Nützliche Insekten im Garten. Referentin: Dr. Sandra Lerche

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1 im Garten Referentin: Dr. Sandra Lerche

2 Begriff durch den Menschen definiert Ort des Auftretens (z. B. Asiatischer Marienkäfer) in Blattlauskolonien: +++ an Früchten: --- Quelle: de

3 Begriff durch den Menschen definiert Ort des Auftretens Populationsdichte (Marienkäfer) Spiegel Online, Wissenschaft:

4 Begriff durch den Menschen definiert Ort des Auftretens Populationsdichte Konkurrenz (Hornisse) Quelle:

5 Begriff durch den Menschen definiert Ort des Auftretens Populationsdichte Konkurrenz (Hornisse) Phobien Quelle:

6 Begriff durch den Menschen definiert eine Frage der Betrachtung Plädoyer für mehr Gelassenheit denn: Was für uns nützlich ist, definieren wir selbst!!!

7 Was finden wir nützlich?

8 Was finden wir nützlich? Fraßfeinde und Parasitoide von Schädlingen Bestäuber ökologischer Nutzen ästhetischer Nutzen kann sich im Garten ganz anders darstellen als in freier Natur

9 Aufbau 3 Teilung des Körpers Kopf

10 Mundwerkzeuge Fressend-kauend Quelle: Kothe, H. W.: Käfer und Insekten

11 Mundwerkzeuge Stechend-saugend Quelle: Kothe, H. W.: Käfer und Insekten

12 Mundwerkzeuge Leckend-saugend Quelle: Kothe, H. W.: Käfer und Insekten

13 Aufbau 3 Teilung des Körpers Kopf Brust

14 Aufbau 3 Teilung des Körpers Kopf Brust

15 Aufbau 3 Teilung des Körpers Kopf Brust

16 Aufbau 3 Teilung des Körpers Kopf Brust Hinterleib

17 Aufbau Typischer Bauplan mit mannigfachen Abwandlungen

18 Aufbau Typischer Bauplan mit mannigfachen Abwandlungen Entwicklung Metamorphose vollkommene (Schmetterlinge, Käfer ) unvollkommene (Blattläuse, Heuschrecken ) Entwicklungsstadien einer Art mit unterschiedlicher Ernährungsweise

19 Ohrwürmer: Nutzen/Schäden: Fraß von Blattläusen/Pflanzenmaterial Förderung: Blumentöpfe mit Moos oder Stroh gefüllt aufhängen oder stellen Kommerzielle Nutzung Quelle: Schmidt/Henggeler, Biologischer Pflanzenschutz im Garten

20 Wanzen: Oberes Flügelpaar mit teilweise verhärteten Flügeldecken Stechend-saugende Lebenweise Kommerziell genutzt

21 Wanzen: Besonders Blumenwanzen und Blindwanzen Fraß von Blattläusen aber auch Spinnmilben, kleine Raupen fördernd sind Sträucher reagieren sehr empfindlich auf Pflanzenschutzmittel Quelle:

22 Netzflügler: z. B. Florfliege durchscheinende Flügel mit netzartiger Aderung goldfarbene Augen Eier auf Stielchen Larven fressen bevorzugt Blattläuse kommerziell genutzt

23 Zweiflügler: Unterscheidung in Mücken mit langen Fühlern und stechendsaugenden Mundwerkzeugen und Fliegen mit kurzen Fühlern und leckendsaugenden Mundwerkzeugen Umwandlung des 2. Flügelpaares zu Schwingkölbchen

24 Zweiflügler: Sonnenblumenfruchtfliege Strauzia longipennis WIED.

25 Zweiflügler: Schwebfliegen: Eier werden in Blattlauskolonien abgelegt Larven leben räuberisch Förderung: Doldenblütler im Garten (Dill, Petersilie, Kerbel) Kommerziell genutzt Quelle: Schmidt/Henggeler, Biologischer Pflanzenschutz im Garten

26 Zweiflügler: weitere nützliche Fliegen: Raupenfliegen

27 Zweiflügler: Räuberische Gallmücke: Eiablage in Blattlauskolonien Larven leben räuberisch kommerziell genutzt Quelle: AID. Biologische Schädlingsbekämpfumg

28 Hautflügler: deutliche 3-gliederung des Körpers 2 paar gleichartige durchscheinende Flügel

29 Hautflügler: Schlupfwespen & Erzwespen Parasitoide von Schädlingen Eiablage an oder in den Wirt Larvalentwicklung dort (schädigendes Stadium) Förderung: Blattlausmumien mit überwinternden Wespen zurück in Anlagen Nektarpflanzen (Doldenblüter, Phacelia)

30 Hautflügler: Bienen & Hummeln Bestäubung Honigproduktion (Honigbiene) Förderung: Nektarpflanzen, Nisthilfen

31 Hautflügler: Ameisen: wichtige ökologische Funktion im Garten oft unerwünscht > Lästling

32 Käfer: Dreiteilung des Körpers nicht sichtbar verhärtete Deckflügel, häutige Hinterflügel Käfer und Larven ernähren sich fressendkauend

33 Käfer: Laufkäfer: verschiedene Arten leben räuberisch Förderung: feucht-schattige Unterschlupfmöglichkeiten

34 Käfer: Marienkäfer-Arten: rund 70 Arten in Deutschland Larven und Adulte ernähren sich von Blattläusen kommerziell genutzt

35 Schmetterlinge: ästhetischer Nutzen z. B. Tagfalter Förderung: nektarspendende Pflanzen Nachtfalter: nachtblühende Pflanzen

36 Förderung: Pflanzenschutz Mitteleinsatz so weit wie möglich reduzieren nützlingsschonende Mittel einsetzen nicht in die Blüten applizieren (Nektarpflanzen) natürliche Substanzen nutzen Pflanzengesundheit stärken heimische Pflanzen (Stauden, Blütenpflanzen) einfache anstatt gefüllter Blüte gewisses

37 Förderung: Gartengestaltung verschiedene Kleinbiotope heimische Pflanzen (Stauden, und Blütenpflanzen) ungefüllte Blüten bevorzugen Unterschlupfmöglichkeiten (Trockenmauern, feuchte-schattige Versteckmöglichkeiten, Insektenwände)

38 Förderung: Gartenpflege: kein offener Boden Mulchschichten Trockenmaterial im Herbst nicht herunterschneiden Keine sterilen Gärten gewisses Maß an Schädlingen tolerieren Grundlage für Ansiedlung nützlicher Arten Fangpflanzen

39

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