Briefing für Gäste zum Flugbetrieb am Boden und in der Luft

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1 Segelflugplatz Lüsse Briefing für Gäste zum Flugbetrieb am Boden und in der Luft Liebe Gäste auf dem Flugplatz Lüsse, In den Sommermonaten ist der FCC Berlin mit seinem vereinseigen Flugplatz Lüsse (EDOJ) Gastgeber für Gästegruppen und Einzelgäste, die ihre schönste Zeit des Jahres" - nämlich ihren Urlaub - bei uns verbringen wollen. Häufig sind Flieger-Familien unsere Gäste, die im Hohen Fläming, in Belzig und Umgebung, Berlin oder Potsdam, hoffentlich schöne Tage erleben. Euch allen gilt unser herzliches Willkommen und den Fliegerinnen und Fliegern unser besonderer Wunsch nach erfolgreichem, entspannendem und unfallfreiem Fliegen! Damit dies fliegerisch gelingt, muss vor allem das Wetter mitspielen - und das kann keiner von uns beeinflussen. Was wir aber durchaus selber mitgestalten können, ist unser Zusammenspiel am Boden und in der Luft. Damit dieses reibungslos und möglichst gut funktioniert, haben wir folgende Informationen zusammengestellt, die sowohl beim Einführungsbriefing, als auch beim täglichen Briefing angesprochen werden. Die vorherige Lektüre erspart beiden Seiten eine Menge Fragen. 1. Who is Who der Gastgeber Von Seiten des FCC-Berlin stehen als Ansprechpartner speziell für unsere Gäste zur Verfügung : Name Telefon Sonstiges Koordination und Anmeldung Gismut Schroeder Betreuung vor Ort Campingplatz Peter Berens Michael Lee Flugbetrieb/Abrechnung Orga Strom/Wasser Werkstatt Ronald Liepold Kontakt FCC-Berlin: Tel Fax

2 2. Anreise Der Flugplatz Lüsse liegt ca. 60 km Südöstlich von Berlin und ist über die A9, bzw. die A2 günstig zu erreichen. 3. Anmeldung/Abmeldung Alle Gästegruppen müssen sich im Vorfeld schriftlich anmelden. Im Interesse aller Piloten wird die Anzahl der Gastpiloten auf ein verträgliches Maß beschränkt. Wenn noch freie Plätze verfügbar sind, können sich Einzelgäste auch kurzfristig anmelden. Gästegruppen mit Schulungsbetrieb benötigen eine Genehmigung zur Verlagerung des Ausbildungsbetriebes. Diese ist über den FCC-Berlin bei der Landesbehörde Brandenburg rechtzeitig einzureichen. Alle am Flugbetrieb aktiv teilnehmenden Piloten müssen am obligatorischen Eröffnungsbriefing (idr. bei der Anreise am Samstag Nachmittag bzw. am Sonntag um 9.00 Uhr) teilnehmen. Einzelgäste melden sich unmittelbar nach der Anreise beim verantwortlichen Startleiter oder Fluglehrer an. Die gültigen Papiere für Pilot und Flugzeug sind auf Nachfrage vorzuzeigen. Gäste die vorzeitig abreisen möchten, werden gebeten, dieses nach Möglichkeit einen Tag vorher anzukündigen. Das erleichtert uns das Aufstellen der Rechnungen und vermeidet unliebsame Wartezeiten. 4. Allgemeine Flugplatzinformationen Der Flugplatz Lüsse ist Sonderlandeplatz (PPR) und zugelassen für Segelflugzeuge, Motorsegler und Motorflugzeuge bis 2 t Abfluggewicht (keine UL, Fallschirme, Drachen etc). Alle Piloten (in Gruppen oder als Einzelgäste) sind verpflichtet, sich über die aktuellen Flugplatzregeln und Anflugkarten des Sonderlandeplatzes Lüsse EDOJ zu informieren. Insbesondere sind die Sonderregelungen zum Trappenschutzgebiet, das sich ca. 5 km nördlich des Platzes befindet, eingehend zu studieren und mit Unterschrift die Kenntnisnahme zu bestätigen. Der FCC-Berlin bietet ein kabelloses Netzwerk für PCs (WLAN) an. Die Zugangscodes für das WLAN und gegebenenfalls erforderliche Hardware (z.b. WLAN-Sticks für USB-Ports) sind im Büro erhältlich. Zusätzlich steht ein öffentlicher Rechner für das eigene Wetterbriefing und die OLC-Meldung zur Verfügung.

3 4.1 Start- und Landebahnen, Platzrunden Der Flugplatz Lüsse hat zwei aktive Windenstartstellen, eine Segelfluglandebahn und eine gesondert ausgewiesene Motorflug-,Motorseglerstart- und Landebahn in Richtung 06 und 24. Die Segelfluglandebahn beginnt ca. 300 m hinter den Startstellen, was den Rücktransport der Segelflugzeuge zu den Startstellen erheblich erleichtert. Für den Segelflug gilt sowohl die Nord, als auch die Südplatzrunde. Flugplatzkoordinaten : 52 08' 30'' N 12 39' 44'' O Für Motorflugzeuge, Motorsegler und Eigenstarter (auch Turbos) im Motorflugbetrieb gilt nur die Südplatzrunde. Diese Regelung ist aufgrund unserer Absprachen mit den Nachbarn absolut verbindlich! 4. 2 Luftraum und Trappenschutzgebiet Der Flugplatz Lüsse ist durch die Konzentration auf den Segelflug geprägt, verfügt über großzügige Flächen und zudem einen Luftraum, der für deutsche Verhältnisse sehr gut für den Segelflug nutzbar ist. In der Nähe sind die internationalen Flughäfen Berlin (mit Luftraum C), Leipzig und Dresden (Luftraum D nicht CTR). Südöstlich liegt der Militärflugplatz Holzdorf (CTR und Luftraum E HX), sowie einige militärische Sperrgebiete (ED-R), zu denen wir guten Kontakt pflegen. Die Einhaltung aller Regeln bei der Nutzung des Luftraums ist selbstverständlich! Denkt bitte daran, dass der FCC Berlin und seine Mitglieder mit den zuständigen Stellen auch dann noch Kontakt haben werden, wenn ihr als Gäste wieder abgereist seid.

4 Das Trappenschutzgebiet Nördlich vom Flugplatz Lüsse liegt ein besonderes Schutzgebiet. Dort wie nur noch in der Nähe von Rathenow leben die letzten Großtrappen in freier Natur. Großtrappen sind die größten und zudem noch flugfähigen Vögel in Mitteleuropa. Wir haben uns als Sonderlandeplatz Lüsse mit der dortigen Naturschutzstation auf einen besonderen Schutz dieser Vögel verständigt. Die Regeln zur Nutzung des Trappenschutzgebietes haben bei uns den gleichen Stellenwert wie gesetzlich festgelegte Lufträume!! Bei jedem Erstbriefing wird hierauf hingewiesen. Alle Pilotinnen und Piloten die in Lüsse fliegen, müssen die Kenntnisnahme schriftlich bestätigen. Wir bitten euch um Verständnis, wenn wir die Flieger, die gegen diese Regeln verstoßen, SOFORT aus dem Flugbetrieb ausschließen, 4.3 Stellplätze für Hänger und Segelflugzeuge Die Segelflugzeuge werden idr. auf der Westseite des Campingplatzes für Gäste in Richtung Westen auf Höhe der Wasseranschlüsse so aufgestellt, dass genügend Platz zwischen den einzelnen Transportanhängern bleibt. Werden Anhänger südlich des Campingplatzes für Gäste aufgestellt, so ist dringend zu beachten, dass aufgerüstete Flugzeuge mit bis zu 30 Meter Spannweite auf dem befestigten Weg transportiert werden können. Das Abstellen von aufgebauten Segelflugzeugen ist selbstverständlich im Außenbereich vor den Hängern oder an anderen geeigneten Stellen möglich. Wir bitten jedoch die Verankerungen deutlich zu kennzeichnen oder tagsüber zu entfernen. Die Unterstellung von aufgerüsteten Segelflugzeugen oder Motorseglern/Motorflugzeugen in der Halle ist bei verfügbarem Platz gegen Entgelt möglich, wenn hierdurch keine nachhaltige Behinderungen des Vereinsbetriebes entsteht. Es empfiehlt sich jedoch eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung 4.4 PKWs auf dem Flugplatzgelände Auf dem gesamten Flugplatzgelände und insbesondere um die Hallen und um das Betriebsgebäude bitte immer langsam fahren, Achtung Kinder!! Bitte nach Möglichkeit immer die befestigten Wege benutzen. Insbesondere bei Regen und feuchtem Untergrund sind die Grasflächen möglichst nicht zu befahren. Die Flugzeuge können mit dem eigenen PKW in die Startaufstellung gezogen werden. Bitte anschließend die privaten PKWs mit ausreichendem Abstand nördlich der befestigten Wege abstellen. Auch hierbei ist immer zu beachten, dass aufgerüstete Flugzeuge den Weg und die Durchfahrt zwischen parkenden Autos und dem Startwagen nutzen können. 4.5 Abrechnung zum Ende des Aufenthalts Abrechnung erfolgt zum Ende des Aufenthaltes. Bitte 1-2 Tage vor Abreise mit unserem Ansprechpartner vor Ort in Verbindung setzen.

5 5. Ablauf eines Flugtages 5.1 Flugbetrieb Der Flugplatz Lüsse ist für seine guten Streckenflugmöglichkeiten in einem nahezu unbeschränktem Luftraum rund um Berlin bekannt. Aber nicht alle unserer Gäste haben immer die gleichen fliegerischen Ambitionen. Wir bitten die Lust- und Schulungsflieger um Verständnis, dass wir uns bemühen zu Beginn des Flugtages die Interessen der Streckenflieger vorrangig zu bedienen. Daher bitten wir dieses in der Startreihenfolge zu berücksichtigen. Gleichfalls bitten wir die erfahrenen Streckenflieger den Nachwuchspiloten mit Rat und Tat hilfreich zur Seite zu stehen. An den Wochenenden und Feiertagen organisiert der FCC-Berlin den Flugbetrieb. In Absprache mit dem FCC-Berlin können Gästegruppen während der Woche auch einen eigenständigen Flugbetrieb (Startleiter, Windenfahrer) mit eigener Winde oder nach entsprechender Einweisung mit dem Startgerät des FCC durchführen. Dafür ist eine vorherige namentliche Anmeldung notwendiger Start- und Flugleiter bei der gemeinsamen Landesbehörde Berlin/Brandenburg erforderlich. Wir bitten insbesondere die Streckenflieger, die Grenzen der Flugbeschränkungen im Luftraum C um Berlin dringend einzuhalten. Die Aktivierung von Schießgebieten am Wochenende wird vom verantwortlichen Startleiter morgens geklärt, bzw. kann beim Wachleiter Center Berlin Tel. 030/ (Stand ) oder in der Luft über Berlin Information Frequenz abgefragt werden. Aus begründeter Erfahrung behalten wir uns das Recht vor, Gäste vor einem Windenstart oder F-Schlepp gegebenenfalls fliegerisch durch einen unserer Fluglehrer zu überprüfen. Hierfür stellen wir selbstverständlich auch bei Bedarf unsere ASK 21 zu Selbstkosten zur Verfügung. 5.2 Briefing An jedem Wochenende, an Feiertagen und bei guten Segelflugbedingungen, auch unter der Woche, findet um 9.00 Uhr vor oder im Betriebsgebäude ein gemeinsames Briefing mit entsprechenden Wetterinformationen (pc_met steht zur Verfügung) und Vorschlägen für geeignete Streckenführungen statt. Erfahrene Streckenflieger geben gerne Auskunft über die thermischen Besonderheiten in unserem Fluggebiet. Neben den aktuellen Wetterinformationen dienen die Briefings insbesondere auch dazu, den täglichen Betrieb miteinander zu gestalten. Die Teilnahme ist daher für alle Piloten, die an diesem Tag fliegen wollen Pflicht. 5.3 Aufrüsten und Startaufbau Aufgerüstet wird im Abstellbereich der Anhänger. Zum Betanken der Flugzeuge mit Wasserballast stehen entlang der Hängerplätze Wasserzapfstellen (KEIN Trinkwasser) zur Verfügung. Aufgerüstete Flugzeuge, die in der Halle untergestellt werden, können auch am südlichen Kopf der Segelflughalle mit Wasser betankt werden. Der Startaufbau erfolgt nach Weisung des verantwortlichen Flugleiters oder Fluglehrers. Grundsätzlich gilt für die Startreihenfolge first come first serve, sowohl für F-Schlepp wie auch für den Windenstart. Diejenigen, die ihren Überlandflug aus der Winde beginnen wollen, stimmen ihren Startzeitpunkt mit dem Startleiter ab und stellen die Flugzeuge an den Wartestellen ab. Dadurch wird der laufende Startbetrieb z.b. für Schulungen nicht gestört.

6 5.4 Startlisten Wir bitten unsere Gastgruppen und Einzelgäste die Flugbewegungen ihrer Flugzeuge (auch die Privatflieger der Vereine) immer in Eigenregie zu dokumentieren. Hierfür stellt der FCC-Berlin Listen zur Verfügung (weiß für das Hauptflugbuch, gelb für die Abrechnung und rot für den Gastverein). Wird der Flugbetrieb in Eigenverantwortung der Gäste durchgeführt, so ist parallel zur eigenen Startliste auch eine Fremdstartliste (aus Sicht des Gastvereins) zu führen. Hier werden alle Fremdstarts eingetragen, z.b. auch die Starts der FCC Mitglieder. Der verantwortliche Gastflugleiter ist in dem Fall auch für die Abrechnung der Landegebühren zuständig, wenn die Vereinszugehörigkeit (z.b. Nachweis durch FCC-Vereinsausweis) nicht eindeutig bekannt ist oder belegt werden kann. Die Landegebühren werden zum Flugbetriebsende mit entsprechendem Vermerk (z.b. Flugzeugkennzeichen) in der Kassenbox im Betriebsbüro eingeworfen. 5.5 Windenstarts Der FCC-Berlin besitzt eine Diese-l und eine Benzinwinde. Wenn nichts anders vereinbart ist, wird die Starttechnik vom FCC betrieben. Wir erwarten allerdings von unseren Gästen, dass sich alle aktiv am Flugbetrieb beteiligen und z.b. bei hoher Startfrequenz auch das Seilrückholfahrzeug bedienen. Der Betrieb der Starttechnik durch die Gäste des FCC-Berlin setzt in jedem Fall eine Mitgliedschaft im DAeC (aus Versicherungsgründen) und eine Einweisung durch das Personal des FCC voraus. In Einzelfällen begrüßen wir ausdrücklich die Bereitschaft von Gastmitgliedern auch die Winde zu fahren, und führen gegebenenfalls entsprechende Einweisungen erfahrener Windenfahrer durch. Der FCC arbeitet mit farbig markierten Sollbruchstellen, die den jeweiligen Flugzeugen entsprechend zugeordnet sind (blau 600 kg, rot 750 kg, braun 850 kg). Wir bitten alle Gäste, ihre flugzeugspezifischen Sollbruch-Lasten parat zu haben. Die Verantwortung für die Verwendung der richtigen Sollbruchstelle liegt ausschließlich beim Piloten! 5.6 F-Schlepp In Lüsse steht eine Schleppmaschine temporär zur Verfügung. Die Nutzung mit Schlepp-Piloten des FCC Berlin ist nach Absprache mit Ronald Liepold (Daten siehe oben) möglich. Einige Gruppen bringen häufig auch eigene Schleppmaschinen mit. Alle Schleppmaschinen schleppen jedes Flugzeug in der morgendlichen Startreihenfolge ohne Ansehen auf dessen Vereinszugehörigkeit. Startkommandos zum F-Schlepp werden vom Segelflugzeugführer (z.b. D-XY ein-/ doppelsitzig, mit/ohne Wasser, abflugbereit zum F-Schlepp, Seil straff) über Funk durchgegeben. Funkverkehr zwischen Segelflugzeug und Schleppmaschine bitte nur auf solche Meldungen beschränken, die für die sichere Durchführung des Fluges erforderlich sind. Die Abrechnung der F-Schlepps erfolgt im Höhenbezug. In Ausnahmefällen kann auch nach Minuten (z.b. bei Rückschlepps) abgerechnet werden. Hierfür ist eine individuelle Preisabsprache empfehlenswert. Für Einzelgäste erfolgt die Bezahlung nach Möglichkeit vor dem Start. Werden Gäste durch fremde Schleppmaschinen geschleppt, so ist max. der Betrag in Rechnung zu stellen, der auch von der FCC-Schleppmaschine berechnet wird. Wird die vereinbarte Standardhöhe (z.b. 400 m) überschritten, empfiehlt es sich für die Schlepppiloten ganz knapp über Funk die tatsächliche Ausklinkhöhe zu benennen ( D-XY Ausklinkhöhe war 600"), damit dieses in der Startliste entsprechend vermerkt werden kann.

7 5.7 Fliegen im Platzbereich Oberste Priorität hat bei allen Aktionen die Sicherheit am Boden und in der Luft. Jeder Krampf und Hektik ist unbedingt zu vermeiden und hat auf dem Flugplatz und am Himmel nichts zu suchen. Der Flugplatz ist groß genug für Alle. Segelflug in Lüsse ist in der Nord- und Südplatzrunde möglich, Motorflug nur in der Südplatzrunde (siehe Punkt 3.1) Eine bestimmte Kreisrichtung ist nicht vorgeschrieben, der erste bestimmt die Drehrichtung im Bart. Überflüge ( Brummer ) sind bei uns nicht üblich und werden auch nicht erwünscht! In der Nähe des Flugplatzes ist die FREQUENZ 129,975 MHz zu rasten. Dabei bitte Funkdisziplin halten! Anmeldung zur Landung an der Position über Funk: D-XY Position Nord/Süd zur Landung 06/ Beendigung des Flugbetriebs Zum Ende des Flugbetriebes treffen sich alle Piloten vor der Halle oder dem Betriebsgebäude zum abendlichen Debriefing. Hier ist Gelegenheit, um mögliche Vorkommnisse, Störungen im Flugbetrieb oder technische Probleme an der Starttechnik, aber auch Erfolge des Tages zu besprechen. Die Gästegruppen werden gebeten, ihre eigenen Startlisten täglich zum Flugbetriebsende abzugeben (weiße und gelbe Seite), Einzelgäste können mehrerer Flugtage auf eine Startliste schreiben. Das Auslesen der Flight Recoder und Einstellen der Flüge ins Internet (OLC, DMSt) erfolgt eigenverantwortlich und wird vom FCC-Berlin sehr begrüßt. Auf das bestehende WLAN, bzw. den freien Inernetanschluß im Betriebsgebäude wird hingewiesen. 6. Sonstige Infos Betriebsgebäude Alle Anlagen auf dem Flugplatz sind vom FCC Berlin und seinen Mitgliedern mit eigenem Geld und sehr viel Aufwand errichtet worden. Der Platz und die Gebäude sind unsere Vereins-Heimat. Gerne stellen wir unseren Gästen diese Einrichtungen zur Verfügung. Als Gegenleistung erwarten wir eine angemessene Beteiligung an den Kosten und insbesondere eine pflegliche und nachhaltige Behandlung aller Einrichtungen. Die Sauberkeit und Ordnung der Anlage nutzt uns allen. Wir verstehen uns als Flugplatz, auf dem man auch spielen kann; wir sind aber kein Spielplatz, auf dem auch geflogen werden kann! Die Aufenthaltsräume im Betriebsgebäude stehen allen Gästen zur Verfügung. Wir möchten aber insbesondere die Eltern um erhöhte Aufmerksamkeit und Betreuung ihrer jugendlichen Vereinsmitglieder und Kinder bitten. Übernachtungen im Betriebsgebäude sind nur nach vorheriger Absprache möglich. Kindern und Jugendlichen ohne Aufsicht können wir unsere Clubräume leider nicht zur Verfügung stellen. Die Nutzung der Kücheneinrichtung ist nur nach vorheriger Absprache und in Ausnahmefällen möglich. Hierfür ist es absolut erforderlich, dass eine erwachsene Person für die gesamte Dauer des Aufenthalts benannt wird, die sich verantwortlich um die Infrastruktur der Kücheneinrichtung kümmert. Die Sanitäreinrichtungen im Betriebsgebäude und auf dem Gästecampinglatz werden regelmäßig und in Abstimmung mit den Gästegruppen gereinigt. Die anfallenden Reinigungskosten werden entsprechend der Anzahl der Gäste und Dauer des Aufenthalts pro Tag/Woche aufgeteilt Die Werkstatträume in der Motorflughalle stehen den Gästen nur nach vorheriger Absprache und nur mit ausdrücklicher Genehmigung unseres Werkstattleiters, bzw. Vorstandes zur Verfügung

8 Campingplatz Auf dem Gästecampingplatz stehen ein Sanitärcontainer mit WC und Duschen und ein Aufenthaltsraum zur Verfügung. Wir bitten alle Gäste die Einrichtungen auch dort sorgsam zu behandeln und besenrein für die nächsten Gäste zu hinterlassen. Am Gästecamping ist Trinkwasser angeschlossen und es stehen ausreichend Stromanschlüsse mit 220 V zur Verfügung. Bei Bedarf können zusätzliche Stromkästen aufgestellt werden. Störungen sind umgehend zu melden. Achtung, sämtliche Wasseranschlüsse im Außenbereich der Hallen und an den Abstellplätzen der Hänger führen kein Trinkwasser!! Das Brunnenwasser ist ausschließlich zur Betankung der Flugzeuge und zur Beregnung zu verwenden. Abfälle bitte in den dafür vorgesehenen Abfallcontainern entsorgen (Mülltrennung). Ein Hausmüllcontainer befindet sich direkt am Campingcontainer, Wertstoffbehälter und weitere Müllcontainer befinden sich im nördlichen Bereich auf der Rückseite der Motorflughalle. Unser Abwasser wird regelmäßig über Sammelgruben und unter erheblichem Kostenaufwand entsorgt. Störungen bitte umgehend melden. Das Regenwasser wird in drei offenen Regenwasserbecken aufgefangen, Achtung Unfallgefahr für Kleinkinder!! Alternativ- und Familienprogramm Der Kurort Belzig (gegründet im 12. Jahrhundert) liegt im Herzen des Hohen Flämings, dem kleinsten Deutschen Mittelgebirge nördlich vom Harz. Der Hohe Fläming ist geprägt durch seine weitläufigen Landschaften und eignet sich hervorragend für ausgedehnte Fahrradtouren oder Wanderungen durch hüglige, unerschlossene Waldgebiete. Aber auch durch die Nähe zu Berlin und Potsdam, die mit der Regionalbahn vom nahe gelegenen Bahnhof Baitz in einer knappen Stunde erreicht werden können, bieten sich für die Familien viele Sehenswürdigkeiten und ein reichhaltiges Freizeitangebot. in Belzig selber gibt es neben dem historischen Stadtkern mit seinen altertümlichen Fachwerkbauten die Burg Eisenhardt mit Museum und Aussichtsturm zu besichtigen, ein Freibad und ein neues Thermalbad mit reichhaltigem Sauna- und Wellnessangebot Reittouristik ist im Hohen Fläming stark vertreten, viele Reiterhöfe in der näheren Umgebung bieten Kremserfahrten durch die schöne Landschaft und Reiterferien bzw. Reitunterricht an Schloß Wiesenburg und Burg Rabenstein sind nahe Ausflugsziele Ein wenig weiter Richtung Leipzig auf der A9 erreicht man den historischen Gartenpark Wörlitz. Die Erweiterung des Besuches zum Bauhaus mit Museum in Dessau mit anschließendem Besuch des Junkers Museums ist immer reizvoll In den Belziger Landschaftswiesen befindet sich eines der letzten Vogelschutzgebiete des größten flugfähigen Vogels Europas, der Großtrappe. Besichtigungen sind in Absprache mit der Naturschutzstation Baitz möglich ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Brück mit der Möglichkeit zum begleiteten Training Indoor-Kartbahn in Jüterbog Michael Schumacher hat so auch einmal angefangen! Erlebnis Bahn, Draisine fahren und mehr in Zossen/Jüterbog Cargolifterhalle in Brand, größte freitragende Halle, 50 km südlich von Berlin, jetzt Spaß- und Erlebnisbad Tropical Island Ferropolis, eine Industrieausstellung in den stillgelegten Tagebauten süd-östlich von Lüsse, die Bagger- und Kran-Titanen zeigt, die über Jahrzehnte im Tagebau eingesetzt waren Weiter Informationen, insbesondere ein ausführliches Hotel- und Pensionsverzeichnis können vor Ort erfragt oder unter eingesehen werden. Umfangreiche Ausflugs- und Sightseeing-Tips gibt es auch unter Wir wünschen allen Freunden, Gästen und Familien eine schöne Zeit auf dem Flugplatz Lüsse und einen angenehmen Aufenthalt. Lüsse 2006

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