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Transkript:

(10.45 12.30) 4 thematische Workshops sollen die Teilnehmer/innen einladen und aktivieren, zu einem Teilaspekt des Konferenzthemas mehr zu erfahren, ihre eigenen Erfahrungen aktiv einzubringen und durch das Voneinander-Lernen und Miteinander-Weiterdenken neues Wissen, aber auch neue Impulse und Motivation mit nach Hause zu nehmen. Die Themenbereiche: 1. Organisationskultur dechiffrieren Heidi ELLNER (Universität Bamberg) Victoria PUCHHAMMER-NEUMAYER (TGM) 2. Führungskultur - Qualitätskultur 3. Partizipation als Voraussetzung für nachhaltige Qualitätskultur Sabine KURZ (bei der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit, Bremen) Barbara WIMMER (HBLW Linz- Landwiedstraße) 4. Umgang mit Widerständen Workshop-Phase (10.45-12.30)

Organisationskultur dechiffrieren Heidi ELLNER (Universität Bamberg) Victoria PUCHHAMMER-NEUMAYER (TGM) Kultur in Organisationen kann nicht direktiv gesteuert bzw. nicht bewusst entschieden werden. Organisationskultur ist immer schon da und bestimmt als eine Art Hintergrundfolie die in einer Organisation zu treffenden Entscheidungen. Dabei umfasst Organisationskultur nicht nur Fragen der internen Integration und Interaktion, sondern darüber hinaus Strukturen, Systeme, Prozesse und grundlegende Annahmen. Spezielle Diagnose- und Deutungsinstrumente ermöglichen es, der eigenen Kultur auf die Spur zu kommen und zu erkunden, ob die Organisationskultur förderlich oder hinderlich für die Weiterentwicklung ist. Im Rahmen dieses Workshops soll zwei inhaltlichen Fragen nachgegangen werden: Organisationskultur was ist das? Es wird darum gehen, zu klären, was sich hinter diesem vielfach verwendeten Begriff in Zeiten des Qualitätsmanagements und sog. Change-Prozessen verbirgt. Wie entstehen Organisationskulturen? Verschiedene Elemente der Kulturprägung werden vorgestellt und eine Viertypologie der Organisationskultur skizziert. Daran schließt sich die Diagnose und Deutung von Organisationskultur an. Wie finden Sie heraus, wie Ihre Organisation tickt? Der wesentliche Bestandteil des Workshops wird darin bestehen, dass sich die Teilnehmenden austauschen, welche Organisationskultur ihrer Organisation zu Grunde liegt. Daran schließen sich folgende Überlegungen an: Was ist gut daran? Welche Aspekte anderer Kulturen wären für die eigene Organisation interessant? Und letztlich die Frage: Welche (Entwicklungs-)Maßnahmen ergeben sich daraus gegebenenfalls für die eigene Organisationskultur? Der Workshop wird abgerundet mit einem Austausch darüber, ob alles eine Frage der Kultur ist oder inwiefern sich Kultur auch durch Qualitätsentwicklung beeinflussen lässt. Wann ist der Workshop gelungen? Wenn die Teilnehmer und Teilnehmerinnen... - verstanden haben, was sich hinter dem Begriff Organisationskultur verbirgt. - erste praktische Erfahrungen mit der Zuordnung zur Typologie der Organisationskultur von Bildungsorganisationen gemacht haben - und damit erste Schritte auf dem Weg zur Dechiffrierung der Organisationskultur ihrer eigenen Bildungsorganisation gegangen sind. - motiviert beteiligt waren und mit Spaß gelernt haben. Auf Ihre Teilnahme freuen sich, Heidi Ellner & Victoria Puchhammer Neumayer Workshop: Organisationskultur dechiffrieren

Führungs- und Qualitätskultur "Hinter Qualitätsintitiativen steht in jedem Fall die Grundüberzeugung, dass schulische Qualität messbar ist und durch Management verbessert werden kann... " (Prof. Dr. Philipp Gonon, 1998) In dem Workshop werden zunächst die Begriffe Führungskultur und Qualitätskultur näher beleuchtet sowie ein inhaltlicher Zusammenhang hergestellt. Ein Bestandteil des Workshops ist die Reflexion der Führungsrollen der jeweiligen Akteure auf den unterschiedlichen Ebenen von Qualitätsmanagementprozessen. Welche Aspekte der Führung sind hier besonders wichtig? Welches Verhalten ist erforderlich? Exemplarisch wird am Beispiel des bayerischen Qualitätsmanagementsystems QmbS (www.qmbsbayern.de) die Bedeutung von Führung aufgezeigt sowie auf Makro- und Mikroeben die Rolle von Führung vor dem Hintergrund von QIBB reflektiert. Der Workshop ist geprägt von abwechselnden Input- und teilnehmeraktiven Phasen. Der Austausch der verschiedenen Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielt eine wichtige Rolle in diesem Workshop. Workshop: Führungs- und Qualitätskultur

Partizipation als Voraussetzung für nachhaltige Qualitätskultur Sabine KURZ (bei der Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit, Bremen ) Barbara WIMMER (HBLW Linz-Landwiedstraße) Hurra, wir machen Qualität! Dies kann vielen Schulen attestiert werden. Die spannende Frage ist, wie es gelingt, über die Anwendung von Instrumenten und Methoden hinaus eine Qualitätskultur zu entwickeln. Im Sinne einer gemeinsam getragenen Haltung und eines gemeinsam abgestimmten Handelns. Und: Was trägt Partizipation zum Aufbau einer nachhaltigen Qualitätskultur bei? Diesen Fragen wollen wir uns in diesem Workshop mit der Methode des World-Cafes annähern. Ziele: Austausch Zeit zum Diskutieren / Reflektieren über Erfahrungen / Strukturen Klärung offener Fragen Über Formen der Partizipation neu (kreativ) nachdenken und ggf. Lösungen entwickeln Ablauf 10:45 Hinführung zum Thema 10:55 Einführung World Cafe 11:00 Leitfrage 1. Runde: Welche Partizipationsformen haben wir, welche funktionieren richtig gut? Wo sind Grenzen und Möglichkeiten von Partizipation? 11:20 Leitfrage 2. Runde: Wie verhält sich Partizipation zu Qualität? 11:45 Leitfrage 3. Runde: Was ist gelungene Partizipation 12:15 Kurzpräsentation durch die Gastgeber : Sabine KURZ (bei der Senatorin für Bildung Wissenschaft und Gesundheit, Bremen ) Barbara WIMMER (HBLW Linz-Landwiedstraße) Workshop: Partizipation als Voraussetzung für nachhaltige Qualitätskultur

Umgang mit Widerständen Im Workshop werden zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops Möglichkeiten des konstruktiven Umgangs mit Widerständen bei der schulischen Qualitätsentwicklung erarbeitet. Widerstände werden dabei als normal und nicht per se als negativ betrachtet. Der Workshop startet mit einem kurzen wissenschaftlichen Input, der vor allem die psychologischen Hintergründe von Widerständen beleuchtet und die Chancen von Widerständen im Change Management darlegt. Ein zweiter Input erörtert im Sinne eines Erfahrungsberichts den Umgang mit Widerständen in einem konkreten schulischen Veränderungsprozess. Anhand eines Projekts der Unterrichtsentwicklung zur Kompetenzorientierung werden Bereiche aufgezeigt, in denen Widerstände entstanden sind. Außerdem werden Formen des Umgangs mit diesen Widerständen aufgezeigt. Diesem Input schließt sich als zeitlich längste Phase des Workshops die Erarbeitung eines Handlungsrepertoires im Umgang mit Widerständen an. Workshop: Umgang mit Widerständen