Friedrich Schneider * )

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Friedrich Schneider * )"

Transkript

1 Praxis der Ökonomie, LVA-Nr.: , SS 2009 GELD- WÄSCHE Friedrich Schneider * ) Formen, Akteure, Größenordnung - und warum die Politik machtlos ist Die Möglichkeiten, den Umfang der Geldwäscherei zuverlässig zu schätzen, sollten nicht zu hoch bewertet werden. ( ) Unsere Kenntnisse auf diesem Gebiet sind vergleichbar mit jenen des Archäologen, der mit Hilfe einiger Tonscherben, einer Speerspitze und eines Kieferreststückes die Wirtschaft einer Steinzeitsiedlung beschreiben muss. Petrus van Duyne, 1994 * ) o. Univ. Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Friedrich Schneider, Institut für Volkswirtschaftslehre, Johannes Kepler Universität Linz, Altenbergerstrasse 69, 4040 Linz, Tel.: +43/732/ , Fax: +43/732/ , 1 Inhalt (1) Geldwäsche und ihr Umfeld (2) Wie läuft Geldwäsche ab? Handlungsmodelle (3) Unter der Lupe: Techniken der Geldwäsche (4) Methoden zur Schätzung des Volumens der Geldwäsche und Schätzungen (5) Schlussfolgerungen und Ressumee (6) Appendix: Die Finanzierung der Terror- Organisationen 2

2 1. Geldwäsche und ihr Umfeld 1.1 Definition (1) Begriff stammt ursprünglich aus den USA und bezeichnete den Versuch der Mafia in den 30er Jahren, illegales Geld mit Hilfe von Waschsalons reinzuwaschen. (2) Ende der 80er Jahre war der Begriff Geldwäsche im deutschsprachigen Raum kaum bekannt. (3) Seitdem hat er eine erstaunliche Karriere hinter sich, was auf die zunehmenden illegalen Gewinne der organisierten Kriminalität zurückzuführen ist. (4) Die Globalisierung führte auch zu einer Internationalisierung der Kriminalität und folglich zu einer Vergrößerung sowie Internationalisierung der illegalen Märkte Geldwäsche und ihr Umfeld 1.1 Definition Figur 1.1: Verwendung der Erlöse aus illegalen Geschäften Illegale Erlöse Investition in weitere Geschäfte Auszahlungen an Beteiligte Deckung der laufenden Kosten Anlage illegaler Gewinne Konsum Zwischenschaltung der Geldwäsche Zwischenschaltung der Geldwäsche Legale Geschäfte Illegale Geschäfte Objekte Konten (Quelle: Altenkirch, 2002, S. 8) Definition der Geldwäsche: Geldwäsche ist der Prozess, durch den Erlöse, die aus kriminellen Tätigkeiten stammen, transportiert, überwiesen, konvertiert oder mit legalen Geschäften vermischt werden, in der Absicht, die wahre Herkunft, die Beschaffenheit, die Verfügung über oder das Eigentum an solchen Erlösen zu verschleiern oder zu verheimlichen. US Treasury 1989 in Carl/Klos,

3 1. Geldwäsche und ihr Umfeld 1.2 Vortaten der Geldwäsche Figur 1.2: Hauptbereiche der organisierten Kriminalität; Ø über Prozentanteil in Mitteleuropa Suchtgift Eigentum Wirtschaft Gewalt Nachtleben Waffen Raubüberfälle Zuhälterei Prostitution Lagerdiebstähle Beschaffungskriminalität Kapitalanlagebetrug Nuklearproliferation Suchtgift Kfz- Verschiebung Subventionsbetrtug Schutzgeldforderungen Illegales Glücksspiel Embargobruch Einbrüche, Großhehlerei Betrug im Zahlungsverkehr Erpresserische Entführung Menschenhandel führt zu Geldwäsche 5 2. Geldwäsche und organisierte Kriminalität Figur 2.1: Die organisierte Kriminalität und ihre Hauptbereiche in Mitteleuropa Waffen 20% Suchtgift 40% Nachtleben 10% Gewalt 5% Wirtschaft 15% Eigentum 10% Quelle: Siska J., 1999 und eigene Berechnungen 6

4 1. Geldwäsche und ihr Umfeld 1.3 Abgrenzung: Schattenwirtschaft Untergrundwirtschaft Kapitalflucht Schattenwirtschaft Untergrundwirtschaft Kapitalflucht Die Schattenwirtschaft umfasst die legale Produktion von Gütern und Dienstleistungen, die absichtlich vor den staatlichen Behörden verheimlicht werden. Vier Gründe: (1) um amtliche Steuern (indirekte und direkte) und (2) um sämtliche Sozialabgaben zu vermeiden, (3) um bestimmte Mindeststandards im Arbeitsmarkt zu umgehen und um sich (4) der administrativen und statistischen Erfassung dieser Aktivitäten zu entziehen. Untergrundökonomische Aktivitäten sind illegale Handlungen, die die klassischen Kriminalitätsmerkmale aufweisen; z.b. die Produktion von Gütern und Dienstleistungen, deren Verkauf, Verleihung oder Besitz durch Gesetz verboten ist. Kapitalflucht liegt vor, wenn der Transfer legaler Einkünfte im Herkunftsund/oder Zielland illegal ist. Schattenwirtschaft und Untergrundwirtschaft sind verschiedene Aktivitäten, die sich weitgehend ausschließen, da die Untergrundwirtschaft keine positive Wertschöpfung für die Volkswirtschaft darstellt und daher im Unterschied zur Schattenwirtschaft nicht als Komplement zum offiziellen BIP betrachtet werden kann Geldwäsche und ihr Umfeld 1.4 Rechtliches Umfeld in D, Ö und CH (1) In Deutschland existiert ein eigenes Geldwäschegesetz (Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (GwG). Der Straftatbestand Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte wurde mit dem Gesetz zur Bekämpfung des illegalen Rauschgifthandels und anderer Erscheinungsformen der organisierten Kriminalität in das Strafgesetzbuch eingefügt. Der Vortatenkatalog erweitert. (2) In Österreich gibt es kein eigenes Geldwäschegesetz. Die Meldepflichten werden in Materiengesetzen geregelt, nämlich dem Bankwesengesetz, der Gewerbeordnung, dem Glücksspielgesetz, dem Versicherungsaufsichtsgesetz, dem Börsegesetz, dem Wertpapieraufsichtsgesetz, der Rechtsanwaltsordnung, der Notariatsordnung, der Wirtschaftstreuhandsberufs-Ausübungsrichtlinie und dem Zollrechts-Durchführungsgesetz. (3) In der Schweiz war der Staatsanwalt Bernasconi maßgeblich an der Kriminalisierung der Geldwäsche und der mangelnden Sorgfaltspflichten bei Finanzgeschäften beteiligt (Autor von Finanzunterwelt ). Der Tatbestand der kriminellen Organisation sowie das Melderecht geldwäscheverdächtiger Transaktionen wurde geschaffen. Das Geldwäschegesetz ist seit 1998 in Kraft. 8

5 1. 1. Geldwäsche und ihr Umfeld 1.5 Die organisierte Kriminalität Tabelle 1.1: Kerngebiete der internationalen organisierten Kriminalität (Beispiele) Land USA Kolumbien Nigeria GUS, Baltikum Japan China, Taiwan Org. Kriminalität (Beispiele Cosa Nostra, über Mitglieder Cali-Kartel, Cartel del Norte del Valle usw.; Drogenhandel, Geldwäsche Nigeria-Connection; Betrug, Kreditkartenfälschung, Drogenschmuggel Russischsprachige OK-Gruppen, ca international operierend; Schutzgelderpressung, Drogenhandel, illegaler Waffenhandel, Schmuggel, Wirtschaftskriminalität, Nuklearkriminalität, Geldwäsche, Menschenhandel, Falschgeldkriminalität Yakuza, ca Gruppen mit etwa Mitgliedern; Drogen, Mädchenhandel, Glücksspiel, Waffengeschäfte, Schutzgelderpressung, Wirtschaftskriminalität Chin. Triaden, mehrere hundert aktive Banden mit bis zu Mitgliedern pro Gruppe, Drogenhandel, Geldwäsche, Glücksspiel, Menschenhandel, Schutzgelderpressung, Waffenhandel, Wirtschaftskriminalität Fazit: Regional verwurzelte Organisationen sind mittlerweile weltweit tätig und haben sich teilweise zu Allianzen zusammengeschlossen, um effizienter in gewissen Märkten zu operieren (z.b. Italiener und Südamerikaner bei der Steuerung des europ. Drogenmarktes). (Quelle: Bundesnachrichtendienst, 2005) Mittel- und Südosteuropa Drogenhandel, Kfz-Diebstahl, Waffenhandel, Schlepperwesen, Schutzgelderpressung, Schmuggel, Embargoumgehungen, Falschgeldkriminalität, Geldwäsche 9 1. Geldwäsche und ihr Umfeld 1.6 Anzahl der Drogenkonsumenten/abhängigen Rund 200 Millionen Menschen, oder 5% der Weltbevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren, konsumierten zumindest einmal in den letzten 12 Monaten illegale Drogen (Stand 2003/04). Figur 1.3; Zahl der weltweiten Drogenabhängigen nach Drogensorten 2003/04 (Quelle: Eigene Darstellung, Daten aus UNO, 2005, S. 23): Schneider 10

6 1. Geldwäsche und ihr Umfeld 1.7 Größe des Drogenmarktes Für 2003 wurde der Gesamtwert der Drogen bei der Produktion auf 12,8 Mrd. USD geschätzt. Beim Großhandel steigt der Umsatz bereits auf 94 Mrd. USD und im Einzelhandel ergibt sich ein Gesamtwert von 321,6 Mrd. USD. -> 70% von 321,6 Mrd. USD fallen laut FATF zur Geldwäsche an Figur 1.4: Die Größe des Drogenmarktes 2003 (Quelle: UNO, 2005, Presentations). Schneider Wie läuft Geldwäsche ab? 4 Modelle 2.1 Phasenmodelle Phasenmodelle beschreiben die Geldwäsche als lineare zeitliche Folge. Da die bekannten Modelle sehr ähnlich sind, wird hier nur die Abbildung aus dem Stufenmodell von Bayer gezeigt (weitere Ansätze: Phasenmodell von Bernasconi, und Drei-Phasen-Modell des U.S. Customs Service) Erläuterungen: Figur 2.1: Stufenmodell von Bayer (1) Placement: Erstmaliges Platzieren der inkriminierten Gelder in den legalen Finanzkreislauf (hoher Bezug zur Straftat, hohes Entdeckungsrisiko) (2) Layering: Verschleierungsphase durch unzählige Transaktionen um die Papierspur zu verwischen. (Quelle: in Anlehnung an Bayer, 1993, S. 33) (3) Integration: Die illegalen Gewinne werden nun als legale Einkünfte ausgegeben werden. 12

7 2. Wie läuft Geldwäsche ab? 2.2 Kreislaufmodelle Kreislaufmodelle beschreiben die Handlungsabfolge der Geldwäsche als zyklisches Konstrukt; z.b. das Kreislaufmodell von Zünd: Der Waschvorgang des Geldes entspricht den Phasen des Wasserkreislaufs. Figur 2.2: Geldwäschekreislauf in Analogie zum Wasserkreislauf (Quelle: in Anlehnung an Zünd, 1990, S. 405) Wie läuft Geldwäsche ab? 2.3 Zyklusmodelle Figur 2.3: Zyklusmodell des Federal Reserve System 3. Zyklusmodell der FED Wurde 1990 als Abwandlung des Drei-Phasen-Modells entworfen. Die Erträge aus strafbaren Handlungen werden in den Markt eingebracht und dort verschoben (Placement, Layering) und entweder indirekt über legale Investition (Integration) oder direkt in weitere kriminelle Aktivitäten investiert. (Quelle: in Anlehnung an Ackermann, 1992, S. 9; nicht publ. Handbuch Bank Secrecy Act Materials der FED). 14

8 2. Wie läuft Geldwäsche ab? 2.4 Zielmodelle 4. Zielmodell von Ackermann Das Modell orientiert sich an den Zielen der Geldwäsche, die durch bestimmte Handlungsmöglichkeiten erreichbar sind. Wenn dies geklärt ist, bedient sich der Geldwäscher bestehender Unterstützungsfaktoren, die eine Tarnung begünstigen. Figur 2.4: Zielmodell von Ackermann (Quelle: in Anlehnung an Ackermann, 1992, S. 11) Schneider Wie läuft Geldwäsche ab? 2.5 Beurteilung der Modelle Über den Hergang der Geldwäsche ist nicht viel bekannt. Dies liegt aber in der Natur der Sache vgl. Altenkirch, 2002 (1) Generell ist eine Beurteilung der Geldwäsche-Modelle schwer, da sie nur idealtypische Formen des Geldwäscheprozesses beschreiben. (2) Die Differenzierung von Zünd in ein Land der Straftat und ein Land der Geldwäsche erscheint fragwürdig, da beide Orte auch zusammenfallen können. (3) Das Zielmodell von Ackermann eignet sich, um die Bestimmungsfaktoren der Geldwäsche zu analysieren und zeigt Ansatzpunkte zur Bekämpfung der Geldwäsche auf, jedoch ist es wenig übersichtlich. (4) Das Modell der FED veranschaulicht die Verflechtungen und Querverbindungen und zeigt die Möglichkeit des Überspringens einzelner Phasen. Die Zyklizität des Modells unterstellt jedoch die 100%ige Reinvestition in illegale Geschäftsfelder, was fragwürdig erscheint. (5) Der nicht zwingend (100%ige) zyklische Ablauf der Geldwäsche lässt Phasenmodelle realistischer erscheinen. Es wundert kaum, dass das FED-Modell bei internationalen Organisationen wie IWF, Weltbank, UNO, FATF als anerkanntes Schema gilt. 16

9 3. Unter der Lupe: Techniken der Geldwäsche 3.1 Techniken des Transfers Vorstufe d. GW Wenn das Land, in dem die Straftat begangen wurde, Maßnahmen gegen Geldwäsche gesetzt hat, ist die Platzierung der illegalen Erlöse mit einem erheblichen Risiko verbunden, sodass ein Transfer der Gelder ins Ausland bevorzugt wird. VORSTUFE DER GELDWÄSCHE (1) Transfer von Geld und Gütern Bargeldkuriere ( cash in bulk bringt logistische Probleme (Gewicht), jedoch keine Spuren in Dokumenten, etc.) Kauf und Verkauf von Luxusgütern, Gold, Diamanten (kompakt, leicht transportierbar (2) Transfer mittels Überweisung Transferierung von Konto zu Konto ist die einfachste Art die Landesgrenzen zu überwinden. Dazu muss das Geld aber in das Banksystem eingeschleust werden. Vorarbeiten im Sinn von Smurfing und Structuring sind notwendig Unter der Lupe: Techniken der Geldwäsche 3.1 Techniken des Transfers Vorstufe der GW (3) Transfer mittels Untergrundbanken (z.b. Hawala im arabischen Raum) Alternatives Überweisungssystem das auch von Geschäftleuten und Verbrechern aus dem mittelöstlichen, indischen oder chinesischen Raum verwendet wird. Herr X Vermögen in Land B, benötigt Geld in Land A Herr Y Vermögen in Land A, benötigt Geld in Land B Kompensation, ohne dass Geld die Landesgrenzen überquert. (4) Transfer mittels Unter- / Überfakturierung Im Importgeschäft wird vom ausländischen Anbieter überfakturiert, somit kann die Differenz zum tat. Rechnungsbetrag im jeweiligen Ausland einbezahlt werden. Im Exportgeschäft wird unterfakturiert und der Debitor schreibt den Differenzbetrag einem ausländischen Konto gut. Verrechnung von fiktiven Arbeits- und Dienstleistungskosten (schwer überprüfbar) 18

10 3. Unter der Lupe: Techniken der Geldwäsche 3.4 Techniken der Integration / 3. Stufe Direktinvestitionen Darlehen Übernahme eigener Unternehmen Vorgetäuschte Spekulationen 3.3 Techniken des Layerings / 2. Stufe Internationale Transaktionen Offshore-Zentren 3.5 Mögliche neuere Techniken Cybermoney Moneytransmitter 3.2 Techniken des Placements / 1. Stufe Frontgesellschaften Täuschung / Bestechung Structuring / Smurfing Glücksspiel Lebensversicherungen 3.1 Techniken des Transfers Vorstufe der Geldwäsche Transfer von Geld und Gütern Transfer mittels Überweisung Transfer mittels Untergrundbanken (z.b. Hawala ) Transfer mittels Unter- / Überfakturierung Unter der Lupe: Techniken der Geldwäsche 3.2 Techniken des Placements 1. Stufe Das Placement ist die 1. Phase der Geldwäsche, in der die illegale Erlöse im Finanzsystem platziert werden. Je stärker die Kontrollen der Banken sind, desto eher neigen Geldwäscher dazu Mobilien wie Diamanten, Schmuck, Gold (-barren), andere Edelmetalle, hochwertige Fahrzeuge zu kaufen, die später weiterveräußert werden. (1) Placement durch Frontgesellschaften Von den Geldwäschern selbst betriebene (bargeldintensive) Unternehmen (z.b. Taxiunternehmen, Gastronomiebetriebe, Boutiquen, Casinos, etc.). Ebenso werden Gründungsdokumente und Handelsregisterauszüge fiktiver, im Ausland gegründeter Gesellschaften gefälscht, um im Inland ganz legal Bankkonten zu eröffnen. (2) Placement durch Täuschung / Bestechung Ein Strohmann wird wissentlich eingesetzt oder unwissentlich missbraucht, um Gelder auf ein Konto einzuzahlen. 20

11 3. Unter der Lupe: Techniken der Geldwäsche 3.2 Techniken des Placements - 1. Stufe (3) Placement durch Structuring / Smurfing Unter der Platzierung der Gelder durch Structuring versteht man die Aufspaltung des einzuzahlenden Betrags in mehrere kleine Geldbeträge, die unter dem Schwellenwert der Identifikationspflicht liegen und bei unterschiedlichen Banken eingezahlt werden. Unter Smurfing wird die Aufteilung der aufgespaltenen Beträge auf verschiedene Strohleute (smurfs = Schlümpfe) verstanden. (4) Placement durch Glücksspiel Sehr effektive Methode, indem schmutzige Gelder in Jetons umgewandelt werden, um dann den vermeintlichen Gewinn in Schecks zurückzutauschen. (5) Placement durch Lebensversicherungen Hier wird eine Lebensversicherung mit hoher Einmalzahlung abgeschlossen und die Prämie in bar bezahlt. I.d.R. wird der Vertrag (mit großem Abschlag) bald gekündigt, der verbleibende Betrag wird in Form eines Schecks oder einer Überweisung ausbezahlt über den jeder Verdacht erhaben ist Unter der Lupe: Techniken der Geldwäsche 3.3 Techniken des Layerings 2. Stufe Layering (Verschleierung, wörtl. Schichtung) ist die 2. Phase der Geldwäsche: Nach erfolgreicher Einschleusung der inkriminierten Gelder gilt es durch geeignete Techniken, die ursprüngliche Herkunft zu verschleiern. (1) Layering mithilfe internationaler Transaktionen Geldbeträge werden kreuz und quer um die Welt transferiert, wobei die einzelnen Transaktionen wirtschaftlich sinnlos sind (Kettentransaktionen). Elektronische Zahlungssysteme haben den Handlungsspielraum der Geldwäscher erweitert (electronic banking und elektronische Börsenhandels- und Abwicklungssysteme). -> Keine physische Präsenz der Geldwäscher notwendig. Dies erschwert Verdachtsmomente zu erkennen und Nachforschungen einzuleiten. -> Elektronische Börsenhandels- und Abwicklungssysteme samt deren internationale Netzwerke werden ausgenutzt, um illegale Gelder an den Bankschaltern vorbeizuwaschen. 22

12 3. Unter der Lupe: Techniken der Geldwäsche 3.3 Techniken des Layerings 2. Stufe (2) Layering mithilfe der Offshore-Zentren Eine besondere Art, die Papierspur des Geldes zu verwischen, stellen die Gründungen von Scheingesellschaften in Offshore-Zentren dar. Scheingesellschaften besitzen im Gegensatz zu Frontunternehmen keinen realen Geschäftszweck, sondern täuschen diesen nur vor, um Kapitaltransaktionen zu rechtfertigen und decken durch fiktive Rechnungslegung und/oder kreative Buchhaltung den fehlenden ökonomischen Hintergrund. Zu den Offshore-Zentren zählen beispielsweise London, Hong Kong, die Schweiz, Liechtenstein, Luxenburg, die Karibik, die Marshall Inseln, die Phillipinen, die Cook Inseln und Ägypten Unter der Lupe: Techniken der Geldwäsche Beispiel für die Spezialisierung diverser Karibik-Inseln 3.3 Techniken des Layerings 2. Stufe (1) Offshore-Zentren gewähren weitgehende Steuerfreiheiten sowie politische Stabilität und Sicherheit und ermöglichen unkomplizierte und unbürokratische Unternehmensgründungen. Diese Zentren nennt man company havens. (2) Stehen in diesen Zentren nicht gesellschaftsrechtliche sondern bankrechtliche Bestimmungen im Vordergrund und existieren demzufolge eine Vielzahl hochprofessioneller Offshore Banken, spricht man von bank havens. 24

13 3. Techniken der Geldwäsche 3.4 Techniken der Integration 3. Stufe In der Integrationsphase ist die Herkunft des Geldes kaum mehr nachvollziehbar. Das gewaschene Geld wird wieder in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust. (1) Integration durch Direktinvestition Hier wird direkt in Immobilien, Finanz- und Sachanlagen sowie in Unternehmen investiert. Bei Finanzanlagen steht vor allem die Anonymität im Vordergrund. Beteiligungen als stille Gesellschafter haben den Vorteil, dass keinerlei Außenwirkung damit verbunden ist und der Gesellschafter nicht im Grundbuch oder im Handelsregister erfasst wird Techniken der Geldwäsche 3.4 Techniken der Integration 3. Stufe (2) Integration durch Darlehen Beliebte Methode zur Legalisierung illegaler Erlöse ist das back to back loan : Gewaschenes Geld wird in einem Finanzinstitut / Scheinunternehmen deponiert. Dieses Finanzinstitut / Scheinunternehmen stellt dem Geldwäscher / Strohmann im Land der Integration denselben Betrag als Kredit zu Verfügung. Der so erhaltene Betrag wird in legale Anlagen investiert. Greift der Geldwäscher zur Darlehensgewährung auf seine im Ausland verstreuten Scheingesellschaften zurück, so können sich diese auch nacheinander ( chain loan ) oder gegenseitig ( parallel loan ) Kredite ausstellen. Vorteile: Geld muss nicht versteuert werden, die Zinsen sind sogar steuerlich abzugsfähig. Durch die Höhe der Zinsen kann mehr schmutziges Geld gewaschen werden. Durch den Kredit lässt sich ein hoher Lebensstandard gut begründen. Schneider 26

14 3. Techniken der Geldwäsche 3.4 Techniken der Integration 3. Stufe (3) Integration durch vorgetäuschte Spekulationen Gegen eine Prämie erwirbt Gesellschaft A von Gesellschaft B das Recht eine bestimmte Ware (Devisen, Aktien, etc.) zu einem festen Preis am Verfallstag zu kaufen (europäische Option). Wird die Option ausgeübt, erwirtschaftet Gesellschafter A einen Gewinn, der einen legalen Charakter hat und als gewaschen bezeichnet werden kann. Tritt kein Gewinn ein, verbleibt die Prämie bei Gesellschafter B. Gehören beide einer kriminellen Vereinigung an, so wird das Geschäft in jedem Fall ohne Verlust enden. Für einen normalen Anleger wäre ein solches Nullsummenspiel unsinnig, für einen Geldwäscher ist es attraktiv weil er die Verluste dem Konto mit dem schmutzigen Geld verrechnet und den sauberen Gewinn auf einem neuen Konto verbucht. Spekulationsgeschäfte mit Devisen und Derivaten machen ca. 90% der Finanzaktivitäten aus. Zudem erfolgen sie überwiegend over the counter (OTC), also nicht über die beaufsichtigenden Börsen Techniken der Geldwäsche 3.5 Mögliche neuere Techniken (4) Mögliche neuere Techniken Neben dem electronic banking wird auch das Cybermoney zur Geldwäsche herangezogen. (i.) Cybermoney dient zum bargeldlosen Bezahlen im Internet. Hohe Anonymität, da Geld von Computer zu Computer transferiert wird, ohne dass eine Clearingstelle zwischengeschaltet ist. (ii.) Bei Moneytransmittern (Western Union, Money Gram) handelt es sich um ein Geldtransfernetz, das Blitzüberweisungen von Bargeld, abseits von Kontotransaktionen ermöglicht. (iii.) Prepaid Cards bzw. Smart Cards sind Chipkarten, auf denen Geldbeträge gespeichert sind. Besonders geeignet sind kontoungebundene white cards, deren Lade- und Entladevorgänge völlig anonym verlaufen. 28

15 4. Methoden zur Schätzung des Volumens der Geldwäsche 4.1 Direkte Methoden 4.2 Indirekte Methoden Schätzungen anhand von Zahlungsströmen Probleme: Keine Unterscheidbarkeit zw. legalen und illegalen Geldern Nur Hochrechnung über eingezogene Vermögenswerte möglich, jedoch schwierig, da es nur auf Einzelfällen beruht Beziehen sich meist auf Umsätze oder Gewinne aus Vortaten oder Schätzung als latente unbeobachtbare Größe (MIMIC) Probleme: Vielfalt der Vortaten Nur Dunkelziffern bekannt (Schätzung) Studien basieren meist auf Drogenerlösen, andere Vortaten bleiben unberücksichtigt schwierige ökonometrische Spezifizierung und Datenproblematik Ansätze: Diskrepanzanalyse internationaler Zahlungsbilanzen Analyse der Veränderung v. Bargeldbeständen nationaler Banken Schätzungen anhand von Zuflüssen in Offshore-Finanzzentren Hochrechnung anhand eingezogener Vermögenswerte od. einzelner Geldwäschefälle Ansätze: Ökonometrische Quantifizierung anhand des Drogenkonsum, bzw. Produktion oder beschlagnahmter illegaler Drogen Ökonometrische Schätzungen (DY)MIMIC- Schätzungen (Dynamic Multiple Indicator Multiple Causes Verfahren) = Latente Schätzverfahren Methoden zur Schätzung des GW-Volumens 4.1 Bewertung der Schätzmethoden Direkte Methoden leiden in ihrer Aussagekraft an der mangelnden Unterscheidbarkeit zwischen legaler und illegaler Herkunft der Gelder, wodurch der mögliche kriminelle Anteil nur grob geschätzt werden kann. Die Schätzungen anhand von Zuflüssen in Offshore-Zentren hängt von interregionalen Geldwäschebekämpfungsmaßnahmen ab. Es ist keine Unterscheidung zwischen Geldern aus der Untergrundwirtschaft, der Schattenwirtschaft und der legalen Wirtschaft möglich. Die Errechnung des GW-Volumens anhand von eingezogenen Vermögenswerten hängt von der Aufklärungsquote ab und dann die extrem schwierige Schätzung der Dunkelziffer. Bei den indirekten Schätzmethoden ist anzumerken, dass z.b. eine Schätzung der Drogenerlöse allein aus dem Konsum oder der Produktion zu unpräzise erscheint. Es ist sinnvoll die Methoden zu bündeln, um die Ergebnisse auf ihre Plausibilität hin testen zu können. Bei den indirekten Methoden bleiben jedoch alle anderen Vortaten und ihre zu waschenden Erlöse unberücksichtigt! 30

16 Tabelle 4.1: DYMIMIC-Schätzung über die Größe der Geldwäsche in 20 OECD-Länder über die Periode 1995 bis 2005 Ursachen Index für die Funktionsweise des Rechtsstaates 1=am schlechtesten 9=am besten Anzahl krimin. Aktivitäten illeg. Waffengeschäfte Anzahl krimin. Aktivitäten des illegalen Drogengeschäftes Anzahl krimin. Aktivitäten Aktiv des illeg. Diamantenhandels Anzahl krimin. Aktivitäten von gefährlichen Produkten Anzahl krimin. Aktivitäten von Betrug, Computer-Kriminalität Anzahl nationaler krimin. Aktivität Einkommensverteilung (Gini-Koeffiz.) Pro-Kopf-Einkommen (in USD) * ( ** (3.41) ** (3.26) * (2.23) (1.51) (1.62) * (2.43) (*) (1.89) (1.51) Volumen an Geldwäsche von Profiten/Umsätzen aus krimin. Aktivitäten Endogen verzögerte Variable * (2.20) Indikatoren Menge beschlagnahmtes Geld (für Geldwäsche u. andere krimin. Akt.) Bargeld pro Kopf Verurteilte Personen ** (2.86) Residuum (*) (-1.79) Test-Statistics: RMSEA a) = (p-value 0.884) Chi-squared b) = (p-value 0.914) TMCV c) = AGFI d) = D.F. e) = 42 a) Steigers Root Mean Square Error of Approximation (RMSEA) for the test of a close fit; RMSEA < 0.05; the RMSEA-value varies between 0.0 and 1.0. b) If the structural equation model is asymptotically correct, then the matrix S (sample covariance matrix) will be equal to Σ (θ) (model implied covariance matrix). This test has a statistical validity with a large sample (N 100) and multinomial distributions; both is given for this equation using a test of multi normal distributions. c) Test of Multivariate Normality for Continuous Variables (TMNCV); p-values of skewness and kurtosis. d) Test of Adjusted Goodness of Fit Index (AGFI), varying between 0 and 1; 1 = perfect fit. e) The degrees of freedom are determined by 0.5 (p + q) (p + q + 1) t; with p = number of indicators; q = number of causes; t = the number for free parameters Probleme bei der DYMIMIC- Schätzung (1) Die Ursachen-Variablen messen nur die Anzahl der kriminellen Aktivitäten und nicht das finanzielle Ausmaß. (2) Die Variable Index des Rechtsstaates misst nur sehr grob die Fähigkeit der Justiz, die organisierte Kriminalität zu bekämpfen. (3) Einige Variablen konnten sowohl als Ursache oder als Indikator (z.b. beschlagnahmtes Geld oder Index des Rechtsstaates ) verwendet werden. (4) Die DYMIMIC-Schätzung produziert nur relative und keine absoluten Werte. 32

17 Tabelle 4.2: Berechnung des aggregierten Volumens an Geldwäsche für 20 OECD-Länder (Mrd. US$) aufgrund der DYMIMIC-Schätzung Jahr Volumen an Geldwäsche in 20 OECD- Länder Mrd. US$ 20 OECD-Länder Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweiz, Spanien, USA Internationale Schätzungen zum Finanzvolumen der organisierten Kriminalität Tabelle 4.3: Internationale Schätzungen Quelle Jahr Volumen Gesamtumsatz der Organisierten Kriminalität, alle Aktivitäten National Criminal Intelligence Service (NCIS; USA) ,3 Billionen USD 1,9 Billionen USD 2,1 Billionen USD UN-Schätzung 1994/ Mrd.-1 Billion USD Internationalen Währungsfonds Mrd. USD Interpol Mrd. USD Schneider (Uni Linz) ,2 Billionen USD 1,4 Billionen USD 1,5 Billionen USD 1,7 Billionen USD Bundeskriminalamt (D) Anfang d. 90er Jahre 500 Mrd. USD p.a. Gesamtumsatz der Org. Kriminalität - Drogen The Economist Mrd. USD Schneider (Uni Linz) Mrd. USD 750 Mrd. USD 810 Mrd. USD 850 Mrd. USD 870 Mrd. USD 910 Mrd. USD Kerry Mrd.-1 Billion USD Walker ,05 Billionen USD Schuster Mrd. USD ->Schätzungen sind mit großen Unsicherheiten behaftet -> Problem der mehrdeutigen Zuordnungen und der schmalen Datenbasis bei direkten Methoden ->Fragwürdige potenzierte Schätzungen bei indirekten Methoden 34

18 4.3. Nationale Schätzungen zum Volumen der organ. Kriminalität bzw. der Geldwäsche Tabelle 4.4: Schattenwirtschaft und Untergrundwirtschaft in Deutschland von Jahr Schattenwirtschaft in % des offiziellen BIP in Mrd. Deutschland Untergrundwirtschaft (typ. kriminelle Akt.) in % des in Mrd. offiziellen BIP , , , , , , ,1 438 Quelle: Eigene Berechnungen Nationale Schätzungen zum Volumen der organ. Kriminalität bzw. der Geldwäsche Tabelle 4.5: Schattenwirtschaft und Untergrundwirtschaft in Italien, Frankreich und Großbritannien von (in % des offiziellen BIP) Italien Großbritannien Frankreich Schattenwirtschafwirtschafwirtschafwirtschafwirtschafwirtschaft Untergrund- Schatten- Untergrund- Schatten- Untergrund- Jahr % 18.2% 13.1% 9.4% 14.9% 8.9% % 18.9% 13.0% 9.8% 14.7% 9.3% % 19.3% 13.0% 10.2% 14.9% 9.8% % 19.9% 12.7% 10.4% 15.2% 10.3% % 20.6% 12.7% 10.6% 15.2% 10.9% % 21.0% 12.6% 12.5% 15.1% 11.2% % 22.5% 12.5% 10.9% 15.0% 11.21% % 23.1% 12.2% 11.3% 14.7% 12.21% % 23.5% 12.3% 12.1% 14.3% 13.1% % 24.9% 12.0% 13.1% 13.8% 14.0% % 25.4% 11.1% 13.7% 12.4% 14.8% Quelle: Eigene Berechnungen. 36

19 4.3. Nationale Schätzungen zum Volumen der organ. Kriminalität bzw. der Geldwäsche Tabelle 4.6: Volumen der Geldwäsche in Österreich und in Deutschland VARIABLE ) Verdachtsmeldungen gem. 41 Abs.1 BWG in Ö ) Summe Geldflüsse in Ö. (jeweils in Mio ) Summe Geldflüsse in D ) ) ) ) 619 1) ) 692 1) ) 753 1) ) 788 1) ) 831 1) ) Summe der eingefrorenen Gelder (jeweils in Mio ) in Ö. Anzeigen wegen Geldwäscherei 165 StGB in Ö. Anzeigen wegen Krimineller Organisationen, 278a StGB in Ö. Feststellung anderer Tatbestände ) ) ) ) ) Eigene Schätzung: Indirekter Ansatz über Schätzung der Schattenwirtschaft und der klass. Kriminelle Aktivitäten. 2) Bericht der Bundesregierung über die Innere Sicherheit in Österreich (Sicherheitsbericht versch. Jahre) 3) Jahresbericht 2004 der Geldwäschemeldestelle (BMin für Inneres) Quelle: eigene Berechnungen und Siska, Josef (1999), Die Geldwäscherei und ihre Bekämpfung in Österreich, Deutschland und der Schweiz, Wien: Linde Verlag, Schlussfolgerungen und Resumeé 5.1 Schlussfolgerungen auf die Volkswirtschaft und Gesellschaft 3 Schlussfolgerungen: (1) Unterwanderung der Volkswirtschaft durch kriminelle Organisationen Ist die Wiedereinführung illegaler Vermögenswerte via Geldwäsche in den legalen Wirtschaftskreislauf relativ problemlos, führt dies zu einer Unterwanderung der Volkswirtschaft durch kriminelle Organisationen. Langfristig erlangen diese Gruppen einen nicht zu unterschätzenden und gefährlichen Zuwachs an wirtschaftlicher und letztlich auch politischer Macht. (2) Geldwäsche erhöht Korruption und Kriminalität Das gewaschene und damit frei verwendbare Geld ist eine Ressource, die eingesetzt werden kann, um eine Art kriminelle Gegengesellschaft zu unterstützen. Es erleichtert weitere Straftaten und fördert die Korruption. - so werden Polizei, Justiz und Politiker bestochen, damit sie die Wäsche schmutziger Gelder nicht behindern. Dadurch wird ein negativer Effekt auf Kompetenz und Legitimation von politischen Institutionen ausgeübt. Die Erwartungs- und Rechtssicherheit, die Institutionen vermitteln sollen, wird unterminiert. 38

20 5. Schlussfolgerungen und Resumeé 5.1 Auswirkungen auf Volkswirtschaften und Gesellschaften (3) Geldwäsche schädigt die Wirtschaft Kriminalität ist häufig eine nationale Angelegenheit - Geldwäsche meistens eine internationale. Wenn das von den organisierten Verbrechern in einem Land erwirtschaftete Vermögen eine gewisse Höhe erreicht, können die gewaltigen Kapitalflüsse vom Land der Straftat in das Land der Geldwäsche ökonomische Größen wie Zinsen, Renditen, und Wechselkurse in eine Richtung beeinflussen, die für die ökonomische Entwicklung der betroffenen Länder und deren Währungen nicht nur unerwünscht, sondern auch kontraproduktiv ist Schlussfolgerungen und Resumeé 5.2. Resumeé (1) Für die Staatengemeinschaft ist es eine gesellschafts- und wirtschaftspolitische Herausforderung ersten Ranges, mit der Bedrohung durch die organisierte Kriminalität (und den Terrorismus) fertig zu werden. (2) Aber, wer Ungeheuer bekämpft muss aufpassen, nicht selbst zum Ungeheuer zu werden (Nietzsche, 1886). Es muss eine Ausgewogenheit zwischen Sicherheit und persönlicher Freiheit gewahrt bleiben. Dieser Balanceakt erfordert guten Willen, Toleranz und Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. (3) Da die internationale Zusammenarbeit in der Verbrechens- und Terrorismusbekämpfung sehr stark zu wünschen übrig lässt, und leider auch wenig Hoffnung auf Änderung/Besserung besteht, ist die Politik gegenüber der (internationalen) Geldwäsche weitgehend machtlos! 40

Online-Poker: Mögliche Geldwäsche und deren Prävention

Online-Poker: Mögliche Geldwäsche und deren Prävention Online-Poker: Mögliche Geldwäsche und deren Prävention Wirtschaftswissenschaftliche Studie Von Prof. Dr. DDr.h.c. Friedrich Schneider Institut für Volkswirtschaftslehre, Johannes Kepler Universität Linz

Mehr

Illegale Finanztransaktionen Gibt es die?

Illegale Finanztransaktionen Gibt es die? illegale Finanztransaktionen.ppt Illegale Finanztransaktionen Gibt es die? Univ. Prof. Dr. DDr. h.c. Friedrich Schneider Institut für Volkswirtschaftslehre Johannes Kepler Universität Linz A-4040 Linz-Auhof

Mehr

E- Laundering. Ein kleiner Ausblick in die Möglichkeit der Geldwäscherei mit Hilfe des Internets

E- Laundering. Ein kleiner Ausblick in die Möglichkeit der Geldwäscherei mit Hilfe des Internets E- Laundering Ein kleiner Ausblick in die Möglichkeit der Geldwäscherei mit Hilfe des Internets Internetkriminalität Verletzlichkeiten der Informationsgesellschaft 6. März 2008 Aufbau 1. Kleine Einleitung:

Mehr

Die Finanzströme islamischer Terror-Organisationen: Vorläufige Erkenntnisse aus volkswirtschaftlicher Sicht * )

Die Finanzströme islamischer Terror-Organisationen: Vorläufige Erkenntnisse aus volkswirtschaftlicher Sicht * ) 29. Oktober 2001 C:\Studien\Finanzterror2.doc 2.Version Die Finanzströme islamischer Terror-Organisationen: Vorläufige Erkenntnisse aus volkswirtschaftlicher Sicht * ) von Friedrich Schneider ** ) * )

Mehr

Das deutsche Glücksspielwesen

Das deutsche Glücksspielwesen Das deutsche Glücksspielwesen Kriminogene Aspekte und Zahlungsströme Kripo Inter 13.09.2012 Dr. Ingo Fiedler Überblick 1. Einleitung: Geldwäsche und Organisierte Kriminalität 2. Offline-Glücksspiel in

Mehr

Süddeutsche Zeitung online 25. Juli 2014

Süddeutsche Zeitung online 25. Juli 2014 Süddeutsche Zeitung online 25. Juli 2014 Anlagebetrug hat Hochkonjunktur Die Immobilienfirma S&K lässt grüßen: Schäden durch Betrügereien mit Kapitalanlagen sind im vergangenen Jahr dramtisch gestiegen.

Mehr

Auszüge aus dem Jahresbericht 2008 der Zentralstelle für Verdachtsanzeigen Financial Intelligence Unit (FIU) Deutschland

Auszüge aus dem Jahresbericht 2008 der Zentralstelle für Verdachtsanzeigen Financial Intelligence Unit (FIU) Deutschland Presseinformation HAUSANSCHRIFT POSTANSCHRIFT Thaerstraße 11, 65193 Wiesbaden 65173 Wiesbaden TEL +49(0)611-55-13083 FAX +49(0)611-55-12323 E-MAIL Pressestelle@bka.bund.de www.bka.de DATUM 02.06.2009 SEITE

Mehr

Textgegenüberstellung

Textgegenüberstellung Textgegenüberstellung Artikel I Änderung der Rechtsanwaltsordnung 8b. (1) 8b. (1) (2) (2) (4) Der Rechtsanwalt hat risikobasierte und angemessene Maßnahmen zur Feststellung und Überprüfung der Identität

Mehr

Demografie und Finanzmärkte. Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank Finanzmarkt Roundtable Frankfurt am Main 11. April 2011

Demografie und Finanzmärkte. Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank Finanzmarkt Roundtable Frankfurt am Main 11. April 2011 Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank Finanzmarkt Roundtable Frankfurt am Main 11. April 2011 Demographie und Finanzmärkte Die demografische Entwicklung Weltbevölkerung wird im 21. Jhd. aufhören zu

Mehr

Cybercrime Bedrohung ohne Grenzen

Cybercrime Bedrohung ohne Grenzen Cybercrime Bedrohung ohne Grenzen Polizeiliche Ermittlungen im globalen Kontext Manfred Riegler Wien, am 20.05.2015 BUNDESKRIMINALAMT, 1090 WIEN, JOSEF HOLAUBEK PLATZ 1 BUNDESKRIMINALAMT, 1090 WIEN, JOSEF

Mehr

Virtuelle Währungen und Geldwäsche. Dr. Severin Glaser. Wesen und Eigenschaften virtueller Währungssysteme

Virtuelle Währungen und Geldwäsche. Dr. Severin Glaser. Wesen und Eigenschaften virtueller Währungssysteme BITCOIN Symposium 3.3.2015 Juridicum, Wien Virtuelle Währungen und Geldwäsche Dr. Severin Glaser Wesen und Eigenschaften virtueller Währungssysteme EZB, Virtual Currency Schemes (2012) 13: a virtual currency

Mehr

Vermögen der privaten Haushalte 2013 Höhere Aktienkurse und Immobilienpreise lassen Vermögen erneut deutlich ansteigen

Vermögen der privaten Haushalte 2013 Höhere Aktienkurse und Immobilienpreise lassen Vermögen erneut deutlich ansteigen Medienmitteilung Kommunikation Postfach, CH-8022 Zürich Telefon +41 44 631 31 11 communications@snb.ch Zürich, 20. November 2014 Höhere Aktienkurse und Immobilienpreise lassen Vermögen erneut deutlich

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

Ausgaben für Recht, öffentliche Ordnung und Verteidigung

Ausgaben für Recht, öffentliche Ordnung und Verteidigung From: Die OECD in Zahlen und Fakten 2011-2012 Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft Access the complete publication at: http://dx.doi.org/10.1787/9789264125476-de Ausgaben für Recht, öffentliche Ordnung und

Mehr

1. Allgemeines. 2. Geltungsbereich. Geldwäsche Definition: Terrorismusfinanzierung Definition:

1. Allgemeines. 2. Geltungsbereich. Geldwäsche Definition: Terrorismusfinanzierung Definition: 1. Allgemeines Im Rahmen der ersten Geldwäscherichtlinie des Rates, RL 91/308/EWG, vom 10. Juni 1991 wurden im Gebiet der Europäischen Union (EU) Bestimmungen zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems

Mehr

2. Anwendung der Grundlagen des wirtschaft - lichen Rechnens bei Bankgeschäften

2. Anwendung der Grundlagen des wirtschaft - lichen Rechnens bei Bankgeschäften 2. Anwendung der Grundlagen des wirtschaft - lichen Rechnens bei Bankgeschäften 2.1. Fremdwährungen Sie möchten ein Wochenende in London verbringen und besorgen sich daher vorsorglich bereits in Österreich

Mehr

Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise

Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise Globale Finanz- und und Wirtschaftskrise Prozentuale Veränderung des des BIP* BIP* im Jahr im Jahr 2009 2009 im Vergleich im Vergleich zum Vorjahr, zum Vorjahr, Stand: Stand: April 2010 April 2010 * Bruttoinlandsprodukt,

Mehr

starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt

starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt Informationsblatt 1: Negativzinsen und Kapitalverkehrskontrollen Das Wichtigste in Kürze: Über drei Viertel des täglich gehandelten

Mehr

Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2%

Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2% Wintersaison 2014/2015 bis März: Ankünfte +4% und Nächtigungen +2% Quellen: Statistik Austria sowie TA im Auftrag des BMWFW (vorläufige Ergebnisse) Nach 5 Monaten bilanziert der Winter mit Zuwächsen bei

Mehr

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach nach Arten, Arten, 1998 1998 bis 2008 bis 2008 Mrd. US-Dollar 500 450 517,2 459,3 400 * Durchschnittswert in den genannten

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11 Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 11 Robert Poppe robert.poppe@uni-mannheim.de Universität Mannheim 25. November 2010 Überblick 1 Produktion und Wachstum 2 Kreditmarkt 3 Risikoeinstellung

Mehr

Frankfurt am Main. Referent MUSTAFA ASHRATI

Frankfurt am Main. Referent MUSTAFA ASHRATI Frankfurt am Main Referent MUSTAFA ASHRATI Inhalt Was ist Islamic Banking? Finanzprodukte Potenzial in Deutschland Fragen + Antworten 9. Mai 2009 Mustafa Ashrati 2 Was ist Islamic Banking? Unter Islamic

Mehr

1.3 In der Handelsform Continuous Auction (CA) werden folgende Wertpapiergruppen gehandelt:

1.3 In der Handelsform Continuous Auction (CA) werden folgende Wertpapiergruppen gehandelt: Die Geschäftsführung hat auf Grundlage der Ermächtigungen in Abschnitt VII der Börsenordnung Bestimmungen zur Durchführung der Preisfeststellung an der Börse München erlassen, die im Folgenden informatorisch

Mehr

Aufbau Inhouse Bank Heraeus Holding GmbH. 6. Structured FINANCE Deutschland André Christl, 27./28.10.10

Aufbau Inhouse Bank Heraeus Holding GmbH. 6. Structured FINANCE Deutschland André Christl, 27./28.10.10 Aufbau Inhouse Bank Holding GmbH 6. Structured FINANCE Deutschland André Christl, 27./28.10.10 Agenda 1. Kurzprofil 2. Ausgangssituation 3. Aufbau Inhouse Bank Holding GmbH 3.1 Organisation Inhouse Bank

Mehr

Investitionen weltweit finanzieren. Erweitern Sie Ihre Möglichkeiten mit uns.

Investitionen weltweit finanzieren. Erweitern Sie Ihre Möglichkeiten mit uns. Investitionen weltweit finanzieren Erweitern Sie Ihre Möglichkeiten mit uns. Agenda 1. Die Deutsche Leasing AG 2. Globalisierung 2.0 3. Sparkassen-Leasing International 4. Best Practice 5. Fragen & Antworten

Mehr

Handbuch Geldwäsche für den Innen- und Außendienst der Steuerverwaltung

Handbuch Geldwäsche für den Innen- und Außendienst der Steuerverwaltung Handbuch Geldwäsche für den Innen- und Außendienst der Steuerverwaltung ZENTRUM FÜR STEUERPOLITIK UND VERWALTUNG 2009 ORGANISATION FÜR WIRTSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT UND ENTWICKLUNG Die OECD ist ein in

Mehr

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7:

Internationale Ökonomie II. Vorlesung 7: Internationale Ökonomie II Vorlesung 7: Übersicht: Das internationale Währungssystem bis 1973 Prof. Dr. Dominik Maltritz Gliederung der Vorlesung 1. Ein- und Überleitung: Die Zahlungsbilanz 2. Wechselkurse

Mehr

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen von Millionen von

Mehr

Factsheet 1 WARUM BRAUCHT DIE EU EINE INVESTITIONSOFFENSIVE?

Factsheet 1 WARUM BRAUCHT DIE EU EINE INVESTITIONSOFFENSIVE? Factsheet 1 WARUM BRAUCHT DIE EU EINE INVESTITIONSOFFENSIVE? Seit der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise leidet die EU unter einer Investitionsschwäche. Daher müssen wir auf europäischer Ebene kollektive

Mehr

Unmask the Corrupt. TI Schweiz unterstützt die Umsetzung der FATF/GAFI - Empfehlungen

Unmask the Corrupt. TI Schweiz unterstützt die Umsetzung der FATF/GAFI - Empfehlungen Unmask the Corrupt TI Schweiz unterstützt die Umsetzung der FATF/GAFI - Empfehlungen Bern, 4. September 2014 1. Gesetzesvorlagen im Zusammenhang mit der Kampagne Unmask the Corrupt 1.1 Ziele der internationalen

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung des Geldwäschegesetzes (GwGErgG) DasGeldwäschegesetz (GwG)verfolgtebensowiedieFinanzmarktaufsichtsgesetze

Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung des Geldwäschegesetzes (GwGErgG) DasGeldwäschegesetz (GwG)verfolgtebensowiedieFinanzmarktaufsichtsgesetze Deutscher Bundestag Drucksache 17/10745 17. Wahlperiode 24. 09. 2012 Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung des Geldwäschegesetzes (GwGErgG) A. Problem und Ziel DasGeldwäschegesetz

Mehr

Die Nutzung von ausländischem Kapital in China

Die Nutzung von ausländischem Kapital in China ( ) Die Nutzung von ausländischem Kapital in China Wie sich im Vergleich zeigt, stimmt die Art und Weise der Nutzung ausländischen Kapitals in China im Wesentlichen mit der Nutzung auf internationaler

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Die globale Finanzkrise und ihre Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. Peter Bofinger Universität Würzburg Sachverständigenrat

Die globale Finanzkrise und ihre Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. Peter Bofinger Universität Würzburg Sachverständigenrat Die globale Finanzkrise und ihre Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft Peter Bofinger Universität Würzburg Sachverständigenrat Übersicht Ursachen der Krise Auswirkungen Handlungsspielräume der Politik

Mehr

Geld, Preise und die EZB

Geld, Preise und die EZB Geld, Preise und die EZB MB Gebrauch von Geld Funktionen von Geld Tauschmittel Ohne Geld müssten Transaktionen durch Tauschhandel (Naturaltausch) durchgeführt werden Problem der Doppelkoinzidenz der Wünsche

Mehr

Anti-Geldwäsche-Compliance mit CaseWare Monitor

Anti-Geldwäsche-Compliance mit CaseWare Monitor Anti-Geldwäsche-Compliance mit CaseWare Monitor Überblick Anti-Geldwäsche-Compliance (AML = Anti-Money Laundering) Durch Compliance-Programme und staatenübergreifende Regulatorien, wie The Proceeds of

Mehr

Chancen und Risiken im Auslandsgeschäft mit dem internationalen Netzwerk der Sparkassen richtig managen

Chancen und Risiken im Auslandsgeschäft mit dem internationalen Netzwerk der Sparkassen richtig managen S CountryDesk Chancen und Risiken im Auslandsgeschäft mit dem internationalen Netzwerk der Sparkassen richtig managen Unternehmerfrühstück der Sparkasse Kleve 17. März 2011 Deutschlands wichtigste Abnehmer

Mehr

Der Schweizer Immobilienmarkt im internationalen Vergleich

Der Schweizer Immobilienmarkt im internationalen Vergleich Der Schweizer Immobilienmarkt im internationalen Vergleich Prof. Dr. Roland Füss Veranstaltungsreihe: : «Immobilien Sicherer Hafen oder zunehmend riskant?» 27. Februar 2015, Weiterbildungszentrum Holzweid

Mehr

software und ser vice W E LT: O S P I. 110.DE-02/2006 OSPI

software und ser vice W E LT: O S P I. 110.DE-02/2006 OSPI W E LT W E I T E S N E T W O R K, 1 5 1 S E R V I C E P A R T N E R, 5 5 L Ä N D E R, E I N N A M E : software und ser vice D A S G R O S S T E M E S S E B A U - N E T W O R K D E R W E LT: O S P I. software

Mehr

Workshop 9: Finanzmärkte und Nachhaltigkeit Klaus Gabriel, Universität Wien

Workshop 9: Finanzmärkte und Nachhaltigkeit Klaus Gabriel, Universität Wien Workshop 9: Finanzmärkte und Nachhaltigkeit Klaus Gabriel, Universität Wien Finanzmärkte und Nachhaltigkeit Fahrplan: Einstieg: Was sind ethische/nachhaltige Geldanlagen? Was hat das mit Entwicklungspolitik

Mehr

Ausländische Direktinvestitionen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa 2014-2015: Aufschwung in den NMS, Einbruch in den GUS

Ausländische Direktinvestitionen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa 2014-2015: Aufschwung in den NMS, Einbruch in den GUS Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche The Vienna Institute for International Economic Studies www.wiiw.ac.at wiiw FDI Report 215 Ausländische Direktinvestitionen in Mittel-, Ost- und

Mehr

Der Cost-Average Effekt

Der Cost-Average Effekt Der Cost-Average Effekt Einleitung Wie sollte ich mein Geld am besten investieren? Diese Frage ist von immerwährender Relevanz, und im Zuge des demographischen Wandels auch für Aspekte wie die private

Mehr

Vermögen der privaten Haushalte 2012 Deutlicher Vermögensanstieg wegen Börsen- und Immobilienpreisentwicklung

Vermögen der privaten Haushalte 2012 Deutlicher Vermögensanstieg wegen Börsen- und Immobilienpreisentwicklung Medienmitteilung Kommunikation Postfach, CH-8022 Zürich Telefon +41 44 631 31 11 communications@snb.ch Zürich, 20. November 2013 Vermögen der privaten Haushalte 2012 Deutlicher Vermögensanstieg wegen Börsen-

Mehr

Funktion eines umlaufgesicherten Geldsystems - Praktische Durchführung

Funktion eines umlaufgesicherten Geldsystems - Praktische Durchführung Funktion eines umlaufgesicherten Geldsystems - Praktische Durchführung An erster Stelle steht die Frage, wie ein zinsfreies Geld heute in der Praxis aussehen könnte. Da die Überlegenheit des Geldes über

Mehr

Anlegen im Zeichen der Euro-Krise Was ist sicher? Stand: April 2012

Anlegen im Zeichen der Euro-Krise Was ist sicher? Stand: April 2012 Investment I Einfach I Anders Was ist sicher? Stand: April 2012 Investment- Alternativen Derzeitige Anzahl handelbarer Titel Überfordert? Produktflut und Inflation der Anlagemöglichkeiten: Umsatz/Wert

Mehr

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte

Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Wirtschaftliches Umfeld und Finanzmärkte Mag. Rainer Bacher / Kommunalkredit Austria 25.10.2011 ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR Auf dem Weg in eine düstere Zukunft? ÖSTERREICHS BANK FÜR INFRASTRUKTUR

Mehr

we bring epayment to life!

we bring epayment to life! we bring epayment to life! Gutscheinkarten Prepaid Mobilfunk Eigene Gutscheinkarten Zahlungsverkehr ecommerce Corporate Incentives Firmenstruktur Euronet Worldwide, Inc. steht seit mehr als 20 Jahren für

Mehr

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise?

Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Eurobonds: Ausweg aus der Schuldenkrise? Prof. Dr. Kai Carstensen ifo Institut und LMU München 17. August 2011 Europäische Schuldenkrise und Euro Krisenmechanismus - Agenda 1. Warum werden Eurobonds gefordert?

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr

Verbrauch von Primärenergie pro Kopf

Verbrauch von Primärenergie pro Kopf Verbrauch von Primärenergie pro Kopf In Tonnen Öläquivalent*, nach nach Regionen Regionen und ausgewählten und ausgewählten Staaten, Staaten, 2007 2007 3,0

Mehr

Entwicklung und Analyse eines Entscheidungsunterstützungssystems für den Devisenmarkt. Bachelorarbeit

Entwicklung und Analyse eines Entscheidungsunterstützungssystems für den Devisenmarkt. Bachelorarbeit Entwicklung und Analyse eines Entscheidungsunterstützungssystems für den Devisenmarkt Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft

Mehr

Deutsch-Chinesischer Zahlungs- und Kapitalverkehr

Deutsch-Chinesischer Zahlungs- und Kapitalverkehr Deutsch-Chinesischer Zahlungs- und Kapitalverkehr Dirk Schmitz, Head of Germany Frankfurt, 7. Juli 2014 Seite0 Wirtschaftliche Bedeutung Chinas im historischen Kontext BIP Nominal 9.000.000 8.000.000 7.000.000

Mehr

Begriffe des Rechnungswesens

Begriffe des Rechnungswesens Begriffe aus der Bilanz Begriffe des Rechnungswesens Nachfolgend erläutern wir Ihnen einige Begriffe aus dem Bereich des Rechnungswesens, die Sie im Zusammenhang mit Ihren Auswertungen kennen sollten.

Mehr

Anlagetechnische Ergebnisse, Asset Allocation und Marktausblick

Anlagetechnische Ergebnisse, Asset Allocation und Marktausblick Schweizer Pensionskassen 2010 Anlagetechnische Ergebnisse, Asset Allocation und Marktausblick Peter Bänziger Leiter Asset Management / CIO Swisscanto Gruppe 1 Teilnehmer 278 Autonome und teilautonome Vorsorgeeinrichtungen

Mehr

Öffentliche Konsultation zur Bewertung der Handelsvertreter-Richtlinie

Öffentliche Konsultation zur Bewertung der Handelsvertreter-Richtlinie Case Id: 7aca2723-3737-4448-a229-10374ad78489 Öffentliche Konsultation zur Bewertung der Handelsvertreter-Richtlinie Fields marked with are mandatory. Einleitung Selbständige Handelsvertreter sind Gewerbetreibende,

Mehr

Gemeinsame Stellungnahme BRAK, BStBK und WPK zum Entwurf eines Geldwäschebekämpfungsgesetzes gegenüber den Finanzministern der Länder

Gemeinsame Stellungnahme BRAK, BStBK und WPK zum Entwurf eines Geldwäschebekämpfungsgesetzes gegenüber den Finanzministern der Länder www.wpk.de/stellungnahmen/stellungnahmen.asp Gemeinsame Stellungnahme BRAK, BStBK und WPK zum Entwurf eines Geldwäschebekämpfungsgesetzes gegenüber den Finanzministern der Länder Mit Schreiben vom 5. April

Mehr

Pressegespräch. Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest. Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender

Pressegespräch. Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest. Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender Allianz Pensionsbarometer und demografischer Stresstest Dr. Wolfram Littich Vorstandsvorsitzender Pressegespräch Andreas Csurda Bereichsleiter Versicherungstechnik Lebensversicherung Allianz Gruppe in

Mehr

Internationale Fondsmärkte 1. Halbjahr 2004 Eine Analyse von DWS Investments*

Internationale Fondsmärkte 1. Halbjahr 2004 Eine Analyse von DWS Investments* Internationale Fondsmärkte 1. Halbjahr 2004 Eine Analyse von DWS Investments* * Veröffentlichung der Studie - auch auszugsweise - nur unter Angabe der Quelle Wertpapierfonds weltweit Anstieg des verwalteten

Mehr

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Einführung in die Makroökonomie SS 2012 2. März 2012 Einführung in die Makroökonomie (SS 2012) Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 2. März 2012 1 / 47 Volkswirtschaftliche

Mehr

Stellen Hedge Fonds eine Gefahr für die internationalen Finanzmärkte dar?

Stellen Hedge Fonds eine Gefahr für die internationalen Finanzmärkte dar? Stellen Hedge Fonds eine Gefahr für die internationalen Finanzmärkte dar? Thesen zum Fachgespräch des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit, Finanzen der Fraktion DIE LINKE. 21. März 2007 Prof. Dr. Jörg Huffschmid,

Mehr

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die derzeitigen Entwicklungen im Markt für Staatsanleihen, die hierfür verantwortlichen Ursachen sowie

Mehr

Rollen der Versicherung in der Energie-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik

Rollen der Versicherung in der Energie-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik Rollen der Versicherung in der Energie-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik Referent: Belinda Walther Weger Neue Energie- Forschungs- und Wirtschaftspolitik in der Schweiz 18. Mai 2015 Energiecluster,

Mehr

Mundell-Fleming Modell. b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses?

Mundell-Fleming Modell. b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses? Mundell-Fleming Modell 1. Wechselkurse a) Was ist ein Wechselkurs? b) Was versteht man unter der Preis- und der Mengennotierung des Wechselkurses? c) Wie verändert sich bei der Preisnotierung der Wechselkurs,

Mehr

WKB Anlagefonds. Mehr Flexibilität für Ihre Investitionen

WKB Anlagefonds. Mehr Flexibilität für Ihre Investitionen WKB Anlagefonds Mehr Flexibilität für Ihre Investitionen Mit Anlagefonds lassen sich die Risiken von Anlagen auch mit geringeren Summen gut diversifizieren. Die Wahl des Produkts hängt von den Renditeerwartungen,

Mehr

Fließende Übergänge zwischen legaler und illegaler Ökonomie

Fließende Übergänge zwischen legaler und illegaler Ökonomie Univ.-Prof. Dr. Eva Kreisky Martin Hell VO: Mafia, Staat und Männlichkeit Matr. Nr.: 0001299 SS 2003 A301/300 mailhell@gmx.at Fließende Übergänge zwischen legaler und illegaler Ökonomie - Das Phänomen

Mehr

Der Investitionsbereich ist nicht mehr sektoriell sondern deckt potentiell alle Sektoren des MSCI Europe Index;

Der Investitionsbereich ist nicht mehr sektoriell sondern deckt potentiell alle Sektoren des MSCI Europe Index; SCHREIBEN AN DIE ANTEILEINHABER DES INVESTMENTFONDS AMUNDI ETF MSCI EUROPE IT UCITS ETF Paris, den 2. Januar 2014 Sehr geehrte Damen und Herren! Als Anteileinhaber des Investmentfonds AMUNDI ETF MSCI EUROPE

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

Finanzielle Grundlagen des Managements Übung

Finanzielle Grundlagen des Managements Übung Finanzielle Grundlagen des Managements Übung Agenda 1. Übung 1: Der Jahresabschluss und die Jahresabschlussanalyse 2. Übung 2: Die Analyse der Gewinnsituation und Profitabilität 3. Übung 3: Die Bewertung

Mehr

Vorblatt. Ziele des Entwurfs:

Vorblatt. Ziele des Entwurfs: Ziele des Entwurfs: Vorblatt Die Financial Action Task Force (FATF) hat in ihrem im Juni 2009 verabschiedeten Bericht über die Umsetzung der so genannten 40+9 FATF-Empfehlungen zur Bekämpfung von Geldwäsche

Mehr

Soziale Sicherung, Sozialpolitik, Sozialstaat

Soziale Sicherung, Sozialpolitik, Sozialstaat Soziale Sicherung A.1.1 Soziale Sicherung, Sozialpolitik, Sozialstaat Soziale Sicherung ist Teil der staatlichen Sozialpolitik, deren Aufgabe im Allgemeinen die Sicherung eines adäquaten Einkommens während

Mehr

Das Finanzsystem - Sparen und Investieren

Das Finanzsystem - Sparen und Investieren Das Finanzsystem - Sparen und Investieren Das Finanzsystem besteht aus Institutionen, welche Ersparnisse von Sparern zu Schuldnern kanalisieren. Dazu gehören Finanzmärkte (Aktienmarkt, Anleihemarkt) und

Mehr

Zusammenbruch im Volumen von Geschäftskrediten in den USA im Gegensatz zum schnellen Wachstum in den BRIC- Ländern

Zusammenbruch im Volumen von Geschäftskrediten in den USA im Gegensatz zum schnellen Wachstum in den BRIC- Ländern Veröffentlicht von AUDITOR spol. s r. o., 30. 3. 2012 Zusammenbruch im Volumen von Geschäftskrediten in den USA im Gegensatz zum schnellen Wachstum in den BRIC- Ländern - doppeltes Wachstum in den BRIC-Ländern

Mehr

von : René Erik Herrmann

von : René Erik Herrmann Das Geldwäschegesetz Wie wirkt sich das Gesetz auf die Geschäftsbeziehung zwischen Bank und Kunden aus? Schriftlicher Bericht vorgelegt am 11.03.2002 an der Berufsakademie Berlin - Staatliche Studienakademie

Mehr

ver.di: Unser Einsatz für einen einheitlichen und gerechten Steuervollzug Bundesfachgruppe Finanz- und Steuerverwaltung

ver.di: Unser Einsatz für einen einheitlichen und gerechten Steuervollzug Bundesfachgruppe Finanz- und Steuerverwaltung ver.di: Unser Einsatz für einen einheitlichen und gerechten Steuervollzug Bundesfachgruppe Finanz- und Steuerverwaltung Einheitlicher und gerechter Steuervollzug Themenkreise: - Situation der Steuerverwaltung

Mehr

Sparkasse. Fragen und Antworten zur SparkassenCard für Firmenkunden. Sparkassen-Finanzgruppe

Sparkasse. Fragen und Antworten zur SparkassenCard für Firmenkunden. Sparkassen-Finanzgruppe Sparkasse Fragen und Antworten zur SparkassenCard für Firmenkunden Sparkassen-Finanzgruppe Ihre Vorteile der SparkassenCard. Die SparkassenCard hat jetzt ein neues Design. Hat sich auch etwas bei den Funktionen

Mehr

Kapitel 7. Internationales Risikomanagement

Kapitel 7. Internationales Risikomanagement Lehrstuhl ür Allgemeine Betriebswirtschatslehre insb. Kapitalmärkte und Unternehmensührung Kapitel 7 Internationales Risikomanagement Agenda Devisenmärkte Wechselkurse (I) Internationale Paritätsbeziehungen

Mehr

Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung

Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung Wien 1. August 2014 Pressemitteilung Kreditvergabe bei G7 stagniert Kredite an Schwellenländer immer noch steigend Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung Die Kreditvergabe im Privatsektor

Mehr

Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise- Hat Europa dazugelernt?

Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise- Hat Europa dazugelernt? Finanzkrise, Bankenkrise, Schuldenkrise- Hat Europa dazugelernt? Mag. Alois Steinbichler Vorstandsvorsitzender, Kommunalkredit Austria 26.4.2012 Financial Times, 05.07.2011 Financial Times, 07.07.2011

Mehr

DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN USA - DEUTSCHLAND

DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN USA - DEUTSCHLAND DOPPELBESTEUERUNGSABKOMMEN USA - DEUTSCHLAND ABKOMMEN ZWISCHEN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND UND DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA ZUR VERMEIDUNG DER DOPPELBESTEUERUNG UND ZUR VERHINDERUNG DER STEUERVERKÜRZUNG

Mehr

Europäischer Fiskalpakt ohne

Europäischer Fiskalpakt ohne Europäischer Fiskalpakt ohne Alternative? MdB BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Wirkungen des Europäischen Fiskalpaktes MdB Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages BERLIN, DEN 11. JUNI 2012 Überblick

Mehr

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Wellenreiter-Kolumne vom 02. November 2014 Ein Hypothekendarlehen mit 10jähriger Laufzeit ist in Japan für 1,3 bis 1,5 Prozent zu haben. Daran hat sich in den letzten

Mehr

WAS BRINGT DER VON DER G-8 ANGEKÜNDIGTE SCHULDENERLASS BOLIVIEN?

WAS BRINGT DER VON DER G-8 ANGEKÜNDIGTE SCHULDENERLASS BOLIVIEN? FACTSHEET WAS BRINGT DER VON DER G-8 ANGEKÜNDIGTE SCHULDENERLASS BOLIVIEN? Am 11. Juni dieses Jahres verkündeten die Finanzminister der 7 reichsten Nationen (G7) einen neuen Plan für den Erlass der Auslandsschuld

Mehr

IFRS visuell: S.57 58. IAS 21 (Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse)

IFRS visuell: S.57 58. IAS 21 (Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse) IFRS visuell: S.57 58 IAS 21 (Auswirkungen von Änderungen der Wechselkurse) Überblick T A1 A2 A3 A4 A5 A6 Theoretische Einführung Anwendungsbereich Bestimmung der funktionalen Währung I Anwendungsbereich

Mehr

Energiegespräche 2014 Teure Energie Keine Industrie? Bedeuten hohe Energiepreise das Aus für den Industriestandort Europa?

Energiegespräche 2014 Teure Energie Keine Industrie? Bedeuten hohe Energiepreise das Aus für den Industriestandort Europa? Energiegespräche 2014 Teure Energie Keine Industrie? Bedeuten hohe Energiepreise das Aus für den Industriestandort Europa? Univ.- Prof. Dr. Jonas Puck Univ-Prof. Dr. Jonas Puck Geboren 1974 in Berlin Studium,

Mehr

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 26: Februar 2013 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Außerbörslicher Handel immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. Juli 2011 Euro erneut im Mittelpunkt des Marktgeschehens Euro versus ausgewählte Währungen Minimum-Maximum-Bandbreite

Mehr

Fremdwährungen. (Infoblatt)

Fremdwährungen. (Infoblatt) (Infoblatt) Seit 2002 ist der Euro das gesetzliche Zahlungsmittel in derzeit 17 Staaten der Währungs- und Wirtschaftsunion (WWU). Die 17 Länder heißen: Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich,

Mehr

1 Abkürzungen... 3 2 Neukundenregelung... 4 2.1 Allgemeines... 4 2.2 Beispiele... 5 2.2.1 Beispiel 1... 5 2.2.2 Beispiel 2... 6 2.2.3 Beispiel 3...

1 Abkürzungen... 3 2 Neukundenregelung... 4 2.1 Allgemeines... 4 2.2 Beispiele... 5 2.2.1 Beispiel 1... 5 2.2.2 Beispiel 2... 6 2.2.3 Beispiel 3... 21.12.2012 1 Abkürzungen... 3 2 Neukundenregelung... 4 2.1 Allgemeines... 4 2.2 Beispiele... 5 2.2.1 Beispiel 1... 5 2.2.2 Beispiel 2... 6 2.2.3 Beispiel 3... 8 2.2.4 Beispiel 4... 10 2.2.5 Beispiel 5...

Mehr

Die Euro Krise. Ursachen, Folgen und Lösungsmöglichkeiten Prof. Dr. Kathrin Johansen (Juniorprofessur Empirische Wirtschaftsforschung) Vortrag im Rahmen des 5. Jahreskongress der Landeszentrale für politische

Mehr

Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften

Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften Konferenz Entwicklung findet Stadt Wien, 19. Mai 2009 Claudia Knobloch, Emergia Institute (Berlin) Markt erkennen - Perspektivwechsel:

Mehr

Anleitung zur Steuerflucht: Wie Vermögende und Konzerne sich arm rechnen.

Anleitung zur Steuerflucht: Wie Vermögende und Konzerne sich arm rechnen. Sven Giegold Sprecher, Attac-AG Steuerflucht & Steuerpolitik Anleitung zur Steuerflucht: Wie Vermögende und Konzerne sich arm rechnen. Die Globalisierung und Europäisierung der Wirtschaft, und insbesondere

Mehr

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin

Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege. Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 2014, Berlin Volkswirtschaftliche Folgen des Niedrigzinsumfeldes und mögliche Auswege Prof. Dr. Michael Hüther 5. Juni 014, Berlin Der Weg ins Niedrigzinsumfeld Auswirkungen auf die Volkswirtschaft Der Ausweg aus dem

Mehr

Internationale Fondsmärkte Jahr 2002 Eine Analyse von DWS Investments*

Internationale Fondsmärkte Jahr 2002 Eine Analyse von DWS Investments* Internationale Fondsmärkte Jahr 2002 Eine Analyse von DWS Investments* * Veröffentlichung der Studie - auch auszugsweise - nur unter Angabe der Quelle Wertpapierfonds weltweit Rückläufiges Fondsvermögen

Mehr

Das Morningstar Rating

Das Morningstar Rating Das Morningstar Rating Oktober 2006 2006 Morningstar, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Die Informationen in diesem Dokument sind Eigentum von Morningstar, Inc. Die teilweise oder vollständige Vervielfältigung

Mehr

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5 Einfache Derivate Stefan Raminger 4. Dezember 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Begriffsbestimmungen 1 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward..................................... 3 2.2 Future......................................

Mehr

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren

Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Kürzungen verschärfen die Krise! Unsere Alternative: Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren Ja zu Vorschlägen, die - Vermögen und Kapitaleinkommen höher besteuern und ein gerechteres Steuersystem

Mehr

Frankfurter Handelsplatz kaum helfen, seine magere Devisenbilanz aufzubessern.

Frankfurter Handelsplatz kaum helfen, seine magere Devisenbilanz aufzubessern. Große FX-Bewegung steht bevor Wellenreiter-Kolumne vom 07. Mai 2014 FX steht für Foreign Exchange. Der Währungsmarkt stellt mit einem handelstäglichen Volumen von 5,3 Billionen US-Dollar den größten Finanzmarkt

Mehr

die bvi-methode wertentwicklungsberechnung von investmentfonds

die bvi-methode wertentwicklungsberechnung von investmentfonds die bvi-methode wertentwicklungsberechnung von investmentfonds Der BVI berechnet die Wertentwicklung von Investmentfonds für eine Vielzahl von Anlagezeiträumen. Das Ergebnis wird nach Abzug aller Fondskosten

Mehr

Makroökonomie. Prof. Dr. Thomas Apolte. Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse. Sommersemester 2011. Scharnhorststr.

Makroökonomie. Prof. Dr. Thomas Apolte. Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse. Sommersemester 2011. Scharnhorststr. Makroökonomie Sommersemester 2011 Lehrstuhl für Ökonomische Politikanalyse Scharnhorststr. 100, Raum 114 1. EINFÜHRUNG 2 VORLESUNG: DI, 8 10 UHR DO, 8 10 UHR ÜBUNG: DO, 12 14 UHR ALLE VERANSTALTUNGEN IM

Mehr