Struktur der AWO Suchthilfe gemeinnützige GmbH Neuwied

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1 Struktur der AWO Suchthilfe gemeinnützige GmbH Neuwied

2 Die fünf Säulen unserer Arbeit mit chronisch mehrfachbeeinträchtigten Suchtkranken Sozialtherapie Kottenheim als Resozialisierungsund Übergangseinrichtung Soziotherapie Bitburg als Langzeiteinrichtung Ambulantes Betreutes Wohnen Sucht Stationäre und ambulante Tagesstruktur Integrationsfirmen und Maßnahme Im Rahmen des Budget für Arbeit

3 Das Verwirrspiel unseres Gesamtkonzeptes Betreutes Wohnen Vordereifel Läden Tagesstruktur Kottenheim Heimangebundene Außenwohngruppe Tagesstruktur Bitburg Soziotherapie Bitburg Sozialtherapie Kottenheim intensiv Betreutes Wohnen Kottenheim Betreutes Wohnen Bitburg/Trier/Föhren

4 Unsere soziotherapeutischen Zielsetzungen und unsere Angebote Obdach und Unterkunft Hilfe zur Alltagsbewältigung Entdecken und Fördern der individuellen Ressourcen Verbesserung von Grundkompetenzen; Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer etc. Erhalt, Gewinn und Förderung von sozialen Beziehungen Stabilisierung der körperlichen und psychischen Befindlichkeit Förderung des Umgangs mit der eigenen Person Förderung des Kommunikations- und Sozialverhaltens Förderung einer zufriedenen Lebensgestaltung, die den Wünschen, den persönlichen und finanziellen Möglichkeiten des Bewohners in den Bereichen Wohnen, Arbeit, Freizeit und sozialen Beziehungen entspricht

5 Unsere Maßnahmen Alltägliche Lebens- und Haushaltsführung Gesundheitsförderung Individuelle Basisversorgung Gestaltung sozialer Beziehungen Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben Kognitive Kompetenz und Orientierung Psychische Kompetenz Kommunikation Arbeitsintegration

6 Problemstellungen oder Herausforderungen innerhalb der stationären Betreuung von chronisch mehrfachbeeinträchtigten Abhängigkeitskranken - hausintern - a) Die Hilfesuchende werden immer jünger! b) Die Bewohner der Einrichtungen werden älter!

7 Problemstellungen oder Herausforderungen innerhalb der stationären Betreuung von chronisch mehrfachbeeinträchtigten Abhängigkeitskranken - vorgegeben - a. Vorgaben resultierend aus dem 79 SGB XII Gleichstellung in der Versorgung aller behinderten Menschen b. Kommunalisierung c. Ambulantisierung d. Persönliche Budget

8 Annahme der Problemstellungen als eine Herausforderung das intensiv Betreute Wohnen Schaffung von ambulant versorgte Wohnplätze mit räumlicher Nähe zur stationären Einrichtung und eigener Tagesstruktur Vermittlungen in Wohnraum unter Nutzung des persönlichen Budgets; Ankauf von hauswirtschaftlichen Hilfen, suchtspezifischen Angeboten, gesundheitlicher Versorgung, Tagesstruktur etc. Schaffung von enger Kooperation zwischen Senioren- und Pflegeeinrichtungen - intensivierte Versorgung durch mobile soziale Dienste innerhalb der Suchteinrichtung - ambulante suchtspezifische Angebote innerhalb der Einrichtungen der Altenpflege - Schaffung von trocknen Wohnplätzen im Rahmen des Betreuten Wohnens für Senioren Schaffung von spezifischen Angeboten für jugendliche CMA halbtrockne-, halbnasse- (???) Einrichtungen

9 Zum Schluss : Bei allem guten Willen und Engagement in der Versorgung von chronisch mehrfachbeeinträchtigten Abhängigkeitskranken sollten wir folgenden Minimalanspruch an unsere CMA-Klienten nicht vergessen Hilfen aus öffentlicher Hand sind keine Selbstbedienungsläden Wer Hilfen aus öffentlicher Hand annimmt, muss respektvoll damit umgehen und den ihm selbst möglichen Anteil einbringen Auch CMA Klienten müssen Grenzen des Hilfesystems und seiner Helfer respektieren Es gilt der absolute Gewaltverzicht Nicht von mir, aber trotzdem gut! Von Dr. Martin Reker Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel aus seinem Vortrag: Versorgungslage von Chronisch Mehrfach geschädigten Abhängigkeitskranken in der Bundesrepublik Deutschland

10 Auch ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe auf ganz viele Fragen und eine rege Diskussion!

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