Rumisberg und Wolfisberg

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1 Die Dorfzeitung der Gemeinden Rumisberg und Wolfisberg November 2014 DORF LÄBE Rumisberg und Wolfisberg

2 Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg Nr. 22 / November 2014 Inhaltsverzeichnis Dorfläbe Nr / 2014 November Jg. Einwohnergemeinde Wolfisberg Der Gemeinderat stellt sich vor Gemeindeversammlung Gemeindenachrichten Einwohnergemeinde Rumisberg Liebe Leser des Dorfläbe Gemeindeversammlung Gemeindenachrichten Burgergemeinde Gemeinsames Das Redaktionsteam nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt der Textbeiträge oder die Werbeinserate und übernimmt somit keine Verantwortung. Es freut uns aber, wenn Inserenten von der Bevölkerung des Streugebiets berücksichtigt werden. Titelbild Weihnachtskrippe bei Familie Kamber, Wolfisberg Impressum Erscheinen Rumisberg/Wolfisberg, im November 2014 Erscheint jährlich in 2 Ausgaben Herausgeber Einwohnergemeinde Rumisberg, Einwohnergemeinde Wolfisberg, Abonnementspreise Für Einwohner von Rumisberg und Wolfisberg gratis Einzelverkauf Fr. 8. Abonnenten mit Zustellung, pro Jahr Fr. 20. Redaktionsteam Silvia Eggimann Susanne Gasser-Gerber Ursula Jäggi Esther Kamber Gestaltung, Druck und Weiterverarbeitung: Druckerei Schelbli AG Grafisches Unternehmen Lagerstrasse 30, 3360 Herzogenbuchsee Tel , Inseratenpreise 1 4-Seite (quer/hoch) Fr Seite (quer/hoch) Fr Schulweihnachtsfeier mit Aufführung eines Krippenspiels Donnerstag, 11. Dezember 2014, Uhr in der Turnhalle Rumisberg. 2 Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg

3 Einwohnergemeinde Wolfisberg Nr. 22 / November 2014 Der Gemeinderat stellt sich vor Christof Gurtner, Wolfisberg Liebe Einwohner der Berggemeinden Da ich seit dem 1. Januar 2014 im Gemeinderat von Wolfisberg bin, darf ich mich hier kurz vorstellen. Aufgewachsen und in die Schule gegangen bin ich in Niederbipp, habe dann eine Lehre als Forstwart in Wangen a.a. gemacht und bin dann im Jahr 2000 mit meinen Eltern und dem Bruder nach Wolfisberg in die alte Chäsi gezogen. Seither bin ich in Wolfisberg verwurzelt. Heute arbeite ich als Chauffeur in einer Strassenbau-Firma. Nun wünsche ich Ihnen allen viel Vergnügen beim Weiterlesen vom Dorfläbe. Christof Gurtner allerhand Hobbyausstellung im Schulhaus Wolfisberg November 2014 FR Uhr, SA Uhr, SO Uhr Beizli mit Suppe, Brötli, Torten Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg 3

4 Einwohnergemeinde Wolfisberg Nr. 22 / November 2014 Ordentliche Versammlung der Einwohnergemeinde Mittwoch, 3. Dezember 2014, Uhr, Schulhaus Wolfisberg Traktanden 1. Voranschlag 2015 sowie Festsetzung der Steuer - anlage und der Liegenschaftssteuer, Beratung und Beschlussfassung. 2. Gründung einer Kommission zum Alleingang der Gemeinde Wolfisberg mit Befugnis. 3. Verschiedenes Die Unterlagen zu den Traktanden liegen 30 Tage vor der Versammlung in der Gemeindeschreiberei zur Einsichtnahme auf. Gegen Versammlungsbeschlüsse kann innert 30 Tagen, bei Wahlangelegenheiten innert 10 Tagen nach der Versammlung, beim Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Oberaargau, Schloss, 3380 Wangen an der Aare, schriftlich und begründet Beschwerde geführt werden (Art. 63 ff VRPG). Die Verletzung von Zuständigkeits- und Verfahrensvorschriften ist sofort zu beanstanden (Art. 49a GG). Wer rechtzeitige Rügen pflichtwidrig unterlassen hat, kann nachträglich nicht mehr Beschwerde führen. Alle interessierten Personen sind zur Versammlung freundlich eingeladen. Stimmberechtigt in Gemeindeangelegenheiten sind Schweizer Bürgerinnen und Bürger, die das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und seit drei Monaten in der Gemeinde Wohnsitz haben. Wolfisberg, 22. Oktober 2014 Voranschlag 2015 Der Gemeinderat Laufende Rechnung Der Voranschlag 2015 der Einwohnergemeinde Wolfisberg sieht bei einem Bruttoaufwand von Fr und einem Bruttoertrag von Fr einen Aufwandüberschuss von Fr vor. Dies bei einer unveränderten Steueranlage von 1,89 Einheiten. In der Bildung werden dieses Jahr die neu anfallenden Gemeindebeiträge für den Neubau Schulhaus von Fr voraussichtlich durch einen Minderaufwand aufgrund von tieferen Schülerzahlen praktisch aufgehoben. In der sozialen Wohlfahrt wird mit tieferen Gemeindean- Das Wesentliche auf einen Blick Verwaltungsrechnung Laufende Rechnung Voranschlag 2015 Voranschlag 2014 Rechnung 2013 Gesamtaufwand Gesamtertrag Aufwandüberschuss Ertragsüberschuss Differenz in Franken Positiv (zum Voranschlag 2014) wurde der Voranschlag 2015 beeinflusst durch: Minderaufwand bei Beiträgen an Lehrergehälter Kindergarten, Primarstufe, Sekundarstufe 1 sowie an Musikschule, aufgrund von tieferen Schülerzahlen Voraussichtlich tiefere Gemeindeanteile an folgende Lastenausgleiche, aufgrund von beschlossenen Sparmassnahmen: Ergänzungsleistungen Sozialhilfe Neue Aufgabenteilung Minderaufwand für Gemeindesteuerteilungen, gem. Rechnung Mehrertrag bei den Gewinnsteuern juristische Personen Negativ (zum Voranschlag 2014) wurde der Voranschlag 2015 beeinflusst durch: Mehraufwand in der Verwaltung (höhere Kosten für Tag- und Sitzungsgelder der Exekutive sowie für die Treueprämie des 25jährigen Jubiläums der Gemeindeschreiberin) Neu anfallende Gemeindebeiträge für den Neubau Schulhaus Tieferer Zuschuss aus dem Finanzausgleich Disparitätenabbau Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg

5 Einwohnergemeinde Wolfisberg Nr. 22 / November 2014 Investitionsrechnung Bruttoinvestitionen Beiträge, Subventionen, Rückzahlungen, Desinvestitionen 0 Nettoinvestitionen Hauptpositionen (Bruttoinvestitionen) Allgemeine Verwaltung: Für die Umstellung auf das neue, vom Kanton vorgeschriebene harmonisierte Rechnungslegungsmodell HRM2 benötigen wir folgende neue EDV-Software: Finanzprogramm Finanzplanungsmodell Gemeindestrassennetz: Beitrag an die Burgergemeinde für die Sanierung Buechmattstrasse LED-Lampen für Strassenbeleuchtung Abwasserentsorgung: Beitrag an den Gemeindeverband der Abwasser- und Fernwärmeregion Wangen-Wiedlisbach (GAFWW) für Ingenieurarbeiten der generellen Entwässerungsplanung (GEP) (Totalbetrag von Fr wurde auf die Jahre aufgeteilt) Total Bruttoinvestitionen / Nettoinvestitionen Grundlagen Steueranlage 1,89 1,89 Liegenschaftssteuer 1,5 1,5 Hundetaxe pro Hund Gebühr Abwasser + Abfall unverändert unverändert Gebühr Wasser unverändert unverändert teilen an die Lastenausgleiche Ergänzungsleistungen (Fr ) sowie Sozialhilfe (Fr ) gerechnet, dies aufgrund von beschlossenen Sparmassnahmen. Zusätzlich dürfen wir bei den Gewinnsteuern juristische Personen mit einem Mehrertrag von Fr rechnen. Hingegen wird der Zuschuss aus dem Finanzausgleich Disparitätenabbau um Fr tiefer ausfallen gegenüber dem Vorjahresbudget, der Gemeindeanteil an den Lastenausgleich Neue Aufgabenteilung sinkt hingegen um Fr Das budgetierte Defizit kann über das bestehende Eigenkapital abgedeckt werden. In den spezialfinanzierten Bereichen Wasser, Abwasser und Kehricht wurde der Voranschlag 2015 mit gleichbleibenden Gebühren berechnet. Investitionsrechnung Das vorliegende Budget schliesst Nettoinvestitionen in der Höhe von Fr mit ein. Für die Umstellung auf das neue, vom Kanton vor - geschriebene harmonisierte Rechnungslegungsmodell HRM2, benötigen wir neue Buchhaltungssoftware von total Fr (Finanzprogramm Fr / Finanzplanungsmodell Fr ). Für die Instandstellung der Buechmattstrasse hat der Gemeinderat der Burgergemeinde einen Beitrag in der Höhe von Fr zugesichert. Bei der Strassenbeleuchtung werden für Fr LED- Lampen angeschafft. Der Beitrag von total Fr an den Gemeindeverband der Abwasser- und Fernwärmeregion Wangen- Wiedlisbach für Ingenieurarbeiten der generellen Entwässerungsplanung (GEP) wurde auf die Jahre aufgeteilt. Auf 2015 werden noch Fr entfallen. Das Investitionsbudget ist unverbindlich und dient zur Berücksichtigung der Folgekosten im Voranschlag. Es weist zum Teil noch nicht beschlossene Projekte in der örtlichen Infrastruktur auf. Finanzverwalterin Renate Mathys Zum Besuch der Gemeindeversammlung werden alle Stimmberechtigten freundlich eingeladen. Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg 5

6 Einwohnergemeinde Wolfisberg Nr. 22 / November 2014 Gemeindenachrichten Sanierung der Instabilitäten Kantonsstrasse Niederbipp Wolfisberg Bei der Beschaffung der notwendigen Ausgabenbewilligung hat sich eine längere Verzögerung ergeben, die dazu geführt hat, dass mit den Tiefbauarbeiten erst Mitte August 2014 hätte begonnen werden können. Die verantwortlichen Personen beim Oberingenieurkreis IV haben entschieden, den Baubeginn auf das Frühjahr 2015 zu verschieben. Die Begründung liegt in der mindestens dreimonatigen Bauzeit mit einer totalen Strassensperrung sowie der unsicheren Wetterlage mit eventuell frühem Wintereinbruch. Erteilte Baubewilligungen Mai bis Oktober 2014 Peter Schönmann, Schürchenstrasse 30, Ersetzen des bestehenden Eingangsbereichs und Einbau Schiebetür. Marc Graber, Schürchenstrasse 24, Erweiterung / Abbruch der bestehenden Remise (Gebäude 24 a) in Länge, Breite und Höhe für Lagerplatz Futtermittel und Abstellplatz für Maschinen. Kaser Verena, Breitsteinweg 3, Niederbipp, Erstellen von 4 zusätzlichen Parkplätzen für Gebäude Schürchenstrasse 3. Onyx Energie Netze AG, Langenthal, Netzverstärkung Schürchenstrasse, Unterquerung Glashüttengraben. Marietta und Corinne Kellerhals, Oberbippstr. 2, Rückbau Ökonomiegebäude, Sanierung bestehendes Ökonomiegebäude, ein Einbau einer Wohnung. Keine TaxMe-CD 2014 mehr Aus Spargründen und auch aus ökologischen Überlegungen gibt es für das Steuerjahr 2014 keine TaxMe-CD mehr. Aber mit TaxMe-Offline hat die Steuerverwaltung des Kantons Bern einen perfekten «Ersatz» für TaxMe- Online, d.h. mit TaxMe-Offline ist man während dem Erfassen nicht mit dem Internet verbunden. Steuererklärung am Computer ausfüllen einfach, praktisch, sicher! TaxMe Online Sie haben verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihre Steuererklärung ausfüllen. Am einfachsten ist es, wenn Sie die Steuererklärung online erledigen. Sie benötigen keine Softwareinstallation. Die Datensicherheit ist dank Datenverschlüsselung jederzeit gewährleistet. Ihre Anmeldedaten finden Sie auf dem Brief zur Steuererklärung. Die Stammdaten und alle wiederkehrenden Angaben des Vorjahres sind bereits vorerfasst. Sie werden Schritt für Schritt durch das Programm geleitet, können es beliebig oft unterbrechen und später ohne Datenverlust daran weiterarbeiten. Sie füllen nur diejenigen Bereiche aus, welche aufgrund Ihrer Angaben aktiv sind. Überträge aus Einlageblättern und sämtliche Berechnungen erfolgen automatisch. In Papierform müssen Sie lediglich die Freigabequittung einreichen. Erst mit dem Einlesen dieser Freigabequittung werden Ihre Daten bei der Steuerverwaltung registriert und zur Veranlagung freigegeben. Deshalb lohnt sich TaxMe-Online: Während dem Ausfüllen der aktuellen Steuererklärung können Sie parallel dazu die Vorjahresdaten öffnen. TaxMe-Online ist immer auf dem aktuellsten Stand. Der Import der Vorjahresdaten erfolgt automatisch, sofern Sie im Vorjahr TaxMe-Online nutzten. Sie können auch die Steuererklärung von Erben- und Miteigentümergemeinschaften, Kollektivgesellschaften usw. online ausfüllen. Auch juristische Personen (inkl. Vereine) füllen mittlerweile ihre Steuererklärung ganz einfach und bequem mit TaxMe-Online aus. Der Leitfaden «Steuererklärung ausfüllen leicht gemacht In vier Schritten zum Ziel» ist hilfreich beim Online-Ausfüllen der Steuererklärung. TaxMe Online Tour Die Videos zeigen Ihnen, wie einfach Sie Ihre Steuer erklärung mit dem Computer im Internet ausfüllen. TaxMe-Online Tour mit kurzen Demofilmen finden Sie auf jedem Hauptformular, auch bei der Demoversion im Internet > TaxMe-Online Tour. TaxMe Offline Mit TaxMe-Offline sind Sie während dem Erfassen nicht mit dem Internet verbunden. Sie laden zuerst die aktuelle Software von > TaxMe-Offline lokal auf Ihren Computer. Anschliessend füllen Sie die Steuererklärung offline aus. Alles ausdrucken, unterschreiben und einsenden. 6 Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg

7 Einwohnergemeinde Wolfisberg Nr. 22 / November 2014 Programmaktualisierungen erfolgen automatisch, wenn Sie online sind und TaxMe-Offline öffnen. Ihre bereits erfassten Einträge werden selbstverständlich übernommen. Haben Sie die Steuererklärung letztes Jahr offline oder mit der TaxMe-CD ausgefüllt und als tax-datei abgespeichert? Dann laden Sie Ihre Vorjahresdaten in die aktuelle Steuererklärung, indem Sie «Datei-Importieren» anklicken und so die.tax-datei importieren. Dies funktioniert ebenso, wenn Sie zu TaxMe-Online wechseln. Alle Informationen zur Steuererklärung und zu den Steuern im Kanton Bern finden Sie unter AHV/IV / Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV 1. Was sind Ergänzungsleistungen? Ergänzungsleistungen (EL) decken den Existenzbedarf von AHV/IV-Leistungsbezüger/innen, sofern die nachstehenden Bedingungen erfüllt sind. EL sind keine Fürsorgeleistungen. 2. Wer hat Anspruch auf Ergänzungsleistungen? Einen EL-Anspruch hat, wer die persönlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen dazu erfüllt. Die persönlichen Voraussetzungen erfüllt, wer: eine AHV- oder IV-Rente, eine Hilflosenentschädigung der IV oder während mindestens sechs Monaten ein IV- Taggeld bezieht (gewisse Personen haben auch dann ein Anrecht auf EL, wenn sie eine AHV/IV-Rente nur deshalb nicht beziehen, weil sie die für die Rente erforderliche Mindestbeitragsdauer nicht erfüllt haben) und das Schweizerbürgerrecht besitzt oder EU/EFTA-Bürger/in ist oder sich als Ausländer/in ununterbrochen mindestens 10 Jahre in der Schweiz aufhält (bei Personen aus gewissen Staaten muss lediglich eine Frist von fünf Jahren eingehalten werden, die zuständige Zweigstelle erteilt gerne weitere Auskünfte) oder sich als Flüchtling oder Staatenloser ununterbrochen während mindestens 5 Jahren in der Schweiz aufhält. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllt, wer weniger Einnahmen als Ausgaben hat. Dabei bestimmt das Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen, welche Einnahmen anzurechnen sind und welche Ausgaben akzeptiert werden. 3. Wie werden Ergänzungsleistungen berechnet? Um die Höhe des EL-Anspruchs zu bestimmen, werden die anerkannten Ausgaben wie z. B. der Lebensbedarf und die Wohnungsmiete (bei Heimbewohner/innen die Heimkosten), Krankenkassenprämien usw. dem an - rechenbaren Einkommen gegenübergestellt. Zum anrechenbaren Einkommen gehören nicht nur alle Renteneinkünfte (inkl. AHV/IV-Renten) und anderen Einkommen, sondern auch das Vermögen nach Abzug der Schulden und der Vermögensertrag. 4. Welche Krankheits- und Behinderungskosten können vergütet werden? Die EL vergütet unter gewissen Voraussetzungen Kosten für Zahnarzt, Diät, medizinisch notwendige Transporte, Hilfsmittel, Selbstbehalte und Franchisen sowie Pflegekosten, falls die Pflege zu Hause oder in Tagesstrukturen vorgenommen wird. Krankheits- und Behinderungskosten müssen einzeln ausgewiesen und unter Vorlage der Originalrechnungen innert 15 Monaten seit Rechnungsstellung bei der AHV- Zweigstelle am Wohnort geltend gemacht werden. 5. Keine Leistung ohne Anmeldung! Der EL-Anspruch muss mit amtlichem Anmeldeformular, zusammen mit allen Belegen und Beweismitteln, bei der AHV-Zweigstelle am Wohnort geltend gemacht werden. Wer EL beansprucht, hat alle nötigen Auskünfte über die Einkommens- und Vermögensverhältnisse wahrheitsgetreu zu erteilen sowie alle verlangten Beweismittel und Belege vorzulegen. Wer durch unwahre oder unvollständige Angaben für sich oder für andere widerrechtlich eine EL erwirkt oder zu erwirken versucht, macht sich strafbar. Ausserdem müssen zu Unrecht bezogene EL zurückerstattet werden. 6. Änderungen sofort melden! Ergänzungsleistungsbezüger/innen oder deren Vertreter/innen haben der AHV-Zweigstelle ihres Wohnorts jede Änderung der persönlichen (z.b. Änderung des Zivilstandes oder der Wohnsituation) und wirtschaftlichen (z.b. Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder Erbschaftsanfall) Verhältnisse sofort und unaufgefordert zu melden. Diese Meldepflicht erstreckt sich auch auf Veränderungen, die bei Familienmitgliedern eintreten, die bei der EL-Festsetzung berücksichtigt wurden. Eine Meldepflichtverletzung hat die Rückerstattungspflicht der zu Unrecht bezogenen Ergänzungsleistungen zur Folge! 7. Informationen oder bei den AHV-Zweigstellen, die kostenlos Auskünfte erteilen und amtliche Formulare sowie Merkblätter abgeben. Ausgleichskasse des Kantons Bern Stand 2014 Gemeindeschreiberei Wolfisberg Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg 7

8 Einwohnergemeinde Wolfisberg Nr. 22 / November 2014 Seniorenfahrt Wolfisberg 2014 Wenn mitten in Wolfisberg kurz nach Mittag ein moderner Reisecar steht, so ist klar, was angesagt ist: die Seniorenfahrt der Wolfisberger startet bald. Von überall her strömen die Senioren und Seniorinnen zusammen. Aber auch der Gemeindepräsident ist dabei und immer mehrere Begleiter und Begleiterinnen, welche die älteren Semester bei Bedarf unterstützen. Nach einigen Kilometern erklärte Ulrich Leuenberger, wohin es dieses Jahr geht auf den «Horben». Ein Ziel, welches vielen noch unbekannt war weil es auch in einer Gegend liegt, welche nicht an einer der gewohnten Strecken liegt: im Freiamt! Die Fahrt dorthin war dementsprechend: es ging quer durch die Schweiz aber immer durch die Provinz. Langenthal, St. Urban, wunderbare Landschaften, welche oft vergessen gehen. Was wir aber unterwegs merken mussten, war dass auch in der Provinz ziemlich viel los ist. Dies in unserem Fall vor allem auf der Strasse. Wir krochen immer wieder mal hinter einem Traktor her, konnten die Durchschnittsgeschwindigkeit einer Strassenbelagsmaschine herausfinden und stoppten ab und zu an einer Baustelle. Einigen knurrte schon bald der Magen und die Frage kam auf, ob wir wohl zur rechten Zeit zum späten Mittagessen eintreffen würden. Spätestens als der Chauffeur am Strassenrand anhielt und eine Passantin fragte, wo der Weg zum «Horben» durch gehe, war klar, dass es später würde. Mehreren Wolfisbergern war der Wegweiser aufgefallen, sie dachten aber, dass der Carchauffeur sicher eine Abkürzung kenne. Nach einigen Minuten Weiterfahrt war klar, dass wir schon wieder falsch waren und retour mussten. Von jetzt an halfen alle im Car mit, den richtigen Weg zu finden und dementsprechend waren wir schon bald auf dem «Horber» angekommen. Zämä geits besser! Ein wunderbares Essen, ein feiner Tropfen wir hatten es verdient. Leider war die Aussicht auf die Alpen durch Wolken verdeckt. Bei Sonnenschein muss es hier grandios sein. Nach ausgiebigem Plaudern ging es weiter Richtung Baldegger- und Sempachersee, über Hügel und ein zweites Mal neben dem ehemaligen Radiosender Beromünster vorbei. Das nächste Ziel war die Schlachtkapelle von Sempach. Weil alle gut aufpassten, fanden wir diese schon im ersten Anlauf. Gemeinsam besichtigten wir die Kapelle, welche zum Gedenken an diese blutige Schlacht errichtet wurde. Ein riesiges Schlachtgemälde und eine lange Reihe Wappen von gefallenen Rittern zieren das Innere eine irritierende und bedrückende Ausschmückung eines Gotteshauses. Im nahegelegenen Restaurant offerierte uns ein Gönner oder eine Gönnerin? einen Abschlusstrunk merci. Nun ging es langsam aber sicher wieder retour nach Wolfisberg. Je näher wir unserem Wohnort kamen, desto schöner wurde das Wetter. Zielsicher führte uns der Chauffeur via Ebersecken über eine spezielle Sonnenuntergangsroute, bei der wir mehrere Male der Sonne beim Verschwinden zuschauen konnten. In Wolfisberg angekommen, wurden wir im Schulhaus von der Dorfbevölkerung zum traditionellen Risottoessen empfangen. Die Dorfmusik begrüsste uns mit lüpfigen Klängen, das Nachtessenteam hatte viel Feines dabei und die Schulkinder machten ihren Job als Kellner flink und vorbildlich. Die Fahrt war wunderschön. Das gemeinsame Unterwegssein interessant und lustig. Wieder daheim zu sein und von den Daheimgebliebenen so herzlich empfangen zu werden tut gut. Vielen Dank allen, welche zu diesem Anlass beigetragen haben. Es ist schön, in Wolfisberg zu Hause zu sein! Urs Hunziker LE GARAGE Frei Automobile AG 4538 Oberbipp Verkauf Reparaturen Pannendienst Tankstelle 8 Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg

9 Einwohnergemeinde Wolfisberg Nr. 22 / November 2014 Blaulichttag Am 28. Juni 2014 fand der Blaulichttag der Feuerwehr Bipp statt. Es waren verschiedene Organisationen vertreten und sie zeigten ihr Material. So waren nebst der Feuerwehr Bipp auch jene von Oensingen, Herzogenbuchsee, Aarwangen und Langenthal sowie die Polizei, das SRO und der Rettungshelikopter des TCS präsent. Auf diversen Schauplätzen wurden den Besuchern realistische Einsatzszenen vorgeführt. Eine Personenrettung nach einem Verkehrsunfall zeigte die hervorragende Zusammenarbeit des SRO mit der Feuerwehr Bipp. Auch der Brandcontainer zog viele Besucher an. Nach kurzer Zeit herrschten im Container nahezu 600 Grad Celsius und der Einsatz der Atemschutztruppe konnte gut demonstriert werden. Ein ganz besonderer Leckerbissen war aber für viele Besucher der Rettungshelikopter des TCS, welcher auf dem Gelände landete und sich aus der Nähe bewundern liess. Der Feuerwehrverein Bipp betrieb während des ganzen Anlasses die Festwirtschaft. Der grosse Ansturm brachte am Mittag zwar kurze Wartezeiten, die konnten jedoch gut überbrückt werden. Die Feuerwehr Bipp dankt allen Helferinnen und Helfern für den ausserordentlichen Einsatz, der zum sehr guten Gelingen des Tages führte. Ursula Jäggi Ressort Öffentliche Sicherheit SPITEX Bipp Plus Niederbipp, Oberbipp, Farnern, Rumisberg, Wolfisberg Obere Dürrmühle 3, 4704 Niederbipp Telefon Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg 9

10 Einwohnergemeinde Rumisberg Nr. 22 / November 2014 Liebe Leser des Dorfläbe Was geschah in den letzten fünf Jahren Rückblickend eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Geschäfte, die wir beschlossen und Investitionen, die wir getätigt haben wurde durch den Staat an der Dorfstrasse ein neuer Belag eingebaut. Im gleichen Jahr stimmten wir dem Projekt «Fernwärmeverbund» des Gemeindeverbandes Abwasserregion Wangen-Wiedlisbach zu. Die Sanierung des Dorfbaches konnten wir im Jahre 2011 erledigen. Wir beschlossen auch die Übernahme der Abonnementskosten durch die Gemeinde für den Schülertransport durch die Aare Seeland mobil AG ab dem Schuljahr 2011/12. Die anhaltenden Veränderungen im Verwaltungsbereich und die stetigen Aktualisierungen der Gemeindesoftware und der Netzwerke zwangen uns auch aus Datensicherungsgründen zum EDV Outsourcing im Jahre Da vielerorts zu viel sauberes Wasser in die Kläranlagen gelangt und dadurch die bakterielle Abwasserreinigung gestört wird, ist die Trennung von Schmutz- und Sauberwasser unerlässlich. Das Amt für Wasser und Abfall empfahl regionale Planungen vorzunehmen. An der Gemeindeversammlung beschlossen wir die GEP (Generelle Entwässerungsplanung) zusammen mit dem Gemeindeverband Abwasserregion Wangen-Wiedlisbach zu realisieren. Beim Projekt Bühlweg und einem Teilstück unteren Winkel handelt es sich um den Ersatz der Werkleitungen für Sauber- und Abwasser. Im Hinblick auf das GEP konnte in diesem Bereich für die Regen- und Strassenentwässerung eine separate Entwässerungsleitung in den Dorfbach realisiert werden. Zum Schluss erfolgte der Einbau von Randsteinen und einem Deckbelag. Der langjährige Gemeindewerkmeister René Lanz entschied sich in Frühpension zu gehen. Zu seinem Nachfolger wählte der Gemeinderat Philipp Jenny. Bei der Teilrevision des OgR im Jahre 2013 handelte es sich vorwiegend um Anpassungen an neue kantonale gesetzliche Bestimmungen und der Reduktion von sieben auf fünf Gemeinderatsmitglieder. Im Zuge weiterer Anpassungen wurde auch das bisherige Gebührenreglement aus dem Jahre 1994 aktualisiert und durch die Versammlung gutgeheissen. Für die Sanierung des Dorfbaches und der Schmittengasse erteilte die Versammlung die Genehmigung und den nötigen Kredit, so dass wir die Arbeiten im Frühjahr 2014 ausführen konnten. Dem Beitritt zum Gemeindeverband Kulturförderung Region Oberaargau liegt das neue Kulturförderungsgesetz des Kantons Bern zugrunde. Das zu Ende gehende Jahr ist geprägt von personellen Veränderungen auf der Gemeindeverwaltung. Nach einer missglückten Neubesetzung sahen wir uns gezwungen, die Verwaltungstätigkeiten auszulagern. Über die letzten Jahre gesehen, konnten wir nebst den ordentlichen Aufgaben und den Investitionen auch einen Teil der finanziellen Mittel zur Schuldenverringerung verwenden. Pensionierung von Heinrich und Silvia Eggimann Es ist mir noch in Erinnerung, wie wenn es vor kurzer Zeit gewesen wäre, denn am 3. Januar 1982 konnte ich Heinrich Eggimann als Gemeindeschreiber und -kassier zu seinem Stellenantritt begrüssen. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Gemeindeschreiberei im Wohnzimmer des ehemaligen Gemeindeschreibers Hans Anderegg. Die ersten Tage waren durch den Umzug in die neu gebaute Gemeindeverwaltung und das Einrichten geprägt. In all den Jahren verzeichnete die Verwaltung eine stetige Zunahme neuer Herausforderungen, die vor allem im Finanz-, Steuer-, Sozial- und nicht zuletzt im Bauwesen zu suchen sind. Auch die Einführung der EDV brachte eine Veränderung, die heute nicht mehr wegzudenken ist. Durch seine intensiven und gezielten Weiterbildungen erarbeitete Heiri sich ein sehr grosses fachliches und kompetentes Wissen, welches über die Gemeindegrenzen hinaus geschätzt wurde. Am trat seine Ehefrau, Silvia Eggimann, die Stelle als Verwaltungsangestellte in Teilzeit an. Für unsere Gemeinde war es ein Glück, dass Heinrich Eggimann während 32½ und Silvia Eggimann während 22½ Jahren als integre Persönlichkeiten die Gemeindeverwaltung führten. Per 31. August 2014 traten nun beide in den wohlverdienten Ruhestand. Im Namen des Gemeinderates und der Bevölkerung von Rumisberg danke ich Heinrich und Silvia Eggimann für den langjährigen und hilfsbereiten Einsatz im Interesse und zum Wohle unserer Gemeinde recht herzlich. Für den neuen Lebensabschnitt wünsche ich beiden viel Freude, Gesundheit und viele gemeinsame und schöne Erlebnisse. Mit den besten Wünschen Gemeindepräsident Hans Ryf 10 Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg

11 Einwohnergemeinde Rumisberg Nr. 22 / November 2014 Ordentliche Versammlung der Einwohnergemeinde Freitag, 05. Dezember 2014, Uhr Gemeindelokal Rumisberg Traktanden: 1. Voranschlag 2015 Beratung und Beschlussfassung über den Voranschlag 2015, die Steueranlage und die Liegenschaftssteuer 2. Sanierung Dorfplatz und Schmittengasse Abrechnung Verpflichtungskredit und Genehmigung der Bauabrechnung. Kenntnisnahme 3. Verschiedenes Aktenauflage: Die Unterlagen zu den Traktanden liegen 30 Tage vor der Versammlung in der Gemeindeverwaltung Rumisberg auf. Öffnungszeiten: Montag 15:00 18:00 Freitag 09:00 12:00 13:00 16:00 Berichte und Anträge an die Gemeindeversammlung: 1. Voranschlag 2015 Bei einem Aufwand von Fr und einem Ertrag von Fr sieht der Voranschlag einen Aufwandüberschuss von Fr vor. Dies auf der Grundlage nachstehender unveränderter Steueranlagen, Gebühren- ansätzen und unter Berücksichtigung des aktuellen Finanzplans sowie verschiedener Begehren der Bau- und Werkkommissionen. Gemeindesteueranlage 1.69 Liegenschaftssteuer 1.50 des amtl. Wertes Kehricht-Grundgebühren Fr pro MP-Haush. Fr pro EP-Haush. Fr pro Ferienh./-whg Laufende Rechnung Die Folgekosten der geplanten Investitionen sowie der Neubau Schulhaus belasten die Laufende Rechnung und begründen den ausgewiesenen Aufwandüberschuss, welcher dem Eigenkapital belastet wird. Im Bereich Verwaltung wird mit einer Kostenverschiebung von den Besoldungen zu den Honoraren gerechnet, da bis Ende Jahr nicht mit einer Neuanstellung gerechnet werden kann. Investitionen Folgende Investitionen sind geplant: Steuerhaushalt Gemeindelokal, Heizung und Küche Fr Haltestelle Weissacher Fr div. Oberflächensanierungen Fr Spezialfinanzierungen Quelleneinlauf Reservoir Schoren Fr Generelle Entwässerungsplanung Fr Containerplatz Weissacher Fr Sickerbelag Sammelplatz Fr Laufende Rechnung Voranschlag 2015 Voranschlag 2014 Rechnung 2013 Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag 0 Allgemeine Verwaltung Öffentliche Sicherheit Bildung Kultur und Freizeit Gesundheit Soziale Wohlfahrt Verkehr Umwelt und Raumordnung Volkswirtschaft Finanzen und Steuern Total Aufwand Total Ertrag Aufwandüberschuss Ertragsüberschuss Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg 11

12 Einwohnergemeinde Rumisberg Nr. 22 / November 2014 Investitionsrechnung Voranschlag 2015 Voranschlag 2014 Rechnung 2013 Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen 0 Allgemeine Verwaltung Verkehr Umwelt und Raumordnung Finanzen und Steuern Total Investitionsausgaben Total Investitionseinnahmen Sanierung Dorfplatz und Schmittengasse, Abrechnung Verpflichtungskredit und Genehmigung der Bauabrechnung. Kenntnisnahme An der Gemeindeversammlung vom wurde ein Bruttokredit von Fr für die Sanierung des Dorfplatzes und der Schmittengasse, inkl. der Wasseranschlüsse, Strassen- und Platzentwässerungen, beschlossen. Inzwischen ist das Projekt abgeschlossen. Aus der Bauabrechnung gehen folgende Zahlen hervor: Total Kosten Strassenbau Fr Total Kosten Dorfplatz Fr Total Kosten Projektleitung Fr Total Kosten Wasserversorgung Fr Total Kosten Hans Roth-Brunnen Fr Total Baukosten Fr Somit konnte die Sanierung Schmittengasse / Dorfplatz gegenüber dem bewilligten Kredit um Fr günstiger abgeschlossen werden. Zum Besuch der Gemeindeversammlung werden alle Stimmberechtigten freundlich eingeladen. Gemeindenachrichten Geburtstags- und Weihnachtsbesuche Nachdem die Fürsorgekommission aufgehoben wurde, hat der Gemeinderat eine nicht ständige Spezialkommission Soziales eingesetzt, welche sich u.a. mit den Geburtstagsgratulationen im bisherigen Rahmen befasst. Auf die Weihnachtsbesuche wird aus personellen Gründen in Zukunft jedoch verzichtet. Wir bitten um Kenntnisnahme und Verständnis. Wasserversorgung Am hat die Optibact AG Gerlafingen die Wasserqualität unserer Wasserversorgung untersucht. Wasserversorgung Wasserproben Wasserproben Rumisberg vom vom und Mikrobiologisches Unter- Nach Vornahme suchungsergebnis (desin- von Nachkontrollen fiziert mittels UV-Anlage): einwandfrei einwandfrei Physikalische und chemische Untersuchung: - Gesamthärte 48.9 f 63.9 f - Sulfat (S0 4 ) 520 mg/lt 428 mg/lt - Nitrat (N0 3 ) 1.0 mg/lt 4.6 mg/lt Das Trinkwasser (Mischwasser) stammt aus den Quellen Risleten, Rossweid 1 und 2, Weidwald und Châlet. Die detaillierten Untersuchungsberichte können im Schaukasten der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Verantwortliche von Privatversorgungen werden darauf hingewiesen, dass sie allfällige Wasserbezüger/innen gemäss Artikel 5 der Verordnung des EDI über Trink-, Quellund Mineralwasser ebenfalls jährlich mindestens einmal über die Qualität des Trinkwassers informieren müssen. Erläuterungen Gesamthärte: Der Wert wird in französischen Härtegraden ( f) angegeben. Schwankungen ergeben sich, wenn einzelne Quellen witterungsbedingt (infolge Wassertrübung) vorübergehend ausgeschaltet werden müssen. Zwischen 0 und 15 f = weiches Wasser Zwischen 15 und 25 f = mittleres Wasser Über 25 f = hartes Wasser Sulfat: Wasser, welches mehr als 200 mg/lt enthält, greift Beton und Metallrohre an und ist deshalb aus technologischer Sicht für die tägliche Verwendung im Haushalt nicht unproblematisch. Nitrat: Wasser, welches mehr als 40 mg/lt enthält, wird nach der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung beanstandet. Gemeindeverwaltung Rumisberg 12 Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg

13 Einwohnergemeinde Rumisberg Nr. 22 / November 2014 Sanierung Dorfplatz und Schmittengasse Der Dorfplatz wie auch die Schmittengasse bis zur Einmündung in die Schützgasse waren schon seit Jahren in einem schlechten Zustand. Die Verwendung des Dorfplatzes für das Wenden der ÖV-Busse, wie auch die Mehrbelastung während der Bauarbeiten 2009 und 2010 an der Dorfstrasse zogen den Dorfplatz und die Schmittengasse in Mitleidenschaft. Bei den laufenden Abklärungen haben wir festgestellt, dass eine Sanierung einen grösseren Umfang beinhaltet als ursprünglich angenommen. Auch mussten wir das Parkplatzprojekt vom «Stärne-Beizli» mitberücksichtigen. Weiter wurde festgestellt, dass die alte Fundation und der bestehende Belag auf den PAK-Gehalt (PAK = Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe ist Sondermüll) untersucht werden muss. Aus strassenbautechnischen Überlegungen hat der Gemeinderat entschieden, die Projektarbeiten an das fachkundige Ing. Büro Müller, Bremgarten-Bern zu vergeben. Im Anschluss mussten wir den Projektumfang den finanziellen Möglichkeiten anpassen. Der Gemeinderat entschied, die Ausführungen der eingesetzten Arbeitsgruppe mit Sandro Bonaventura, Peter Meer, Heinrich Eggimann und Hans Ryf (Projektleiter) zu übertragen. Die erste Aufgabe bestand darin, dass wir Offerten von geeigneten Unternehmern einholten, diese verglichen und das Geschäft für die Gemeindeversammlung vorbereiteten. Parallel dazu wurden alle Landanstösser einzeln informiert, Details besprochen und protokolliert. Nach der Genehmigung an der Gemeindeversammlung von beschloss der Gemeinderat, die Sanierungsarbeiten der Firma KIBAG AG, Langenthal, zu übertragen. An vier Sitzungen der Arbeitsgruppe, zum Teil mit dem Unternehmer, der Aare Seeland Mobil und der Schulleitung (prov. Bushaltestelle) konnten wir die Vorgehensweise und den Terminplan bereits am 10. Februar 2014, mit Baubeginn Dienstag, 22. April 2014, festlegen. Die Sanierungsarbeiten konnten termingerecht in Angriff genommen werden. Bei den Aushubarbeiten kamen an einigen Stellen alte defekte Zementrohre (Abwasser) zum Vorschein, diese wurden situativ durch PVC-Rohre ersetzt. Blechschutzrohre, welche als Ummantelung von Telefonleitungen dienten, mussten repariert werden. Erfreulicherweise war die Menge an PAK-belastetem Material geringer als in den Offerten angenommen, was sich positiv auf die Kosten auswirkte. Höhenanpassungen bei Kellerfenstern sowie das Einbauen von neuen Einlaufschächten, gehörten ebenfalls zum Umfang der Arbeiten. Der Kieseinbau und das Setzen der Randsteine gingen trotz regnerischem Maiwetter zügig voran. In der Folge wurden die Vorbereitungsarbeiten für den Belagseinbau definiert und ausgeführt. Der eigentliche Belagseinbau erfolgte bei trockener Witterung maschinell. Ohne Verzögerung folgten die Abschlussarbeiten wie Abrandungen entlang der Randsteine sowie das Fertigstellen der Einläufe zu den Schächten. An der sechsten und letzten Bausitzung vom 3. Juni wurden die Arbeiten abgeschlossen. Im Beisein der Bauleitung haben wir die ausgeführten Sanierungsarbeiten besichtigt und konnten feststellen, dass sie der Offerte und unseren Vorstellungen entsprechen. An dieser Stelle danke ich allen für die kompetente Arbeitsleistung und die kooperative Zusammenarbeit. Die guten Vorbereitungsarbeiten und die faire und offene Kommunikation ermöglichten allseits ein reibungsloses Wirken. Infolge der provisorischen Bushaltestelle mussten sich auch die SchülerInnen, Eltern und die Lehrerschaft an die vorübergehende Situation anpassen. Ihnen, wie auch der Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg 13

14 Einwohnergemeinde Rumisberg Nr. 22 / November 2014 betroffenen Bevölkerung danken wir für das Verständnis, ebenso den Landanstössern für die kurze Zeit der erschwerten Zugangsmöglichkeiten. Die Bauabrechnung ist im Traktandum der Gemeindeversammlung dargestellt. Erfreut können wir auf eine unfallfreie und gelungene Sanierung zurückblicken. Hans Ryf Zivilschutzeinsatz Sanierung des Wanderwegs im Cholewäldli Der Wanderweg im Cholewäldli war bereits seit längerem in einem schlechten Zustand, weshalb der Gemeinderat entschied, die Sanierungsarbeiten dem Zivilschutz zu übertragen. Material-Eckdaten zur Verbauung im Cholewäldli: 140 Laufmeter Bewehrungsstahl für die Verankerung der Baumstämme 12 m 3 Weisstannenrundholz 5 m 3 Juramergel 40 Laufmeter Akazienrundholz Der Zivilschutzeinsatz in unserer Gemeinde dauerte vom Oktober 2014 und war Teil des WKs unter dem Titel «Unwetter und Überschwemmung» im ganzen Oberaargau-West. In Rumisberg selbst waren 14 Unterstützungs-Pioniere im Einsatz. Der Rüegacher-Bach erforderte auch einige Unterhaltsarbeiten, welche mit dem Zivilschutz ausgeführt wurden. Da wurde der Bach teilweise ausgebaggert, neue Schwellen eingebaut und der Sammler gereinigt. Auch in der Fuuren wurde gearbeitet und zwar in Richtung Farnern. Der Entwässerungsgraben wurde gereinigt und danach wurde Juramergel eingebaut. Rückblickend hat sich der Einsatz gelohnt, und die Arbeiten wurden zufriedenstellend ausgeführt. Wie man heute zu sagen pflegt: «Eine Win-Win-Situation für die Gemeinde und den Zivilschutz». Das geht auch aus der Abschluss-Beurteilung des Kommandanten Martin Kopp der Ustü Kompanie Aare hervor: «Die Bedingungen waren ideal, der Support von Philipp Jenny hervorragend. Für den Einsatz vielen Dank. Ich würde mich freuen, wenn wir wieder einmal einen Einsatz in Rumisberg durchführen dürften.» Werkkommission Sandro Bonaventura 14 Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg

15 Einwohnergemeinde Rumisberg Nr. 22 / November 2014 Seniorenausflug 2014 Am 11. September starteten wir bei einer Hochnebeldecke zum diesjährigen Seniorenausflug. Zunächst fuhren wir über die Autobahn bis nach Arch. Der weitere Weg führte dann über Land in Richtung Büren Lyss Aarberg Meikirch nach Bern. Vom Car aus konnten wir Bern aus einer eher ungewohnten Perspektive geniessen. Kaum aus der Stadt begann in Kehrsatz der Anstieg auf den Längenberg. Kleine Aufrisse in der Nebeldecke zeigten etwas blau. Leider verdeckte ein Dunst die Sicht ins Gürbe- und Aaretal sowie in weite Teile der Umgebung. Am Südfuss des Längenbergs liegt Oberbütschel mit dem Restaurant Bütschelegg und dem gleichnamigen Aussichtspunkt 1056 m.ü.m. Bei der Fahrt der letzten paar hundert Metern überzeugte uns der Chauffeur von seinen Fahrkünsten. Nach dem guten Mittagessen gab ich den Teilnehmenden einen Überblick über die Gemeinde Rüeggisberg, zu der das Ausflugsziel gehört. Im Gantrischgebiet gelegen, ist Rüeggisberg flächenmassig etwa gleich gross wie der Kanton Basel-Stadt, jedoch mit 105 mal weniger Einwohnern. Wie weit verzweigt die Gemeinde ist, zeigen die sprachlichen Unterschiede in der Mundart. Während der eine Teil der Gemeinde geografisch und eben sprachlich nach Bern ausgerichtet ist, sind anderorts sprachliche Einflüsse aus dem Schwarzenburgerland und somit freiburgisch im Dialekt gut spürbar. Bessere Verbindungsmöglichkeiten zu den Arbeitszentren, Bauland an schöner Wohnlage und die Entwicklung von leistungsfähigen Handwerks- und Gewerbebetrieben haben die Abwanderung aufgehalten. Gestärkt und vollgetankt mit frischer Voralpenluft machten wir uns auf den Heimweg. Über Riggisberg Toffen Kirchdorf gelangten wir nach Konolfingen, durchs Bigenthal nach Kirchberg und auf der Autobahn nach Wiedlisbach. Der traditionelle Imbiss zum Ausklang wurde uns im Restaurant Rebstock in Wiedlisbach serviert. Die Rangverkündigung des ebenfalls zur Tradition gewordenen Schätzspiels organisiert durch Vreni Ryf und Sonja Lang brachte einige zum Staunen. Auch die letzte Etappe nach Rumisberg war geprägt von guter Laune und fröhlichem Beisammensein, dies zeugt von einem gelungenen Ausflug. Hans Ryf Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg 15

16 Einwohnergemeinde Rumisberg Nr. 22 / November 2014 Rückblick von Heinrich und Silvia Eggimann Liebe Rumisberger/innen Mit unserer Pensionierung per Ende August sind wir nun offiziell in das sogenannte zweite Glied getreten. Dies ist Grund genug, einen Teil der neu gewonnenen Freizeit einem kleinen Rückblick auf die vergangene langjährige Tätigkeit am Drehpunkt des Gemeindegeschehens zu widmen. Gerne erinnern wir uns an jene Zeit in den 80er-Jahren zurück, als wir uns nach einer geeigneten Gemeindeschreiberstelle umschauten. Ein zufälliger Ausflug in den Jura führte uns nach Rumisberg. Die fantastische Fernsicht über der dichten Nebeldecke hat uns tief beeindruckt. Es mag wohl ein weiterer Zufall gewesen sein, dass zur selben Zeit der Tagespresse zu entnehmen war, dass die Gemeinde Rumisberg in absehbarer Zeit einen neuen Gemeindeschreiber suchen würde. So hat sich unser Interesse an dieser beschaulichen und wunderschön gelegenen Gemeinde weiterentwickelt. Wir erfuhren, dass sich Rumisberg in einer allgemeinen Aufbruchphase befand: Ein neues Verwaltungsgebäude stand im Bau, die drei Berggemeinden hatten sich zu einem Schulverband zusammengeschlossen, die Güterzusammenlegung war beschlossene Sache und gemäss laufendem Projektwettbewerb standen die Realisierung eines Mehrzweckgebäudes, einer Sportanlage und eines neuen Schulhauses zur Diskussion. Diese Kenntnisse bildeten nebst unseren familiären Absichten, an einem ländlichen Ort sesshaft zu werden die Grundlagen für die Bewerbung als Gemeindeschreiber und -kassier der innovativen Gemeinde Rumisberg. Nach meiner Wahl im Juli 1981 folgte der Amtsantritt per Den ehrgeizigen Zielsetzungen der Gemeinde standen bald einmal finanzielle Leistungsgrenzen gegenüber. Als Daueraufgabe haben es die Gemeindebehörden verstanden, Wunsch- und Pflichtprojekte aufeinander abzustimmen, um so die einst gefassten Ziele zu erreichen und den Finanzhaushalt der Gemeinde im Gleichgewicht zu halten. Es erfüllt uns mit Freude, dass wir die Behörden bei der erfolgreichen Erfüllung dieser anspruchsvollen Aufgabe begleiten durften und damit unseren Beitrag an eine massvolle Entwicklung der Gemeinde geleistet haben. Die Verwaltungstätigkeit hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten stark verändert. Mit der Einführung der elektronischen Datenverarbeitung, mehreren Verwaltungsreformen auf Bundes- und Kantonsebene sowie der zunehmenden Professionalisierung der Verwaltungsabläufe usw. haben Reorganisationen auch unsere Gemeindeverwaltung betroffen und die Anstellung von Silvia als Kanzlistin erfordert. Zur Erfüllung aller Aufgaben war unser voller Einsatz, sehr oft über die normale Arbeitszeit hinaus, notwendig. Der vielfältige, lehrreiche und anspruchsvolle Aufgabenbereich hat uns stets erfüllt. Gerne blicken wir auf unsere Berufsjahre als Gemeindeschreiberehepaar und auf die vielen guten Kontakte mit der Bevölkerung zurück. Wir verlassen «unsere Gemeindeverwaltung» als lieb gewordene Einrichtung mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Der Gemeinde Rumisberg wünschen wir eine weiterhin sanfte Entwicklung und deren Bevölkerung stets alles Liebe und Gute. Heinrich und Silvia Eggimann Kurs «Persönliche Schutz - ausrüstung gegen Absturz» Im Jahr 2013 hat der schweizerische Feuerwehrverband (SFV) ein neues Reglement betreffend persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) herausgegeben. Die Feuerwehren sind verpflichtet, alle Angehörigen der Feuerwehr (AdF) für Arbeiten jeglicher Art ab einer Arbeitshöhe von zwei Metern mit geeignetem Material gegen Absturz zu sichern. Somit dürfen Arbeiten auf einem Flach- oder Steildach und im Bereich von Schächten oder speziell in unserem Einsatzgebiet an steilen Abhängen nur noch gesichert ausgeführt werden. Dazu dürfen nur speziell ausgebildete AdF mit geprüftem und nach EN-Normen zugelassenem persönlichem Material gegen Absturz eingesetzt werden. 16 Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg

17 Einwohnergemeinde Rumisberg Nr. 22 / November 2014 Mitlaufendes Auffanggerät Horizontales Rückhalteseil Eine Arbeitsgruppe erarbeitete ein Konzept, dass auf unsere Feuerwehr abgestimmt wurde. Das Konzept beinhaltete folgende Punkte: Grundlagen, Gesetzgebung, Vorschriften, Weisungen, Reglemente Ausbildung Weiterbildung Übungen Materialbedarf, Anschaffung, Partner Wo kann das beschaffte Material einsatzbezogen verstaut und mitgeführt werden Folgekosten / Unterhalt Muss von der SUVA anerkannt werden Wurfschleuder Big Shot Rettung aus der Tiefe Nachdem wir vorerst eine Grundausrüstung angeschafft und auf einem Modulwagen verstaut hatten, bildeten wir die zwölf angemeldeten Kurskandidaten an zwei Abenden am neu beschafften Material aus. Am 4. Juli 2014 absolvierten die zwölf AdF, vorwiegend Kader und Ersteinsatz-AdF, den eintägigen Kurs (durchgeführt von der Firma SpanSet) im Pflegeheim Dahlia in Wiedlisbach. Zwei sehr kompetente Ausbildner zeigten uns an diesem Tag unzählige Anwendungstechniken in verschiedensten Bereichen rund um den Feuerwehrdienst. Für uns war sehr wichtig, dass wir die Ausbildung in unserem Einsatzgebiet absolvieren konnten. Das Flachdach des Hochhauses, der zwölf Meter tiefe Montageschacht sowie die Infrastruktur im Dahlia eigneten sich für diese Ausbildung hervorragend. Themen an diesem Tag waren: Rechtliches, gesetzliche Grundlagen, Plichten des Arbeitgebers (in unserem Fall die Gemeinde Wiedlisbach) Gefahren, Rückhaltesicherung, Sicherung gegen Absturz, Seiltechnik, Materialkunde, Rettung aus der Tiefe und Rettung eines verunfallten AdF, der in einem Seil hängt. Die verschiedenen praktischen Arbeiten zeigten uns auf, wie zukünftig Arbeiten ab zwei Metern durchgeführt werden sollen. Damit wir das Erlernte umsetzen können werden wir bereits in diesem Jahr noch eine Übung organisieren und durchführen. Während und nach der Ausbildung besprachen wir gemeinsam mit den Ausbildern was noch für fehlendes Material nachbeschafft werden soll, damit wir arbeiten dürfen. Sobald das Material komplett ist, dürfen die ausgebildeten AdF Arbeiten auf Dächern zum Beispiel nach Bränden, Elementarereignissen und zur Rettung von Personen und Tieren sowie Rettungen aus der Tiefe und Arbeiten in steilem Gelände, zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall oder während einem Waldbrand, ausführen. Im Jahr 2015 werden noch einmal zwölf AdF den eintägigen Kurs absolvieren. Vorbereitung pers. Austüstung Ihre Feuerwehr Jurasüdfuss Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg 17

18 Raiffeisen-Mitglieder geniessen exklusive Vorteile. Profitieren Sie als Raiffeisen-Mitglied von Spesenvorteilen und vom Vorzugszins. Vom Gratis-Museumspass, von ermässigten Tickets für Konzerte und Fussballspiele sowie von exklusiven Angeboten zum «Erlebnis Schweiz». Wann werden Sie Mitglied? Raiffeisenbank Gäu-Bipperamt Geschäftsstelle Wiedlisbach l Stichsäge. Und 89'999 weitere Profi-Artikel. 18 Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg

19 Burgergemeinde Rumisberg / Gemeinsames Nr. 22 / November 2014 Burgergemeinde Rumisberg Weihnachtsbäume Am 20. Dezember, ab Uhr, werden beim Feuerwehrmagazin wiederum Weihnachtsbäume an die Bevölkerung verkauft, wobei wie in den vergangenen Jahren gratis Glühwein abgegeben wird. Holzmarkt Fachgruppe Industrieholz, Holzindustrie Schweiz Holzernte: Trockenphasen dynamisch nutzen Die Fachgruppe Industrieholz tagte am beim Schweizer Waldwirtschaftsverband in Solothurn. Neben dem Markt beurteilte das Gremium auch eine Projektidee zur Holzmobilisierung und jüngst erfolgten Qualitätskontrollen. Die Sitzung unter Leitung von Präsident Andreas Hurst setzte auch einen Schwerpunkt bei der Verbesserung der schulischen Information über Industrieholz, dessen Bereitstellung und Verarbeitung. Die Vorzeichen stimmen Die stabilen Preise haben bewirkt, dass auch im Privatwald viel Holz angezeichnet wurde, und die Holzernte zeigte nach den Sommerferien einen erfreulich animierten Beginn. Die Situation präsentiert sich entspannter als vor Jahresfrist. Einige Sorgenfalten bereitet der Umstand, dass nach dem letzten milden Winter nun auch noch der Frühherbst ausserhalb des Seilkrangebietes einige Witterungsprobleme bereitete. Die Fachgruppe Industrieholz hofft, dass die Waldbesitzer im weiteren Herbstverlauf trockenere Phasen engagiert für die Holzernte nutzen. Auf diese Weise würde das Risiko von Versorgungsengpässen gegen Jahresende gemindert, falls der Winterauftakt zu milde ausfällt. Absatzseitig ist der internationale Preisdruck bei den Bauprodukten Schnittholz, Span- und MDF-Platten ebenso spürbar wie beim Zeitungsdruck und dem LWC-Papier und den Pellets. Die Werke halten aber ihr Produktionsniveau und sind gut aufnahmefähig. Schulen in die Werke, Werke in die Schulen Die Fachgruppe will sich dafür einsetzen, dass über die Anwendungs- und Absatzmöglichkeiten für Industrieholz auf verschiedenen Schulstufen der Wald-, Holz- und Landwirtschaft zeitgemäss informiert wird. Auf der Basis einer aktuellen Präsentation sollen sowohl Werksbesichtigungen angeregt, als auch Präsentationen in den Schulen angeboten werden. Gemeinsames Im Namen des Burgerrates Der Burgerschreiber Paul Ischi Waldmorgen mit dem Kindergarten und der 1. Klasse Wolfisberg Am 3. September machten wir uns mit guter Laune und topfit auf den Weg zum Waldhaus Walden. Die 17 Kinder unserer Klasse waren trotz Nebel und Kälte sehr wanderfreudig und im Nu hatten wir den Aufstieg zur heimeligen Waldhütte oberhalb von Wolfisberg geschafft. Holzübernahme Kontrollergebnis gut, vor den Sommerferien wurde die Übernahme der spezifischen Industrieholzsortimente in den Werken inspiziert und die Probenahme und die Bestimmung von Volumen und Trockenmasse von unabhängiger Stelle nachgeprüft. Die Prüfer von der Berner Fachhochschule konnten die Korrektheit und Genauigkeit überall bestätigen und die entsprechenden Zertifikate ausstellen. Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg 19

20 IFF AG Kies & Beton Aarwangenstr. 4, 4704 Niederbipp Telefon +41 (0) Mail FRENKE BETON Bärenmattenstr Hölstein/BL Telefon +41 (0) Mail Wir beraten, betreuen, begleiten auch im Schadenfall. René Gisiger Gebiets-Verkaufsleiter für Niederbipp, Wolfi sberg, Oberbipp Finanzplaner mit eidg. Fachausweis Reg. Vermittler fi nma-nr Mobile: Christian Siegrist Gebiets-Verkaufsleiter für Wiedlisbach, Attiswil, Farnern, Rumisberg Reg. Vermittler fi nma-nr Mobile: Generalagentur Dennis Borgeaud, Agentur Niederbipp, Wydenstrasse 15, 4704 Niederbipp, Tel , Fax Dorfläbe Rumisberg und Wolfisberg

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