Corporate Fundraising bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.v.

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1 Fulda, den 02. April 2009 Corporate Fundraising bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.v. Birgit Lembke efundraising bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.v. Bundesgeschäftsstelle Berlin Anna-Maria Wagner Projektkoordination, Konzeption und Kommunikation bei der i-gelb GmbH, Köln

2 Was Sie erwartet 1. Einleitung Vorstellung der Referenten, der Johanniter-Unfall-Hilfe e.v. und der Agentur i-gelb GmbH CSR und Corporate Giving in Zahlen Chancen für NPOs 2. Institutional Readyness aus Unternehmenssicht Spendermotive und Entscheidungskriterien Exkurs: CSR-Kommunikation Schlüsselinstrument Internet 3. Unternehmenskooperationen bei den Johannitern Strategie und Ziele Instrument Online-Kooperationscenter: Zielsetzung, Aufbau und Angebote Fokus: regionales Online-Fundraising

3 Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.v. Ein Überblick Gegründet 1952 als Werk des evangelischen Johanniterordens Fachverband des Diakonischen Werkes 220 Untergliederungen in ganz Deutschland ehrenamtliche Helfer hauptamtliche Mitarbeiter 1,5 Millionen Fördermitglieder Leistungserlöse 2007: 613 Millionen Euro (davon 83% aus Eigenleistungen)

4 Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.v. Satzungsgemäße Aufgaben Rettungsdienst, Krankentransport, Notfallfolgedienst Erste Hilfe und Sanitätsdienst Breitenausbildung in Erster Hilfe Jugendarbeit, Trägerschaft von Kindertagesstätten Altenhilfe und -betreuung Soziale Dienste: Hausnotruf, Menüservice, Pflegedienst Hospizarbeit Humanitäre Hilfe im Ausland

5 Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.v. Mitgliedsbeiträge und Spenden ,5 Millionen Fördermitglieder in 2007 ca Spender, die regelmäßig kontaktiert werden weitere Spender, die situationsbezogen kontaktiert werden 83,3 Mio. Euro Erlöse aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden davon ca. 10 Mio. Euro Erlöse aus Spenden der Bundesgeschäftsstelle

6 Die i-gelb GmbH Unser Profil Internet-Agentur mit Firmensitz in Köln 16 festangestellte Mitarbeiter Kernkompetenz: Online-Fundraising & Online-Kommunikation für NPOs Konzeption und Webdesign von Internetpräsenzen, Microsites, Multimedia- & Spendentools Open Source CMS und anspruchsvolle technische Realisierung Flankierende Online-Maßnahmen: ings, Suchmaschinen- Marketing, Social Media und vieles mehr

7 Kunden der i-gelb GmbH UNICEF Deutschland & Österreich Johanniter-Unfall-Hilfe Deutsche Welthungerhilfe UNESCO Amnesty International VENRO Deutsche Aids-Stiftung GREENPEACE Adveniat Deutsche Stiftung Denkmalschutz Bundesverband Deutscher Stiftungen Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe Berliner Stadtmission Malteser Universität Göttingen und viele andere

8 CSR & Unternehmensspenden Zahlen, Trends und Entwicklungen

9 CSR Die obligatorische Definition Corporate Social Responsibility ( CSR) ist ein Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren. Quelle: Grünbuch der Europäischen Kommission

10 CSR in Zahlen Mit 96 % engagieren sich fast alle deutschen Unternehmen in irgendeiner Form für die Gesellschaft Bei mehr als drei Vierteln ist gesellschaftliches Engagement fester Bestandteil der Unternehmenskultur 58 % der gesellschaftlich engagierten Unternehmen kooperieren mit anderen Partnern (in der Regel NPOs) Quelle: Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland und im transatlantischen Vergleich, CCCD 2007

11 Die häufigsten Formen von CSR Corporate Giving: Geld, oder Sachspenden, Firmenspendenaktionen, Zustiftungen Coporate Volunteering: Unterstützung des freiwilligen Engagements der Mitarbeiter Pro-Bono-Dienstleistungen: Überlassen von Betriebseinrichtungen, Geräten oder Räumen Kooperationen mit gemeinnütziger Organisation: z.b. in Form von gemeinsamen Projekten oder Cause Related Marketing Quelle: Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland und im transatlantischen Vergleich, CCCD 2007

12 Coporate Giving in Zahlen 98 % der Unternehmen vergeben zumindest gelegentlich Einzelspenden 95 % haben eine unternehmensinterne Spendensystematik und in der Regel auch ein festes Budget Im Durchschnitt werden 62 % des Spendenbudgets für Einzelspenden und 38 % für wiederkehrende Spenden verwendet Quelle: Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen in Deutschland und im transatlantischen Vergleich, CCCD 2007

13 Institutional Readyness aus Unternehmenssicht Spendenmotive und Entscheidungskriterien

14 Motive für Unternehmensspenden 82 % möchten ihr Image und Beziehungen in der Region pflegen 43 % wollen die Attraktivität für Nachwuchskräfte steigern 32 % wollen allgemein Ihre Popularität bei allen Stakeholdern steigern 28 % spenden aus Gründen der überregionalen Imagearbeit 23 % der Unternehmen denken, dass sie gesellschaftlichen Erwartungen nachkommen müssen Quelle: Unternehmen als Spender, PricewaterhouseCoopers AG WPG 2007

15 Für was spenden Unternehmen? 82 % spenden für Bildung, Schulen und Kindergärten 62 % spenden für kulturelle Projekte 58 % spenden im Bereich Sport 38 % für humanitäre Projekte in Deutschland 35 % engagieren sich finanziell für den Umwelt- und Klimaschutz 22 % spenden für humanitäre Projekte weltweit Quelle: Unternehmen als Spender, PricewaterhouseCoopers AG WPG 2007

16 Kriterien für die Spendenvergabe Ein Transparenter Umgang mit Spendengeldern ist für 70 % ein zentrales Kriterium 76 % der Unternehmen lehnen Anfagen regionalen Umfeld generell seltener ab Das Anliegen der Spendenanfrage muss bei 61 % inhaltlich zum Unternehmen passen 10 % spenden nach dem Motto Wer zuerst kommt, malt zuerst. Für nur 5 % ist die Größe und Bekanntheit der NPO/des Projektes ein Kriterium Quelle: Unternehmen als Spender, PricewaterhouseCoopers AG WPG 2007

17 Exkurs: CSR-Kommunikation Imagepflege ist eines der häufigsten Motive unternehmerischen Engagements CSR ist deshalb fast immer auch ein Kommunikationsthema NPOs können Unternehmen bei der CSR-Kommunikation unterstützen und zugleich eine zusätzliche Plattform für ihr Anliegen gewinnen Welche Kommunikationsinstrumente werden hierfür eingesetzt?

18 Instrumente der CSR-Kommunikation 1. CSR-bezogene Publikationen (Nachhaltigkeitsberichte, Broschüren etc. ) 2. Internetauftritt bzw. spezielle CSR-Microsites 3. Gemeinsame Kommunikationsmaterialien mit Partnerorganisationen 4. Branding von Cause Related-Marketing-Produkten 5. Marken- bzw. Unternehmenspräsenz auf Sponsoring-Events

19 CSR-Kommunikation in Internet Zielgruppe: Nachhaltigkeitsorientierte Konsumenten ( LOHAS ) sind eher online als über die klassischen Medien Print, TV und Radio zu erreichen. Quelle: Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility - Identifi kation zukunftsrelevanter Themen für das Marketing, trommsdorff + drüner 2008 Kritik an Unternehmen: Eine internetgerechte Aufbereitung der CSR-Maßnahmen bleibt oft aus: Häufig werden z.b. Nachhaltigkeitsbereichte 1 zu 1 ins Web übernommen. Die Möglichkeiten des Web, wie Videos, Blogs etc. werden wenig für die CSR-Kommunikation genutzt. Quelle: Studie der Kirchhoff Consult AG zur CSR-Kommunikation der SMI-Unternehmen, 2009

20 Schlüsselfunktion des Internets Das Internet bietet Unternehmen eine gute Übersicht über jedes beliebige Feld für Engagement. NPOs steigern Ihre Chancen, als mögliche Partner identifiziert zu werden, wenn sie sich mit ihrem Profil und ihren Handlungsfeldern professionell im Internet darstellen. Dies stellt neue Anforderungen an die Protagonisten. Auch NPOs können im Vorfeld Informationen über die CSR-Ansätze von Unternehmen recherchieren und mit Projekten auf diese zugehen.

21 These: Non-Profit-Organisationen schöpfen das Fundraising-Potenzial des Internets im Hinblick auf Unternehmen bislang nur wenig aus, das Online-Fundraising ist in der Regel nur an Privatspender adressiert.

22 Erfolgreiche Ansprache von Unternehmen 1. Ausarbeitung des eignen Profils / der NPO-Marke 2. Entwicklung von Projektangeboten 3. Beschreibung der Gegenleistungen 4. Entwicklung & Einsatz maßgeschneiderter Kommunikations-Instrumente zur Ansprache von Unternehmen

23 Unternehmenskooperationen bei den Johannitern Strategie, Ziele, Instrumente

24 Unternehmenskooperationen bis 2007 Seit vielen Jahren Kooperationen mit Unternehmen, z.b. VW, FedEx, Deutsche Bank, RWE Firmenspenden, Sponsoring und Cause Related Marketing Seit 2005 Spenderportal im Internet mit Kooperationsseite und Downloadcenter für Banner und Webcontent Keine aktive Akquise Unterschiedliche Erfahrungen bzgl. Zeitaufwand, Erlöse, Angebote

25 Strategieprozess 2008 Gedanken zur eigenen Institutional readyness Welche Art von Kooperationen wollen wir? Wie können wir unsere vielen regionalen Projekte abbilden? Verstärkte Nutzung des Internets

26 Instrument Online-Kooperationscenter Zielsetzung, Aufbau und Angebote Kooperationsangebote im Überblick Chancen für Unternehmen Was bieten die Johanniter? Regionales Engagement am Unternehmensstandort Online helfen Banner & Co. Beispiele erfolgreicher Kooperationen

27 Kooperationsangebote der Johanniter

28 Professioneller CSR-Partner Menüpunkt Chancen für Unternehmen

29 Regionalportal: Planung, Technik und Umsetzung Planung mit i-gelb GmbH im Mai 2008 Beginn der Befüllung durch Verbände im Herbst 2008 Technik: CMS TYPO3 auf Basis des Spendenportals Details: Freigabemechanismen für Projekte, Autoreminder Mehrwert durch PDF Ausgabe zzt. 105 Projekte im Portal, Schätzung: mind. 200 Projekte

30 Übersicht der regionalen Projektangebote

31 Regionales Online-Fundraising

32 Projektbeschreibung mit Spendenbedarf

33 PDF- Sheets mit Spendenaufruf für das Projekt

34 Instrument Online-Kooperationen

35 Commitment zeigen Download-Center mit Bannern und Multimedia-Tools für Firmen

36 CSR-Kommunikation & Online-Fundraising Kooperations-Banner zu Sonderspendenaktion

37 Unternehmenspartner auf der Johanniter-Website Logolaufband und Microsite

38 Johanniter Online-Spenden-Button Im Bereich Kooperationen kann von jeder Unterseite direkt online gespendet werden Spenden-Button ist prominent in der rechten Spalte platziert Darunter eine Beispiel- Spendenaktion und das DZI- Spendensiegel

39 Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

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