Checkliste zur Planung/Durchführung eines Koop-Angebotes für Schulen

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1 Checkliste zur Planung/Durchführung eines Koop-Angebotes für Grundsätzliches Motivation, Zielsetzung und Projektidee des Kooperationsvorhabens sind geklärt Ressourcen sind vorhanden oder können organisiert werden (finanzielle, personelle, räumliche, materielle Ressourcen) Notwendige Personalausstattung ist ermittelt In Frage kommende Schule ist identifiziert Mit der Schule klären Kontaktaufnahme mit der Schulleitung bzw. bereits bekannten Berufsorientierungslehrern ist erfolgt Interesse an Kooperationen ist geklärt, Termin für Klärungs - und Planungsgespräch steht fest; Machen Sie das erste Gespräch zur Chefsache! Handelnde Personen sind einander kurz vorgestellt und die Kooperationsüberlegungen ausgetauscht Kontaktdaten sind ausgetauscht (bei Lehrer/Innen evtl. private Telefonnummer, da sie meist über die Schule schwer zu erreichen sind) Erfahrungen der Schule mit anderen Kooperationen sind abgefragt Besteht an der Schule eventuell schon ein eigenes Schulkonzept mit Leitbild, Profil, Programm- und Förderschwerpunkte (dies macht die Zusammenarbeit leichter und Anknüpfungspunkte, wie z.b. Lehrpläne für Kooperationen lassen sich schneller identifizieren)? Den Schülern (Eltern) sollten die Perspektiven/Vorteile einer beruflichen Laufbahn im Metallhandwerk verdeutlicht werden; Hinweis ggf. auf Schnupper und Schülerbetriebspraktika, sowie weitere Möglichkeiten der beruflichen Orientierung sind hilfreich! 1

2 Fortsetzung Checkliste zur Planung/Durchführung eines Koop-Angebotes für Gemeinsam gut planen - vor dem Projektstart Kooperationsprojekt grundsätzlich vereinbart (wenn möglich schriftlich) Kooperationsprojekt gemeinsam ausgearbeitet und folgende Fragen beantwortet: Ziele formuliert? Zielgruppe, Zusammensetzung: Schüler/Innen, Migrationshintergrund festgelegt? Inhalte des Kooperationsprojektes sind bestimmt? o Thema und Art (z.b. Projekttag/Woche, Eltern-Info-Abend, Werkstattbesuch, Girls Day, Praktikumsplätze etc.) o Methodische Umsetzung (z.b. im Klassenverbund, geschlechtergetrennte Gruppen, Drehtürmodell etc.) Personal besprochen: Einbindung von Lehrer/Innen, Eltern, Schulsozialarbeitern, Azubis etc. in das Projekt? Dauer bzw. Durchführungszeitraum des Kooperationsprojektes festgelegt? Ort der Durchführung bestimmt (z.b. in der Schule oder im Betrieb)? Klärung der konkreten Ressourcen, verbindliche Absprachen sind erfolgt Verantwortlichkeiten für das Kooperationsprojekt sind festlegt, konkrete Absprachen zu Zuständigkeiten sind getroffen Regelkommunikation (wer/wie) und regelmäßige Termine zur Besprechung des Projektverlaufs sind vereinbart Versicherung der Beteiligten und eventuell erforderliche Aufsichtspflicht und Vertretungsregelung sind geklärt Werbemaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit für das Kooperationsprojekt sind abgesprochen, z.b. lokale Presse zum Termin eingeladen, oder Pressemitteilung verfasst (könnte ja auch eine Deutsch-Klasse der Schule übernehmen) Dokumentation/Auswertung mit Schülern/Lehrern ist Bestandteil der Planung Raumplanung: Schlüsselfrage beantwortet: Wer hat die Schlüssel für die Schulräume? Konkrete Absprachen zu Räumen und Material (was gibt es wo, was kann wo gelagert werden?) sind getroffen 2

3 Fortsetzung Checkliste zur Planung/Durchführung eines Koop-Angebotes für Vorgehensweise bei besonderen Vorfällen thematisiert, wie z. B. Unfälle oder Fehlverhalten von Schülern/innen? Projektabschluss ist skizziert (z.b. als Veranstaltung, Fest, Präsentation wer ist beteiligt, wo findet es statt?) Den Schülern (Eltern) sollten die Perspektiven/Vorteile einer beruflichen Laufbahn im Metallhandwerk verdeutlicht werden; Hinweis ggf. auf Schnupper u. Schülerbetriebspraktika, sowie weitere Möglichkeiten der beruflichen Orientierung sind hilfreich! Beispiele für Muster-Kooperationsverträge finden Sie unter: e/musterkoopvereinbarung.pdf Gesamter Leitfaden unter: Berufsorient-Ausbildungsreife.pdf Weitere nützliche Hinweise Beispiele für Schulkooperationen Schulkooperation nach Maß der Innung für das Metallhandwerk Höxter-Warburg: Bildungspartnerschaften in Baden-Württemberg: Berufsorientierung mit System in der Metall-Innung Schwalm-Eder: Schulkooperation des 5-Mann-starken SHK-Handwerksfachbetriebs Bernhard Roll GmbH in Berlin: Handwerkskooperation in Wuppertal: 3

4 Beispiele der Stiftung HandWerk stiftet Zukunft : Schuldatenbanken der Länder zur passgenauen Schulsuche vor Ort Baden-Württemberg: Bayern: Berlin: Brandenburg: Bremen: Hamburg: https://gateway.hamburg.de/hamburggateway/fvp/fv/bbs/auskunft/wfauskunft.a spx?wuc=2&sid=32 Hessen: Mecklenburg-Vorpommern: Niedersachsen: NRW: Rheinland-Pfalz: Saarland: Sachsen: https://schuldatenbank.sachsen.de/index.php?id=50 Sachsen-Anhalt: Schleswig-Holstein: Thüringen: 4

5 Interessante Websites Telgter Modell als Netzwerk Schule & Wirtschaft: Netzwerke für Bildungspartner e. V.: Beratungsstelle zur Qualifizierung v. Nachwuchskräften m. Migrationshintergrund Region Köln : Stiftung Partner für Schule NRW: Bundesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft: Anne Frank-Schule, Berufsorientierungsfahrplan: Projektbüro Deutscher Schulpreis, Robert Bosch Stiftung GmbH: Gemeinnützige Hertie-Stiftung / Wettbewerb: starke Übergang in den Beruf: Care-Line-Bildungsprojekte zur Unterstützung von Lehrkräften: Baden-Württembergischer Handwerkstag e.v.: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB): Ihr Ansprechpartner für die Nachwuchsgewinnung im BVM: Ingolf Pfeifer Innungsbeauftragter Metallverband Tel: 0201/ Mail: 5

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