Weshalb risikogerechte Prämien?

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Weshalb risikogerechte Prämien?"

Transkript

1 Weshalb risikogerechte Prämien? Von Lucius Dürr Direktor des Schweizerischen Versicherungsverbandes Medienkonferenz, 26. Januar 2005 Sehr geehrte Damen und Herren "Zeichnungspolitik und risikogerechte Prämien": Mit diesem Thema haben sich Medien und Politik im vergangenen Jahr wiederholt auseinandergesetzt. Die Versicherer wurden kritisiert, weil sie die versicherungstechnisch notwendigen Differenzierungen vorgenommen haben. Ich möchte hier wieder einmal in Erinnerung rufen, dass sich die private Versicherungswirtschaft grundlegend von einer staatlichen Sozialversicherung unterscheidet, beispielsweise durch die Vertragsfreiheit. Sie erlaubt es einer Privatversicherung, die Vertragsbeziehungen auf das Ziel eines nachhaltigen Unternehmenserfolgs auszurichten und damit auch gewisse Verträge abzulehnen. Wir Versicherer können es gegenüber der grossen Mehrheit der Versicherten mit gutem Schadenverlauf nicht verantworten, überhöhte Prämien zu verlangen, weil gewisse Gruppen von Versicherungsnehmern signifikant grössere Schäden verursachen. Die Versicherungsnehmer, die geringe Schäden verursachen, verlangen in zunehmendem Mass, dass ihre Prämien entsprechend ihrem Risikoprofil, d.h. günstig, berechnet werden. Man kann denn auch festhalten, dass die meisten Versicherer, je nach Versicherungssparte, differenzierte Tarifierungen vorsehen. Der Konkurrenzkampf, der ein konstitutives Element unserer Marktwirtschaft bildet, lässt gar keine andere Wahl.

2 Bis in die neunziger Jahre war der Versicherungsmarkt reguliert. Dies ermöglichte Tarifstrukturen, die mehr oder weniger einheitlich waren und dadurch auch weniger Anlass zu gezielter Risikoselektion gaben. Die Gefahrengemeinschaft trug Versicherte mit, von denen bekannt war, dass sie infolge höheren Risikos teurer waren. Ein Umdenken bewirkte die sich verbreitende Meinung, Versicherungsprodukte als Commodity anzusehen, das wie jedes andere Gut eine Handelsware ist und den Regeln des freien Wettbewerbs folgt. Die im Wettbewerbsrecht im Jahre 1996 eingeführten Gesetzesbestimmungen beschleunigten diesen Prozess, der heute noch nicht als abgeschlossen betrachtet werden kann. Mit dieser Entwicklung läuft ein gesellschaftspolitischer Trend zur Individualisierung ab. Immer weniger Versicherte sind bereit, einer Gefahrengemeinschaft zugeordnet zu werden, wenn sie das Gefühl haben, einer besseren Risikogruppe anzugehören. Für das Versicherungsunternehmen heisst das, dass es sich überlegen muss, wie weit die Aufsplittung der Risikogruppen vorgenommen werden kann und ab welchem Detaillierungsgrad keine statistisch fundierte Aussage mehr gemacht werden kann. Eine andere Frage ist, ob das Versicherungsunternehmen anhand der statistisch gewonnenen Erkenntnisse entsprechend tarifierte Produkte anbieten will. Im Versicherungsrecht ist die Bildung von Risikogruppen zulässig. Die einzelnen Versicherer können die Risiken so gruppieren, wie sie wollen. Das heisst auch, dass die Versicherer Kunden akzeptieren oder ablehnen können. Es wird sich heute natürlich jeder Versicherer präzis überlegen, welche Risiken er noch übernehmen will. Mit den früheren Branchentarifen hatten wir eine gewisse Solidarität. Ausser bei den Sozialversicherungen ist das heute nicht mehr so. Ich zitiere Professor Matthias Haller, Gründer der Stiftung Risiko-Dialog, der kürzlich in einem Interview Folgendes festgehalten hat: Man kann sogar soweit gehen und sagen, dass ein Privatversicherer im deregulierten Markt, wie wir ihn heute haben, rasch seine Existenz in Frage stellen würde, wenn er sozialen Ausgleich organisieren würde. Jede Form der Versicherung hat zwei Gesichter: Auf der einen Seite ist es das Prämienkalkül, auf der anderen Seite das menschlich berührende Schicksal, wenn ein Schadenfall eintritt. Diese zweite Komponente unterscheidet das Versicherungsgeschäft fundamental vom Kerngeschäft der Banken: Der Versicherer ist ob er will oder nicht in den Augen der Gesellschaft immer mit schicksal- 2

3 haften Ereignissen verbunden. Und so wird auch sein Verhalten rasch danach beurteilt, ob er sich gerecht oder ungerecht verhält. Die Bildung von Risikogruppen Wie bilden Versicherer in der Praxis Risikogruppen? Da generell keine zwei Risiken in allen Aspekten völlig identisch sind, muss zur Bildung von Risikogruppen, und damit von Tarifklassen, zunächst festgelegt werden, wann Risiken aus Tarifierungssicht so ähnlich sind, dass sie derselben Tarifklasse zugeordnet werden können. Dazu wird ein Zusammenhang zwischen der Schadenerfahrung der Risiken und äusseren Risikomerkmalen wie z.b. Fahrzeugtyp hergestellt. Bei der Auswahl dieser Merkmale werden dabei jene berücksichtigt, bei welchen in den einzelnen Ausprägungen signifikante Unterschiede in der Schadenerfahrung erkennbar sind. Nicht selten werden dabei mathematische Modelle der Statistik beigezogen. Danach werden diejenigen Objekte, in unserem Beispiel Fahrzeugtypen, welche ein ähnliches Schadenpotenzial aufweisen, in Klassen zusammengefasst. Häufig erfolgt dies in einem ersten Schritt aufgrund fachmännischer Einschätzung. Ebenfalls mit Hilfe von mathematischen Methoden (Clusteranalyse) können diese Klassen auch systematisch ermittelt werden. Im Einzelfall ebenso wichtig wie die aktuariell richtige Bildung des Tarifs ist die Risikoanalyse und -einstufung. Dabei müssen durch Kundenberater, Makler und Underwriter die relevanten Risikofaktoren erkannt und richtig eingesetzt werden. Der Versicherungspreis bestimmt sich aufgrund der individuellen, risikogerechten Einstufung eines Risikos auf Basis des Tarifs. Rechtliche Betrachtung Die Ausgestaltung risikogerechter Prämien steht auf Verfassungsstufe im Spannungsfeld von Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 BV) und Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV). Vorbehältlich spezialgesetzlicher Vorschriften ist die Tarifgestaltung nicht gesetzlichen Vorschriften, sondern weitgehend den Regeln der Versicherungsmathematik unterworfen. Diese hat zum Ziel, anhand des verfügbaren Datenmaterials risikorelevante Aussagen zu machen, die die Grundlage für die Tarifgestaltung sind. Bisweilen ist die tarifrechtliche Ausgestaltung durch gesetzliche Obligatorien beeinflusst (z.b. in der Grundversicherung der Krankenversicherung, in der berufli- 3

4 chen Vorsorge der Arbeitnehmer, in der Motorfahrzeughaftpflichtversicherung oder der Versicherungspflicht der Anwälte). Ich verweise auf den Anhang, in dem die rechtliche Betrachtung mit der Nennung der relevanten Gesetzesparagraphen detaillierter ausgeführt ist. Motorfahrzeugversicherung Im Rahmen der Diskussion über nationalitätenabhängige Tarife in der Motorfahrzeugversicherung wurde verschiedentlich der Vorwurf der Diskriminierung geäussert. Die Versicherungsindustrie ist der Meinung, dass die Praxis der Versicherer gestützt auf die Vertragsfreiheit rechtlich zulässig ist. Die Versicherer stützen sich auf objektive Kriterien ab, nämlich die Schadenstatistiken. Der Bundesrat bestätigte im Dezember, dass es grundsätzlich zulässig sei, bestimmte Versichertengruppen stärker zu belasten, wenn dies aufgrund von statistischen Daten begründet werden könne. Es gibt zudem kein Recht auf eine Motorfahrzeughaftpflichtversicherung, auch wenn diese obligatorisch ist. Dennoch herrscht heute auch in der Motorfahrzeugversicherung kein Notstand. Der harte Wettbewerb sorgt dafür. Ein aktuelles Beispiel zeigt, dass Versicherer in der Gestaltung ihrer Tarife bisweilen sehr kreativ sind. Ein britischer Versicherer bietet 18 bis 21-Jährigen eine tiefere Prämie an, wenn sie zwischen 11 Uhr abends und 6 Uhr morgens das Auto in der Garage lassen. Diese Gruppe verursacht am meisten Unfälle, wobei die meisten nachts geschehen. Die Versicherung hofft damit auch, einen Beitrag zur Sicherheit auf Englands Strassen zu leisten. Solidarität bei Naturereignissen Ein Beispiel einer Versicherung, bei der das Solidaritätsprinzip heute noch praktisch voll zum Tragen kommt, ist die Elementarschadenversicherung. Darin eingeschlossen sind Risiken wie Hochwasser, Hagel, Sturm, Lawine etc. Es werden lediglich drei Solidaritätskreise unterschieden: Gebäude, Hausrat, übrige Fahrhabe. Innerhalb dieser Solidaritätskreise ist der Prämiensatz für alle Versicherten derselbe. Ein Hauseigentümer in einem stärker gefährdeten Gebiet zahlt für die Elementarversicherung dieselbe Prämie wie ein Hauseigentümer in einem weniger stark gefährdeten Gebiet. Die auf Verordnungsstufe geregelte Elementarschadenversicherung erlaubt damit, dass sich auch die Bevölkerung in Gebieten mit starker Gefährdung zu günstigen Konditionen gegen Elementarschäden versichern kann. 4

5 Feuerversicherung Einen Schritt weiter Richtung risikogerechte Prämie geht man in der Feuerversicherung, wo beispielsweise unterschieden wird nach der Bauart und der Nutzung eines Gebäudes. So muss für ein Holzgebäude ein höherer Prämiensatz bezahlt werden als für ein massives Gebäude, für ein industriell genutztes Gebäude ein höherer Prämiensatz als für ein Wohngebäude etc. Je mehr Faktoren bei der Prämienbemessung berücksichtigt werden, desto individueller auf das einzelne Risiko zugeschnitten und entsprechend "risikogerechter" ist die Prämie. Lebensversicherung Zwei Beispiele aus der Lebensversicherung veranschaulichen unsere Thematik. Das erste beleuchtet die Risikoeinteilung: Die Antragssteller für eine Todesfallversicherung werden in verschiedene Gruppen unterteilt. Es ist selbstverständlich unmöglich, die Lebenserwartung einer Einzelperson zu errechnen. Die Gruppeneinteilung und die Berechnung des Prämienzuschlags reflektieren deshalb nicht die Lebenserwartung eines Einzelnen, sondern die durchschnittliche Lebenserwartung der Gruppe, der er zugeteilt wird. Dieser Selektionsmodus ergibt bessere Resultate als von einem breiten Publikum gemeinhin angenommen wird: Rund 94% der Versicherungsanträge werden zum Normaltarif angenommen, 4% erhalten die gewünschte Deckung gegen einen Prämienzuschlag und 2% werden zurückgestellt oder abgelehnt. Im zweiten Beispiel geht es um die Berechnung der Zuschlagsprämien bei Vorliegen eines erhöhten Risikos, im konkreten Fall einem genau definierten Herzgeräusch: Wir beobachten Versicherte mit Alter 50, davon sterben 100 pro Jahr. Parallel dazu nehmen wir Versicherte ebenfalls mit Alter 50, alle haben ein Herzgeräusch. Wir stellen fest, dass von ihnen in einem Jahr 175 sterben. Die 75 zusätzlichen Toten können dem Herzgeräuschleiden zugeschrieben werden, das bei allen Versicherten dieser Gruppe im Vergleich zur Normalsterblichkeit zu einer Übersterblichkeit von 75% führt. Wir wissen nichts über die individuelle Lebenserwartung dieser Versicherten mit diesem Herzproblem. Aber wir kennen die durchschnittliche Übersterblichkeit der Gruppe und das genügt uns für die Tarifierung. 5

6 Krankenversicherung In der obligatorischen Krankenversicherung nach KVG werden die Gesamtkosten gleichmässig auf die gesamte Versichertengemeinschaft verteilt. Somit beinhaltet die Grundversicherung Subventionsströme von systematischen Solidaritätszahlern zu -empfängern. Die erzwungene Solidarität ist im Bereich der Sozialversicherung durchaus sinnvoll. Im Bereich der Zusatzversicherung nach Versicherungsvertragsgesetz VVG hingegen muss mit risikogerechten Prämien gearbeitet werden. Die Zusatzversicherung deckt einen Zusatzbedarf ab und ist eine Art Luxus-Deckung. Sie muss daher freiwillig sein. Systematische Ausgleichszahlungen von einer Gruppe zur andern können hier nicht erwartet werden. Unfallversicherung In der Unfallversicherung nach UVG sind risikogerechte Prämien im Gesetz vorgeschrieben (UVG 92 Abs.1). In der Berufsunfallversicherung werden mehrere Betriebe, die sich hinsichtlich ihrer Verhältnisse vergleichen lassen, in Risikogemeinschaften zusammengefasst. Für die Ermittlung des Prämienbedarfs wird bei der Mehrzahl der Betriebe auf die Risikoerfahrungen aller gleichartigen Betriebe einer Risikogemeinschaft abgestellt, woraus eine für alle einheitliche Durchschnittsprämie resultiert. Für die Bemessung der Prämien in der Nichtberufsunfallversicherung können Tarifklassen gebildet werden. Die allgemeine Tarifstruktur wird überlagert durch die betriebsbezogene Erfahrungstarifierung, die bei grösseren Betrieben zur Anwendung gelangt. Darin haben betriebsbezogene Entwicklungen ein entscheidendes Gewicht. Unisexprämien bringen Ungerechtigkeit Die Forderung nach gleichen Versicherungsprämien für Mann und Frau, so genannte Unisexprämien, haben wir an unserer letztjährigen Medienkonferenz abgelehnt, ich will mich nicht wiederholen. Nur soviel: Sie widersprechen dem Grundsatz der risikogerechten Prämien sowie der Vertragsfreiheit. So wenig nun für die Feuerversicherung einer Schreinerei der gleiche Prämiensatz angewandt werden kann wie für ein Wasserwerk, so wenig lässt sich ignorieren, dass das Risikoprofil von Frauen und Männern merkliche Unterschiede aufweist. Das Prinzip der Vertragsfreiheit als prioritäre Grundlage für eine prosperierende Wirtschaft darf nicht ausgehöhlt werden. Staatliche Eingriffe sind nur dann gerechtfertigt, wenn klar übergeordnete Interessen dies rechtfertigen. Die Freiheit der Angebotsgestaltung und der Grundsatz der Vertragsfreiheit müssen im privaten Versicherungsbereich erhalten bleiben. 6

7 Fazit Mit der Deregulierung der Versicherungswirtschaft wurde die Entwicklung zur individuellen Dienstleistungsunternehmung bewusst angestrebt. Die Tendenz zu risikogerechten Prämien wird sich fortsetzen. Dies hat wirtschaftlich erfreuliche und gesellschaftlich neben positiven auch weniger erfreuliche Auswirkungen. Die Versicherer wollen heute ihre spezifischen Kundengruppen ansprechen und langfristig betreuen. Dabei steht wie bei andern Dienstleistungen Einschluss neben Ausschluss. Kein System ist perfekt. Dennoch können wir sagen, dass die Schweiz im Bereich der Privatversicherungen auf ein effizientes und gutes System zählen kann. 7

8 Anhang In Art. 27 gewährleistet die Bundesverfassung die Wirtschaftsfreiheit. Art. 94 Abs. 3 präzisiert, dass Abweichungen vom Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit (insbesondere auch Massnahmen, die sich gegen den Wettbewerb richten) nur zulässig sind, wenn sie in der Bundesverfassung vorgesehen sind. Einschränkend wirken könnten in Art. 8 Abs. 1 das Gebot der rechtsgleichen Behandlung aller vor dem Gesetz, in Abs. 2 das Verbot der Diskriminierung und in Abs. 3 die formelle Gleichstellung von Mann und Frau. (Die Eidgenossenschaft hat zudem das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau unterzeichnet, das am 26. April 1997 in Kraft getreten ist (SR 0.108), welches in Art. 5 die Ergreifung geeigneter Massnahmen verlangt, die Formen der Hierarchisierung zu beseitigen.). Diese Einschränkungen finden jedoch keine Anwendung, wenn objektive Kriterien Abweichungen erlauben. So etwa bei der unterschiedlichen Gestaltung von Prämien bei Frau und Mann. Auf Gesetzesstufe finden sich sowohl im Bereich der Sozialversicherungen wie auch im Bereich der Privatversicherungen nur vereinzelt Vorschriften, die zur Tarifgestaltung Stellung nehmen: - In Art. 77 des Allgemeinen Teils der Sozialversicherungen wird von den Sozialversicherungsträgern die Erstellung aussagekräftiger Statistiken gefordert. - In der Unfallversicherung wird für die Festlegung der Prämien ein dem Risiko entsprechende Nettoprämie (UVG 92 Abs. 1) gefordert. - In der beruflichen Vorsorge wird den Vorsorgeeinrichtungen das Beitragssystem und die Finanzierung zu regeln überlassen (BVG 65 Abs. 2), wobei Wahrscheinlichkeitstafeln (Sterblichkeit, Invalidität, Verheiratung) eine wichtige Rolle spielen, zb. der Kollektivversicherungstarif der Lebensversicherungsgesellschaften oder die statistischen Grundlagen der eidgenössischen Versicherungskasse oder jene der Stadt Zürich. - Im Bereich der Privatversicherung ist mit dem Wegfall der Tarifgenehmigungspflicht keine explizite Vorschrift zu finden, die sich zur Tarifgestaltung äussert. Vorbehalt: Art. 20 VAG sieht eine solvenzgefährdende Tarifüberprüfung bzw. ein Schutz vor missbräuchlichen Tarifen vor, nicht aber eine Angemessenheitsüberprüfung. Dies betrifft gemäss Art. 26 Abs. 2 der Schadensversicherungsverordnung die Einzellebensversicherung, die Kranken- und Krankenzusatzversicherung inkl. Invaliditätsversicherung sowie die Versicherung von Elementarschadenrisiken. - In der Herbstsession 2004 ist im Parlament das Bundesgesetz über genetische Untersuchungen beim Menschen verabschiedet worden. Der Gesetzesentwurf sieht ein Verbot von pränatalen genetischen Untersuchungen für die Begründung eines Versicherungsverhältnisses (Art. 26) und ein (beschränktes) Nachforschungsverbot (Art. 27) vor. 8

Die Elementarschadenversicherung

Die Elementarschadenversicherung Die Elementarschadenversicherung I. Zusammenfassung Die Elementarschadenversicherung deckt Schäden an Fahrhabe und Gebäuden, die durch Hochwasser, Überschwemmung, Sturm, Hagel, Lawinen, Schneedruck, Felssturz,

Mehr

für die Tarifierung der Todesfall- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung im Rahmen der beruflichen Vorsorge

für die Tarifierung der Todesfall- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung im Rahmen der beruflichen Vorsorge GRUNDSÄTZE für die Tarifierung der Todesfall- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung im Rahmen der beruflichen Vorsorge Das Bundesamt für Privatversicherungen präzisiert mit den vorliegenden Grundsätzen die

Mehr

Bundesgesetz über die Krankenversicherung

Bundesgesetz über die Krankenversicherung Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) Entwurf Änderung vom... Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 1, beschliesst: I

Mehr

Stop-LossPlus Eine innovative Versicherungslösung

Stop-LossPlus Eine innovative Versicherungslösung Stop-LossPlus Eine innovative Versicherungslösung Innovativ versichert, bestens betreut Typische Risikostruktur einer Vorsorgeeinrichtung 2 500 000 Risikosummen Invalidität in CHF 2 000 000 1 500 000 1

Mehr

Zahlen und Fakten 2014. der privaten Versicherungswirtschaft

Zahlen und Fakten 2014. der privaten Versicherungswirtschaft Zahlen und Fakten 2014 der privaten Versicherungswirtschaft 2 Impressum Herausgeber Schweizerischer Versicherungsverband (SVV) Conrad-Ferdinand-Meyer-Strasse 14 Postfach 4288 CH-8022 Zürich Tel. +41 44

Mehr

6WDWHPHQW 3URIHVVRU'U-RFKHQ7DXSLW],QVWLWXWI U'HXWVFKHV(XURSlLVFKHVXQG,QWHUQDWLRQDOHV 0HGL]LQUHFKW*HVXQGKHLWVUHFKWXQG%LRHWKLN 8QLYHUVLWlWHQ+HLGHOEHUJXQG0DQQKHLP 6FKORVV 0DQQKHLP )D[ (0DLOWDXSLW]#MXUDXQLPDQQKHLPGH

Mehr

Funktion der FINMA im Wettbewerb der Zusatzversicherer

Funktion der FINMA im Wettbewerb der Zusatzversicherer Funktion der FINMA im Wettbewerb der Zusatzversicherer 18. März 2015 / Trendtage Gesundheit Luzern Markus Geissbühler, Leiter Abteilung Krankenversicherung 2 31. Januar 2014 3 31. Januar 2014 Inhalte Aufgaben

Mehr

Zahlen und Fakten 2015. der privaten Versicherungswirtschaft

Zahlen und Fakten 2015. der privaten Versicherungswirtschaft Zahlen und Fakten 2015 der privaten Versicherungswirtschaft 2 Impressum Herausgeber Schweizerischer Versicherungsverband SVV Conrad-Ferdinand-Meyer-Strasse 14 Postfach CH-8022 Zürich Tel. +41 44 208 28

Mehr

Marlene Danzl. Eine rechtsvergleichende Untersuchung für die private Krankenversicherung

Marlene Danzl. Eine rechtsvergleichende Untersuchung für die private Krankenversicherung Marlene Danzl Die geschlechtsabhängige Tarifierung Eine rechtsvergleichende Untersuchung für die private Krankenversicherung Nomos facultas.wuv Inhaltsverzeichnis Vorwort 3 Inhaltsverzeichnis 5 Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Volksinitiative Für eine öffentliche Krankenkasse und indirekter Gegenvorschlag (Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung; KVG)

Volksinitiative Für eine öffentliche Krankenkasse und indirekter Gegenvorschlag (Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung; KVG) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau Staatskanzlei, Schlossmühlestrasse 9, 8510 Frauenfeld Eidgenössisches Departement des Innern Herr Alain Berset Bundesrat 3003 Bern Frauenfeld, 28. Mai 2013 Volksinitiative

Mehr

Versicherungen und Vorsorgeeinrichtung

Versicherungen und Vorsorgeeinrichtung Versicherungen und Vorsorgeeinrichtung 24.11.2011 1 Inhaltsverzeichnis 1 Grundsatz... 3 2 Sozialversicherungen AHV, IV, ALV, EO, MV... 3 3 Berufliche Vorsorge... 4 4 Unfallversicherung... 4 5 Krankentaggeldversicherung...

Mehr

Seite 5 update Januar 2008

Seite 5 update Januar 2008 Sozialversicherungen Privatversicherungen Eidg. Dep. des Innern EDI Eidg. Finanz-Departement EFD Bundesamt für Sozial- versicherungen BSV/BAG** Bundesamt für Privat- versicherungen BPV Sozialversicherungs-

Mehr

Berufliche Vorsorge kein Buch mit sieben Siegeln. Präsentation von Walter Kohler, Geschäftsführer PAT-BVG Zürich, 4. März 2010

Berufliche Vorsorge kein Buch mit sieben Siegeln. Präsentation von Walter Kohler, Geschäftsführer PAT-BVG Zürich, 4. März 2010 Berufliche Vorsorge kein Buch mit sieben Siegeln Präsentation von Walter Kohler, Geschäftsführer PAT-BVG Zürich, 4. März 2010 Berufliche Vorsorge kein Buch mit sieben Siegeln Die Redewendung Das ist für

Mehr

Zahlen und Fakten 2016. der privaten Versicherungswirtschaft

Zahlen und Fakten 2016. der privaten Versicherungswirtschaft Zahlen und Fakten 2016 der privaten Versicherungswirtschaft Vorwort 3 Liebe Leserin, lieber Leser In der vorliegenden Broschüre «Zahlen und Fakten» finden Sie die wichtigsten Daten zur Schweizer Privatassekuranz.

Mehr

Versicherungen als Element der finanziellen Risikovorsorge für Naturereignisse Perspektiven vor dem Hintergrund des Klimawandels

Versicherungen als Element der finanziellen Risikovorsorge für Naturereignisse Perspektiven vor dem Hintergrund des Klimawandels Versicherungen als Element der finanziellen Risikovorsorge für Naturereignisse Perspektiven vor dem Hintergrund des Klimawandels Dr. Robert König, VGH Versicherungen 2012 VGH Versicherungen Anreize zur

Mehr

Haftpflicht-Pflichtversicherungen Internationale Entwicklung. Swiss Re Bernard Tettamanti Bern, 13. Mai 2012

Haftpflicht-Pflichtversicherungen Internationale Entwicklung. Swiss Re Bernard Tettamanti Bern, 13. Mai 2012 Haftpflicht-Pflichtversicherungen Internationale Entwicklung Swiss Re Bernard Tettamanti Bern, 13. Mai 2012 Globale Entwicklungstendenz Bernard Tettamanti SVV Haftpflicht-Tagung 13. Mai 2013 2 Steigende

Mehr

04.061 s Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Teilrevision. Spitalfinanzierung (Differenzen)

04.061 s Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Teilrevision. Spitalfinanzierung (Differenzen) Wintersession 007 e-parl 18.1.007 09:08 04.061 s Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Teilrevision. Spitalfinanzierung (Differenzen) für soziale Sicherheit und Gesundheit des es Bundesgesetz über

Mehr

invor Vorsorgeeinrichtung Industrie Reglement zur Festlegung des Zinssatzes und der Rückstellungen ("Rückstellungsreglement")

invor Vorsorgeeinrichtung Industrie Reglement zur Festlegung des Zinssatzes und der Rückstellungen (Rückstellungsreglement) invor Vorsorgeeinrichtung Industrie Reglement zur Festlegung des Zinssatzes und der Rückstellungen ("Rückstellungsreglement") gültig ab 7. Dezember 2012 Inhaltsverzeichnis 1. Grundsätze und Ziele 1 2.

Mehr

Gesetzliche Sozialversicherung und private Absicherung

Gesetzliche Sozialversicherung und private Absicherung Inhalt Brigitte Ommeln/Alexander Weiss Gesetzliche Sozialversicherung und private Absicherung 1. Sozial- und Individualversicherungen... 1 1.1 Wirtschaftliche Bedeutung der Versicherungswirtschaft... 1

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort Inhaltsübersicht Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Materialienverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. Vorwort Inhaltsübersicht Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Materialienverzeichnis Vorwort Inhaltsübersicht Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Materialienverzeichnis V VII IX XIX XXIII XXXIX 1. Teil: Einführung 1 1. Kapitel: Informationsasymmetrie 3 I. Informationsasymmetrie

Mehr

Bei einem solchen Versicherungsvertrag wollen die guten Risiken keine Volldeckung haben. Sie streben stattdessen den Punkt F an.

Bei einem solchen Versicherungsvertrag wollen die guten Risiken keine Volldeckung haben. Sie streben stattdessen den Punkt F an. Neue Institutionenökonomik, ufgabe 11 und 12 Seite 1 ufgabe 11 Von Zeit zu Zeit wird die Forderung erhoben, dass private Krankenversicherer eine einheitliche Krankenversicherungsprämie für Frauen und Männer

Mehr

REGLEMENT ÜBER DIE BILDUNG VON TECHNISCHEN RÜCKSTELLUNGEN

REGLEMENT ÜBER DIE BILDUNG VON TECHNISCHEN RÜCKSTELLUNGEN REGLEMENT ÜBER DIE BILDUNG VON TECHNISCHEN RÜCKSTELLUNGEN Gültig ab 31. Dezember 2013 INHALTSVERZEICHNIS Seite A ALLGEMEIN 1 1. Ziel 1 2. Definition 1 3. Versicherungstechnische Grundlagen 1 4. Technische

Mehr

Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes über die Militärversicherung (MVG)

Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes über die Militärversicherung (MVG) Bundesamt für Gesundheit Fachstelle Militärversicherung 3003 Bern Zürich, 1. Mai 2009 RM/sm Vernehmlassung zur Revision des Bundesgesetzes über die Militärversicherung (MVG) Sehr geehrte Frau Mäder Sehr

Mehr

Krankenversicherung Wettbewerb oder Einheitskasse?

Krankenversicherung Wettbewerb oder Einheitskasse? Krankenversicherung Wettbewerb oder Einheitskasse? Vortrag für den Schweizerischen Verband der Sozialversicherungs-Fachleute Hotel Cascada, Luzern 14. November 2011 Leiter CSS Institut Aufbau 1. Wozu Wettbewerb

Mehr

PRIVATE KRANKEN- UND. Dr. med. Christian A. Ludwig, M.H.A. Universität Bern

PRIVATE KRANKEN- UND. Dr. med. Christian A. Ludwig, M.H.A. Universität Bern VERSICHERUNGSMEDIZIN PRIVATE KRANKEN- UND UNFALLVERSICHERUNGEN Dr. med. Christian A. Ludwig, M.H.A. Universität Bern Lernziele Social insurance C PH 73 Overview of the Swiss social insurance system. 2

Mehr

Wissenswertes für Neuzugezogene

Wissenswertes für Neuzugezogene 1 Integrationsförderung Generell www. Wegweiser durch das soziale Angebot der Stadt Zürich stadt-zuerich.ch/izs Integrationsförderung, 07.07.2009, BV Präsidialdepartement 1 Wissenswertes für Neuzugezogene

Mehr

Reglement zur Bildung von Rückstellungen und Wertschwankungsreserven

Reglement zur Bildung von Rückstellungen und Wertschwankungsreserven Reglement zur Bildung von Rückstellungen und Wertschwankungsreserven im Sinne von A rt. 65b BVG und Art. 48e BVV2 Ausgabe 2013 3. September 2013 Seite 1 von Seiten 6 Inhaltsverzeichnis Seite Einleitung...

Mehr

Bewilligungsvoraussetzungen zum Geschäftsbetrieb

Bewilligungsvoraussetzungen zum Geschäftsbetrieb Bewilligungsvoraussetzungen zum Geschäftsbetrieb Krankenzusatzversicherung, allgemeine Anforderungen Stand 20.1.2006 1. Grundsätzliches Dieses Merkblatt gilt für alle Versicherungsunternehmen die beabsichtigen,

Mehr

Positionspapier. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. ID-Nummer 6437280268-55. zu den Anträgen

Positionspapier. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. ID-Nummer 6437280268-55. zu den Anträgen Positionspapier des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft ID-Nummer 6437280268-55 zu den Anträgen der Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Sicherheit, Wirksamkeit und gesundheitlichen Nutzen

Mehr

Einführung zum Workshop zum EU-Projekt KFZ-Haftpflichtversicherung in Europa *

Einführung zum Workshop zum EU-Projekt KFZ-Haftpflichtversicherung in Europa * EU-BdV-Projekt Kfz-Tarife [Datei: Meyer-2005-Kfz-Einführung.doc] Tagung München: Einführung zum Workshop (Prof. Meyer, U.) 1 Einführung zum Workshop zum EU-Projekt KFZ-Haftpflichtversicherung in Europa

Mehr

Altersgrenzen bei privaten Versicherungsverträgen

Altersgrenzen bei privaten Versicherungsverträgen Humboldt-Universität zu Berlin: Juristische Fakultät Altersgrenzen bei privaten Versicherungsverträgen Gesellschaftliche Teilhabe im Alter Welche flexiblen Altersgrenzen brauchen wir in Zukunft? des IGES

Mehr

Rechtshistorisches Proseminar. Prof. Dr. Louis Pahlow Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte

Rechtshistorisches Proseminar. Prof. Dr. Louis Pahlow Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte Rechtshistorisches Proseminar Prof. Dr. Louis Pahlow Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsche und Europäische Rechtsgeschichte 2 Preuß. Allgemeines Landrecht (1794):. 1934. Bey einer Versicherung, oder

Mehr

Rückstellungsreglement der Pensionskasse der ISS Schweiz, Zürich. Gültig ab 15.5.2013

Rückstellungsreglement der Pensionskasse der ISS Schweiz, Zürich. Gültig ab 15.5.2013 der Pensionskasse der ISS Schweiz, Zürich Gültig ab 15.5.2013 INHALT 1. Ziel 3 2. Definitionen 3 3. Versicherungstechnische Grundlagen 3 4. Zuständigkeiten 4 5. Rückstellungsarten 4 6. Vorsorgekapitalien

Mehr

Wegen der neuen Regelungen ist es sinnvoll, sich Gedanken zu machen. Und zwar in den nächsten Monaten um Altersversorgung und Krankenversicherungen.

Wegen der neuen Regelungen ist es sinnvoll, sich Gedanken zu machen. Und zwar in den nächsten Monaten um Altersversorgung und Krankenversicherungen. BFFM GmbH & Co KG Normannenweg 17-21 20537 Hamburg www.bffm.de August 2012, Nr. 3 Viele Versicherungen ändern sich Unisex - Tarife zum Jahresende. Was ist zu tun? Was bedeuten Unisex - Tarife? Wo wird

Mehr

SVS. Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute. Zentral-Prüfungskommission. Berufsprüfung 2011. Soziale Krankenversicherung (KV)

SVS. Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute. Zentral-Prüfungskommission. Berufsprüfung 2011. Soziale Krankenversicherung (KV) SVS Schweizerischer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute Zentral-Prüfungskommission Berufsprüfung 20 Soziale Krankenversicherung (KV) Aufgaben : Prüfungsdauer: Anzahl Seiten der Prüfung (inkl. Deckblatt):

Mehr

Die Vermittler von Versicherungsprodukten müssen das Verkaufsgespräch protokollieren und sich am Bedarf der Kunden orientieren.

Die Vermittler von Versicherungsprodukten müssen das Verkaufsgespräch protokollieren und sich am Bedarf der Kunden orientieren. Neues Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ab 1. Januar 2008 Praktische Auswirkungen auf den Transport- und Verkehrshaftungs- Versicherungsschutz für Verkehrsunternehmen 1 Allgemeines und Inhalt der Reformziele

Mehr

Personalverleih GAV vom 01.01.2012

Personalverleih GAV vom 01.01.2012 Personalverleih GAV vom 01.01.2012 Allgemeine Vertragsbestimmungen Vertragsdauer: AVE: 01.01.2012 31.12.2014. Ohne Kündigung bis 6 Monate vor Ablauf gilt er jeweils für ein weiteres Jahr. Bei dringenden

Mehr

Reglement zur Vertragsauflösung und zur Teilliquidation

Reglement zur Vertragsauflösung und zur Teilliquidation Reglement zur Vertragsauflösung und zur Teilliquidation SR 29.04.2009 2 I. Vorbemerkungen Dieses Reglement regelt die Auflösung eines Anschlussvertrages gemäss den einschlägigen gesetzlichen und vertraglichen

Mehr

Der versicherungsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz zwischen Deregulierung und Diskriminierung

Der versicherungsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz zwischen Deregulierung und Diskriminierung Veröffentlichungen des Seminars für Versicherungslehre der Universität Frankfurt am Main Band 13 Begründet von Herausgeber Professor Dr. Wolfgang Müller Professor Dr. Christian Laux Professor Dr. Manfred

Mehr

Anhang 1 zum Personalvorsorgeund. Organisationsreglement

Anhang 1 zum Personalvorsorgeund. Organisationsreglement Anhang 1 zum Personalvorsorgeund Organisationsreglement Grenzwerte und versicherungstechnische Werte, gültig ab 1. Januar 2016 der GEWERBEPENSIONSKASSE 4147 Aesch seit 1 9 8 6 gegründet und verwaltet von

Mehr

Freizügigkeitsabkommen unter den Krankentaggeld-Versicherern

Freizügigkeitsabkommen unter den Krankentaggeld-Versicherern sabkommen unter den Krankentaggeld-Versicherern Ingress 1 Das vorliegende Abkommen bezweckt die Regelung des Übertritts einer einzelnen versicherten Person von einer Kollektivkrankentaggeldversicherung

Mehr

Tarifdelegiertentag. 6. Mai 2015. Prof. Dr. iur. Ueli Kieser

Tarifdelegiertentag. 6. Mai 2015. Prof. Dr. iur. Ueli Kieser Tarifdelegiertentag 6. Mai 2015 Prof. Dr. iur. Ueli Kieser Tarifentwicklung Juristische Aspekte Agenda - Welches sind die tragenden Grundelemente der schweizerischen Krankenversicherung? - Gibt es eine

Mehr

Ethische Überlegungen zur Abtreibungsfinanzierung

Ethische Überlegungen zur Abtreibungsfinanzierung Ethische Überlegungen zur Abtreibungsfinanzierung Stellungnahme Nr. 21/2013 April 2013 Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin Bundesamt für Gesundheit, CH-3003 Bern Tel.: +41 (0)31 324 02

Mehr

U R T E I L S A U S Z U G

U R T E I L S A U S Z U G ÜBERSETZUNG Geschäftsverzeichnisnr. 2912 Urteil Nr. 167/2004 vom 28. Oktober 2004 U R T E I L S A U S Z U G In Sachen: Präjudizielle Frage in bezug auf Artikel 87 2 des Gesetzes vom 25. Juni 1992 über

Mehr

Der technische Zinssatz Eine strategische, keine technische Größe

Der technische Zinssatz Eine strategische, keine technische Größe Der technische Zinssatz Eine strategische, keine technische Größe Aufsichtstage Ostschweiz Dr. Roger Baumann, Partner c-alm AG Eidg. dipl. Pensionsversicherungsexperte/Aktuar SAV März 2013 Technischer

Mehr

Überschussbeteiligung

Überschussbeteiligung Überschussbeteiligung Dr. Johannes Lörper Gerd-Michael Hartmann Werkstattgespräch, 29.04. 2008, Dresden Agenda 2 Grundlegendes zur Überschussbeteiligung Neuerungen durch die VVG-Reform Alles geregelt Beteiligung

Mehr

Fachanwalt für Erb-, Steuerund Versicherungsrecht. Versicherungen

Fachanwalt für Erb-, Steuerund Versicherungsrecht. Versicherungen Thomas Röwekamp Fachanwalt für Erb-, Steuerund Versicherungsrecht Ihr Recht bei Versicherungen »Wenn ich einen Schaden erlitten habe, werden Sie mich sicher übers Ohr hauen und nichts zahlen«, mit diesen

Mehr

Prämienvolumen im Jahr 2014 (in Franken)

Prämienvolumen im Jahr 2014 (in Franken) Versicherungen Die Finanzverwaltung ist für den Abschluss der Versicherungsverträge und für die Bearbeitung der Schadenfälle der kantonalen Verwaltung zuständig (Art. 33 Abs. 2 der Verordnung über den

Mehr

III. Grundlagen der Lebensversicherungsmathematik III.5. Deckungskapital für Lebensversicherungsprodukte

III. Grundlagen der Lebensversicherungsmathematik III.5. Deckungskapital für Lebensversicherungsprodukte III. Grundlagen der Lebensversicherungsmathematik III.5. Deckungskapital für Lebensversicherungsprodukte Universität Basel Herbstsemester 2015 Dr. Ruprecht Witzel ruprecht.witzel@aktuariat-witzel.ch www.aktuariat-witzel.ch

Mehr

FaktenBlatt Gesundheitspolitik

FaktenBlatt Gesundheitspolitik FaktenBlatt Gesundheitspolitik VII. Fragen und Antworten zur Zusatzversicherung Stand: Juli 2012 Liebe Leserin, lieber Leser Ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung hat neben der obligatorischen Krankenpflegeversicherung

Mehr

U R T E I L S A U S Z U G. In Sachen: Präjudizielle Frage in Bezug auf Artikel 579 Nr. 1 des Gerichtsgesetzbuches, gestellt vom Kassationshof.

U R T E I L S A U S Z U G. In Sachen: Präjudizielle Frage in Bezug auf Artikel 579 Nr. 1 des Gerichtsgesetzbuches, gestellt vom Kassationshof. ÜBERSETZUNG Geschäftsverzeichnisnr. 4500 Urteil Nr. 94/2009 vom 4. Juni 2009 U R T E I L S A U S Z U G In Sachen: Präjudizielle Frage in Bezug auf Artikel 579 Nr. 1 des Gerichtsgesetzbuches, gestellt vom

Mehr

Pen. Pensionskassenforum Mai 2011. Fehlkonstruktion BVG? Warum Altersvorsorge und Risikoversicherung. müssen.

Pen. Pensionskassenforum Mai 2011. Fehlkonstruktion BVG? Warum Altersvorsorge und Risikoversicherung. müssen. Pensionskassenforum Mai 2011 Pen Fehlkonstruktion BVG? Warum Altersvorsorge und Risikoversicherung getrennt werden müssen. Prof. Dr. Olaf Meyer Direktor des Instituts für Finanzen & Vorsorge Hochschule

Mehr

Rundschreiben 2008/13 Tarifierung Risikoversicherung berufliche Vorsorge

Rundschreiben 2008/13 Tarifierung Risikoversicherung berufliche Vorsorge Banken Finanzgruppen und -kongl. Andere Intermediäre Versicherer Vers.-Gruppen und -Kongl. Vermittler Börsen und Teilnehmer Effektenhändler Fondsleitungen SICAV KG für KKA SICAF Depotbanken Vermögensverwalter

Mehr

FINANZDIREKTION DES KANTONS ZÜRICH. Versicherungskonzept des Kantons Zürich Zusammenfassung 1

FINANZDIREKTION DES KANTONS ZÜRICH. Versicherungskonzept des Kantons Zürich Zusammenfassung 1 Walcheplatz 1, 8090 Zürich Telefon 043 259 11 11 Telefax 043 259 51 46 Zuständig R. Huber, 043 259 48 20 E-Mail rolf.huber@fdgs.zh.ch Versicherungskonzept des Kantons Zürich Zusammenfassung 1 1. Grundsätzliches

Mehr

Kollektiv- versus Individualinteressen aus Sicht der Lebensversicherung. DAV-Werkstattgespräch, 25. April 2013 Kollektiv vs.

Kollektiv- versus Individualinteressen aus Sicht der Lebensversicherung. DAV-Werkstattgespräch, 25. April 2013 Kollektiv vs. Kollektiv- versus Individualinteressen aus Sicht der Lebensversicherung Agenda 1. Aktueller Bezug: Beteiligung an den Bewertungsreserven 2. Hintergrund: Wie funktioniert Versicherung? 3. Problematik: Kollektive

Mehr

04.061 s Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Teilrevision. Spitalfinanzierung

04.061 s Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Teilrevision. Spitalfinanzierung Nationalrat Herbstsession 007 e-parl 8.09.007 5:5 04.06 s Bundesgesetz über die Krankenversicherung. Teilrevision. Spitalfinanzierung für soziale Sicherheit und Gesundheit des es Beschluss des es Anträge

Mehr

Die Versicherung gegen Naturgefahren in der Schweiz

Die Versicherung gegen Naturgefahren in der Schweiz Die Versicherung gegen Naturgefahren in der Schweiz Gaspare Nadig Präsident der Elementarschadenkommission des Schweizerischen Versicherungsverbandes Projekt «schutz.wald.mensch.»: Engagement der Versicherer

Mehr

Parlamentarische Initiative Minimalprämie und Prämienzuschläge für Verwaltungskosten in der Unfallversicherung

Parlamentarische Initiative Minimalprämie und Prämienzuschläge für Verwaltungskosten in der Unfallversicherung 03.419 Parlamentarische Initiative Minimalprämie und Prämienzuschläge für Verwaltungskosten in der Unfallversicherung Bericht der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates vom 17.

Mehr

Vorsorge-Stiftung Der Theatergenossenschaft Basel Postfach, 4010 Basel Tel. 061 295 14 37 www.vorsorge-thbs.com

Vorsorge-Stiftung Der Theatergenossenschaft Basel Postfach, 4010 Basel Tel. 061 295 14 37 www.vorsorge-thbs.com Vorsorge-Stiftung Der Theatergenossenschaft Basel Postfach, 4010 Basel Tel. 061 295 14 37 www.vorsorge-thbs.com ORGANISATIONSREGLEMENT ANHANG B RESERVENREGLEMENT wirksam ab 1. Januar 2015 Dieser Anhang

Mehr

Schadenversicherungsgeschäft Schweiz

Schadenversicherungsgeschäft Schweiz Schadenversicherungsgeschäft Schweiz 15 Gebuchte Prämien Prämien gesamt Unfallversicherung* 2 762 2 821 2 818 (ohne Grundversicherung) 6 323 6 318 8 687 Haftpflicht- und Fahrzeugversicherung 7 752 7 732

Mehr

Das III-Säulen System. Herzlich willkommen

Das III-Säulen System. Herzlich willkommen Das III-Säulen System Herzlich willkommen Das III-Säulen System Übersicht der Sozialversicherungen AHV IV EL AVI EO MV FL FamZG MSE UVG KVG BVG Alters- und Hinterlassenenversicherung Invalidenversicherung

Mehr

Firmenname: Betriebsart/Branche: E-mail: Adresse: PLZ/Ort: Kontaktperson: Telefon: Fax:

Firmenname: Betriebsart/Branche: E-mail: Adresse: PLZ/Ort: Kontaktperson: Telefon: Fax: Offerten - Bestellformular für: Kollektiv-Krankentaggeld UVG BVG Unternehmensversicherungen : Antragsanfrage A Informationen zum Unternehmen Firmenname: Betriebsart/Branche: E-mail: Adresse: PLZ/Ort: Kontaktperson:

Mehr

Teilliquidationsreglement

Teilliquidationsreglement Teilliquidationsreglement Pensionskasse des Schweizerischen Apothekervereins Verabschiedet am 07.06.2012 In Kraft seit dem 01.07.2012 Genehmigt durch die Aufsichtsbehörde am 06.12.2012 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Nach 93 Abs. 1 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) wird der wahrscheinlichkeitsgewichtete

Nach 93 Abs. 1 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) wird der wahrscheinlichkeitsgewichtete 04.03.2016 nach Art. 91 der Solvency-II-Richtlinie 1 Nach 93 Abs. 1 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) wird der wahrscheinlichkeitsgewichtete Durchschnitt künftiger Zahlungsströme an Versicherungsnehmer

Mehr

Botschaft des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossen Rat vom 14. Juli 1999 99.235 (99.103)

Botschaft des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossen Rat vom 14. Juli 1999 99.235 (99.103) Botschaft des Regierungsrates des Kantons Aargau an den Grossen Rat vom 14. Juli 1999 99.235 (99.103) Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Krankenversicherung (EG KVG); Teilrevision, insbesondere

Mehr

Verordnung über den Risikoausgleich in der Krankenversicherung

Verordnung über den Risikoausgleich in der Krankenversicherung Verordnung über den Risikoausgleich in der Krankenversicherung (VORA) Änderung vom 27. Februar 2013 Der Schweizerische Bundesrat verordnet: I Die Verordnung vom 12. April 1995 1 über den Risikoausgleich

Mehr

Reglement Rückstellungen und Schwankungsreserven. gültig ab 1. Juni 2014. Stiftung Alterssparkonten Isoliergewerbe

Reglement Rückstellungen und Schwankungsreserven. gültig ab 1. Juni 2014. Stiftung Alterssparkonten Isoliergewerbe Reglement Rückstellungen und Schwankungsreserven gültig ab 1. Juni 2014 Stiftung Alterssparkonten Isoliergewerbe Inhaltsverzeichnis Artikel Seite Art. 1 Grundsätze und Ziele... 3 Art. 2 Zinssatz... 3 Art.

Mehr

Fakten Prämien Kosten Begründungen GRUNDSÄTZE: SOLIDARITÄT UND EIGENVERANTWORTUNG

Fakten Prämien Kosten Begründungen GRUNDSÄTZE: SOLIDARITÄT UND EIGENVERANTWORTUNG Fakten Prämien Kosten Begründungen curafutura zeigt die wichtigsten Fakten und Mechanismen zum Thema Krankenversicherungsprämien auf; erklärt, wie die Krankenkassenprämie zustande kommt, welche gesetzlichen

Mehr

Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Anpassung von Bestimmungen mit internationalem Bezug)

Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Anpassung von Bestimmungen mit internationalem Bezug) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau Staatskanzlei, Regierungsgebäude, 8510 Frauenfeld Eidgenössisches Departement des Innern Herr Alain Berset Bundesrat 3003 Bern Frauenfeld, 10. Februar 2015 Änderung

Mehr

r,-;: s.:i' "=".-- «- "~ " '=^^''^=^

r,-;: s.:i' =.-- «- ~  '=^^''^=^ FINMA SLKK[ kerngesund versiçhe^rt D 0025874 Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA Herrn Gschwind Einsteinstrasse 2 3003 Bern ORG FINMA 2 9, OKT, 2009 SB Bemerkung: ^vy- Datum Versichertenangaben Zürich,

Mehr

Geschäftsführung. An die Vorstände. der Mitgliedsunternehmen. 31. Juli 2014. Krankenversicherung durch EU-/EWR-Dienstleister

Geschäftsführung. An die Vorstände. der Mitgliedsunternehmen. 31. Juli 2014. Krankenversicherung durch EU-/EWR-Dienstleister Geschäftsführung Verband der Privaten Krankenversicherung e.v. PKV-Verband Postfach 51 10 40 50946 Köln An die Vorstände der Mitgliedsunternehmen Postfach 51 10 40 50946 Köln Gustav-Heinemann-Ufer 74 c

Mehr

Interpellation der SVP-Fraktion betreffend Krankenversicherung und Zugang zur Gesundheitsversorgung der SansPapiers (Vorlage Nr. 2162.

Interpellation der SVP-Fraktion betreffend Krankenversicherung und Zugang zur Gesundheitsversorgung der SansPapiers (Vorlage Nr. 2162. Seite 1/5 Vorlage Nr. Laufnummer 14186 Interpellation der SVP-Fraktion betreffend Krankenversicherung und Zugang zur Gesundheitsversorgung der SansPapiers (Vorlage Nr. 2162.1-14107) Antwort des Regierungsrates

Mehr

Bundesversicherungsamt

Bundesversicherungsamt Bundesversicherungsamt Zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz Prüfungsaufgaben für das Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde Zwischenprüfungen Aufgabe 1 1. Aufgabe 1.1 Sandra Schulze hat ihre

Mehr

1. Was ist der Pflege - Bahr?

1. Was ist der Pflege - Bahr? BFFM GmbH & Co KG Normannenweg 17-21 20537 Hamburg www.bffm.de Januar 2013, Nr. 2 Pflegeversicherungen Stiftung Warentest hält den neuen Pflege - Bahr für sinnvoll Und die ersten Policen sind auch schon

Mehr

dein start ins echte leben.

dein start ins echte leben. dein start ins echte leben. WIR SCHAFFEN DAS. Start plus Das Versicherungsfundament für junge Leute unter 25 k Wohnungs- und Haftpflichtschutz k Rechtsschutz k Unfallschutz Mit Kombivorteil: Kfz-Haftpflicht

Mehr

Inhaltsverzeichnis Theoretische Grundlagen des Versicherungsgeschäfts Das Risikotheoretisches Grundmodell der Versicherung Das Versicherungsgeschäft

Inhaltsverzeichnis Theoretische Grundlagen des Versicherungsgeschäfts Das Risikotheoretisches Grundmodell der Versicherung Das Versicherungsgeschäft XI 1 Theoretische Grundlagen des Versicherungsgeschäfts......................... 1 1.1 Das Risikotheoretisches Grundmodell der Versicherung................................ 2 1.1.1 Lernziele................................................................................

Mehr

KFZ-Versicherung. Pflicht für jeden Besitzer! Beratung durch:

KFZ-Versicherung. Pflicht für jeden Besitzer! Beratung durch: KFZ-Versicherung Pflicht für jeden Besitzer! Beratung durch: AVB Assekuranz Kontor GmbH Demmlerplatz 10 19053 Schwerin Tel.: 0385 / 71 41 12 Fax: 0385 / 71 41 12 avb@avb-schwerin.de http://www.avb-schwerin.de

Mehr

Grundwissen Wirtschaft Antwort 1. Grundwissen Wirtschaft Frage 1 Unser Gesundheitswesen. Grundwissen Wirtschaft Antwort 2

Grundwissen Wirtschaft Antwort 1. Grundwissen Wirtschaft Frage 1 Unser Gesundheitswesen. Grundwissen Wirtschaft Antwort 2 Grundwissen Wirtschaft Frage 1 Grundwissen Wirtschaft Antwort 1 Wie viele Erwerbstätige arbeiten im Gesundheitssektor? Von den rund 4,9 Millionen Erwerbstätigen der Schweiz arbeitet jeder fünfzehne im

Mehr

direkten Forderungsrechts

direkten Forderungsrechts Irrungen und Wirrungen des direkten Forderungsrechts Der Haftpflichtprozess HAVE-Tagung vom 8. Mai 2008 Prof. Dr. iur. Walter Fellmann Rechtsanwalt, Professor an der Universität Luzern Disposition Direktes

Mehr

Zürich, Aufsichtsbeschwerde. an das Bundesamt für Gesundheit mit folgendem Antrag:

Zürich, Aufsichtsbeschwerde. an das Bundesamt für Gesundheit mit folgendem Antrag: Bundesamt für Gesundheit Facheinheit Kranken- und Unfallversicherung Effingerstr. 20 3003 Bern Zürich, Einheitlicher Vollzug des Krankenversicherungsgesetzes Sehr geehrte Damen Sehr geehrte Herren 1. Wir

Mehr

Vorsorgestiftung für Gesundheit und Soziales. Reglement über die Bildung und Auflösung von technischen Rückstellungen

Vorsorgestiftung für Gesundheit und Soziales. Reglement über die Bildung und Auflösung von technischen Rückstellungen Vorsorgestiftung für Gesundheit und Soziales Reglement über die Bildung und Auflösung von technischen Rückstellungen Sarnen, 1. Januar 2006 Inhaltsverzeichnis 1. Grundsätze und Ziele 1 1.1 Einleitung 1

Mehr

- Geldmarktfonds. - Obligationenfonds. - Aktienfonds. Die 5 Hauptarten von Anlagefonds? - Strategiefonds. - Immobilienfonds.

- Geldmarktfonds. - Obligationenfonds. - Aktienfonds. Die 5 Hauptarten von Anlagefonds? - Strategiefonds. - Immobilienfonds. - Geldmarktfonds - Obligationenfonds Die 5 Hauptarten von Anlagefonds? - Aktienfonds - Strategiefonds - Immobilienfonds Wie heissen die 2 Hauptformen der Optionen? - Eurex-Option - Over-The-Counter-Option

Mehr

AVB für Unfallversicherung gemäss UVG

AVB für Unfallversicherung gemäss UVG AVB für Unfallversicherung gemäss UVG Ausgabe 2011-10 Elips Life www.elips-life.com Inhalt 1 Grundlagen des Vertrages 3 1.1 Versicherungsträger 3 1.2 Grundlagen des Vertrages 3 2 Dauer des Vertrages, Kündigung

Mehr

Aufgrund Ihrer Qualifikation und Ihrer Erfahrungen im Vertrieb werden Sie in eine Arbeitsgruppe Ihres Hauses berufen.

Aufgrund Ihrer Qualifikation und Ihrer Erfahrungen im Vertrieb werden Sie in eine Arbeitsgruppe Ihres Hauses berufen. Aufgabe 1 Aufgrund Ihrer Qualifikation und Ihrer Erfahrungen im Vertrieb werden Sie in eine Arbeitsgruppe Ihres Hauses berufen. Die Aufgabe dieser Arbeitsgruppe ist es, die Abteilung Produktentwicklung

Mehr

«Stärkung der Aufsicht über die soziale Krankenversicherung und Korrektur der Prämien der Vergangenheit.»

«Stärkung der Aufsicht über die soziale Krankenversicherung und Korrektur der Prämien der Vergangenheit.» RVK-ImPuls Freitag, Hotel Astoria, Luzern Referat Helga Portmann Leiterin Abteilung Versicherungsaufsicht, Bundesamt für Gesundheit «Stärkung der Aufsicht über die soziale Krankenversicherung und Korrektur

Mehr

Solidarität durch Entsolidarisierung?

Solidarität durch Entsolidarisierung? Solidarität durch Entsolidarisierung? Heinz Ernst, Gerontologe, 8362 Balterswil TG Kürzlich haben die Krankenkassen Helsana, Groupe Mutuel und Sanitas vorgeschlagen, die älteren Versicherten stärker zur

Mehr

b) Erklären Sie, was unter Zillmerung in der Lebensversicherung zu verstehen ist. (4 Punkte)

b) Erklären Sie, was unter Zillmerung in der Lebensversicherung zu verstehen ist. (4 Punkte) Aufgabe 1 Die PROXIMUS Versicherung AG überlegt, durch eine Modifikation der in die Lebensversicherungsprodukte eingerechneten Abschlusskosten den Vertrieb zu fördern. In diesem Zusammenhang erhalten Sie

Mehr

Freizügigkeitsabkommen. zwischen dem. Schweizerischen Versicherungsverband (SVV), Bereich Unfall-/Kranken C.F. Meyer-Strasse 14, 8022 Zürich.

Freizügigkeitsabkommen. zwischen dem. Schweizerischen Versicherungsverband (SVV), Bereich Unfall-/Kranken C.F. Meyer-Strasse 14, 8022 Zürich. Freizügigkeitsabkommen zwischen dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV), Bereich Unfall-/Kranken C.F. Meyer-Strasse 14, 8022 Zürich und der santésuisse - Die Schweizer Krankenversicherer (santésuisse)

Mehr

Lehrstoff für auszubildende Versicherungsagenten. Versicherungshandbuch Privatpersonen. 3. Auflage

Lehrstoff für auszubildende Versicherungsagenten. Versicherungshandbuch Privatpersonen. 3. Auflage Lehrstoff für auszubildende Versicherungsagenten Versicherungshandbuch Privatpersonen 3. Auflage Lehrstoff für auszubildende Versicherungsagenten 1 Kapitel 2 Grundlegende Voraussetzungen Versicherung 1.1.

Mehr

Elementar-Versicherung. Alles bestens. Die NV leistet schnelle Hilfe im Schadenfall! nv Elementar

Elementar-Versicherung. Alles bestens. Die NV leistet schnelle Hilfe im Schadenfall! nv Elementar Elementar-Versicherung Alles bestens. Die NV leistet schnelle Hilfe im Schadenfall! nv Elementar Das Klima ändert sich, Unwetter nehmen zu. Sturm Kyrill oder Sommerhochwasser an der Elbe: In den vergangenen

Mehr

Die einzigartige Elementarschadenversicherung. 18. Oktober 2011

Die einzigartige Elementarschadenversicherung. 18. Oktober 2011 Die einzigartige Elementarschadenversicherung 18. Oktober 2011 2 Impressum Empfänger: Interessierte innerhalb und ausserhalb der Assekuranz Herausgeber: Schweizerischer Versicherungsverband SVV C.F. Meyer-Strasse

Mehr

Den Schaden von morgen heute vermeiden

Den Schaden von morgen heute vermeiden Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. Herausforderung Klimawandel Antworten und Forderungen der deutschen Versicherer Welche Schadenpräventionsmaßnahmen jetzt sinnvoll und notwendig

Mehr

FRP 2 Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen

FRP 2 Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen FRP 2 Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen Fassung 2014 Rechtsgrundlagen BVG Art. 65b, 65c, 65d (Abs. 4) BVV 2 Art. 27h, 48, 48e Swiss GAAP FER 26 in der gemäss Art. 47 BVV 2 anwendbaren Fassung

Mehr

ANHANG III MELDEBOGEN FÜR DIE OFFENLEGUNG VON INFORMATIONEN ÜBER DIE AUSÜBUNG VON OPTIONEN

ANHANG III MELDEBOGEN FÜR DIE OFFENLEGUNG VON INFORMATIONEN ÜBER DIE AUSÜBUNG VON OPTIONEN DE ANHANG III MELDEBOGEN FÜR DIE OFFENLEGUNG VON INFORMATIONEN ÜBER DIE AUSÜBUNG VON OPTIONEN Die Offenlegung der in Artikel 4 genannten Informationen erfolgt durch Ausfüllen des folgenden Meldebogens.

Mehr

Versicherungswirtschaftslehre

Versicherungswirtschaftslehre Tristan Nguyen Frank Romeike Versicherungswirtschaftslehre Grundlagen für Studium und Praxis 4y Springer Gabler XI Inhaltsverzeichnis 1 Theoretische Grundlagen des Versicherungsgeschäfts 1 1.1 Das Risikotheoretisches

Mehr

Sichern und Versichern

Sichern und Versichern Sichern und Versichern Aargauische Gebäudeversicherung Aargauische Wir versichern Gebäudeversicherung Ihre Sicherheit Gebäudeversicherung Unfallversicherung Gegenwärtig stehen rund 215 000 Gebäude mit

Mehr

Präventionsleistungen im Schweizer Versicherungsmarkt.

Präventionsleistungen im Schweizer Versicherungsmarkt. Abstract Nr. i-07.02 / Oktober 2007 Präventionsleistungen im Schweizer Versicherungsmarkt. Kernaussagen des Benchmarkings. Mario Bernasconi, lic. rer. pol. I I-Lab I ITEM-HSG I Universität St. Gallen Stefan

Mehr

Private Versicherungen

Private Versicherungen In Deutschland gibt es viele private Versicherungen. Diese bieten für Arbeitnehmer und für Selbstständige einen zusätzlichen Schutz. Über diese Versicherungen entscheidest du allein. Überlege dir genau,

Mehr

Versicherungsmathematik in 50 Minuten. Schnellbleiche für Unwissende. Vortrag vom 10. Dezember 2008 an der Universität Basel Prof. Dr.

Versicherungsmathematik in 50 Minuten. Schnellbleiche für Unwissende. Vortrag vom 10. Dezember 2008 an der Universität Basel Prof. Dr. Versicherungsmathematik in 50 Minuten Schnellbleiche für Unwissende Vortrag vom 10. Dezember 2008 an der Universität Basel Prof. Dr. Herbert Lüthy 1 Inhalt 1. Was ist Versicherungsmathematik? 2. Bedeutung

Mehr

GRÜNBUCH. Versicherung gegen Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Katastrophen. Fragen. Antworten des Bundesministeriums für Justiz

GRÜNBUCH. Versicherung gegen Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Katastrophen. Fragen. Antworten des Bundesministeriums für Justiz GRÜNBUCH Versicherung gegen Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Katastrophen Fragen Antworten des Bundesministeriums für Justiz (1) Wie bewerten Sie die Durchdringungsrate der Katastrophenversicherungen

Mehr