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Transkript:

Technische Universität München Management Accounting Handout 4 Grenzplankostenrechnung III Lehrstuhl für BWL Controlling Prof. Dr. Gunther Friedl Emails für Fragen und Anmerkungen: peter.schaefer@tum.de

2 Gunther Friedl WS 12/13

3 Gunther Friedl WS 12/13 Aufgabe 3.2: Mehrdimensionale Deckungsbeitragsrechnung (Aufg. 3.1.2.7 im Übungsbuch) Die Firma Sport-Lich GmbH betreibt Versandhandel mit den zwei Skitypen Hölzl P 19 und Ästle RX. Beliefert werden die Absatzgebiete Nielsen I und Nielsen II. Sport-Lich differenziert zwischen den beiden Kundengruppen Damen und Herren. Sie sind als Trainee der Geschäftsführung damit beauftragt, die Kunden, Absatzgebiete sowie Skitypen hinsichtlich ihres Erfolgsbeitrages zu beurteilen. Folgendes Zahlenmaterial hat Ihnen die Abteilung "Internes Rechnungswesen" für den letzten Monat zur Verfügung gestellt: Die Fixkosten der Unternehmung betragen 15.000,-. Fixkosten Versandeinzel- Bezugspreise Verkaufspreise Montageabt. kosten je Paar [ ] je P aar [ ] je P aar [ ] Hölzl P 19 7.800,- 9,- 370,- 749,- Ästle RX 6.900,- 19,- 300,- 599,- Kosten der Kundenberatung Herren Damen" Kosten der Versandagenturen" Gehalt Verkaufssachbearbeiter Hölzl P 19 Ästle RX" Nielsen I [ ]" Nielsen II [ ]" 10.000,- 10.000,- 5.000,-" 12.000,-" 10.000,-" 8.000,-" 70.000,- 20.000,- 40.000,-" 25.000,-" Absatzzahlen Herren" Hölzl P 19 [Paar]" Ästle RX [Paar]" Nielsen I Nielsen II" 200 100" 100 100" Absatzzahlen Damen" Nielsen I Nielsen II" 100 20" 40 10"

4 Gunther Friedl WS 12/13 b) Besonders interessieren Sie zwei Betrachtungsweisen: (1) Absatzgebiet Kundengruppe Produktgruppe

5 Gunther Friedl WS 12/13 Gewinn [Euro]"

6 Gunther Friedl WS 12/13 c) Welche Empfehlungen geben Sie der Geschäftsführung anhand der unter b) erarbeiteten Ergebnisse?

7 Gunther Friedl WS 12/13 b) Besonders interessieren Sie zwei Betrachtungsweisen: (1) Produktgruppe Absatzgebiet Kundengruppe

8 Gunther Friedl WS 12/13 Gewinn [Euro]"

9 Gunther Friedl WS 12/13 c) Welche Empfehlungen geben Sie der Geschäftsführung anhand der unter b) erarbeiteten Ergebnisse?

10 Gunther Friedl WS 12/13 Aufgabe 3.2: Mehrdimensionale Deckungsbeitragsrechnung (Aufg. 3.1.2.7 im Übungsbuch) a) Welche Kombinationsmöglichkeiten zur Untersuchung der Erfolgsbeiträge sehen Sie, wenn Sie das Verfahren der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung mehrdimensional anwenden? Veranschaulichen Sie Ihre Antwort grafisch.

Management Accounting WS 12/13 11 Gunther Friedl WS 12/13 Aufgabe 4.1: Formen der Periodenerfolgsrechnung Geben Sie einen systematischen Überblick über die möglichen Formen der kalkulatorischen Erfolgsrechnung. Kennzeichnen Sie die Vor- und Nachteile jeder Form.

12 Gunther Friedl WS 12/13

13 Gunther Friedl WS 12/13 Gesamt- K os tenverfahren Umsatz- K os tenverfahren Vollkos tenrechnung Teilkos tenrec hnung Vollkos tenrec hnung Teilkos tenrec hnung Gesamtkosten (gegl. nach Kostenarten) Umsatzerlöse (gegl. nach Produktarten) Variable Kosten (gegl. nach Kostenarten) Umsatzerlöse (gegl. nach Produktarten) Gesamte Selbstkosten der abgesetzten Produkte (gegl. nac h Produktarten) Umsatzerlöse (gegl. nach Produktarten) Variable Selbstkosten der abgesetzten Produkte (gegl. nach Produktarten) Umsatzerlöse (gegl. nach Produktarten) Herstellkosten der Bestandsminderung (inkl. Fixkostenanteil) Herstellkosten der Bestandsmehrung (inkl. Fixkostenanteil) Fixkostenblock variable Herstellkosten der Bestandsminderung variable Herstellkosten der Bestandsmehrung Fixkostenblock Betriebsgewinn Betriebsverlust Betriebsgewinn Betriebsverlust Betriebsgewinn Betriebsverlust Betriebs gewinn Betriebsverlust Vor- und Nac hteile: (+ ) K os tenarten sichtbar, (+ ) Übernahme direkt aus F ib u möglich (- ) B es tands aufnahme an Halb- und Fertigerzeugnissen nötig (wg. K osten der B estands änderung ) Bestandsbewertung immer nur zu HK und Verw./Vt.- GK nur auf abgesetzte P roduktmengen!!!) (- ) Kos tenträg ers tüc krechnung erforderlich für B es tands bewertung (- ) Erfolgsbeiträge von Produktgruppen/- arten nicht sichtbar; daher keine produktorientierte Erfolgsanalyse möglich Vor- und Nac hteile: (+ ) E rfolg s beiträg e je P roduktgruppe/- art sichtbar (+ ) keine B es tands aufnahme erforderlich (- ) nicht in Finanzbuchhaltung integrierbar (- ) Kostenträgerstückrechnung erforderlich für S elbstkosten

Management Accounting WS 12/13 14 Gunther Friedl WS 12/13 Aufgabe 4.2: Erfolgsrechnung auf Voll- und Teilkostenbasis (UKV) und Programmplanung (Aufg. 5.2.1 im Übungsbuch) Von einem Produkt A sind im Monat Mai insgesamt 5.000 Stück hergestellt und abgesetzt worden. Die gesamten Herstellkosten betrugen in diesem Monat 60.000,-, die gesamten Selbstkosten 75.000,-. Im Monat Juni plant man für Produkt A eine Herstellungsmenge von 6.000 Stück und eine Absatzmenge von 7.000 Stück. Die geplanten gesamten Herstellkosten für diesen Monat betragen 66.000,-, die geplanten gesamten Selbstkosten 83.500,-. Beim zweiten Produkt B plant die Unternehmung im Monat Juni eine Herstellungsmenge von 8.000 Stück, eine Absatzmenge von 7.000 Stück. Die Plankalkulation für dieses Produkt B ergibt folgende Werte: Vollkosten Var. Kosten" Herstellkosten [ /Stück]" Fixkosten [ ]" 19.500,-" Die Stückerlöse betragen im Mai und im Juni bei 15,- für A und bei 8,- für B. 7,- 5,-" Selbstkosten [ /Stück]" a) Bestimmen Sie den geplanten Gewinn des Monats Juni nach Vollkostenrechnung mit Hilfe des Umsatzkostenverfahrens (Hinweis: Hierzu sind aus den angegebenen Daten für A die Herstell- und die Selbstkosten zu berechnen). b) Lässt sich der Gewinn durch die Streichung von Produkt B im Monat Juni verbessern? Begründen Sie Ihre Meinung. c) Berechnen Sie den geplanten Gewinn des Monats Juni nach der Teilkostenrechnung mit Hilfe des Umsatzkostenverfahrens. d) Zeigen Sie an Ihren Zahlenergebnissen, worauf die Gewinndifferenz zwischen Voll- und Teilkostenrechnung zurückzuführen ist. 8,50 6,-"

15 Gunther Friedl WS 12/13 Aufgabe 4.2: Erfolgsrechnung auf Voll- und Teilkostenbasis (UKV) und Programmplanung (Aufg. 5.2.1 im Übungsbuch) A B Mai Juni Juni

16 Gunther Friedl WS 12/13 a) Bestimmen Sie den geplanten Gewinn des Monats Juni nach Vollkostenrechnung mit Hilfe des Umsatzkostenverfahrens (Hinweis: Hierzu sind aus den angegebenen Daten für A die Herstell- und die Selbstkosten zu berechnen).

17 Gunther Friedl WS 12/13