Wechslerstudie Energie 2. Halbjahr 2012 01.02.2013 Seite 1
Wechselverhalten in Deutschland Sehr geehrte Leserinnen und Leser, im zweiten Halbjahr hat sich das Wechselaufkommen wie erwartet größtenteils auf die beiden letzten Monate konzentriert. Die Strompreiserhöhungen zum Jahreswechsel haben dazu geführt, dass von November 2012 bis Januar 2013 knapp zwei Millionen Verbraucher ihren Stromversorger gewechselt haben. Dieser Wert markiert im Vergleich zu den beiden großen Wechselwellen 2007/2008 sowie 2010/2011 einen neuen Rekord. Dabei hat erwartungsgemäß auch der Anteil der Erstwechsler auf etwa 50% zugenommen, was zeigt, dass die Preiserhöhungen der Grundversorger bei den Kunden zu deutlichen Reaktionen geführt haben. Im Gasmarkt lag das Wechselaufkommen ebenfalls sehr hoch. Im zweiten Halbjahr 2012 lagen die Zahlen knapp 90% über dem ersten Halbjahr 2012. Zwischen November 2012 und Januar 2013 haben etwa 350.000 Haushalte ihren Gasversorger gewechselt. Das sind etwas weniger als von November 2010 bis Januar 2011, wo etwa 400.000 Versorgerwechsel stattgefunden hatten. Nach einer solchen Wechselwelle geht das Wechselaufkommen erfahrungsgemäß etwas zurück, bis wieder ein Auslöser für die nächste Wechselwelle kommt. Die Gesamtwechslerzahlen werden aber langfristig alleine dadurch steigen, dass die Mehrfachwechsler weniger loyal sind und häufiger den Versorger wechseln. Das Jahr 2013 wird also spannend, da vor allem im Strommarkt auch die Frage offen ist, wie die Regierung in Zukunft die steigenden Kosten für erneuerbare Energien begrenzen will und ob dies überhaupt wirksam gelingt. Die Kunden akzeptieren zwar die Energiewende und sind auch bereit, ihren Anteil daran zu leisten. Bei einer deutlichen Preiserhöhung suchen sie dennoch nach günstigeren Alternativen, da alle Versorger die gleichen Abgaben tragen müssen. Nun wünschen wir Ihnen eine interessante Lektüre und viele neue Erkenntnisse mit der Wechslerstudie Energie für das zweite Halbjahr 2012. Ihre Peter Reese Leiter Energiewirtschaft, Verivox GmbH Klaus Kreutzer Geschäftsführer, Kreutzer Consulting GmbH Seite 2
Disclaimer Disclaimer Die vorliegende Ausgabe der Wechslerstudie ist nur als Ausschnitt einiger Themengebiete zu verstehen, ohne umfassend und abschließend zu sein. Für Auslassungen und Fehler kann trotz sorgfältiger Recherche keine Haftung übernommen werden. Das gilt auch für die in der Wechslerstudie Energie enthaltenen Marktdaten. Es ist zudem nicht auszuschließen, dass sich einzelne Daten seit Redaktionsschluss geändert haben oder nicht berücksichtigt wurden. Soweit in der Wechslerstudie Energie rechtliche Ausführungen enthalten sind, stellen diese keinen anwaltlichen Rechtsrat dar und ersetzen keine auf den Einzelfall bezogene anwaltliche Beratung. Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche Art der Vervielfältigung, Übersetzung, Bearbeitung, Verbreitung oder öffentlichen Wiedergabe der Wechslerstudie ist streng verboten. Der Wechselreport darf insbesondere nicht kopiert werden, gleich auf welchem Datenträger, und nicht in andere Programme eingelesen oder mit anderen Programmen verarbeitet werden. Eine Weitergabe von Energiemarkt Aktuell ist nicht gestattet. Dieses Verbot umfasst auch eine konzerninterne Weitergabe, d.h. eine Weitergabe an mit dem Erwerber von Energiemarkt Aktuell gesellschaftlich verbundene Unternehmen. Verivox und Kreutzer Consulting behalten sich ausdrücklich vor, durch den Einsatz geeigneter technischer Mittel Verstöße gegen die vorliegenden Nutzungsbedingungen aufzudecken. Verivox und Kreutzer Consulting werden jeden Verstoß verfolgen und zur Anzeige bringen. Seite 3
Datengrundlagen Definitionen Sämtliche Angaben sind der Verivox-Tarifdatenbank entnommen und beziehen sich jeweils auf die in den Überschriften der Karten genannten Stichtage bzw. Zeiträume. Sofern nichts anderes angegeben ist, liegt der gesamte betrachtete Zeitraum von Juli 2012 bis Dezember 2012 zugrunde. Die Daten zum Wechselverhalten beziehen sich auf die über den Verivox-Tarifrechner abgeschlossenen Verträge. Dies stellt einen Indikator für das Wechselverhalten im Gesamtmarkt dar und ermöglicht es, die Anzahl der Wechselvorgänge im Gesamtmarkt hochzurechnen. Die dargestellten Daten beziehen sich jeweils auf den Zeitpunkt des Vertragsabschlusses mit dem Versorger. Im Gegensatz dazu veröffentlicht die Bundesnetzagentur Daten zum Zeitpunkt des Lieferbeginns durch den neuen Anbieter. Dadurch ergibt sich eine zeitliche Verschiebung zwischen den Angaben, die bei der Analyse berücksichtigt werden muss. Weitere Informationen stammen insbesondere von der Bundesnetzagentur sowie ggf. aus Studien von Drittanbietern zum Wechselverhalten im deutschen Strom- und Gasmarkt. Alle Angaben beziehen sich ausschließlich auf das Wechselverhalten von Privatkunden in Deutschland. Die Darstellung der Daten erfolgt im Normalfall auf prozentualer Basis. Aufgrund des im Jahresverlauf unterschiedlich starken Wechselaufkommens ergeben sich ggf. im Vergleich einzelner Monate mit dem Gesamtjahr deutliche Unterschiede. Bei der Darstellung des Wechselaufkommens wird häufig nach der Art des Vorversorgers differenziert. Hierbei kommen folgende Definitionen zum Tragen: Erstwechsler: Vorversorger = Grundversorger Ausnahmen wie Mehrfachwechsler, die zwischenzeitlich in die Ersatzversorgung gefallen sind und von dort zu einem neuen Anbieter wechseln, werden nicht berücksichtigt. Mehrfachwechsler: Vorversorger ist ein anderer als der Grundversorger. Die Differenzierung nach Vorversorger wird nur vorgenommen, wenn es sichtbare, signifikante Unterschiede zwischen den Kundengruppen gibt. Teilweise werden zu Demonstrationszwecken auch gleich laufende Kurven gezeigt. Prognosen oder sonstige in die Zukunft gerichtete Aussagen haben keinen verbindlichen Charakter. Grundsätzlich wird jede Haftung durch die Nutzung der Daten ausgeschlossen. Seite 4
Fragestellungen und Zielsetzungen Die vorliegende Studie beantwortet folgende Fragen: Wie hat sich das Wechselaufkommen in den letzten Jahren entwickelt? Welche Faktoren beeinflussen das Wechselverhalten, insbesondere auf Tarifvergleichsportalen? Welche Tarifbestandteile werden von den Wechslern präferiert? Wie entwickeln sich Tarifpräferenzen im zeitlichen Verlauf? Wie unterscheidet sich die Demographie von Erst- und Mehrfachwechslern? Wie unterscheidet sich das Wechselverhalten von Erst- und Mehrfachwechslern? Wie beeinflusst das Angebot die Nachfrage? Welche Unterschiede gibt es im Wechselverhalten zwischen dem Strom- und Gasmarkt? Wie entwickelt sich das Wechselverhalten in der näheren Zukunft? Seite 5
Daten- und Analyse-Angebot Verivox Wechslerdaten Verivox-Rankingtabellen Verivox-Preisänderungsmonitor Erfahren Sie mehr über das Wechselverhalten von Verivox-Nutzern. Wo wird wie häufig gewechselt? Welche Tarifbestandteile bevorzugen die Wechsler? Wie lange binden Sie sich? Diese und viele andere Fragen beantworten die Verivox-Wechslerdaten, auf Monatsbasis, deutschlandweit oder bezogen auf Ihr Grundversorgung- bzw. Vertriebsgebiet. Verivox-Wechslerstudie Enerige Erfahren Sie mehr über das Wechselverhalten von Verivox-Nutzern. Wie hat sich das Wechselaufkommen in den letzten Jahren entwickelt? Welche Faktoren beeinflussen das Wechselverhalten? Diese und andere Fragen beantwortet diese halbjährlich erscheinende Studie, bezogen auf das Wechselverhalten der Verivox-Nutzer sowie den Gesamtmarkt. Erfahren Sie mehr über die Struktur des Wettbewerbes in unterschiedlichen Verbrauchsstufen. Wer bietet im welcher PLZ attraktive Tarife an? In welchen PLZ ist der Wettbewerb besonders intensiv? Wie muss mein Tarif gestaltet sein, um auf einem Vergleichsportal wie Verivox erfolgreich zu performen? Diese und viele andere Fragen beantworten die Verivox- Rankingtabellen, täglich aktuell, deutschlandweit oder bezogen auf Ihr Grundversorgung- bzw. Vertriebsgebiet. Für die Diskussion Ihres Datenbedarfs und ein individuelles Angebot wenden Sie sich bitte an: Jochen Grewe 06221-7961 127 Jochen.Grewe@verivox.com Wir informieren Sie regelmäßig darüber, welcher Energieversorger in seinem Grundversorgungsgebiet die Preise anpasst, tagesaktuell für Strom und Gas, deutschlandweit oder bezogen auf definierte Gebiete. Auswertungen und Analysen Zusätzlich zur Lieferung der reinen Daten bieten wir folgende Leistungen an: Auswertungen als Powerpoint- Datei, auch in Ihrem Corporate Design. Individuelle Analysen, bezogen auf Ihre spezifische Unternehmenssituation. Seite 6
2. Marktentwicklung und Ausblick Entwicklung des Wechselaufkommens im Strommarkt - Vergleich der Wechselwellen 2007 und 2010 Erste große Wechselwelle Starker Rückgang des Wechselaufkommens Trotz Preiserhöhungen nur geringer Anstieg zum Jahreswechsel Kontinuierlicher Anstieg des Wechselaufkommens und typischer Peak zum Jahreswechsel Zweite große Wechselwelle aufgrund vieler deutlicher Preiserhöhungen zum Jahreswechsel Starke Beruhigung und nur geringer Anstieg zum Jahreswechsel analog zu 2008/2009 Neue Wechselwelle! Okt 07 Jan 08 Apr 08 Jul 08 Okt 08 Jan 09 Apr 09 Jul 09 Okt 09 Jan 10 Apr 10 Jul 10 Okt 10 Jan 11 Apr 11 Jul 11 Okt 11 Jan 12 Apr 12 Jul 12 Okt 12 Jan 13 Das Diagramm zeigt weiterhin einen relativ ruhigen Verlauf bis September 2012 und anschließend einen sehr deutlichen Anstieg, der auf die Preiserhöhungen zurückzuführen ist. Wie die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, hält der Peak unterschiedlich lange an und anschließend kommt es zu einer Beruhigung, es sei denn, dass weitere externe Faktoren eintreten, die die Verbraucher zum Wechsel motivieren. Seite 7
3. Strom Wechsel nach Wechslertyp 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Wechsel nach Wechslertyp des Wechslers 60% 55% 49% 51% 45% 40% Erstwechsler Mehrfachwechsler 2. HJ 2011 1. HJ 2012 2. HJ 2012 Zweites Halbjahr zeigt steigenden Erstwechsleranteil Die bisher beobachtete Entwicklung eines kontinuierlichen Rückgangs des Anteils der Erstwechsler hat sich im zweiten Halbjahr 2012 nicht fortgesetzt. Erst- und Mehrfachwechsler liegen jetzt in etwa gleichauf. Ausschlaggebend für diesen Anstieg der Erstwechslerquote sind vor allem die beiden letzten Monate 2012, in denen sich die Auswirkungen der Preiserhöhungen durch die meisten Grundversorger zeigen. Da fast 70% des gesamten Wechselaufkommens im zweiten Halbjahr auf November und Dezember fallen, wirken sich die Aktivitäten der Verbraucher in diesem Zeitraum besonders stark aus. Dies bedeutet, dass die Erstwechslerquoten im ersten Quartal 2013 noch relativ hoch sein werden und dann voraussichtlich wieder in Richtung 40% sinken. Als Erstwechsler wird ein Verbraucher definiert, der vom Grundversorger wegwechselt. Es gibt zwar auch Fälle, bei denen es sich nicht um einen Erstwechsler handelt, diese dürften aber in der Minderzahl sein. Seite 8
3. Strom - Altersstruktur der Wechsler Wechselverhalten nach Alter differenziert nach Wechslertyp 16% 5% 9% 4% 10% 7% 9% 9% 13% 12% 13% 11% 13% 10% 8% 8% 7% 6% 5% 9% 9% 1% 0% 2% 2% 1% <20 <25 <30 <35 <40 <45 <50 <55 <60 <65 <70 >70 k.a. Erstwechsler Mehrfachwechsler Nach wie vor sind die Erstwechsler bei den jüngeren Verbrauchern bis ca. 35 Jahre deutlich in der Überzahl. Sowohl bei Erst-, als auch bei Mehrfachwechslern ist der Anteil der Jüngeren aber zurückgegangen, während gleichzeitig mehr Ältere gewechselt haben. Bei den über 65-jährigen liegen die Anteile bei Erst- und Mehrfachwechslern in etwa gleich hoch. Seite 9
3. Strom Nutzung von Neukundenboni Wahl von Tarifen mit Neukundenbonus Bonus von 101 bis 150 Euro, nach Wechslertyp Wahl von Tarifen mit Neukundenbonus Bonus > 200 Euro, nach Wechslertyp 35% 50% 30% 45% 40% 25% 35% 20% 30% 25% 15% 20% 10% 5% 15% 10% 5% 0% Jul 12 Aug 12 Sep 12 Okt 12 Nov 12 Dez 12 0% Jul 12 Aug 12 Sep 12 Okt 12 Nov 12 Dez 12 Erstwechsler Mehrfachwechsler Erstwechsler Mehrfachwechsler Erstwechsler nutzen etwas häufiger geringere Neukundenboni als Mehrfachwechsler. Dies zeigt sich bis zu einer Bonushöhe von 200 Euro und kehrt sich bei höheren Boni um. Besonders auffällig ist, dass der Abstand bei hohen Boni immer größer wird und bis zu 11 Prozentpunkte erreicht. Zum Jahresende wurden die Unterschiede geringer, da die Preiserhöhungen und das gewünschte Einsparpotenzial die wichtigste Rolle beim Versorgerwechsel spielten. Seite 10
4. Gas Wechselverhalten 2. Halbjahr 2012 Wechselverhalten Juli bis Dezember 2012 Anzahl zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses Höchstes Aufkommen im Nordwesten Im zweiten Halbjahr 2012 war das Wechselaufkommen nach wie vor im Nordwesten Deutschlands am höchsten. Das absolut höchste Wechselaufkommen war im Grundversorgungsgebiet von EWE Vertrieb festzustellen. Danach folgten die Versorgungsgebiete von RWE Vertrieb, E.ON Hanse Vertrieb, Gasag, E.ON Avacon Vertrieb, Entega, Mitgas und EnBW Vertrieb. Bezogen auf die Erstwechsler ist die Reihenfolge fast identisch, allerdings liegen auch die Stadtwerke Hannover relativ weit vorn. Im Süden Deutschlands ist das Wechselverhalten nach wie vor gering. Besonders in Bayern wechseln nur wenige Kunden den Gasversorger. Da zum Beginn des zweiten Quartals 2013 bei vielen Anbietern mit Preiserhöhungen zu rechnen ist, wird auch das Wechselaufkommen relativ hoch bleiben. Seite 11
4. Gas - Umzugsquote Anteil der Umzüge am Wechselaufkommen Gesamtzeitraum Anteil der Umzüge am Wechselaufkommen Auf Monatsbasis differenziert nach Wechslertyp 1. HJ 2012 2. HJ 2012 Dez 12 4% 8% Mehrfachwechsler Erstwechsler 22% 13% 10% 8% 4% 3% Erstwechsler Mehrfachwechsler Gesamtmarkt Nov 12 Okt 12 2% 4% 8% 21% Der Anteil der umzugsinduzierten Wechselvorgänge ist leicht von zehn auf acht Prozent zurückgegangen. Sep 12 4% 20% Den größten Anteil an diesem Rückgang haben die Erstwechsler, bei denen die Umzugsquote um neun Prozentpunkte auf 13% sinkt. Aug 12 4% 15% Wie im Strommarkt liegt der Grund für die Entwicklung im steigenden Wechselaufkommen zum Jahreswechsel. Jul 12 4% 17% Seite 12
4. Gas Wechselverhalten Biogas 1,6% 1,4% 1,2% 1,0% 0,8% 0,6% 0,4% 0,2% Wahl von Biogastarifen nach Wechslertyp 0,0% Jan 12 Feb 12 Mrz 12 Apr 12 Mai 12 Jun 12 Jul 12 Aug 12 Sep 12 Okt 12 Nov 12 Dez 12 Erstwechsler Mehrfachwechsler Erstwechsler entscheiden sich häufiger für einen Biogastarif als Mehrfachwechsler. Die Unterschiede sind in den meisten Monaten auf geringem Abschlussniveau von Biogas relativ deutlich. Zum Jahresende zeigt sich insgesamt ein steigendes Interesse an Biogas. Als Trend kann man die Entwicklung allerdings noch nicht bezeichnen. Seite 13
5. Impressum Kontakt: Die Wechslerstudie Energie erscheint zweimal pro Jahr und analysiert jeweils die Entwicklung des Wechselverhaltens bei Haushaltskunden im Strom- und Gasmarkt. Die nächste Ausgabe der Wechslerstudie Energie wird das erste Halbjahr 2013 analysieren und voraussichtlich im September 2013 erscheinen. Alle Analysen können auch individuell für einzelne Versorgungs- oder Vertriebsgebiete erstellt werden. Gerne informieren wie Sie auf Anfrage über die Möglichkeiten, das Wechselverhalten im eigenen Versorgungsgebiet detailliert zu untersuchen. Verivox GmbH Jochen Grewe Leiter Vertrieb Energie Am Taubenfeld 10 69123 Heidelberg Tel. 06221 7961 127 Fax. 06221 7961 8127 jochen.grewe@verivox.com KREUTZER Consulting GmbH Klaus Kreutzer Geschäftsführer Am Klostergarten 1 81241 München Tel. 089 1890 464-22 Fax. 089 1890 464-10 kk@kreutzer-consulting.com Seite 14