Proofing Im Flexodruck: Esko FlexProof

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1 70. DFTA-Fachtagung mit ProFlex am Proofing im Flexodruck, Esko Flexproof Balazs Tüdös, Esko - Gent Reflektionen zur Fragestellung Die Umfrage bei bedeutende Flexodruckereien: Eine der größten ungelösten technischen Fragen der Branche Die vorgelegten Proofs sind trotz Nachweises sich drucktechnisch im Rahmen des Fingerprints zu befinden, nicht erreichbar. Ist es noch immer so? Repro gegen Drucksaal? Im Endeffekt bedeuten diese Aussagen, dass Color Management oft an der Druckmaschine gemacht wird: Farben Rasterwalzen Tape müssen oft für bestimmte Jobanpassungen in der letzte Minute geändert werden Anhand welche Informationen sind diese nicht erreichbaren Proofs erstellt worden?

2 Kommunikation Ist für die Repro bekannt, wie es gedruckt wird? Substrat, Prozessfarben: Farbprofil-Erstellung -> Informationen weitergeben! Wenn diese Parameter vorhanden sind: Ist es reproduzierbar? -> Prozesskontrolle Sonderfarben: Ist eine spezifische Farbe immer erreichbar? Etiketten, Flexible Verpackungen, Corrugated Karton Wie sehen die Halbtonproofs mit der selben Sonderfarben aus? -> Cloud Lösungen: Manchmal machen auch wir das Leben schwer: Source: Erik Koldenhof

3 1. Pantone Farben innerhalb des Gamut Ausgabeprofile sind für den größten Farbumfang optimiert 95% der aktuellen Pantone+ Solid Coated innerhalb des Farbraumes Mit einer Toleranz von 3 E : 97% / 98% - E 76 / E Extrem hohe Dichten Im Proof meistens gut reproduzierbar Längerfristig: Ist aber die resultierende Farbraum gut definiert? Die Ergebnisse sind meistens nicht zufriedenstellend: Ist ein Profil vorhanden? Ist dieses Profil gut genug, um alle Bilddaten mittels Devicelink Profile zu konvertieren und darzustellen? Was geschieht, wenn so ein Profil / Konversion nicht existiert. Unserer Meinung nach sind das keine Probleme für das Proof Mögliche Alternative ist Equinox Prozessfarben bleiben nach ISO12647 definiert Größerer Gamut durch Verwendung von O,G,B Farben Sonderfarben innerhalb des Farbraumes mit E 3 Toleranz ~ 68% mit CMYK ~ 85% mit Equinox

4 3. Abrisse am Beginn von Verläufen Wenn dieser Effekt vorhanden ist, dann ist das auch im Profil beinhaltet -> hochauflösende Profile sind dazu nötig Es wird aber oft erwünscht, leichte Änderungen zu machen: Dann wird es schwierig, Profile zu editieren. -> Mit TWZ Kurve simulieren: 4. Rasterproofing Die Rasterung wird meistens von uns (Esko) im Rip gelöst. Die selben Raster werden dann im Proof zurückgegeben FlexProof wird oft als die Lösung bezeichnet mit den schärfsten Punkten Es ist auf jeden Fall möglich, zu Contone Proof identische Rasterproofs zu erzeugen. Das Color Management ist natürlich eine größere Herausforderung Für höhere Rasterfrequenzen liegen die Limitationen eher auf der Hardwareseite des Tintenstrahldruckers. Geringere Auflösung, mechanische Stabilität.

5 Details 5. Entwicklung beim Rasterproofing Mittlerweile gehen die Anwender, die früher meistens gerasterte Proofs bevorzugten, durch die Einführung von HD Flexo immer häufiger zum Contone-Proofing über. Rasterweite: Kleiner als 54 L/cm -> eher Rasterproof Grösser als 54 L/cm -> eher Contone Proof Markt Segment (geschaezte zukünftige Bedeutung auf einer Skala): Label: 1 Flexible Verpackungen: 3 Papier und Corrugated: 5

6 Die Herausforderung Der Drucker muss ein farbrichtiges Proof vor sich haben Dazu muss der Pre-press Operator für das Proof alle notwendigen Informationen besitzen: Zuverlässige Informationen -> für exakte, verlässliche Datenerfassung ist Standardisierung unvermeidlich Nur so ist Profilierung möglich Im Flexobereich sind Standards oder Leitfäden viel weniger verbreitet! Jede Datenerfassung enthält aber Störungen und Unregelmäßigkeiten. Diese müssen kontrolliert, ausgefiltert und korrigiert werden. Hausstandards können durch Prozesskontrolle eingerichtet werden, damit das Druckprofil nicht nur eine eingeschränkten Bereich und große Schwankungen erfasst Profilierung benötigt viel Aufwand Esko Profile beinhalten eine exakte Beschreibung der Farbcharts. Alle wichtige Schritte können mit unserer Software erfolgen und auch kontrolliert werden (keine Black Box: gelieferte Daten -> Profil) Alternative sind minimalistische Profile (wie DFTA PC 1.0) Tests geplant zusammen mit DFTA Einzige Datensätze

7 Equinox Profile Creator Wichtigste Profilierungsschritte in einem Wizard zusammengefasst, nicht nur für Equinox Profile Auswertung, Vergleichen, Berechnung von mehrere Datensätzen Kontrolliertes Entfernen von Fehlmessungen und Glätten Synchronisation (Abgleichung mit erwünschten TWZ Kurven)

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