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1 DER Hausarzt Offizielles Organ des Deutschen Hausärzteverbandes e.v Februar 2014 NOAK Besser, sicherer und leichter anzuwenden? Fortbildung IhF-Kongress in Mannheim IhF- Kongressprogra Seite 30 Wundtherapie Stadiengerechte Versorgung Qualität ist Pflicht Neue Serie zum QM in der Praxis 1

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3 2014 s Organ d le e el Off iz i DER e.v. es d Hausarzt h utsc en h a de everb rzt an sä u s februar 2014 NOAK Besser, sicherer und leichter anzuwenden? Fortbildung IhF-Kongress in Mannheim IhFn o K gressprogra Seite 30 Wundtherapie Stadiengerechte Versorgung Qualität ist Pflicht Neue Serie zum QM in der Praxis

4 Bei Asthma und COPD 1 Neu mit EinBlick Innovativer Inhalator mit sichtbarer Funktions-Kontrolle Bewährte Wirkstoffkombination: Fluticason + Salmeterol Therapeutisch äquivalent zu Viani Diskus 2 1 Zuglassene Indikationen siehe Fachinformation Airflusal Forspiro (Stand: Januar 2014). 2 P. Kuna, U. Thyroff-Friesinger, I.Gath. P828 Fluticasone/salmeterol combined in the new Forspiro inhaler is as effective and safe as Seretide Accuhaler in adult and pediatric asthmatics. Eur Respir J 2011; 38: Suppl. 55, 139s. Airflusal Forspiro 50 Mikrogra/500 Mikrogra/Dosis, einzeldosiertes Pulver zur Inhalation: Wirkstoffe: Salmeterol (als Salmeterolxinafoat) u. Fluticason-17-propionat. Zusaensetz.: Jede abgemess. Einzeldos. enth. 50 µg Salmeterol (als Salmeterolxinafoat) u. 500 µg Fluticason-17-propionat. Dies entspr. einer abgegeb. Menge v. 45 µg Salmeterol (als Salmeterolxinafoat) u. 465 µg Fluticason-17-propionat. Sonst. Bestandt.: Lactose-Monohydrat. Anwendungsgeb.: Asthma bronchiale: F. die regelmäß. Behandl. v. Asthma bronchiale, b. der die Anwend. eines Komb.-präparates (langwirks. Beta-2-Agonist u. inhalatives Kortikoid) angezeigt ist, b. Pat., die m. inhalativen Kortikoiden u. kurzwirks. Beta-2-Agonisten zur bedarfsweisen Inhalat. nicht ausreich. eingestellt sind od. b. Pat., die m. inhalativen Kortikoiden u. langwirks. Beta-2-Agonisten ausreich. eingestellt sind. COPD: F. die symptomat. Behandl. v. Pat. m. COPD m. einem FEV 1 < 60 % des Normwertes (vor Anwend. eines Bronchodilatators) u. wiederholt aufgetret. Exazerbationen, die trotz regelmäß. bronchienerweit. Therap. signifikante Sympt. aufweisen. Gegenanz.: Überempf. geg. Inhaltsst. Nebenwirk.: Candidiasis (Soorbefall) im Mund- u. Rachenraum, Pneumonie, Bronchitis, Überempf.-reakt. (m. folg. Erschein.: Überempf.-reakt. m. Hautbeteiligung, Angioödem [überwieg. faziales u. oropharyngeales Ödem], Atembeschw. [Dypsnoe u./od. Bronchospasmus], anaphylakt. Reakt. einschließl. anaphylakt. Schock), Cushing-Syndr., cushingoide Erschein., adrenale Suppress., Wachstumsverzög. b. Kdr. u. Jugendl., Vermind. der Knochenmineraldichte, Hypokaliämie, Hyperglykämie, Angst, Schlafstör., Verhaltensänd. einschließl. Hyperaktivität u. Reizbark. (v.a. b. Kdr.), Depress. od. Aggression (v.a. b. Kdr.), Kopfschmerzen, Tremor, Katarakt, Glaukom, Palpitat., Tachyk., kardiale Arrhythmien (supraventrikul. Tachyk. u. Extrasystolie), Vorhoffliern, Angina pectoris, Nasopharyngitis, Irritation der Rachenschleimhaut, Heiserk./Dysphonie, Sinusitis, paradoxer Bronchospasmus, Blutergüsse, Muskelkrämpfe, traumatische Frakturen, Arthralgien, Myalgien. Enth. Lactose-Monohydrat. Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo. Verschreibungspflichtig. Mat.-Nr.: 3/ Stand: Januar Hexal AG, Holzkirchen, Hexal AG Industriestraße Holzkirchen Telefax: /

5 EDITORIAL Compliance auf Knopfdruck? Wie Alarm-, Blink- und Farbmodule die Pilleneinnahme kontrollieren sollen Wie neulich im SZ Magazin stand, wird es zukünftig Tablettenschachteln geben, die durch eingebaute Chips, Leuchtdioden oder kleine Lautsprecher Alarm schlagen, wenn nicht zum richtigen Zeitpunkt die richtige Pille eingenoen wurde. Wie zu lesen war, gibt es solche Modelle auch schon auf dem Antibabypillensektor: Statt eines Blisters erhält der User einen Pillenspender im Handyformat mit einem integrierten Minibildschirm. Die Tablette wird über Knopfdruck ausgelöst. Wenn frau die Pilleneinnahme vergisst, beginnt der Bildschirm zu blinken und ein Alarmton schrillt durch den Raum. Über die Akzeptanz bei den Anwendern und die Kosten eines solchen Spenders stand leider nichts in dem Beitrag. Die Industrie ist auch dabei, Pillendosen zu entwickeln, deren Deckel farbig aufleuchten und eine Melodie erklingt, wenn es Zeit wird, die Tablette einzunehmen. Ein Chip im Deckel registriert jedes Auf- und Zuklappen und kann dem Patienten per Mail oder SMS eine Erinnerung schicken, dass jetzt die Pillen einzunehmen sind und schickt Daten über das Verhalten des Patienten gleich an seine Hausärztin/seinen Hausarzt - oder noch besser sendet diese Informationen über das Nutzungsverhalten gleich an die Datenbank des Pharmaunternehmens. Liebe Leserin, lieber Leser, wollen wir das? Ohne Zweifel kann ein Reminder an die bevorstehende Pilleneinnahme gerade für ältere Patienten ein Gewinn sein. Aber hängt eine gute Compliance wirklich nur von einem regelmäßigen Erinnerungsmodus ab? Sie als Hausärztin/Hausarzt wissen am besten, wie filigran und störanfällig das Wechselspiel zwischen Arzt, Patient und Medikamenteneinnahme ist. Patienten, die Behandlungspausen machen dürfen, sind therapietreuer als gedacht. Prof. Wolfgang Hiel vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität Göttingen und Dr. Thomas Grismann vom MDK in Schwerin zeigten jetzt in einer über 4 Jahre dauernden Studie an Patienten mit Bluthochdruck, dass nahezu 50% der Patienten noch als therapietreu gelten konnten, wenn man ihnen Behandlungspausen bis zu 180 Tagen zugestand. Durften sie zwischendurch sogar bis zu einem Jahr pausieren, blieben sogar 80% dabei. Über die 4 Jahre ergab sich eine durchschnittliche mittlere Tagesdosis von ierhin 1,2 Einheiten (Eur. J. Clin. Pharmacol., Nov. 2013). Diese doch recht unterschiedlichen Aspekte zum Thema zeigen wieder einmal, wie wichtig die persönliche und individuelle Betreuung durch Sie als Hausärztin/Hausarzt für Ihre Patienten ist. Wie sehen Sie das? Übrigens: Wenn Sie das Thema Patientenzentrierte Gesprächsführung und/oder Patientenkounikation vertiefen wollen und dies nicht nur für sich selbst, sondern auch für Ihr Praxisteam, dann besuchen Sie doch den IhF-Fortbildungskongress in Mannheim (Progra Seite 30). Hier erwartet Sie eine auf Hausärzte zugeschnittene, sinnvolle Fortbildung von Hausärzten für Hausärzte. Mehr dazu lesen Sie in dieser Ausgabe ab Seite 18. Es grüßt Sie herzlich Ihre Dr. Monika von Berg Chefredakteurin Der Hausarzt Der Hausarzt 02 /2014 1

6 Was die neuen oralen Antikoagulanzien Apixaban, Rivaroxaban und Dabigatran wirklich bringen Nun ist es wieder soweit: Am 14. und 15. Februar veranstaltet das IhF nunmehr seit 12 Jahren Fortbildung von Hausärzten für Hausärzte und ihre Praxisteams. Lesen Sie mehr ab Seite 18. Ein verstaubtes QM-Handbuch im Schrank ist kein Garant für ein erfolgreiches Qualitätsmanagement. QM muss in der Praxis gelebt werden. Den diesjährigen traditionellen Neujahrsempfang des Deutschen Hausärzteverbandes besuchten mehr als 200 Gäste. 32 Die neue US-Leitlinie zur Cholesterinsenkung war eines der Highlights auf dem Hypertonie-Kongress. Wir starten mit unserer 7-teiligen Serie zur Wundversorgung mit der stadiengerechten Therapie Fotos: fotolia, Agentur Focus/Science, G. Lopata Titelfoto: fotolia Der Hausarzt 02/2014

7 INHALT Kurz + Knapp Hausarzt Medizin Todesfalle Energy-Drinks 6 Anwendungseinschränkung für Dihydroergotamin 6 Myome sind kein Grund für eine Uterus-OP 7 Psychotherapiemethoden bei Anorexie 8 Lebensstil-Progra für Diabetiker lohnt sich 10 Erstattungsbeiträge bei 35 neuen Arzneimitteln 11 Exzessive Handy-Nutzung macht unglücklich 12 Forum Politik Dr. Ziermann rechnet ab 14 Schwerpunkt: Fortbildung für Hausärzte 18 Idee und Ziel des IhF 19 IhF Vorstand und Geschäftsführung 20 Hausärztetage, Kongresse und Kompakttage 23 VERAH in der Hausarztpraxis 26 IhF Kongressprogra Mannheim 30 BKK VAG baut HZV weiter aus 31 Neujahrsempfang des Deutschen Hausärzteverbandes in Berlin 32 Recht: Beratung vor Regress 34 IT + Technik: Passwort aber sicher 36 Junge Ärzte: JADE stellt sich vor 37 S. Strothotte Praxisbörse Kleinanzeigen 38 Apps 4 Docs 39 Antikoagulanzien: Die Neuen in der Praxis 40 M. Schubert-Zsilavecz, C. Ude Kongress: Tops und Flops in der Kardiologie 46 P. Stiefelhagen COPD: Früherkennung in der Hausarztpraxis 48 J. Krafft Trends in der Gastroenterologie 51 P. Stiefelhagen Serie Phytotherapie Teil 2 Mit Pflanzenkraft effektiv gegen Rhinosinusitis 54 U. Armstrong M. Menière eine Nahrungsmitelallergie? 56 D. Feldmann Serie Wundversorgung Teil 1 Stadiengerechte Behandlung 58 K. Protz Industrie + Forschung Pharma-News 66 Wirtschaft + Praxis Das Konfliktgespräch 62 Qualitätsmanagement 64 Buchtipps 72 Zu guter Letzt 74 Impressum 75 Dateiname: _64L1W_ pdf; Seite: 1; Nettoformat: ( x ); Datum: 20. Jan :00:33; PDF-CMYK (WF), L.N. Schaffrath DruckMedien ANZEIGE Die Zeitschrift Der Hausarzt können Sie auch als E-Paper auf der Verbandshomepage lesen: Pfizer Pharma GmbH Linkstraße Berlin E-Paper: Ihr Zugangs-Code H3A Der Hausarzt ist das Offizielle Organ des Deutschen Hausärzteverbandes e.v. Titelthemen sind rot gekennzeichnet Der Hausarzt 02 /2014

8 NeU: UltiBro Breezhaler Der erste duale Bronchodilatator 1x täglich. Ultibro Breezhaler 85 Mikrogra/43 Mikrogra, Hartkapseln mit Pulver zur Inhalation. Wirkstoffe: Indacaterolmaleat, Glycopyrroniumbromid. Zus.: 1 Kapsel enthält 143 Mikrogra Indacaterolmaleat und 63 Mikrogra Glycopyrroniumbromid, entsprechend über das Mundstück abgegebenen 85 Mikrogra Indacaterol und 43 Mikrogra Glycopyrronium, 23,5mg Lactose (als Monohydrat), Magnesiumstearat. Anwend.: Bronchialerweiternde Erhaltungstherapie zur Symptomlinderung bei erwachsenen Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD). Gegenanz.: Überempfindlichk. gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Nebenw.: Das Sicherheitsprofil basiert auf den Erfahrungen mit Ultibro Breezhaler und d. einzelnen Bestandteilen. Sehr häufig: Infektionen der oberen Atemwege. Häufig: Nasopharyngitis, Harnwegsinfektion, Sinusitis, Rhinitis. Schwindel, Kopfschmerzen. Husten (gewöhnlich von leichter Intensität), oropharyngealer Schmerz einschließlich Irritation im Rachen. Dyspepsie, Zahnkaries, Gastroenteritis. Schmerzen des Bewegungsapparats. Fieber, Brustschmerzen. Gelegentl.: Überempfindlichkeit. Diabetes mellitus, Hyperglykämie. Insomnie. Parästhesie. Glaukom. Ischämische Herzerkrankung, Vorhoffliern, Tachykardie, Palpitationen. Paradoxer Bronchospasmus, Epistaxis. Mundtrockenheit. Pruritus/Hautausschlag. Muskelspasmus, Myalgie, Gliederschmerzen. Blasenobstruktion, Harnverhalt. Peripheres Ödem, Fatigue. Warnhinw.: Enthält Lactose. Verschreibungspflichtig. Weit. Angaben: Siehe Fachinformation. Stand: Oktober 2013 (MS 08/13.2). Novartis Pharma GmbH, Roonstr. 25, Nürnberg. Tel.: (09 11) 273 0, Fax: (09 11) Mitvertriebe: Novartis Pharma Vertriebs GmbH, Nürnberg; Novartis Pharma Marketing GmbH, Nürnberg; Novartis Pharma Distributions GmbH, Nürnberg; Novartis Pharma Arzneimittel GmbH, Nürnberg

9 Die Seite Fünf Seite 5 Wir suchen IHRE Bilder! Sie haben ein oder mehrere Lieblings fotos? In jedem Heft stellen wir Ihre Bilder vor, die am Jahresende gewinnen können. Senden Sie uns Ihr Foto mit einem kurzen Statement, warum Sie das Bild mögen, an: Postadresse s. Impressum Am Jahresende wählen unsere Leser/Innen drei Favoriten. W. Höfers, München: Ich habe dies vor Jahren auf Rügen fotografiert und denke noch heute, dass man es schöner und treffender nicht sagen kann! Fotos: W. Höfers, C. Hutterer, C. Ertel Mit der Einsendung bestätigen Sie, dass Sie der Urheber der Bilder sind und damit uneingeschränkt über die Nutzungsrechte an den Fotos verfügen. Sie bestätigen, dass die von Ihnen eingesandten Fotos frei von Rechten Dritter sind; insbesondere, dass sämtliche erkennbaren abgebildeten Personen mit den genannten Nutzungen einverstanden sind und dass Schutzrechte Dritter durch diese Nutzungen nicht verletzt werden. Sie willigen ein, dass Ihr Name als Urheber genannt wird und dass die Bilder in der Print- und Onlineausgabe des Hausarzt verwendet werden dürfen. Per Post eingesandte Abzüge werden nicht zurück geschickt. C. Hutterer, München: Na, mein Kleiner! Lass dich mal streicheln, dachte sich das kleine Mädchen im Münchner Tierpark Hellabrunn. C. Ertel, München: In Deutschland würde man allein für das Balancieren des roten Korbes am Lenker verwarnt; nicht so in Vietnam. Der Hausarzt 02 /2014 5

10 kurz + knapp Todesfalle Energy-Drinks Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund Menschen einen Herzinfarkt, und etwa ebenso viele haben einen Schlaganfall. Häufige Ursachen sind ein zu hoher Blutdruck, erhöhtes Cholesterin und Durchblutungsstörungen aufgrund von Arteriosklerose. Quelle: 37. Wiss. Kongresses der DHL, Münster Energy-Drinks, die viel Koffein enthalten, können die Art und Weise des Herzschlags verändern. Zu diesem Ergebnis kot eine Studie der Universität Bonn Die Wissenschaftler untersuchten die Herzen von 17 Personen eine Stunde, nachdem sie einen Energy-Drink getrunken hatten mittels bildgebender Verfahren. Sie verabreichten den Teilnehmern ein Getränk, das 32 Milligra Koffein auf 100 Milliliter und 400 Milligra Taurin enthielt. Es zeigte sich, dass die Kontraktionen des Herzens stärker geworden waren. Laut Teamleiter Jonas Dorner sollten vor allem Kinder und Menschen mit einem unregelmäßigen Herzschlag diese Getränke meiden. Bisher ist noch nicht genau geklärt, welche Auswirkungen diese Getränke auf die Funktion des Herzens haben. Die Koffeinmenge ist bis zu drei Mal höher als bei anderen koffeinhaltigen Getränken wie Kaffee oder Coca-Cola. Es gibt zahlreiche Nebenwirkungen, die mit dem Konsum hoher Koffeinmengen in Zusaenhang stehen. Dazu gehören ein erhöhter Herzschlag, Herzklopfen, ein Anstieg des Blutdrucks sowie Krämpfe oder plötzlicher Tod. Achtung: Anwendungseinschränkungen für Dihydroergotamin Nach Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses dürfen Dihydroergotamin-haltige Arzneimittel nicht mehr zur Prophylaxe von Migränekopfschmerz, bei orthostatischer Hypotonie und zur symptomatischen Behandlung venös-lymphatischer Insuffizienz verordnet werden. Dies teilten die Hersteller in einem aktuellen Rote-Hand- Brief Anfang Januar mit. Eine EU-weite Überprüfung von verschiedenen Mutterkornalkaloiden, darunter auch Dihydroergotamin für bestite Indikationen ergab bei zulassungsgemäßer Anwendung schwere Fälle von Fibrose und Ergotismus. Ein Kausalzusaenhang zwischen fibrotischen Reaktionen bzw. von Ergotismus und der Gabe von oralem Dihydroergotamin kann laut CHMP nicht ausgeschlossen werden. Für Arzneimittel mit dem Wirkstoff Dihydroergotamin, die ausschließlich zur Prophylaxe von Migränekopfschmerz, bei orthostatischer Hypotonie und zur symptomatischen Behandlung venös-lymphatischer Insuffizienz zugelassen sind, ruht die Zulassung ab dem Betroffen von dieser Maßnahme ist das Präparat Verladyn. Bei den übrigen Dihydroergotamin-haltigen Präparaten (Ergotam-CT 5 mg bzw. 2,5 mg und Agit depot sanol 5 mg) müssen zum die genannten Indikationen gestrichen werden. Sie sind dann ausschließlich zur Behandlung vaskulärer Kopfschmerzen indiziert. Vom Ruhen der Zulassung betroffene Patienten sollten ihre Therapie im Rahmen eines normalen (d.h. nicht notfallmäßigen) Arztbesuchs umstellen lassen. Für die anderen Mutterkornalkaloide, die Gegenstand der Prüfung waren (Dihydroergocristin, Dihydroergotoxin, Nicergolin, die Kombination von Dihydroergocryptin mit Koffein) wurden ebenfalls Anwendungsbeschränkungen seitens der EMA empfohlen. Quelle: DAZ.Online und AkdÄ Drug Safety Mail Fotos: fotolia 6 Der Hausarzt 02/2014

11 kurz + knapp Fotos: fotolia Personalien Spahn bleibt gesundheitspolitischer Sprecher Mit 93% der Stien wurde Jens Spahn (CDU) seiner Fraktion erneut zum gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion gewählt. Bereits einige Tage zuvor war Georg Nüßlein (CSU) zum stellvertretenden Fraktionschef für den Bereich Gesund gewählt worden. Er löst damit Johannes Singhaer (CSU) ab, der in dieser Legislaturperiode das Amt des Bundestags-Vizepräsidenten innehat. Laumann zum Patientenbeauftragten ernannt Der bisherige Vorsitzende der CDU-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag wurde Anfang Januar vom Bundeskabinett in das neu geschaffene Amt des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege im Rang eines Staatssekretärs berufen. Die Ernennung und Urkundenübergabe erfolgte durch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe Mitte Januar. Der 56-jährige Westfale gilt aufgrund seiner bisherigen politischen Laufbahn als erfahrener Sozialpolitiker, er war unter anderem von 2005 bis 2010 NRW-Gesundheitsminister. Myome sind kein Grund für eine Gebärmutterentfernung Etwa jede vierte Frau im Alter zwischen 35 und 50 Jahren hat Myome. Da diese aber in den meisten Fällen keinerlei Beschwerden verursachen, bleiben sie unbemerkt. Je nach Lage, Anzahl oder Größe können sie aber auch Ursache für Schmerzen und lang anhaltende, starke Monatsblutungen (Menorrhagie) sein. Bei älteren Frauen mit abgeschlossener Familienplanung galt früher die Gebärmutterentfernung als Standard-Therapie. Heute werden zunehmend Organ erhaltende, minimal-invasive Verfahren zur Myomentfernung angewandt. Grundsätzlich sind Myome gutartige Wucherungen, die kein Anlass zur Sorge sind. Sie wachsen im Muskelgewebe der Gebärmutter: in der Gebärmutterwand, an ihrer Außenseite oder auch in den Bändern, von denen sie gehalten werden. Einige Myome sind so klein wie ein Reiskorn, andere wachsen bis zu der Größe einer Orange an; sie treten einzeln auf oder auch in großer Anzahl. Bei verschiedenen chirurgischen Verfahren bleibt die Gebärmutter heute erhalten. Es sind medikamentöse oder chirurgische Therapien möglich wie die Hysterektomie oder die Ausschälung des Myoms sowie modernere Behandlungsmethoden wie die Myomverödung oder der fokussierte Ultraschall. Gründe für eine Gebärmutterentfernung sind starke Schmerzen und Blutungen, zudem sehr rasch wachsende oder sehr zahlreiche Myome. Quelle: Ein Euro mehr am Tag für eine gesunde Ernährung Eine gesunde Ernährung kostet rund 1,50 Dollar oder etwa einen Euro pro Person mehr am Tag als der Verzehr weniger gesunder Lebensmittel, wie eine umfassende Untersuchung der Harvard School of Public Health ergeben hat. Die Experten analysierten insgesamt 27 Studien aus zehn Ländern mit hohem Einkoen. Untersucht wurden vor allem Studien aus den USA. Verglichen wurden die Preise für gesunde und ungesunde Zutaten und Ernährung. Die einzelnen Bestandteile wurden beim Preis sehr genau miteinander verglichen. Die größten Unterschiede zeigten sich beim Fleisch. Gesündere Produkte kosteten pro Portion durchschnittlich 29 Cent mehr. Der Vergleich der gesamten Ernährung zeigte jedoch auch, dass eine gesündere Alternative durchschnittlich 1,48 Dollar pro Tag mehr kostete. Marktführer Die Techniker Krankenkasse (TK) ist neuer Marktführer unter den Krankenkassen und löst damit die Barmer GEK an der Spitze ab. Der neue Marktführer hatte nach einem Zulauf zum Jahresbeginn 8,68 Millionen Versicherte, die Barmer GEK nach Abgängen noch rund 8,64 Millionen. Allerdings hat die Barmer GEK aktuell noch mehr zahlende Mitglieder als die Techniker Krankenkasse. Der Hausarzt 02 /2014 7

12 kurz + knapp Notiz Nach Köhlers Rücktritt Der Deutsche Hausärzteverband zollte KBV-Chef Andreas Köhler Respekt für seine Entscheidung, zum 1. März sein Amt niederzulegen und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft. Man hoffe mit der anstehenden Neuwahl des fachärztlichen KBV-Vorstandes künftig auf ein Klima, in dem die Zusaenarbeit zwischen Hausärzten und Fachärzten konsensuell gestaltet werden könne und sicherte zu, diesen Prozess konstruktiv zu begleiten. Roboter durch Urin angetrieben Wissenschaftler der Bristol Robotics Laboratory haben eine, dem menschlichen Herzen nachempfundene Apparatur entwickelt, die Urin als Treibstoff in die Motorräume selbsterhaltender Roboter pumpt, die diese dann in elektrische Energie umwandeln. Bereits vier Generationen von Öko-Robotern haben die Wissenschaftler in den vergangenen zehn Jahren entwickelt, wobei jede einzelne Generation mikrobielle Brennstoffzellen, welche mit Hilfe von Mikroorganismen organische Substanzen verarbeiten, zur Energiegewinnung nutzt. Zukünftig könnten solche Öko-Roboter in Gebieten hoher Verschmutzung oder großer Gefahren eingesetzt werden. Psychotherapiemethoden bei Anorexie im Vergleich Bei der Magersucht helfen keine Medikamente und kein gutes Zureden. Sie ist die psychische Erkrankung mit der höchsten Sterblichkeitsrate: Unbehandelt sterben etwa fünf von 100 Patienten meist sind es Mädchen oder junge Frauen innerhalb von zehn Jahren, berichtet Prof. Wolfgang Herzog von der Universität Heidelberg. Eine Heilungschance biete heute allein die Psychotherapie, doch die Wirkung der schätzungsweise 75 unterschiedlichen Therapieformen ist laut Herzog niemals streng wissenschaftlich untersucht worden. Nun gibt es einen Fortschritt: Die ANTOP-Studie (kurz für Anorexia Nervosa Treatment of Out Patients ) verglich zwischen 2007 und 2011 erstmals drei unterschiedliche Therapien miteinander. Die 242 erwachsenen Frauen mit Magersucht wurden per Losverfahren auf drei Gruppen verteilt. In einer erhielten sie eine intensive Regelversorgung: Der Hausarzt erhielt strukturierte Informationen, wählte einen Psychotherapeuten aus, der dann die Therapie seiner Wahl zeitnah durchführte. In den beiden anderen Gruppen kam eine Variante der kognitiven Verhaltenstherapie, bei der die Patienten zunächst über ihre Erkrankung aufgeklärt werden, zum tragen. Danach erlernen sie spezielle Techniken, um ihr Essverhalten zu normalisieren. Die dritte Form ist eine fokale psychodynamische Psychotherapie, die nach den tiefer liegenden Ursachen der Essstörung sucht. Für die beiden letzt genannten Therapien hatten die Studienleiter im Vorfeld der Studie spezielle Manuale erstellt, nach denen vorgegangen wurde. Alle Therapien dauerten zehn Monate. Die magersüchtigen Patientinnen, die zuvor im Durchschnitt nur 46,5 Kilo wogen, legten dabei langsam, aber stetig an Gewicht zu. In allen drei Studienarmen setzte sich die Erholung nach dem Ende der Therapie fort. Professor Herzog sieht Vorteile der beiden neuen Therapien: Patientinnen in der Verhaltenstherapie-Gruppe nahmen während der Therapie schneller an Gewicht zu. Bei der fokalen psychodynamischen Therapie besserten sich die Symptome der Patientinnen auch nach Therapieende und hatten deshalb ein Jahr nach Ende der Behandlung die günstigsten Gesamtheilungsraten. Außerdem mussten die Patientinnen hier seltener zusätzlich in der Klinik behandelt werden. Die Studie zeigt: Erwachsene Patientinnen haben durch die spezifischen Therapien eine realistische Chance auf Heilung oder zumindest nachhaltige Besserung. Doch das gilt nicht für alle. Trotz der erfolgreichen Verläufe litt auch ein Jahr nach Ende der Therapie ein Viertel der Patientinnen noch ier an einer voll ausgeprägten Magersucht, berichten Zipfel und Herzog. Quelle: Zipfel et al. Focal psychodynamic therapy, cognitive behaviour therapy, and optimised treatment as usual in outpatients with anorexia nervosa (ANTOP study): randomised controlled trial. The Lancet Published Online October 14, S (13) Der Hausarzt 02/2014

13 Sinusitis? Bronchitis? GeloMyrtol forte - Befreit die Atemwege. GeloMyrtol forte. Zur Schleimlösung und Erleichterung des Abhustens bei akuter und chronischer Bronchitis. Zur Schleimlösung bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Wirkstoff: Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Zus.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Hilfsst.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Aoniumsalz. Gegenanz.: Nicht anwenden bei entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gegen einen d. Bestandt. des Arzneim., bei Säuglingen und Kindern unter 6 Jahren; Nebenw.: häufig: Magen- oder Oberbauchschmerzen, gelegentlich: allergische Reaktionen (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut oder der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen oder Schwindel, sehr selten: In-Bewegung-Setzen von vorhandenen Nieren- und Gallensteinen, Häufigkeit nicht bekannt: schwere anaphylaktische Reaktionen. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, Hohenlockstedt (01/10)

14 kurz + knapp Lebensstil-Progra für Diabetespatienten lohnt sich Computerspiele helfen, den Blutzucker zu kontrollieren Aktives Computer spielen helfen Patienten mit Typ-2-Diabetes, ihren Blutzucker besser zu kontrollieren, wie das Westdeutsche Diabetes- und Gesundheitszentrum ermittelt hat. Die Wissenschaftler testeten 220 Diabetiker, wobei die Hälfte der Personen drei Monate täglich Wii Fit Plus von Nintendo benutzte. Diese Teilnehmer verloren nicht nur an Gewicht, sondern erreichten auch bessere Werte. Als die zweite Gruppe später ebenfalls die Spielekonsole nutzte, wurden ähnliche Ergebnisse erzielt. Laut dem Team um Prof. S. Martin sind Sport- und Fitnessspiele am Computer eine alternative Möglichkeit, Menschen zu aktivieren. Die Forscher räumen jedoch ein, dass es schwerer sein könnte, das dann auch durchzuhalten. Ein Drittel der Teilnehmer beendete die Studie vorzeitig. Jene, die durchhielten, berichteten jedoch von deutlichen Verbesserungen bezüglich ihrer HbA1c-Werte, fühlten sich wohler und ihre Lebensqualität verbesserte sich. Richard Elliott von Diabetes UK zufolge stellen Computerspiele eine Möglichkeit dar, für Diabetiker Sport in ihren Alltag zu integrieren. Der Erfolg ist jedoch sehr personenabhängig. Bewegung und gesunde Ernährung können jeden zweiten Typ-2-Diabetes verhindern oder verzögern. Aus diesem Grund befürwortet die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Vorbeugemaßnahmen. Ob aber flächendeckende Präventionsprograe in einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen, war bislang unklar. Eine US- Studie zeigt jetzt, dass Blutzucker-Tests beim Arzt und die Teilnahme an einem Diabetes-Präventionsprogra ab einem Nüchtern-Blutzucker von 105 mg/ dl auf längere Sicht zu vertretbaren Kosten für das Gesundheitswesen angeboten werden könnten. Eine US-Studie, das Diabetes-Prevention-Progra, hat vor einem Jahrzehnt gezeigt, wie Diabetes-Prävention funktionieren kann. Die Senkung des Körpergewichts um 7% durch eine fett- und kalorienarme Diät kombiniert mit 150 Minuten körperlicher Bewegung pro Woche forciertes Gehen reicht hier schon aus konnten das Erkrankungsrisiko um 58 % senken, so PD Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Die meisten Betroffenen schaffen dies allerdings nicht aus eigenem Antrieb. Sie benötigen eine Lebensstil- Intervention, die nicht zum Null-Tarif zu haben ist. Das Diabetes-Prevention- Progra, bei dem die Teilnehmer von Fall-Managern teilweise in Einzelgesprächen geschult wurden, kostete pro Person im ersten Jahr US-Dollar und in den beiden Folgejahren jeweils die Hälfte. Forscher des renoierten US-Centers of Disease Control and Prevention haben jetzt in einer Studie untersucht, für welche Zielgruppe eine Diabetes-Prävention aus ökonomischer Sicht sinnvoll sein könnte. Die Währungseinheit der Gesundheitsökonomen sind die Kosten für ein gewonnenes qualitätskorrigiertes Lebensjahr oder QALY ( quality adjusted life year ). Ein QA- LY entspricht einem Jahr in voller Gesundheit, erläutert Professor Dr. Rolf Holle, Gesundheitsökonom am Helmholtz Zentrum München. Kosten von US-Dollar oder Pfund pro gewonnenem QALY gelten international als vertretbare Obergrenze. In ihren Rechenmodellen kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die Aufnahme in ein Präventionsprogra ab einem Nüchtern-Blutzucker von 105 mg/dl als gesundheitsökonomisch vertretbar angesehen werden könnte die US-Forscher errechneten für diesen Grenzwert Kosten in Höhe von US-Dollar pro QALY. Dieser Wert gilt als kosteneffektiv, so Holle. Aber man muss auch berücksichtigen, dass ein solches Progra in den ersten Jahren mit hohen Ausgaben verbunden ist, während sich Einsparungen erst später ergeben. Wer einen Nüchtern-Blutzucker von 105 mg/dl aufweist, hat ein erhöhtes Risiko, in den folgenden Jahren tatsächlich an Diabetes zu erkranken. Quelle: Fotos: fotolia 10 Der Hausarzt 02/2014

15 Foto: fotolia Erstattungsbeiträge Seit drei Jahren ist das AMNOG, das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz in Kraft. Seit diesem Zeitpunkt werden Arzneimittel auf ihren Zusatznutzen gegenüber einer zweckmäßigen Vergleichstherapie überprüft. 63 solcher Nutzenbewertungsverfahren hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) inzwischen abgeschlossen. Seine Beschlüsse sind die Grundlage, wenn es anschließend darum geht, festzulegen, wieviel Geld die Krankenkassen für das jeweilige Arzneimittel bezahlen. Hat es einen Zusatznutzen, so verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Fehlt dieser Mehrwert und kann das Präparat einer Festbetragsgruppe zugeordnet werden, so muss nicht verhandelt werden. 35 solcher Erstattungsbeträge sind inzwischen fixiert. Die inzwischen feststehenden Erstattungsbeträge kamen nach unterschiedlichen Verfahrensabläufen zustande. In 32 Fällen wurde verhandelt - entweder auf Basis eines beschlossenen Zusatznutzens oder weil es für das Präparat keine Festbetragsgruppe gab. In drei Fällen musste eine Schiedsstelle den Betrag festlegen. Vier Pharmaunternehmen haben sich nach der Nutzenbewertung dazu entschieden, ihr Präparat vom Markt zu nehmen. Dateiname: _5ZO6Y_ pdf; Seite: 1; Nettoformat: ( x ); Datum: 10. Jan :40:27; PDF-CMYK (WF), L.N. Schaffrath DruckMedien für 35 neue Arzneimittel Ärzte, die auf ihrer Homepage das Kinesio-Taping anbieten, machen sich unter Umständen des unlauteren Wettbewerbs schuldig, da die Wirkung der bunten Klebebänder wissenschaftlich nicht erwiesen ist. Quelle: DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift Ein fester Bestandteil des Wundmanagements. Debrisoft entfernt Debris effektiv, schnell und einfach stimuliert die Wundheilung durch die Schonung von neuem Gewebe verbessert die Lebensqualität, da nahezu schmerzfrei in der Anwendung d

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