Wärmedämmung und Lüftung im Untergeschoss

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1 Energie-Apéro, 14. Nov. 2012, Chur / Poschiavo Wärmedämmung und Lüftung im Untergeschoss Alex Herzog, Abt. Energie, AWEL Kanton Zürich

2 Ausgangslage Wo lagern Sie Ihre Wintermäntel im Sommer? Und wo trocknet die Wäsche im Haus? Früher: Estrich, Dach kaum gedämmt Sommer: warm/trocken, Winter: kalt/trocken + natürlich gelüftet Heute: Dachräume sind ausgebaut! erfüllt der Keller die Abstellraumfunktion? Trockenraum im Keller mit Entfeuchter?

3 Bauherrschaft / Planer Was erwartet die Bauherrschaft? - Nutzbare Räume im UG als Abstellraum, Trocknungsraum, etc. Was bedeutet das für den Planer / Architekten? Relevante Grössen: Feuchte und Temperatur, Luftaustausch - Gedämmte Aussenbauteile (dampfdicht bei Erdberührung) - keine Wärmebrücken - geeignetes Lüftungskonzept, Entfeuchtung

4 Räume nutzungskonform zuordnen Innerhalb oder ausserhalb der thermischen Gebäudehülle Fläche zählt zur EBF oder nicht Beheizt, nicht aktiv beheizt oder unbeheizt unbeheizt

5 Überlegungen für die Planung Räume im Untergeschoss nur beheizen falls notwendig d.h bei regelmässigem Aufenthalt Ist ein späterer Ausbau wahrscheinlich? Raum innerhalb therm. Gebäudehülle anordnen Treppenhaus und Liftschacht innerhalb therm. Gebäudehülle positionieren Entlang der therm. Gebäudehülle sind auch Türen und Installationsöffnungen luftdicht auszuführen hilft auch für Prävention gegen Radonbelastung Generell: frühe Zuordnung der Räume auf den Plänen schafft Klarheit (beheizt / unbeheizt, gedämmt / ungedämmt)

6 Planung Grundriss des UG Architektur soll beheizte Bereiche möglichst zusammenfassen ungünstig! Gruppierung spart Kosten und Raum. Grenze zwischen beheizten und unbeheizten Räumen wird für Benutzer wahrnehmbar

7 Rundumdämmung Vorteile (hauptsächlich EFH) Einfacher in der Planung und Ausführung Bessere Nutzungsmöglichkeiten (RT ~17 C), auch zu einem späteren Zeitpunkt Belüftung mit Wohnungslüftung kombinierbar Weniger Wärmebrücken Oft günstiger Nachteile Kein kühler Keller Geringerer Effekt bei MFH, da Dämmung EG zu UG nötig VHKA Empfehlung Vorschrift

8 Vereinfachter Nachweis Wärmebrücken Voraussetzungen: Nur 1. Seite der Checkliste Wärmebrücken (Einzelbauteilnachweis): Rundumdämmung und Fenster an Kante der Wärmedämmung angeschlagen

9 Lüftung von Räumen im UG Norm SIA 180: Wärme und Feuchteschutz im Hochbau - Gebäudehülle luftdicht, kein Loch in der Hülle - Gezielter Luftaustausch von aussen ist erforderlich (Raumluftfeuchte und Schadstoffe) mögliches Spektrum an Varianten Manuelle Fensterlüftung..?.. In Komfortlüftung integrieren (Raum innerhalb Dämmperimeter)

10 Räume zur Wäschetrocknung Situation EFH (mässige Feuchtelast) Passiver Trocknungsraum möglich Lüftung über Lichtschachtfenster ausserhalb Dämmperimeter und geringerer Komfort Nicht sinnvoll, Vorsicht mit Feuchte an der kalten Wand Alternative: Falls Trocknungsraum innerhalb Dämmperimeter in Komfortlüftung integrieren Entfeuchter, resp. Tumbler Situation MFH (hohe Feuchtelast) Lüftung über Lichtschachtfenster in Praxis kaum möglich Feuchtelast und Komfort Alternative: Raumluftentfeuchter Wirksamkeit des Entfeuchters bedingt Raumtemperatur 17 C zwingend innerhalb Dämmperimeter

11 Beispiel für Anwendung der Grundsätze Heizkessel heute auch raumluftunabhängig verfügbar Innerhalb der thermischen Gebäudehülle (Wärmedämmung ) möglich

12 Situation: Nachträglicher UG-Ausbau beim Neubau Beispiel: - Ausnutzungsziffer ist ausgeschöpft - Wie wird der Raum Disponibel im UG zukünftig genutzt? unbeheizt beheizt Keller therm. Gebäudehülle Waschen Trocknen / Heizung Disponibel Disponibel UG

13 Vollzugsuntersuchung Private Kontrolle Nachträglicher Ausbau von Räumen in Untergeschossen Ante il [%] 100% 80% 60% unmöglich wahrscheinlich zu erwarten 40% % %

14 Thema: Ausnutzungsziffer Hinweis an die Gemeinden: Praxis zeigt: nutzbare Räume werden nach Bezug auch genutzt. Verhinderung der Nutzung durch Verhinderung der Wärmedämmung des UG ist nicht sinnvoll Mit Dämmung würde ein hoher Energieverbrauch auch bei nicht erlaubter Nutzung (beheizt) verhindert

15 Temperierung mit Heizleitungen Unbeheizter Raum beheizter oder nicht aktiv beheizter Raum ausserhalb therm. Hülle innerhalb therm. Hülle Heizleitungen dämmen lückenlos keine Dämmpflicht für Heizleitungen keine Temperierung mit Heizleitungen von ungedämmten Kellerräume oder Garagen!

16 Impressionen Vorher Nachher

17 Fazit Sind die Bedürfnisse der Bauherrschaft bekannt, kann der Planer seine Arbeit machen. Relevante Grössen: Feuchte und Temperatur, Luftaustausch Vollzugsuntersuchung: Nutzbare Räume werden nach Bezug auch genutzt. Wärmedämmung der Aussenwände inklusive UG bessere Nutzungsmöglichkeit der Räume mit besserem Komfort und geringerem Energiebedarf Bei Dämmung des UG ist Anschluss an Komfortlüftung prüfenswert

18 Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 80/00605/index.html?lang=de&dossi er_id=00688

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