Willkommen zum Vortrag

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1 Willkommen zum Vortrag Medizinische Versorgung von Flüchtlingen in der Region Hannover unter Berücksichtigung baulicher Gegebenheiten FFachbereich Gesundheit: Prävention und Gesundheitsförderung

2 Weiterbildungsmodule für Flüchtlingssozialarbeiter_Innen Basiswissen Leistungsrecht AsylbLG, SGB XII und SGB II Basiswissen Gesundheitsversorgung Basiswissen aufenthaltsrechtliche, ausländerrechtliche und asylrechtliche Fragen Basiswissen von potentiell zu erwartenden psychiatrischen Krankheitsbildern

3 Modul 2 - Basiswissen Gesundheitsversorgung Bearbeitung und Vorträge durch Fachbereich Gesundheit Team Prävention und Gesundheitsförderung Koordination und Vortrag Team Allgemeiner Infektionsschutz und Umweltmedizin Vortrag Team Tuberkulose Beratungsstelle Vortrag

4 Schulungen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter wurden geschult die Schulungen erfolgten über 6 7 Stunden jeweils am 15., 22. und Schulungen bei Flüchtlingseinrichtungen des DRK am 7., 22. und Schulung ebenfalls im regionseigenen Kinderheim Waldhof bzgl. der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge am etliche weitere Bedarfe für Fortbildungen bereits angefragt

5 Vorbereitungen vorab Bedarfsabfrage bei den Kommunen Langenhagen und Burgwedel vermittelt wurden verschiedene meldepflichtige Infektionen, Übertragungswege, Symptome, Therapien und präventive Maßnahmen incl. Hygienemaßnahmen, Meldewesen und Impfungen in Papierform und als Daten auf USB-Stick wurden Listen ausgeteilt, die alle relevanten Ansprechpartner innerhalb der Region Hannover als auch Verbände und Vereine beinhaltet, die mit der gesundheitlichen Versorgung von Flüchtlingen und Migranten betraut sind sowie alle relevanten Infektionen im Detail

6 Inhalte im Detail Tuberkulose Inhalte im Vortrag Mumps, Masern, Röteln, Windpocken HIV und Hepatitis A, B, C Polio, Meningitis Magendarm-Erkrankungen: Norovirus, Rotavirus, Salmonellen und Campylobakter Influenza, Keuchhusten Parasiten: Krätze, Flöhe, Läuse, Wanzen

7 Impfstatus Impfstatus bei hier lebenden Menschen ca. 95 % bezogen auf Standard-Impfungen: MMRV, Tetanus, Polio, Diphterie, usw. Impfstatus bei Flüchtlingen ca. 84 % das bedeutet: Flüchtlinge sind grundsätzlich mehr gefährdet als Menschen, die bereits länger Zugang zu dem hiesigen Gesundheitssystem haben bislang keine nennenswerten Infektionszahlen festgestellt Epidemie oder gar Pandemie nicht zu erwarten Team Prävention und Gesundheitsförderung Region Hannover

8 Modul 2 - Basiswissen Gesundheitsversorgung

9

10 Unterschiede der Unterbringungen Einzelunterkünfte Wohnungen (sozialer Wohnungsbau) Modulanlagen Gemeinschaftsunterkünfte nach LAB (früher ZAST) spontan: Turnhallen, Baumärkte, Kirchen, Gemeindehäuser, Hotels, Pensionen vorübergehend: leerstehende Gebäude, Schulen, Jugendherbergen, Hotels, Pensionen Dauereinrichtungen*: Modulanlagenstädte, ausgewiesene Asylbewerberheime *länger als 2 Jahre Team Prävention und Gesundheitsförderung Region Hannover

11 Unterschiede der Unterbringungen Einzelunterkünfte Gemeinschaftsunterkünfte Isolation/Separation nicht erforderlich erforderlich Hygienemaßnahmen Hygieneplan normal nicht erforderlich erweitert erforderlich Frauen/Männer-Trennung nicht erforderlich erforderlich gesonderte Kinderräume nicht erforderlich erforderlich Bad/Küche individuell nicht erforderlich erforderlich Team Prävention und Gesundheitsförderung Region Hannover

12 Fachbereich Gesundheit Prävention und Gesundheitsförderung Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Team Prävention und Gesundheitsförderung Region Hannover

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