 19 4. Arbeitsweise: Kommunikation mit Zettelkästen 22 KAPITEL 3 - SYSTEMTHEORIE 1. Diese Supertheorie" ist super und universell 24 2. Systemtheorie plus Konstruktivismus 26 3. System - soziales System - Kommunikation - Massenmediensystem 29 4. Biologische, psychische und soziale Systeme - loß keine menschlichen... 31 5. Exkurs über die Unzulänglichkeit sprachlicher und bildlicher Darstellung 33 KAPITEL 4-SYSTEME 1. Systeme sind, was sie tun: sie operieren".' 36 2. Operationen erzeugen Differenz zur Umwelt" 37 1. Welt ist unerreichbar" fern, Umwelt jedoch systemrelativ" nah 37 2. In System/Umwelt-Differenz operieren Systeme 38 3. In System/Umwelt-Differenz (Selbstreferenz/Fremdreferenz) beobachten Systeme 40 4. So werden Systeme auch von außen beobachtet 43 5. So beobachten Systeme auch sich selbst 45 3. Systeme machen sich selbst, sind autopoietisch" 46 1. Von anderen gemacht ist kein System 46 2. Sie operieren und operieren und operieren - anschlussfähig" 49 3. Die Evolution produziert Ausdifferenzierung 50 4. Gleichzeitig (umwelt-)offen und (operativ) geschlossen 51

6 Inhalt KAPITEL 5 - SOZIALE SYSTEME 1. Soziale Systeme sind, was sie tun: sie kommunizieren" 56 2. Gesellschaft, Organisationen, Interaktionen - alles soziale Systeme 57 3. Nur soziale Systeme kommunizieren - Menschen sind draußen 59 4. Auch menschliches Bewusstsein ist draußen 62 1. Soziale und psychische Systeme operieren getrennt 63 2.... aber verkehren miteinander, interpenetrieren" 64 KAPITEL 6 - KOMMUNIKATION 1. Kommunikation hat die Wahl 67 2. Stück mit zwei Akteuren in drei Akten 69 1. Akt eins, Auftritt Alter:,Was finde ich informativ?' 70 2. Akt zwei, Alter:,Was davon teile ich bloß mit?' 72 3. Akt drei, Auftritt Ego:, Aha, mir wird was mitgeteilt-selektiv!' 74 3. Kommunikation ganz neu aufgefasst 77 1. Keine Übertragung von Information 78 2. Der Sender ist nicht mehr der Boss 79 3. Nicht Verständigung/ Konsens", sondern Differenz 80 4. Aufrichtigkeit ist nicht kommunizierbar 82 4. Kommunikation konkret, Beispiel Massenkommunikation 85 KAPITEL 7 - ANSCHLUSSKOMMUNIKATION 1. Kommunikation läuft und läuft und läuft 88 2. Gleichsam Akt vier, Anschlusskommunikation: Alter wird zu Ego 89 3. Anschlusskommunikation konkret, Beispiel Massenkommunikation 91 4. Kommunikation über Kommunikation 93 5. Erfolg von Kommunikation 94 KAPITEL 8 - DOPPELTE KONTINGENZ UND MEDIEN 1. Kommunikation ist unwahrscheinlich" 97 2. Selektionen sind kontingent" und doppelt kontingent" 98 3. Mit Medien" klappt alles etwas wahrscheinlicher 100 4. Medien" erlauben Formen" 101 5. Luhmanns Medien-Liste 104

Inhalt 7 KAPITEL 9-SINN 1. Sinn so unvermeidlich wie die Welt 108 2. Sinnvoll wird die Welt beobachtet, psychisch und sozial 110 3. Drei Sinndimensionen - drei Weltdimensionen 111 KAPITEL 10 - SPRACHE 1. Laut" und Sinn" - für Bewusstsein und Kommunikation 114 2. Kommunikationsmedium Nr. 1, Muse der Gesellschaft" 116 3. Exkurs: Nichtsprachliche Kommunikation - gibt es die? 117 4. Fortsetzung Exkurs: Ja! Aber zu Sonderbedingungen 120 5. Neben der realen Realität" eine zweite Realität" 122 6. Neben der Zeit der realen Realität eine zweite Zeit 123 7. Deine Rede sei Ja, Ja -Nein, Nein"! 125 8. Ja oder Nein, gelogen oder ungelogen - der Sprache ist das gleich 126 KAPITEL 11 - SCHRIFT 1. Sprache optisch"- anfangs unkommunikativ 129 2. Verbreitungs"medium Nr. 1 für breitere Kommunikation 130 3. Gesellschaften mit Schrift sind katastrophal anders" 132 4. So ist Kommunikation sogar besonders kommunikativ 135 5. Erneut neue Realitätsebenen 139 6. Ganz neue Bedeutung von Zeit und Raum 141 1. Gleichzeitig abwesend und kommunizieren 141 2. Selbstgemachtes soziales Gedächtnis" 143 7. Schreiben kannst du auch Vielleicht" 145 8. Kritik - schriftlich gänzlich ungeniert 147 KAPITEL 12-BUCHDRUCK 1. Erneute Revolution der Kommunikation 149 2. Gedrucktes orientiert sich am Markt 150 3. Distanz zum Autor - Distanz zur Autorität 151 4. Wissen systematisiert, Sprachen standardisiert 153 5. Zeit wertvoll, Denken linear 155 6. Lob des Neuen 157 7. Liebe ist-wie im Roman 159 8. Gedrucktes für Beobachtung und Selbstbeobachtung der Gesellschaft 160 Techmscha Universität Darmstadt

8 Inhalt KAPITEL 13 - ELEKTRONISCHE MEDIEN 1. Wieder alles anders durch Film, Fernsehen und Computer 164 2. Film und Fernsehen schaffen eine Alibi-Realität" - glaubwürdig 165 3. Wo bleibt denn hier die Kommunikation? 168 4. Computer-Kommunikation: von, mit oder mittels Computer 169 5. Un- autoritär", a- sozial" und sinn"-frei 171 6. Weltkommunikation und Weltgesellschaft verwirklicht 173 KAPITEL 14 - MASSENMEDIEN 1. Verbreitungsmedien in besonderer gesellschaftlicher Funktion 176 2. Typisch: ohne Interaktion mit massenhaft Kommunikation 177 3. Technik macht Kontaktunterbrechung - Kontaktunterbrechung macht System 179 4. Die Realität der Massenmedien ist zwei Realitäten 181 5. Bloß keine Verzerrungen"! 184 6. Mit Information/Nichtinformation" sind Massenmedien in Form 185 7. Verderbliche Ware zum Einmalgebrauch. Darum: Tempo! 187 KAPITEL 15 -NACHRICHTEN UND BERICHTE 1. Nachrichten und Berichte sagen wahr", mehr oder weniger aktuell" 191 2. Seligiert wird nackte Wahrheit - vorzugsweise wahre Nacktheit 192 3. Immer dabei: Manipulationsverdacht" 194 4. Zehn Selektoren" konstruieren Informationen 195 5. So werden Nachrichten und Berichte gemacht 199 KAPITEL 16-WERBUNG 1. Werbung täuscht- ehrlich gesagt 201 2. Und leistet Beihilfe zur Selbsttäuschung" 202 3. Latente Funktion: Leute ohne Geschmack mit Geschmack versorgen 203 4. Werbung und Mode wollen stets Neues. Darum: Tempo! 205 5. Werbung und Alltagskultur zwischen Zwang und Freiheit 206

Technische Universität Darmstadt Inhalt 9 KAPITEL 17 - UNTERHALTUNG 1. Die reale Realität" öffnet ein Fenster zu,fenster im Hof 208 2. Informationen für eine zweite Realität" 210 1. Fiktionale Unterhaltung mit Happy Anfang und End - plausibel 210 2. Inszenierte Unterhaltung - glaubwürdig 213 3. So lernen Kulturen das Inszenieren und Beobachten 214 4. Unterhaltung re-imprägniert", was man ohnehin weiß und ist 215 5. Der Witz": Rückschlüsse auf sich selbst und Selbstverortung" 217 KAPITEL 18 - MASSENMEDIEN, FORTSETZUNG 1. Medien, Menschen, Gesellschaft - strukturell gekoppelt" 221 2. Das klappt mit Schema und Thema 223 3. Massenmedien erzeugen Gewissheit, soziales Gedächtnis" 226 4. Massenmedien erzeugen Ungewissheit, Irritation" 229 1. Sie halten der Gesellschaft Mängel vor- irritierend 230 2. Ihr Wissen ist doppelbödig" - irritierend 232 5. Realität konstruiert - Konstruktion real 235 6. Konsens oder nicht Konsens, das ist die Frage 237 KAPITEL 19 - ÖFFENTLICHE MEINUNG 1. Öffentlichkeit heißt: von außen beobachtet werden 240 2. Peep auf Politik 242 3. Eben nicht Meinungen, sondern Themen 245 4. Jede Menge Mängel, Konflikte und Moral 249 5. Konstruktion gegen Komplexität 249 KAPITEL 20 - GESELLSCHAFTLICHE SELBSTBESCHREIBUNG ALS KONSTRUKT - FAZIT I 1. Realität erster und zweiter Ordnung, Kybernetik erster und zweiter Ordnung 253 2. Konstruktion unvermeidbar 255 3. Selbstbeschreibung der Gesellschaft - paradox 257 4.... mit blindem Fleck 258

10 Inhalt KAPITEL 21 -EVOLUTION VON KOMMUNIKATION UND GESELLSCHAFT- FAZITII 1. Drei Steine im Brunnen: System, Kommunikation, Evolution 262 2. Kommunikation und Gesellschaft- eine Evolution 263 3. Von Archaisch über Hochkulturen zur Weltgesellschaft 265 4. Wohin geht es? Ausblicke 269 1. Die Gesellschaft beobachtet ihre Zukunft - Risiko 270 2. Die Kommunikation evoluiert - grenzenlos 273 LITERATUR 279 ZU DEN ABBILDUNGEN 283