K3V Anwendertreffen 2012

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1 K3V Anwendertreffen 2012 Lessons learned Was beim Aufbau von Zentraler Arbeitsvorbereitung und Workforce Management (in den Netzen) wichtig ist Dr. Ulrich Crombach

2 In den Netzen ist viel Unruhe und sie stehen im Wettbewerb

3 Was können sie tun?

4 ?Betrieb einschränken??länger arbeiten für s gleiche Geld??Outsourcen??Sachkosten verringern? oder

5 Prozesse verbessern und mit neuen Technologien unterstützen!

6 Oft vorgefunden: Unsystematisches 'Zuruf-System' Zentrale Einheiten und Systeme Inspektionen Wartung vorbeugende Instandhaltung Instandsetzung Baumaßnahme Inkasso Sperrung Zählerablesung Ermittlung Zählermontage Zählertausch Einschaltungen Spontanablesung Entstörung, Erstsicherung Wiederversorgung Sonstige Operative Einheiten (Workforce)

7 Lösung: Work Management Auftraggeber Arbeitsvor- und Nachbereitung Einsatzplanung und -steuerung Workforce Management Workforce

8 Das sieht viel besser aus, ist aber mit großen Missverständnissen behaftet und noch größerem Aufwand für die Einführung. Und stößt auf Widerstände!

9 Die Abgrenzungen zwischen Auftragsentstehung, Arbeitsplanung, Einsatzsteuerung, Arbeitsnachbereitung, Abwicklung, Ausführung, Rückführung der Ergebnisse und Auswertung sind bezüglich der Begrifflichkeiten, Verantwortlichkeiten und Systeme unklar.

10 Was ist ein Auftrag???? Art und Umfang aller Arbeiten nach Inhalt, Qualifikation, Leistungsbeschreibung, Material, Gerät, Dokumente und Genehmigungen und typischem Arbeitsumfang selten vollständig erfasst und dokumentiert.

11 Große Teile der Auftragsquellen und der Auftragsentstehung sind zumindest nicht einheitlich wenn überhaupt elektronisch. Gleiches gilt für die Senken für anfallende Daten. IT und Controlling werden damit erheblich erschwert.

12 Die Arbeitsvor- und nachbereitung ist uneinheitlich, ineffizient und stark fragmentiert. Sie muss umgebaut werden auf: rechtzeitig, umfassend, routiniert, einheitlich, spezialisiert, systemunterstützt und zentral für alle

13 Zentrale Arbeitsvorbereitung Auftraggeber Arbeitsvor- und Nachbereitung Kapazitäts- und Einsatzsplanung Workforce Management Zentrale Arbeitsvorbereitung Workforce

14 Zentrale Arbeitsvorbereitung Auftraggeber Arbeitsplanung Arbeitssteuerung Arbeitsnachbereitung Inspektionen Wartung vorbeugende Instandhaltung Instandsetzung Baumaßnahme Inkasso Sperrung Zählerablesung Ermittlung Zählermontage Zählertausch Einschaltungen Spontanablesung Entstörung, Erstsicherung Wiederversorgung Sonstige Workforce

15 Was soll sie tun? Planung Auftrag Material Leistungsverzeichnis Dokumente Genehmigungen Qualitätsmanagement

16 Für zentrale Einsatzsteuerung (WFM) gibt es keine Erfahrung. Umfassende Erfahrungen anderer Industrien werden nicht genutzt.

17 Die mobile Abwicklung wenn überhaupt elektronisch ist historisch entstanden und entsprechend Uneinheitlich. Außerdem werden liebgewonnen Pfründe ungern hergegeben. In der Konsequenz leidet die Effizienz im Work Management.

18 Für Auswertung und Controlling existieren keine einheitlichen Arbeitsmittel und Maßstäbe.

19 Was also tun?

20 Klarer Projektauftrag durch eine dauerhaft engagierte Geschäftsleitung!

21 Nicht über ungelegte Eier reden: (unter Anleitung externer Moderatoren) ein internes, einheitliches Ziel-Konzept für Organisation und Prozesse mit ALLEN potentiell Beteiligten (ohne Ausnahme) erarbeiten und durch die EIGENEN MITARBEITER schriftlich niederlegen lassen in einem >>> Fachkonzept.

22 Missverständnis Workforce Managment kann alles dabei zuerst einmal außen vor lassen. WFM gibt es fertig und leistungsfähig, wenn die Vorarbeiten gemacht sind.

23 WFM ist nur das Postamt Auftraggeber Arbeitsvor- und Nachbereitung Einsatzsteuerung WFM Workforce

24 Aus den Vorarbeiten ein komplettes Modell für die neuen Prozesse entwickeln und dann die System- und Datenlandschaft aufbauen, die saubere Aufträge liefern und (Wieder-) Verarbeiten kann. Das Fachkonzept dient als Vorlage für die Lastenhefte.

25 Change Management Plan entwickeln, der die Durchsetzung aller Veränderungen ermöglicht und diesen auch LEBEN! Wir reden von und mit Menschen.

26 Zentrale Arbeitsvor- und nachbereitung schrittweise aufbauen und samt Systemen einführen. das dauert!

27 Und jetzt erst schreiben Sie das Lastenheft für ein Workforce Management, kaufen sich eines und führen es ein. Möglichst umfassend. Das ist eine Kleinigkeit gegenüber dem vorstehenden.

28 Zusammengefasst 1 Jahr Projektauftrag Fachkonzept/Prozessmodell; Informieren über ZAV und WFM Auftragsquellen identifizieren, Datenbestand prüfen, modernisieren, ggfls. Aufbauen (Objekte, Attribute, Instandhaltungsregeln, ) Definition der Auftragsarten (Vorgänge, Tätigkeiten, Netzaufträge, ) Aufbau der Leistungsverzeichnisse

29 Zusammengefasst 1,5 Jahre Organisation der zentralen Arbeitsvorbereitung; Leben der Zielprozesse Möglichst vollständiges Lastenheft Workforce Management; Auswahlkriterien festlegen Ausschreibung, Auswahl, Beschaffung (Anbieter muss Prozesswissen haben) Datenbestände erarbeiten: Auftragsarten, Tätigkeitsprofile, Dienstpläne, Grundkonfiguration, Musterprozesse, Anpassungen, Testbetrieb,

30 Zusammengefasst 1 Jahr Vergessen Sie nicht Hardware und Funk Integration Stufenweiser Rollout Feedback, Nachregeln Routinebetrieb Auswertung Optimierung

31 Und das alles wird von der Geschäftsleitung nachhaltig begleitet, unterstützt und öffentlich vertreten und vermittelt! Immer wieder.

32 Nehmen Sie sich Zeit für die Umsetzung! Dann stehen Sie nach einiger Zeit besser da!

33 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Ulrich Crombach

Arbeitsvorbereitung und Einsatzsteuerung. Risiken und Empfehlungen. Dr.-Ing. Ulrich Crombach www.crp.de

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