Vorwort des Herausgebers

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1 0649-9/4. Auflage 2010 Vorwort des Herausgebers Liebe Leserin, lieber Leser, Wirtschaftswissenschaft ist ein umfassendes und faszinierendes Fachgebiet. Wissenschaft und Praxis sollen einander befruchten und der Fortentwicklung des Wissens und somit dem wirtschaftlichen Erfolg zum Wohle aller dienen. Dem trägt die Buchreihe das Kompendium Rechnung, indem sie den Spagat zwischen wissenschaftlichem und praktischem Anspruch wagt. Ausgerichtet auf eine generelle Anwendbarkeit ist der vorliegende Band umfassend und ausgewogen in seiner Themenabdeckung, gleichzeitig interessant aufgemacht und sicherlich ein Medium, das man regelmäßig und gern nutzen wird. das Kompendium ist ein idealer Wegbegleiter für Studierende sowie für Praktikerinnen und Praktiker ein Manual der Wirtschaftswissenschaft, das für die tägliche Arbeit und qualifizierte Weiterbildung unverzichtbar ist somit ein Tool, das man nicht mehr missen möchte. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik Lob und Tadel gleichermaßen, lassen Sie es mich wissen. Nur so können wir die Bücher für Ihre Ansprüche weiter optimieren. Sie erreichen mich unter Weitere Informationen auch zu anderen Bänden der Reihe finden Sie unter das-kompendium.de. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Arbeit mit diesem Buch! Christian Jaschinski 5

2 Vorwort des Autors Auf kaum einem anderen Gebiet ist der deutsche Gesetzgeber so aktiv wie im Bereich der Steuergesetzgebung. Das verlangt von den Unternehmern ständige Lernbereitschaft und Anpassung an die aktuelle Gesetzeslage. Auch kleinere Gewerbetreibende und Freiberufler, die nicht bilanzieren und ihren Gewinn mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln, müssen eine Vielzahl von Regeln beachten, obwohl diese Art der Gewinnermittlung deutlich einfacher zu erlernen und anzuwenden ist als die Bilanzierung. Bereits für das Geschäftsjahr 2004 sollte die Anlage EÜR verpflichtend werden. Die Finanzbehörden erhofften sich, durch Plausibilitätsprüfungen steuerunehrliche Unternehmer entdecken zu können. Es sollten unzählige Positionen, die in dieser Ausführlichkeit (wenn überhaupt) nur für bilanzierende Unternehmer relevant sind, abgefragt werden. Die mit den Steuerreformen ursprünglich geplante Entlastung kleiner Unternehmen und eine Vereinfachung der Gewinnermittlung konnte nicht annähernd erreicht werden. Aufgrund vielfältiger und heftiger Kritik wurde die Anlage EÜR am Ende des Jahres 2004 zurückgezogen. Inzwischen liegt die fünfte Fassung der Anlage EÜR vor, die für den Veranlagungszeitraum 2010 gültig ist und den im Buch angeführten Praxisbeispielen zugrunde gelegt wird. Insbesondere die Gestaltung des Formulars wurde zugunsten der Übersichtlichkeit geändert, die Komplexität ist nahezu unverändert erhalten geblieben. Für den praktischen Umgang mit dem in diesem Buch verwendeten EÜR-Formular im Besonderen sowie den übrigen in die Beispiele eingebundenen Formularen im Allgemeinen ist zu berücksichtigen, dass der Aufbau der Formulare im Zeitablauf geringfügigen Änderungen unterliegt. Dieses Buch führt Sie zuverlässig durch die Einnahmen-Überschuss-Rechung und erläutert alle relevanten Positionen der Anlage EÜR (Rechtsstand: 2010). Nach dem Studium der folgenden Kapitel werden Sie in der Lage sein, selbstständig Ihre Einnahmen-Überschuss-Rechnung zu erstellen, auch die Anlage EÜR wird nach entsprechender Übung keine Probleme bereiten. Auf rechtlich strittige Sachverhalte wird gesondert hingewiesen, hier ist im Zweifelsfall eine Absprache mit dem Finanzamt sinnvoll. Bei der Bearbeitung des Buches und insbesondere bei Ihrer geschäftlichen Tätigkeit wünsche ich Ihnen viel Erfolg. Viel Spaß und Erfolg bei Ihrer Arbeit. Düsseldorf, Herbst 2010 Eric Froemer 6

3 Inhalt 1 Grundlagen der Einnahmen-Überschuss-Rechnung PREVIEW Rechtsgrundlagen Grunddefinition Berechtigter Personenkreis Check-up Im Überblick Arbeitsaufgaben und Übungen Das Zu- und Abflussprinzip PREVIEW Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben Abgrenzung des Zu- und Abflussprinzips zur kaufmännischen Buchführung Ausnahmen vom Zu- und Abflussprinzip Ausnahme bei Darlehen Ausnahme bei Anlagegütern Anschaffung von Anlagegütern (steuerrechtlich auch Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens) Anschaffung von Wirtschaftsgütern des Sammelpostens (Pool) GWG Wahlrecht Verkauf von Anlagegütern Ausnahme bei Geldeinlagen und Geldentnahmen Ausnahme bei regelmäßig wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben Check-up Im Überblick Arbeitsaufgaben und Übungen Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung ohne Umsatzsteuer nach 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) PREVIEW Darstellung des Prinzips Zuordnung von beweglichen Anlagegütern zum Privatvermögen oder Betriebsvermögen Allgemeines und praktisches Beispiel Ermittlung des anzusetzenden Betrages bei Einlagen Grundsatz Einlage innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung Check-up Im Überblick Arbeitsaufgaben und Übungen

4 4 Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung mit Umsatzsteuer PREVIEW Einführung in das System der Umsatzsteuer Darstellung an einem praktischen Beispiel Tage-Regelung und Umsatzsteuer Soll- und Istbesteuerung bei der Umsatzsteuer Umsatzsteuer Vorsteuer Zusammenfassendes Beispiel Ausgangssituation Möglichkeiten bei der Erstellung des Abschlusses Check-up Im Überblick Arbeitsaufgaben und Übungen Fortgeschrittene Techniken und Besonderheiten bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung PREVIEW Entnahme von Waren und Anlagevermögen für private Zwecke Entnahme von Waren (unentgeltliche Wertabgabe Sachentnahme) Entnahme von Anlagevermögen Nutzungs- und Leistungsentnahmen Allgemeines Pkw im Betriebsvermögen mit Privatnutzung Fahrtenbuch %-Regelung Die degressive Abschreibung Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung Der Investitionsabzugsbetrag Die Sonderabschreibung Praktische Darstellung Rücklagen für Ersatzbeschaffung Rücklage nach R 6.6 Einkommensteuerrichtlinien (EStR) Rücklage nach 6 b Einkommensteuergesetz (EStG) 6 c EStG Behandlung von nicht abnutzbarem Anlagevermögen und Teilwertabschreibung Die Gewerbesteuer Hinzurechnungen und Kürzungen Praktische Darstellung des Gewerbesteuerrechts Löhne und Gehälter Berechnung der Steuern Berechnung der Sozialversicherung Die Beitragsbemessungsgrenze Weitere Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben Weitere Betriebseinnahmen

5 Weitere Betriebsausgaben Der Wechsel von der Einnahmen-Überschuss-Rechnung zur kaufmännischen Buchführung Check-up Im Überblick Arbeitsaufgaben und Übungen Übungsaufgaben zur Wiederholung und Vertiefung Lösungen Lösungen zu Kapitel Lösungen zu Kapitel Lösungen zu Kapitel Lösungen zu Kapitel Lösungen zu Kapitel Ihr Weg durch ElsterOnline am Beispiel der Lohnsteuer-Anmeldung Anleitung zum Vordruck Stichwortverzeichnis

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